Aktuelle Sonderkonditionen von Brokern und Banken

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maxblue Prämie

 

Ich kannte es aus dem letzten Jahr so, dass die Abgeltungssteuer am Folgetag abgebucht wurde. Das ist diesmal nicht passiert; ich warte noch immer auf die Abbuchung. Dafür bekam ich aber heute zum ersten Mal eine schriftliche Mitteilung über die Prämienhöhe und die zugrunde liegende Transaktion. Die erläuternde Anlage (Stand 20.06.2014) sagt "Die Deutsche Bank darf in steuerlichen Angelegenheiten nicht beraten. ... Die Prämienzahlung unterliegt der Abgeltungssteuer ...".

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NIBC:

 

 

€ 50 PRÄMIE FÜR € 5.000 DEPOTÜBERTRAG UND € 100 PRÄMIE FÜR € 10.000 DEPOTÜBERTRAG

 

Wenn Sie im Zeitraum vom 01. April 2015 bis einschließlich 13. Mai 2015 ein Depot bei NIBC Direct eröffnen oder bereits ein NIBC Direct Depot haben und bis zum 31. Mai 2015 Wertpapierüberträge von einer anderen Bank auf Ihr NIBC Direct Depot vornehmen und Ihr Depot zum Stichtag 31. Mai 2015 einen Bestand von mind. € 5.000 aufweist, erhalten Sie unsere attraktive Prämie:

€ 50 für einen Depotbestand von mind. € 5.000

€ 100 für einen Depotbestand von mind. € 10.000

Die Prämie wird Ihrem NIBC Direct Verrechnungskonto im zweiten Quartal 2015 gutgeschrieben.

Hinweis: Voraussetzung dafür, dass Sie Wertpapierüberträge von anderen Banken an NIBC Direct beauftragen können, ist die Depoteröffnung und -aktivierung bei NIBC Direct sowie natürlich Ihre Beauftragung zum Übertrag auf Ihr NIBC Direct Depot. Jeder Depotkunde kann nur einmalig an unserer Depotübertragsaktion teilnehmen und erhält einmalig eine Prämie. Es gelten die aktuellen Teilnahmebedingungen.

 

Genaue Konditionen:

SO KÖNNEN SIE MITMACHEN

Sie sind noch kein Kunde bei NIBC Direct?

Sie sind bereits NIBC Direct Kunde, haben aber noch kein Depot bei NIBC Direct eröffnet?

Sie haben bereits ein Depot bei NIBC Direct?

Teilnahmebedingungen

Um eine Prämie zu erhalten, müssen Sie Folgendes beachten:

 

1. Bei Depotneukunden muss der Depoteröffnungsantrag bis zum Stichtag 13. Mai 2015 bei NIBC Direct eingegangen sein.

Für Kunden, die bereits ein Depot bei NIBC Direct eröffnet haben, gilt diese Frist nicht. Es besteht kein Anlass, ein weiteres Depot zu eröffnen, um teilnehmen zu können.

 

2. Ein tatsächlicher Übertrag von Wertpapieren von einem anderen Institut auf Ihr NIBC Direct Depot muss bis spätestens zum 31. Mai 2015 auf dem NIBC Direct Depot eingegangen sein.

 

3. Ihr Depotbestand muss zum Bewertungsstichtag 31. Mai 2015 einen aktuellen Wert von mindestens € 5.000 aufweisen.

Bevor NIBC Direct Ihren Auftrag zum Übertrag eines Depots oder Wertpapieres von einer anderen Bank auf Ihre NIBC Direct Depot für Sie weiterleiten kann, müssen Sie Ihr NIBC Direct Depot aktivieren. Diesen Vorgang können Sie ab Erhalt Ihrer Depotnummer bequem in Ihrem Online-Banking über „Angebote“ > „Depot aktivieren“ selbst vornehmen. Haben Sie Ihr Depot bereits aktiviert, besteht kein Handlungsbedarf.

 

Die Bewertung Ihres Depotbestandes erfolgt am 31. Mai 2015 zu den an diesem Stichtag gültigen aktuellen Wertpapierkursen. Der Stichtag 31. Mai 2015 für den Eingang der übertragenen Wertpapiere in Ihrem NIBC Direct Depot gilt auch, wenn Sie den Wertpapierübertrag auf Ihr NIBC Direct Depot nicht mittels des von NIBC Direct zur Verfügung gestellten Formulars zum Depotübertrag verwenden. Bitte stellen Sie NIBC Direct Ihr ausgefülltes Fremdformular zum Depotübertrag als Kopie zur Verfügung, sobald Sie den Übertrag auf Ihr NIBC Direct Depot bei der abgebenden Bank beauftragt haben. Sie haben auch die Möglichkeit, den Mindestbestandswert von € 5.000 durch Zukäufe von Wertpapieren über NIBC Direct zu erreichen.

 

Wertpapiere, die im Aktionszeitraum 01. April 2015 - 31. Mai 2015 zu einer anderen Bank übertragen werden und vor dem 31. Mai 2015 wieder in Ihr NIBC Direct Depot übertragen wurden, werden bei der Bewertung Ihres Depotbestandes zum Stichtag nicht berücksichtigt. Interne Überträge zwischen NIBC Direct Depots sind ebenfalls von der Aktion ausgeschlossen. Geschlossene Fonds und Wertpapiere ohne aktuelle deutsche Börsennotierung/aktuelle Preisfeststellung der Investmentgesellschaft können nicht berücksichtigt werden.

 

Jeder Kunde kann nur einmal an einer Depotübertragsaktion teilnehmen und erhält einmalig eine Prämie. Sofern Sie an einer bisherigen Depotübertragsaktionen von NIBC Direct teilgenommen haben und eine Prämie erhalten haben, können Sie an unserer am 01. April 2015 gestarteten Depotübertragsaktion leider nicht mehr teilnehmen.

 

Inhaber eines Gemeinschaftsdepots gelten nicht jeweils als Einzeldepotkunde, sondern erhalten die Prämie nur einmal für das Gemeinschaftsdepot.

