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Mr.Price

Realty Income (O)

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BlindesHuhn88

@lowcut ich bleibe trotzdem drin

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BlauesHufeisen
· bearbeitet von BlauesHufeisen

Die Deutsche Bank hat mir gestern alle Dividenden von Realty Income aus dem Kalenderjahr 2025 neu abgerechnet.

 

Storno aller Abrechnungen, in denen bisher die 15% Quellensteuer vollständig angerechnet wurde.

 

Split der einzelnen Dividenden bzw. Ersatz durch jeweils 2 neue Abrechnungen.

( insgesamt also 12 Storno und 24 Neuabrechnungen !!)

 

Anerkennung der 15% QS auf jeweils 66,37% der Erträge und beim Rest wurde keine Quellensteuer angerechnet.

Zu dieser merkwürdigen Aufteilung habe ich bisher keine Infos gefunden.

 

Im Gesamtergebnis ändert sich ( für mich) damit nichts wirklich Gravierendes.

Lediglich der Solizuschlag auf gut ein Drittel der Erträge wurde nachträglich belastet.

 

Das Ganze hat natürlich im Hintergrund zur Folge, das sich die Jahressteuerbescheinigung für 2025 verzögert.

Die habe ich nämlich noch nicht. ( bei einem anderen DB- Depot liegt die schon seit Ende Februar vor)

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lowcut

Ich hatte sowas Ähnliches vor 4 Wochen. Am Ende kam 10% mehr raus. Die Ursache war aber nicht erkennbar.

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seraphuriel

Ich hatte nahezu das gleiche bei Gladstone auch vor ein paar Wochen. Anfang Feburar glaube ich. Komplette Korrekturbuchungen für 2025 bei der Baader Bank. Am Ende hatte ich in der Tat auch 8% mehr. aber es waren halt echt knapp 30 Buchungen, die etwas nervig zu pflegen waren. Grund nicht ersichtlich. Auf Nahcfrage kam auch noch keine Antwort (und kommt bestimmt auch keine mehr)

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Limit

Laut meinem Dividenden-Bericht von IB für 2025 besteht 2/3 der Realty Income Ausschüttungen aus regulären Dividenden (Ordinary Dividend) und etwa 1/3 aus Kaptialrückzahlungen (Return of Capital). Auf RoC fällt keine Quellensteuer an, aber der Einstiegspreis wird entsprechend reduziert. Die Versteuerung findet also erst bei Verkauf statt.

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hattifnatt
vor 18 Minuten von Limit:

Laut meinem Dividenden-Bericht von IB für 2025 besteht 2/3 der Realty Income Ausschüttungen aus regulären Dividenden (Ordinary Dividend) und etwa 1/3 aus Kaptialrückzahlungen (Return of Capital).

Ja, das ist typisch und erfordert eben diese nachträglichen Abrechnungen bei praktisch allen REITs.

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McScrooge
vor 4 Stunden von lowcut:

 

Ich hatte sowas Ähnliches vor 4 Wochen. Am Ende kam 10% mehr raus. Die Ursache war aber nicht erkennbar.

 

Bei REITs jährlich absolut normales Vorgehen, meist immer zum eigenen Vorteil.

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eugenkss
Am 22.3.2026 um 14:13 von McScrooge:

Bei REITs jährlich absolut normales Vorgehen, meist immer zum eigenen Vorteil.

Warum zum eigenen Vorteil? Bei mir grad anders rum...

 

Begründung wäre doch so: Ursprünglich wurde auf die gesamte Ausschüttung der US-Quellensteuersatz (15%) angerechnet, d.h. nur noch 10% Abgeltungssteuer. Und den Soli zahlt man ja nur auf die AbgSt, aber nicht auf die US-Quellensteuer.

Wenn nun in der Nachberechnung nicht auf die gesamte Ausschüttung US-Quellensteuer anfällt, sondern ein Teil frei von Quellensteuer abgerechnet wird, dann fallen eben auf den quellensteuerfreien Anteil die vollen 25% Abgeltungssteuer und auch Soli an.

Somit wird nach der Korrektur etwas mehr Soli abgezogen. Also zum eigenen Nachteil nach der Korrektur.

 

Wie kommt ihr dazu, dass es nach der Korrektur zum eigenen Vorteil sein sollte?

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BlauesHufeisen
· bearbeitet von BlauesHufeisen
Am 23.3.2026 um 14:57 von eugenkss:

Warum zum eigenen Vorteil? Bei mir grad anders rum...

 

Begründung wäre doch so: Ursprünglich wurde auf die gesamte Ausschüttung der US-Quellensteuersatz (15%) angerechnet, d.h. nur noch 10% Abgeltungssteuer. Und den Soli zahlt man ja nur auf die AbgSt, aber nicht auf die US-Quellensteuer.

