Leonhard_E

Diskussion zu: Investieren für Einsteiger

88 posts in this topic

Posted · Edited by Leonhard_E

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Die Liquiditätsreserve würde ich gerade nicht in AA-Planungen erwähnen, sondern davon unabhängig betrachten.

 

Sonst Daumen hoch, ein Gerüst für einen Sticky Thread.

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Die Liquiditätsreserve würde ich gerade nicht in AA-Planungen erwähnen, sondern davon unabhängig betrachten.

 

Sonst Daumen hoch, ein Gerüst für einen Sticky Thread.

 

Danke für deinen Kommentar.

 

Werde morgen (heute) Abend einen eigenen Punkt daraus machen, der vor der AA liegt.

Habe mir auch überlegt, hier noch zwischen Einmalanlage und Sparplan zu unterscheiden, aber das wird dann ziemlich umfangreich.

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Tolle Initiative! Ich habe zwei Vorschläge:

 

1. Den Notgroschen noch vor die Risikoversicherungen an erste Stelle schieben.

 

2. Der Punkt Schulden wird mir etwas zu pauschal abgehandelt. Evtl. könnte man da den Entscheidungsbaum mit mehr Ästen versehen. Bspw.: Sondertilgungen ausgenutzt? Ablösung des Kredits in X Jahren möglich?

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Tolle Initiative! Ich habe zwei Vorschläge:

 

1. Den Notgroschen noch vor die Risikoversicherungen an erste Stelle schieben.

 

2. Der Punkt Schulden wird mir etwas zu pauschal abgehandelt. Evtl. könnte man da den Entscheidungsbaum mit mehr Ästen versehen. Bspw.: Sondertilgungen ausgenutzt? Ablösung des Kredits in X Jahren möglich?

 

zu 1.

Die erste Stelle finde ich zu hoch. Die Versicherungen sollten als erste gemacht werden, noch bevor man seine 3 Monatsgehälter angespart hat.

Zumindest sehe ich es als wichtiger an, für den Notfall versichert zu sein, als für den Notfall ein wenig Geld zu haben

 

zu 2.

Aufgrund meiner eigenen Distanz zu dem Thema und aufgrund dessen, das dies kaum im Forum behandelt wird hatte ich hier nicht viel zu sagen.

Konsens schien mir zu sein: Erst Tilgen, dann investieren.

 

Bin aber gerne für einen Vorschlag offen. Was folgt denn aus "Sondertilgungen ausgenutzt?" Was heisst es für eine Anlage in ETF, wenn der Kredit in 8 Jahren abgelöst werden kann?

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Nachdem in diesem Forum immer und immer wieder dieselben Fragen gestellt werden und immer und immer wieder dieselben Links gepostet werden,

will ich einmal versuchen, die Themen anschaulich darzustellen und so vielleicht etwas Überblick zu schaffen.

 

Grundsätzlich eine sehr schöne Idee von dir :thumbsup:

 

Ich befürchte allerdings, dass es an deinen erstgenannten Punkten nicht sonderlich viel ändern wird ... ;)

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Grundsätzlich eine sehr schöne Idee von dir :thumbsup:

 

Ich befürchte allerdings, dass es an deinen erstgenannten Punkten nicht sonderlich viel ändern wird ... ;)

 

Einen Versuch ist es wert. In diesem Forum ist unglaublich viel Wissen vereinigt und sovieles niedergeschrieben,

aber anscheinend findet man es nicht so gut. Einsteiger wissen vielleicht noch nicht einmal, auf welche Fragen sie eine Antwort suchen.

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Posted · Edited by Mvp

Wenn du deine sondertilgung bereits nutzt und der Kredit entweder bis auf 0 ausläuft oder aber du Geld für eine sinnvolle frühzeitige Ablösung schon beisammen hast kann es trotz Schulden sinnvoll sein zu investieren. Auch wenn man seine fragilität nach taleb dadurch erhöht in der ersten Kombination.

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Zu1). In meiner Lesart dient der Notgroschen allem, das können auch die Versicherungsbeiträge sein. Es geht da gerade darum, auf Unvorhergesehenes einigermaßen vorbereitet zu sein. Vllt zahlt auch die Versicherung mal nicht flott genug? ;)

Das ist aber bestimmt Geschmacksache. Und nebensächlich.

 

zu2). Da hat Mvp schon das mEn passende gepostet.

