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Zweite Wahl

In Gold investieren ohne physisch zu kaufen

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Zweite Wahl
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Ich hoffe es ist in Ordnung, wenn ich es hier rein schreibe, weil die Frage eher allgemeiner Natur ist und es sich - bis jetzt - weniger auf ein spezielles Gebiet (Fonds, ETF) bezieht.

 

Ich möchte längerfristig in Gold investieren, ohne es bei mir in der Wohnung lagern zu müssen.

 

Optimal wär ein Fonds, ETF oder was ähnliches, der den Goldpreis 1:1 abbildet (oder noch besser das Gold direkt hinterlegt) - also keine Hebel oder andere finanztechische Spielereien. Bei meiner Suche hab ich nur Sachen gefunden, die streuen und zu viel auch in andere (Edel-)Metalle investieren.

 

Es muss auch nicht unbedingt ein Fonds oder ETF sein, bin erstmal für alles offen und für weitere Anregeungen und Tipps sehr dankbar.

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finisher
Posted · Edited by finisher

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vanity
Posted · Edited by vanity

Erste Wahl ist in solchen Fällen A0S9GB Xetra-Gold, eine goldgedeckte IHS (Dt. Börse, genauer: Tochter von ihr) mit Lieferanspruch und jährlichen Kosten von 0,3%, die den €-Spotpreis 1:1 abbildet.

 

Die EUWAX plant auch etwas in der Art, kommt aber nicht so richtig in die Pötte (EWG0LD).

 

(die Frage hatten wir kürzlich schon, vermutlich in den Fondsdepots))

 

Musst du so vorwitzig sein, finisher?

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hugolee
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Ich hoffe es ist in Ordnung, wenn ich es hier rein schreibe, weil die Frage eher allgemeiner Natur ist und es sich - bis jetzt - weniger auf ein spezielles Gebiet (Fonds, ETF) bezieht.

 

Ich möchte längerfristig in Gold investieren, ohne es bei mir in der Wohnung lagern zu müssen.

 

Optimal wär ein Fonds, ETF oder was ähnliches, der den Goldpreis 1:1 abbildet (oder noch besser das Gold direkt hinterlegt) - also keine Hebel oder andere finanztechische Spielereien. Bei meiner Suche hab ich nur Sachen gefunden, die streuen und zu viel auch in andere (Edel-)Metalle investieren.

 

Es muss auch nicht unbedingt ein Fonds oder ETF sein, bin erstmal für alles offen und für weitere Anregeungen und Tipps sehr dankbar.

 

 

Warum nicht physisch in Gold investieren???

Je nach Haltedauer sollte man auch die steuerlichen Aspekte berücksichtigen.

Physisches Gold ist nach einem Jahr steuerfrei.

Man kann sich auch ein Schließfach mieten, wenn es Daheim zu unsicher ist.

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Kaffeetasse
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ETFS Physical Gold kommt auch noch in Frage...

ETFS Physical Gold

 

Allerdings nennt man sowas ETC und nicht ETF. ;)

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Ramstein
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Ich war kürzlich bei einer Präsentation zu XETRA Gold. Sie trommeln neben dem geringen Spread auch damit, dass man sich das Gold physisch ausliefern lassen kann; soll bisher ca. 700 mal vorgekommen sein über 2,8 Tonnen Gold.

 

Allerdings: Kosten bei einem 1 Kilo Barren ca. 300 Euro, bei 1 Kilo in zehn 100g Barren ca. 1.000 Euro. Die Auslieferung erfolgt über die Depotbank, bei der du die Anteile hast. Das kann dann bei Onlinebanken eine Reise sein. whistling.gif

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Kaffeetasse
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Die Gebühren sind aber noch einigermaßen im Rahmen, denn wer sich 1000 Anteile Xetra-Gold leisten kann, den sollten die 300 dann auch nicht groß stören im Falle eines Falles.

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finisher
Posted · Edited by finisher

Bei der Fidor Bank kann man auch Gold kaufen (Lagerort Zürich oder Hongkong) und bei Bedarf physisch ausliefern lassen.

Allerdings extrem hohe Gebühren: 3,24 % vom Netto-Bestellwert beim Kauf.

Konditionen auf Seite 6: Link

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RED-BARON
Posted · Edited by RED-BARON

der Verkauf von Xetra-Gold ist nicht steuerfrei nach 12 Monaten !

In Verbindung mit den Gebühren von 0,3% p.a. und den evtl. anfallenden

Auslieferungskosten ist ein, so man plant es irgendwann physisch

in den Händen zu halten, direkter Kauf beim Händler günstiger :)

 

Die Kosten der Auslieferung aus finishers Link liegen allein schon

höher als der Spread beim lokalen Händler :w00t:

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ceekay74
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Erste Wahl ist in solchen Fällen A0S9GB Xetra-Gold, eine goldgedeckte IHS (Dt. Börse, genauer: Tochter von ihr) mit Lieferanspruch und jährlichen Kosten von 0,3%, die den -Spotpreis 1:1 abbildet.

