Rebalancing ETF-Depot

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56 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Wichtig ist die antizyklische Anpassung. Wenn die Aktienmärkte stark steigen oder fallen, ist Zeit umzuschichten. Das kommt nur alle paar Jahre vor. Beim ausgewogenen Depot (50% Aktien/50%Renten) in 20 Jahren nur 5 mal. Dabei reagiert man erst wenn die tatsächliche Aufteilung um 20% (Schwellenwert) von der gewünschten abweicht.

Das ist das "Pantoffel" Depot der Stiftung Warentest Finanztest.

Ein Magazin das für 5,70 Euro man dem Laien sehr empfehlen kann.

Hin und her macht eben immer noch die Taschen leer.:thumbsup:

 

Gruß

Joseph

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Geschrieben

Hi.

 

Meine rebalancing "Strategie" ist simpel.

Ziel ist eine 40% USA, 40% Europa, 20% Australasien/Tiger kombination.

 

Die Strategie welche ich habe ist, dass ich in den ersten 10 Jahren ab jetzt, für keine Region mehr als 5000€ Abweichung vom Plan zulassen will.

Rebalancing werde ich nur durch extra zukäufe betreiben.

Evtl. werde ich, wenns nicht anders geht, auch den Sparplan anpassen.

Rebalancing mache ich 2 mal im Jahr. Im Sommer, wenn ich das Urlaubsgeld anlege und im Winter, beim Weihnachtsgeld.

Da reinvestiere ich die Dividenden und sonstige Ersparnisse dann auch gleich mit.

Dann brauche ich nur 2 mal im Jahr neben dem Sparplan her einen trade machen. Die Gebühren liegen dann im optimalfall unter 20€/Jahr.

 

Verkaufen werde ich fürs Rebalancing nichts.

Im Extremfall werde ich die übergewichtete Region komplett aus dem Sparpan nehmen und nurnoch die andere Region besparen.

Sonst würde ich ja bei jeder größeren Währungsschwankung Aktien verkaufen/kaufen.

Das währe meiner Meinung nach kein richtiges "Buy and Hold" mehr.

 

MfG

Sascha

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Geschrieben · bearbeitet von Smartinvestor

vor 2 Stunden schrieb Sascha.:

Hi.

 

Meine rebalancing "Strategie" ist simpel.

Ziel ist eine 40% USA, 40% Europa, 20% Australasien/Tiger kombination.

 

Die Strategie welche ich habe ist, dass ich in den ersten 10 Jahren ab jetzt, für keine Region mehr als 5000€ Abweichung vom Plan zulassen will.

Rebalancing werde ich nur durch extra zukäufe betreiben.

Evtl. werde ich, wenns nicht anders geht, auch den Sparplan anpassen.

Rebalancing mache ich 2 mal im Jahr. Im Sommer, wenn ich das Urlaubsgeld anlege und im Winter, beim Weihnachtsgeld.

Da reinvestiere ich die Dividenden und sonstige Ersparnisse dann auch gleich mit.

Dann brauche ich nur 2 mal im Jahr neben dem Sparplan her einen trade machen. Die Gebühren liegen dann im optimalfall unter 20€/Jahr.

 

Verkaufen werde ich fürs Rebalancing nichts.

Im Extremfall werde ich die übergewichtete Region komplett aus dem Sparpan nehmen und nurnoch die andere Region besparen.

Sonst würde ich ja bei jeder größeren Währungsschwankung Aktien verkaufen/kaufen.

Das währe meiner Meinung nach kein richtiges "Buy and Hold" mehr.

 

MfG

Sascha

Du machst alles 100% richtig und hast sogar über den Fall großer Abweichungen von der Soll-AA nachgedacht, der nach meiner Erfahrung mit praktisch identischem Vorgehen eher selten so alle 5-8 Jahre ab 25% relativer Abweichung eintritt. Wenn man dann zum Rebalancing etwas verkauft, verlässt man in der Tat den Pfad der buy-and-hold Tugend, aber nur minimal. Das o.a. Paper über "Opportunistic Rebalancing" besagt, dass man damit wahrscheinlich relativ einfach zu erntendes 0,5-1% Rebalancing-Premium ernten kann, und dass die Volatilität des Gesamtdepots wahrscheinlich damir um ein paar 1/10 %-Punkte geringer wird. Irgend welche schwerwiegenderen Risiken gehst du mit keinem der beiden Wege ein, da es sich nur jeweils um leichte Korrekturen handelt. Ich würde auch es erst mal mit regelmäßigem Sparraten- Rebalancing Erfahrungen sammeln und damit dann zu gegebener Zeit eine endgültige Entscheidung treffen. 

Für mich war es ab dem.ersten Mal klar, die meist kurz vor oder mittem im Crash sich bietende Gelegenheit auf eine sichere Prämie durch den Verkauf ungwöhnlich hoch gestiegener Einzelanlagen und den gleichzeitigen Kauf ungewöhnlich tief gefallener anderer Einzelanlagen zu sichern. Manche bezeichnen das auch als den einzigen Spaß des (überwiegend) passiven Investors. Das sollte man nicht unterschätzen. Denn so hat man ohne jedes Risiko einen rel. sicheren kleinen Vorteil und kann auf Parties darüber sogar etwas sehr Interessantes da Konträres zum besten geben, was mit reinem.Buy-and-Hold gar nicht möglich ist, sollte sich das Gespräch darüber nicht vermeiden lassen.

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Geschrieben

vor 7 Stunden schrieb Smartinvestor:

Für mich war es ab dem.ersten Mal klar, die meist kurz vor oder mittem im Crash sich bietende Gelegenheit auf eine sichere Prämie durch den Verkauf ungwöhnlich hoch gestiegener Einzelanlagen und den gleichzeitigen Kauf ungewöhnlich tief gefallener anderer Einzelanlagen zu sichern.

 

Hm. Ist natürlich auch nett.

Ich habe bisher immer gedacht, die "Kriesen" sind international überall etwa gleich stark, weil alles in der Wirtschaft sehr stark miteinander vernetzt ist.

Aber diese regionalen Schwankungen liegen dann wohl an der Notenbankenpolitik?

Also wenn der Euro zum Dollar aufwertet, kann ich amerikanische Aktien günstiger kaufen.

Dann würde es ja momentan eher Sinn machen Europa Aktien zu kaufen, da der Euro ja demnächst gegenüber dem Dollar steigen soll. Dann werden die amerikanischen Dollar Aktien ja günstiger.

Falls es so kommt.

 

Woran erkennst du denn, das eine Einzelanlage ungewöhnlich hoch gestiegen ist? Passiert das bei ETF´s überhaupt?

 

Wenn ein Markt jetzt dauerhaft (für immer) weniger performt als ein anderer,

weil z.B. die politischen Voraussetzungen nicht so optimal passen wie bei dem anderen, würde das beim Rebalancing dann aber heissen,

dass ich später immer weniger Geld in den Markt gebe, der gut läuft und immer mehr Geld in den Markt, der nicht hinterherkommt.

Wenn ich immer 40/40/20 weiter eingezahlt hätte, hätte ich später eine höhere Rendite, als wenn ich Rebalancing betreibe.

 

Das verwirrt mich jetzt irgendwie.

 

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Das weißt du ja erst im Nachhinein, sonst könntest du die schlechten Investments ja von vornherein vermeiden und mehr in die guten stecken. 

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vor 2 Stunden schrieb Relich:

Das weißt du ja erst im Nachhinein, sonst könntest du die schlechten Investments ja von vornherein vermeiden und mehr in die guten stecken. 

:thumbsup:

 

Bei mir war es sogar oft so, das die Region von der ich am wenigsten hielt am besten abschnitt. Die Märkte bzw. die Menschen sind eben irrational. Wir Kleinanleger haben da sowieso niemals den vorausschauenden Durchblick. Wer dies von sich annimmt lässt die nötige Demut vermissen und ist von sich selbst zu sehr überzeugt.

 

Gruß

Joseph

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