chaosmaker85

Der Leerverkauf-Thread

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119 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

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Über- oder unterschreitet ein Investor die Schwelle von 0,5 Prozent aller Aktien bei einem Leerverkauf, muss er dies am Folgetag im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlichen.

 

In diesem Artikel von Capital geht es vor allem darum, dass nun die Staatsanwaltschaft wegen der Leerverkäufe von Aktien von Ströer voriges Jahr ermittelt. Den o. g. Hinweis finde ich hervorhebenswert. Des Weiteren werden weiter unten im Artikel Quoten aufgeführt, inwieweit von den nachfolgend genannten Unternehmen deren Aktien momentan von Leerverkäufern geshorted werden:

 

- Wirecard 9%

- Aixtron 12%

- K+S 15%

- Heidelberger Druckmaschinen 12%

 

Dummerweise befinden wir uns derzeit in einer Hausse. Die Kursanstiege führen dazu, dass die Leerverkäufer gezwungen sind, ihre Leerverkäufe vorzeitig zu liquidieren, was wiederum zu weiteren Kurssteigerungen führt (Short Squeeze). 

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Geschrieben

Laut Informationen der Nachrichtenagentur "Reuters" nahm die Anzahl der Short-Positionen auf den US-Dollar in den vergangenen vier Wochen kontinuierlich zu und befindet sich aktuell auf dem höchsten Stand seit Mitte Oktober 2017. Insgesamt rund 11,47 Milliarden Dollar seien in Short-Positionen auf den Dollar gegenüber Yen, Euro,Britischem Pfund, Schweizer Franken, Kanadischem Dollar und Australischem Dollar angelegt, so "Reuters". In der Vorwoche waren es noch lediglich 9,59 Milliarden Dollar. Die Anzahl der Investoren, die eine bearishe Einstellung gegenüber der US-Währung einnehmen, scheint also zu steigen - obwohl die Fed erneut höhere US-Zinsen für März in Aussicht gestellt hat.

Quelle finanzen.net 

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Geschrieben

Ende Januar begann Ray Dalio, Gründer und Chef des weltgrößten Hedgefonds Bridgewater Associates, im großen Stil auf fallende Aktienkurse in Europa und insbesondere auch in Deutschland zu wetten. Just zu jener Zeit startete der deutsche Leitindex Dax tatsächlich eine Talfahrt, die bis heute nicht zum Ende gekommen ist. Ob Dalio mit seiner gigantischen Short-Positionierung, die europaweit zu Beginn ein Volumen von 22 Milliarden Dollar hatte, selbst zum Kursrutsch beigetragen hat, oder ob er lediglich goldrichtig lag, lässt sich schwer sagen.

Hier der vollständige Artikel aus dem manager magazin

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Geschrieben

Eine gute Frage, nicht wahr? Hohe Exporte, hoher Währungskurs, Zoll-Schlagabtausch, zittriger Aktienmarkt (der nach Zyklenhypothesen eh "überfällig" ist) - klingt beunruhigend.

 

Ich werde deshalb auf dem ES50 gegen etwa 2.900-2.800 short gehen, mit Zielerreichung im September oder Oktober. Fragt sich nur - und das meine ich als konkrete Frage an die Community - wie ich da einen Gewinn berechne, wenn ich z.B. 100x einen 3.500-Put zu 5€ kaufe, und der Kurs auf 2.800 fällt. Wird der Preis über der BS-Modell berechnet, oder über das Verhältnis von Spot und Strike?

 

Danke im Voraus für die Antwort. Klar, im Herbst schreib ich natürlich, wie´s gelaufen ist.

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

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Tesla-Chef Elon Musk bricht ein Versprechen nach dem anderen. Das rächt sich: Immer mehr Anleger setzen darauf, dass der Aktienkurs fällt. Wie lässt sich damit Geld verdienen? ... Dazu gibt es verschiedene Produkte, von denen besonders zwei Sorten für Privatanleger interessant sind. Das sind zum einen klassische Optionsscheine, mit denen sich auf sinkende Kurse setzen lässt (Put-Option). Das andere sind sogenannte Knock-out-Produkte. Von beiden Sorten gibt es im Falle Tesla sehr viele, an der Börse Stuttgart weit mehr als 1500.

Hier der vollständige FAZ-Artikel

 

Zitat

Der Hedgefonds-Manager Jeffrey Gundlach hat Investoren auf einer Konferenz in New York geraten, bei Facebook auf fallende Kurse zu setzen. Grund sind die zunehmenden Diskussionen über eine Regulierung von sozialen Medien. Laut Gundlach platzen viele Aktienblasen im Zuge von strengeren Auflagen.