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Zu1). In meiner Lesart dient der Notgroschen allem, das können auch die Versicherungsbeiträge sein. Es geht da gerade darum, auf Unvorhergesehenes einigermaßen vorbereitet zu sein. Vllt zahlt auch die Versicherung mal nicht flott genug? ;)

Das ist aber bestimmt Geschmacksache. Und nebensächlich.

 

zu2). Da hat Mvp schon das mEn passende gepostet.

 

Habe Änderungen zur Liqiditätsreserve eingearbeitet. Den Anteil mit den Krediten mache ich dann heute Abend.

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Den Anteil mit den Krediten mache ich dann heute Abend.

:thumbsup: Auf jeden Fall noch eine offene Baustelle. Ansonsten begrüße ich Deine Initiative und hoffe , dass diese z.B. in Ramsteins Kochrezept verlinkt wird.

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:thumbsup: Auf jeden Fall noch eine offene Baustelle. Ansonsten begrüße ich Deine Initiative und hoffe , dass diese z.B. in Ramsteins Kochrezept verlinkt wird.

Eher nicht. Wenn, dann in den Informationen für neue Nutzer.

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:thumbsup: Auf jeden Fall noch eine offene Baustelle. Ansonsten begrüße ich Deine Initiative und hoffe , dass diese z.B. in Ramsteins Kochrezept verlinkt wird.

Eher nicht. Wenn, dann in den Informationen für neue Nutzer.

Dort in der Tat eher angebracht,

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Den Anteil mit den Krediten mache ich dann heute Abend.

:thumbsup: Auf jeden Fall noch eine offene Baustelle. Ansonsten begrüße ich Deine Initiative und hoffe , dass diese z.B. in Ramsteins Kochrezept verlinkt wird.

 

:thumbsup: Auf jeden Fall noch eine offene Baustelle. Ansonsten begrüße ich Deine Initiative und hoffe , dass diese z.B. in Ramsteins Kochrezept verlinkt wird.

Eher nicht. Wenn, dann in den Informationen für neue Nutzer.

 

Wie und wo das verlinkt wird, beschäftigt mich weniger. Wollte es nur einmal kompakt aufschreiben, damit die ständigen Wiederholungen minimiert werden können.

 

Gibt es noch inhaltliche Anmerkungen? Habe ich wesentliche Fäden zu verlinken übersehen? (Anleihen werde ich wie bereits geschrieben noch erwähnen)

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:thumbsup: Schön gemacht!

 

Die Meinungen gehen hier auseinander. Manche sagen: Aktienquote = 100 - Lebensalter.

Andere sagen: Mindestens 25% Aktien, damit man einen Effekt davon verspürt.

 

Definitiv überschätzt jeder Anfänger seine Risikotragfähigkeit. Man muss immer damit rechnen, dass der Riskante Anteil 50% an Wert

verliert und man nicht "rechtzeitig" reagiert.

 

1) Vielleicht kannst du es noch etwas ausführlicher klar machen. "Aktienkurse könne durchaus mal um 50% einbrechen. Wenn man dann mit 100% in Aktien investiert ist, verliertz das Depot 50% an Wert. Wenn man jedoch nur zu 70% in Aktien und zu 30% in "sicheren" Anlagen investiert ist, verliert das Depot nur 35% an Wert. Auf diese Weise kann man mit Hilfe der Verteilung zwischen "sicher" und "Aktien" die eigene Verlustgrenze beeinflussen."

 

2) Ramstein hatte mal irgendwo einen englischen Text verlinkt, in dem eine höhere Aktienquote insbesondere in jungen Jahren empfohlen wurde.

 

Zum Thema Liquiditätsreserve habe ich mehrfach was geschrieben, die 3 bis 6-Monatsgehälter sehe ich nur als eine sehr grobe Formel. Mit höherem Einkommen braucht man nicht unbedingt eine höhere Reserve. Eher umgekehrt. Wenn du das Thema, was ich als ziemlich wichtig sehe (und daher nochmal :thumbsup: dass du es aufgenommen hast) vertiefen willst, hier zwei Statements von mir dazu:

https://www.wertpapier-forum.de/topic/46260-langfrister-etf-sparplan-40j-vl/?do=findComment&comment=987844

https://www.wertpapier-forum.de/topic/48561-12000-e-zur-verfugung/?do=findComment&comment=1012350 (jeweils der "untere" teil des Posts)

 

Gerade für Einsteiger mit möglicherweise noch nicht so hohem Gehalt ein wichtiges Thema.

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Denkt dran: Wenn der erste Post zu lang wird, verfehlt er die Zielgruppe und aus Faulheit liest es wieder keiner. :-*

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Denkt dran: Wenn der erste Post zu lang wird, verfehlt er die Zielgruppe und aus Faulheit liest es wieder keiner. :-*

Stimmt! Vielleicht mag Leonhard_E ja Unterkapitel in eigene Posts einstellen und aus dem ersten Post dahin verlinken.

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Posted · Edited by tyr

Dem schließe ich mich an. Eine Einsteiger-FAQ sollte kurz bleiben. Man kann das Spannungsfeld des Erklärungs- und Differenzierungsbedarfs vs. Kürze ja ggf. durch Verlinkung in weiterführende Threads auflösen.

 

Existenzielle Risikoversicherungen gehören m.E. an die erste Position, nicht die Liquiditätsreserve. Ein paar Cent oder Euro ggf. gezahlte Dispozinsen sind nichts im Verhältnis zu dem, was finanziell passiert, wenn ein existenzielles Risiko ausreichend hart zu schlägt und nicht versichert war.

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Denkt dran: Wenn der erste Post zu lang wird, verfehlt er die Zielgruppe und aus Faulheit liest es wieder keiner. :-*

Dann bitte auch in "Leichter Sprache".

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2) Ramstein hatte mal irgendwo einen englischen Text verlinkt, in dem eine höhere Aktienquote insbesondere in jungen Jahren empfohlen wurde.

Ich habe diesen Punkt jetzt hier noch mal vertieft.

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Leider wird die Arbeit zum großen Teil umsonst gewesen sein, weil viele auch in Zukunft immer und immer wieder die gleichen Fragen stellen werden.

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Posted · Edited by troi65

Leider wird die Arbeit zum großen Teil umsonst gewesen sein, weil viele auch in Zukunft immer und immer wieder die gleichen Fragen stellen werden.

Das heißt ja nicht , dass dem künftigen "Gleichfrager" überhaupt noch ein Anspruch auf eine individuelle Antwort zusteht ( um mal mit dem Juristendeutsch zu sprechen ) .

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Leider wird die Arbeit zum großen Teil umsonst gewesen sein,

... finde ich nicht.

... weil viele auch in Zukunft immer und immer wieder die gleichen Fragen stellen werden.

... dann kann man hierauf verweisen. Der Beitrag gehört meiner Meinung nach VOR dem "ETF-Depot aufbauen" gelesen und sollte, wenn fertig, in den "Informationen für neue Nutzer" eingebaut werden.

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Vielen dank für die freundlich Rückmeldungen und konstruktiven Beiträge an (in chronologischer Reihenfolge)

 

tyr, Hellerhof, Licuala, Mvp, troi65, Ramstein, odensee, marcero, chart

 

Habe die angeregten Änderungen eingearbeitet, damit sollte ein erster Stand fertig sein.

 

Wenn jemand noch Korrektlesen mag, wäre ich sehr dankbar.

 

Muss mich leider jetzt sofort um dringende Biergarten-Angelegenheiten kümmern

 

Existenzielle Risikoversicherungen gehören m.E. an die erste Position, nicht die Liquiditätsreserve. Ein paar Cent oder Euro ggf. gezahlte Dispozinsen sind nichts im Verhältnis zu dem, was finanziell passiert, wenn ein existenzielles Risiko ausreichend hart zu schlägt und nicht versichert war.

 

Sehe absolut genauso. Was nützt es einem bei Eintreten eines StVO-Ereignis oder eines ÖPNV-Ereignis, wenn man Geld als Reserve hat.

Daher habe ich diese an Position 1 gesetzt, bis jemand hier überzeugende Argumente für eine andere Sortierung bringt.

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Die Punkte 1. bis 6. sind in keiner Weise ETF-spezifisch. Die gelten auch, wenn man in Aktien oder aktive Fonds anlegen will; von daher ist der Fadentitel unnötig einschränkend. Ich fände es besser, nur 1. bis 6. in einem Beitrag abzuhandeln.

 

Dann könnte ein Beitrag zur Assetauswahl folgen, der nach einer Einführung auf die vielen bestehenden Stickies und Fäden verweist.

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