Crowdinvesting, anyone?

119 posts in this topic

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Diskutiert doch die einzelnen Projekte erstmal in diesem Unterforum in neuen Threads.

 

Dabei hatte sich Frau Müller doch extra für ein herziges

Das wäre super!

angemeldet!

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Dabei hatte sich Frau Müller doch extra für ein herziges

Das wäre super!

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Ich finde auch, dass das belohnt werden sollte biggrin.gif. Nach meinen zwei Gastbeiträgen war dieses Statement eine Anmeldung wert.

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Posted · Edited by Yerg

Die in dem jeweiligen Segment herrschende Markt-Macht wird entweder destruieren oder absorbieren, meisstens ersteres. Das lässt für den Investor lediglich noch die Aufkauf/Übernahme-Fantasie, wenn es der Laden noch bis dahin geschafft hat.

Natürlich werden viele Startups nicht als eigenständige Unternehmen überleben können, und bis auf höchstens wenige Ausnahmen wird keines zu einem eigenständigen Milliardenunternehmen wachsen. Aber eine Übernahme ist für einen VC-Investor (als solche sehe ich Crowd-Investoren letztlich auch) ja nicht das schlechteste Szenario.

 

Ansonsten stimme ich dir zu, dass das Thema Crowd-Investing im Moment Hype-verdächtig ist. Schon wenn man sieht, dass die ersten Investments praktisch direkt nach der Veröffentlichung eines Angebots gemacht werden, dürfte klar sein, dass da einige Investoren sehr unüberlegt und vermutlich mit Dollarzeichen in den Augen an die Sache rangehen. Auch die vielen Plattformen werden so nicht alle nebeneinander überleben können. Trotzdem finde ich Crowdinvesting grundsätzlich interessant und denke auch, dass es langfristig einen Platz neben institutionellen Investoren haben kann.

 

 

Da kann ich im Moment noch nichts zu sagen, das werde ich ab nächstem Jahr mal meinem Steuerberater als Denkaufgabe geben. Da Rückflüsse ja kaum vor 3-5 Jahren in der Zukunft zu erwarten sind, schiebt sich das noch etwas auf der Zeitskala.

Naja, Verluste können ja auch heute schon auftreten. Aber trotzdem danke für die Antwort und den Hinweis auf die Plattform :)

 

Mal was anderes: Würde es Sinn machen hier im Forum eine Crowdinvesting-Ecke aufzumachen in der man über einzelne Projekte diskutieren kann? Passt ja thematisch ganz gut rein und mit einem separaten Bereich wäre es auch gut von anderen Themen getrennt.

Gibt es denn hier genügend in dem Bereich aktive Mitglieder, die dazu etwas beitragen können? Ich habe bisher nur zwei kleine Investments getätigt und sehe die auch ein bisschen als Testballons, um eigene Erfahrungen zu sammeln. Da wird also erstmal nicht viel dazukommen.

 

Mit den fast 100 Startups, die du genannt hast, könntest du auch einen Musterdepot-Thread erstellen, oder? Je nachdem, wie viel du offenlegen magst. Ich finde es zum Beispiel interessant zu lesen, wie sich Landbay entwickelt hat, aber beitragen kann ich dazu jetzt nichts.

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Die in dem jeweiligen Segment herrschende Markt-Macht wird entweder destruieren oder absorbieren, meisstens ersteres. Das lässt für den Investor lediglich noch die Aufkauf/Übernahme-Fantasie, wenn es der Laden noch bis dahin geschafft hat.

Natürlich werden viele Startups nicht als eigenständige Unternehmen überleben können, und bis auf höchstens wenige Ausnahmen wird keines zu einem eigenständigen Milliardenunternehmen wachsen. Aber eine Übernahme ist für einen VC-Investor (als solche sehe ich Crowd-Investoren letztlich auch) ja nicht das schlechteste Szenario.

 

Ansonsten stimme ich dir zu, dass das Thema Crowd-Investing im Moment Hype-verdächtig ist. Schon wenn man sieht, dass die ersten Investments praktisch direkt nach der Veröffentlichung eines Angebots gemacht werden, dürfte klar sein, dass da einige Investoren sehr unüberlegt und vermutlich mit Dollarzeichen in den Augen an die Sache rangehen. Auch die vielen Plattformen werden so nicht alle nebeneinander überleben können. Trotzdem finde ich Crowdinvesting grundsätzlich interessant und denke auch, dass es langfristig einen Platz neben institutionellen Investoren haben kann.