Der Gründer und Chef des Hedgefonds Double Line Capital rechnet mit einem baldigen Ende des Aktienbooms. Er erwartet, dass der breitgefächerte S&P 500 Index in diesem Jahr fallen wird, insbesondere wenn die Renditen zehnjähriger US-Anleihen über drei Prozent steigen. Die rentierten zuletzt bei 2,97 Prozent und damit so hoch wie seit Jahren nicht mehr.

Quelle: Handelsblatt 

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Geschrieben

Der 16. Mai könnte für Puma spannend werden. Denn von jenem Tag an wird die Aktionärsstruktur des Sportartikelherstellers aus Herzogenaurach aufgemischt – der Streubesitz von derzeit 14 auf dann 55 Prozent erheblich ausgeweitet. Sollte die Hauptversammlung des bislang größten Anteilseigners, der französische Luxuskonzern Kering, am Donnerstag die Abtrennung von Puma beschließen und die Aktien an die eigenen Anteilseigner als Dividende ausschütten, sind Verkäufe im größeren Umfang nicht auszuschließen.

Hier der vollständige FAZ-Artikel

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Geschrieben

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Die Möglichkeit eines eskalierenden Handelskriegs setzt Maersk, Weltmarktführer für Container-Seefracht, stark zu. Nun haben Hedge-Funds begonnen, auf einen sinkenden Aktienkurs zu wetten.

...

Wie die Agentur Bloomberg schreibt, sind im Handel mit Maersk-Titeln die Engagements in Leerverkäufen, also Spekulationen auf einen fallenden Aktienkurs, seit September 2017 deutlich angestiegen. Noch vor 10 Monaten betrafen sie bloss 0,8% des Aktienkapitals. Doch inzwischen sind es rund 6%; der höchste Wert seit 2006, als dieser Indikator eingeführt wurde. Gleichzeitig ist der Aktienkurs von Maersk seit dem letzten Herbst an der Kopenhagener Börse von knapp 13 000 dKr. auf mittlerweile unter 8500 dKr. abgesackt.

Hier der vollständige NZZ-Artikel.

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

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Steve Eisman ... verkauft Tesla Inc. leer wegen des negativen Cashflows des Autoherstellers. ... Tesla, dessen erodierende Cash-Position die Anleger alarmiert hat, forderte kürzlich einige Zulieferer auf einen Teil der Zahlungen für Autoteile zurückzuerstatten, um dem Elektroauto-Hersteller zu helfen, rentabel zu werden. ... Eismans Wetten gegen den Immobilienmarkt vor der Krise 2008 waren Gegenstand in dem 2010 erschienenen Buch "The Big Short" von Michael Lewis

Quelle: Welt 

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

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wenn bis April keine Konjunkturmaßnahmen auf dem Weg sind, werden wir uns gegen Italien positionieren. Denn dann wird es unwahrscheinlich, dass etwas geschieht, und dann sind Anlagen in Italien von gefährlich zweifelhaftem Wert.“

Hier der vollständige FAZ-Artikel.

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Geschrieben

vor einer Stunde schrieb Schildkröte:

Hier der vollständige FAZ-Artikel.

 

Puhhhh...... Ich arbeite für ein Unternehmen aus Norditalien und es ist erschreckend. Im Norden geht es vielen sehr gut und die Produkte sowie die Arbeitsmoral stimmt. Nur ist der Süden weiterhin unbelehrbar. Der Italiener hat aber eine andere Einstellung und sieht sich als eins im selben Boot. In Deutschland gibt es dieses Ost & West Denken was es in Italien nicht wirklich gibt. Meine Vermutung man würde ehr mit dem Süden untergehen als sich zu distanzieren und Reformen anzutreten. 

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Geschrieben

vor 4 Stunden schrieb Dividenden-Pirat:

 

Der Italiener hat aber eine andere Einstellung und sieht sich als eins im selben Boot. In Deutschland gibt es dieses Ost & West Denken was es in Italien nicht wirklich gibt. 

 

Das mag höchstens in der Rhetorik zutreffen, die sich gegen die EU als Partei von außen richtet. Gemeinsamer Gegner verbindet. 

 

Der Mezzogiorno ist wirtschaftlich wie kulturell (terroni vs polentoni) absolut aktuell. 

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Geschrieben · bearbeitet von poppi

vor 5 Stunden schrieb Dividenden-Pirat:

 

Puhhhh...... Ich arbeite für ein Unternehmen aus Norditalien und es ist erschreckend. Im Norden geht es vielen sehr gut und die Produkte sowie die Arbeitsmoral stimmt. Nur ist der Süden weiterhin unbelehrbar. Der Italiener hat aber eine andere Einstellung und sieht sich als eins im selben Boot.

