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petz00711

Fair Value Calculator

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lowcut

Findet mal bei der Suche SentinalOne Inc. und klickt drauf, bekommt man die Saudi Arabian Oil Company angezeigt. 

 

Eine Suche nach ISIN wäre eindeutiger als Ticker Symbole. 

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petz00711
vor 12 Stunden von stalemate:

Gibt man bei der Suche das Unternehmen "LVMH" (Ticker: MC) ein und wählt das Unternehmen aus, kommt immer McDonalds (Ticker: MCD).

Vielen Dank! bitte noch einmal testen. 
 

vor 10 Stunden von lowcut:

Findet mal bei der Suche SentinalOne Inc. und klickt drauf, bekommt man die Saudi Arabian Oil Company angezeigt. 

 

Eine Suche nach ISIN wäre eindeutiger als Ticker Symbole. 

Vielen Dank! bitte noch einmal testen. 
 

Gerne per pn oder Mail eine Nachricht mit der Mail dann schalte ich Pro für euch frei. Jeder Tipp, Bug, Verbesserungsvorschlag oder Kritik ist gold wert. vielen Dank! 

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Matthes2010

Finde die Oberfläche sehr gelungen, trotz der zahlreichen Informationen. In der Tabellendarstellung sind mir aber ein paar UX-Punkte aufgefallen:

  • Mir fehlt ein Hinweis was sich hinter der Sortierung "Beste" verbirgt
  • die Werte in der vs. Fair Value Spalte sind aktuell nur grün oder rot, hier wäre vielleicht eine bessere Farbabstufung möglich, gerade bei Werten um 0 (Bei Qualität gibt es ja auch rot, gelb, grün)
  • Die Sortierung über einen Klick auf den Spaltenheader lässt sich nicht zurücksetzen. Ein erneuter Klick könnte die Sortierung wieder zurücksetzen. Zumindest kenne ich das so von anderen Tabellen. (Sortierung absteigend, aufsteigend, keine)

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lowcut
vor 3 Stunden von petz00711:

Vielen Dank! bitte noch einmal testen. 

Funktioniert. Interessant ist, das beim Kürzel S der Wert nicht vorgeschlagen wird, sondern erst bei der Eingabe von "sent"

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petz00711
vor 8 Stunden von Matthes2010:

Finde die Oberfläche sehr gelungen, trotz der zahlreichen Informationen. In der Tabellendarstellung sind mir aber ein paar UX-Punkte aufgefallen:

  • Mir fehlt ein Hinweis was sich hinter der Sortierung "Beste" verbirgt
  • die Werte in der vs. Fair Value Spalte sind aktuell nur grün oder rot, hier wäre vielleicht eine bessere Farbabstufung möglich, gerade bei Werten um 0 (Bei Qualität gibt es ja auch rot, gelb, grün)
  • Die Sortierung über einen Klick auf den Spaltenheader lässt sich nicht zurücksetzen. Ein erneuter Klick könnte die Sortierung wieder zurücksetzen. Zumindest kenne ich das so von anderen Tabellen. (Sortierung absteigend, aufsteigend, keine)

Erledigt, vielen Dank 

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petz00711

Auch bei den Strategien bin ich offen für eure Vorschläge. Wenn ihr eure eigene Strategie umgesetzt haben möchtet oder eine interessante Strategie aus dem Forum kennt, schickt mir einfach die genauen Kriterien und Screener Einstellungen.

Ich teste die Strategie dann historisch. Wenn die Ergebnisse sinnvoll und stabil aussehen, kann ich sie als neue Strategie in die Plattform aufnehmen.

Schreibt also gerne, wie ihr bei der Aktienauswahl vorgeht und welche Strategie ihr gerne direkt im Fair Value Calculator sehen würdet.

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lowcut

Einfügung der ISIN wäre schon mal gut. Ticker Symbole ändern sich immer mal wieder und sind nicht eindeutig.

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Lever-H
Am 29.7.2026 um 20:56 von petz00711:
Am 29.7.2026 um 08:39 von stalemate:

Gibt man bei der Suche das Unternehmen "LVMH" (Ticker: MC) ein und wählt das Unternehmen aus, kommt immer McDonalds (Ticker: MCD).

Vielen Dank! bitte noch einmal testen. 

Cooles Tool, kannte ich noch nicht. Stark @petz00711. Ich arbeite selber seit ein paar Monaten mit einem solchen Tool, schwenkte von excel rüber zu vibe coding und stelle bei mir fest, dass das Kalibrieren von Parametern unheimlich schwierig ist und gerade je nach Business/Aktie nicht 1:1 übertragbar ist

 

Aprospros McDonalds. Habe das mal bei Deinem Tool angeschaut.

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Ich würde gern besser verstehen, wie bei euch der Qualitäts-Score aufgebaut ist. Bei McDonald’s fällt der Score mit 63/100 relativ schwach aus, obwohl Burggraben, Cashflow, Volatilität und Aktienrückkäufe sehr gut bewertet werden. Auffällig sind vor allem Momentum 29 und 52W-Momentum 16.

Aus meiner Sicht entsteht hier ein methodisches Problem: Die Kursentwicklung fließt offenbar über zwei Momentum-Faktoren in einen als „Qualität“ bezeichneten Score ein. Damit kann ein Kursrückgang die ausgewiesene Unternehmensqualität deutlich verschlechtern, obwohl sich an Marke, Franchiseökonomie, Preissetzungsmacht oder Cashflow-Stabilität nichts geändert hat. Bei einem defensiven Qualitätsunternehmen wie McDonald’s wird dadurch möglicherweise eher das aktuelle Aktien-Timing als die tatsächliche Geschäftsqualität bewertet.

Zusätzlich besteht zumindest das Risiko einer Doppelberücksichtigung: Schwaches Momentum drückt bereits den Score, während der niedrigere Kurs zugleich über Bewertungskennzahlen und Fair-Value-Abstand berücksichtigt wird. Wäre es methodisch nicht sauberer, einen reinen Business-Quality-Score von einem separaten Momentum-/Timing-Score zu trennen?

Mich würde interessieren, wie ihr diese Abgrenzung seht und ob die beiden Momentum-Komponenten bewusst so stark in den Gesamt-Qualitäts-Score einfließen.

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No.Skill

@petz00711 LoL

ich habe nicht eine Aktie oder einen ETF im Depot, der fair bewertet ist.

Irgendwas stimmt da nicht. :D

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Ecke908090
vor einer Stunde von No.Skill:

@petz00711 LoL

ich habe nicht eine Aktie oder einen ETF im Depot, der fair bewertet ist.

Irgendwas stimmt da nicht. :D

Bei mir genauso, muss definitiv am Tool liegen... :P

 

(glaube es tut sich tatsächlich schwer mit Growth)

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No.Skill

@Ecke908090 Ha GSK (dümpelt nach über 10 Jahren im Depot bei + 100 % umher) und ausgerechnet PayPal sind unterbewertet in meinem Depot.^^

 

Spannend :D

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petz00711
vor 21 Stunden von Lever-H:

Die Kursentwicklung fließt offenbar über zwei Momentum-Faktoren in einen als „Qualität“ bezeichneten Score ein. Damit kann ein Kursrückgang die ausgewiesene Unternehmensqualität deutlich verschlechtern, obwohl sich an Marke, Franchiseökonomie, Preissetzungsmacht oder Cashflow-Stabilität nichts geändert hat. Bei einem defensiven Qualitätsunternehmen wie McDonald’s wird dadurch möglicherweise eher das aktuelle Aktien-Timing als die tatsächliche Geschäftsqualität bewertet.

Zusätzlich besteht zumindest das Risiko einer Doppelberücksichtigung: Schwaches Momentum drückt bereits den Score, während der niedrigere Kurs zugleich über Bewertungskennzahlen und Fair-Value-Abstand berücksichtigt wird. Wäre es methodisch nicht sauberer, einen reinen Business-Quality-Score von einem separaten Momentum-/Timing-Score zu trennen?