 

Bezüglich Deiner Schätzung, wie viele denn letztendlich überleben werden sehe ich das ähnlich. Allerdings ist die angedeutete Milliarden-Story Ausnahmen vorbehalten - Läden, die in den richtigen Zeiten in neues Terrain vorstossen. Und eine Übernahme zu akzeptablen Konditionen ist nicht nur ein schlechtes Szenario, sondern ganz Im Gegenteil eher ein Ziel. Als Beispiel erinnere ich mich an einen deal einer deutschen Software-Schmiede (Musikproduktion) mit Apple.

 

Stimmt, es ist zur Zeit ein(e) hype, die durch Vernetzung und Zinsentwicklung angetrieben wird.

 

Deinem Fazit am Ende Deines Beitrages stimme ich voll zu.

 

 

 

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GEFAHR BEIM CROWDINVESTING

18. Aug 2015, Capital Redaktion

Bei deutschen Crowdinvesting-Projekten bahnt sich eine Pleitewelle an - wie exklusive Recherchen von Capital zeigen.

 

Wie Capital unter Berufung auf Zahlen der Finanzierungsberatung Barkow Consulting berichtet, verloren Schwarm-Investoren allein im zweiten Quartal 2015 rund 3,5 Millionen Euro. In nur drei Monaten wurden damit rund sieben Prozent aller Gelder vernichtet, die hierzulande in Crowd-Projekte investiert waren. Insgesamt belaufen sich die Verluste in dem erst wenige Jahre alten Segment damit schon auf 7,7 Millionen Euro.

 

Dem stehen gerade einmal realisierte Gewinne von rund 500.000 Euro entgegen. Barkow Consulting zufolge gingen bis Ende Juni insgesamt 25 via Crowdinvesting finanzierte Unternehmen pleite oder stellten den Geschäftsbetrieb ein.

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Posted · Edited by MysticX

 

Ich finde es immer gut auf die durchaus großen Risiken hinzuweisen, der Artikel ist aber gelinde gesagt dämlich. Bei Crowdinvesting muss ich damit Rechnen mindestens für 5 Jahre in dem Investment gefangen zu sein. (erst dann besteht zumeist das erste Kündigungsrecht, welches jede Seite der Beteiligten ausüben kann) Ab und zu kann es auch mal einen Exit nach 2-4 Jahren geben, durch den ich dann rausgedrängt / abgefunden werde.

 

Die Pleiten können immer schon ab dem ersten Tag passieren - das liegt in der Natur der Sache. Realistisch Abrechnen könnte man also nur nach mindestens 5 Jahre indem man genau die Investments zur Analyse heranzieht, die man am Anfang der 5 Jahre gemacht hat. Alles andere sind marktschreierische Presseartikel nur um mal wieder was schreiben zu können.

 

WERBUM: Ich habe jetzt ein Musterdepot hier auf der Seite um Crowdinvesting allgemein und bestimmte Investments zu Kommentieren und zu Diskutieren, ihr seid alle recht herzlich eingeladen, gern nehme ich auch Gastbeiträge mit auf, bis wir bei genug Interesse hoffentlich mal irgendwann ein Crowdinvesting-Unterforum bekommen.

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Fairerweise muss man feststellen, dass das, was der Artikel dem Crowdinvesting vorwirft - hohes Verlustrisiko ohne Chance auf überproportionale Gewinne - von den Investoren offenbar selbst dann akzeptiert wird, wenn es von Anfang an ganz offen praktiziert wird. Bei Companisto kann man derzeit in zwei sogenannte "Venture Loans" investieren, Nachrangdarlehen mit fester Verzinsung. Also ein durch den festen Zinssatz begrenztes Renditepotenzial ohne Beteilung am Geschäftserfolg, bei gleichzeitig hohem Verlustrisiko aufgrund der qualifizierten Nachrangigkeit. Trotzdem wurden hier bereits weit über 1 Mio Euro investiert :w00t:.

 

Solange durch die Investoren fast alles finanziert wird, fehlt natürlich auch der Druck auf die Plattformen, die Interessen der Anleger stärker zu berücksichtigen.

