Norica 4. Mai vor 50 Minuten von Bolanger: Warum strebt man FU an? Das tut man eigentlich nur, wenn man mit irgendwas unzufrieden ist. Das kann der langweilige Job sein, ein Job, der nur ungenügend Zeit für Privates lässt, Zukunftsängste und vieles mehr. Allen gleich ist eine Unzufriedenheit mit einer Situation, die man durch FU versucht zu beseitigen. Wenn dann die FU erreicht ist und die Unzufriedenheit als Grund, danach zu streben, weggefallen ist, dann können sich diese Leute dennoch nicht mehr vom Streben nach FU lösen. Sie sind in diesem Gedanken quasi gefangen. Ich glaube bei FU müsste man auch noch differenzieren zwischen Leuten, die FU erreicht haben es wissen und denen, die es nicht wissen. Wahrscheinlich gibt es viele Menschen, die schon längst FU sind, die sich aber nie Gedanken über ihre finanzielle Situation gemacht haben, weil es für sie irrelevant ist. Sie sind zufrieden mit ihrer Situation und denken gar nicht daran, an dieser Situation etwas zu ändern. Das sind dann quasi die Gegenstücke zu den oben genannten Personen. Die einen sind FU, wissen nichts davon weil sie in ihrer Situation glücklich sind. Die andere sind FU, wissen davon und das macht sie in ihrer Situation unglücklich. Sie haben viele Jahre auf etwas hingearbeitet, das nun einfach so hinfällig geworden ist, weil der Grund für dieses Streben weggefallen ist. Das ist schwer zu beschreiben. Finanzielle Unabhängigkeit ist halt keine Garantie dafür, dass man keine oder weniger Probleme mit seinem Leben hat Deine Fragen lassen vermuten, dass Du sie noch nicht erreicht hast. Wenn Du zu dem Punkt kommst, wirst Du hoffentlich (d)eine Antwort haben. Die dann hier für jeden verständlich zu formulieren, dürfte trotzdem schwierig sein. Außerdem wird mit dem erreichte Ziel Unabhängigkeit nichts hinfällig, es muss bzw. sollte schon ein klein wenig verteidigt werden, weil sonst wird das Erreichte hinfällig. SG Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Jennerwein 4. Mai vor 2 Stunden von Bolanger: Warum strebt man FU an? Eine Sorge weniger...... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Noch_Neu_Hier 4. Mai vor 7 Minuten von Jennerwein: Eine Sorge weniger...... Richtig, bei mir seit 2016 und noch keinen Tag bereut. Man muss nichts mehr "müssen". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 4. Mai vor 5 Minuten von Noch_Neu_Hier: Man muss nichts mehr "müssen". Es gibt sogar eine Geistesrichtung, die "Nichts mehr müssen", also die Freiheit von den zwingenden Mechanismen des Karmas und den quälenden Anhaftungen des Geistes, als Idealzustand des Daseins anstrebt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
geldvermehrer 4. Mai vor 10 Stunden von Wishmueller: Die Frage kannst Du prinzipiell auch jedem Rentner stellen, sofern die Rente (samt Zusatzeinkünften) ausreichend ist. Grundsätzlich unterscheidet sich das nicht vom "Privatier", nur dass der sich die Fragen ggfls. eben früher stellt. Ich sag' immer: das Leben ist endlich. Solange Schlaf und Stuhlgang im Rahmen sind und auch ansonsten die "Maleschen" noch nicht den Alltag dominieren (was früher oder später der Fall sein wird), sind alles andere "Luxusfragen". Das mag man in jüngeren Jahren noch anders sehen, in zunehmendem Alter verschieben sich die Prioritäten da aber, sehe ich nicht nur bei mir sondern auch in meinem Umfeld. Von daher, für mich gesprochen: die Zeit geht auch so rum, nur eben nicht mehr "fremdgesteuert". Das reicht mir als gute Basis, der Rest findet sich oder eben auch nicht. So what.