 

Zu den steuerlichen Auswirkungen eines Depotübertrages, insbesondere bei einem Gläubigerwechsel und der steuerlichen Behandlung der Prämie, kontaktieren Sie bitte Ihren Steuerberater.

 

Mitarbeiter der NIBC Bank N.V. sind von der Aktion ausgeschlossen.

 

Wir behalten uns vor, die Aktion vor Abschluss des Aktionszeitraumes einzustellen. Hierüber werden Sie rechtzeitig auf unserer Webseite und unsere Bestandskunden zusätzlich über einen Newsletter informiert.

 

 

 

--

 

na, wenn das alles ist werde ich mir die Prämie von 100 EUR auch abgreifen, denke ich. Da stimmt dann noch der Stundenlohn thumbsup.gif

 

MfG

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Muss man bei dem Angebot der Postbank das Depot übertragen = schließen oder reicht es aus, Wertpapiere in der entsprechenden Höhe zu übertragen und das alte Depot darf offen bleiben?

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NIBC:

 

 

€ 50 PRÄMIE FÜR € 5.000 DEPOTÜBERTRAG UND € 100 PRÄMIE FÜR € 10.000 DEPOTÜBERTRAG

 

Wenn Sie im Zeitraum vom 01. April 2015 bis einschließlich 13. Mai 2015 ein Depot bei NIBC Direct eröffnen oder bereits ein NIBC Direct Depot haben und bis zum 31. Mai 2015 Wertpapierüberträge von einer anderen Bank auf Ihr NIBC Direct Depot vornehmen und Ihr Depot zum Stichtag 31. Mai 2015 einen Bestand von mind. € 5.000 aufweist, erhalten Sie unsere attraktive Prämie:

€ 50 für einen Depotbestand von mind. € 5.000

€ 100 für einen Depotbestand von mind. € 10.000

Die Prämie wird Ihrem NIBC Direct Verrechnungskonto im zweiten Quartal 2015 gutgeschrieben.

Hinweis: Voraussetzung dafür, dass Sie Wertpapierüberträge von anderen Banken an NIBC Direct beauftragen können, ist die Depoteröffnung und -aktivierung bei NIBC Direct sowie natürlich Ihre Beauftragung zum Übertrag auf Ihr NIBC Direct Depot. Jeder Depotkunde kann nur einmalig an unserer Depotübertragsaktion teilnehmen und erhält einmalig eine Prämie. Es gelten die aktuellen Teilnahmebedingungen.

 

Genaue Konditionen:

 

SO KÖNNEN SIE MITMACHEN

Sie sind noch kein Kunde bei NIBC Direct?

Sie sind bereits NIBC Direct Kunde, haben aber noch kein Depot bei NIBC Direct eröffnet?

Sie haben bereits ein Depot bei NIBC Direct?

Teilnahmebedingungen

Um eine Prämie zu erhalten, müssen Sie Folgendes beachten:

 

1. Bei Depotneukunden muss der Depoteröffnungsantrag bis zum Stichtag 13. Mai 2015 bei NIBC Direct eingegangen sein.

Für Kunden, die bereits ein Depot bei NIBC Direct eröffnet haben, gilt diese Frist nicht. Es besteht kein Anlass, ein weiteres Depot zu eröffnen, um teilnehmen zu können.

 

2. Ein tatsächlicher Übertrag von Wertpapieren von einem anderen Institut auf Ihr NIBC Direct Depot muss bis spätestens zum 31. Mai 2015 auf dem NIBC Direct Depot eingegangen sein.

 

3. Ihr Depotbestand muss zum Bewertungsstichtag 31. Mai 2015 einen aktuellen Wert von mindestens € 5.000 aufweisen.

Bevor NIBC Direct Ihren Auftrag zum Übertrag eines Depots oder Wertpapieres von einer anderen Bank auf Ihre NIBC Direct Depot für Sie weiterleiten kann, müssen Sie Ihr NIBC Direct Depot aktivieren. Diesen Vorgang können Sie ab Erhalt Ihrer Depotnummer bequem in Ihrem Online-Banking über „Angebote“ > „Depot aktivieren“ selbst vornehmen. Haben Sie Ihr Depot bereits aktiviert, besteht kein Handlungsbedarf.

 

Die Bewertung Ihres Depotbestandes erfolgt am 31. Mai 2015 zu den an diesem Stichtag gültigen aktuellen Wertpapierkursen. Der Stichtag 31. Mai 2015 für den Eingang der übertragenen Wertpapiere in Ihrem NIBC Direct Depot gilt auch, wenn Sie den Wertpapierübertrag auf Ihr NIBC Direct Depot nicht mittels des von NIBC Direct zur Verfügung gestellten Formulars zum Depotübertrag verwenden. Bitte stellen Sie NIBC Direct Ihr ausgefülltes Fremdformular zum Depotübertrag als Kopie zur Verfügung, sobald Sie den Übertrag auf Ihr NIBC Direct Depot bei der abgebenden Bank beauftragt haben. Sie haben auch die Möglichkeit, den Mindestbestandswert von € 5.000 durch Zukäufe von Wertpapieren über NIBC Direct zu erreichen.

 

Wertpapiere, die im Aktionszeitraum 01. April 2015 - 31. Mai 2015 zu einer anderen Bank übertragen werden und vor dem 31. Mai 2015 wieder in Ihr NIBC Direct Depot übertragen wurden, werden bei der Bewertung Ihres Depotbestandes zum Stichtag nicht berücksichtigt. Interne Überträge zwischen NIBC Direct Depots sind ebenfalls von der Aktion ausgeschlossen. Geschlossene Fonds und Wertpapiere ohne aktuelle deutsche Börsennotierung/aktuelle Preisfeststellung der Investmentgesellschaft können nicht berücksichtigt werden.