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Lottohelden sorgt für ersten Crowdfunding-Exit in Deutschland

 

Das Hamburger Startup Lottohelden wurde nun knapp drei Jahre nach seiner Gründung verkauft. 2014 hat Lottohelden ein Crowdfunding bei Seedmatch durchgeführt. Die Crowd-Investoren werden nun erstmalig in Deutschland an einem Exit-Erlös beteiligt und erhalten eine zweistellige Rendite auf ihr Investment.

Quelle

 

Leider schreibt Seedmatch nichts dazu, wie hoch die "zweistellige Rendite" ist, ebensowenig ob diese Angabe annualisiert ist. Aus den Kommentaren zu der Meldung geht hervor, dass Seedmatch diese Information bisher auch nicht hat (die Verträge bei Seedmatch sind direkte Verträge zwischen den Startups und den Investoren). Ich bin gespannt, ob da irgendwann noch genauere Zahlen öffentlich werden.

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Posted · Edited by Hasenhirn

Nachdem jetzt hier seit über einem Jahr nichts mehr geschrieben wurde, würde ich doch gerne mal wissen, wer von euch sich mittlerweile/noch beim Crowdfunding oder Crowdlending von Unternehmen oder Projekten engagiert.

 

Vor einer Weile hatte polydeikes hier mal eine Diskussion angestoßen, bei der es um die Krautfinanzierung von Immobilienprojekten ging. Der Thread verlief leider etwas im Sand und wurde schließlich mangels neuer Argumente eingelurcht.

 

Ich selbst habe vor etwas über einem Jahr angefangen, mit kleineren Beträgen in Entwicklungs- und Klimaschutz-Projekte zu investieren. Das hatte ich hier schon mal erwähnt; für mich sind diese Projekte ein Teil meiner jährlichen Philanthropie-Bemühungen.

 

Nachdem es mittlerweile eine ganze Reihe von Plattformen gibt, die nicht nur Venture-Kapital für Startups sammeln, sondern auch Nachrangdarlehen an etablierte Unternehmen und Projektgesellschaften vermitteln, scheint sich das Spektrum etwas erweitert zu haben. Wenn man mutig genug ist, kann man solche Investitionen diversifizieren, indem man kleine Beträge über verschiedene Plattformen und Projektträger streut. So ein Vorgehen wird auch auf (werbefinanzierten) Portalen wie kritische-anleger.de propagiert. (Also Vorsicht!)

 

Nach den Statistiken auf Affiliate-Seiten wie crowdinvest.de oder crowdfunding.de (PDF) gibt es durchaus Unterschiede in den Ausfallraten von Startup-Investitionen vs. Immobilien- oder Energie-Investitionen. Der Beobachtungszeitraum ist zwar noch kurz und bestimmt nicht repräsentativ, aber ein gewisser Trend scheint sich abzuzeichnen.

 

Ich persönlich habe den Plan, meine Investitionen in diesem Bereich langsam auf etwa 5% meines Gesamtportfolios auszubauen und dabei mittelfristig etwa 20 bis 30 verschiedene Projekte im Portfolio zu halten. Dabei schreibe ich die riskanteren, langfristigen Investitionen in Entwicklungsprojekte (z.B. bei bettervest.de oder crowd4climate.org) mental als eine Art Spende ab. Die eher kurzlaufenden Nachrangdarlehen bei den gängigen Immobilien- und Unternehmensplattformen verbuche ich als eigene Assetklasse in RK2 bis RK3 und rechne mit Ausfällen im einstelligen Prozentbereich. Man darf ja hoffen...

 

Also, wer hat eigene Erfahrungen, Ideen oder Bedenken?

 

Grüße, H.

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Ich hatte mal mit crowdlending (P2P) rum-experimentiert (auxmoney, smava, isepankur/bondora). Kann davon nur abraten - bekanntlich sind die Verluste nicht steuerlich abzugsfähig, so dass die Nachsteuer-Gesamtrendite nahezu garantiert negativ sein wird. Bondora hatte mal ganz brauchbare renditen aber keine Steuerbescheinigung o.ä.

 

Deutsche Mikroinvest ebenfalls mal probiert, Ergebnis ebenfalls eher mau. Würde ich aber P2P-lending vorziehen. Auch hier natürlich: Verluste sind nicht steuerlich abzugsfähig, daher dürfte meine Nachsteuer-Gesamtrendite auch noch eine Weile negativ sein.

