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petz00711

Fair Value Calculator

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Gewinnrendite
· bearbeitet von Gewinnrendite

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petz00711

Danke für euer Feedback!

 

kurzes Update:  

Ausblick: 

  • DCF Fair Value wird die kommenden Tage integriert
  • PEG Ratio wird mit aufgenommen 

Wie immer freue ich mich über jeden Kommentar und jeden Test! Jetzt mit dem kostenlosen Testzugang hoffe ich, dass noch mehr Stimmen zur Verbesserung hier auftauchen werden o:)

 

vielen Dank für eure Unterstützung und liebe Grüße, 

Peter. 

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petz00711

Liebe Community, 

 

DCF und PEG Ratio sind jetzt integriert. 

 

lieben Gruß, 

Peter

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petz00711

Hallo liebe Community, 

 

ich hoffe wieder auf eure Unterstützung :rolleyes:

 

Momentan arbeite ich an dem "market value", also einer Anzeige wie stark der Markt überhitzt ist (bzw. dem Inneren Wert des Marktes). Wir hatten ja schon die Diskussion über die "Market Watch", die momentan nicht sehr ansprechend wirkt und eigentlich nur aus dem Chart von FRED (Wilshire 5000 to GNP) besteht. 

 

Weiters verwende ich für meine Investitionsentscheidungen immer mehr den Market Value von Morningstar um herauszufinden wie überhitzt der Markt ist. Zusätzlich stehen mir in der Fair Value Calculator Datenbank (im Tools Market Analysis) ja die Fair Values durch den Algorithmus zur Verfügung: Momentan 15688 unterbewertete Aktien und 22440 überbewertete Aktien in Bezug auf den berechneten Fair Value. 

 

- Mir stehen also der Morningstar Wert von 0.99

- der FRED Wert von 1.51

- und die Relation aus den überbewerteten Aktien zu den unterbewerteten Aktien (22440/ 15688) von 1.43 zur Verfügung. 

 

Im Schnitt wäre also nach dieser Ansicht der Markt momentan um den Faktor 1.31 überbewertet. 

 

Meine Frage wäre nun, wie sinnvoll die kombinierte Ansicht in Form eines Diagramms wäre und welche Daten Ihr selbst nutzt um den Market Value zu bestimmen. Weiters: Sollten Saisonalität, Zinsstrukturen und Rohstoffpreise wie etwa in diesem Artikel mit einfließen und wenn ja wie genau? 

 

Ich freu mich auf eure Anregungen und Kritiken, 

 

lieben Gruß, 

Peter.

 

 

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petz00711

Hallo liebes Forum, 

 

ich habe jetzt für den Market Value die Mediane folgender Ratios aller Aktien in der Datenbank berechnet und in Relation zum langjährigen Durchschnitt gesetzt:

 

Median KGV 27,78 / 17,5  = 1,59

Median KBV 2,37 / 3 = 0,79  

Median KUV 1,95 / 1,5 = 1,3 

5 / Median Dividendenrendite 3 = 1,66 

Unterbewertete Aktien in Datenbank / Überbewertete = 1,42 

 

Market Value:  (1,59 + 0,79 + 1,3 + 1,66 + 1,42) / 5 = 1,27 

 

Falls das hier noch jemand liest würde ich mich über ein kleines Lebenszeichen freuen :lol:

 

Lieben Gruß,

Peter.

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petz00711
· bearbeitet von petz00711

Hallo liebe Community, 

 

es befinden sich mittlerweile viele verschiedene Ansätze zur Bewertung des Fair Values im Fairvalue-Calculator. Dazu wird jeder Ansatz automatisch berechnet und im Anschluss der Durchschnitt der Fair Values jeder Berechnungsart angezeigt. Ich habe hier mal die Fair Values von Sixt (Da von dieser Aktie die Rede war in einer der letzten Seiten) als Bild eingefügt.

 

Gerne könnt Ihr mir eure Wunschaktie nennen und ich schicke die jeweiligen Fair Values zur Aktie in diesen Thread! 

 

Oder Ihr verwendet weiterhin den Testzugang: https://www.fairvalue-calculator.com -> Value Aktie finden -> Testzugang. 

 

Für Börsenneulinge, die noch nicht wissen was der Fairvalue ist, habe ich jetzt auch eine Videoserie mit 6 Lektionen gemacht: https://www.fairvalue-calculator.com/de/tutorial/lektion-1/ 

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir eure Meinung und Kritik zu den Neuerungen gebt und Tipps gebt, was ich vielleicht besser machen kann! :thumbsup:

Liebe Grüße, bleibt gesund, 

Peter.

 

Sixt Fair Value.png

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petz00711

Hallo liebe Freunde des Fair Values, 

 

wir haben jetzt ein großes Update aufgespielt, was die Datenlage, die Usability und die Funktionen des Fairvalue-Calculators verbessert: 

 

Es wird jetzt die fundamentale Analyse mit Sternen bewertet und ergänzend die Aktie auf den vorliegenden Preis-Trend überprüft und ebenfalls in Sternen angegeben. Zusammengefasst werden beide Sterne in die Hauptsterne die ganz oben neben jedem Aktiennamen zu finden sind. Außerdem sind die Kennzahlen viel ansprechender dargestellt und mit einem Branchenvergleich versehen. Viele kleine Verbesserungen eben. 

 

Vielleicht hat ja wieder mal jemand Lust einen kostenlosen 3 Stunden Zugang zu erstellen und das Tool zu testen um mir hier ein kurzes Feedback zu geben, für eure Hilfe wäre ich wie immer sehr dankbar! (Testzugang)

 

Schönen Sonntag und liebe Grüße, 

Peter. 

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Marketwatch.jpg

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BuyNHold

Hi Peter, 

spannendes Projekt. Hut ab! Kannst du was dazu sagen woher du die Kennzahlen bekommst und wie du sicherstellst, dass die Datenqualität passt? Wie lange reichen die Daten in die Vergangenheit?
Hatte in der Vergangenheit ähnliche Ansätze umgesetzt inkl. eigener KI Modelle, aber am Ende war die Datenqualität das größte Problem. Habe mir die Daten aber auch nur von ariva.de und finanzen.net etc. besorgt. 

