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Onassis

Generation Weichei...?

Sind die jungen Leute alle Schwächlinge?  

198 members have voted

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Onassis
Posted · Edited by Onassis

22.12.2012 · Freizeit statt Karriere, Sabbatical statt Stress: Die jungen Leute geben für den Beruf nicht mehr alles. Fortschritt oder Verfall?

 

http://www.faz.net/a...i-12002680.html

 

Ein interessanter Artikel!

Und da hier bestimmt einige der Generation Y registriert sind, bin ich gespannt auf die Meinungen.

 

Meine persönliche Meinung steht fest:

Ich bin erzogen worden (Jahrgang 1974): Arbeite so schnell wie möglich und gleichzeitig so perfekt wie möglich.

Dazu so viel wie möglich, so hart wie möglich und so lange wie möglich.

Dann stellt sich der Erfolg und der Wohlstand ganz von alleine ein!

 

Und es braucht mir niemand zu sagen, der Wohlstand bringt nichts, weil man keine Zeit hat Geld auszugeben!

Oder der "Reichste" auf dem Friedhof zu sein!

 

Ich liebe mein Auto, schaue gerne abends im 55" TV (der jedes Jahr größer wird...) Nachrichten und wen juckts, wenn man im Restaurant 140 EUR für 3 Personen ausgibt?

Dafür habe ich gearbeitet und würde es wieder tun!

 

Was ist Eure Meinung?

Weichei oder Hardliner - auf welcher Seite steht ihr?

 

Onassis

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BondFan
Posted

Als Jahrgang 1980 sehe ich das ähnlich wie Du. Unter Berücksichtigung einer entsprechenden Gründlichkeit arbeite ich so schnell und hart wie möglich um ein nahezu perfektes Ergebnis abzuliefern. 100% Perfektion gibt es bekanntlich nicht ;-) Allerdings arbeite ich "nur" so viel und lange wie nötig, denn Freizeit ist mir wichtig und vor allem meine Gesundheit steht weit über der Arbeit.

 

Bei einigen anderen gleichaltrigen oder jüngeren Jahrgängen stelle ich immer wieder fest, dass Deine oder meine Einstellung bei Weitem nicht so ausgeprägt ist. Vielleicht liegt es daran, dass ich nach der Schule gleich eine berufliche Ausbildung begonnen habe und daher schon einige Zeit in Lohn und Brot stehe. Denn meistens habe ich diesen Weichei-Eindruck bei ehemaligen Studenten. Meiner Meinung nach müssen diese, wenn sie auf die praktische Welt losgelassen werden, erst einmal lernen, was es heißt zu arbeiten. Was nicht heißen soll, dass das Studium keine harte Arbeit ist, aber sie ist eben anders als im Berufsleben.

 

Von daher ein klares Ja! ... die Jugend wird immer weicher .... was unsere Eltern und Großeltern vermutlich auch über uns denken ^^

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LagarMat
Posted · Edited by Stezo

Meine Einstellung zum Thema ist und war auch immer schon so, seitdem ich mir über ein Berufsleben Gedanken mache,

einen Mittelweg zu den Extremen zu finden.

Meine Auffassung passt also weder zu den Hardlinern noch zu den Weicheiern.

Man muss - möglicherweise auch hart - für seinen Lebensstandard arbeiten. Das steht außer Diskussion.

Allerdings reicht mir nach derzeitigem Geldwert ein Nettoeinkommen von 2000-3000€ im Monat vollkommen aus um meine Bedürfnisse mehr als gänzlich zu befriedigen.

Und um dies zu erreichen muss man nicht "so viel und so hart wie möglich" arbeiten. Diese Einstellung passt für mich überhaupt nicht.

Wenn es jemandem reicht, ein dickes Auto zu fahren, abends auf nem riesigen Fernseher den Tag zu beenden und teuer essen zu gehen, dann ist das demjenigen überlassen,

so genügsam bin ich allerdings nicht.

Abgesehen vom dicken Auto (mir reicht auch ein Volkswagen) kann man das alles auch mit nem Monatsnetto von 2000€, wenn man beim restlichen Lebensstil auf dem Boden bleibt.

Ich gehe beispielsweise morgen abend in ein Sterne-Restaurant essen. Allerdings ist das etwas, was ich auch mit 10.000€ netto im Monat nicht öfter als 5-6x im Jahr machen würde (und das mache ich ohnehin), weil ich es viel schöner finde für und mit Freunden aus hochwertigen Lebensmitteln ein geselliges Essen zu kochen.

Und da kann man für 100€ für 6 Personen richtig auf die Kacke hauen.

Der Regelfall ist allerdings, dass ich für mich und meine Freundin am Abend etwa 10-15€ ausgebe, um ein richtig tolles Abendessen zu kochen.

Und ich kaufe mein Fleisch komplett(!) bei Neuland.

 

Trotzdem sehe ich es nicht ein mehr als 8 bis maximal 10 Stunden am Tag zu arbeiten, wenn ich damit nur Geld erwirtschafte, was ich nicht benötige.

Der Tag, den ich dazu aufgewandt habe, kommt nicht wieder.

 

Ich will Zeit für mich selbst ganz allein haben, ich will Zeit für Freunde und Familie haben.

Und dies wird für gewöhnlich nicht durch Geld vergütet.

Zeit ist für mich der zentrale Wert im Leben. Nicht Geld.

Ich brauche eine gewisse Summe im Monat um meine festen Kosten zu decken und noch einen weiteren relativ kleinen Betrag für den Luxus.

Alles andere darüber hinaus an Geld ist überflüssig und dafür zu ackern in meinen Augen Zeitverschwendung.

Besitz ist vergänglich. Die Lebenszeit auch. Was ist wertvoller?

 

Für mich ist die Antwort klar.

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Stoxx
Posted

Ich bin ein Weichei ... mit Peter-Pan-Syndrom ... manchmal leide ich darunter mehr, manchmal weniger ... :thumbsup:

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Onassis
Posted

Ich greife nur den letzten Satz auf: "Besitz oder Lebenszeit - was ist wertvoller?"

 

Ein Extrem ist ein Nachbar, der jetzt mit über 70 Jahren als Rentner noch Flaschen sammelt und sie mit seinem riesigem BMW zum Aldi fährt um sie gegen Geld einzutauschen!

Ich glaube kaum, das er das macht, weil er kein Geld hat.

Sondern hier ist es wohl eher der Geiz, der ihn antreibt.

 

In diesem Fall würde ich trotz Hardliner Position sagen, das sogar mit das zu aufwändig wäre.

Besonders die Arbeitszeit vs. Entgelt ist äußerst unrentabel.

Hier wäre mir meine Lebenszeit wertvoller als das Geld.

 

Im Prinzip ist es wirklich nur eine Abwägung Zeit gegen Geld.

Wenn ich 8 Stunden schuften muss um 50 EUR zu verdienen - dann lasse ich das besser sein.

Erhalte ich für 8 Stunden 300 EUR, dann verzichte ich auf die Lebenszeit und bevorzuge den Besitz dieser 300 EUR.

 

 

Zweiter Satz:

"Ich brauche eine gewisse Summe im Monat um meine festen Kosten zu decken und noch einen weiteren relativ kleinen Betrag für den Luxus.

Alles andere darüber hinaus an Geld ist überflüssig und dafür zu ackern in meinen Augen Zeitverschwendung."

 

Hier ist anzumerken, das der Ersteller stezo mit hoher Wahrscheinlichkeit noch jung ist oder keine eigenen Kinder hat.

Mit Kindern benötigt man Geld für die festen Kosten, von mir aus einen kleinen Betrag für Luxux und einen riesigen Betrag für die Kindern, um deren Zukunft zu sichern!

Sicher kann man sagen, die Kinder sollen später selbst Geld verdienen und sich selber um alles kümmern.

Und wenn er zu doof dazu ist, bekommt er einfach Hartz4.

Aber als Eltern denkt man anders!

Nämlich: Wir opfern uns für unser Kind/Kinder auf, falls die Entwicklung in der Welt so weiter geht (Rente mit 70, weniger Gehaltserhöhungen, steigende Inflation),

dann haben es die Kinder schwerer wie wir!

Und wir haben es schon schwieriger als unsere Eltern!

Den heutigen Rentnern geht es so gut wie noch nie. Keine nachfolgende Generation wird es jemals mehr so gut haben!

 

Also lege ich mich krumm, um sicherheitshalber für meine eigenen Kindern mitsorgen zu können,

und verschwende meine Lebenszeit nicht egoistisch mit Urlaub für mich alleine oder Zeit mit meinen Freunden!

 

Onassis

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Sthenelos
Posted

beansprucht nicht jede Generation für sich zu sagen, dass sie besonders gut und fleisig ist und die verkommene nächste Generation das nicht mehr ist?

ganz normaler Lauf der Dinge - es ist nicht so.

 

Bedenken muss man, dass die Arbeit ein gegenseitiges Nehmen und Geben darstellen sollten. Jemand der auf den ersten Blick nicht so fleisig ist, kann dafür seine Gründe haben,

z.B. wenn seine Arbeit oder er als Mensch nicht die Wertschätzung erhält, die angebracht wäre. Eine Frage des Gleichgewichts, dieses findet man nicht überall, es gibt Betriebe welche die Arbeiter ausbeuten, umgekehrt Arbeiter oder Gewerkschaften die in unverhältnismäßigem Maß die Betriebe ausbeuten und welche die es genau richtig machen

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Basti
Posted

Ich bin ein Workaholic :D

 

Jahrgang ´76 - aber ich würde das nicht ganz so fest an den Generationen fest machen... zu meiner Jugendzeit gab es auch solche und solche, jeder setzt da seine Prioritäten selbst...

 

ich arbeite mit Menschen und das macht mir richtig Spaß - daher arbeite ich auch sehr viel, ohne das Gefühl zu haben ausgepowert zu werden

 

da ich selbstständig bin, kann man das auch sicherlich für sich selbst besser entscheiden :thumbsup:

 

1 Woche Urlaub im Jahr, + ein paar Brückentage - mehr brauche ich nicht, an den WE´s wird am Haus gewerkelt :D

 

Laut meinen Psychotest (während des Studiums) erhole ich mich während der Arbeit und das kann ich bestätigen :-

 

wenn ich nix zu tun habe - werde ich unruhig, d.h. aber auch - ich muß lernen auch mal abzuschalten, runter zu fahren, den Moment zu genießen...

 

 

da ich auch Jugendliche behandle weiß ich - das es heutzutage auch noch solche Verrückte gibt :D

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jogo08
Posted

Gestern gesehen! KLICK

 

Für mich sehr beeindruckend.

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Ramstein
Posted
Wir waren Helden!!!!!!!

 

Wenn du nach 1980 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun!

Vergiss es! Kinder von heute werden in Watte gepackt...

 

Alle anderen bitte weiterlesen!

 

Wenn du als Kind in den 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend

kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!

 

Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.

Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.

Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen,

genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.

Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und

auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.

Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.

Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt

den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten.

Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar..

 

Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg

und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen.

Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!

 

Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde

deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir

selbst.

Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". Kannst du dich noch an "Unfälle"

erinnern?

Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau.

Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht

besonders.

Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem

nicht zu dick.

Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den

Folgen.

Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64

Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound,eigene Fernseher,

Computer,Internet-Chat-Rooms.

 

Wir hatten Freunde!!!

 

Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten

einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht

klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer

gegenseitigen Eltern.

Keiner brachte uns und keiner holte uns....

 

Wie war das nur möglich?

 

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen

wir Würmer.

Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren

Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders

viele Augen aus.

Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war,

musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.

Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch

Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen

Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte

sich verstecken.

Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern

ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie

waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei!

 

So etwas!

Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern

mit Risikobereitschaft hervorgebracht.

Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem

wussten wir umzugehen!

 

Und du gehörst auch dazu?!?

Herzlichen Glückwunsch!!!

 

geb. nach 1980 => So, jetzt wisst ihr Warmduscher das auch ;-) geb. vor 1980

=> WIR WAREN HELDEN!!!!!!!!!!!!!!

In diesem Sinne heldenhafte Weihnachtsgrüße! thumbsup.gif

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otto03
Posted
Wir waren Helden!!!!!!!

 

 

geb. nach 1980 => So, jetzt wisst ihr Warmduscher das auch ;-) geb. vor 1980

=> WIR WAREN HELDEN!!!!!!!!!!!!!!

In diesem Sinne heldenhafte Weihnachtsgrüße! thumbsup.gif

 

Grüße zurück, erkenne mich zum großen Teil wieder :thumbsup:

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Onassis
Posted · Edited by Onassis

Gefällt mir super gut, Ramstein!

Stimmt irgendwie alles! :thumbsup: :thumbsup:

 

Onassis

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sparfux
Posted · Edited by sparfux

 

In diesem Sinne heldenhafte Weihnachtsgrüße! thumbsup.gif

 

Grüße zurück, erkenne mich zum großen Teil wieder :thumbsup:

Dito.

 

Ich musste in der 1. Klasse - also mit ca. 7 Jahren ca. 2km alleine in die Schule laufen. ... und da gab es keine Schülerlotsen-Omas.

 

... OK allerdings hat mich da auch einmal ein LKW über den Haufen gefahren, als ich brav bei Grün über die Ampelkreuzung lief. Der Schulranzen auf dem Rücken (heute sicher auch nicht mehr so) hat mich vor Schlimmeren bewahrt. Hatte nur ein paar Prellungen.

 

... Schülerlotsen-Omas sind also eine gute Sache.

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west263
Posted

Rammstein :thumbsup:

 

aufgewachsen im Osten,es kamen einige Erinnerungen beim lesen zurück

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AA+
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Ich bin Jahrgang 70 und arbeite in verantwortungsvoller Position auf internationalen Projekten. 6 Tage pro Woche, 12-14 Stunden pro Tag, Samstags etwas weniger. Die Familie (Frau und zwei kleine Kinder) ist bei mir im Ausland. Wenn ich morgens gehe, schlafen noch alle, wenn ich abends komme, sehe ich die Kinder noch eine halbe Stunde wach. Sonntags ist dann Familientag, Einkaufen und etwas unternehmen (Park, Zoo, Spielplatz). Gehalt ist nicht schlecht, aber auch nicht überdurchschnittlich. Sportwagen und SUV in der Garage, Autos sind meine Leidenschaft.. 1 x pro Woche Essen gehen, zur Arbeit nehme ich vorbereitetes Essen mit, Klamotten von der Stange, keinerlei Wert auf Marken. Fernseher 32" nur für die Kinder, ich bräuchte keinen. Wenn meine Familie in Urlaub ist, schalte ich ihn nicht einmal ein. Lebensmittel werden in hochwertigen Supermärkten gekauft, jedenfalls Fleisch und Obst/Gemüse.

 

Immer öfter frage ich mich, warum ich mir da so antue. Ein 8 Stunden Tag, Samstags frei und etwas weniger Geld würden auch reichen. Bin ich deswegen ein Weichei? Ich glaube nicht.

 

Die Zeit mit den Kindern kann man nie mehr nachholen, sie werden nicht kleiner und jünger. Ein gewisses Gehalt ist gut, denn es gibt die notwendige Sicherheit.

 

 

Just my 2cent.

 

 

Gruß Björn

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BondWurzel
Posted

Es ist einfach wichtig zu erkennen, dass man trotz aller aktuellen "Probleme" historisch in der BRD in der besten aller Zeiten "noch" lebt, wer die Geschichte kennt, weiß dies richtig einzuordnen und zu schätzen.

 

Der Mensch gewöhnt sich an alles und wird dieses erst wieder erkennen, wenn er wieder in Zeiten lebt, wie die Menschen die 1940 oder davor geboren wurden.

 

Heutigen Burn Outlern wurde derzeit mangelnde Durchsetzungskraft bescheinigt.

 

Ich sehe keine Zukunft für Weicheier.

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Sthenelos
Posted

Viel arbeiten ist gut, wenn man zu leben versteht. Unsere Zeit ist begrenzt auf dieser Welt, vielleicht bist du morgen schon tot,

jedenfalls dauert es nicht lang, das Leben ist kurz. Die Kunst ist die Wertschätzung des Lebens, der Zeit, der Menschen, der Welt um uns herum,

das bewusste erleben und leben, speziell auch im Alltag - und dann kann selbst ein Workoholic (ich auch) seinen Seelenfrieden finden,

denn wer das erlebte bewusst lebt, genießt und empfängt und dieses einer Wertschätzung entgegenbringt und weitergibt, hat schon

manches über das Leben gelernt.

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LagarMat
Posted · Edited by Stezo

Hier ist anzumerken, das der Ersteller stezo mit hoher Wahrscheinlichkeit noch jung ist oder keine eigenen Kinder hat.

Mit Kindern benötigt man Geld für die festen Kosten, von mir aus einen kleinen Betrag für Luxux und einen riesigen Betrag für die Kindern, um deren Zukunft zu sichern!

Sicher kann man sagen, die Kinder sollen später selbst Geld verdienen und sich selber um alles kümmern.

Ich denke, dass sich meine Meinung mit Kindern noch verschärfen wird.

Man braucht keinen riesigen Betrag für die Kinder.

Ich werde pro Kind monatlich 100€ anlegen. Da wird ein nettes Sümmchen am Ende der Schulzeit bei rauskommen.

Auch dafür reicht ein Monatsnetto von 2-3K völlig aus.

Hinzu kommt, dass meine Frau auch immer arbeiten wird. Kommen nochmal 2K netto dazu.

Beides mit Arbeitszeiten max 10 Stunden pro Tag. Mit kleinen Kindern werden wir beide etwas reduziert arbeiten, also 75% des normalen Nettos zur Verfügung haben.

Es ist aus meiner Sicht schlicht nicht notwendig, sein Leben im Job zu verbringen.

Wozu?

 

Es hat hier jemand geschrieben.

Die Jahre, gerade die mit den Kindern, vergehen so schnell. Und sie kommen nicht zurück.

Konsum macht mich nicht glücklich.

Gutes Leben macht mich glücklich.

 

Ich bin übrigens 1981er Jahrgang. Knapp daneben, aber ich hatte trotzdem in meinen ersten Jahren in der Schule auch Samstags Unterricht, auch im Auto meiner Eltern gab es hinten weder Kopfstützen noch Sicherheitsgurte. Dieses ganze, was Ramstein gepostet hat, kann ich alles aus eigener Erfahrung nachvollziehen.

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LagarMat
Posted · Edited by Stezo

Gestern gesehen! KLICK

 

Für mich sehr beeindruckend.

Wirklich sehr beeindruckend.

 

Für andere einsetzen...

Ja daran scheitert heut vieles.

Und bei weitem nicht nur bei der Generation der Jugendlichen.

Es wird ihnen schon seit einigen Jahren vorgelebt.

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shelby
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hier Jhrg. 82, selbst ich mich finde mich größtenteils in der Liste aus #9 noch wieder.

 

Bin im Großen und Ganzen recht ähnlicher Ansicht wie Stezo.

zum dem Thema fällt mir noch diese Weisheit ein:

"Success is having everything you need and doing everything you want. It is not doing everything you need to have everything you want."

 

in diesem Sinne, eine frohe Weihnacht!

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Bloomaul
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Als einer der Jungen würde ich für mich behaupten, dass ich auch effektiv und ,wenn es sein muss, viel arbeiten kann. Sonderlich scharf bin ich aber darauf nicht. Work-Life Balance ist dabei so ein ausgelutschtes Wort - eher arbeiten um zu Leben und nicht umgekehrt. Mag anders sein, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann, oder sich für etwas berufen fühlt - bei mir ist das leider nicht der Fall und so hoffe ich immer noch, dass ich mit 35 genug Geld habe um in Rente zu gehen :)

 

Zu meiner Generation: Ich glaube schon, dass vielen die Zuverlässigkeit und der Durchhaltewille fehlt...

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fireball
Posted

Oh mei ich hatte in meiner Kindheit nicht mal einen eigenen Sitz im Auto ihr Weicheier ich musste immer auf der Ladefläche sitzen :lol: und das macht heute noch Spaß....

 

Hart Arbeiten, nun meinen größten Respekt für Leute die dies wirklich tun, ich könnte das so wohl nicht mehr. 14 Std. hinterm Herd,

In Eiseskälte auf dem Bau Heizkörper in den 4 Stock tragen usw. da bin ich einfach zu weich.

 

Persönlich auch wenn viele das differenziert betrachten in meinem Umfeld habe ich die für mich richtige Balance im Leben gefunden, und vor allen ganz klar definierte Ziele welche ich erreichen möchte. Und um diese Ziele zu erreichen setze ich eben das notwendige an Zeit ein um diese zu verwirklichen, und zwar mit jeder Menge Spaß. Und dann juckt es auch nicht das ich in der Regel um 4 Uhr anfange zu arbeiten und meist erst nach 20 Uhr wirklich nichts mehr mache. Wobei wie gesagt meine Arbeit jetzt nicht wirklich anstrengend ist.

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Ramstein
Posted

Als einer der Jungen würde ich für mich behaupten, dass ich auch effektiv und ,wenn es sein muss, viel arbeiten kann.

 

Zu meiner Generation: Ich glaube schon, dass vielen die Zuverlässigkeit und der Durchhaltewille fehlt...

Nun ja. whistling.gif

Es ist effektiv und viel Arbeit, mit einem Kaffeelöffel den LKW voller Sand zu entladen; da braucht man echten Durchhaltewillen.

 

Wichtig ist es, selbst Verantwortung für das eigene Planen und Handeln zu übernehmen und nicht zu warten, bis es Brei regnet und wenn der mal kalt ist, nach dem Schuldigen zu suchen.

 

Das sieht man doch auch hier im Forum. Immer wieder kommen ähnliche Fragen, nach dem "optimalen" "sicheren" Vermögensaufbau. In den seltensten Fällen haben die Betroffenen vorher gründlich im Forum recherchiert. Nein: sie möchten eine für sie maßgeschneiderte Lösung auf dem goldenen Tablett serviert bekommen. Jede Kleinigkeit wird dann (meistens planlos) noch mal abgefragt, um am Ende nur keine eigene Verantwortung zu tragen. Was natürlich ein Irrglaube ist, denn erstens gibt es einfach keinen Königsweg und zweitens ist nirgendwo in Stein gemeisselt, dass die meistvertretene Meinung im Forum das beste Ergebnis liefert.

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Sthenelos
Posted

ob es normal ist, dass man an heilig Abend mit der gesamten Familie und Sippschaft in den Spielwarenladen rennt, die Kinder selbst aussuchen lässt und die Einkaufswägen bis oben vollstopft? etwas unweihnachtlich, aber scheinbar scheint dieses System populär zu sein.

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BondWurzel
Posted

ob es normal ist, dass man an heilig Abend mit der gesamten Familie und Sippschaft in den Spielwarenladen rennt, die Kinder selbst aussuchen lässt und die Einkaufswägen bis oben vollstopft? etwas unweihnachtlich, aber scheinbar scheint dieses System populär zu sein.

ich bin mit meinem Sohn immer zu ToysRus...such dir was aus....er ...das ist so viel hier....ich....dann fahren wir wieder nach Hause und haben nix gekauft und waren zufrieden.. :lol:

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Bloomaul
Posted

Als einer der Jungen würde ich für mich behaupten, dass ich auch effektiv und ,wenn es sein muss, viel arbeiten kann.

 

Zu meiner Generation: Ich glaube schon, dass vielen die Zuverlässigkeit und der Durchhaltewille fehlt...

Nun ja. whistling.gif

Es ist effektiv und viel Arbeit, mit einem Kaffeelöffel den LKW voller Sand zu entladen; da braucht man echten Durchhaltewillen.

 

Verstehe den Teil deiner Antwort leider nicht. Was willst du mir damit vermitteln?

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