Fondssparplan für 10 Jahre

Geschrieben

Hallo,

 

Ich habe noch keinerlei Erfahrung mit Geldanlangen, ich beginne nun erst mir Gedanken zu machen, da ich nun ein regelmäßiges Einkommen habe und davon Geld auf die Seite legen kann. Ich habe nun schon einiges im Forum gelesen, aber die Wucht an Infos macht es mir schwer alles zu ordnen und Zusammenhänge zu verstehen drum muss ich mal meine Fragen konkretisieren.

 

Ich habe mir überlegt monatlich einen Betrag von mindestens 300 Euro, bei Bonuszahlungen die auch immer wieder vorkommen auch mal mehr so ca. 700-1000 Euro insgesamt monatlich zu sparen.

 

Aber der fixe Betrag von 300 Euro fließt nun in folgende Fonds.

150€ in den Erste Immobilienfonds AT0000A08SH5

 

und je 50 Euro in:


You Invest active AT0000A11F86
Delphin Trend Global AT0000A09UR8
Espa Stock Vienna AT0000813001

 

Ich habe viel Zeit und bin bereit mich aktiv um meine Finanzen zu kümmern.

Ich würde mich als risikofreudigen Typen bezeichnen, allerdings möchte ich eben abwiegen können, wie ich das Risiko streue, das ist mir noch nicht ganz klar.


Ich würde 10 Jahre sparen.
Ich möchte mir in 10 Jahren eine Wohnung kaufen.

 

Ich möchte gerne wissen ob meine Sparpläne so Sinn machen, das Risiko gut gestreut ist und mir nach Abzug der Gebühren und Steuern auch noch was bleibt und es doch besser ist in Fonds zu sparen als es aufs Sparbuch zu legen. Oder ob das Sparbuch nicht doch die bessere Variante ist, da eben absolut sicher, aber dafür kostet es eben die Inflation.

 

Kurzum, lohnt es sich das Risiko einzugehen, oder ist die Aussicht auf gute Rendite bei meinem Sparplan und den Fonds eher gering und insgesamt ein Schwachsinn?

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Geschrieben

Liefere doch bitte mal, wie im anderen Thread schon gefordert die Angaben zur Eröffnung neuer Themen: 

 

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vor 24 Minuten schrieb mathias20111:

Ich habe mir überlegt monatlich einen Betrag von mindestens 300 Euro, bei Bonuszahlungen die auch immer wieder vorkommen auch mal mehr so ca. 700-1000 Euro insgesamt monatlich zu sparen.

 

Aber der fixe Betrag von 300 Euro fließt nun in folgende Fonds.

150€ in den Erste Immobilienfonds AT0000A08SH5

 

und je 50 Euro in:


You Invest active AT0000A11F86
Delphin Trend Global AT0000A09UR8
Espa Stock Vienna AT0000813001

 

(...)

 

Ich würde 10 Jahre sparen.
Ich möchte mir in 10 Jahren eine Wohnung kaufen.

 

Hallo Mathias,

 

willkommen im Forum! Hast Du die einschlägigen Diskussionsfäden schon studiert?

 

Weil Du's anpeilst: Wertpapierinvestition sollten für mindestens zehn Jahre gedacht sein. Wenn Du "genau" ab in zehn Jahren eine ETW kaufen möchtest, dann würde ich an Deiner Stelle konservativer anlegen. Abgesehen davon, dass Deine Fonds-Auswahl nach Branchenwette riecht. Rechne Dir doch einmal aus, wieviel Eigenkapital Du bei mindestens 20 % EK-Unterlegung plus Kaufnebenkosten, also bis zu 40 % der Finanzierungssumme bräuchtest. Wenn Du selbstnutzen möchtest, kämest Du je nach Region wahrscheinlich auf 50 - 100 TEUR, die Du relativ sicher ansparen solltest.

 

Gegenvorschlag nach Erledigung der üblichen Risikoabsicherung/Schuldentilgung/Notgroschenbildung: 70 - 90 % hart auf das beste verfügbare Tagesgeldkonto wegsparen bis Du bei der genannten Spanne angekommen bist und zur Übung bzw. für ein wenig Pfeffer oder auch als Inflationsausgleich die verbleibenden 10 - 30 % in EINEN guten World-ETF anlegen. Einfach, kostengünstig, lehrreich und robust, damit der Immotraum Wirklichkeit werden kann.

 

Sofern Du Bausparverträge (Stichworte Zinsspekulation und Zuteilungszeitpunkt) verstehst, könntest Du sogar über den Einsatz eines ebensolchen nachdenken...

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Geschrieben

Steht der Wohnungskauf im Fokus oder die Rendite-bringende Geldanlage? Beides verträgt sich nicht besonders gut miteinander.

Oder hast du noch größere Geldsummen in der Hinterhand, um diese als Eigenkapital einzusetzen? 300*10*12=36.000€, das ist schon mal ein Anfang, aber mehr auch nicht.

Wenn die Kurse zum gewünschten Kaufzeitpunkt schlecht stehen (z.B. -50%), kannst und willst du dann warten und den Kauf verschieben?

 

Wenn die Prioritäten klar abgesteckt sind, dann kann man weiter über die Details der Fondsauswahl, -verteilung, etc. nachdenken.

 

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Geschrieben

vor 1 Stunde schrieb Seabushy:

Steht der Wohnungskauf im Fokus oder die Rendite-bringende Geldanlage? Beides verträgt sich nicht besonders gut miteinander.

Oder hast du noch größere Geldsummen in der Hinterhand, um diese als Eigenkapital einzusetzen? 300*10*12=36.000€, das ist schon mal ein Anfang, aber mehr auch nicht.

Wenn die Kurse zum gewünschten Kaufzeitpunkt schlecht stehen (z.B. -50%), kannst und willst du dann warten und den Kauf verschieben?

 

Wenn die Prioritäten klar abgesteckt sind, dann kann man weiter über die Details der Fondsauswahl, -verteilung, etc. nachdenken.

 

 

vor 2 Stunden schrieb mzl:

 

Hallo Mathias,

 

willkommen im Forum! Hast Du die einschlägigen Diskussionsfäden schon studiert?

 

Weil Du's anpeilst: Wertpapierinvestition sollten für mindestens zehn Jahre gedacht sein. Wenn Du "genau" ab in zehn Jahren eine ETW kaufen möchtest, dann würde ich an Deiner Stelle konservativer anlegen. Abgesehen davon, dass Deine Fonds-Auswahl nach Branchenwette riecht. Rechne Dir doch einmal aus, wieviel Eigenkapital Du bei mindestens 20 % EK-Unterlegung plus Kaufnebenkosten, also bis zu 40 % der Finanzierungssumme bräuchtest. Wenn Du selbstnutzen möchtest, kämest Du je nach Region wahrscheinlich auf 50 - 100 TEUR, die Du relativ sicher ansparen solltest.

 

Gegenvorschlag nach Erledigung der üblichen Risikoabsicherung/Schuldentilgung/Notgroschenbildung: 70 - 90 % hart auf das beste verfügbare Tagesgeldkonto wegsparen bis Du bei der genannten Spanne angekommen bist und zur Übung bzw. für ein wenig Pfeffer oder auch als Inflationsausgleich die verbleibenden 10 - 30 % in EINEN guten World-ETF anlegen. Einfach, kostengünstig, lehrreich und robust, damit der Immotraum Wirklichkeit werden kann.

 

Sofern Du Bausparverträge (Stichworte Zinsspekulation und Zuteilungszeitpunkt) verstehst, könntest Du sogar über den Einsatz eines ebensolchen nachdenken...

Das klingt eigentlich ganz vernünftig. Und nein ich verstehe Bausparveträge nicht, hatte das aber eben auch für wenig sinnvoll gehalten da es beim momentanen Zinsniveau nicht inflationsdeckend ist.

vor 2 Stunden schrieb Seabushy:

Steht der Wohnungskauf im Fokus oder die Rendite-bringende Geldanlage? Beides verträgt sich nicht besonders gut miteinander.

Oder hast du noch größere Geldsummen in der Hinterhand, um diese als Eigenkapital einzusetzen? 300*10*12=36.000€, das ist schon mal ein Anfang, aber mehr auch nicht.

Wenn die Kurse zum gewünschten Kaufzeitpunkt schlecht stehen (z.B. -50%), kannst und willst du dann warten und den Kauf verschieben?

 

Wenn die Prioritäten klar abgesteckt sind, dann kann man weiter über die Details der Fondsauswahl, -verteilung, etc. nachdenken.

 

Der Wohnungskauf steht im Fokus, allerdings nicht um darin zu wohnen sondern um sie weiter zu vermieten. Ich möchte mir sozusagen langsam ein Grundeinkommen durch die Miete ermögichen.