 

Jeder Kunde kann nur einmal an einer Depotübertragsaktion teilnehmen und erhält einmalig eine Prämie. Sofern Sie an einer bisherigen Depotübertragsaktionen von NIBC Direct teilgenommen haben und eine Prämie erhalten haben, können Sie an unserer am 01. April 2015 gestarteten Depotübertragsaktion leider nicht mehr teilnehmen.

 

Inhaber eines Gemeinschaftsdepots gelten nicht jeweils als Einzeldepotkunde, sondern erhalten die Prämie nur einmal für das Gemeinschaftsdepot.

 

Zu den steuerlichen Auswirkungen eines Depotübertrages, insbesondere bei einem Gläubigerwechsel und der steuerlichen Behandlung der Prämie, kontaktieren Sie bitte Ihren Steuerberater.

 

Mitarbeiter der NIBC Bank N.V. sind von der Aktion ausgeschlossen.

 

Wir behalten uns vor, die Aktion vor Abschluss des Aktionszeitraumes einzustellen. Hierüber werden Sie rechtzeitig auf unserer Webseite und unsere Bestandskunden zusätzlich über einen Newsletter informiert.

 

 

 

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na, wenn das alles ist werde ich mir die Prämie von 100 EUR auch abgreifen, denke ich. Da stimmt dann noch der Stundenlohn thumbsup.gif

 

MfG

 

Klingt wirklich sehr verlockend. Ich kann dort auch wirklich keinen Haken erkennen, wenn ich mir die Konditionen anschaue. Kann man wirklich nach Prämienerhalt die Papiere wieder zurückbuchen?

Bei so einem schönen Angebot würde ich die 100€ gerne mitnehmen.

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Muss man bei dem Angebot der Postbank das Depot übertragen = schließen oder reicht es aus, Wertpapiere in der entsprechenden Höhe zu übertragen und das alte Depot darf offen bleiben?

 

Es muss ein Komplettübertrag eines Depots sein, aber das 'alte' Depot muss nicht geschlossen werden (ein Teilübertrag eines Depots funktioniert nicht).

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zu DAB: meines Wissens gibt es dort nur ein Kombi-Angebot. Ein Depot ohne Girokonto für "Gehalt" geht nicht. Ein Girokonto ohne Dispo geht auch nicht.

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zu DAB: meines Wissens gibt es dort nur ein Kombi-Angebot. Ein Depot ohne Girokonto für "Gehalt" geht nicht. Ein Girokonto ohne Dispo geht auch nicht.

 

Doch, ich habe dort ein ganz neues Depot OHNE Giro.

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Die Postbank Aktion geht definitiv nur, wenn man ankreuzt, dass das gesamte Depot übertragen wird. Daher ist das für mich nicht interessant, da in allen anderen Depots derzeit noch Aktionen laufen. Hätte zwar 50.000 Euro abzwacken können aber kann eben kein ganzes Depot schließen. Und die Zeit wird zu knapp, vor Aktionsende noch ein anderes Depot (neben NIBC) zu eröffnen, um dann von dort aus die Wertpapiere zu übertragen.....

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Klingt wirklich sehr verlockend. Ich kann dort auch wirklich keinen Haken erkennen, wenn ich mir die Konditionen anschaue. Kann man wirklich nach Prämienerhalt die Papiere wieder zurückbuchen?

(...)

Das ist in der Tat die Frage. Wäre eigentlich ziemlich blöd von denen, wenn die dieses Hintertürchen nicht irgendwie zumachen würden. Finden wir aber nur durch Anruf oder Email genau raus. Ich werde mal versuchen Dienstag dort anzurufen und das in Erfahrung zu bringen. Ergebnis kann ich gerne an dieser Stelle verlautbaren.

 

PS: Kann mir zwar schwer vorstellen zur Postbank zu wechseln, aber von welcher Aktion redet Ihr da? Ich finde auf deren HP nichts diesbezüglich...

 

MfG

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Klingt wirklich sehr verlockend. Ich kann dort auch wirklich keinen Haken erkennen, wenn ich mir die Konditionen anschaue. Kann man wirklich nach Prämienerhalt die Papiere wieder zurückbuchen?

(...)

Finden wir aber nur durch Anruf oder Email genau raus. Ich werde mal versuchen Dienstag dort anzurufen und das in Erfahrung zu bringen. Ergebnis kann ich gerne an dieser Stelle verlautbaren.

 

Eine sehr gute Idee. Wirklich löblich. Erklär bei dem Telefonat möglichst detailliert, wie leicht man die Prämie bekommen kann, ohne dass die Bank selbst einen Nutzen hat. Und lass Dir dann auch per Brief vom Abteilungsleiter bestätigen, dass Du die Prämie auch erhalten wirst, wenn Du dieses Vorgehen umsetzen wirst.

 

Immer dreimal absichern und jeden schlafenden Hund mit allem Getöse aufwecken und auf die Schwachstellen der Formulierung in den Prämienbedingungen hinweisen, so muss man es machen, damit diese unsinnigen Aktionen der Banken endlich aufhören. Vielleicht bekommst Du dann sogar noch ein Dankesschreiben der Geschäftsleitung....

 

P.S.: In Foren zu lesen, ist eine wahre Quelle der Bildung. Meine Vorstellungskraft reicht einfach nicht aus, um mir solche Leute und ihre Vorgehensweisen, wie man sie hier trifft und liest, auszudenken.

 

PS: Kann mir zwar schwer vorstellen zur Postbank zu wechseln, aber von welcher Aktion redet Ihr da? Ich finde auf deren HP nichts diesbezüglich...

 

 

Bei Deinem Verhalten wird hoffentlich niemand so dumm sein, Dir Details zu dieser Aktion mitzuteilen.

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Jup, weil der Telefonsupport schnurstracks zum Abteilungsleiter rennt und die Aktion noch am gleichen Tag beendet wird und es wesentlich unwahrscheinlicher ist, dass man nur den Haken nicht gesehen hat. Ein bisschen realititätsnäher denken vielleicht?

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Glaub einfach mal, dass Belgien sehr realitätsnah denkt...

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In der WiWo vom 13.4. ist ein lesenswerter Beitrag (Quelle: Rider im BB, habe es aber sich selbst gelesen):

 

Heimlich doppelt kassieren

Börsen und Makler zahlen Millionen Euro dafür, dass Banken ihnen die Wertpapieraufträge ihrer Kunden zuschanzen. Im Gegenzug bekommen Anleger oft schlechtere Kurse.

 

Das Angebot klingt unschlagbar: Kunden der Bank ING-Diba können Fonds und börsengehandelte Indexfonds (ETFs) kaufen, ohne für den Handel Bankgebühren zu zahlen. Doch ein Samariter ist ING-Diba nicht: Handelt derKunde gratis, ersetzen Börsenmakler, die die Wertpapieraufträge („Orders“) ausführen, der Bank entgangene Gebühren.

Eine Online-Bank wie ING-Diba, die 2014 7,4 Millionen Orders abgewickelt hat, hat Macht. Handelsplätze kämpfen darum, ihre Aufträge ausführen zu dürfen. So hat der Makler mwb fairtrade der ING-Diba drei Euro geboten: pro Fondsorder, die ein Kunde schickt. Doch den Auftrag für die Aktion sicherten sich der Makler Baader Bank und die Börse Tradegate, hinter der der Makler Tradegate AG steht. „Die Tradegate AG und Baader zahlen Kompensationen an die ING-Diba“, bestätigt Thomas Dwornitzak, der bei der Bank für die Strategie im Wertpapiergeschäft verantwortlich ist.

Nicht nur Orders, bei denen Anleger kostenfrei traden, werden vertickt. Geld fließt auch für Aufträge, für die Kunden Ordergebühren an ihre Banken zahlen. Die kassieren so doppelt – bei Kunden und Handelsplätzen. „Der Wettbewerb um Orders ist so hart geworden, dass Makler und Börsen bereit sind, direkt oder indirekt tief in die Tasche zu greifen, damit ihnen Banken Orders zuschanzen“, sagt Florian Weber, Chef der Schnigge Wertpapierhandelsbank.

Das jedoch – und das gilt auch für Kostenlos-Aktionen – birgt Gefahr: Geld, das Makler Banken zahlen, müssen sie im Handel wieder hereinholen. Der Verdacht: Wer viel bezahlt, gibt Anlegern einen niedrigeren Kurs oder verkauft teurer. „Zahlt der Makler für Aufträge, muss er in bestimmten Marktphasen oder zu bestimmten Handelszeiten schlechtere Preise machen, um seine Ausgaben wieder hereinzuholen“, sagt Weber, der beteuert, dass sein Haus keine Orders kaufe. Andere, die es tun, bestätigen: „Zahlen wir für Orders, ist das nicht zum Vorteil des Kunden.“

Rückvergütungen, in der Branche beschönigend Zuwendungen getauft, führen Regeln der Europäischen Union (EU) ad absurdum. Die EU hat Banken aufgetragen, Kundenorders zu bestmöglichen Konditionen ausführen zu lassen. Kunden einer Online-Bank wählen den Handelsplatz zwar eigenständig. Viele Banken stellen aber einen Platz in der Ordermaske nach oben – klickt der Kunde keinen anderen an, handelt er über den ersten. Bei Filialbanken gibt jeder dritte Kunde nicht vor, wo die Order ausgeführt werden soll. Dann entscheidet die Bank, formal nach EU-Regel. Doch für die zählt nicht, welchen Preis ein Einzelauftrag erzielt. Es reicht, dass der Handelsplatz normalerweise der beste ist.

 

Banken erstellen daher Ranglisten auf Basis von Stichproben. Zu den Kriterien, die sie prüfen, gehören Preis, Gebühren und die Frage, wie schnell eine Order abgewickelt wird. Die Börse, die oben in der Liste steht, kriegt alle Aufträge – über Monate.

Nun liegt der Verdacht nahe, dass Banken nachhelfen, damit Orders an die für sie ertragreichste Börse gehen. Das ist einfach, denn Makler und Börsen erfahren „häufig aus gut informierter Quelle, wann Banken die Daten für ihre Ranglisten erheben. In der Zeit bieten Makler dann häufig bessere Preise, um im Ranking einer Bank nach vorne zu kommen“, sagt Weber. Insider bestätigen, schon gewusst zu haben, wann Banken Preise vergleichen. Zudem gewichten Banken Kriterien für ihre Liste. So müsste eine Bank nur Kosten hohes Gewicht beimessen, schon stünde eine Börse oben, an der Anleger gratis handeln – aber womöglich schlechtere Kurse bekommen.

Vor allem eine Börse führt die Listen vieler Banken an: Tradegate. Das Berliner Haus, an dem die Deutsche Börse 75 Prozent hält, ist gegen den Trend massiv gewachsen. 2014 setzte Tradegate 46,3 Milliarden Euro allein mit Aktien um. Damit ist Tradegate die größte Privatanleger-Börse.

Gründer Holger Timm ist Chef und Großaktionär beim Makler Tradegate AG,der an der Börse Tradegate Aktien und ETFs handelt. Der Makler kauft Orders in großem Stil ein. Das zeigt ein Vertrag, den die Redaktion einsehen konnte, Timm persönlich hat für seine AG unterzeichnet. Je mehr Orders kommen, desto mehr Provision ist für eine Bank drin. Das setzt Anreize.

Zweifelhaft ist auch das Geschäftsgebaren zwischen Tradegate und der online tätigen Consorsbank. Die hat die Börse Tradegate in der Ordermaske für Aktien voreingestellt. Will ein Kunde anderswo handeln, muss er aktiv eine andere Börse wählen. Consors-Mutter BNP Paribas ist an der Tradegate AG mit knapp 20 Prozent beteiligt, sie kassiert Dividende. Consors kassiert Rückvergütungen von Tradegate. Nach Testkäufen der WirtschaftsWoche räumte Consors ein, es seien 70 Cent je Order geflossen. Die strich der Broker zusätzlich zu rund zehn Euro Ordergebühr ein.