Deine Meinung in allen Ehren, aber dann frage ich mich, mit welcher Intention 1989 die Lega Nord (mittlerweile Regierungspartei) gegründet wurde. Und ich wage auch zu bezweifeln, dass viele Südtiroler deine Meinung vollumfänglich teilen würden.

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Geschrieben

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Yes. It's a Bubble. So What?

The word “bubble” is tossed around with abandon. We offer a rigorous definition for the word, and then test the definition against current markets.

Several bubbles are evident today, most importantly a tech bubble, eerily similar to—albeit narrower than—the “new economy” dogma of the 2000–2001 dot-com bubble. We also see a bubble brewing in cryptocurrencies and micro-bubbles in select stocks such as Tesla.

Investors can take action to protect their portfolios and potentially benefit from the bubble by reducing exposure to bubble assets; seeking out exposure to anti-bubbles, where assets or markets are irrationally cheap; investing in value-based smart beta strategies especially in European and emerging markets; and avoiding capitalization-weighted index funds, which inherently overweight the bubble assets.

Finally, we must be patient. Bubbles typically continue longer than expected, until they suddenly pop.

Schöner Artikel! von Rob Arnott Shane Shepherd und Bradford Cornell.

 

Wie würde man am einfachsten einen FANG-Short hinbekommen? (man will ja vorbereitet sein:P)

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Geschrieben

Vielleicht wären langlaufende Optionen eine Variante, Stichwort LEAPS?

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Geschrieben

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Schweizer Firmen geraten ins Visier der Shortseller. Wie eine für BILANZ erstellte Erhebung des Finanzinformations-Dienstleisters Markit zeigt, wird Lafarge-Holcim unter den SMI-Werten besonders stark leer verkauft. Aktien im Wert von 6,6 Prozent der Marktkapitalisierung sind verliehen. ... Wie geschehen beim deutschen Rivalen HeidelbergCement. Dort frassen die hohen Energiekosten einen Teil der Gewinne weg. ... Die Swatch Group ist bei Leerverkäufern seit Jahren beliebt. Knapp fünf Prozent der Papiere sind zu diesem Zweck verliehen. ... Viele Shortseller sind der Meinung, dass es klassische Uhren in Zukunft wohl nicht mehr braucht. ... Bei Firmen wie AMS, Meyer Burger oder U-blox machen die Leerverkäufe mehr als 20 Prozent der Marktkapitalisierung aus. Auch der in Schieflage geratene, hoch verschuldete Backwarenhersteller Aryzta ist bei den Leerverkäufern beliebt.

Hier der vollständige Bilanz-Artikel.

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Anbei eine Übersicht der WiWo, inwieweit BlackRock derzeit auf fallende Kurse bei den folgenden 15 deutschen Unternehmen wettet:

 

Software AG 1,24%

Südzucker 1,13%

K+S 0,79%

Siltronic 0,93%

Alstria 0,58%

Deutsche Euroshop 0,56%

Adva Optical 2,09%

RIB Software 0,96%

Zooplus AG 0,53%

Jost Werke AG 1,08%

Stratec Biomedical 0,588%

SLM Solutions 1,54%

Elringklinger 0,59%

GFT Technologies 0,58%

Gerry Weber 0,62%

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Geschrieben

Ein kritischer Artikel vom manager magazin über das Verbot von Leerverkäufen von Wirecard der BaFin.

 

Zitat

es zeigt beispielhaft, weshalb Investoren aus aller Welt generell eher vorsichtig sind, wenn es darum geht, deutsche Aktiengesellschaften öffentlich zu kritisieren und deren Kurse auf diese Weise womöglich zu schwächen. ... Um Deutschland ... machen diese [Short-]Investoren häufig lieber einen Bogen. ... Daten, die diese These untermauern, hat das Research-Unternehmen Activist Insight ermittelt. Demnach gab es in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 296 öffentliche Short-Attacken auf Unternehmen, die an der New Yorker Börse gelistet sind. An der Börse in Hong Kong waren es im gleichen Zeitraum 46 Attacken und in London 19. Die Deutsche Börse in Frankfurt dagegen kommt den Zahlen von Activist Insight zufolge ... auf lediglich sechs Short-Attacken ... Short-Seller wüssten, wenn sie lauthals die Fehler eines Unternehmens oder mögliches Missmanagement kritisierten ... dann stellten sich die deutschen Behörden eher gegen die Investoren als gegen die Aktiengesellschaften, die in den Fokus geraten seien. ... Es gebe wenige Hinweise darauf, dass Short-Selling-Verbote irgendwelche anhaltenden positiven Effekte auf Märkte oder einzelne Papiere hätten, oder dass dadurch Marktmanipulation reduziert werden könnte. Vielmehr führten die Eingriffe eher zu einem Rückgang der Liquidität im Markt und erhöhten die ökonomischen Kosten der Finanzindustrie.

 

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