Wenn nun in der Nachberechnung nicht auf die gesamte Ausschüttung US-Quellensteuer anfällt, sondern ein Teil frei von Quellensteuer abgerechnet wird, dann fallen eben auf den quellensteuerfreien Anteil die vollen 25% Abgeltungssteuer und auch Soli an.

Somit wird nach der Korrektur etwas mehr Soli abgezogen. Also zum eigenen Nachteil nach der Korrektur.

 

Dein Grundgedanke ist korrekt.

Der deutsche Anleger wird (bei Aktienkäufen nach dem Jahr 2009) immer schlechter gestellt.

 

Grundsituation:

 

Gelegentlich werden Dividendenanteile aus Kapitalrücklagen / dem steuerlichen Einlagenkonto gezahlt.

Dieser Anteil ist wird üblicherweise ohne Abgeltungssteuerabzug ausgezahlt;

im Gegenzug wird bankseitig der Einstandswert der Aktien entsprechend angepasst, d.h. um den identischen Betrag gesenkt.

 

Die Auszahlung der Dividende ohne Steuerabzug erscheint optisch zunächst günstiger, ist aber lediglich eine Steuerverschiebung in die Zukunft bis zum Verkauf der Aktien.

 

Im Fall von ausländischen Aktien, die der Quellensteuer unterliegen, hat dies den Effekt, dass auf diesen Teil kein anrechenbarer Quellensteuerabzug erfolgt und somit Soli (und evtl. Kirchensteuer) fällig wird.

 

Sondersituation:

 

In einigen Fällen rechnet die Bank direkt bei der Dividendenausschüttung trotzdem die Abgeltungssteuer entsprechend ab.

In meinem Fall lag der Grund darin, dass die Dividendenabrechnungen komplett für das vergangene Kalenderjahr nachträglich neu berechnet wurden, die entsprechenden Aktien zwischenzeitlich aber bereits verkauft waren.

Eine Einstandswertkorrektur war somit nicht mehr möglich bzw. entbehrlich;

die Gesamtabrechnung ist zumindest korrekt.

 

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Mithrandir77
Am 22.3.2026 um 07:55 von BlauesHufeisen:

Die Deutsche Bank hat mir gestern alle Dividenden von Realty Income aus dem Kalenderjahr 2025 neu abgerechnet.

 

Storno aller Abrechnungen, in denen bisher die 15% Quellensteuer vollständig angerechnet wurde.

 

Split der einzelnen Dividenden bzw. Ersatz durch jeweils 2 neue Abrechnungen.

( insgesamt also 12 Storno und 24 Neuabrechnungen !!)

 

Anerkennung der 15% QS auf jeweils 66,37% der Erträge und beim Rest wurde keine Quellensteuer angerechnet.

Zu dieser merkwürdigen Aufteilung habe ich bisher keine Infos gefunden.

 

Im Gesamtergebnis ändert sich ( für mich) damit nichts wirklich Gravierendes.

Lediglich der Solizuschlag auf gut ein Drittel der Erträge wurde nachträglich belastet.

 

Das Ganze hat natürlich im Hintergrund zur Folge, das sich die Jahressteuerbescheinigung für 2025 verzögert.

Die habe ich nämlich noch nicht. ( bei einem anderen DB- Depot liegt die schon seit Ende Februar vor)

also ich hab die Jahressteuerbescheinigung schon und die Neuberechnung war dieses Jahr noch nicht...kann bei der DB natürlich anders geregelt sein

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MeinDepot

zur Einordnung:

Auf 2k Divi ergab sich eine Nachbelastung von 30EUR für 2025.

Die Verrechnung erfolgt in 2026, sollte also erst in der Steuererklärung für 2026 auftauchen.

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BlauesHufeisen
· bearbeitet von BlauesHufeisen
vor 4 Stunden von MeinDepot:

zur Einordnung:

Auf 2k Divi ergab sich eine Nachbelastung von 30EUR für 2025.

Die Verrechnung erfolgt in 2026, sollte also erst in der Steuererklärung für 2026 auftauchen.

Das macht offenbar jede Bank anders.

Bei mir wurden die ursprünglichen Abrechnungen mit dem ursprünglichen Valuta-Datum storniert und mit

gleichem Valuta-Datum neu abgerechnet.

Somit wurde auch der Steuertopf KJ 2025 nachträglich geändert.

 

 

 

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lowcut
Am 25.3.2026 um 19:31 von BlauesHufeisen:

Das macht offenbar jede Bank anders.

Bei mir wurden die ursprünglichen Abrechnungen mit dem ursprünglichen Valuta-Datum storniert und mit

gleichem Valuta-Datum neu abgerechnet.

Somit wurde auch der Steuertopf KJ 2025 nachträglich geändert.

War bei mir auch so.

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