Consors sagt, man habe Tradegate voreingestellt, weil die Börse bei Aktien in der Rangliste vorne liege. Sollte eine Prüfung ergeben, dass andere Börsen bei der Bewertung „eine höhere Punktzahl“ erhielten, würde Consors die Ordermaske anpassen. Die Bank erhalte Geld, weil sie ihre IT-Infrastruktur zur Verfügung stelle. Oft bezahlen Handelsplätze Banken IT-Kosten, damit die sie anbinden. Im Gegenzug kriegt die Bank Geld, etwa pro ausgeführtem Geschäft. Und so argumentiert auch Timm, dass sich Tradegate an „fremden Kosten“ und „Marketing-Aufwendungen“ beteilige, um seine Dienstleistung dem breiten Publikum bekannt zu machen.

Der Fall wirft die Frage auf, ob Tradegate wirklich so viele Banklisten anführt, weil der Anbieter die besten Konditionen hat. Denn der Makler Tradegate AG hat Kosten. So zahlt er etwa Gebühren an die Börse Tradegate, die vom Geld ihrer Makler lebt, weil sie Anleger nicht – wie andere Börsen – für den Handel zur Kasse bittet. Zweitens zahlt der Makler für Orderstrom. Das Geld muss der Makler im Handel verdienen, denn der ist seine Haupteinnahmequelle.

Wie Tradegate Geld verdienen kann, hat Anleger Horst Trexler leidvoll erfahren. Der 62-Jährige hatte seiner PSD Bank 2013 den Auftrag erteilt, Daimler-Aktien zu verkaufen, falls der Kurs unter 46,49 Euro fällt. Die Genossenschaftsbank verkaufte zu 45,50 über Tradegate – obwohl der Kurs an anderen Börsen den Tag lang über 47 Euro lag. Tradegate hatte den für den Ankauf der Aktie gebotenen Preis vor Abschluss des Geschäfts ohne ersichtlichen Grund um über drei Prozent gesenkt und Tausende Aktien billig gehandelt. Pikant: Da die Preise anderswo höher lagen, konnte der Makler die Aktien theoretisch teurer verkaufen.

Trexler beschwerte sich und bekam vom Makler Tradegate 1000 Euro erstattet, einen läppischen Euro pro Aktie. „Aus Kulanz“, wie die Handelsüberwachung der Börse dem Anleger schrieb. Allein: Wer sich nicht beschwerte, bekam nichts. Das wirft den Verdacht auf, dass Tradegate nicht immer fair mit Anlegern umgeht und Preise schlechter ausfallen können (WirtschaftsWoche 35/2014). Timm rechtfertigt, dass Tradegate Preise in Konkurrenz zu anderen Märkten mache. Hätten die zu, könne „die Preisfindung ausschließlich auf Grund der Orderbuchlage erfolgen“. Doch die kennt der Anleger nun mal nicht.

Fest steht: Orders von Privatanlegern sind für Händler interessant, denn sie haben oft keine Möglichkeit zu prüfen, ob der Preis für ihren Auftrag fair gewesen ist. So lässt sich spielend etwas extra verdienen.

Die britische Aufsicht FCA hat 2014 untersucht, ob Rückvergütungen an Banken zu der EU-Vorgabe passen, dass Aufträge bestmöglich ausgeführt werden. Ergebnis: „Unsere Untersuchung hat gezeigt, dass Geldflüsse für den Orderstrom die Transparenz im Prozess der Preisbildung zerstören können, sie die bestmögliche Ausführung von Kundenaufträgen unterwandern und entgegen den Kundeninteressen den Wettbewerb begrenzen“, sagt die FCA. Einige Häuser sind bereits aufgefallen. Sie sei en Regeln ausgewichen, indem sie ihre Servicebeschreibung so geändert hätten, dass sie weiter für Orders kassiert hätten. Die FCA will nun all jene bestrafen, die Geld annehmen. Der Grundsatz, Aufträge bestmöglich auszuführen, und Rückvergütungen seien „nicht kompatibel“.

Die deutsche Aufsicht BaFin, die zwar Banken, nicht aber den Börsenhandel beaufsichtigt, ist noch nicht so weit: Sie sieht nur die Gefahr, dass „monetäre Interessen“ die Entscheidung beeinflussen könnten, wo ein Auftrag ausgeführt werde. Für die Behörde sei es ein Interessenkonflikt, wenn eine Bank nicht offenlege, dass „Kunden für Aufträge Ordergebühren zahlen und der Orderflow zusätzlich an Broker verkauft wird“. Ein konkreter Fall sei der Behörde allerdings bislang nicht bekannt.

 

Kein Wunder, die Finanzindustrie hat Vorkehrungen getroffen, um nicht entdeckt zu werden: Üblich, sagen Insider, seien verdeckte Rechnungen. Die, so ein Banker, hätten „keinen Bezug mehr“ zum Grund der Zahlung – nämlich dem, dass Orders meistbietend verschachert worden seien. „Banken interessieren sich nicht dafür, ob Kunden gute Preise bekommen“, sagt er.

Wer nicht zahlen darf, schließt etwa eine Marketingvereinbarung ab. „Da wird für Vorträge bezahlt, zu denen kein Mensch hingeht“, lästert ein Insider. Beliebt sei die Schaltung von Werbebannern auf der Internet-Seite der Bank. „Auf der einen Seite gibt es harte Bedingungen zur bestmöglichen Ausführung von Kundenaufträgen, auf der anderen fließt Geld für die Orders von Kunden – das verzerrt den Wettbewerb“, kritisiert Weber. In der Branche würden aufsichtsrechtliche Vorgaben umschifft. „Es gibt keine Waffengleichheit.“

Doppelt kassieren darf eine Bank laut BaFin, wenn sie es offenlegt. Geldhäuser schreiben daher in ihren Geschäftsbedingungen, dass sie zusätzliches Geld verdienen. Die Commerzbank-Tochter Comdirect bekommt von Börsen demnach bis zu 50 Cent, wenn ein Kunde Aktien, Rentenpapiere oder ETFs über die Plattform der Bank handelt. Bezahlt wird abhängig von Anzahl oder Volumen der Aufträge. Das hört sich wenig an, dürfte sich 2014 aber bei 20,3 Millionen Orders summiert haben.