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Geschrieben · bearbeitet von 3mg4

vor 20 Minuten schrieb mathias20111:

Der Wohnungskauf steht im Fokus, allerdings nicht um darin zu wohnen sondern um sie weiter zu vermieten. Ich möchte mir sozusagen langsam ein Grundeinkommen durch die Miete ermögichen.

 

Das ist ein eigenes Thema, es gibt viel, sehr viel Literatur dazu.

Hast du dir das Szenario schon mal durchgerechnet/durchgedacht? (Wie alt bist du jetzt, wie alt in 10 Jahren, wo wohnst du in 10 Jahren, Warum willst du nicht selbst darin wohnen, Wie schaut die Zinswelt in 10 Jahren aus, Wie lange wirst du den Kredit abbezahlen? Was machst du bei Leerstand? Wie sieht der Immo Markt aus, Wer verwaltet das ganze dann etc etc etc)

 

Wie schon die Poster davor, wenn Immo, dann besser nur ein kleiner Teil des Geldes in Aktien stecken.

 

Das größte Problem bei deinem jetztigen Investment sehe ich bei den Kosten (Ausgabeaufschläge, Performance Fees (zum Teil von 10%)) und einen Österreich Bias.

 

Gibt es neben der Ansparrate noch einen Tagesgeldpolster?

Sind eventuelle Schulden schon getilgt?

 

 

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Geschrieben

Hallo und Willkommen hier im Forum Matthias,

 

Deinen ISIN Nummer entnehme ich das Du aus Österreich kommst.

 

Als erstes ist es wichtig, dass Du die richtige Bank oder Online Plattform hast,

da können ganz schön Gebühren anfallen.

 

Dein erster Fonds ist ein Immobilienfonds,

in der Finanzkrise 2008 haben einige dieser Fonds einen auf den Deckel bekommen

und befinden sich in Auflösung und es gibt da noch kein Ende in Sicht,

meiner Meinung nach, verkaufen die mit Betongold Sicherheit die es nicht gibt,

 

http://www.fondsweb.at/AT0000A08SH5-ERSTE-IMMOBILIENFONDS-T

 

Dieser Fonds hat einen Ausgabeaufschlag von 3,5% und hat dieses Jahr bisher nur +1,57% gemacht,

d.h. Du mußt min. 2,5 Jahre da drin bleiben um einen Gewinn zu machen.

 

Für die Risikoklasse 3 ist da zu wenige Rendite drin.

 

Der nächste Fonds ist ein Dachfonds, der Ausgabeaufschlag dieses Fonds beträgt 4%,

aber in diesem sind noch andere Fonds die auch wieder kosten, für mich zu teuer.

 

http://www.fondsweb.at/AT0000A11F86-YOU-INVEST-active-T/snapshot

 

Der nächste Fonds ist wieder ein Dachfonds der 5% AA kostet,

dazu noch eine PerformanceFee von 10% hat.

 

http://www.fondsweb.at/AT0000A09UR8-DELPHIN-TREND-GLOBAL-T/portfoliostruktur

 

dazu sind die beiden größten Positionen Rentenfonds der ESPA

und dann ein Emerging Market Fonds, da passt das Risikoverhältniss

wegen der Gebühr nicht.

 

Ok und dann noch dieser hier:

 

ESPA Stock Vienna T 07-12-2017.pdf

 

Diesen hatte ich auch mal, wenn ich aber wieder mal in Österreich investieren würde,

würde ich lieber den Pioneer Austria nehmen:

 

ÖsterreichFonds12-2017.PNG

 

Ich tippe mal das Du bei der ESPA bist und die Dir das empfohlen haben,

suche online nach einem besseren Angebot und es kann nur besser werden.

 

Ghost_69 :-*

 

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Geschrieben

vor 5 Stunden schrieb mathias20111:

Erste Immobilienfonds AT0000A08SH5

 

...

 

Ich würde 10 Jahre sparen.
Ich möchte mir in 10 Jahren eine Wohnung kaufen.

 

Liebe Forengemeinde,

endlich ist es Zeit, dieses Vorgehen zu diskutieren.

 

Ich stelle grundlegend die herrschende Forenmeinung in Frage, bei Immobilienanschaffung auf Festzinsprodukte zu setzen.
 

Was spricht bitteschön dagegen, eine Immobilie kaufen zu wollen, und das Geld dafür in einen Immobilienfonds zu stecken?