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Ich bin ganz zufrieden mit meinem Investment bei www.mintos.com

 

Mit Rückzahlgarantie macht man auch keine Verluste, da in dem Fall nach 60Tagen nicht nur das eingesetzte Kapital, sondern auch Zinsen und Verzugszinsen bezahlt werden. Dank Auto- Invest muß man sich auch um nichts kümmern.

 

Simpel und einfach!

 

Gruß

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Also ich muss sagen, dass ich mit Auxmoney sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

Ja, es gibt Ausfälle. Aber da ist auxmoney sehr gut hinterher.

Ich diversifiziere sehr stark und habe momentan drei verschiedene Portfolio Builder mit unterschiedlichen Risikoklassen.

Zinserträge werden sofort wieder investiert. Und das schon seit Jahren.

 

So ist mein Portfolio auf mittlerweile 106.100€ angewachsen. Bei einer Rendite von 8,84%.

Es sind über 1880 Projekte in denen ich investiert bin oder war. 43 sind bisher ausgefallen. Bei einer durchschnittlichen Anlagesumme von 57,65€ ist das in meinen Augen verschmerzbar.

Liegt aber natürlich auch an der Höhe meiner Gesamtinvestitionen und der Anzahl der Projekte.

 

Kapilendo:

Diese Plattform habe ich im vergangenen Jahr entdeckt und bin jetzt bei drei Projekten mit 25.000€ investiert, die auch alle pünktlich gezahlt haben bisher. Schau mer mal, wie sich das entwickelt.

 

Lendico:

Ist eine Plattform ähnlich wie Auxmoney. Hab ich letztes Jahr entdeckt. Bin da mal mit 5000 Euro rein und hab ähnlich verteilt wie bei Auxmoney. Allerdings in größeren Stückelungen: 500€ pro Projekt.

Bisher habe ich alle Zins-/Tilgungszahlungen pünktlich erhalten. Keine Ausfälle und liege bei 7,44% Rendite.

Alles aber zu kurzfristig um dort vernünftige Aussagen zu treffen.

 

Funding Circle:

Auch wie Lendico habe ich hier investiert. Diesmal nur 3000€ und deutlich risikobereiter. Habe je 1000€ in drei Projekte investiert. Alle drei bisher pünktlich bezahlt. Rendite durchschnittlich beu 10,68%.

 

Conda:

Hier habe ich drei interessante Projekte gefunden, von denen eines erst in der Auszahlung gekommen ist.

Projekte funktionieren eher wie Anleihen. Daher die Auszahlung nur einmal jährlich.

Bin gespannt, wie es sich entwickelt. Zumal ich hier mit ca. 10k pro Projekt dabei bin.

 

 

Ihr seht, ich bin experimentierfreudig.

 

Nachbrenner zu Auxmoney:

 

Wer ein bisschen auf der Seite rumklickt, findet die Top100 Anleger der letzten 7 Tage.

 

Dort sind Wahnsinnszahlen. Mit meinen 106.100€ bin ich da ein ganz kleiner Fisch.

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Posted · Edited by Schlumich

 

 

Also, wer hat eigene Erfahrungen, Ideen oder Bedenken?

 

Grüße, H.

 

Ich habe im Frühjahr 2016 angefangen bei AUXMONEY zu investieren, wenn auch mit sehr, sehr geringen Beträgen (50€/Monat) und betrachte das Ganze erst einmal als eine Art Feldversuch.

Meine Erfahrung damit ist bis jetzt neutral-positiv:

* Service und Unterstützung an der Hotline ist super - freundlich, schnell und kompetent.

* Derzeit habe ich in 27 Projekte mit je 25€ investiert.

* Die 25€ - Mindestinvestmentgrenze find ich OK. Das ist nicht zu viel und auch nicht zu wenig

* Ich investiere dort nur manuell - d.h. ich schaue mir die einzelnen Kreditanfragen an und entscheide dann, wo das Geld hingeht.

* Von den 27 Projekten sind: 1x Insolvenz, 1x Mahnstufe 1; 3x vorzeitig abbezahlt und 22x normal laufend.

 

Da ich erst gut 9 Monate dabei bin, kann ich hier noch keine besseren und belastbareren Zahlen liefern - hierzu braucht es sicher noch ein weiteres Jahr, um zu sehen, wie viele Kredite tatsächlich vor die Wand fahren.