Mich würde interessieren, wie ihr diese Abgrenzung seht und ob die beiden Momentum-Komponenten bewusst so stark in den Gesamt-Qualitäts-Score einfließen.

Lieber Lever-H, danke für das ausgiebige Feedback. Es fließt nicht so stark ein wie es hier vermutet wird. Das Problem fand ich darin dass es zwei Arten von Aktienseiten gibt. Die Detailseiten im Popup, die die eigentliche Anwendung sind (die die man von der Startseite ansteuert und die Aktienunterseiten, die man eher von Google aus finden soll um dann auf die eigentliche Aktiendetailseite im Popup und die Anwendung zu kommen. Finde ich selbst etwas umständlich und arbeite gerade daran, dass das klarer wird und auch die Aktienunterseiten gleich. Vielleicht schaust du dir das Popup noch einmal an dort ist der Qualitätsscore klarer dargestellt und ich habe auch schon versucht die Aktienseiten umzubauen und das klarer zu machen ist aber noch nicht perfekt. Ich bin dran.. In den Fair Value fließen die Qualitätsscores nicht mit ein so wie der Satz darunter sagt. Unter https://www.fairvalue-calculator.com/methodik erkennt man vielleicht besser wie es zusammengesetzt ist aber dein Kommentar zeigt mir, dass es noch nicht gut genug erklärt wird. Vielen Dank 

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petz00711
vor 11 Stunden von No.Skill:

@petz00711 LoL

ich habe nicht eine Aktie oder einen ETF im Depot, der fair bewertet ist.

Irgendwas stimmt da nicht. :D

 

vor 10 Stunden von Ecke908090:

Bei mir genauso, muss definitiv am Tool liegen... :P

 

(glaube es tut sich tatsächlich schwer mit Growth)

Nennt mir gerne konkrete Titel, dann schaue ich transparent jeden einzelnen nach, welche Modelle und Annahmen das Ergebnis verursachen. Das würde mir sehr weiterhelfen, danke für das Feedback! :thumbsup: 

 

(In den Daten sehe ich, dass die meisten User US Tech in der Watchlist haben) 

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No.Skill
· bearbeitet von No.Skill

@petz00711 Also erst mal gute Arbeit :thumbsup:, bin aber, was Bewertungen angeht, ein kompletter DAU.

Kaufe er so nach Bauchradar, wenn mir eine Story, ein Thema, oder eine AG gut gefällt.

 

Amazon musste ich kaufen, weil ich parterre wohne und ich in Elternzeit vom gesamten Hausblock die Pakete als netter Nachbar angenommen hab.

Als ich dann 14 Amazon-Pakete vor der Wohnungstür hatte, habe ich die ins Depot gekauft. 

Und dazu noch die Post/DHL. ^^

Der Schwerpunkt liegt bei mir auf FTSE All World. Dazu gesellen sich alte Aktien und neue Titel.

 

Blöde Frage: Was ist aus den unterbewerteten Aktien der Vergangenheit geworden?

Meine GSK zum Beispiel dümpelt seit dem Kauf zwar im Plus, aber sehr fade seitweärts.

(zwischendurch war ein Spin-off, daher Performance von GSK etwas höher bei + ca. 100 %)

 

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Im FTSE All World-Index-ETF hätte das Geld mehr gebracht.

 

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Was ich meine: Es bringt ja nichts, 100 unterbewertete Aktien im Depot zu haben,

wenn diese nie steigen, ihre wahre Bewertung oder mehr erreichen. Oder?

 

Grüße No.Skill und vielen Dank :)

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Ecke908090
· bearbeitet von Ecke908090
vor 12 Stunden von No.Skill:

@Ecke908090 Ha GSK (dümpelt nach über 10 Jahren im Depot bei + 100 % umher) und ausgerechnet PayPal sind unterbewertet in meinem Depot.^^

 

Spannend :D

Also 100% in Paypal!!!