10 Jahre sparen und dann eine Immobilie zu kaufen ist aus meiner Ansicht genauso zocken wie mit einem Immobilienfonds.

 

Das im Immobilienfonds angesparte Geld entwickelt sich gemäß dem Markt. Das unterstelle ich. Dann ist es doch nur folgerichtig, wenn

- ich heute den Entschluss fasse, eine Immobilie zu kaufen,

- das Geld nicht habe,

- keinen Kredit aufnehmen möchte,

in einen Immobilienfonds zu investieren, und

sobald das Kapital vorhanden ist

eine Immobilie zu kaufen.

 

Der Vorteil: Meine "Einzahlungen" in den Immobilienfonds entwickeln sich gemäß dem Markt.

Wenn der Preis geringer wird, ändert sich an der "Anzahl" Immobilie, die ich für den Preis bekomme rein gar nichts. Siehe oben, ich habe mich bereits entschlossen zu kaufen.

Wenn der Preis steigt, wen stört's. Der Gegenwert der Immobilie liegt bereits vor.

Jeden Monat kann man so viel Immobilie erwerben, wie man aktuell für sein Arbeitsentgelt bekommt.

 

Vom Prinzip her sehe ich das als ein Immobilienerweb auf Raten, statt Abzahlen auf Raten. Am Schluss wird der Fonds-Immobilienanteil in eine reale Immobilie gewandelt. Wenn sich Fonds und Ziel-Immobilie im finanziellen Wert gleich verhalten, ist das doch ein absolut gerechter Deal. Bei dem nicht einmal eine Bank einen Kredit vergeben muss.

 

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Geschrieben

@dw_

HIER  kannst Du nachlesen, was seine Idee hinter dem Immo Fonds war und ist.

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

vor 25 Minuten schrieb dw_:

Ich stelle grundlegend die herrschende Forenmeinung in Frage, bei Immobilienanschaffung auf Festzinsprodukte zu setzen.
 

Was spricht bitteschön dagegen, eine Immobilie kaufen zu wollen, und das Geld dafür in einen Immobilienfonds zu stecken?

 

Ganz einfach: wenn du dir zu 100% sicher bist, in 10 Jahren Eigenkapital für eine Immobilienfinanzierung zu brauchen, warum sollte man dann so dumm sein und die Sparsumme in riskante Fonds stecken, bei deren Vermögenswerten überall von einer Blasenbildung gesprochen wird?

 

Aber wie immer wirst du es nicht glauben, vielleicht überzeugt dich ein Blick in die Vergangenheit. Bist du sicher, den Immobilienfonds zu erwischen, der gut durch zukünftige heute noch unbekannte Krisen kommen wird?

 

http://www.fondsweb.de/chartvergleich/DE0009807008-DE000A0F6G89-DE0009846451-DE0009802306-DE0009807800-R120

 

Wenn es dir natürlich egal ist, wenn sich dein Spargeld mal eben halbiert und du nur noch mit dem halben Eigenkapital fröhlich in eine kleinere Immobilie in schlechterer Lage ziehst: dann ruhig das Spargeld riskant anlegen.

 

Oder du beliest dich zur Historie, damit der Fehler nicht wiederholt werden muss: hier im Forum: https://www.wertpapier-forum.de/topic/22455-offene-immobilienfonds-zentraler-thread-bezüglich-der-fondsschließungen/ oder auch bei den Verbraucherschützern: https://www.test.de/Offene-Immobilienfonds-Warum-die-Aufloesung-sich-hinzieht-5153085-0/

 

 

 

 

ids-fund_DE0009807008_fund_DE000A0F6G89_fund_DE0009846451_fund_DE0009802306_fund_DE0009807800.png

 

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Geschrieben · bearbeitet von 3mg4

@dw_

 

Kurz: wenn ich Pech habe sinkt der Kurs des Immo Fonds und ich habe weniger als ich reingesteckt habe und kann mir so vl gar kein Immobilie kaufen/oder nicht das gewünschte Anlageobjekt.

 

EDIT: @tyr war schneller und hat es wesentlich eleganter dargestellt ;-)

 

 

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Geschrieben

vor 8 Stunden schrieb 3mg4:

 

Das ist ein eigenes Thema, es gibt viel, sehr viel Literatur dazu.

