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MonacoFranzl

Reform der Besteuerung von Investmentfonds

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Smutje22
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Hallo,

ich habe eine Frage zur Teilfreistellung von Aktienfonds (Templeton Growth Fund Inc Class A WKN:971025 ). Dieser Fond investiert zwar in Aktien, jedoch ist er nicht mehr "klassifiziert" als solcher. Gibt es hier eine Möglichkeit, dennoch eine Teilfreistellung in der Steuererklärung zu erwirken?

Vielen Dank für Antworten.

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chirlu
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vor 6 Minuten von Smutje22:

Gibt es hier eine Möglichkeit, dennoch eine Teilfreistellung in der Steuererklärung zu erwirken?

 

Wenn du dem Finanzamt nachweisen kannst, daß die Mindestaktienquote durchgehend eingehalten wurde. Wird vermutlich eher schwierig.

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Taxadvisor
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vor 8 Stunden von Smutje22:

Hallo,

ich habe eine Frage zur Teilfreistellung von Aktienfonds (Templeton Growth Fund Inc Class A WKN:971025 ). Dieser Fond investiert zwar in Aktien, jedoch ist er nicht mehr "klassifiziert" als solcher. Gibt es hier eine Möglichkeit, dennoch eine Teilfreistellung in der Steuererklärung zu erwirken?

Vielen Dank für Antworten.

Ggfs. erstellt der Fonds am Jahresende eine Bescheinigung, dass die Aktienquote eingehalten wurde, die würde auch ausreichen. Problematisch wird es nur, wenn die Quote nicht für alle Jahre der Haltedauer eingehalten wird und sich die TFQ ändert. Dann finden immer wieder fiktive Veräußerungen statt.

 

Gruß

Taxadvisor

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Smutje22
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Danke.

Eine weitere Frage in diesem Zusammenhang. Ich habe von u.g. Fond Anteile im hohen vierstelligen Bereich zwecks Altersvorsorge in ca. 25 Jahren.

Diese Anteile unterteilen sich in 80% Altanteile (Anschaffung vor 2009 und damit bei Veräußerung erstmal steuerfrei) und 20% "Neuanteile", die aus Dividenden der Altanteile entstanden und getrennt aufbewahrt sind.

Ein Vergleich der Performance des Templeton mit dem Referenzindes MSCI World zeigt, dass der MSCI ACWI deutlich besser abschneidet.

Daraus schließe ich, dass ich den Templeton (inkl. der steuerefreien Altanteile) verkaufen und in einen ETF wechseln sollte. Empfehlt ihr mir dies ebenfalls bzw mache ich es mir zu einfach/ übersehe etwas?

 

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Der Beobachter
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Jetzt ist es soweit. ich kapituliere. Ich verstehe meine Jahressteuerbescheinigung und meine Erträgnisaufstellung der ING nicht mehr. Das Problem: Es vermischen sich verschiedene steuerlich relevante Vorgänge:

  • ausländisch thesaurierender Fonds vor 2009 gekauft --> Erträge immer schön in der jährlichen Steuererklärung angegeben.
  • weitere Fonds u.a. auch einen ausländischen Thesaurierer nach 2009 gekauft. Dann auch schrittweise passive Investments aufgebaut.
  • Ende 2017 erfolgte ja die Veräußerung und das Einbuchen der neuen Einstandskurse . Sodass ab ab 2018 das System der Vorabpauschale griff.
  • Fast alle Restbestände an aktiven Fonds Anfang 2019 veräußert.

Bei dem ausländischen Thesaurier steht ja dann, dass die Erträge in der Zeile KAP bereits erhalten sind. Um die Doppelbesteuerung zu vermeiden, müsste ich diese von der Summe KAP wieder abziehen. Wenn ich das tue bin ich bei negativen Kapitalerträgen? Die ganze Verrechnung von Verlusten und Gewinnen aus Veräußerungen blicke ich auch nicht mehr.

 

Sorry, mir ist das echt zuviel. Ich fuchse mich in viele Sachen rein, bin auch nicht auf den Kopf gefallen. Aber das es so kompliziert ist, hätte ich mir nicht träumen lassen.

Eigentlich bleibt mir nur noch auf Gedeih und Verderb der Depotführenden Bank und der Aufstellung zu vertrauen.

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chirlu
Posted
vor 9 Minuten von Der Beobachter:

Um die Doppelbesteuerung zu vermeiden, müsste ich diese von der Summe KAP wieder abziehen. Wenn ich das tue bin ich bei negativen Kapitalerträgen?

 

Kann sein, ja? Ein sogenannter „Verlust“. :-)

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kleinerfisch
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Am 10.4.2020 um 22:29 von Smutje22:

Ein Vergleich der Performance des Templeton mit dem Referenzindes MSCI World zeigt, dass der MSCI ACWI deutlich besser abschneidet.

Daraus schließe ich, dass ich den Templeton (inkl. der steuerefreien Altanteile) verkaufen und in einen ETF wechseln sollte. Empfehlt ihr mir dies ebenfalls bzw mache ich es mir zu einfach/ übersehe etwas?

Da Du nicht den Index kaufst, sondern einen Fonds auf den Index, der auch Kosten hat, solltest Du den Templeton mit einem passenden ETF vergleichen.

Ansonsten stehen sich Vor- und Nachteile gegenüber:

+ Templeton: 100k Freibetrag auf Gewinne ab 2018

+ ETF: bessere Performance, Teilfreistelllung (falls beim Templeton nicht möglich)

Das kann man ja gegeneinander rechnen. Da wird dann bei herauskommen, dass bei kurzer Anlagedauer der Templeton besser ist, er aber irgendwann im Zeitablauf vom ETF überholt wird. Das wäre dann der optimale Zeitpunkt zum Wechseln.

Vielleicht nicht ganz optimal aber einfacher wäre die Faustregel, genau dann zu wechseln, wenn der Freibetrag des Templeton verbraucht ist. Wie groß der Fehler dabei ist, hängt vom Performanceunterschied (und der Frage der TFS, denn die 100k sind nach Anwendung der TFS zu rechnen) ab.

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