Die ING-Diba legt offen, dass die Bank von Maklern und Börsen bis zu 2,50 Euro pro ausgeführter Order erhält. Die Summe kann bei Angeboten wie der Fonds-Aktion höher liegen. Mit der Börse Stuttgart, das steht nirgends, hat sie einen Deal gemacht: Die Börse erlässt der Bank Gebühren über 2,50 Euro. In Rechnung stellen darf ING-Diba die ihren Kunden aber nicht. Das tue sie auch nicht, beteuert die Bank.

Die Malaise: Die Finanzindustrie nutzt schwammige Gesetze aus. „Die Annahme von Zuwendungen ist Banken in Deutschland zwar verboten“, sagt Anwalt Klaus Rotter von der Kanzlei Rotter. Das Gesetz kenne aber zwei Ausnahmen: Erstens, wenn die Rückvergütung die Qualität verbessere, und zweitens, wenn sie eine Dienstleistung erst ermögliche. Das lässt Spielraum.

Erlaubt wären demnach Kostenlos-Aktionen. Handelsplätze ersetzen Banken dabei entgangene Ordergebühren. „Ohne Kompensationen würde es die eine oder andere Aktion bei der ING-Diba so nicht geben“, sagt deren Manager Dwornitzak. Reduziere ING-Diba Gebühren für Kunden, frage die Bank „Partner, die von den Orders unserer Kunden profitieren“, ob die sich an entgangenen Gebühren beteiligten. Comdirect etwa kriegt für Aktionen bis zu 20 Euro pro Order von Börsen oder außerbörslichen Partnern – viel Holz für einen Händler, der vom Unterschied zwischen dem An- und Verkaufspreis lebt.

Online-Broker gehen also sehr weit, um Kunden scheinbar günstigste Gebühren anbieten zu können. Bei annähernd gleicher Leistung ziehen Tiefpreise Kunden an und bringen die Anbieter ganz nebenbei in Rankings nach vorne.

Wertvoll für einen Handelsplatz ist es, bei einer Online-Bank oben in der Börsenliste zu stehen, so wie Tradegate bei Consors. Wer in einer Handelsmaske bevorzugt wird, erhält mehr Aufträge. Das hat System: Ein Börsenmanager berichtet, dass eine Online-Bank angefragt habe, was es ihm wert sei, weiter unter den vordersten Plätzen aufzutauchen. „Mit 2,50 Euro pro Order kommt man nicht weit“, sagt er. Eine Bank habe ernst gemacht und seine Börse aus der Ansicht auf der ersten Seite entfernt. „Der Orderstrom war weg“, jammert er. Das erzeugt Druck, doch zu zahlen.

 

Kunden bleibt, ihre Bank um Auskunft zu bitten, was die mit ihren Geschäften extra verdient hat. Sie muss das sagen: Das Gesetz will, dass eine Bank Existenz, Art und Umfang einer Rückvergütung vor dem Handel offenlegt. Laut BaFin reicht eine pauschale Auskunft nur, wenn die Bank auf Wunsch Einzelheiten preisgebe. In Geschäftsbedingungen finden Anleger meist Anhaltspunkte. Wer mehr wissen wolle, heißt es oft, könne gerne nachfragen.

Doch in Testanfragen gaben sich Geldhäuser wenig auskunftsfreudig. Consors verwies auf Fragen nach Zuwendungen mehrfach auf das Preis- und Leistungsverzeichnis, in dem geregelt ist, welche Provision der Kunde trägt. ING-Diba wollte erst „im Rahmen einer Ordererteilung“ über Informationen in Geschäftsbedingungen und im Internet hinausgehen. Comdirect hat Fragen erst nach Wochen beantwortet.

Wer sich nicht abwimmeln lässt, wird belohnt: Auf Wunsch muss eine Bank Geld, das sie aus Kundengeschäften erlangt hat, auszahlen. Doch Banken sperren sich. Die Kanzlei Rotter führt aktuell mehrere Klagen auf Herausgabe von Rückvergütungen gegen große Banken. Gesamtvolumen: mehrere Hunderttausend Euro.

Manch eine Bank hat in diesem Hase-gegen-Igel-Rennen schon wieder die Nase vorn: So lässt Comdirect Kunden heute schon bei Kontoeröffnung unterschreiben, dass Zuwendungen bei ihr verbleiben.

 

Auch im WP-Handel gilt: Immer die Endpreise vergleichen! thumbsup.gif

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Posted · Edited by PIBE350

Und wenn man nur während der Xetra-Handelszeiten über Tradegate handelt? Nach den aktuell angezeigten Kursen (nach dem Aufrufen der Kaufmaske bei der Ing-Diba, danach aber nur per erneutem Aufrufen wieder aktualisierbar) zu urteilen, bin ich bisher zufrieden. Die gesparten Transaktions- und Handelsplatzgebühren (9,90€ + 1,75€) sind nicht zu verachten. Falls man im Nachhinein die Xetra-Kurse abrufen kann, könnte ich mal einen Test durchführen. Die sekundengenauen Kaufzeitpunkte werden einem ja angezeigt. :)

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Die Postbank Aktion geht definitiv nur, wenn man ankreuzt, dass das gesamte Depot übertragen wird. Daher ist das für mich nicht interessant, da in allen anderen Depots derzeit noch Aktionen laufen. Hätte zwar 50.000 Euro abzwacken können aber kann eben kein ganzes Depot schließen. Und die Zeit wird zu knapp, vor Aktionsende noch ein anderes Depot (neben NIBC) zu eröffnen, um dann von dort aus die Wertpapiere zu übertragen.....

