Dividenden-Pirat

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543 posts in this topic

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Am 24.6.2018 um 19:54 schrieb Wertpapiernoob:

Hallo Dividenden-Pirat,

aus verschiedenen Gründen wollte ich mich in dieser Diskussion auch einklinken. Aktuell befinde ich mich in einer ähnlichen Situation. Auch ich habe mein Weltdepot fast vollständig aufgelöst (bis auf EM und Asien-Pazifik) und werde in Zukunft Nordamerika und Europa mit Einzelinvestments abdecken. Mein EM Anteil würde auch so wie bei dir bei ungefähr 15% liegen. Zumindet ich finde das dies ein guter Kompromiss darstellt und dafür sorgt das neben den Einzelinvestments gut gestreut wird. Wenn du nur 15% EM wohl fühlst dann ist das halt so. Man muss nicht alles stumpf nachmachen. Aufstocken kann man immer und besparen tust du ja auch noch.

 

Und auch genauso wie du habe ich mir AXA SA angeschaut. Am Ende habe habe ich mich aber für Wüstenrot und Württembergische entschieden da die Bewertung noch ein wenig niedriger war. Natürlich kann man die beiden Unternehmen nicht miteinander vergleichen (vorallen wegen dem Size-Faktor), aber aus diesen Sektor sind die beiden Werte ähnlich niedrig bewertet waren. Bei der AXA ist mir aufgefallen das diese erst seit 2014 Dividende zahlen, während WuW auch während der Lehmannpleite gezahlt hat.

 

Morningstar: AXA SA

 

Morningstar: Wüstenrot und Württembergische

 

Als weiter Rat bzgl. EM: Ich weiß nicht wie du vorgehst. Aber mach doch einfach ein Morningstar XRAY von deinen Portfolio und evaluiere das ganze. :thumbsup:

 

Danke für deine Gedanken zum EM - ETF. Ich werde mir das ganze durch den Kopf gehen lassen. Einen Druck zu Verkaufen habe ich ja nicht. 

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Posted · Edited by Schildkröte

Am 24.6.2018 um 19:54 schrieb Wertpapiernoob:

Und auch genauso wie du habe ich mir AXA SA angeschaut. Am Ende habe habe ich mich aber für Wüstenrot und Württembergische entschieden da die Bewertung noch ein wenig niedriger war. Natürlich kann man die beiden Unternehmen nicht miteinander vergleichen (vorallen wegen dem Size-Faktor), aber aus diesen Sektor sind die beiden Werte ähnlich niedrig bewertet waren. Bei der AXA ist mir aufgefallen das diese erst seit 2014 Dividende zahlen, während WuW auch während der Lehmannpleite gezahlt hat.

 

Morningstar: AXA SA

 

Morningstar: Wüstenrot und Württembergische

 

Woraus leitest Du ab, dass die AXA erst seit 2014 eine Dividende zahlt

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vor 2 Stunden schrieb Schildkröte:

 

Woraus leitest Du ab, dass die AXA erst seit 2014 eine Dividende zahlt

 

Danke für deine Korrektur Schildkröte! Um ehrlich zu sein hatte ich nicht weiter nacheschaut da ich mich für Sanofi aus Frankreich entschieden hatte und noch Safran beobacte. Da hatte ich wohl blind auf Morningstar vertraut. Wahrscheinlich war für den entsprechenden Börsenplatz bei Morningstar keine Information eingetragen. Ich bin noch am Anfang und mache noch die typischen Fehler. :)

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Posted · Edited by Dividenden-Pirat

Guten Morgen, 

 

aktuell lese ich das Buch von Graham der Intelligente Investor. Er empfiehlt in seinem Buch, dass man als Investor 25% des Portfolio in Anleihen halten sollte. Auch habe ich nicht das Kapital um in Einzelanleihen zu investieren. Er empfiehlt um dies abzudecken Fonds. 