 

Die EUWAX plant auch etwas in der Art, kommt aber nicht so richtig in die Pötte (EWG0LD).

 

Wobei der Trend gegen Xetra-Gold spricht: Bei einigen (Direkt-) Banken ist kein Erwerb mehr möglich:

 

Ein Dorn im Auge ist das Papier jedoch den Banken und Onlinebrokern. Für Xetra-Gold werden jährlich 0,36 Prozent Verwaltungsgebühren fällig. Und diese werden nicht direkt vom Kurswert abgezogen, sondern den Banken und Onlinebrokern, deren Kunden Xetra-Gold im Depot liegen haben, in Rechnung gestellt.

 

Quelle: FTD

 

Eine liquide Alternative könnte der SPDR Gold sein: KLICK

 

 

[Gerücht an mit der Bitte um Korrektur]

Ich meine 'mal gelesen zu haben, dass ETFs bzw. ETCs auch ungedeckt leer verkauft werden können. Insofern wären mehr Anteile im Umlauf als von der KAG ausgegeben und die physische Hinterlegung auch nur Augenwischerei.

[Gerücht aus]

 

 

Als langfristige Investition kommt bei mir allein aus steuerlichen Gründen nur greifbare Ware in die Tüte bzw. ins Bankschließfach. Für kurzfristiges Zocken ein günstiges liquides Papier mit Hebel und geringem Spread.

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harryguenter
Posted · Edited by harryguenter

Die Frage ist auch warum Du in Gold investieren möchtest. Außer Wertschwankungen gibt es dort keine Rendite und keinen "Mehrwert".

 

Wenn Gold für Dich nur ein Diversifikationsmittel in deiner Geldanlage ist, dann kann ich o.a. Fonds / ETCs ... sicher auch empfeheln.

Fall Du aber im Hinterkopf irgendwelche Krisenabsicherungen, Hyperinflationsängste oder sonstige gravierende Änderungen in unserem Wirtschaftssystem hast und denkst diese mit Goldinvests mildern zu können - dann bitte ausschließlich physisches Gold am Besten anonym kaufen und irgendwo deponieren.

Die Goldfonds wird das erste und einfachste sein, nach dem Politiker ihre Finger ausstrecken.

Hilfreich dazu ist ein Exkurs durch die Geschichte der letzten 100 Jahre verschiedenster Staatenbezüglich Goldbesitz, Goldentzug und Co.

(z.B. Vergleich Goldbesitz Deutschland / Amerika vor während und nach dem 2. Weltkrieg)

 

dazu kommt:

Gold war nie eine gute Währung während der Krise (1 Sack Kartoffeln für z.B: eine Unze war nie ein gutes Geschäft für den Goldbesitzer) sondern diente stets eher dem Werterhalt bis nach der Krise.

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hugolee
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der Verkauf von Xetra-Gold ist nicht steuerfrei nach 12 Monaten !

In Verbindung mit den Gebühren von 0,3% p.a. und den evtl. anfallenden

Auslieferungskosten ist ein, so man plant es irgendwann physisch

in den Händen zu halten, direkter Kauf beim Händler günstiger :)

 

Die Kosten der Auslieferung aus finishers Link liegen allein schon

höher als der Spread beim lokalen Händler :w00t:

 

...wer behauptet denn, dass der Verkauf von Xetra-Gold nach 12 Monaten steuerfrei ist?

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Nudelesser
Posted · Edited by Nudelesser

...wer behauptet denn, dass der Verkauf von Xetra-Gold nach 12 Monaten steuerfrei ist?

 

So ganz klar scheint das bis heute nicht zu sein. Wobei man den Eindruck haben kann, dass interessierte Kreise die Frage bewußt offen halten wollen, damit nicht zu viele Kunden zu physischem Gold abwandern.

 

Steuergezeter um Xetra-Gold

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Zweite Wahl
Posted

Vielen Dank für die zahlreichen und interessanten Infos und Links.

 

Dass ich Gold nicht in meiner Wohnung haben möchte, hat zwei Grunde: einerseits ist mir nicht wohl bei dem Gedanken, Gold für mehrere T rumliegen zu haben und andererseits ist die Beschaffung und der Verkauf recht aufwendig und teuer, weil die kleinen Banken hier auf dem Lande normalerweise keins vorrätig haben und der nächste Goldhändler ist ca. 100km weit weg.

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ceekay74
Posted · Edited by ceekay74

Dass ich Gold nicht in meiner Wohnung haben möchte, hat zwei Grunde: einerseits ist mir nicht wohl bei dem Gedanken, Gold für mehrere T rumliegen zu haben (...)

 

Da würde sich bei mir auch leichtes Unwohlsein einstellen, aber wofür gibt es Banken, die Schießfächer vermieten? Kosten in meinem Fall 0,13% p.a. inkl. Versicherung und damit unter der TER der ETFs/ETCs.

 

(...) und andererseits ist die Beschaffung und der Verkauf recht aufwendig und teuer, weil die kleinen Banken hier auf dem Lande normalerweise keins vorrätig haben und der nächste Goldhändler ist ca. 100km weit weg.

