Mojo-cutter

Depot im Rahmen der Vermögensbildung

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Ein paar Gedanken

Im Grunde bin ich nach wie vor ein überzeugter Passivanleger. Ich habe als Privatanleger kein überlegenes Wissen gegenüber dem Markt. Im Gegenteil ich habe weder die Zeit (obwohl ich mich pro Woche bestimmt mehrere Stunden damit beschäftige) noch das Wissen einem Profi/einer Institution in dieser Hinsicht auch nur annähernd das Wasser reichen zu können.

Also müsste ich stur weiter in ETFs investieren die (in welcher Weise auch immer) den (Welt-)Markt abbilden und gut ist. Ich habe mich ja auf 30/30/30/10 festgelegt, ohne dass ich darin den heiligen Gral sehe.

Wichtig für den langfristigen Anlageerfolg sehe ich die regelmäßige Investition über einen langen Zeitraum (Minimum 10 Jahre) nach einem (einigermaßen) festgelegten Schema.

Darin sehe ich übrigens auch den eigentlichen Grund, warum Immobilienbesitzer im Schnitt mehr Vermögen haben als Nicht-Immobilienbesitzer, da sie „gezwungen“ sind ihren Kredit regelmäßig abzuzahlen. Wenn man genauso konsequent in Aktien investiert, kommt (wahrscheinlich) auch mehr Vermögen hinten raus.

Ob dabei auch noch eine Rendite heraus kommt, steht auf einem anderen Blatt (bei beiden Investition, oder jeder beliebig anderen). Ich glaube das Sparen steht tatsächlich an erster Stelle.

 

Warum steuere ich dann einen neuen Weg an?

 

1. ETFs sind leider mit mehr Wechseln verbunden als ich so gedacht hätte. Es ist halt nicht so ganz pflegeleicht wie oft berichtet. Einer wird steuerhässlich, der andere wird aufgelöst und mit einem anderen zusammengelegt, etc.

2. Jährliche Gebühren, die bei mir übers ganze Depot knapp unter 0,5% liegen, aber halt doch jedes Jahr anfallen.

3. Ich komme so langsam in einen absoluten Investitionsbereich, den ich auch mit Einzelaktien mit einer vernünftigen Diversifikation abbilden kann.

4. Meine Immobilie (Eigennutzung) ist seit gestern abbezahlt. (auf den Satz freue ich mich schon seit Monaten!) und es steht mehr Geld zur Investition zur Verfügung.

5. mir macht es SPass über Firmen zu lesen und mich damit zu beschäftigen - mehr als mit ETFs.

 

Also werde ich vermehrt in einzelne Aktien investieren (dazu geich wegen Punkt 1: mir ist klar das ich da auch aktiv sein muss, eine Firma kauft eine andere etc.). ETFs lasse ich erst mal weiterlaufen ohne diese aufzustocken und bei Statusänderung (steuerhässlich, etc.) verkaufen und dann in Einzelaktien reinvestieren. Zunächst möchte ich die Investitionssumme der Einzelaktien auf 50% anheben (z.Zt ~20%). Was danach kommt werde ich sehen.

 

Anleihen kommen sicher dazu, da sehe ich aber momentan bei „einfachen Anleihen“ (Staatsanleihen im A+ Bereich) nicht genug Rendite und den ganzen Schweinkram verstehe ich nach wie vor nicht wirklich, auch wenn ich das hier sehr interessiert beobachte.

 

Wie suche ich die Aktien aus?

 

Wie oben geschrieben, denke ich nicht, dass ich den Verlauf einer Aktie voraussagen kann. Da es sich beim Aktienmarkt um ein chaotisches, nicht vorhersagbares System handelt, kann auch ein noch so ausgeklügelter Algorithmus mit allen heutigen bekannten Variablen die Zukunft nicht voraussagen. Man begibt sich mit zunehmend komplexen Algorithmen in eine Scheinsicherheit der Voraussage.