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petz00711

Hallo lieber BuyNHold, 

 

danke für deine Antwort, leider wurde ich nicht verständigt, dass du geschrieben hast. Also die verspätete Antwort:

 

Ja das war zuerst ein großes Problem und ist jetzt noch immer ein kleines Problem, mit verschiedenen APIs ziehen wir die Daten, vergleichen Sie und stückeln dann quasi die ganze Welt zusammen. Aber verschiedene Währungen und falsche Daten machen einem oft das Leben schwer. Bei den High Caps funktionieren die Daten ganz gut aber wenn es ins russische oder asiatische reingeht, sind oft immer noch Datenfehler vorhanden, die wir durch Regeln im Hintergrund zu filtern versuchen. Leider sind wir noch zu klein für einen richtigen Factset oder Bloomberg Terminal, den ich aber dann sehr gerne hätte, aber die Kostenvoranschläge bei den genannten sind astronomisch (200k+ jährlich) und würden jetzt nicht soo viel mehr bringen. Vor allem ist unsere Historie schon ganz gut bekommen schon langfristig gute Daten weil wir ja jetzt auch schon einige Jahre mitschreiben. 

 

Was wäre dein Projekt gewesen? Vielleicht kann ich ja ein Tool integrieren in die Website wir sind mittlerweile schon ein sehr kompetentes Team geworden. 

 

Lieben Gruß und schönes Wochenende noch! 

Peter. 

 

 

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ThomasMaier

Tolles Projekt, vielen Dank für die Infos @petz00711. Will ich mir auf jeden Fall mal noch anschauen. Danke!

 

(Hab zuvor noch ein par "Hausaufgaben" im Investment-Bereich zu erledigen, bevor ich loslege :-)

 

Weiterhin viel Erfolg!

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petz00711

Hallo liebe Leute, danke für das tolle Feedback! Das motiviert uns zusätzlich. Übrigens: Man kann jetzt eine kostenlose Trial Version registrieren wo einem kostenlos alle Tools und 5 Aktien pro Monat zur Verfügung stehen - vielleicht wollt ihr euch das einmal ansehen. Außerdem viele weitere Updates in der Zwischenzeit durchgeführt. 
Lieben Gruß, Peter. 
 

(https://my.fairvalue-calculator.com/de/dashboard -> rechts oben auf registrieren)

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petz00711

Hallo liebe Leute - kurzes Update und danke für eure zahlreichen Nachrichten! Wir haben jetzt die Tools mobil optimiert, sodass man bequem vom Handy aus schnell jede Aktie checken kann. Auf weiteres Feedback würde ich mich sehr freuen und liebe Grüße,

Peter

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Chabaty

Hallo habe den Kalkulator mit einem neuen Tool von Foxtrader verglichen und dabei große Unterschiede bemerkt. Der Fair-Value Calculator hat durchweg mehr Überbewertungen ergeben. Auf Nachfrage bei Dr. Peter Klein gab es leider keine Antwort. Habe das ABO deshalb beendet.

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petz00711

Lieber Chabaty, 

 

das tut mir sehr leid - leider habe ich diese Email entweder übersehen oder nicht erhalten. Für gewöhnlich beantworte ich jede Email selbst und so schnell wie möglich, bitte entschuldige die Umstände! Wenn du mir noch einmal eine Mail an office@fairvalue-calculator.com schickst erstelle ich dir gerne einen kostenlosen Account um die Unanehmlichkeiten wieder wett zu machen :huh:
 

Vielleicht kannst du mir auch einige Beispiele mit den Ergebnissen von Traderfox schicken und die Erläuterungen von Traderfox zur Berechnung derer Fair Values und ich erkläre dir gerne die Unterschiede zu den verschiedenen Berechnungsmethoden. Diese kannst du gerne hier im Forum teilen und ich gehe dann in der Folge darauf ein. 
 

Entschuldigung noch einmal und liebe Grüße,

Peter. 

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petz00711

Lieber Chabaty, 

 

anbei noch der Vergleich zu den Bewertungsmethoden von Tradingfox & Fairvalue-Calculator. Ich habe nachgelesen auf Tradingfox und folgende Beschreibung zum Fairvalue gefunden:

 

"Fair-Value-Charts setzen historische Bewertungskennzahlen in Bezug zum aktuellen Kurs. Sei zeigen, ob eine Aktie auf Basis der historischen Bewertung gerade eher günstig oder teuer ist. Dieser Ansatz ist umstritten. Wissenschaftlich gilt das DCF-Verfahren als anerkannte Methode, um den fairen Wert einer Aktie zu bestimmen. Das DCF-Verfahren basiert allerdings auf zukünftigen Free-Cash-Flow-Schätzungen Der Vorteil von Fair-Value-Charts ist, dass sie auf tatsächllich vorhandenen und nicht auf geschätzten Daten basieren. Wir halten sie gut dafür geeignet, um abzuschätzen, ob Aktien mit etablierten Geschäftsmodellen derzeit zu euphorisch oder zu pessimistisch bewertet werden. Bitte beachten: Das KUV als Bewertungskennzahl ist stabiler als das KGV. Ein Gewinneinbruch führt zu höheren KGVs und damit unter Umständen auch zu höheren Fair-Values."

 

Wenn jemand noch weitere Informationen hat kann ich gerne weiter darauf eingehen, aber es scheint, dass hier die die DCF Methode verwendet wird. Welche Diskontierung dabei verwendet wird kann man ohne Account leider nicht erkennen. Muss aber auch hinzufügen, dass ich die Ergänzung von weiteren anderen Tools zur Aktienbewertung immer hilfreich finde. (Investing.com, Tradingfox, Aktienfinder, Gurufocus etc. bieten ebenfalls einen Fairvalue und weitere nützliche Tools!) Oft erhalte ich Emails warum auf anderen Plattformen andere Werte herauskommen: Der Fairvalue ist immer eine Schätzung / Berechnung mit mehreren Variablen und unterschiedlichen Bewertungsansätzen. Die Datenlage der verschiedenen Tools unterscheidet sich oft (Bei 45000+ Aktien weltweit kein Wunder). Es gibt keinen einzig richtigen Fair Value, aber es gibt viele Methoden sich diesem Wert möglichst genau anzunähern. 