Hast du dir das Szenario schon mal durchgerechnet/durchgedacht? (Wie alt bist du jetzt, wie alt in 10 Jahren, wo wohnst du in 10 Jahren, Warum willst du nicht selbst darin wohnen, Wie schaut die Zinswelt in 10 Jahren aus, Wie lange wirst du den Kredit abbezahlen? Was machst du bei Leerstand? Wie sieht der Immo Markt aus, Wer verwaltet das ganze dann etc etc etc)

 

Wie schon die Poster davor, wenn Immo, dann besser nur ein kleiner Teil des Geldes in Aktien stecken.

 

Das größte Problem bei deinem jetztigen Investment sehe ich bei den Kosten (Ausgabeaufschläge, Performance Fees (zum Teil von 10%)) und einen Österreich Bias.

 

Gibt es neben der Ansparrate noch einen Tagesgeldpolster?

Sind eventuelle Schulden schon getilgt?

 

 

Hast du denn Literaturtipps für mich? Das wäre hilfreich. Dann könnte ich mich gezielter mit dem Thema beschäftigen.

vor 1 Minute schrieb mathias20111:

Hast du denn Literaturtipps für mich? Das wäre hilfreich. Dann könnte ich mich gezielter mit dem Thema beschäftigen.

Achso ähm und ich habe keine Schulden, Tagesgeldpolster gibst es auch aber im 3 stelligen Bereich also nicht nennenswert.

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Geschrieben · bearbeitet von 3mg4

@mathias20111

 

1. Würde ich dir vorschlagen du löst dich mal im Geiste von der Immobile als Einkommen, zumindest so lange bis alles andere geordnet ist, meine Vorposter haben alle wichtige Punkte angesprochen die es zu klären gilt. Bzw die dir klar sein müssen.

 

2. Während du dich informierst und dazu lernst UNBEDINGT einen Not"groschen"/Finanzpolster aufbauen (täglich verfügbar!), Empfehlungen schwanken zwischen 3-6 Monatsgehälter, es kann schnell passieren das etwas zu reparieren ist, eine Arztrechnung fällig wird oder ähnliches, da bringt dir dann die Sparrate von 300 EUR/Monatlich auch nichts. 

Der Verweis auf die Einstiegsthreads von den Forenkollegen war auch nicht zum Spaß;-)

 

Ebenso zahlt sich ein Blick in ETF Depot aufbauen aus, auch wenn du derzeit aktive Fonds besparst.

 

3. DEINE KOSTEN, andere haben es auch schon geschrieben, sie sind sehr hoch für mittelmäßige Rendite. Vor allem da es am Markt günstigere Alternativen gibt, und du lt. Erstposting genug Zeit für deine Finanzen hast. Wenn du sagst es ist dir egal, ist das deine Entscheidung und zu respektieren, es gibt nur fast keinen Grund dazu diese Kosten einzugehen. Meiner Meinung nach. 

Ein kurzes Beispiel an Hand deines Immofonds 

Ausgabeaufschlag 3,5%

Gebühr 0,85%

Angenommen du hast am 01.01.2017 angefangen monatlich 150 EUR einzuzahlen

dann hättest du "jetzt" einen Verlust von ca 54 EUR, nur aufgrund der Gebühren und Kosten, der Fonds selbst ist 1,5 % gestiegen, nur die Kosten sind so hoch das sie die Rendite wieder auffressen. (gerechnet mit deinem Fondsrechner aus dem anderen Thread)

Kontoführung, Depotführung etc habe ich hier noch gar nicht berücksichtigt. So viel zu Inflationsdeckend anlegen.

 

Das gegen Beispiel wäre ein ETF bei einem Direktbroker ohne Depot/Kontoführungsgebühr und gratis Sparplan. Laufende kosten liegen hier zwischen 0,2% bis vielleicht 1% (nach oben gibt es ja bekanntlich nie eine Grenze)

ETF110

TER 0,2%

150 EUR/Monat Begin 01.01.2017

Gewinn "Jetzt" ca 181,49 EUR

 

Literatur Tipps findest du wsl hier:

 

Lies die Sachen in Ruhe durch, denk nach, und bau dir einen gesunden Finanzpolster auf. Wenn Fragen auftauchen, kannst du dich ja gerne melden.

 

 

 

 

 

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Geschrieben

Vielen vielen Dank, das hat mir echt geholfen.... Ich hab Gott sei Dank erst begonnen in den Fond zu zahlen. Ich werde das erst gleich morgen wieder kündigen. Ich denke die Lösung liegt echt in 2/3 der Sparrate auf ein Sparbuch zu legen und eben zum Inflationsausgleich in einen ETF zu zahlen.

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