 

Gemäß Gigerenzer (aber auch anderen) ist daher einfacher besser:

Shabnam Mousavi, Gerd Gigerenzer: Risk, uncertainty, and heuristics. Journal of Business Research 67 (2014) 1671–1678

Abstrakt: Nearly a century ago, Frank Knight famously distinguished between risk and uncertainty with respect to the nature of decisions made in a business enterprise. He associated generating economic profit with making entrepreneurial decisions in the face of fundamental uncertainties. This uncertainty is complex because it cannot be reliably hedged unless it is reducible to risk. In making sense of uncertainty, the mathematics of probability that is used for risk calculations may lose relevance. Fast-and-frugal heuristics, on the other hand, provide robust strategies that can perform well under uncertainty. The present paper describes the structure and nature of such heuristics and provides conditions under which each class of heuristics performs successfully. Dealing with uncertainty requires knowledge but not necessarily an exhaustive use of information. In many business situations, effective heuristic decision-making deliberately ignores information and hence uses fewer resources. In an uncertain world, less often proves to be more.

 

Auszug aus Seite 1674: “…Notably, stock portfolios recognized by laypeople outperformed unrecognized stock portfolios across domestic and international markets. The recognition of a stock thus appears to be a good, albeit uncertain proxy for its performance, which reflects a high level of informational efficiency in financial markets. [ … ] The recognition portfolio outperformed the random pick portfolio, which itself notably outperformed experts' picks. In another study, DeMiguel, Garlappi, and Uppal (2009) compare the naïve investment strategy 1/N to the mean-variance scheme and other optimizing algorithms and found naivety to be beneficial under certain conditions. …”

 

Kesten C. Green, J. Scott Armstrong: Simple versus complex forecasting: The evidence. Journal of Business Research 68 (2015) 1678–1685

Abstrakt:

This article introduces this JBR Special Issue on simple versus complex methods in forecasting. Simplicity in forecasting requires that (1) method, (2) representation of cumulative knowledge, (3) relationships in models, and (4) relationships among models, forecasts, and decisions are all sufficiently uncomplicated as to be easily understood by decision-makers. Our review of studies comparing simple and complex methods – including those in this special issue – found 97 comparisons in 32 papers. None of the papers provide a balance of evidence that complexity improves forecast accuracy. Complexity increases forecast error by 27 percent on average in the 25 papers with quantitative comparisons. The finding is consistent with prior research to identify valid forecasting methods: all 22 previously identified evidence-based forecasting procedures are simple. Nevertheless, complexity remains popular among researchers, forecasters, and clients. Some evidence suggests that the popularity of complexity may be due to incentives: (1) researchers are rewarded for publishing in highly ranked journals, which favor complexity; (2) forecasters can use complex methods to provide forecasts that support decision makers’ plans; and (3) forecasters’ clients may be reassured by incomprehensibility. Clients who prefer accuracy should accept forecasts only from simple evidence-based procedures. They can rate the simplicity of forecasters’ procedures using the questionnaire at simple-forecasting.com.

 

Da ich Laie bin, möchte ich nicht implizieren, dass ich die Papers wirklich verstanden habe. Es ist durchaus möglich dass mein Verständnis und die Schlüsse die ich aus dem Gelesenen ziehe vollkommen daneben liegt.

 

Deshalb mache ich es mir einfach und mache es einfach einfach!

 

Was ist aber einfach? In irgendwelche überteuerten Aktien will ich natürlich auch nicht investieren. Graham, Buffett habe ich gelesen und ich verfolge natürlich die Depots der WPFler. Wenn ich da was finde was ich verstehe und kenne*, schaue ich mir die Firma genauer an, lese auch den Jahresbericht (verstehe ich den wirklich?), schaue mir KGV, KBV, EPS etc. an (verstehe ich wirklich was dahinter steht?) und irgendwann lege ich mir dann eine Position in mein Depot. Wenn ich mich dann damit wohl fühle kaufe ich nach. Ihr seht also, eine etwas ungeordnete Strategie (wenn man überhaupt davon sprechen kann). Ich werde diversifizieren, denn daran glaube ich nun mal wirklich und nehme die üblichen Kategorien (z.B. mornigstar Aktiensektoren: Zyklisch: Rohstoffe, Konsumgüter zyklisch, Finanzdienstleistung, Immobilien. / Sensibel: Telekommunikation, Energie, Industriewerte, Technologie. / Defensiv: Konsumgüter nicht zyklisch, Gesundheitswesen, Versorger) und such mir ca. 20 Aktien aus, die ich dann gleichgewichtet anlege.

*daher werden es auch erst mal die üblichen Verdächtigen sein und keine small caps, außer ich habe hierzu einen persönlichen Bezug.

 

Was habe ich schon?

SAP (Technologie, Software, Informationswirtschaft)

Alphabet (Technologie, Software, Informationswirtschaft)

BHP Billiton (Rohstoffe)

BASF (Rohstoffe)

Berkshire Hathaway (Finanzdienstleistung)

Blackrock (Finanzdienstleistung)

 

Fehlt also noch:

Zyklisch: Konsumgüter zyklisch, Immobilien.

Sensibel: Telekommunikation, Energie, Industriewerte,

Defensiv: Konsumgüter nicht zyklisch, Gesundheitswesen, Versorger

 

Anregungen sind natürlich erwünscht, Kritik ebenso. Und auch hier schon mal Dank an all die eifrigen WPFler, von denen ich schon viel profitiert habe und gerne mitlese!

 

 

Quellen:

Gerd Gigerenzer Risk Savy – How to make good descisions (ISBN 978-0-241-95461-4)

Henry Brighton, Gerd Gigerenzer: The bias bias, Journal of Business Research 68 (2015) 1772–1784 [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S014829631500154X (Open Access)]

Shabnam Mousavi, Gerd Gigerenzer: Risk, uncertainty, and heuristics. Journal of Business Research 67 (2014) 1671–1678

Kesten C. Green, J. Scott Armstrong: Simple versus complex forecasting: The evidence. Journal of Business Research 68 (2015) 1678–1685

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Anleihen kommen sicher dazu, da sehe ich aber momentan bei „einfachen Anleihen“ (Staatsanleihen im A+ Bereich) nicht genug Rendite und den ganzen Schweinkram verstehe ich nach wie vor nicht wirklich, auch wenn ich das hier sehr interessiert beobachte.

 

Wie suche ich die Aktien aus?

 

Wie oben geschrieben, denke ich nicht, dass ich den Verlauf einer Aktie voraussagen kann. Da es sich beim Aktienmarkt um ein chaotisches, nicht vorhersagbares System handelt, kann auch ein noch so ausgeklügelter Algorithmus mit allen heutigen bekannten Variablen die Zukunft nicht voraussagen. Man begibt sich mit zunehmend komplexen Algorithmen in eine Scheinsicherheit der Voraussage.

 

Da ich Laie bin, möchte ich nicht implizieren, dass ich die Papers wirklich verstanden habe. Es ist durchaus möglich dass mein Verständnis und die Schlüsse die ich aus dem Gelesenen ziehe vollkommen daneben liegt.

 

Deshalb mache ich es mir einfach und mache es einfach einfach!

 

Was ist aber einfach? In irgendwelche überteuerten Aktien will ich natürlich auch nicht investieren. Graham, Buffett habe ich gelesen und ich verfolge natürlich die Depots der WPFler. Wenn ich da was finde was ich verstehe und kenne*, schaue ich mir die Firma genauer an, lese auch den Jahresbericht (verstehe ich den wirklich?), schaue mir KGV, KBV, EPS etc. an (verstehe ich wirklich was dahinter steht?) und irgendwann lege ich mir dann eine Position in mein Depot.

Mir ist nach deinen Ausführungen absolut unklar, wieso du glaubst, Aktien besser als Anleihen auswählen zu können.

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Mir ist nach deinen Ausführungen absolut unklar, wieso du glaubst, Aktien besser als Anleihen auswählen zu können.

 

Ich habe deinen Thread zu Anleihen gelesen und traue mir zu ein Staatsanleihe auszuwählen, aber wenn ich so sehe was du kaufst, dass verstehe ich einfach nicht wirklich. :rolleyes:

 

Eine Firma wie BASF oder SAP kann ich nachvollziehen. Das Risiko der Aktie ebenso. Mir ist auch klar das Anleihen i.d.R. weniger Risiko haben, aber wenn ich mir die Sachen anschaue, die hier gehandelt werden wird mir einfach schwindelig und ich kann das Risiko nicht abschätzen. Und so lange ich nicht wenigstens das Gefühl habe, das Risiko von dem sogenannten Schweinkram zu verstehen, lasse ich die Finger weg.

 

Das man mit Aktien vollkommen daneben liegen kann ist ja auch klar, hat man ja bei "sicheren" Witwenaktien wie RWE und eon gesehen. Deshalb eben auch Diversifikation.

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Ramstein hat zur Auswahl von Anleihen hier: https://www.wertpapier-forum.de/topic/46764-anleihen-fur-dummies/?do=findComment&comment=973065 mal was geschrieben. Ansonsten kann ich dich gut verstehen. Nur mal ein Beispiel: von VW gibt es eine Aktie (na gut, zwei: Stämme und Vorzug) eine schnelle und sicher fehlerhafte Suche bei der ING-Diba listete mir 79 Anleihen auf. Ramstein und andere blicken da durch, ich nicht..., aber die Bond-Experten schreiben ja auch schon mal was zu ihren Käufen/Verkäufen.

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Ramstein hat zur Auswahl von Anleihen hier: http://www.wertpapie...post__p__973065 mal was geschrieben. Ansonsten kann ich dich gut verstehen. Nur mal ein Beispiel: von VW gibt es eine Aktie (na gut, zwei: Stämme und Vorzug) eine schnelle und sicher fehlerhafte Suche bei der ING-Diba listete mir 79 Anleihen auf. Ramstein und andere blicken da durch, ich nicht..., aber die Bond-Experten schreiben ja auch schon mal was zu ihren Käufen/Verkäufen.

Das ist aber schon ein 3/4 Jahr her. Kürzlich habe ich mich in einem PN-Austausch zu folgendem Statement hinreißen lassen:

 

"Sichere" Anleihen mit gutem Rating haben Dank Draghi eine so niedrige Verzinsung, dass die TER von 0,2 oder 0,3% diese praktisch auf Tagesgeldniveau wegnagt.

 

Daher würde ich in die Direktanlage gehen und z.B. jeweils zwei- oder dreitausend Euro der folgenden Anleihen kaufen:

 

  • 707008: Nachrang der grundsoliden Aarealbank. Rendite ist inflationsgesichert bei 12 Monats Euribor + 2,10%; laufende Rendite momentan ca. 3,3% und schwache Hoffnung auf Kündigung 2022 zu 100%.
  • VW Hybrid, z.B. A1ZE21; Zins von 5,625%, Zinsen können aufgeschoben werden, müssen aber vor der nächsten Dividendenzahlung nachgeholt werden. Ich glaube nicht, das VW Pleite geht.
  • OMV 15(25) Hybridanleihe eines Ösi-Ölhändlers; 6,25% Kupon und mit BBB Investmentgrade.
  • PBA 20 A0GJKV: Argentinien hat nach 15 Jahren gerade "die Insolvenz verlassen". Da werden sie die nächsten 4 Jahre die Anleihen bedienen. Kupon 3%, ab 11/2017 4%; durch fiktive Quellensteuer von 15% nur 10% Abgeltungssteuer; zusätzlich ab 1.11.2017 6 Teiltilgungen von je 1/6 bis zur Endfälligkeit.

Dann hast du Bank-, Industrie-, Rohstoff-, und Staatsanleihe mit einem guten Risiko-/Ertragsverhältnis.

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Posted · Edited by Mojo-cutter

@Ramstein: Danke für die Info in deiner PN

Das sind genau die Anleihen an denen ich schon den Finger auf dem Kaufknopf hatte. Warum habe ich nicht gekauft? Weil ich mir nicht sicher war ob ich sie verstanden habe. Und ehrlich in den KIDs sind so viele Paragraphen und Formulierungen drin, dass man halt mal ein paar gelesen haben muss, bis man sie versteht oder zumindest ein Gefühl dafür bekommt was sie bedeuten.

 

Ich muss halt mal "Spielgeld" in die Hand nehme und einsteigen. Da geht es mir wie otto03, dass ich den Verlauf mit echtem Geld erleben muss.

 

@odensee: :thumbsup:

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Kauf heute (1/3 Schnupperposition):

 

Defensiv Konsumgüter: Nestle @ 63,99

 

scheint ein fairer Preis zu sein, wenn ich mir die letzten Jahre anschaue. Viel falsch kann man (so hoffe ich natürlich) nicht damit machen.

 

auf meiner Watchlist (keine Reihenfolge der Präverenz):

 

Altria

BAT

Coca-Cola

McDonald

Proctor&Gamble

Reckitt Benckiser

Diageo

LVMH

Church&Dwight

 

einen oder zwei davon würde ich gerne in den nächsten Monaten noch dazunehmen.

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Hab mich mal getraut in die Welt der Anleihen einzutauchen.

Erste Schnupperposition VW Hybrid A1ZE21 @ 98,58

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Kauf Norma Group (A1H8BV) @ 44

 

Mein erstes Small Cap Investment. Gründe hier.

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Kleines Update zum Halbjahr. Die Performance-Daten habe ich von PP übernommen.

 

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Ich plane noch dieses Jahr Aktien zuzukaufen. Falls mir hier keine Ideen kommen und mir nichts gefällt werde ich die ETFs bedienen und/oder weiter in Anleihen (z.B. A0GJKR) hineinschnuppern.

Verkauf von db x-trackers MSCI World Health Care Index UCITS ETF (WKN A113FD) steht noch an wegen Steuerhässlichkeit. Da warte ich gerade noch auf 10 Freetrades von consors wegen des Ausfalls ihrer Seite am Brexit.

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Posted · Edited by Mojo-cutter

aus Interesse hier noch die Performance YTD 2016 im Vergleich Aktien zu ETF. Außerdem noch ein Vergleich eines simplen 70-30 Depots (ETF 110/ETF127), welches seit Dezember 2015 1x pro Monat bespart wird. Wie schon an anderer Stelle hier im WPF zeigt auch hier das 70-30 Depot die beste Performance.

 

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70-30 Depots (ETF 110/ETF127)

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heute Verkauf db x-trackers MSCI World Health Care Index UCITS ETF (WKN A113FD)

 

so langsam wäre jetzt wieder Bares für ein- zwei Neupositionen da. Zur Watchlist kamen noch Givaudan (938427) oder alternativ Symrise (SYM999), wobei mir eigentlich beide gerade zu teuer sind, sowie YUM (909190) und Visa (A0NC7B) dazu.

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Kauf Dollar General (WKN A0YEES) @ 67,96

Toni hat gute Gründe hier dargelegt.

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Ergebnis 2015 (berechnet mit Portfolio Performance)

 

 

IZF: 14,15%

TWROR: 15,76%

Max. Drawdown: 8,29%

Volatilität:0,79%

Semivolatilität: 0,49%

 

edit: Zahlen korrigiert, da ein ETF nicht mitberechnet wurde

 

Was bedeutet dieser Volawert?

 

Einen Wert von 0,xx habe ich in einem aktienbasierten Depot noch nie gesehen.

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Posted · Edited by Mojo-cutter

Ergebnis 2015 (berechnet mit Portfolio Performance)

 

 

IZF: 14,15%

TWROR: 15,76%

Max. Drawdown: 8,29%

Volatilität:0,79%

Semivolatilität: 0,49%

 

edit: Zahlen korrigiert, da ein ETF nicht mitberechnet wurde

 

Was bedeutet dieser Volawert?

 

Einen Wert von 0,xx habe ich in einem aktienbasierten Depot noch nie gesehen.

 

 

 

Ich kopiere den von PotfolioPerformance. Ich versteh ihn auch nicht. Bei Consors steht was anderes: Volatilität 12,6% (allerdings sind hier die ETFs aus dem US-Konto naturgemäß nicht berücksichtigt)

 

Edit: Nachtrag Volatilität lt. Consors

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Was bedeutet dieser Volawert?

 

Einen Wert von 0,xx habe ich in einem aktienbasierten Depot noch nie gesehen.

 

 

 

Ich kopiere den von PotfolioPerformance. Ich versteh ihn auch nicht. Bei Consors steht was anderes.

 

 

Nutze das Programm nicht, vielleicht fragst du mal bei Bennerich nach, wenn du schon diese Zahlen hier veröffentlichst.

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Nachtrag Kauf Symrise (SYM999) am 28.07.für € 63,44

 

Ein kleines Bonbon: Kauf war kostenfrei da ich ein paar Freetrades von Consors wegen der Panne am Brexit bekam.

 

Symrise zeigt seit Jahren eine stabile Geschäftsentwicklung. Hoher Marktgraben. Für die Konkurrenzunternehmen (Givaudan (Marktführer), International Flavors & Fragrances, Firmenich) scheint der Weltmarkt für alle groß genug zu sein ohne das man sich gegenseitig wehtut (meine subjektive Wahrnehmung, dafür habe ich keine konkreten Daten).

 

Da es sich erst mal um eine ca. halbe Position handelt möchte ich das noch aufstocken. Gut möglich das ich aber auch Givaudan dazunehme um im gleichen Segment zu diverzifizieren. (Nachteil Givaudan wäre die Dividende mit der etwas aufwendigeren schweizer Quellensteuerabrechnung)

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Ich habe unter der Volatilität bei Portfolio Performance die durchschnittliche tägliche Schwankung deines Depots verstanden. Die Volatilität der einzelnen Aktien kann man ja bei Performance: Wertpapiere einsehen.

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Ich habe unter der Volatilität bei Portfolio Performance die durchschnittliche tägliche Schwankung deines Depots verstanden. Die Volatilität der einzelnen Aktien kann man ja bei Performance: Wertpapiere einsehen.

 

Ich habe bei Bennerich nachgefragt und werde berichten.

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Ich habe unter der Volatilität bei Portfolio Performance die durchschnittliche tägliche Schwankung deines Depots verstanden. Die Volatilität der einzelnen Aktien kann man ja bei Performance: Wertpapiere einsehen.

 

Ich habe bei Bennerich nachgefragt und werde berichten.

 

Danke :thumbsup:

 

 

Kleine Anmerkung: Es gab lt. Zeitreihe der Deutschen Bundesbank beim DAX auf monatlicher Basis noch nie ein Vola < 10, meist höher oder deutlich höher.

 

Wir werden sehen wie er diesen Wert berechnet.

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Nachtrag Kauf Symrise (SYM999) am 28.07.für € 63,44

 

Ein kleines Bonbon: Kauf war kostenfrei da ich ein paar Freetrades von Consors wegen der Panne am Brexit bekam.

 

Symrise zeigt seit Jahren eine stabile Geschäftsentwicklung. Hoher Marktgraben. Für die Konkurrenzunternehmen (Givaudan (Marktführer), International Flavors & Fragrances, Firmenich) scheint der Weltmarkt für alle groß genug zu sein ohne das man sich gegenseitig wehtut (meine subjektive Wahrnehmung, dafür habe ich keine konkreten Daten).

 

Da es sich erst mal um eine ca. halbe Position handelt möchte ich das noch aufstocken. Gut möglich das ich aber auch Givaudan dazunehme um im gleichen Segment zu diverzifizieren. (Nachteil Givaudan wäre die Dividende mit der etwas aufwendigeren schweizer Quellensteuerabrechnung)

 

Heute dann Kauf von Givaudan (WKN 938427) für 1882,- .Gründe siehe Quote. Givaudan ein devensives Investment. Solides Wachstum.

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Posted · Edited by Mojo-cutter

Kauf bereits am 12.9. in Stgt WKN ETF563 Commerzbank Bund Future Double Short ETF für € 36,19

 

Gründe siehe otto03 (und die vorausgegangen posts)

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Quartalsupdate mit Ergebnissen YTD

 

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Im Großen und Ganzen bin ich bisher zufrieden. Meine Einzelaktien haben sich 2016 besser als ETFs entwickelt, wobei über die Hälfte der Aktienpositionen noch nicht mal ein Jahr bestehen und ich deshalb dieses Ergebnis eigentlich gar nicht bewerten möchte.

 

Wie geht es weiter?

Aktien:

Ich würde gerne noch einen Finanzwert dazu nehmen, z.B. Visa und noch einen Konsumwert z.B. Amazon. Visa ist hoch bewertet, aber wann ist das nicht so. Bei Amazon habe ich gerade Jeff Bezos Biographie gelesen und wäre einer Investition nicht abgeneigt (Achtung Rezenzeffekt, recency bias). Allerdings entzieht sich Amazon auch klassischen Bewertungsmaßstäben und so lasse ich mir hier noch Zeit.

Außer BASF und durch die positive Entwicklung von BHP sind meine Aktienposition ungefähr halbe Positionen, die ich in der nächsten Zeit auf ganze Positionen aufstocken möchte.

Givaudan und Symrise sind je eine halbe Position und bleiben das auch, da beide Spezialchemie sind und sie sich so für mich zu einer ganzen Position ergänzen.

ETF:

So lange ich mit den Einzelaktien nicht auf dem gleichen Niveau bin, wird hier nicht viel passieren, evtl. Rebalancing. Momentan ist das aber nicht nötig.

Anleihen:

Weiter vorsichtige Gehversuche.

 

Damit sind eigentlich meine Investitionsmittel für ungefähr 1 Jahr verplant. Mal schauen ob ich das so auch durchhalte.

 

 

@otto3 und DruckluftDetlev (Post #39 ff)

Volatilität in Portfolio Performance

Wie otto3 kritisch angemerkt ist eine so niedrige Volatilität erstaunlich. Nach Rücksprache mit Bennerich:

In PP wird die tägliche Volatitlität berechnet. I.d.R. wird in der "Finanzwelt" die Volatilität aber annualisiert angegeben. D.h folgendes (ich zitiere aus Quelle2 - Schritt 3):

 

"...Gleichviel indes, ob der Rechnung ursprünglich Tages-, Wochen-, Monats- oder Quartalsschlusskurse und entsprechende Renditen zugrunde liegen, lassen diese sich auf mit Leichtigkeit in die intendierte Jahresvolatilität umgestalten. Dazu wird schlicht und einfach die vorliegende Standardabweichung σ malgenommen mit der Quadratwurzel aus der Zahl des sich in einem Jahr wiederholenden Referenzzeitraums.

 

Der Ausdruck für die annualisierte Standardabweichung (= Volatilität) lässt sich somit auf eine klare Formel bringen:

σann = σ · √n ..."

 

D.h. die in PP berechnete Volatilität ist mit der Quadratwurzel von 250 (*) mal zu nehmen damit man die annualisiert Volatilität σann = σt · √250 bekommt.

Das passt dann auch zu meinem post #40

Tägliche Volatiltität 0,79%, Volatilität gemäß meiner Bank (annualisiert): 12,6%

σann = σt · √250 = 0,79%· √250 = 12,5%

 

 

Quelle1: https://www.zmp.de/f...atilitaet-excel

Quelle 2: http://www.deifin.de/thema002.htm

 

* "...Da das Kalenderjahr aufgrund von Handelspausen an Wochenenden und Feiertagen je nach Land lediglich über rund 250 Börsenhandelstage verfügt und empirische Befunde überdies darauf hindeuten, dass eher Börsenhandelstage denn Kalendertage für eine angemessene Bestimmung der Volatilität einer Aktie maßgeblich sind, multipliziert man zur Annualisierung der Standardabweichung im Falle vorliegender Tagesrenditen mit der Wurzel aus 250, statt aus 365, d. h. σann = σt · √250." (Ebenfalls zitiert aus Quelle 2)

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@otto3 und DruckluftDetlev (Post #39 ff)

Volatilität in Portfolio Performance

Wie otto3 kritisch angemerkt ist eine so niedrige Volatilität erstaunlich. Nach Rücksprache mit Bennerich:

In PP wird die tägliche Volatitlität berechnet. I.d.R. wird in der "Finanzwelt" die Volatilität aber annualisiert angegeben. D.h folgendes (ich zitiere aus Quelle2 - Schritt 3):

 

"...Gleichviel indes, ob der Rechnung ursprünglich Tages-, Wochen-, Monats- oder Quartalsschlusskurse und entsprechende Renditen zugrunde liegen, lassen diese sich auf mit Leichtigkeit in die intendierte Jahresvolatilität umgestalten. Dazu wird schlicht und einfach die vorliegende Standardabweichung σ malgenommen mit der Quadratwurzel aus der Zahl des sich in einem Jahr wiederholenden Referenzzeitraums.

 

Der Ausdruck für die annualisierte Standardabweichung (= Volatilität) lässt sich somit auf eine klare Formel bringen:

σann = σ · √n ..."

 

D.h. die in PP berechnete Volatilität ist mit der Quadratwurzel von 250 (*) mal zu nehmen damit man die annualisiert Volatilität σann = σt · √250 bekommt.

Das passt dann auch zu meinem post #40

Tägliche Volatiltität 0,79%, Volatilität gemäß meiner Bank (annualisiert): 12,6%

σann = σt · √250 = 0,79%· √250 = 12,5%

 

 

Quelle1: https://www.zmp.de/f...atilitaet-excel

Quelle 2: http://www.deifin.de/thema002.htm

 

* "...Da das Kalenderjahr aufgrund von Handelspausen an Wochenenden und Feiertagen je nach Land lediglich über rund 250 Börsenhandelstage verfügt und empirische Befunde überdies darauf hindeuten, dass eher Börsenhandelstage denn Kalendertage für eine angemessene Bestimmung der Volatilität einer Aktie maßgeblich sind, multipliziert man zur Annualisierung der Standardabweichung im Falle vorliegender Tagesrenditen mit der Wurzel aus 250, statt aus 365, d. h. σann = σt · √250." (Ebenfalls zitiert aus Quelle 2)

 

 

Danke für die Erläuterungen

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Posted · Edited by Mojo-cutter

Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern (ich zitiere mich selbst)

Givaudan und Symrise sind je eine halbe Position und bleiben das auch, da beide Spezialchemie sind und sie sich so für mich zu einer ganzen Position ergänzen

 

Aufstockung Symrise (Sym999) @) 63,94

 

Grund: Vorstand kauft auch

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