 

vor 2 Stunden von petz00711:

Nennt mir gerne konkrete Titel, dann schaue ich transparent jeden einzelnen nach, welche Modelle und Annahmen das Ergebnis verursachen. Das würde mir sehr weiterhelfen, danke für das Feedback! :thumbsup: 

Um es einfach zu machen: Paypal und Nvidia.

 

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Wie sehr lassen sich außer deiner persönlichen Sicht diese beiden konkreten Bewertungen mit der Realität vereinbaren und spiegeln das tatsächliche Potenzial wieder?

 

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Das Tool lässt sich sicherlich gut verkaufen und ich finde es klasse, dass es sehr übersichtlich diverse Facetten aufwirft. Mein Eindruck ist jedoch final, dass man trotz dieser Facetten im Trüben fischt und sich in eine möglicherweise falsche Richtung leiten lässt (nach meinem Eindruck wird, wie so oft bei solchen Tools, High Growth (= verbunden mit viel Risiko) abgewertet und High Value (= verbunden mit wenig Chance) aufgewertet).

 

Mir ist bewusst, dass es lediglich unterstützend eingesetzt werden soll, aber wie sehr soll es deiner Meinung nach bei einer Handlungsentscheidung berücksichtigt werden - wo siehst du die Stärken und wo die Schwächen?

 

Danke dir.

 

EDIT:

 

Es scheint bei Growth und High Growth wirklich völlig durchzuhängen. 

 

DCA ist ja schön und gut, aber meine Vermutung ist, dass diejenigen, die solche Tools am stärksten beanspruchen und sich darauf verlassen, nur bedingt darüber hinaus ihre Hausaufgaben machen

 

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und hier hängt alles an einer 80%-Potenzialgrenze fest, obwohl bereits auf Basis oberflächlicher Kennzahlen klar wird, dass die Unternehmen ausgesprochen unterschiedlich aufgestellt sind:

 

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Für dich macht es absatztechnisch wenig Sinn, aber fairerweise sollte meiner Ansicht nach kommuniziert werden, dass die Parameter des Tools so ausgelegt sind, das Growth benachteiligt wird. Oder was sagen deine Backtests dazu: Wann hätte es bei Amazon, Microsoft oder Alphabet zum Kauf geraten?

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petz00711

@Ecke908090 @No.Skill Danke euch beiden, das ist die Art Kritik, mit der man arbeiten kann.
 

Ich hab jetzt drei Dinge getan: in der Literatur nachgelesen, einen kontrollierten Backtest

gefahren und einen konkreten Fehler gefunden, den ihr indirekt aufgedeckt habt.

 

Zuerst zum Vorwurf "Growth-Werte sind bei euch systematisch zu niedrig bewertet": Das ist so,

und es ist Absicht. Unsere Modelle kappen Wachstumsannahmen bewusst konservativ (Fade zur Reife, Terminal-Wachstum am BIP-Anker), weil die Empirie dazu ungewöhnlich eindeutig ist.


Chan, Karceski und Lakonishok (Journal of Finance 2003) zeigen, dass die Persistenz von

Gewinnwachstum statistisch vom Münzwurf nicht unterscheidbar ist: nur 3,0 % der Firmen lagen

fünf Jahre in Folge über dem Median, der Zufall erwartet 3,1 %. Mauboussins Base-Rate-Daten

sagen dasselbe: 15 %+ Umsatzwachstum über zehn Jahre schaffen nur 7-8 % aller Firmen. Und wer für optimistische Wachstumserwartungen zahlt, wurde historisch bestraft: die Aktien mit den höchsten Analysten-Wachstumsprognosen verloren 13-20 Prozentpunkte pro Jahr gegen die mit den niedrigsten (La Porta 1996; Bordalo, Gennaioli, La Porta, Shleifer 2019).