 

Nach Recherche möchte ich anfangen einen 25% Anteil von Anleihen in das Portfolio via. Sparplan aufzunehmen um den Rentenanteil im Depot beständig zu erhöhen. 

 

Bildschirmfoto 2018-07-11 um 10.21.18.png

 

Auch Supertobs benutzt diese Darstellung. Quelle

 

Konten in € sind vorhanden. € Staatsanleihen & € Unternehmensanleihen sowie US$ Anleihen nicht dazu möchte ich eine kleine Komponente EM - Anleihen.

 

Folgende 2 Ideen habe ich um diese darzustellen:

 

Idee I

 

1. Für die Komponente "Welt"

 

Xtrackers II Global Government Bond UCITS ETF 5C (WKN DBX0NM)

 

Bildschirmfoto 2018-07-11 um 10.25.09.png

Bildschirmfoto 2018-07-11 um 10.25.18.png

 

Dieser würde die USA sowie Japan in Form von Staatsanleihen in das Depot bringen. Wechselkurs in der Währung sind hier zu bedenken.

 

2. Für die Komponente China:

 

Xtrackers II Harvest China Government Bond UCITS ETF 1D (WKN DBX0PN)

 

3. Für die Komponente EM:

 

wären folgende zu wählen:

 

Xtrackers II USD Emerging Markets Bond UCITS ETF 1C - EUR Hedged (WKN DBX0AV)

 

Bildschirmfoto 2018-07-11 um 10.34.15.png

 

oder

 

SPDR® Bloomberg Barclays Emerging Markets Local Bond UCITS ETF (WKN A1JJTV)

 

Bildschirmfoto 2018-07-11 um 10.34.57.png

 

oder

 

Templeton Global Total Return Fund A(Mdis)USD (WKN 812926)

 

Als Aktiven Fonds.

 

Bildschirmfoto 2018-07-11 um 10.35.31.png

 

 

Bildschirmfoto 2018-07-11 um 11.02.24.png

 

Idee II

 

Europa:

 

Xtrackers II Eurozone Government Bond UCITS ETF 1D (WKN DBX0KC)

 

Bildschirmfoto 2018-07-11 um 11.01.59.png

 

USA:

 

Xtrackers II US Treasuries UCITS ETF 1D (WKN DBX0CQ)

 

oder 

 

Xtrackers II US Treasuries UCITS ETF 2D - EUR Hedged (WKN DBX0QG)

 

China:

 

Xtrackers II Harvest China Government Bond UCITS ETF 1D (WKN DBX0PN)

 

EM Variante 1:

 

Xtrackers USD Emerging Markets Bond Quality Weighted UCITS ETF 1D (WKN A144GB)

 

Bildschirmfoto 2018-07-11 um 11.10.39.png

 

EM Variante 2 = Variante 2 Hedged:

 

Xtrackers USD Emerging Markets Bond Quality Weighted UCITS ETF 2D - EUR Hedged (WKN A144GC)

 

Bildschirmfoto 2018-07-11 um 11.16.09.png

 

Fazit:

 

Die Aufteilung würde ich innerhalb der 25% vornehmen wollen wie ein ETF Weltdepot.

 

Europa (20%) und USA (36%) - 56%

China (20%) und EM (24%) - 44%

 

Aktuell würde ich zu Idee 2 Tendieren.

 

Wieso?

 

1. Sparpauschbetrag ist noch nicht voll

2. TD geringerer als in Variante 2

3. Gebührenfreie Order monatlich via. Sparplan möglich

4. Rebalancing via. Anpassung der Sparrate jährlich möglich.

5. Durch die Hedged Variante könnte ich das Währungsrisiko minimieren. 

 

 

Für Konstruktives Feedback bin ich jederzeit dankbar.

 

 

 

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vor 39 Minuten schrieb Dividenden-Pirat:

aktuell lese ich das Buch von Graham der Intelligente Investor. Er empfiehlt in seinem Buch, dass man als Investor 25% des Portfolio in Anleihen halten sollte. Auch habe ich nicht das Kapital um in Einzelanleihen zu investieren. Er empfiehlt um dies abzudecken Fonds. 

 

Nach Recherche möchte ich anfangen einen 25% Anteil von Anleihen in das Portfolio via. Sparplan aufzunehmen um den Rentenanteil im Depot beständig zu erhöhen. 

Bist Du sicher dass das Graham 1973 geschrieben hat?

 

Einen festen Anteil für alle Situationen halte ich für fragwürdig. Es kommt darauf an, was Du mit den Anleihen erreichen willst, welche Anleihen es sind und wie die Rahmenbedingungen sind. Wenn Du nicht gerade mit High Yield Anleihen zocken willst, dann sind Fonds bei Anleihen wenig sinnvoll. Man zahlt bei der aktuellen Negativrenditen dann auch noch die Kosten und den Verdienst des Fonds. Wenn es unbedingt sein muss (ich würde es derzeit nicht machen) dann kann man Bundesanleihen auch kostenlos bei der Bundesschuldenverwaltung kaufen und lagern. Statt eines monatlichen Sparplans kannst Du auch einmal jährlich kaufen.

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Posted · Edited by Dividenden-Pirat

vor 12 Minuten schrieb reko:

Bist Du sicher dass das Graham 1973 geschrieben hat?

 

Einen festen Anteil für alle Situationen halte ich für fragwürdig. Es kommt darauf an, was Du mit den Anleihen erreichen willst, welche Anleihen es sind und wie die Rahmenbedingungen sind. Wenn Du nicht gerade mit High Yield Anleihen zocken willst, dann sind Fonds bei Anleihen wenig sinnvoll. Man zahlt bei der aktuellen Negativrenditen dann auch noch die Kosten und den Verdienst des Fonds. Wenn es unbedingt sein muss (ich würde es derzeit nicht machen) dann kann man Bundesanleihen auch kostenlos bei der Bundesschuldenverwaltung kaufen und lagern. Statt eines monatlichen Sparplans kannst Du auch einmal jährlich kaufen.

 

Ich habe die aktuellste Auflage gelesen anscheinend hat er sogar 50:50 empfohlen. Die ETFs welche ich genannt habe, haben in den letzten Jahren der 0 Zins Politik dennoch Rendite erwirtschaften können. Ich nehme an, dass liegt am Laufzeitmix? Ich möchte eine Anlage neben dem TG in Staatsanleihen für das erste. Ein späterer Ausbau ist möglich muss aber nicht sein, wenn ich mich mit Einzelwerten wie einer globalen Mischung aus Staatsanleihen wohlfühlen sollte.

 

Auch steigen die Zinsen in der USA wieder. 

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Posted · Edited by reko

vor 10 Minuten schrieb Dividenden-Pirat:

 

Ich habe die aktuellste Auflage gelesen anscheinend hat er sogar 50:50 empfohlen. Die ETFs welche ich genannt habe, haben in den letzten Jahren der 0 Zins Politik dennoch Rendite erwirtschaften können. Ich nehme an, dass liegt am Laufzeitmix? Ich möchte eine Anlage neben dem TG in Staatsanleihen für das erste. Ein späterer Ausbau ist möglich muss aber nicht sein, wenn ich mich mit Einzelwerten wie einer globalen Mischung aus Staatsanleihen wohlfühlen sollte.

Deine Übersetzung und Neuauflage stammt nicht von Graham, der ist 1976 gestorben. Eine Rendite kann man bei Anleihen derzeit nicht mit Laufzeit sondern nur mit Risiko erhalten. Höheres Risiko beim sicheren Depotanteil und lange Laufzeit im aktuellen Niedrigzinsumfeld ist wenig sinnvoll. 