Fürs nächste Mal:

Der Trick besteht darin, sich bei einer deiner Banken ein kostenfreies Zweitdepot einzurichten, das dann problemlos aufgelöst werden kann. Bei der ING-DiBa z.B. ist die Eröffnung plus Wertpapierübertrag ganz einfach online möglich.

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In der WiWo vom 13.4. ist ein lesenswerter Beitrag (Quelle: Rider im BB, habe es aber sich selbst gelesen):

Auch im WP-Handel gilt: Immer die Endpreise vergleichen! thumbsup.gif

 

Danke fürs Teilen, sehr interessant, es ist wie immer doch nicht so einfach...

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wie kommt ihr darauf, dass ich bei der HappyHour-Aktion der Postbank das komplette Depot übertragen müsste? es steht doch sogar im Formular, dass man einzelne Papiere übertragen lassen kann. Zudem geht auch ein Zusammenzug aus mehreren Depots

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Posted · Edited by Belgien

wie kommt ihr darauf, dass ich bei der HappyHour-Aktion der Postbank das komplette Depot übertragen müsste? es steht doch sogar im Formular, dass man einzelne Papiere übertragen lassen kann. Zudem geht auch ein Zusammenzug aus mehreren Depots

 

Das Depotübertragsformular der PoBank wird im Rahmen der Happy Hour Aktion durch einen Online-Eingabeprozess erzeugt. Wenn man bei der Online-Eingabe der Daten zu einzuziehendem Depot etc. das Häckchen bei 'Komplettübertrag' nicht setzt, gibt es eine Fehlermeldung und man kann die Dateneingabe nicht abschließen (und somit das Formular mit dem Aufdruck der Aktionsteilnahme nicht erzeugen). Wie die PoBank reagiert, wenn man auf dem ausgedruckten Formular dann das Häckchen bei Komplettübertrag wieder (handschriftlich) streicht und einen Teilübertrag unter Angabe der einzelnen WP-Positionen einträgt, hat wohl noch niemand ausprobiert (wäre mir auch zu riskant). Ein Einzug von mehreren Depots ist im Rahmen der Aktion zwar möglich, aber - um die Einzugsformulare zu erzeugen - müssen es jeweils Komplettüberträge sein.

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Klingt wirklich sehr verlockend. Ich kann dort auch wirklich keinen Haken erkennen, wenn ich mir die Konditionen anschaue. Kann man wirklich nach Prämienerhalt die Papiere wieder zurückbuchen?

(...)

Das ist in der Tat die Frage. Wäre eigentlich ziemlich blöd von denen, wenn die dieses Hintertürchen nicht irgendwie zumachen würden. Finden wir aber nur durch Anruf oder Email genau raus. Ich werde mal versuchen Dienstag dort anzurufen und das in Erfahrung zu bringen. Ergebnis kann ich gerne an dieser Stelle verlautbaren.

 

PS: Kann mir zwar schwer vorstellen zur Postbank zu wechseln, aber von welcher Aktion redet Ihr da? Ich finde auf deren HP nichts diesbezüglich...

 

MfG

Hallo,

 

ich schulde ja hier noch eine Antwort bzgl. des Ergebnisses des Anrufs. Dieser erfolgte allerdings nicht so zeitnahe, wie das seinerzeit geplant war. Der Kundenservice bekommt eher das Prädikat "durchwachsen". V. a. Rückrufvereinbarungen klappen wohl nicht immer...

Die eigentliche Info war aber kurz gesagt: Nein, kein Haken. Danach sind die Depotpositionen wieder "frei".

Also kurz gesagt:

Einbuchungen müssen bis 15.05.15 erfolgen,

Stichtag ist der 31.05.15, je nach Volumen des Depots gibt es dann 50 oder 100 EUR Prämie.

 

Eine sehr gute Idee. Wirklich löblich. Erklär bei dem Telefonat möglichst detailliert, wie leicht man die Prämie bekommen kann, ohne dass die Bank selbst einen Nutzen hat. Und lass Dir dann auch per Brief vom Abteilungsleiter bestätigen, dass Du die Prämie auch erhalten wirst, wenn Du dieses Vorgehen umsetzen wirst.

 

Immer dreimal absichern und jeden schlafenden Hund mit allem Getöse aufwecken und auf die Schwachstellen der Formulierung in den Prämienbedingungen hinweisen, so muss man es machen, damit diese unsinnigen Aktionen der Banken endlich aufhören. Vielleicht bekommst Du dann sogar noch ein Dankesschreiben der Geschäftsleitung....

 

P.S.: In Foren zu lesen, ist eine wahre Quelle der Bildung. Meine Vorstellungskraft reicht einfach nicht aus, um mir solche Leute und ihre Vorgehensweisen, wie man sie hier trifft und liest, auszudenken.

hmm... also über diese sarkastische Spitze bin ich doch sehr befremdet biggrin.gif

Wieso sollte ich als Kunde nicht wissen dürfen, wie lange meine Wertpapiere gebunden sind, sofern ich die Prämie erhalten möchte?

Mir scheint einige vergessen manchmal, dass eine wesentliche Eigenschaft von Wertpapieren und insbesondere Aktien ja jene ist, dass diese jederzeit veräußerbar (=Liquide) sind, bzw. sein sollen oder sein zu habencool.gif Ja, das geht mir als alter Buy&Hold-Anleger auch manchmal ab cool.gif

 

PS: Kann mir zwar schwer vorstellen zur Postbank zu wechseln, aber von welcher Aktion redet Ihr da? Ich finde auf deren HP nichts diesbezüglich...

 

 

Bei Deinem Verhalten wird hoffentlich niemand so dumm sein, Dir Details zu dieser Aktion mitzuteilen.

00000012.gif

 

MfG

 

 

 

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hmm... also über diese sarkastische Spitze bin ich doch sehr befremdet biggrin.gif

 

Banken führen solche Aktionen nicht deshalb durch, um Kunden einen "schnellen Prämieneuro" zu verschaffen. In diesem Punkt sind wir uns sicherlich einig, oder?

