OttoKleinanleger 23. April vor 3 Minuten von Lazaros: Vorschlag: Wir Privatiers mit GKV könnten uns ja gegenseitig anstellen, und uns einen niedrig bezahlten Beraterjob geben. An sowas hab ich schon wirklich mal gedacht. Eventuell auch an ein Doppelkonstruktion mit zwei GmbHs, bzw. UGs, wo man in einer dann nicht beherrschender Geschäftsführer ist, weil die andere Gesellschaft Hauptgesellschafter ist. Ist halt die Frage, ob sich das von den Verwaltungskosten her lohnt, bzw. ob die Krankenkasse da mit macht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 23. April Eine Sache würde ich übrigens grundsätzlich mal gerne verstehen: Wir unterhalten uns hier ja ganz ohne, dass es irgendjemand verwerflich findet, ob man bei thesaurierenden oder ausschüttenden ETFs weniger Steuern zahlt und es werden sogar Empfehlungen an Neulinge diesbezüglich gegeben und sich leidenschaftlich darüber gestritten, was in welchen Szenarien besser ist (und wie realistisch die sind etc). Vor diesem Hintergrund verstehe ich es noch nicht, warum ich angefeindet werde, wenn ich Überlegungen anstelle, in welchen Gestaltungsmöglichkeiten man als Privatier weniger Sozialversicherung zahlen würde (persönlich finde ich es sogar viel unnatürlicher Sozialversicherung auf Aktiengewinne zu zahlen als Steuern). Wenn die Antwort einfach nur ist, dass das einfach daran liegt, dass ich auch ganz gerne mal austeile, dann fair. Ich hab übrigens auch kein Problem damit. Es hätte mich einfach nur mal interessiert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OttoKleinanleger 23. April · bearbeitet 23. April von OttoKleinanleger vor 24 Minuten von Peter23: Vor diesem Hintergrund verstehe ich es noch nicht, warum ich angefeindet werde, wenn ich Überlegungen anstelle, in welchen Gestaltungsmöglichkeiten man als Privatier weniger Sozialversicherung zahlen würde (persönlich finde ich es sogar viel unnatürlicher Sozialversicherung auf Aktiengewinne zu zahlen als Steuern). Ich kann das aus den bisherigen Beiträgen keine Anfeindung heraus lesen. Manche sind halt die moralisch besseren, Ihr Selbstbild sei Ihnen gegönnt. Ich persönlich bin auf dem Standpunkt, dass man die Möglichkeiten des Systems auch nutzt. Gerade am Beispiel der Vorabpauschale bei Thesaurierern sieht man doch, wie sehr alles versucht wird, damit auch ja niemand mit einem kleinen Vorteil davon kommt. Da fängt die Ungerechtigkeit fast schon an, wenn man nicht versucht das Optimum raus zu holen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller 23. April Sehe da auch kein Problem, jeder holt das Beste aus dem System für sich raus...... Und wenn man von 400 k p.a. noch 5% nimmt, um dann damit noch günstig GKV versichert zu sein, warum nicht, meinen Segen hat das. Denke aber nicht, dass das für viele hier eine realistische Option ist. Von daher würde ich etwaige "Anfeindungen" (ob gefühlt oder real sei mal dahingestellt) eher unter dem "Neid der Bezitzlosen" zusammenfassen..... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 23. April Für Privatiers gibt es unter bestimmten Voraussetzungen internationale Optionen, die günstigere Krankenversicherungsbeiträge und steuerliche Vorteile bei Kapitalerträgen bieten. Diese Modelle sind jedoch an spezifische Bedingungen geknüpft und nicht für jeden zugänglich oder praktikabel. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 23. April vor einer Stunde von Peter23: Na ja mein Fixgehalt sind 200k (+ knapp über 200k Bonus) und 5% davon sind eben schon genug für sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Bei 400K Gehalt finde ich es etwas übertrieben sich Gedanken über sowas zu machen. Einfach 1-2 Jahre länger arbeiten und dann den Privatier genießen. Entweder es reicht oder man wartet noch etwas. Als Privatier dann immer genau auszurechnen, ob jetzt 2h oder 5h hier oder da wäre mir zu blöd. Aber mich betreffen solche Gedanken eh nicht, da PKV. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 23. April · bearbeitet 23. April von Sapine vor 2 Stunden von Peter23: Vor diesem Hintergrund verstehe ich es noch nicht, warum ich angefeindet werde, wenn ich Überlegungen anstelle, in welchen Gestaltungsmöglichkeiten man als Privatier weniger Sozialversicherung zahlen würde (persönlich finde ich es sogar viel unnatürlicher Sozialversicherung auf Aktiengewinne zu zahlen als Steuern). Du musst anderen keine bösen Absichten unterstellen. Mein Zweifel ging in die Richtung, dass solche sozialversicherungspflichtigen Jobs nicht auf dem Markt sind. Deine Ideen erscheinen öfter mal etwas weltfremd. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 23. April · bearbeitet 23. April von Peter23 vor 46 Minuten von Sapine: Mein Zweifel ging in die Richtung, dass solche sozialversicherungspflichtigen Jobs nicht auf dem Markt sind. Du warst ausnahmsweise gar nicht gemeint. Aber wie gesagt: Diesen Hinweis habe ich auch nicht verstanden, weil ich dann ja direkt zwei sehr naheliegende Optionen genannt habe (Deal mit dem bisherigen AG oder Vertretungslehrer). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 23. April · bearbeitet 23. April von Peter23 vor 2 Stunden von OttoKleinanleger: Ich kann das aus den bisherigen Beiträgen keine Anfeindung heraus lesen. vor 54 Minuten von Sapine: Du musst anderen keine bösen Absichten unterstellen. Also da offenbar nur ich Anfeindungen wahrnehme, fühle ich mich gezwungen es nochmal darzulegen, was ich meine. Als ich geschrieben habe, dass ich ja wahrscheinlich auch eine gewisse Zeit unter die Familienversicherung fallen würde (apropos: Dann werden ja trotzdem 1000 Euro pro Tag für uns in die GKV eingezahlt) kam folgender Kommentar: Am 1.3.2026 um 15:21 von Lazaros: Von Peter23 lernen, heißt siegen lernen. Allgemein formuliert: Von den Stinkreichen kann man lernen, wie man es machen muss. Und als ich nun fragte, ob sich schon mal jemand darüber Gedanken gemacht hat, ob es nicht am besten wäre wenige Stunden arbeiten zu gehen, um darüber sozialversichert zu sein. Kommt das: vor 3 Stunden von Lazaros: Man soll kein Arschloch sein. Und dann sagt ihr @Sapine + @OttoKleinanleger, dass ich mir die Anfeindung quasi nur einbilde!? Ernsthaft? Nein - ich glaube ihr wisst, was ich meine. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 23. April vor 27 Minuten von Peter23: Also da offenbar nur ich Anfeindungen wahrnehme, fühle ich mich gezwungen es nochmal darzulegen, was ich meine. Erstes Zitat war eine Feststellung (zu der ich weiter so stehe), zweites (verkürztes und daher sinnverstelltes) Zitat war eine Antwort auf konkrete Frage deinerseits. Was du dann reinliest, das überlasse ich dir. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 23. April vor 37 Minuten von Lazaros: Was du dann reinliest, das überlasse ich dir. Also willst Du es bewusst offen lassen, ob Du es als Anfeindung gemeint hast oder nicht? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 23. April vor 2 Stunden von Peter23: Und dann sagt ihr @Sapine + @OttoKleinanleger, dass ich mir die Anfeindung quasi nur einbilde!? Ernsthaft? Nein - ich glaube ihr wisst, was ich meine. Ich habe keine Notwendigkeit gesehen, jeden einzelnen Post zu lesen. Nachdem Du mich in letzter Zeit öfter angegriffen hast, lag es nahe, dass Du mich meinst. Vielleicht magst Du Dich entschuldigen, weil Deine Formulierung zweideutig war? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 23. April vor einer Stunde von Sapine: Vielleicht magst Du Dich entschuldigen, weil Deine Formulierung zweideutig war? Gerne entschuldige ich mich, aber ich stehe ganz ernsthaft auf dem Schlauch. Was war zweideutig? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Barqu 23. April · bearbeitet 23. April von Barqu 7 hours ago, Peter23 said: Eine Sache würde ich übrigens grundsätzlich mal gerne verstehen: Wir unterhalten uns hier ja ganz ohne, dass es irgendjemand verwerflich findet, ob man bei thesaurierenden oder ausschüttenden ETFs weniger Steuern zahlt und es werden sogar Empfehlungen an Neulinge diesbezüglich gegeben und sich leidenschaftlich darüber gestritten, was in welchen Szenarien besser ist (und wie realistisch die sind etc). Vor diesem Hintergrund verstehe ich es noch nicht, warum ich angefeindet werde, wenn ich Überlegungen anstelle, in welchen Gestaltungsmöglichkeiten man als Privatier weniger Sozialversicherung zahlen würde (persönlich finde ich es sogar viel unnatürlicher Sozialversicherung auf Aktiengewinne zu zahlen als Steuern). Wenn die Antwort einfach nur ist, dass das einfach daran liegt, dass ich auch ganz gerne mal austeile, dann fair. Ich hab übrigens auch kein Problem damit. Es hätte mich einfach nur mal interessiert. Der Unterschied ist, dass bei den erwähnten Neulingen es i. d. R. darum geht Altersarmut zu verhindern und ggf einen bescheidenen Wohlstand in später Zukunft zu erreichen, geht es dir darum Lücken im Solidarsystem auszunutzen, weil du den Hals nicht voll bekommst. Magst du anders sehen, aber so wirkt es auf andere, und darum die Reaktionen. Ist das fair oder sinnvoll? Das war nicht deine Frage und darum enthält meine Antwort keine Antwort darauf. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 24. April · bearbeitet 24. April von Fondsanleger1966 vor 5 Stunden von Peter23: Als ich geschrieben habe, dass ich ja wahrscheinlich auch eine gewisse Zeit unter die Familienversicherung fallen würde (apropos: Dann werden ja trotzdem 1000 Euro pro Tag für uns in die GKV eingezahlt) Vielleicht mag der Herr Mathematik-Vertretungslehrer in Spe uns vorrechnen, wie ein GKV-Beitrag von ca. 30.000 Euro pro Monat für seine Familie zustande kommen würde? ;-) Was Deine ursprüngliche Frage angeht: vor 10 Stunden von Peter23: Hat eigentlich irgendjemand hier den Plan statt voll Privatier zu sein ganz leicht beschäftigt (aber sozialversicherungspflichtig) zu bleiben? Das hätte ja hinsichtlich GKV etc große Vorteile. Ich habe mir dazu ganz lose mal überlegt entweder (Plan A) mit 5% (also 2 Stunden die Woche im Schnitt) in meinem aktuellen Job zu bleiben oder (Plan B) in der Schule als Vertretungslehrer für ca. 5 Stunden die Woche. Wenn man im Forum regelmäßig mitliest, dürfte man bemerkt haben, dass es einzelne Forenmitglieder gibt, die einen schrittweisen Übergang in das Leben als Privatier bzw. in den vorgezogenen Ruhestand praktizieren. Diese sind m.W.n. aber deutlich älter als Du bzw. deutlich näher am Beginn der Altersrente. In einem Fall wie bei Dir - knapp über 40 und baldige Früh-Privatisierung nur unterfinanziert möglich - wäre die Übergangszeit viel zu lang und das Risiko von Änderungen viel zu hoch. Derzeit werden ähnliche Schlupflöcher geschlossen (z.B. beim Grundsicherung-Aufstocken von EU-Ausländern mit minimaler Erwerbshistorie in Deutschland). Es gibt allerdings durchaus Beispiele für Mathematik-Aushilfslehrer nach einem frühen Ausstieg aus der Finanzbranche. Jedoch nicht, um die eigenen Sozialabgaben zu drücken, sondern eher für so etwas wie eine Sinnsuche, die Persönlichkeitsentwicklung, dem Ausbauen von Empathie und sozialen Kompetenzen oder um der Gesellschaft etwas zurückzugeben, die einem selbst schon so viel gegeben und ermöglicht hat. Hier ein schönes Beispiel dafür: https://www.spiegel.de/spiegelwissen/jobwechsel-bankerin-susan-levermann-wagt-den-absprung-a-884500.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 24. April · bearbeitet 24. April von Peter23 vor 1 Stunde von Fondsanleger1966: unterfinanziert Ich glaube ja weiterhin Du bist mit der Meinung sehr alleine. Aber um dem mal auf den Grund zu gehen, stelle ich meine Frage an Dich gerne ein weiteres Mal in den Raum: Am 1.3.2026 um 15:22 von Peter23: Aber um das mal abzukürzen: Mal angenommen ein ca. 40jägriger hat einen Ausgabenbedarf von 50k (vor Privatier-Status), ist in der PKV und hat sein Vermögen in Immobilien, Aktien und Anleihen angelegt. Wieviel Vermögen sollte er Deines Erachtens ca. haben, um recht sicher also mit über 95% Wkt nicht Pleite zu gehen? Meines Erachtens sind das ca. 2 Mio. Ich denke, dass Du eher von 10 Mio ausgehst, richtig? Am 1.3.2026 um 20:38 von Peter23: @Fondsanleger1966 Hierauf würde mich eine Antwort nochmal interessieren. Am 8.3.2026 um 23:01 von Peter23: Du sagst ja ähnliches sehr häufig aber bleibst dabei mE nebulös bzw. lässt konkrete Nachfragen dazu wie konservativ Du es nun wirklich siehst unbeantwortet. Deswegen möchte ich meine Frage nochmal wiederholen: (sollte ich die Antwort darauf übersehen habe, dann bitte ich das zu entschuldigen) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 24. April vor 12 Stunden von Peter23: ber die Vertretungslehrer-Option hätte von den Akademikern (gerade mit MINT-Studiengänge) ja viele. Gibt es dort nicht ein Höchstalter beim Einstieg? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 24. April · bearbeitet 24. April von Peter23 vor 28 Minuten von Bolanger: Gibt es dort nicht ein Höchstalter beim Einstieg? Allenfalls für Verbeamtung bzw. dauerhafte Lehrerkarriere. Als Vertretungslehrer wird man dann typischerweise sowieso nur für ein knappes Jahr angestellt und ist jeweils für die Sommerferien arbeitslos. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 24. April noch was zu den Jobs, die schwer uzu finden sind. Man könnte auch einen Minijob annehmen, für die es glaube ich mehr Auswahl gibt, und dann einen anderen Job oben draufs etzen. dann würde in diesem Job letztlich 1 h reichen, durch die man sich auch durchquälen könnte, wenn die Tätigkeit überhaupt keinen Spaß machen sollte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OttoKleinanleger 24. April · bearbeitet 24. April von OttoKleinanleger vor 26 Minuten von Bolanger: noch was zu den Jobs, die schwer uzu finden sind. Man könnte auch einen Minijob annehmen, für die es glaube ich mehr Auswahl gibt, und dann einen anderen Job oben draufs etzen. dann würde in diesem Job letztlich 1 h reichen, durch die man sich auch durchquälen könnte, wenn die Tätigkeit überhaupt keinen Spaß machen sollte. Ist sicher eine Option, da muss dann aber der zweite Arbeitgeber mitspielen. Wenn du deinen ersten Mini-Job hast, dann must du das beim zweiten Minijob-Anbieter/Arbeitgeber angeben und ob der dann Lust auf den zusätzlichen Verwaltungs- und Kostenaufwand einer Midi-Job-Stelle hat weiß man nicht. Zusätzliche "Konkurenz" für die Midijobber kommt auch von der Aktivrente. Alles nicht so einfach. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus 24. April vor 31 Minuten von Bolanger: Man könnte auch einen Minijob annehmen, für die es glaube ich mehr Auswahl gibt, und dann einen anderen Job oben draufs etzen. Was für ein Minijob soll das denn beispielsweise sein? Je nachdem kann ich mir vorstellen, dass man sich vermutlich nicht so gerne im Minijob blöd rumscheuchen lässt, welchen man nur angenommen hat, um die Sozialabgaben zu drücken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi 24. April · bearbeitet 24. April von t.klebi vor 20 Minuten von Nostradamus: Was für ein Minijob soll das denn beispielsweise sein? Je nachdem kann ich mir vorstellen, dass man sich vermutlich nicht so gerne im Minijob blöd rumscheuchen lässt, welchen man nur angenommen hat, um die Sozialabgaben zu drücken. Jeder Job wird zum Minijob, wenn das Gesamtgehalt/-lohn unter der Grenze liegt. Das könnten auch 150 Euro Stundenlohn und eine Expertenstellung ohne fachliche Weisungsabhängigkeit sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r 24. April vor 44 Minuten von OttoKleinanleger: Zusätzliche "Konkurenz" für die Midijobber kommt auch von der Aktivrente. Alles