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Gerade eben schrieb reko:

Deine Übersetzung und Neuauflage stammt nicht von Graham, der ist 1976 gestorben. Eine Rendite kann man bei Anleihen derzeit nicht mit Laufzeit sondern nur mit Risiko erhalten. Höheres Risiko beim sicheren Depotanteil und lange Laufzeit in aktuellen Niedrigzinsumfeld ist wenig sinnvoll. 

 

Also wäre bei Erhöhung der Leitzinsen wie z.B. in den USA es Sinnvoll erstmal mit der USA anzufangen und bei entsprechenden Erhöhungen die Investition anzupassen / umzuschichten?

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vor 1 Minute schrieb Dividenden-Pirat:

 

Also wäre bei Erhöhung der Leitzinsen wie z.B. in den USA es Sinnvoll erstmal mit der USA anzufangen und bei entsprechenden Erhöhungen die Investition anzupassen / umzuschichten?

Sind die Zinsen niedrig, dann nimmt man Floater oder Kurzläufer. Sind die Zinsen hoch nimmt man langlaufende Festzinsanleihen. In Fremdwährungen sollte man nur gehen, wenn man die Währungsrisiken mit einkalkuliert hat. Da Deinen Gedankengang auch andere haben, werden die Gewinne dieser Strategie oft von den Währungsverlusten aufgefressen.

Ich hatte früher überwiegend Anleihen, zur Zeit fast keine mehr.

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vor 9 Minuten schrieb reko:

Sind die Zinsen niedrig, dann nimmt man Floater oder Kurzläufer. Sind die Zinsen hoch nimmt man langlaufende Festzinsanleihen. In Fremdwährungen sollte man nur gehen, wenn man die Währungsrisiken mit einkalkuliert hat. Da Deinen Gedankengang auch andere haben, werden die Gewinne dieser Strategie oft von den Währungsverlusten aufgefressen.

Ich hatte früher überwiegend Anleihen, zur Zeit fast keine mehr.

 

Danke für das Feedback :-)

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vor 36 Minuten schrieb reko:

Bist Du sicher dass das Graham 1973 geschrieben hat?

 

Einen festen Anteil für alle Situationen halte ich für fragwürdig. Es kommt darauf an, was Du mit den Anleihen erreichen willst, welche Anleihen es sind und wie die Rahmenbedingungen sind. Wenn Du nicht gerade mit High Yield Anleihen zocken willst, dann sind Fonds bei Anleihen wenig sinnvoll. Man zahlt bei der aktuellen Negativrenditen dann auch noch die Kosten und den Verdienst des Fonds. Wenn es unbedingt sein muss (ich würde es derzeit nicht machen) dann kann man Bundesanleihen auch kostenlos bei der Bundesschuldenverwaltung kaufen und lagern. Statt eines monatlichen Sparplans kannst Du auch einmal jährlich kaufen.

 

Name der Bundesschuldenverwaltung ist wie aus deinem Link ersichtlich schon lange "Finanzagentur".

 

Bundesanleihen kann man dort nicht kaufen

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Bei Anleihen hat man idR keinen Inflationsschutz. Dann kann auch ein hoher Zins Verluste bringen (hohe Zinsen gibt es oft bei Inflation). Man kann aber auch inflation linked Bonds nehmen. Es hängt alles davon ab, wie man die zukünftige Entwicklung einschätzt.

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Posted · Edited by pillendreher

vor 43 Minuten schrieb reko:

Bist Du sicher dass das Graham 1973 geschrieben hat?

 

Einen festen Anteil für alle Situationen halte ich für fragwürdig. Es kommt darauf an, was Du mit den Anleihen erreichen willst, welche Anleihen es sind und wie die Rahmenbedingungen sind. Wenn Du nicht gerade mit High Yield Anleihen zocken willst, dann sind Fonds bei Anleihen wenig sinnvoll. Man zahlt bei der aktuellen Negativrenditen dann auch noch die Kosten und den Verdienst des Fonds. Wenn es unbedingt sein muss (ich würde es derzeit nicht machen) dann kann man Bundesanleihen auch kostenlos bei der Bundesschuldenverwaltung kaufen und lagern. Statt eines monatlichen Sparplans kannst Du auch einmal jährlich kaufen.