 

Manche Aktionen sind jedoch von Marketingabteilungen erdacht, in denen offensichtlich keiner die Spezies "Prämienjäger" beachtet. Die Teilnahmebedingungen sind so dilettantisch aufgesetzt (mein Lieblingsbeispiel: die mittlerweile schon zweimal durchgeführte Depotübertragungsaktion der Commerzbank, bei der die Bank 1000 Euro 'verschenkt' und nichts davon hat), dass man ohne großen Aufwand die Prämie 'abgreifen' kann.

 

Wenn Interessenten dann (zu) intensiv hinsichtlich der Details der Teilnahmebedingungen nachfragen, führen sie den Anbietern der Aktion vor Augen, welche ausnutzbaren 'Schlupflöcher' die Aktion hat. Natürlich wird nicht jeder Call Center Mitarbeiter dafür sorgen, dass diese Schlupflöcher geschlossen werden. Allerdings habe ich - der ich solche Aktionen schon seit vielen Jahren nutze - miterlebt, (a) wie sich die Teilnahmebedingungen mancher Aktion bei erneutem Angebot verschärft haben, (b) wie in einer laufenden Aktion die Teilnahmebedingungen sogar noch verändert (=ergänzt) wurden, um ein besonders dreistes Ausnutzen der Teilnahmebedingungen abzustellen. Im Fall (b) gab es zuvor auf Forumsebene (nicht im WPF) auch intensive Diskussion über die Teilnahmebedingungen und - nach ihren Angaben - haben einige Forenteilnehmer dann auch die Hotline kontaktiert, um sich explizit bestätigen zu lassen, dass dieses Ausnutzen auch funktionieren wird.

 

Nach diesen Erfahrungen bin ich etwas allergisch, wenn ich solche Beiträge wie Deinen lese.

 

Du kannst davon ausgehen, dass stets das gilt, was in den Teilnahmebedingungen steht. Wenn da keine restriktiven Bedingungen für die übertragenen Wertpapiere formuliert werden, dann kann die Bank nicht später solche Bedingungen durchsetzen und Du sitzt juristisch immer am längeren Hebel.

 

Wenn Du 'mal einen Eindruck gewinnen willst, wie man restriktive Teilnahmebedingungen bei solchen Aktionen formulieren kann, dann schaue Dir bei der nächsten Condirect-Aktion zum Depotübertrag von Fonds die ausführlichen Teilnahmebedingungen an. So macht man es richtig, um reine Prämienabgreifer abzuschrecken ;)

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Alles in allem denke ich, es ist besser sich über solche Sachen hier nicht weiter aus zu lassen und das doch lieber in kleinerem Kreis zu diskutieren. Man möchte gerne zeigen, dass man Recht hat - geht mir oft auch so. Oftmals ist es aber nüchtern betrachtet sinnvoller, einfach den Mund zu halten - meiner Meinung nach.

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Posted · Edited by Nicky

MAXBLUE PRÄMIE: gilt auch für Wertpapier-Erwerb mit neuem Guthaben, oder?

 

Auf den ersten Blick denkt man, die aktion geht nur mit einem Depot-Übertrag. In den Bedingungen ist zusätzlich von "prämienbegünstigten Kontoguthaben" die Rede, wenn man damit Wertpapiere erwirbt:

Kontoguthaben, das bis zum 30.06.2015 auf ein Konto bei der Deutschen Bank übertragen wird, ist ebenfalls prämienbegünstigt, sofern innerhalb von 4 Wochen nach Geldeingang Wertpapiere zu Lasten dieses Kontoguthabens erworben werden...
https://www.maxblue....=630&aj_id=aj_1

 

Da ich neu in diesem Geschäft bin und ETFs erst erwerben will, könnte ich doch gleich ein neues Depot bei maxblue einrichten, die Kohle dort auf das Verrechnungskonto einzahlen, die Käufe durchführen und die 0,5% dafür einsacken, richtig? Diese Möglichkeit geht aus dem Werbetext nicht deutlich hervor. Oder übersehe ich da nen wesentlichen Überschied/Nachteil vs. einer tatsächlichen Depot-Übertragung?

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Da ich neu in diesem Geschäft bin und ETFs erst erwerben will, könnte ich doch gleich ein neues Depot bei maxblue einrichten, die Kohle dort einzahlen, die Käufe durchführen und die 0,5% dafür einsacken, richtig? Diese Möglichkeit geht aus dem Werbetext nicht deutlich hervor. Oder übersehe ich da nen wesentlichen Überschied/Nachteil vs. einer Depot-Übertragung?

Richtig. So hat es bei mir 2mal funktioniert. Ich habe aber nach dem Kauf immer eine explizite Prämienanforderung gemacht.

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Ich habe mit der Maxblue-Prämie ein anderes logisches Problem:

 

Im Apr 14 und im Jul 14 habe ich jeweils Wertpapiere übertragen und dafür die Prämie bekommen.

 

Eines der Juli-Papiere konnte ich jetzt gut verkaufen; die zu Ende April gekündigte TUI-Anleihe war auch bei den Juli-Papieren.

 

Kann ich das Geld der beiden Juli-Papiere jetzt bzw. demnächst Prämienen-unschädlich abziehen, da noch genügend April-Papiere im Depot bleiben?

 

Da ich neu in diesem Geschäft bin und ETFs erst erwerben will, könnte ich doch gleich ein neues Depot bei maxblue einrichten, die Kohle dort auf das Verrechnungskonto einzahlen, die Käufe durchführen und die 0,5% dafür einsacken, richtig?

Sollte maxblue doch eher freuen, wenn du denen die Kauf-Provision zahlst.

Mit dem für dich kostenlosen Depot-Übertrag hätten sie nur Arbeit gehabt.

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Posted · Edited by Nicky

...Sollte maxblue doch eher freuen, wenn du denen die Kauf-Provision zahlst....

Klar. Die entscheidende Frage wäre aber, ob ich bei maxblue evtl. - außerbörslich - für einen marktbreiten Welt-ETF nen besseren Kurs kriege kann, mit dem die Provision ausgeglichen wird :unsure:

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