 

(Ich selbst verwende natürlich den Fairvalue Calculator aber ebenfalls die Investing.com App als zusätzlichen Abgleich bevor ich in eine Aktie investiere und gewichte das Ergebnis des Fairvalue Calculators stärker, weil ich dem Ergebnis mehr vertraue. Sollten die Ergebnisse divergieren, zum Beispiel bei Fairvalue Calculator unterbewertet und bei Investing stark überbewertet rauskommen, dann würde ich genauer hinschauen und die Daten genauer prüfen und gegebenenfalls auch den Geschäftsbericht lesen und vergleichen. -> Verwende übrigens auch nicht nur Netflix sondern auch Amazon Video Prime als Ergänzung ;) :lol:

 

Der große Unterschied zu den meisten genannten Plattformen ist, dass Fairvalue-Calculator einen Algorithmus verwendet, der deutlich mehr Bewertungsmethoden als nur das DCF Verfahren anwendet: 

 

1795496766_Fairvalue-CalculatorBewertungsmethoden.thumb.png.9b132a3a54c7fe45eaf7881f42c1ffac.png

 

- Durchschnitt aller folgenden Methoden (arithmetisches Mittel, Median und geometrisches Mittel) von:

- Der Fair Value nach Fairvalue-Calculator Methode (eigene Formel mit 12 Kennzahlen) 

- Die DCF Methode die auch von Tradingfox und meist anderen Plattformen verwendet wird

- Der Analysten Konsens 

- Durchschnittliche Preisziele von Analysten

- Multiple Analyse aus der selben Branche ins Verhältnis gesetzt zum Aktienpreis KGV, KUV etc. ebenfalls im Mittel 

- PEG Ratio auf den Aktienpreis gerechnet 

- Bewertungsmethode nach Peter Lynch 

- Bewertungsmethode nach Graham Dodd

- Die Graham Zahl 

- Der Fairvalue nicht nur mit den extrapolierten historischen Zahlen sondern auch unter Einbeziehung der Estimates / Schätzungen für die nächsten Jahre

- ... für die nächsten Monate. 

 

Die jeweiligen Formeln können dabei bei den Gratis-Onlinerechnern genauer nachgelesen werden: https://www.fairvalue-calculator.com/fair-value-aktien-rechner/

 

(Momentan arbeiten wir an weiteren Methoden den Fairvalue genauer zu schätzen die im nächsten Update mit besseren Charts und Übersichten sowohl im Gesamtmarkt Tool, im Screener, in der Branchenübersicht als auch bei den einzelnen Aktienunterseiten angewendet werden.)

 

Ich hoffe das hilft weiter und stehe für weitere Fragen gerne zur Verfügung,

 

liebe Grüße, 

 

Peter. 

 

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Chabaty
· bearbeitet von Chabaty

Hallo Peter,

danke für deinen interessanten Beitrag. Bestandteil der DCF Methode (Discounted  Cash Flow) um den zukünftigen Diskontierungssatz für künftige Cashflows zu bestimmen ist der WACC (Weichtet Average Cost of Capital). Dieser durchschnittliche Kapitalkosteneinsatz zur Kapitalbeschaffung erfordert eine genaue Schätzung von Eigen- und Fremdkapital. Nun sind wir Retailer auf Expertisen von Analysten angewiesen. Hier offenbart sich das Dilemma, das 10 Analysten unterschiedlich von Sell bis strong buy bewerten. Im Betatool "Fundamentales" der Traderworkstation von IB-Broker gibt es zudem eine Bewertung der Analysten die sich zu dem jeweiligen Wert geäußert haben. Dabei werde ich das Gefühl nicht los, das einige schlechter gerankten hochgezahlten Analysten nicht aus der Reihe Tanzen wollen. In deiner Übersicht hast du auch Peter Lynch aufgeführt. Seinen Ansatz finde ich im Hinblick auf einen einfachen schnellen Überblick für Chartsoftware-Screener am geeignetsten. Er schlägt in erster Linie ein PEG-Ratio (Price/Earnings to Growth) von max. 1.5 vor. ...KGV geteilt durch Wachstumsrate der letzten vier Quartale... Eingesetzt bei Barchart.com werden nur wenige Treffer für strong buy ausgewiesen, die auch alle im Fairvalue Calculator als unterbewertet angezeigt werden (MEIP, PSHG, SCYX). Im Calculatur ist das Bild wieder sehr unterschiedlich im Verhältnis fair und überbewertet. Hier gehen ja auch noch viele andere Details ein was auch die Analysten streut. Insbesondere wenn kurz vor und nach den Earnings die Implizite Volatilität verrückt spielt.Barchart und andere Webseiten geben eine Bewertung ausschließlich auf technische Indikatoren ab.

Ein Aspekt scheint mir völlig unberücksichtigt. Das Sentiment. InterAktive Broker gibt hierzu für jeden Wert eine Übersicht zu Sozialmedia Aktivitäten. Werbung hat nicht umsonst ein großes Budget.

 

Was ist nun mein Fazit: Das beste am Fair Value Calculator kommt zu Schluß bei der Betrachtung der Marktanalyse. Alle dargestellten Indizes zeigen Stand heute eine Überbewertung des Marktes von 13 Prozent. Durch die Vielzahl der Underlyings gehe ich von einer Standardnormalverteilung mit einem Konfidenzintervall von 0,95 aus. Wenn der Markt (S&P 500) um 13 Prozent auf seinen "fairen Wert" fällt, sollte die Implizierte Volatilität nach der Optionpreistheorie um 16 Prozent steigen. Bei einem derzeitigen VIX von 14 wäre das dann ein VIX von 30. Bin also am überlegen, einen Short Call unter 40 oder einen Long Call über 50 zu schreiben??