 

Probleme, die ich bei Auxmoney sehe:

* Man weiß zu wenig über die Bonität des Schuldners. Es gibt nur einen "Auxmoney-Score" (A, B, C, D, E, X), in den "mehrere informationen zum Schuldner einfließen" sowie einen groben Überblick über Ein- und Ausgaben des Anfragenden. Das war früher deutlich besser, da hier mehr Infos geliefert wurden, die - wenn man sie richtig interpretierte - helfen konnten potentielle Nieten zu meiden.

* Verluste sind steuerlich nicht absetzbar.

* Da Auxmoney keine Banklizenz hat, ist ein Konto bei einer Partnerbank notwendig - das ist nicht nachteilig, verkompliziert den Vorgang aber noch einmal.

 

* Der für mich im Moment entscheidendste Malus ist, dass es nur noch wenig "gute" Kredite gibt, wenn man manuell anlegt. Die guten Sachen tauchen offenbar gar nicht mehr für den Kleinanleger auf, da zwischenzeitlich viele Großinvestoren dort tätig sind, die die guten Dinger vorher schon wegfangen bzw. von Investoren, die mit dem Portfoliobuilder arbeiten vorher geschossen werden. Den Portfoliobuilder kann ich mit meiner Mini-Investmentrate nicht einsetzten, würde das wohl im Moment auch noch nicht machen wollen, weil ich im Moment noch gerne entscheiden möchte, wo die Kohle hingeht.

 

Ich lasse dieses Projekt erst mal noch weitere 6 - 9 Monate mit je 50€/Monat weiterlaufen und dann ziehe ich Bilanz, ob es sich gelohnt hat. Spaß machen tut es zumindest im Moment und die ersten Erfahrungen sind wie gesagt "neutral-positiv".

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Wenn schon mit Krediten "zocken", dann ziehe ich die 4finance Anleihe XS1417876163 mit 11,25% Kupon vor.

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Ich sehe das Problem, dass das Risiko nicht ausreichend vergütet wird.

Man hält ein Portfolio mit verbrieften Krediten, was in größerem Maßstab vor nicht allzu langer Zeit schonmal ins Auge ging.

Zudem ist es eine illiquide Anlage in einem grauen Markt und ich bezweifle, dass sich ein halbwegs verlässlicher Cashflowplan erstellen lässt.

Erst damit lassen sich z.B. Zinsänderungsrisiken abschätzen.

Die "Ratings" und deren Methodik sind bei den Kreditportalen nicht nachvollziehbar und damit nicht mit anderen Kreditbewertungen vergleichbar.

Wenn da AA o.ä. geratet wird, wäre ein Moodys oder S&P Rating mit Glück irgendwo im B-Bereich.

Wer in Kredite investieren will, konnte / kann das auch mit CLN (Bonitätsanleihen) machen.

Da lassen sich wesentlich besser Informationen beschaffen und diese Produkte sollten trotzdem verboten werden.

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Der für mich im Moment entscheidendste Malus ist, dass es nur noch wenig "gute" Kredite gibt, wenn man manuell anlegt. Die guten Sachen tauchen offenbar gar nicht mehr für den Kleinanleger auf, da zwischenzeitlich viele Großinvestoren dort tätig sind, die die guten Dinger vorher schon wegfangen bzw. von Investoren, die mit dem Portfoliobuilder arbeiten vorher geschossen werden. Den Portfoliobuilder kann ich mit meiner Mini-Investmentrate nicht einsetzten, würde das wohl im Moment auch noch nicht machen wollen, weil ich im Moment noch gerne entscheiden möchte, wo die Kohle hingeht.

 

In der Tat ist das das eigentliche Problem. So spannend und abenteuerlich es auch ist sein Geld hier zu investieren, so sollte man sich darüber im Klaren sein lediglich das untere Drittel bedienen zu dürfen/können. Schade eigentlich derweil es eine gute Idee ist.

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Der für mich im Moment entscheidendste Malus ist, dass es nur noch wenig "gute" Kredite gibt, wenn man manuell anlegt. Die guten Sachen tauchen offenbar gar nicht mehr für den Kleinanleger auf, da zwischenzeitlich viele Großinvestoren dort tätig sind, die die guten Dinger vorher schon wegfangen bzw. von Investoren, die mit dem Portfoliobuilder arbeiten vorher geschossen werden. Den Portfoliobuilder kann ich mit meiner Mini-Investmentrate nicht einsetzten, würde das wohl im Moment auch noch nicht machen wollen, weil ich im Moment noch gerne entscheiden möchte, wo die Kohle hingeht.