nicht so einfach. Ja, alles nicht so einfach. Das Hauptproblem bleibt m.E.n. das ein Privatier i.d.R. eine Geisteshaltung haben wird, wo er wenig Bock hat um 6 Uhr morgens aufzustehen und sich herumscheuchen zu lassen. Es bleiben also nur die angenehmsten Jobs übrig. Auf dem freien Arbeitsmarkt wird das schwer. Das muss denke ich schon über persönliche Kontakte funktionieren, was natürlich dann wieder individuell auf das Netzwerk der Person ankommt. Mir würden z.B. sowohl im beruflichen als auch im sozialen Umfeld schon einige Möglichkeiten einfallen ... vor 14 Stunden von Peter23: Vor diesem Hintergrund verstehe ich es noch nicht, warum ich angefeindet werde, wenn ich Überlegungen anstelle, in welchen Gestaltungsmöglichkeiten man als Privatier weniger Sozialversicherung zahlen würde (persönlich finde ich es sogar viel unnatürlicher Sozialversicherung auf Aktiengewinne zu zahlen als Steuern). In dem Wort Sozialversicherung steckt halt schon "sozial". Im Endeffekt nimmt man mit solchen Tricksereien jemand anderem einen ganz kleinen Teil der Finanzierung seiner Krankenversicherung weg (er muss dann z.B. 0,000001€ mehr Zuschlag für seine Medikamente bezahlen). Während Steuern als nicht zweckgebundene Einnahmen viel indirekter dem Allgemeinwohl helfen. Vielleicht liegt der Unterschied darin begründet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 24. April Es gibt natürlich einige Möglichkeiten, wie man bei einer Anstellung tricksen kann. Ebenso kann ich mir viele Personen vorstellen, die finanziell ihr Schäfchen im trockenen haben und als "Privatier" mal etwas anderes machen wollen als das, was sie in den vorangegangenen Jahrzehnten getant haben. Im erweiterten Bekanntenkreis kenne ich jemanden, der beruflich im Außendienst war und ganze Europa bereist hat. Als Privatier trauert er dem stressigen Job nicht nach, wohl aber der Herumtingelei in Europa. Der hat tatsächlich bei einer Spedition mit Containerdienst angefangen als Aushilfs-LKW-Fahrer. Wenn er gerade Bock hat, dann nimmt er eine Tagesschicht im Containerdienst an oder auch mal eine Europa-Tour in der Speditionsabteilung. Es gibt also durchaus ernsthafte Nebenjobs, die man auch in den Midijob-Bereich ausbauen kann ohne dabei zu viel Stress oder Unbehagen zu bekommen. Besagter Weltenbummler könnte z.B. mit der Spedition die Vereinbarung über XY Stunden mit einem Monatsgehalt im Midijob-Bereich treffen und den Rest flexibel über ein Stundenkonto abwickeln. 1x Sizilien und zurück reicht dann für 2 Monate Midijob oder so ähnlich. Manchmal wünschte ich mir, dass ich ebenfalls einen Job hätte, den ich als Nebenjob oder Midijob gerne machen würde. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 24. April vor 17 Stunden von OttoKleinanleger: Barista-FIRE wäre eine Option für mich. Eigentlich braucht man ja nur 2 Tage a 6h zu Mindestlohn um in den Bereich Midijob zu kommen. So zwei Tage die Woche wollte ich wohl auch "irgendwie" weiterarbeiten, allein vor dem Hintergrund, dass ich schnell dazu tendiere zu versumpfen. Dann habe ich eine Struktur in der Woche. vor 17 Stunden von OttoKleinanleger: Schaut man sich allerdings nach Midi-/Teilzeitjobs auf den üblichen Stellenbörsen um, dann bleiben da für Quereinsteiger meist nur Einzelhandel-, Paketdienst-, Gastro- oder Produktionshelfer-Jobs übrig. Finde ich jetzt nicht so attraktiv. Ich glaube da geht nur was, wenn man den Job schon/noch hat und auf Teilzeit runter geht. Das scheint in der Tat ein Problem. Auf der anderen muss man (zumindest ich) mich fragen: "Warum will ich denn auch meinen Job aufgeben?". Für mich ist die Antwort einfach: Weil ich den Job nicht wirklich mag. Und da hat man dann ein Problem: Entweder ein gut bezahlter Job den man nicht mag in Teilzeit weitermachen oder ein komplett anderer Job der aber schlecht bis mies bezahlt ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag