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Festverzinsliche Sparpläne, ein Überblick was es alles gibt

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Können bei den Sparplänen der Banken im BVR Verbund auch Negativzinsen drohen?

 

"Bestandskunden kommen nicht zwangsläufig ungeschoren davon: Zwar können die Geldhäuser ihnen Negativzinsen nur mit ihrem Einverständnis berechnen. „Der Kunde muss dem zustimmen“, erklärt Kolak. „Doch wenn er das nicht tut und er sein Geld nicht anderweitig anlegen will, hätte die Bank grundsätzlich die Möglichkeit, eine Änderungskündigung auszusprechen oder keine weiteren Einlagen mehr von ihm anzunehmen“, sagt sie.

Im Leitfaden geht der Verband noch einen Schritt weiter: Er stellt klar, dass Banken die Kundenbeziehung dann auch kündigen können."

 

Quelle Handelsblatt

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vor einer Stunde von edan:

Können bei den Sparplänen der Banken im BVR Verbund auch Negativzinsen drohen?

 

Bei der PSD-Bank Karlsruhe-Neustadt e.G. stand damals:

 

Nr. 3 Verzinsung Während der Dauer der Ratensparvereinbarung gilt folgende Zinsvereinbarung. Das angesparte Guthaben wird zurzeit mit dem auf der Kontoanlagebestätigung genannten Zinssatz verzinst (anfänglicher Vertragszinssatz). Die Bank wird den Vertragszinssatz veränderten Marktverhältnissen anpassen und orientiert sich dabei an der Veränderung des nachfolgend dargestellten Referenzzinssatzes: Gleitender 3-Jahreszinssatz börsennotierter Bundeswertpapiere.

 

Der gleitende 3-Jahreszinssatz börsennotierter Bundeswertpapiere liegt derzeit bei ca -0,63 %, also noch unter den diversen EZB-Zinsen.

 

Inwieweit negative Zinsen für Sparpläne mit variablen Zinsen rechtlich zulässig sind und/oder von der Bank tatsächlich gehandhabt werden müssen weitere Recherchen oder Abwarten zeigen.

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Urteil LG Stendal: Sparkasse durfte Prämiensparvertrag nicht kündigen

Zitat

Die Revision zum Bundesgerichtshof (BGH) hat das Landgericht nicht zugelassen ... In dem Fall hatte die Kreissparkasse Stendal in das Vertragsformular eine Vertragslaufzeit von 1188 Monaten (entspricht 99 Jahre) eingetragen, als der Sparvertrag vom Vater auf den Kläger umgeschrieben wurde. Zudem wurden die 1188 Monate in einer 99jährigen Prämienstaffel als Anlage zum Sparvertrag ausgewiesen, nach der die höchste Prämie explizit ab dem 15. bis zum 99. Sparjahr gezahlt wird. Das Landgericht äußerte schon in der mündlichen Verhandlung am 30.10.2019 die Rechtsauffassung, dass diese vereinbarte Laufzeit und Prämienstaffel von der Sparkasse einzuhalten ist und sie den Vertrag nicht vorher ordentlich kündigen darf. Dabei stützte sich das Landgericht auf die Rechtsprechung des BGH.

 

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