 

Nö, denn ich zitiere mal aus deinem Link:
 

Zitat

 

Wie kann ich Bundesanleihen kaufen und verkaufen?

Bundesanleihen können über Kreditinstitute an jedem Börsentag ge- oder verkauft werden. Ihre Emissionstermine stehen schon bis zu einem Jahr im Voraus fest.

Bundesanleihen werden zu vorab veröffentlichten Terminen begeben. Diese Begebungstermine, aber auch die Emissionsvolumina werden in Form eines Emissionskalenders  bereits zum Ende des Vorjahres für das komplette, folgende Kalenderjahr publiziert. Die Kupons der einzelnen Bundesanleihen werden wenige Tage vor der jeweiligen Begebung entsprechend dem Zinsniveau am Rentenmarkt festgelegt.

Emissionsdaten zehnjährige Bundesanleihen 2018

Neuemissionen: 2

Fälligkeiten und Zinstermine: 15. Februar, 15. August

Emissionsdaten dreißigjährige Bundesanleihen 2017

Neuemissionen: keine,
Aufstockungen der Neuemissionen aus 2012, 2014 udn 2017

Fälligkeiten und Zinstermine: 15. August (für Emissionen seit 2014)

Banken und Sparkassen
Die zehn- und dreißigjährigen Bundesanleihen können börsentäglich über jede Bank oder Sparkasse gekauft und dort in einem Wertpapierdepot verwahrt und bei Bedarf auch wieder verkauft werden. Es gibt grundsätzlich weder Mindestanlagesumme noch einen Anlagehöchstbetrag. Kreditinstitute verlangen für den Kauf, Verkauf sowie die Verwahrung in der Regel Gebühren.

Finanzagentur
Bei der Finanzagentur ist lediglich die Verwaltung von Bundesanleihen, die bis zum 21. August 2012 begeben wurden, möglich. Während die Verwahrung in einem Schuldbuchkonto gebührenfrei ist, fällt hier beim Verkauf vor dem Laufzeitende Effektenprovision für die Bundesbank an. Die jährlichen Zinszahlungen können in der Tagesanleihe des Bundes angelegt werden.

 

PS otto03 war mal wieder schneller

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Posted · Edited by pillendreher

vor 31 Minuten schrieb reko:

Sind die Zinsen niedrig, dann nimmt man Floater oder Kurzläufer. Sind die Zinsen hoch nimmt man langlaufende Festzinsanleihen. In Fremdwährungen sollte man nur gehen, wenn man die Währungsrisiken mit einkalkuliert hat. Da Deinen Gedankengang auch andere haben, werden die Gewinne dieser Strategie oft von den Währungsverlusten aufgefressen.

Ich hatte früher überwiegend Anleihen, zur Zeit fast keine mehr.

 

Gibt auch andere Meinungen (nicht meine) dazu,  z.B. Ray Dalio’s All Seasons Portfolio

https://portfolio-architekt.de/ray-dalios-all-seasons-portfolio/
 

Zitat

 

Beim folgenden Backtest haben wir für den einzelnen Asset Klassen folgende Märkte gewählt:

Asset KlasseMarkt

-30% Aktien

   18% S&P500

    3% US Small Caps

    6% Foreign Developed (EAFE)

    3% Foreign Emerging

-40% Langlaufende Staatsanleihen40% US Government Bonds 30 Jahre

-15% Mittelfristige Staatsanleihen15% US Government Bonds 10 Jahre

-7,5% Gold7,5% Gold

-7,5% Rohstoffe7,5% Goldman Sachs Commodity Index

 

 

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vor 17 Minuten schrieb otto03:

Name der Bundesschuldenverwaltung ist wie aus deinem Link ersichtlich schon lange "Finanzagentur".