 

In der Tat ist das das eigentliche Problem. So spannend und abenteuerlich es auch ist sein Geld hier zu investieren, so sollte man sich darüber im Klaren sein lediglich das untere Drittel bedienen zu dürfen/können. Schade eigentlich derweil es eine gute Idee ist.

 

So sieht's aus. Und deswegen läuft der Feldversuch hier auch nur bis zu einer Einlage von 1000€. Ab dann wird erst mal nur freiwerdendes Geld aus dieser Einlage re-investiert, bis ich ein Gefühl dafür bekomme, wie sich die Sache rentiert....

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Nur lachende Gesichter bei Goood. Mal sehen, wie lange es die Firma geben wird.

 

http://www.startupvalley.news/de/erfolgreiche-crowdfunding-kampagne-von-goood/

 

Wenn man für gute Zwecke spendet, bekommt man eine Bescheinigung fürs Finanzamt, was die "Nachsteuerrendite" erhöht. Beim Crowdfunding verzichtet man auf diesen Vorteil.

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Erstaunliche Erfahrungsberichte. Bedenkenswerte Bedenken.

 

Bezüglich Graumarkt und Verbriefung von Kreditforderungen: Ich würde einen Unterschied machen, ob man als Kreditgeber einen Vertrag mit der jeweiligen Plattform eingeht (wie bei Auxmoney oder Funding Circle) oder direkt mit den jeweiligen Darlehensnehmern (wie bei den verschiedenen Immobilienplattformen oder bei Kapilendo, Bettervest, etc). Bei letzteren sehe ich die Risikostreuung etwas positiver, da eine Pleite der vermittelnden Plattform die Abwicklung der ausstehenden Kredite allenfalls komplizieren sollte.

 

Bei den P2P-Mikrokrediten von Auxmoney sind mir einfach zu viele Leute dabei, denen ich mit so diffusen Angaben privat niemals einen Kredit geben würde. Ich bin aber auch etwas altmodisch und kein Freund privater Verschuldung. Auch eine Streuung über Hunderte von Schuldnern würde mir kein gutes Gefühl geben, zumal hier ja doch sehr viel vom Wohlergehen der Plattform abhängt.

 

mucben und Schlumich, wie seht ihr denn die historische Entwicklung der verschiedenen Plattformen, in Sachen Volumen und Attraktivität der Schuldner? Im Vergleich zu Auxmoney sind ja z.B. bei Lendico im Moment nur wenige (und nur unternehmerische) Projekte investierbar, und bereits finanzierte (oder erfolglose) Fundingrunden werden gar nicht mehr gelistet. Ich frage mich, wie viel Volumen/Provision die Portale brauchen, um sich mittelfristig am Markt zu behaupten.

 

Generell stimme ich zu, dass überall zu geringe Transparenz herrscht, und dass das eingegangene Risiko im Schnitt vermutlich nicht adäquat belohnt wird. Außerdem besteht für mich der Verdacht, dass hier (trotz der oft versprochenen stringenten Selektion durch die Plattformbetreiber) viele Projektträger auflaufen, die anderswo wesentlich höhere Zinsen für Mezzanine- oder Fremdkapital zahlen müssten, bzw. dass die wirklich lukrativen Projekte auf anderem Wege finanziert werden. Immobilienprojekte mit kurzer Restzeit bis Fertigstellung oder Verkauf finde ich persönlich weniger riskant als lang laufende Startup- oder Mittelstands-Finanzierungen, oder private Konsumkredite, Dispo-Ablösungen etc.

 

Der gesamte Bereich des Crowd-Investierens ist für mich persönlich eher eine Beimischung zu einem breit aufgestellten Gesamtportfolio. Spannend ist das Thema aber schon, finde ich.

 

Grüße, H.

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Ich habe 2015 per Crowdinvesting in ein paar Startups investiert. Meine Erfahrungen sind eher negativ.

 

Die Startups, in die ich investiert habe, haben 2016 in Q1-Q3 durchschnittlich bisher erst ein Viertel des geplanten Jahresumsatzes erwirtschaftet (das ist natürlich nicht repräsentativ). Hinzu kommt bisher eine Insolvenz. Die Informationspolitik der Startups gegenüber den Crowd-Investoren ist teilweise katastrophal schlecht.

 

Natürlich kann man nicht erwarten, dass alle Startups erfolgreich sind, aber man könnte erwarten, dass es zumindest bei den Plattformbetreibern einen Lernprozess gibt und die Finanzplanungen und Unternehmensbewertungen irgendwann realistischer werden. Das ist bisher aus meiner Sicht nicht der Fall. Letztlich besteht damit weiterhin das von mir schon in Beitrag #58 genannte Problem: die Crowd finanziert trotzdem fast jedes Startup, und solange das so bleibt, fehlt der Druck auf die Plattformen, etwas zu ändern.

 

Mit Peer2Peer-Krediten und Crowd-Immobilienkrediten habe ich bisher keine Erfahrung.

 

Nach den Statistiken auf Affiliate-Seiten wie crowdinvest.de oder crowdfunding.de (PDF) gibt es durchaus Unterschiede in den Ausfallraten von Startup-Investitionen vs. Immobilien- oder Energie-Investitionen. Der Beobachtungszeitraum ist zwar noch kurz und bestimmt nicht repräsentativ, aber ein gewisser Trend scheint sich abzuzeichnen.

Man muss aber aufpassen, wenn man Ausfallraten in einem stark wachsenden Markt betrachtet. Die meisten Ausfälle passieren ja nicht direkt nach der Finanzierung, sondern speziell bei den Immobilienkrediten vermutlich erst gegen Ende des Projekts. Grundsätzlich finde ich es aber auch nicht überraschend, dass Startup-Investments am riskantesten sind, sollte der Trend sich so bestätigen.

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Posted · Edited by Schlumich

 

 

mucben und Schlumich, wie seht ihr denn die historische Entwicklung der verschiedenen Plattformen, in Sachen Volumen und Attraktivität der Schuldner? Im Vergleich zu Auxmoney sind ja z.B. bei Lendico im Moment nur wenige (und nur unternehmerische) Projekte investierbar, und bereits finanzierte (oder erfolglose) Fundingrunden werden gar nicht mehr gelistet. Ich frage mich, wie viel Volumen/Provision die Portale brauchen, um sich mittelfristig am Markt zu behaupten.

 

Grüße, H.

 

Lendico scheint was die Abwicklung und Nachverfolgung ausgefallener/insolventer Kredite anbelangt deutlich träger zu sein, als Auxmoney und die Rendite scheint auch etwas geringer zu sein als bei Auxmoney. "Attraktivität" der Schuldner scheinen vergleichbar. Volumen ist bei Auxmoney - soweit ich es weiß - deutlich höher. Wenn ich nicht irre, steckt hinter Lendico Rocket-Internet...

 

Beim Finanzrocker gibt es ein/zwei gute Folgen zum Thema P2P, wo sehr gut informiert wurde.

 

P.S.: Mintos oder Bondora scheiden für mich persönlich aus, da ich keine Lust habe, mich mit Banken in Estland oder Lettland rumzuschlagen.

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Also ich hab Mitte letzten Jahres mit den osteuropäischen Plattformen angefangen. Mintos, TWINO, Viventor und Swaper und bin sehr zufrieden. Viventor mal außen vor gelassen.

Ich habe dazu auch einen Blog angefangen, wo ich meine Erfahrungen festhalte.

https://hobbyinvestor.de

Der Markt wächst rasant und ist durchaus eine Anlage wert im Rahmen einer gesunden Diversifizierung. Vor allem, solange die Plattformen noch den Buyback Schutz anbieten.

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Ich bin jetzt auch mit einer kleinen Suche bei Exporo eingestiegen.

Insbesondere finde ich es gut, dass es dort auch manchmalProjekte in meiner Stadt gibt und ich direkt vor Ort sehen kann wie es voran geht.

 

Da ich aber überhaupt keine Erfahrung mit Immobilieninvestments (außer OIs) habe, ist das natürlich ein unüberlegter Zock. Aber ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, was momentan bei einer toll sanierten Altbauwohnung in guter Lage groß schief gehen kann.

Meiner Meinung nach wird die Luft an der Börse aber bald dünner werden und da ich eh quasi nur Börsengewinne bei exporo investiert habe, sehe ich das ganze recht entspannt.

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von den deutschen Immoplattformen mit nachrangigen Darlehen halte ich nichts. Investiere aktuell kleinere Beträge bei estateguru.co, da dort hauptsächlich erstrangige angeboten werden und die Zinsen höher sind. Bisher kein Ausfall o.ä., bin aber erst seit knapp 1 Jahr dabei.

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