 

Ein Fair Value ist bei uns eine bewusst nüchterne Messlatte, kein Kursziel, dass Qualitäts-Growth darüber notiert, ist die erwartbare Folge, und der Markt kann trotzdem lange recht behalten.

 

Ich habe euren Vorschlag trotzdem durchgerechnet statt nur zu zitieren: 34 Jahre

(1992-2026), rund 10.000 US- und Europa-Aktien inklusive delisteter, ~60.000 Firmen-Jahre

investierbares Universum, jährliche Entscheidungen mit zeitpunktgenauen Fair Values. Hebt man die Fair Values aller nachweislich schnell wachsenden Firmen (Umsatz-CAGR über 3 Jahre >= 15 %)

pauschal an, passiert mit der Rendite einer Value+Qualitäts-Strategie: nichts. +25 % Aufschlag:

+0,3 Punkte (Rauschband), +35 %: minus 0,3, +45 %: exakt Basis. Pauschaler Growth-Optimismus

verschiebt die Optik, nicht das Ergebnis.

 

Wo ihr aber einen Treffer gelandet habt: Einmaleffekte. Amazons Geschäftsjahr 2022 ist das Lehrbuchbeispiel, ein nicht zahlungswirksamer Buchverlust (Rivian-Abschreibung) bei wachsendem

Umsatz ließ unseren historischen Fair Value um über 60 % einbrechen, und solche Verlustjahr-

Einbrüche betrafen gut 10 % aller Firmen-Jahre in unserer Historie. Das ist methodisch falsch

(Damodaran: transitorische Ergebnisse normalisiert man) und genau die Sorte "Growth wird unfair behandelt", die ihr meint.
 

Wir haben das korrigiert: bricht der Fair Value um mehr als die Hälfte ein, während der Umsatz stabil bleibt, trägt jetzt der Vorjahreswert, transparent markiert. Die Amazon-Kurve zeigt den Knick nicht mehr. Im Backtest kostet diese Korrektur nichts, und in Kombination mit einer moderaten Growth-Komponente deutet sich sogar eine Verbesserung an, die wir gerade mit voller statistischer Härte nachprüfen, bevor wir am veröffentlichten Modell etwas ändern.

 

Kurz: eure Richtung "behandelt Wachstum fairer" hat einen echten Fehler gefunden, den wir

behoben haben. Eure Forderung "bewertet Growth generell optimistischer" lehnen wir mit Daten ab, 34 Jahre und zehntausend Aktien sagen, dass sie keine Rendite bringt, und die Literatur sagt warum. 
 

Danke vielmals - gerne weitere Hinweise und das Angebot zu Pro via PN / Mail steht nach wie vor bei allen Helfern! 

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Ecke908090

Wow, das ist mal eine Antwort und es freut mich, dass es tatsächlich geholfen hat!

 

Ich bin mir unschlüssig, ob meine Fragen in Gänze beantwortet wurden (bspw. Stärken und Schwächen des Tools, Grad der Einbindung in den Entscheidungsprozess, 80%-Potenzialgrenze, historisches Erreiches des Fair Values bei den aufgeführten Mag7), aber verstehe auch, dass das hier nicht öffentlich breitgetreten wird.

 

Du/ihr habt Eigeninitiative an den Tag gelegt und etwas sehr Spannendes erschaffen. Ich hoffe, dass es mit (wirtschaftlichem) Erfolg belohnt wird! :) 

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petz00711
vor 43 Minuten von Ecke908090:

Wow, das ist mal eine Antwort und es freut mich, dass es tatsächlich geholfen hat!

 

Ich bin mir unschlüssig, ob meine Fragen in Gänze beantwortet wurden (bspw. Stärken und Schwächen des Tools, Grad der Einbindung in den Entscheidungsprozess, 80%-Potenzialgrenze, historisches Erreiches des Fair Values bei den aufgeführten Mag7), aber verstehe auch, dass das hier nicht öffentlich breitgetreten wird.

 

Du/ihr habt Eigeninitiative an den Tag gelegt und etwas sehr Spannendes erschaffen. Ich hoffe, dass es mit (wirtschaftlichem) Erfolg belohnt wird! :) 

 

Danke dir, das freut uns wirklich, und der Dank geht zurück: ohne die konkrete Kritik hätten wir den Amazon-Fehler nicht so schnell gefunden.

 

Stärken und Schwächen: Stärke ist die Breite bei EINER durchgängigen Logik: über 31.000 Aktien weltweit, inklusive delisteter Historie, alle nach denselben Regeln bewertet und damit vergleichbar; ein Diskontsatz mit Länder-Risikoprämie; ein Blend aus mehreren Modellen mit ehrlichem Konfidenz-Label; und Schutzregeln gegen die üblichen Fallen (Kurs-Einheiten wie Pence, Dual-Class-Aktien, Zykliker, Einmaleffekte). Jede Zahl lässt sich im Evidence-Popup bis zur Quelle aufklappen.

Schwächen, ehrlich: Der Fair Value ist eine bewusst nüchterne Messlatte, kein Timing-Signal; für “wann steige ich in den nächsten Highflyer ein” ist er das falsche Werkzeug. Die Datenqualität ist nicht überall gleich; in Grenzmärkten liefern Quellen oft leere Hüllen, die wir dann unterdrücken oder auf niedrige Konfidenz setzen, das heißt aber, die Abdeckung ist nicht überall gleich tief. Und Banken, Versicherer sowie REITs bleiben die härteste Klasse, dort führen Standard-Multiples in die Irre, wir routen bzw. unterdrücken einzelne Modelle bewusst.

 

Grad der Einbindung: Bewusst gering. Das Tool ist ein Startpunkt und ein Bewertungs-Anker, kein Entscheidungs-Automat: es sagt “was ist es wert”, nicht “kauf oder verkauf”. Der gedachte Ablauf ist Ideenfindung plus Plausibilitäts-Check, also Kandidaten finden, bei denen der Kurs klar unter einem hochkonfidenten Fair Value liegt, und dann die eigene Hausaufgabe machen. Ein Buy/Sell-Knopf ist bewusst nicht drin, aber in der Watchlist eben eine geprüfte Automatik "auf Kurs" oder eben "prüfen", dann lohnt sich ein genauerer Blick auf die Aktie man wird direkt per mail verständigt sobald eine Aktie von auf Kurs auf review wechselt. Ganz praktisch.. und gleich erprobt wie alle Details. 

 

Die 80-Prozent-Grenze. Sag mir am besten kurz, welche Stelle du genau meinst. Falls es um die Kappung sehr hoher Upside-Werte geht: die deckeln bzw. markieren wir bewusst, weil extreme Werte fast immer aus dünnen oder kaputten Daten entstehen und nicht aus echter Unterbewertung. Wir weisen lieber eine ehrliche Grenze aus als eine Fantasiezahl.

 

Mag7 und der historische Fair Value. Auf jeder Aktiendetailseite im Popup liegt die historische Fair-Value-Linie über dem Kurs. Bei den Mag7 wirst du sehen, dass sie die meiste Zeit ÜBER unserem Fair Value notiert haben, sie waren nach unserem nüchternen Modell selten billig. Berührt oder unterschritten wurde die Linie meist nur in breiten Rücksetzern, 2022 zum Beispiel. Das ist kein Fehler, sondern genau die Konservativität von oben; ob einem das zu streng ist, muss jeder selbst entscheiden, ich weiß nur aus den Daten das es historisch die schwelle ist, da am meisten Rendite und Wahrheit hervorgebracht hat. 

 

Nochmal danke für die guten, präzisen Fragen.

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petz00711

Nachtrag: ich hab jetzt 24 Stunden getestet auf 35000 Aktien mit 34 Jahren Kurshistorie. Beim besten Willen gibt es keine Möglichkeit Growth Aktien stärker zu belohnen bzw. deren Fair Value zu erhöhen. Dass Growth Tech gut gelaufen ist lag zum größten Teil an Mag 7, also, dass einige wenige Tech Mega Caps gut gelaufen sind jüngst. (und die dazugehörigen Indizes / ETFs auch nach Marktkapitalisierung zusammengestellt sind.) Statistisch und historisch betrachtet, egal wie man es dreht und wendet, ist zu erwarten, dass diese Aktien in Zukunft schlechter performen als die Aktien, die als unterbewertet ausgewiesen sind. Es ist so wie es eingestellt ist das Optimum. Alles andere wäre schönfärben, oder overfitting. Aber nach John Maynard Keynes: Der Markt kann länger irrational bleiben, als Sie Geld haben, um darauf zu wetten...

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No.Skill
vor 4 Stunden von petz00711:

Statistisch und historisch betrachtet, egal wie man es dreht und wendet, ist zu erwarten, dass diese Aktien in Zukunft schlechter performen als die Aktien, die als unterbewertet ausgewiesen sind.

Das wäre für meinen Buy-and-hold-Ansatz aber nicht so schön. :D

 

vor 4 Stunden von petz00711:

ich hab jetzt 24 Stunden getestet auf 35000 Aktien mit 34 Jahren Kurshistorie.

Welche haben denn da in den letzten 34 Jahren aus ihrer Unterbewertung eine „wichtige“ Bewertung erreicht?

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petz00711

Gute Frage, die habe ich ausgewertet statt geschätzt:

 

Stichprobe ~8.000 Beobachtungen mit mindestens 30 % Unterbewertung (Kaufzeitpunkte 2015-2023), Gesamtrendite inkl. ~3 % Dividende p. a.:

 

Zeitraum Fair Value erreicht:

1 Jahr 16 %

2 Jahre 31 %

3 Jahre 42 %

5 Jahre 60 %

 

Median bis zum Erreichen: 2,2 Jahre (25/75-Perzentil 1,1 / 4,0 Jahre). Nur auf den Kurs gerechnet, ohne Dividenden, sind es 55 %.

 

 

Welche konkret: 728 Treffer allein bei Unternehmen über 10 Mrd. Kapitalisierung, hier die größten:

 

Firma / Jahr / unterbewertet% / erreicht nach


Apple 2015 +68 % 2,6 J

Broadcom 2018 +107 % 2,1 J

Tesla 2016 +78 % 1,2 J

Samsung Electronics 2015 +156 % 4,0 J

Eli Lilly 2021 +137 % 2,1 J

Micron 2015 +195 % 2,1 J

JPMorgan 2016 +98 % 1,8 J

Bank of America 2016 +91 % 0,8 J

Walmart 2016 +67 % 1,8 J

Intel 2016 +64 % 1,7 J

Berkshire Hathaway 2019 +100 % 5,2 J

Caterpillar 2016 +31 % 0,4 J

Novartis 2015 +36 % 3,4 J

 

 

Grad der Unterbewertung:

 

• 30-50 % Unterbewertung → 64,5 % erreichen den FV binnen 3 Jahren

• 50-100 % → 42,8 %

• 100-200 % → 30,5 %
 

vor 20 Stunden von No.Skill:

Das wäre für meinen Buy-and-hold-Ansatz aber nicht so schön. :D

 

Welche haben denn da in den letzten 34 Jahren aus ihrer Unterbewertung eine „wichtige“ Bewertung erreicht?

 

Zu Deinem Buy-and-hold-Punkt: Das Erreichen des Fair Value ist bei uns ausdrücklich kein Verkaufssignal. Gewinner laufen lassen! Frühestens beim Bull Case verkaufen (Im Chart auf der Detailseite, oder mit dem MA 300-350 rausgehen, wo die Watchlist mailt wenns so weit ist. Buy and hold ist aber nicht viel schlechter als das System. Sofern man unterbewertet mit hoher Qualität kauft und die Qualität bleibt. 
 