 

Danke für deine Arbeit Peter, sie hat mich inspiriert näher hinzuschauen.

 

Chabaty

 

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petz00711

Lieber Chabaty, 

 

danke für deine Ergänzungen! Hinzuzufügen ist, dass in meinen Statistiken 83% der unterbewerteten Aktien nach durchschnittlich 5.5 Jahren den Fairvalue erreichen. Das sollte man bei der Diversifikation und den Laufzeiten beachten. Als zusätzliche Ergänzung bietet sich der Blick auf das Branchentool an. Nur als Beispiel: 

 

Branchentool.thumb.png.94b36005b25cf68a8ef31603d5bbeb3b.png

 

Rot teuer / grün günstig: Überbewertet scheinen Software und Halbleiter Titel. Unterbewertet Fracht, Chemie. -> Nvidia, AMD, Shopify etc. auf fallende Kurse setzen, Hapag Loyd, K+S, BASF, ZIM etc. auf steigend setzen. (Achtung das ist nur ein Beispiel und keine Empfehlung.) Wenn der Markt überbewertet ist Cash zurückhalten oder entsprechend die Short Positionen größer machen als die Long Positionen. Oder eben auch Titel / Basiswerte wählen, die eine geringere Vola aufweisen in die jeweilige Richtung. 

 

Die Crux an der Sache frei nach Keynes: „Märkte können länger irrational bleiben, als Sie liquide bleiben können.“ - Scale in and scale out über Jahre ähnlich einem Sparplan in die jeweiligen Positionen und planen, dass eine Position im Notfall auch 5.5 Jahre "halten" muss. Verteilt auf 10 Positionen verschiedener Länder und Branchen verschiedener Marktkapitalisierung. 

 

So nur wenn man den Fairvalue Calculator "traden" will. Generell empfiehlt sich für nicht so versierte Anleger nur unterbewertete Aktien zu kaufen und diese zu halten und wenn das Gesamt-Markttool eine Überbewertung aufweist entsprechend den Cashbestand zu erhöhen um gegebenenfalls später billiger nachkaufen zu können. Ideal ist die Konstellation aus billige Aktie aus einer billigen Branche in einem billigen Markt. 

 

Ein letzter Tipp: Wenn man historische Daten in die Zukunft extrapoliert um Fair Values zu berechnen auf welche Art auch immer, muss man abschätzen wie wahrscheinlich es ist, dass diese historischen Daten auch in Zukunft ähnliche Eigenschaften aufweisen werden. Fair Values können trotz mathematischer Tricks stark verzerrt werden, wenn Einmaleffekte / Ausreißer in den jährlichen Bilanzen aufscheinen. (Beispiel Corona und Biontech) - Einfach ausgedrückt, das Umsatzwachstum von Coca Cola ist für die nächsten 5.5 Jahre leichter zu schätzen als für Biontech, ZIM oder K+S. Cola wird immer getrunken, egal wie viel ein Container am Schiff kostet, egal wie hoch der Kalipreis steht, egal ob eine weitere Corona Epidemie ausbricht und egal ob Krieg oder Frieden herrscht.

 

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Weiters sollte man bei Rohstoffwerten und zyklischen Aktien ebenfalls mehr Spielraum einplanen. Keep it simple!

 

Lieben Gruß, 

Peter. 

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petz00711

Hallo liebes Forum, 

 

ich habe jetzt ein YouTube Video erstellt wie die Premium Tools funktionieren, auf meinem Kanal findet ihr auch noch weitere Videos zu den Tools: 

 

YouTube Video
 

Als Bonus habe ich noch ein lustiges Tool gebastelt das die Informationen vom Fairvalue-Calculator verwendet und in zwei Wörter zusammenfasst: Good / Bad - dazu muss man seine Aktie einfach hier suchen: 


www.ismystockgood.com

 

viel Spaß mit den Videos und den Tools und erfolgreiches 2025! 

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petz00711

Hallo liebes Forum, 

 

Gerne würde ich euch hier wieder ein kleines Projekt Update geben.

 

In den letzten Monaten haben wir eine wichtige Neuerung eingebaut die ich euch kurz vorstellen möchte. Neben den klassischen Bewertungsmethoden gibt es jetzt einen AI Fair Value der auch sogenannte Soft Facts berücksichtigt. Dazu zählen Dinge wie Brand Stärke, Management Qualität, Wettbewerbsvorteile oder Skalierbarkeit. Ziel ist es die Lücke zwischen reinen Zahlen und den schwer messbaren Faktoren zu schließen die in der Realität oft den entscheidenden Unterschied machen.

 

Das Ganze funktioniert so dass unser Tool die Unternehmensqualität in mehreren Dimensionen bewertet und daraus einen zusätzlichen Fair Value ableitet. In den Screenshots seht ihr zum Beispiel die Analyse von UnitedHealth Group mit dem neuen AI Rating.

 

Es würde mich freuen wenn ihr euch das mal anschaut und sagt wie ihr den Ansatz findet. Nach wie vor kann man das Tool komplett gratis testen und Feedback ist immer willkommen.
 

(Anmerken möchte ich noch etwas Persönliches: In letzter Zeit habe ich gesehen, dass andere Anbieter Teile des Fair Value Ansatzes übernommen haben und sogar eigene Kategorien danach aufgebaut wurden. Für mich ist das ein spannendes Zeichen, denn es zeigt, dass die Idee funktioniert und offenbar einen Nerv trifft. Klar wäre es schön wenn sich so etwas für mich auch finanziell stärker auszahlen würde, aber am Ende motiviert es mich noch mehr weiter Innovationen zu schaffen und immer wieder neue Wege zu gehen.

 

Ich glaube fest daran, dass am Ende diejenigen erfolgreich sind, die wirklich etwas Eigenes entwickeln und nicht einfach nur kopieren. Mir macht es unglaublich Spaß an diesem Projekt zu arbeiten und mein Ziel ist es echten Nutzen zu schaffen. Alles andere wird sich mit der Zeit schon fügen. Mit eurer Unterstützung mache ich weiter mein Ding.)
 