Bundesanleihen kann man dort nicht kaufen

Meine Erfahrungen sind schon etwas älter. Ich korrigiere (deutsche-finanzagentur.de..schuldbuchkonto)

Zitat

Nach der Einstellung des Privatkundengeschäfts Ende 2012 können Sie von Ihrem Bank- oder Sparkassendepot noch folgende Bundeswertpapiere zu uns übertragen lassen:

Bundesschatzbriefe

bis zum 21. August 2012 emittierte Bundesanleihen und inflationsindexierte Anleihen

Auch wenn der offizielle Name geändert wurde, bleibt es eine Schuldenverwaltung.

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Posted · Edited by Stockinvestor

Grahams Ratschlag für den nicht professionellen Anleger sieht eine Aufteilung 50:50 (Aktien:Anleihen) vor.

Bei hohen Zinsen soll die Aufteilung bis zu 25:75 (Aktien:Anleihen) betragen.

Bei niedrigen Zinsen bis zu 75:25 (Aktien:Anleihen).

 

Vielleicht würde seine Empfehlung aufgrund historisch niedriger Zinsen heute anders lauten.

Sein Schüler Warren Buffett empfiehlt seinen Verwandten bzw. deren Treuhänder eine Aufteilung von 90:10 (Aktien:Anleihen).

 

Zitat

My advice to the trustee couldn’t be more simple: Put 10% of the cash in short-term government bonds and 90% in a very low-cost S&P 500 index fund. (I suggest Vanguard’s.)

 

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vor 4 Minuten schrieb Stockinvestor:

Grahams Ratschlag für den nicht professionellen Anleger sieht eine Aufteilung 50:50 (Aktien:Anleihen) vor.

Bei hohen Zinsen soll die Aufteilung bis zu 25:75 (Aktien:Anleihen) betragen.

Bei niedrigen Zinsen bis zu 75:25 (Aktien:Anleihen).

 

Vielleicht würde seine Empfehlung aufgrund historisch niedriger Zinsen heute anders lauten.

Sein Schüler Warren Buffett empfielt seinen Verwandten ein Aufteilung von 90:10 (Aktien:Aleihen).

Ich bezweifelte nicht die Anleihen, sondern "Er empfiehlt um dies abzudecken Fonds."

 

Die dynamische Anpassung des Anleiheanteils an das Umfeld betreibe ich auch.

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vor 20 Minuten schrieb reko:

Meine Erfahrungen sind schon etwas älter. Ich korrigiere (deutsche-finanzagentur.de..schuldbuchkonto)

Auch wenn der offizielle Name geändert wurde, bleibt es eine Schuldenverwaltung.

 

Dennoch konnte man auch zu Zeiten der Bundesschuldenverwaltung dort keine Bundesanleihen kaufen

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@otto03Ich habe meine Bundeswertpapiere bei der Filialbank kostenlos direkt vom Bund geordert und bei der Schuldenverwaltung kostenlos verwahrt. Ich musste auf den Formular nur richtig ankreuzen. Ob das Anleihen oder Obligationen waren weiss ich nicht mehr, aber definitiv keine Bundesschätzchen. Seit über 10 Jahren habe ich aber keine Bundeswertpapiere mehr.

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Bei der geplant Summe der monatlichen Investitionen wird es lange dauern bis der Anteil 25% entspricht. Ich via ETFs mit einer monatlichen Summe anfangen. Je nach Entwicklung des Gesamtmarkt, wird eine Anpassung vorgenommen.