 

Wer Gold heutzutage noch am Bankschalter kauft ist selbst schuld. Gute und seriöse Internethändler versenden mit DHL oder Wertversand an jeden beliebigen Ort in Deutschland inkl. Inseln.

 

Der Spread zwischen An- und Verkauf liegt um 3% bei gängiger Bullionware.

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Silver85
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Vielen Dank für die zahlreichen und interessanten Infos und Links.

 

Dass ich Gold nicht in meiner Wohnung haben möchte, hat zwei Grunde: einerseits ist mir nicht wohl bei dem Gedanken, Gold für mehrere T rumliegen zu haben und andererseits ist die Beschaffung und der Verkauf recht aufwendig und teuer, weil die kleinen Banken hier auf dem Lande normalerweise keins vorrätig haben und der nächste Goldhändler ist ca. 100km weit weg.

 

Evtl. würde sich aber auch eine Online-Bestellung bei proaurum.de anbieten.

Pro-Aurum halte ich persönlich für absolut vertrauenswürdig.

Ich war auch schon mal in der Zentrale in München und die macht einen 100% seriößen Eindruck.

 

ps. Bankschließfächer gibts schon ab ~12 pro Jahr test.de: Bankschließfächer

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Mato
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ps. Bankschließfächer gibts schon ab ~12 pro Jahr test.de: Bankschließfächer

 

Danke, ist ja dann doch günstiger als man gemeinhin annimmt.

Aber für den echten Krisenangsthasen ist das auch nichts. Die Banken sind mitsamt der Schließfächer in der achso großen Krise (in der dann überraschenderweise auch die Demokratie weggefegt sein müsste) genauso schnell einkassiert wie Xetra Gold.

Ich gebe Euch aber gerne super tolle und geheime Koordinaten, um das Gold zu verbuddeln. Die sind sogar so gut, dass ihr hinterher Probleme haben werdet, das Gold wiederzufinden. Das garantiere ich :D

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BarrenWuffet
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Ich stelle mir gerade die Paranoiker vor wie sie im Keller auf ihrem Schaaaaaaatzzzzz sitzen.

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RED-BARON
Posted · Edited by RED-BARON

Weiss garnicht was die Leute haben.

 

Ein BMW für 100.000 Euro vorm Haus, aber Angst wegen 5 Unzen im Keller :w00t:

 

GOLD IST KEIN SPRENGSTOFF UND STRAHLT AUCH NICHT WIE URAN !!!!!!!!!

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Kaffeetasse
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Sehr gutes Argument, Roter Baron! :thumbsup:

 

P.S. Noch eine Frage: Geht man bei Gold als Privatanleger nicht ein Wechselkursrisiko ein, denn seine Heimatwährung ist doch der USD? :w00t:

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RED-BARON
Posted

Blödsinn, Wechselkursrisiko :-

 

der USD war vll. die letzten 100 Jahre "Heimatwährung" aber bestimmt nicht die nächsten 100 Jahre.

da wir alles langfristige Investoren sind, sollten wir uns auch daran orientieren ^_^

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Kaffeetasse
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War doch ne Scheeeeeeeeerz-Frage... :lol:

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Mato
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Aber warum die Scherzfrage? Die Zusammenhänge mit dem Wechselkurs dürften ja jedem klar sein.

In der Höllenkrise allerdings egal, da zählt als Währung nur die Kalorie, egal ob in Euro oder US-Dollar bemessen :rolleyes:

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RED-BARON
Posted

Aber warum die Scherzfrage? Die Zusammenhänge mit dem Wechselkurs dürften ja jedem klar sein.

In der Höllenkrise allerdings egal, da zählt als Währung nur die Kalorie, egal ob in Euro oder US-Dollar bemessen :rolleyes:

 

Erzähl mir nix von Kalorie ! Bin derzeit Drahtesel-Pilot - lebe gefährlich B)

Mein Auto kannte ja schon den Weg, musste mich nur reinsetzten und Gas geben ...

 

Bei dem Schmalspur-Geschoss, kurbelst und kurbels und geht kaum voran :-

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harryguenter
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Wie oben schon erwähnt:

Gold als Teil des Anlagemixes. Man nimmt was immer einem am "einfachsten" erscheint und halbwegs sicher ist.

Wer an die Krise im Hinterkopf denkt: Folgender Artikel ist brauchbar und sollte einem sagen: nur physisch undnur selbst gebunkert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Goldverbot

 

 

Weiss garnicht was die Leute haben.

Ein BMW für 100.000 Euro vorm Haus, aber Angst wegen 5 Unzen im Keller :w00t:

GOLD IST KEIN SPRENGSTOFF UND STRAHLT AUCH NICHT WIE URAN !!!!!!!!!

Jepp, sehe ich genause. Ich glaube keiner will hier Fort Knox spielen. Und selbst da - zwischen den 800 Restklinkersteinen meines Hauses die im Keller als "Ersatzteil" liegen ließe sich bestimmt noch der ein oder andere Barren gut verstecken...

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