Lieben Gruß an alle Mitleser und eine gute Zeit mit viel Erfolg, 

Peter

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petz00711

(Leider ging der vorherige Post nicht durch, falls es damit Probleme gibt bitte einen Hinweis :huh:. Sonst gerne in den neueren Punkt Software verschieben - vielen Dank.)

Ich versuche es einfach noch einmal, 
 

nach längerer Zeit möchte ich mich wieder einmal mit einem ausführlicheren Update zum Fair Value Calculator melden:

 

Einige hier kennen das Projekt vermutlich noch aus den ersten Jahren dieses Threads. Damals war der Fair Value Calculator im Kern ein vergleichsweise einfacher Online-Rechner, mit dem verschiedene Bewertungsmethoden auf einzelne Aktien angewendet wurden. Seitdem ist sehr viel passiert. (10 jähriges Jubiläum :D

 

Das Projekt ist über die Jahre immer weiter gewachsen, teilweise vermutlich auch etwas zu unkontrolliert. Es kamen neue Datenquellen, Rechner, Aktienseiten, Filter, Watchlists und Analysefunktionen hinzu. Irgendwann war zwar sehr viel vorhanden, aber nicht mehr alles wirkte wie ein zusammenhängendes Produkt. Manche Bereiche waren modern, andere deutlich älter. Einige Funktionen waren gut, aber schwer zu finden oder nicht ausreichend erklärt.

Deshalb habe ich die Plattform in den vergangenen Monaten grundlegend überarbeitet.

 

Der Relaunch betrifft nicht nur das Design, sondern praktisch den gesamten Aufbau des Projekts. Die Datenverarbeitung, die Berechnung der Fair Values, die Qualitätsbewertung, die Aktienseiten, der Screener, die Watchlist, die Portfolioanalyse und die Dokumentation wurden neu aufgebaut oder stark erweitert.

Der Fair Value Calculator deckt inzwischen kostenlos! rund 35.000 Aktien aus zahlreichen Ländern und Börsen ab. Neben den großen US-Unternehmen sind auch viele europäische, asiatische und kleinere Unternehmen enthalten. Natürlich ist die Datenqualität nicht bei jeder Aktie identisch. Gerade bei kleinen Unternehmen, exotischeren Börsenplätzen oder noch jungen Firmen fehlen manchmal Informationen oder die Historie ist zu kurz. Deshalb versucht das System inzwischen deutlicher zu zeigen, wie belastbar eine Bewertung überhaupt ist, anstatt bei jeder Aktie einfach irgendeine präzise wirkende Zahl auszugeben.

 

Eine der größten Änderungen betrifft die Berechnung des Fair Values. Früher wurden verschiedene Bewertungsmethoden relativ einfach nebeneinandergestellt und zusammengefasst. Heute verwendet das System je nach Unternehmen bis zu 21 Bewertungsmodelle beziehungsweise Modellvarianten. Dazu gehören unter anderem Discounted-Cashflow-Ansätze, Ertragswertmodelle, Free-Cashflow-Modelle, Gewinn- und Umsatzmodelle, Buchwertansätze, branchenbezogene Multiples sowie klassische Bewertungsansätze nach Graham oder Peter Lynch.

 

-> Dabei wird nicht mehr jedes Modell bei jedem Unternehmen gleich behandelt. Eine Bank sollte schließlich nicht nach denselben Kriterien bewertet werden wie ein Softwareunternehmen, ein Industrieunternehmen oder ein Rohstoffproduzent. Deshalb berücksichtigt das System heute stärker die Branche, die Datenverfügbarkeit, die Geschäftsstruktur und die Plausibilität der einzelnen Ergebnisse. Extreme Modellwerte sollen den Gesamtwert nicht mehr so leicht verzerren.

 

Trotzdem bleibt jeder Fair Value natürlich eine Schätzung. Es gibt nicht den einen objektiv richtigen inneren Wert. Um diese Unsicherheit besser sichtbar zu machen, zeigt der Calculator inzwischen neben dem Basisszenario auch ein Bear- und ein Bull-Szenario. Der Nutzer sieht dadurch nicht nur einen einzelnen Wert, sondern eine mögliche Bewertungsspanne. Gerade bei Wachstumsunternehmen kann bereits eine kleine Veränderung bei Margen, Wachstum oder Kapitalkosten einen sehr großen Einfluss auf die Bewertung haben.

 

Neu ist auch die stärkere Trennung zwischen Bewertung und Unternehmensqualität. Eine günstige Aktie ist nicht automatisch ein gutes Unternehmen und ein hervorragendes Unternehmen ist nicht automatisch eine gute Investition, wenn der Preis bereits sehr hoch ist. Deshalb gibt es inzwischen einen eigenen Quality Score. Dieser bewertet nicht den Aktienkurs, sondern die fundamentale Qualität des Unternehmens. In die Berechnung fließen derzeit rund 25 Faktoren ein. Dazu zählen beispielsweise Profitabilität, Kapitalrenditen, Margen, Verschuldung, Liquidität, Bilanzqualität, Gewinnstabilität, Cashflow-Stabilität, Umsatzentwicklung, Verwässerung und weitere fundamentale Merkmale.

 

Dadurch versucht das System zwei getrennte Fragen zu beantworten. Einerseits: Ist die Aktie im Verhältnis zu ihrem geschätzten inneren Wert günstig oder teuer? Andererseits: Ist das zugrunde liegende Unternehmen fundamental stark oder schwach? Man hat also zu jeder Aktie ein Kursziel und einen Qualitätsscore. Das hilft übrigens auch immens beim Aufspüren von Value Traps. Wenn die Qualität niedrig ist handelt es sich um eine Value Trap bei hoher Qualität und hoher Datenkonfidenz ist die Unterbewertung in Ordnung. Diese Trennung halte ich für besonders wichtig. Viele klassische Value Traps wirken auf den ersten Blick extrem billig, sind aber günstig, weil das operative Geschäft bereits deutlich an Qualität verloren hat. Umgekehrt können Unternehmen mit hervorragenden Margen, hohen Kapitalrenditen und stabilen Cashflows trotzdem so teuer bewertet sein, dass bereits sehr viel zukünftiges Wachstum im Kurs enthalten ist. Zusätzlich gibt es jetzt einen Evidence-Status. Dieser soll zeigen, wie belastbar die jeweilige Bewertung ist. Dabei berücksichtigt das System unter anderem die Vollständigkeit der Finanzdaten, die Anzahl sinnvoll anwendbarer Bewertungsmodelle, die Übereinstimmung der Modelle und mögliche Auffälligkeiten in den Daten.

Ein Unternehmen mit langer Historie, stabilen Ergebnissen und mehreren gut anwendbaren Modellen erhält daher eine höhere Evidenz als ein junges, unprofitables oder nur schwach dokumentiertes Unternehmen. Bei sehr schlechter Datenlage kann es auch vorkommen, dass eine Bewertung bewusst zurückhaltender dargestellt wird.

 

Die einzelnen Aktienseiten wurden ebenfalls vollständig neu aufgebaut. Auf den neuen Seiten sieht man neben dem aktuellen Aktienkurs den geschätzten Fair Value, die Bear-, Base- und Bull-Spanne, den Quality Score und den Evidence-Status. Zusätzlich werden wichtige Kennzahlen, die Entwicklung von Umsatz und Gewinn, Margen, Cashflows, Bilanzdaten, Dividenden, Peer-Vergleiche sowie mögliche Stärken und Risiken dargestellt.

Mir war dabei wichtig, die wichtigsten Informationen zuerst verständlich zusammenzufassen. Ein neuer Nutzer soll nicht sofort von Dutzenden Kennzahlen erschlagen werden. Gleichzeitig können erfahrenere Anleger weiterhin tiefer in die verwendeten Modelle, die Qualitätsfaktoren und die Finanzdaten einsteigen. Außerdem habe ich hier nur Kennzahlen gewählt die wissenschaftlich wirklich belastbar sind und nachgewiesenermaßen eine Outperformance bringen. Alles was nicht auf der Aktiendetailseite steht bringt auch nichts und hat auch seinen Grund, dass es dort nicht steht. Alle anderen Daten die vorhanden sind sind mit den entsprechenden Studien und Tests belegt. 

 

Auch der Aktienscreener wurde grundlegend überarbeitet. Man kann das globale Aktienuniversum heute unter anderem nach Region, Land, Branche, Unternehmensgröße, Bewertung, Quality Score, Evidenz, Dividendenrendite, Wachstum und Momentum filtern. Zusätzlich gibt es vorbereitete Strategien und Filter für unterschiedliche Investmentstile. Der Screener soll dabei keine fertigen Kaufempfehlungen liefern. Er soll vielmehr helfen, aus mehreren Zehntausend Aktien eine überschaubare Auswahl an Unternehmen zu finden, die bestimmte Kriterien erfüllen. Die eigentliche Analyse und Entscheidung bleibt natürlich beim Nutzer.

 

Die Watchlist ist inzwischen ebenfalls mehr als eine einfache Favoritenliste. Sie zeigt nicht nur, welche Aktien gespeichert wurden, sondern auch, wie sich Bewertung und Qualität seit dem Hinzufügen verändert haben. Außerdem gibt es Statushinweise, wenn eine Aktie beispielsweise deutlich teurer geworden ist oder sich wichtige fundamentale Kennzahlen verschlechtert haben.

Diese Hinweise sind bewusst keine automatischen Kauf- oder Verkaufssignale. (Aus rechtlichen Gründen) -> Sie sollen den Nutzer lediglich darauf aufmerksam machen, dass es sinnvoll sein könnte, die ursprüngliche Investmentthese noch einmal zu "überprüfen". Hier ist die Mechanik ebenfalls backgetestet und live getestet dazu alles in der Evidence ersichtlich. 

 

Zusätzlich wurde eine Portfolioanalyse integriert. Damit kann man beispielsweise sehen, wie stark ein Portfolio auf bestimmte Länder, Branchen oder Unternehmensgrößen konzentriert ist. Auch Korrelationen und mögliche Klumpenrisiken werden berücksichtigt. Gerade bei selbst zusammengestellten Aktienportfolios merkt man häufig erst spät, dass die vermeintlich unterschiedlichen Positionen in Wahrheit sehr ähnlich reagieren. Wer beispielsweise überwiegend große US-Technologieunternehmen hält, besitzt zwar mehrere Aktien, ist aber trotzdem stark von denselben wirtschaftlichen Faktoren abhängig. Die gesamte Watchlist wird nach allen Regeln der Diversifikation und Allokation stets bewertet. Sollte eine Änderung notwendig sein gibt der Optimizer eine konkrete Empfehlung. Bei dieser Empfehlung wird auch die Korrelation der restlichen Aktien beachtet und eine Aktie vorgeschlagen, die wenig korreliert um das systematische Risiko zu senken. Gleichzeitig achtet der optimizer auf die Allokation und sucht speziell in den Märkten nach neuen Aktien, die noch nicht auf der Watchlist sind. Wie ein kleiner Fondsmanager in der Watchlist. Das ist aber der Premium Teil des Tools, da das ein echtes Novum ist. Alles was andere schon anbieten hinter einer Paywall ist gratis verfügbar. 

 

Auch die Markt- und Branchenübersichten wurden weiterentwickelt. Sie sollen zeigen, in welchen Regionen und Sektoren derzeit besonders viele günstige oder besonders viele teuer bewertete Unternehmen zu finden sind. Das ist ausdrücklich keine Crash-Prognose. Es geht eher darum, sichtbar zu machen, wo bereits sehr hohe Erwartungen eingepreist sind und wo sich möglicherweise noch vernünftiger bewertete Bereiche finden lassen.

Ein weiterer neuer Bereich beschäftigt sich mit der historischen Evidenz. Die Grundidee des Systems wurde über einen längeren historischen Zeitraum simuliert. Dabei wurden breit diversifizierte Portfolios aus unterbewerteten Qualitätsunternehmen mit dem breiten Markt verglichen. Auch hier ein Novum dass mehrere Modelle den Gesamtmarkt bewerten können.

 

In der aktuellen Simulation lag die annualisierte Rendite der Strategie vor Steuern und Kosten bei rund 13,2 Prozent gegenüber ungefähr 8 Prozent beim Vergleichsmarkt. Natürlich ist auch das keine Garantie für die Zukunft. Backtests hängen stark von den verwendeten Daten, Annahmen, Transaktionskosten, Steuern und der tatsächlichen Umsetzbarkeit ab. Mir war wichtig, diese Ergebnisse nicht einfach als Werbeversprechen zu präsentieren. Deshalb werden auch die Grenzen der Simulation, mögliche Verzerrungen und die verwendete Methodik erklärt. Delistete und übernommene Unternehmen wurden soweit möglich berücksichtigt, um den typischen Survivorship Bias zu reduzieren.

 

Generell wurde die Methodik deutlich transparenter dokumentiert. Auf einer eigenen Seite wird erklärt, was im System unter Fair Value verstanden wird, welche Modellfamilien verwendet werden, wie der Quality Score funktioniert, wie die Modelle gewichtet werden, woher die Daten stammen und warum eine Bewertung falsch sein kann. Der Fair Value Calculator soll kein Black-Box-System sein, das einfach eine Zahl ausgibt und erwartet, dass der Nutzer ihr blind vertraut. Mein Ziel ist eher, eine unabhängige zweite Einschätzung und einen strukturierten Einstieg in die Unternehmensanalyse zu bieten.

 

Zusätzlich gibt es mittlerweile einen integrierten KI-Assistenten (GPT). Dieser greift auf die vorhandenen Aktien-, Bewertungs- und Qualitätsdaten zurück und soll dabei helfen, die Ergebnisse verständlicher zu erklären. Man kann beispielsweise fragen, warum eine Aktie als überbewertet eingestuft wird, welche Qualitätsfaktoren besonders stark oder schwach sind oder worin die wichtigsten Unterschiede zwischen zwei Unternehmen liegen.

Auch hier gilt natürlich: Die KI ersetzt keine eigene Analyse und ist keine Anlageberatung. Sie soll die vorhandenen Daten zugänglicher machen und Zusammenhänge erklären. Die Datenbank kann über MCP auch mit der eigenen KI Anwendung verbunden werden (Chat GPT, Claude etc.)

 

Ein großer Teil der Plattform kann weiterhin kostenlos verwendet werden. Dazu gehören die Suche nach Aktien, grundlegende Fair-Value-Analysen, der Quality Score, der Evidence-Status, Bear-, Base- und Bull-Szenarien, der Screener, verschiedene Aktienvergleiche und zahlreiche Finanzrechner. Die Pro-Version richtet sich vor allem an Nutzer, die größere Watchlists oder Portfolios laufend beobachten möchten. Dort gibt es unter anderem erweiterte Watchlist-Funktionen, Alerts, zusätzliche Qualitätsfaktoren, detailliertere Portfolioanalysen, weitere Screener-Funktionen und höhere Nutzungslimits. Mir war wichtig, dass man das Grundprinzip der Plattform ohne Kreditkarte und ohne sofortiges Abonnement ausprobieren kann. Niemand sollte bezahlen müssen, bevor er überhaupt verstanden hat, ob ihm das Tool einen Nutzen bringt. 

 

Auch optisch und technisch wurde sehr viel verändert. Die Navigation, die mobile Darstellung, die Suche, der Screener, die Aktienseiten, die Nutzerkonten und die Aktualisierungsprozesse wurden überarbeitet. Gleichzeitig wurden viele alte Seiten bereinigt, zusammengeführt oder neu strukturiert. Ob das überall bereits perfekt gelungen ist, bezweifle ich selbst. Das Projekt ist inzwischen sehr umfangreich geworden und genau darin liegt auch eine der größten Herausforderungen. Es soll möglichst viele Informationen bieten, darf aber gleichzeitig nicht wie ein überladenes Profi-Terminal wirken. o:)

 

Deshalb würde ich mich besonders über ehrliches Feedback aus diesem Forum freuen. Mich interessiert weniger, ob jemand die Seite einfach nur schön oder schlecht findet. Viel hilfreicher wäre für mich zu wissen, ob die Trennung zwischen Fair Value, Qualität und Evidenz verständlich ist, ob die Aktienseiten zu viele oder zu wenige Informationen zeigen und ob der Screener beim Finden interessanter Unternehmen hilft oder bereits zu komplex wirkt.

 

-> Auch konkrete Beispiele problematischer Bewertungen sind sehr willkommen. Falls bei einer Aktie der Fair Value unplausibel erscheint, kann ich mir die verwendeten Daten und Modelle genauer ansehen und nachvollziehen, wie das Ergebnis zustande gekommen ist.

 

Die Grundidee des Fair Value Calculators ist trotz aller neuen Funktionen dieselbe geblieben wie bei meinem ersten Beitrag im Jahr 2016: Der Börsenkurs und der innere Wert eines Unternehmens sind nicht zwangsläufig dasselbe.

Der Calculator soll helfen, diese beiden Größen möglichst nüchtern gegenüberzustellen. Er soll keine Aktien hypen, keine garantierten Renditen versprechen und keine automatisch erzeugten Kauf- oder Verkaufsempfehlungen liefern.

Ein Fair Value bleibt immer eine Schätzung. Gerade deshalb halte ich es für sinnvoll, mehrere Modelle, die fundamentale Unternehmensqualität, die Datenlage und eine realistische Bewertungsspanne gemeinsam zu betrachten.

Aus dem ursprünglichen kleinen Rechner ist inzwischen eine ziemlich umfangreiche Analyseplattform geworden. Einige Bereiche sind bereits sehr ausgereift, andere werden vermutlich noch weiter vereinfacht, zusammengeführt oder verbessert werden müssen.

 

Vielen Dank an alle, die das Projekt über die Jahre begleitet und kritisch kommentiert haben. Einige Anregungen aus diesem Thread sind tatsächlich in die Entwicklung eingeflossen. Gerne bin ich dazu bereit, User die mir hier oder per Mail weiterhelfen das Produkt zu verfeinern ein Gratis Pro Lifetime Abo zu geben. 

 

Ich freue mich über jeden ehrlichen Test und besonders über Kritik, mit der ich das Tool weiter verbessern kann.

Liebe Grüße aus Österreich

Peter

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hattifnatt
vor einer Stunde von petz00711:

Deshalb würde ich mich besonders über ehrliches Feedback aus diesem Forum freuen.

Erster Eindruck: Obwohl wirklich sehr viele Informationen verfügbar sind, wirkt es ziemlich übersichtlich und verständlich ;). Einige Dinge, die mir aufgefallen sind (auf Safari/iOS):

  • In der "Übersicht" sollte man durch Klick auf eine Kategorie wie "Über den Vergleichswerten (10/15)" zum Tab "Vergleich" springen können
  • Bei "Vergleichswerten (Branche)" würde ich gerne die konkreten Werte sehen können, evtl. auch direkt auf einen Wert gehen (oder ist das ein Pro-Feature?)
  • Zum Öffnen von Elementen (Aktienprofile, Watchlist) in einem Subfenster sollte es einen Button (oder besser eine Konfigurationseinstellung) geben, diese alternativ in einem neuen Tab zu öffnen. Aktuell werden die betrachteten Aktien auch nicht in die Browser-Historie aufgenommen, was die Navigation unnötig erschwert.
  • Wenn man Konfigurationsmöglichkeiten anbietet, könnte man evtl. auch einzelne Metriken an-/abwählbar machen (könnte allerdings evtl. zu Corner Cases beim den aggregierten Metriken führen).

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petz00711
· bearbeitet von petz00711
vor 4 Stunden von hattifnatt:

Erster Eindruck: Obwohl wirklich sehr viele Informationen verfügbar sind, wirkt es ziemlich übersichtlich und verständlich ;). Einige Dinge, die mir aufgefallen sind (auf Safari/iOS):

  • In der "Übersicht" sollte man durch Klick auf eine Kategorie wie "Über den Vergleichswerten (10/15)" zum Tab "Vergleich" springen können
  • Bei "Vergleichswerten (Branche)" würde ich gerne die konkreten Werte sehen können, evtl. auch direkt auf einen Wert gehen (oder ist das ein Pro-Feature?)
  • Zum Öffnen von Elementen (Aktienprofile, Watchlist) in einem Subfenster sollte es einen Button (oder besser eine Konfigurationseinstellung) geben, diese alternativ in einem neuen Tab zu öffnen. Aktuell werden die betrachteten Aktien auch nicht in die Browser-Historie aufgenommen, was die Navigation unnötig erschwert.
  • Wenn man Konfigurationsmöglichkeiten anbietet, könnte man evtl. auch einzelne Metriken an-/abwählbar machen (könnte allerdings evtl. zu Corner Cases beim den aggregierten Metriken führen).

@hattifnatt Danke für das rasche Feedback! Das ist super nützlich, gerne mehr davon! 

Die Übersicht‑Zeilen sind jetzt klickbar und springen zum passenden Abschnitt: Vergleichswerte → Tab „Vergleich”, Fair Value → Bewertung, Qualität → Quality, Wachstum → Umsatz. Mit Chevron‑Hinweis und Tastatur‑Support.

Im Vergleich‑Tab stehen die konkreten Werte je Dimension (eigener Wert, Band, Median), und das ist nicht Pro‑gesperrt. 

Weiters funktioniert jetzt der Browserverlauf ebenfalls und es gibt einen neuen Button der die Aktienseite lädt. Die 4. Idee hab ich einmal notiert, das ist etwas aufwendiger eben genau aus dem genannten Grund. Gerne deine Mail per PN oder Mail auf der website, dann schalte ich dir Pro frei. Über weitere Tipps / Kritik würde ich mich sehr freuen. 

 

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hattifnatt

Danke für die schnelle Reaktion!

vor einer Stunde von petz00711:

Im Vergleich‑Tab stehen die konkreten Werte je Dimension (eigener Wert, Band, Median), und das ist nicht Pro‑gesperrt. 

Sorry, hier war "Werte" mehrdeutig - was ich meinte: es wäre super, wenn man z.B. für Altria:

"VERGLEICHSGRUPPE Tobacco · 35 Aktien"

diese Aktien als gefilterte Ansicht öffnen könnte. Aktuell kommt man nur über die Filter (relativ umständlich) zu den Sektoren oder Untersektoren.

 

Ähnlich könnte ein Klick auf den Sektor hier einen Filter hinzufügen:

 

IMG_2465.thumb.jpeg.cf537f37b4c98d98a2f4490193503f7d.jpeg

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petz00711
vor 19 Minuten von hattifnatt:

Danke für die schnelle Reaktion!

Sorry, hier war "Werte" mehrdeutig - was ich meinte: es wäre super, wenn man z.B. für Altria:

"VERGLEICHSGRUPPE Tobacco · 35 Aktien"

diese Aktien als gefilterte Ansicht öffnen könnte. Aktuell kommt man nur über die Filter (relativ umständlich) zu den Sektoren oder Untersektoren.

 

Ähnlich könnte ein Klick auf den Sektor hier einen Filter hinzufügen:

 

IMG_2465.thumb.jpeg.cf537f37b4c98d98a2f4490193503f7d.jpeg

Ist umgesetzt. Gerne mehr :3rd: 

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stalemate
vor 20 Stunden von petz00711:

Ich freue mich über jeden ehrlichen Test und besonders über Kritik, mit der ich das Tool weiter verbessern kann.

Gibt man bei der Suche das Unternehmen "LVMH" (Ticker: MC) ein und wählt das Unternehmen aus, kommt immer McDonalds (Ticker: MCD).

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