Ich hoffe das hilft weiter, bei Fragen Anregungen bin ich gerne da! Vielen herzlichen Dank, 

 

Peter. 


 

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No.Skill
vor 11 Minuten von petz00711:

Ich hoffe das hilft weiter, bei Fragen Anregungen bin ich gerne da! Vielen herzlichen Dank, 

WoW damit habe ich nicht gerechnet.

 

:thumbsup:

 

Vielen Dank 

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Ecke908090
· bearbeitet von Ecke908090
Am 2.8.2026 um 21:00 von petz00711:

Die 80-Prozent-Grenze. Sag mir am besten kurz, welche Stelle du genau meinst. Falls es um die Kappung sehr hoher Upside-Werte geht: die deckeln bzw. markieren wir bewusst, weil extreme Werte fast immer aus dünnen oder kaputten Daten entstehen und nicht aus echter Unterbewertung. Wir weisen lieber eine ehrliche Grenze aus als eine Fantasiezahl.

Es ging um das nachfolgende mehrfach aufgeführte -80% Potenzial:

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Abseits danke auch von meiner Seite aus. Alles doch recht komplex, da brennt mir fast der Schädel nach dem Lesen deiner Posts. :lol:

 

Und nun zurück zu meiner eigenen 3-KPI-Fair Value-Berechnung... :vintage: :prost:

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petz00711
vor 14 Stunden von Ecke908090:

Es ging um das nachfolgende mehrfach aufgeführte -80% Potenzial.

Habe wieder getestet und versucht eventuell die Analystenprognosen zu verwenden um einen etwas höheren Fair Value zu bekommen, da diese meist etwas zu optimistisch sind, aber leider weniger Rendite mit Fairvalues, die die Prognosen beinhalten. Bei deinen drei Beispielen würde sich der Fair Value kaum ändern also auch hier leider kein Zugewinn. Aber ich habe den -80% Anschlag aufgehoben so dass transparent der echte ermittelte Wert dargestellt wird. Wird dich wahrscheinlich nicht freuen weil es so noch tiefer ausfallt und noch "schlechter" aussieht ist o:)

Wie funktioniert deine 3 KPI Fair Value Berechnung? Und wofür steht KPI. Falls Mitleser ein Modell für growth Werte hat das besser funktionieren soll, kann ich das gerne testen. Vielen Dank!

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Ecke908090
· bearbeitet von Ecke908090
vor 3 Stunden von petz00711:

Habe wieder getestet und versucht eventuell die Analystenprognosen zu verwenden um einen etwas höheren Fair Value zu bekommen, da diese meist etwas zu optimistisch sind, aber leider weniger Rendite mit Fairvalues, die die Prognosen beinhalten. Bei deinen drei Beispielen würde sich der Fair Value kaum ändern also auch hier leider kein Zugewinn. Aber ich habe den -80% Anschlag aufgehoben so dass transparent der echte ermittelte Wert dargestellt wird. Wird dich wahrscheinlich nicht freuen weil es so noch tiefer ausfallt und noch "schlechter" aussieht ist o:)

Wie funktioniert deine 3 KPI Fair Value Berechnung? Und wofür steht KPI. Falls Mitleser ein Modell für growth Werte hat das besser funktionieren soll, kann ich das gerne testen. Vielen Dank!

KPI = Key Performance Indicator

 

Brauchst du nicht zu testen, du wirst damit nicht glücklich - allein schon weil keine Empirie involviert ist. 

 

Mir ging es nur darum, dass es scheinbar eine 80%-Barriere gab, was du so ja auch bestätigt hast. Abseits davon ist es mir gleich, wie gut oder schlecht ein Tool, welches ich nicht verwende, Unternehmen bewertet oder nicht bewertet. Wenn es für dich und deine Zielgruppe passt, sollte das Ziel erreicht sein. ;)  

 

Edit:

 

Ist übrigens nicht böse gemeint, weil etwas schroff formuliert (war lediglich kurz angebunden).

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