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Posted · Edited by reko

@otto03 

einige Minuten Google hatten gereicht test 07/2000: Bundeswertpapiere-Jetzt-direkt-beim-Bund. Das gab es sogar online und mit Sparplan

Zitat

Käufer von Bundesschatzbriefen können sich nun den Umweg über die Bank sparen: Seit Juni bietet die Bundesschuldenverwaltung (BSV) an, Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze und Obligationen direkt bei ihr zu erwerben, wenn man bereits ein Sparkonto bei der BSV hat.

… Die Papiere gibt es nicht nur als Einmalanlage, sondern auch als Sparplan mit monatlichen Raten von mindestens 100 Mark

… Bisher musste man dafür in eine Filiale der Landeszentralbank gehen

 

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vor 21 Minuten schrieb reko:

@otto03 

einige Minuten Google hatten gereicht test 07/2000: Bundeswertpapiere-Jetzt-direkt-beim-Bund. Das gab es sogar online und mit Sparplan

 

@reko 

Danke für den Hinweis,

dann werde ich also  WKN 110245 (BB66), Kupon 0,25% (Gruß an die Zinswende!), Tenderpreis 98,9% (entspricht Ytm 0,36%)  direkt dort kaufen.

Nur - irgendwie funktioniert es nicht.

 

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Posted · Edited by reko

vor 1 Stunde schrieb pillendreher:

Gibt auch andere Meinungen (nicht meine) dazu,  z.B. Ray Dalio’s All Seasons Portfolio

https://portfolio-architekt.de/ray-dalios-all-seasons-portfolio/

Zitat

Beim folgenden Backtest haben wir für den einzelnen Asset Klassen folgende Märkte gewählt:

...

-40% Langlaufende Staatsanleihen40% US Government Bonds 30 Jahre

 

das kann in der Vergangenheit bis zum Zinstiefstpunk auch erfolgreich gewesen sein.

Vielleicht ein Grund nicht zu sehr auf Backtests zu vertrauen.

 

@pillendreher "dann werde ich also  WKN 110245 (BB66) .. " werd nicht kindisch, da steht eindeutig

reko "Nach der Einstellung des Privatkundengeschäfts Ende 2012 …"

otto03 "Dennoch konnte man auch zu Zeiten der Bundesschuldenverwaltung dort keine Bundesanleihen kaufen"

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Posted · Edited by Schildkröte

vor 2 Stunden schrieb Dividenden-Pirat:

Die ETFs welche ich genannt habe, haben in den letzten Jahren der 0 Zins Politik dennoch Rendite erwirtschaften können. Ich nehme an, dass liegt am Laufzeitmix?

...

Auch steigen die Zinsen in der USA wieder. 

 

Ich hatte Dir dazu schon was auf Deine PN-Anfrage hin geschrieben. Hast Du Dich inzwischen mit der Zinstrukturkurve, der (modififizierten) Duration, der Rendite auf Verfall etc. beschäftigt?

Solange die Zinsen gesunken sind, war das bei einer langen Duration ein Kurstreiber. Bei steigenden Zinsen verhält es sich andersrum.

Wenn Du jetzt also Rentenfonds (mit langer Duration) in der Annahme kaufst, Du könntest sie als Tagesgeldersatz betrachten, unterliegst Du (bei steigenden Zinsen) einem Trugschluss.

Darüber hinaus werden die in der Eurozone noch immer mickrigen Renditen auf Verfall durch die TER aufgefressen.

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Der arme Dividenden-Pirat - so genau wollte er es doch gar nicht wissen!

 

vor 16 Minuten schrieb reko:

reko "Nach der Einstellung des Privatkundengeschäfts Ende 2012 …"

otto03 "Dennoch konnte man auch zu Zeiten der Bundesschuldenverwaltung dort keine Bundesanleihen kaufen"

Vorschlag zur Güte: Man konnte zwar keine Bundesanleihen (i. e. S., das sind die Bunds 10y/30y) dort kaufen, aber Bundesobligationen (was otto03 natürlich weiß - das sind dann Anleihen i. w. S.)

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