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 4. Mai Wir haben ja noch nicht mal eine allgemeine Definition von finanzieller Unabhängigkeit und tausend oder wenigstens hundert unterschiedliche Gründe, warum man sie anstrebt. Und selbst wenn man eine Idee davon hat, wie sie aussieht die große Unbekannte, ist man sich eben selten sicher, dass es jetzt oder morgen oder übermorgen soweit ist. Je nach Typ fangen dann die Zweifel an, ob man vielleicht doch zu viel riskiert. So wie manch einer fünfmal kontrolliert, ob der Herd auch wirklich aus ist, prüft ein anderer zehn mal, ob er nun wirklich finanziell frei ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 5. Mai vor 8 Stunden von Sapine: Wir haben ja noch nicht mal eine allgemeine Definition von finanzieller Unabhängigkeit und tausend oder wenigstens hundert unterschiedliche Gründe, warum man sie anstrebt. Und selbst wenn man eine Idee davon hat, wie sie aussieht die große Unbekannte, ist man sich eben selten sicher, dass es jetzt oder morgen oder übermorgen soweit ist. Je nach Typ fangen dann die Zweifel an, ob man vielleicht doch zu viel riskiert. So wie manch einer fünfmal kontrolliert, ob der Herd auch wirklich aus ist, prüft ein anderer zehn mal, ob er nun wirklich finanziell frei ist. Sehr treffend ausgedrückt. Was ist Finanzielle Unabhängigkeit? Wann hat man genug Finanzielles, daß man nicht noch mehr braucht? Es gibt dank Cederburg und Co genügend Studien, daß es nicht reicht oder knapp ist. Ist wie mit Aktien/ETFs, der eine schläft damit gut, der andere hat Panikattacken bei dem Gefühl eines Bärenmarktes. Ist man FU, wenn man nachts nicht schlafen kann, weil man sich jeden möglichen Schwarzen Schwan ausmalt? Wie war es bei den Privatiers/Rentnern zu Coronazeiten? Angst, es könnte einen auch erwischen? Alle über 50 wurden damals gewarnt. Wenn ich mir meine Anfangsberechnungen zur FU ansehe, würde ich heute nur den Kopf schütteln, selbst beim doppelten Vermögen kann man noch zweifeln. Denke, wirklich FU ist man nie, wenn man im WPF oder anderswo mitliest. Der Mensch ist nie wirklich zufrieden und Angst gehört im Leben dazu, von den (geerbten) Multimillionären mal abgesehen. Und wenn es reicht, dann möchte man vielleicht noch an der Erbmasse arbeiten? Oder für den höheren Luxus arbeiten? Oder der Midlifecrisis in der FU entgehen? Solange es keine feste Definition der FU gibt, ist es viel zu subjektiv und man erreicht diese nie, da die FU sich immer weiter ändert, je älter man wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 5. Mai vor 53 Minuten von Der Heini: Der Mensch ist nie wirklich zufrieden Das passt zu meinen obigen Ausführungen. Bei Unzufriedenheit (im Job) glaubt man, diese durch Unzufriedenheit durch Streben nach und Erreichen von FU beseitigen zu können. Ist der Punkt dann erreicht sind die Leuite dennoch nicht zufrieden, weil irgendwas ist ja immer. Das Streben nach FU hat schien anfänglich eine Lösung zu sein, bis sich herausstellte, dass man mit FU auch nicht glücklicher ist als vorher. vor 56 Minuten von Der Heini: Denke, wirklich FU ist man nie, wenn man im WPF oder anderswo mitliest. Jaja, das Forum kann auch einen negativen Einfluss haben, bei allem, was man hier auch positives mitnimmt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physics 5. Mai · bearbeitet 5. Mai von Physics vor einer Stunde von Der Heini: Wenn ich mir meine Anfangsberechnungen zur FU ansehe, würde ich heute nur den Kopf schütteln, selbst beim doppelten Vermögen kann man noch zweifeln. Denke, wirklich FU ist man nie, wenn man im WPF oder anderswo mitliest. Der Mensch ist nie wirklich zufrieden und Angst gehört im Leben dazu, von den (geerbten) Multimillionären mal abgesehen. Man darf nicht unterschätzen, dass die über Jahre perfektionierte Sparsamkeit irgendwann Teil der eigenen Identität wird, das legt man nicht mit Erreichen einer Zahl einfach ab. Aber genau hier liegt der Knackpunkt. Ab 50 wird die verbleibende Gesundheitsspanne plötzlich sehr greifbar (20 Jahre sind für einen 50-Jährigen überschaubar, fast schon kurz). Wenn ich sehe, dass meine Eltern mietfrei mit 1.500 EUR glücklich sind, relativiert das die theoretischen Rechenspiele hier im Forum massiv. Die wahre FU beginnt im Kopf, wenn die innere Gelassenheit wichtiger wird als das Absichern des allerletzten Restrisikos. Und das zu erkennen ist das eigentliche Glück. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller 5. Mai vor 1 Stunde von Der Heini: Der Mensch ist nie wirklich zufrieden und Angst gehört im Leben dazu, von den (geerbten) Multimillionären mal abgesehen. Kennst Du welche? Ich nicht, aber ich wage zu behaupten: auch die haben ihre Sorgen..... Dass FU nicht per se zu absoluter Sorgenfreiheit führt - nicht mal zu finanzieller - liegt in der Natur der Sache. Letzlich schwankt man bei dem Thema doch immer zwischen "reicht es wirklich bis zum Ende?" und "lasse ich vielleicht doch zu viel unkonsumiert liegen?" Den "Spagat" muss man halt für sich lösen. Da setzt jeder die Proritäten anders, ich wohl eher auf das erstere, das letztere wird mir im Zweifelsfalle dann eines Tages egal sein, ob die "buckelige Verwandschaft" dann vielleicht doch noch zum Zuge kommt..... Aber nochmal: das sind echte "Luxusfragen" und kein Vergleich zu den Problemen des "täglichen Hamsterades", wenn man das denn selber als Problem für sich wahrgenommen hat. Ich für meinen Teil habe auch gar nicht auf FU "hingearbeitet", ich habe meinen Job viele Jahre gerne gemacht, zumindest mal grundsätzlich. Gelebt habe ich trotzdem "unter meinen Verhältnissen". Nur dadurch ist die FU-Option erst entstanden und als ich in den letzten beruflichen Jahren gemerkt habe, dass mir das nicht mehr gut tut, habe ich diesen "Joker" für einen vorzeitigen Exit gezogen. Ist jetzt fast 2 Jahre her und ich bereue es bisher nicht...... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physics 5. Mai vor 4 Minuten von Wishmueller: Ich für meinen Teil habe auch gar nicht auf FU "hingearbeitet", ich habe meinen Job viele Jahre gerne gemacht, zumindest mal grundsätzlich. Gelebt habe ich trotzdem "unter meinen Verhältnissen". Nur dadurch ist die FU-Option erst entstanden und als ich in den letzten beruflichen Jahren gemerkt habe, dass mir das nicht mehr gut tut, habe ich diesen "Joker" für einen vorzeitigen Exit gezogen. Ist jetzt fast 2 Jahre her und ich bereue es bisher nicht...... Mit welchem Alter hast Du dann den Exit vollzogen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physics 5. Mai · bearbeitet 5. Mai von Physics vor 14 Minuten von Wishmueller: mit 56 Ich bin jetzt 51 und plane ebenfalls irgendwann zwischen 56 und 58 Jahren den Schritt zu gehen. Ist noch eine gedankliche Hürde bis zur Umsetzung, aber es sind ja auch noch einige Jahre bis dahin. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller 5. Mai Ich habe das bei mir auch nicht "über Nacht" entschieden, der Entschluss ist schon einige Jahre "innerlich gereift", in denen ich gemerkt habe, dass das, was ich da beruflich mache (in der mittlerweile 4. Firma seit Berufseinstieg), mir zunehmend nicht mehr gut tut und mit Blick aufs Depot und die bereits erzielten Rentenpunkte immer häufiger die Frage an mich selbst aufkam: Warum tue ich mir das eigentlich noch an? Die finale Entscheidung war dann veränderten bzw. weiter verschlechterten Rahmenbedingungen des letzten Jobs geschuldet mit dem Ergebnis "jetzt oder nie". Wäre das nicht so gewesen, würde ich mir die Frage des vorherigen Satzes heute vielleicht immer noch stellen. Wie gesagt, wirklich "geplant" war es eigentlich nicht, es hat sich eher so ergeben..... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich 5. Mai vor 23 Minuten von Wishmueller: Wie gesagt, wirklich "geplant" war es eigentlich nicht, es hat sich eher so ergeben..... In meinen Augen ist dies ein Zeichen für die wirkliche Unabhängigkeit. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Monachus 5. Mai vor 2 Stunden von Wishmueller: Ich für meinen Teil habe auch gar nicht auf FU "hingearbeitet", ich habe meinen Job viele Jahre gerne gemacht, zumindest mal grundsätzlich. Gelebt habe ich trotzdem "unter meinen Verhältnissen". Nur dadurch ist die FU-Option erst entstanden und als ich in den letzten beruflichen Jahren gemerkt habe, dass mir das nicht mehr gut tut, habe ich diesen "Joker" für einen vorzeitigen Exit gezogen. Ist jetzt fast Exakt so war es auch bei mir. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller 5. Mai Zum Zeitpunkt meiner beruflichen Exit-Entscheidung war ich ja auch noch gar nicht wieder hier im Forum aktiv; 14 Jahre "WPF Pause", nachdem sich mein erstes Depot von 2006/2007 dann bis 2008 in etwa halbiert hatte..... .... danach waren die Interessen dann anders gelagert...... ... investiert geblieben bin ich, auch zwischendurch noch mal einen größeren Betrag nachgeschossen, aber in der Regel lief die monatliche Sparrate (also das, was über war) auf das jahrelang unverzinste Tagesgeldkonto..... .... clever war das nicht wirklich, könnte finanziell heute noch ganz anders dastehen, wenn das Interesse an der Börse nach 2008 nicht völlig erloschen wäre...... Was ich damit sagen will: ich hab's eigentlich nur grob überschlagen, ob's reichen könnte, die innere Stimme "ich muss hier jetzt raus" war viel lauter als das Bedürfnis einer kleinteiligen Rechnung mit Entnahmerate, SORR usw., das habe ich dann erst hier im Nachgang in den letzten 13 Monaten nachgeholt. Das "Ergebnis" ist aber nicht schlechter geworden als meine Überschlagsrechnung, von daher soweit alles im Lot. Könnte natürlich "mehr" sein (wie immer im Leben), aber musss jetzt so gehen wie es ist. Als mich vor kurzem die Ex-Kolleginnen wegen eines Problems auf der Arbeit mit dem Zusatz "...Du warst da doch immer der Experte...." kontaktierten, hab' ich gleich wieder "Schnappatmung" gekriegt.... .... konnte ich leider nicht helfen, ich war da vor 2 Jahren schon kein Experte und mittlerweile ist da eh alles von der (gedanklichen) "Festplatte" gelöscht..... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Monachus 5. Mai Ich war froh, dass ich diesen Thread erst gelesen habe, nachdem die Entscheidung gefallen war. Sonst hätte ich mich vielleicht verunsichern lassen und würde heute noch arbeiten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 5. Mai vor 17 Minuten von Monachus: Ich war froh, dass ich diesen Thread erst gelesen habe, nachdem die Entscheidung gefallen war. Sonst hätte ich mich vielleicht verunsichern lassen und würde heute noch arbeiten. Leider sagt das nicht viel aus. Wenn du magst, kannst du ja ein bisschen erläutern, wann und warum du dich so entschieden hast. Auch grobe Zahlen (Entnahmerendite, Rentenerwartung usw.) wären interessant. Aber nur, falls es nicht zu privat ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Monachus 5. Mai Es war vor zwei Jahren im Alter von 57. Der Grund war schlicht fehlende Lust weiterhin zu arbeiten. Ich hatte ganz grob mit einer Rendite kalkuliert, bei der ich nach Steuern die Inflation ausgleiche. Als Puffer für Börsencrashs habe ich den Bedarf für 5 Jahre in einen Geldmarktfonds investiert. Das restliche Geld ist in Aktien-ETFs. Ich habe 60 Rentenpunkte und plane die Rente ab 63 zu beziehen. Wenn das wider Erwarten nicht möglich sein sollte wäre es aber egal. Und ich bin in der PKV. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 5. Mai Am 4.5.2026 um 10:46 von LongtermInvestor: Was tritt an die Stelle von Optimierung und Zielverfolgung? Wie definiert man Fortschritt, wenn Geld keine zentrale Rolle mehr spielt? Vielleicht ist finanzielle Freiheit eher ein Übergang von extrem strukturierter und geplanter Vorgehensweise hin in ein weniger kontrolliertes Erleben des eigenen Lebens. Also bei mir hat sich eine hohe Zufriedenheit eingestellt, als ich (mE) über den Berg war. Darüber hinaus ändert sich bei mir aber wenig, weil Optimierung und Zielverfolgung ja weiterhin Sinn macht (zumindest für mich). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stolper 5. Mai · bearbeitet 5. Mai von stolper vor 4 Stunden von Monachus: Exakt so war es auch bei mir. ...ähnlich auch bei mir (im August werde ich 57). Ich arbeite jetzt noch bis 30.06. diesen Jahres, dann verlasse ich meine Firma. Es fühlt sich trotzdem etwas "seltsam" an. Schwer zu beschreiben. Einerseits stille Freude, vielleicht ein bisschen Erleichterung, ein Gefühl der Freiheit...aber - um nun mit Charlie Munger zu sprechen ;-) "invert, always invert"...ein kleines bisschen "mulmig" ist mir schon auch. Dennoch, es war eine zu 100% freiwillige Entscheidung von mir. Man hätte mich gerne behalten. Aber manchmal sind die Zeitfenster für bestimmte Entscheidungen relativ kurz und schließen sich schnell wieder. Ich habe die Entscheidung schnell getroffen (im Dezember 2025). Das ging aber nur, weil ich aufgrund jahre-/jahrzehntelanger "Vorbereitung" nicht mehr viel nachdenken, sondern nur noch "mechanisch" umsetzen musste. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller 5. Mai vor 2 Stunden von Der Heini: Leider sagt das nicht viel aus. Doch, das sagt schon etwas aus. Nämlich dass man diese ganze Detailrechnerei nicht wirklich braucht, wenn man den Schritt FU wirklich gehen will, erst recht, wenn dieser "Privatiers-Zeitraum" bis zu einer erwartbaren Rente zumindest halbwegs überschaubar ist wie bei @Monachus oder auch bei mir. Dafür reicht auch ein "geschwungener Dreisatz" (oder ähnliches*). Insofern bin ich eigentlich auch ganz froh, zum Exit-Zeitpunkt hier im Forum gar nicht aktiv gewesen zu sein..... Ein "Restrisiko" bleibt halt immer, wie die "verlorene Dekade" der 00er Jahre zeigt. Auch meine selbstgemachte Crash-Erfahrung von 2008 hilft mir heute (auch wenn sie mich in den Folgejahren leider viel Rendite gekostet hat), ohne diese Erfahrung wäre ich heute möglicherweise deutlich "optimistischer" investiert als ich es aktuell bin. Von daher kann man hier aus dem Forum sicherlich einiges für sich mitnehmen, habe ich die letzten Monate dann auch getan (jetzt habe ich endlich wieder Zeit und Muse dafür), aber ganz grundsätzlich ginge es auch ohne, wenn man es denn will..... *) 3 Jahre vor meinem Exit, also 2022 (wie gesagt: hier im Forum nicht aktiv), hatte ich mir spasseshalber mal von der Seite ratgeber-aussteigen.de das dort angebotene "Excel Tool" zukommen lassen, das war mir die 10 Euro wert. Gemessen an meinen eigenen Excel-Kenntnissen ist das fast schon albern simpel, hätte ich, wenn ich gewollt hätte, auch selber basteln können, trotzdem war das zu dem Zeitpunkt ein weiterer "Augenöffner", spätestens seitdem wusste ich eigentlich, dass der Zeitpunkt zum Ausstieg irgendwann kommen wird.....vielleicht sogar kommen muss ..... im Nachinein betrachtet mit die beste 10-Euro-Investition meines Lebens...... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Monachus 5. Mai vor 56 Minuten von stolper: kleines bisschen "mulmig" ist mir schon auch. Das gibt sich nach wenigen Wochen :-) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OceanCloud 5. Mai Ich werde bald 58 und rechne seit 5 Jahren mit den Zahlen zur FU, ein Excel Blatt pro Jahr. Aber ich bin halt auch ein Zweifler. Andererseits weiß ich, dass ich heute schon mindestens 5 Mal mehr Kapitalerträge netto im Monat habe als was ich meine Rente noch durch Arbeit steigern kann bis zum frühestmöglichen Renteneintritt mit 62. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag