LongtermInvestor 7. Mai · bearbeitet 7. Mai von LongtermInvestor Am 5.5.2026 um 15:31 von Peter23: Also bei mir hat sich eine hohe Zufriedenheit eingestellt, als ich (mE) über den Berg war. Darüber hinaus ändert sich bei mir aber wenig, weil Optimierung und Zielverfolgung ja weiterhin Sinn macht (zumindest für mich). Ich sehe das ähnlich. Eine wichtige Erkenntnis für mich ist, dass ab einem gewissen Verhältnis von Vermögen zu Lebenshaltungskosten die klassische Kostenoptimierung schlicht an Relevanz verliert. Wenn die Marktschwankungen des Depots die jährlichen Ersparnisse bei den Ausgaben um ein Vielfaches übersteigen, wird Kleinst-Optimierung rational zum Zeitdieb. Echte Optimierung bedeutet für mich ab diesem Punkt nicht mehr Verzicht für mehr Rendite, sondern der gezielte Einsatz von Kapital für mehr Lebensqualität. Wer den Berg erklommen hat und trotzdem noch Pfennigfuchser bleibt, hat den eigentlichen Sieg emotional noch nicht ganz begriffen. vor 3 Stunden von Peter23: Bei mir persönlich ist es entsprechend so, dass der Alltag im Job deutlich angenehmer ist, weil ich weiß, dass ich eigentlich gar kein Arbeitseinkommen mehr benötige. Das führt zu weniger Stress, schnelleren und konsequenteren Entscheidungen, weniger Risikoaversion und insgesamt mehr Gelassenheit und Freude am Job. Sehe ich auch so. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 7. Mai · bearbeitet 7. Mai von Sapine Bei einem zweiten Fall aus meinem Freundeskreis ist ein Allgemeinmediziner bei der Aussicht auf seinen Ruhestand in eine tiefe Depression verfallen. Sein Job war ganz wesentlich dabei, ihn wieder auf die Beine zu bekommen, weil Sinn stiftend. Er lebt getrennt und die Aussicht darauf, jeden Abend alleine in sein Haus zu kommen, lag ihm auf der Seele. Wie lange er jetzt noch arbeiten will/wird? Er ist mittlerweile schon Ende 60 und das Ende nicht absehbar. Finanziell wäre der Ruhestand kein Problem. Ich denke gerade Männer tun sich da schwerer als Frauen, aber ich kann mich natürlich auch täuschen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 7. Mai · bearbeitet 7. Mai von Lazaros vor 40 Minuten von Sapine: Bei einem zweiten Fall aus meinem Freundeskreis ist ein Allgemeinmediziner bei der Aussicht auf seinen Ruhestand in eine tiefe Depression verfallen. Sein Job war ganz wesentlich dabei, ihn wieder auf die Beine zu bekommen, weil Sinn stiftend. Wie lange er jetzt noch arbeiten will/wird? Er ist mittlerweile schon Ende 60 und das Ende nicht absehbar. Finanziell wäre der Ruhestand kein Problem. Weil wir bei der anekdotischen Evidenz angelangt sind, noch was von mir. Ich kenne da auch einen Facharzt, mit dem ich freundschaftlich verbunden bin, mittlerweile 81 Jahre alt, arbeitet nach Praxisverkauf noch 2 Nachmittage in dieser und macht noch regelmäßig Notdienste. Selbiges gilt für einen Steuerberater und einen Herausgeber einer kleinen Zeitung, beide mittlerweile 80plus und weiter aktiv. Gemeinsamkeit: Sie wollen das Ruder partout nicht aus der Hand geben. Bleibt halt nur die Frage, ob das nicht aufhören können, zwar gut für einen selbst ist, aber schädlich für die anderen. Vielleicht ist "aufhören und die Zeit sinnlos auf Kreuzfahrtschiffen oder dem Golfplatz totschlagen oder nächtens Kommentare im WPF schreiben" in diesen Fällen die bessere Entscheidung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 7. Mai · bearbeitet 7. Mai von Sapine Die Beweggründe für das "nicht aufhören können" sind sicher sehr unterschiedlich. Gerade Männer tun sich mächtig schwer mit dem Statusverlust womöglich in Verbindung mit einer neuen Aufteilung der Hausarbeit. Da gibt es vielfältige Ängste und auch drohende Langeweile oder das dem Partner von morgens bis abends ausgeliefert sein. Meine Großmutter hat übrigens auch bis weit ins Rentenalter hinein quasi Teilzeit gearbeitet und als ehemalige Hebamme eine Mütterberatung betreut auf dem Dorf. Bei der Beerdigung war der Friedhof nicht groß genug Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Vios 7. Mai Also ich empfand Zeit auf dem Golfplatz noch nie als "sinnlos totgeschlagen". Man hört gelegentlich, dass es für Männer gute Gründe gibt, nicht den ganzen Tag Zuhause zu verbringen. Und es soll auch Frauen geben, die eher froh sind, wenn der Gatte ausserhäusig beschäftigt ist. Besonders bei Familie Lohse war es wohl für beide Seiten eine Herausforderung. Vielleicht sollte dieser Faden umbenannt werden: "mentale Unabhängigkeit" passt seit ein paar Posts auch ganz gut. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 7. Mai Die genannten Beispiele können verdeutlichen, welche Probleme einem frühzeitigen Ausstieg entgegen stehen können. Der Schritt dahin ist keine rein rationale Entscheidung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Norica 7. Mai vor 6 Minuten von Sapine: Die genannten Beispiele können verdeutlichen, welche Probleme einem frühzeitigen Ausstieg entgegen stehen können. Der Schritt dahin ist keine rein rationale Entscheidung. Deuten die genannten Beispiele nicht eher darauf hin, dass der vorzeitige Ausstieg lediglich Katalysator für die Verstärkung bestehender Probleme ist und diese nicht erst schafft? Die Situationsänderung tritt doch auch ein, wenn ich normal in Rente gehe. Wenn also die genannten Probleme auftreten, war vorher schon etwas nicht in Ordnung. Dies bedeutet natürlich nicht, dass man das nicht reparieren kann, wenn die Zeit gekommen ist. SG Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 7. Mai vor 4 Minuten von Norica: Die Situationsänderung tritt doch auch ein, wenn ich normal in Rente gehe. Wenn also die genannten Probleme auftreten, war vorher schon etwas nicht in Ordnung. Korrekt, manch einer lebt gar nicht zu Hause, sondern auf oder mit der Arbeit. Scheint ein Problem der klassischen Rollenverteilung zu sein, zumindest in der älteren Generation. Die Rentner in 40 Jahren werden da andere Probleme haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ 7. Mai vor 3 Stunden von LongtermInvestor: Echte Optimierung bedeutet für mich ab diesem Punkt nicht mehr Verzicht für mehr Rendite, sondern der gezielte Einsatz von Kapital für mehr Lebensqualität. Wer den Berg erklommen hat und trotzdem noch Pfennigfuchser bleibt, hat den eigentlichen Sieg emotional noch nicht ganz begriffen. Sehe ich auch so. Das ist zwar richtig aber leichter gesagt als getan. Kapital zu mindern statt zu mehren stellt ja von einem auf den anderen Tag alles auf den Kopf. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich 7. Mai vor 4 Stunden von Sapine: Ich denke gerade Männer tun sich da schwerer als Frauen, aber ich kann mich natürlich auch täuschen. Es täuscht! n=1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 8. Mai vor 10 Stunden von sedativ: Kapital zu mindern statt zu mehren stellt ja von einem auf den anderen Tag alles auf den Kopf. Die Vorstellung das Kapital/Depot schrumpft veranlasst ja schon viele die Entnahmerate möglichst niedrig anzusetzen und weit unter den Möglichkeiten zu leben. Bei mir selber wäre das wohl nicht anders. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physics 8. Mai · bearbeitet 8. Mai von Physics Ich habe erst die letzten Wochen realisiert, dass ich/wir den Zeitpunkt von FI bereits überschritten haben. Ich war so auf Sparen und Optimieren fokussiert, dass ich den Punkt einfach verpasst habe. Der Wert im Depot war nur noch ein Highscore, während viel Kapital in Renten und Immobilien gebunden ist. Wir haben uns etwas aufgebaut, was eigentlich nicht zu unserer Lebensführung und Elternhausprägung passt. Allein meine bereits erworbenen und noch durch Zeitwertkonto hinzukommenden Rentenpunkte liegen bei 63 + Betriebsrente. Sollte ich erst mit 58 Jahren in Ruhestand gehen würden diese auf extreme 80 75 Punkte anwachsen (weitere Einzahlung aus dem ZWK bis 67). Ich arbeite immer noch daran, jetzt mal die Sparrate deutlich zu reduzieren als ersten Schritt. Eigentlich müsste sie auf 0. Bei einer Sparquote von über 60 Prozent ist die Lebenshaltungs-Basis im Verhältnis zu den Möglichkeiten extrem gering geblieben, da wir die Ausgaben immer auf Normal gelassen haben anstatt sie mit dem deutlich gestiegen Einkommen zu erhöhen. Das war für uns dann der extreme Hebel in zwei Richtungen. Es fühlt sich für mich immer noch etwas surreal an, aber die Erkenntnis setzt sich durch. Tragisch wäre es wohl, wenn ich den Punkt nicht erkennen würde. Erster Schritt ist also gemacht. Jetzt wo ich mir das bewusst gemacht habe fällt vieles von mir ab. Im Konzern kann ich mir vorstellen noch einige Jahre zu bleiben, allerdings ist mit 58 dann definitiv Ende. Nach einem Downshift vor 6 Jahren habe ich meine Nische gefunden und kann es mir einrichten, so wie ich es will. Was jetzt dazukommt ist die Gelassenheit, die es aktuell sehr leicht macht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 8. Mai · bearbeitet 8. Mai von Der Heini vor 9 Minuten von Physics: Sollte ich erst mit 58 Jahren in Ruhestand gehen würden diese auf extreme 80 Punkte anwachsen Wie geht das denn? Dachte mehr als 2 RP pro Jahr geht nicht wegen der BBG, oder bist du in der Knappschaft? Mit 18J schon an der BBG verdient? 10 Jahre durch Zweitwertkonto an der BBG? Kommt mir komisch vor, oder du bist ein ganz seltener Fall. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physics 8. Mai · bearbeitet 8. Mai von Physics vor 26 Minuten von Der Heini: Wie geht das denn? Dachte mehr als 2 RP pro Jahr geht nicht wegen der BBG, oder bist du in der Knappschaft? Mit 18J schon an der BBG verdient? 10 Jahre durch Zweitwertkonto an der BBG? Kommt mir komisch vor, oder du bist ein ganz seltener Fall. Stimmt, ich habe mich vertan. Konservativ sind es wohl 75, optimistisch 80. Dieses Jahr habe ich ca. 55 Rentenpunkte. Ich arbeite seit meinem 17 Lebensjahr (Berufsakademie, dann früh in den Großkonzern gewechselt, ab etwa Alter 40 dann über der BBG) Mit 58 sind es vermutlich 65. Durch die Einzahlung aus dem ZWK (dann 900k Guthaben - entspricht alleine ca. 18 Rentenpunkte, aber zukünftig steigender Kaufpreis eines Punktes) steigen sie dann auf ca. 75 Punkte bis 67 an. Aber da ich es vermutlich zu konservativ gerechnet habe sind es später wohl doch eher 80. Aber ist dann auch nicht entscheidend. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 8. Mai Mit 25 nach dem Studium im Großkonzern angefangen, schnell über die BBG gekommen und dann 40 Jahre lang 2 RP verdient. Dazu dann noch für das Jahr von 16.-17 nachgezahlt, Abschläge ausgeglichen, Betriebsrentenansprüche an die GRV übertragen. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie man die Zahlung aus der GRV deutlich heraufsetzen kann. Ich bin aber auch daran interessiert zu verstehen, wie das bei @Physics gekommen ist. vor 13 Minuten von Physics: Der Wert im Depot war nur noch ein Highscore, während viel Kapital in Renten und Immobilien gebunden ist. Sowas kommt glaube ich öfter vor. Man schaut auf den Depot-/Kontostand, hat aber keinen wirklichen Überblick über den Wert von Rentenansprüchen oder Sachanlagen. Die Fu scheint damit in weiterer ferne als sie es tatsächlich ist. Gerade eben von Physics: Durch die Einzahlung aus dem ZWK (dann 900k Guthaben) steigen sie dann auf ca. 75 bis 67 an. 900K in einem Zeitwertkonto?! Das Geld wird Dir vermutlich nicht einfach so zugeflogen sein, sondern auch aus eigenem Gehaltsverzicht gekommen sein? Ob das mal eine gute Anlage war? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physics 8. Mai · bearbeitet 8. Mai von Physics vor 22 Minuten von Bolanger: 900K in einem Zeitwertkonto?! Das Geld wird Dir vermutlich nicht einfach so zugeflogen sein, sondern auch aus eigenem Gehaltsverzicht gekommen sein? Ob das mal eine gute Anlage war? Das ist ein weites Thema, daher nur ganz kurz. Es ist in meiner Konstellation perfekt und wird auch nicht von einem durchschnittlichen ETF aus dem Nettogehalt geschlagen, vom Risiko ganz zu schweigen. Seit Jahren zahle ich 30% meines Gehaltes dort ein. Ich steige mit spätestens 58 Jahren aus, zahle weiter in die Rentenversicherung ein, bin krankenversichert. Bruttosparen hat dazu einen starken Hebel. AG zahlt Beiträger über der SV zusätzlich ein + Zuschuss. Später etwas niedrigerer Steuersatz. Dazu kommt der psychologische Effekt. Es macht keinen Sinn dann länger als 58 zu arbeiten, keine Diskussion, keine Überlegung. 58 Jahre, Ende. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 8. Mai vor 1 Minute von Physics: Dazu kommt der psychologische Effekt. Es macht keinen Sinn dann länger als 58 zu arbeiten, keine Diskussion, keine Überlegung. 58 Jahren, Ende. Bis auf vor 1 Minute von Physics: Ich steige mit spätestens 58 Jahren aus, Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physics 8. Mai Gerade eben von Lazaros: Bis auf Ja, früher geht natürlich schon :-). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 8. Mai Meine eigene Erfahrung mit einem Zeitwertkonto ist etwas anders. Kurz gesagt bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Störfall, also die Auszahlung vorteilhafter ist als die Nutzung zur weiteren Finanzierung einer arbeitsfreien Zeit. Aber das gehört in einen anderen Thread. man nimmt sich damit natürlich den klaren Ausstiegspunkt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physics 8. Mai vor 1 Minute von Bolanger: Meine eigene Erfahrung mit einem Zeitwertkonto ist etwas anders. Kurz gesagt bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Störfall, also die Auszahlung vorteilhafter ist als die Nutzung zur weiteren Finanzierung einer arbeitsfreien Zeit. Aber das gehört in einen anderen Thread. man nimmt sich damit natürlich den klaren Ausstiegspunkt. Ja, das hattest Du schonmal geschrieben. Auch in meinem Fall wär das so. Ich lass es mir vermutlich trotzdem als Gehalt auszahlen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 8. Mai vor 44 Minuten von Physics: Durch die Einzahlung aus dem ZWK (dann 900k Guthaben - entspricht alleine ca. 18 Rentenpunkte, aber zukünftig steigender Kaufpreis eines Punktes) Nur damit es keine Verwirrung gibt: die 900K enstprechen nicht 18 Rentenpunkten, sondern sie werden dazu genutzt, um 9 Jahre lang ein Gehalt im Bereich der BBG zu zahlen, mit dem man dann pro Jahr etwa 2 RP verdient. Mag kleinkariert klingen, soll aber der Erwartung vorbeugen, dass man durch Übertrag eines Zeitwerkontos auf die GRV den Wert des ZWK als Rentenpunkte gutgeschrieben bekäme. Dem ist nicht so. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Gordon1607 8. Mai vor 21 Minuten von Bolanger: Sowas kommt glaube ich öfter vor. Man schaut auf den Depot-/Kontostand, hat aber keinen wirklichen Überblick über den Wert von Rentenansprüchen oder Sachanlagen. Die Fu scheint damit in weiterer ferne als sie es tatsächlich ist. So in etwa ist mir das passiert. Vor etwas mehr als zwei Jahren kurz vorm 56. Geburtstag wurde mir verkündet, dass mein Arbeitgeber meinen Bereich schließt. Ich stand dann vor der Frage, mir ganz schnell etwas Neues zu suchen oder mehrere Monate auf das Verhandlungsergebnis bez. Abfindungen zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung zu warten um dann noch älter zu sein. Mein worst Case Szenario ging davon aus, dass ich schnell einen neuen Arbeitgeber finde, damit meine Abfindung verspiele und beim neuen Arbeitgeber dann in der Probezeit etwas schiefläuft. Ich habe das durchgerechnet und kam zu dem Schluss, dass ich das ohne große Einschränkungen so durchziehen kann und habe dann versucht beruflich noch einmal durchzustarten. Ich habe an allen Fronten extrem viel Glück gehabt und genieße es ganz einfach, dass ich weiß dass ich finanziell unabhängig bin, falls es mal wieder turbulent wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 8. Mai vor 1 Stunde von Bolanger: Sowas kommt glaube ich öfter vor. Man schaut auf den Depot-/Kontostand, hat aber keinen wirklichen Überblick über den Wert von Rentenansprüchen oder Sachanlagen. Die Fu scheint damit in weiterer ferne als sie es tatsächlich ist. Stimmt genau. Eine ganzheitliche Bewertung der Asset Allocation sowie die Prüfung der benötigten Cashflows sind essenziell. Vor allem inflationsgeschützte Rentenansprüche sind ein massiver Sicherheitsbaustein. Die Eckrente von ca. 22.000 € p.a. entspricht rechnerisch einem Kapitalstock von 730.000 €, wenn man eine vorsichtige Entnahmerate von 3 % ansetzt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 8. Mai vor 43 Minuten von LongtermInvestor: Die Eckrente von ca. 22.000 € p.a. entspricht rechnerisch einem Kapitalstock von 730.000 €, wenn man eine vorsichtige Entnahmerate von 3 % ansetzt. Prinzipiell hast du recht, aber der Fairness halber würde ich bei der "Eckrente" 3,5% ansetzen, da man ja diese auch erst ab 67J bekommt. Dann kann man 25-30 Jahre Rente ansetzen. Wer mit 55 oder 57J in Privatierstatus geht, sollte natürlich vorsichtiger rechnen mit 3%. Eine GRV oder private Rentenversicherung sollte man natürlich immer mit berücksichtigen. Aber die GRV ist nicht inflationsgeschützt, sondern passt sich der Lohnsteigerung an (die bisher meist höher waren, aber nicht gesichert). Zitat Basis für die Anpassung der Renten ist die Lohnentwicklung. Maßgeblich hierfür sind insbesondere die Daten des Statistischen Bundesamts zur Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer nach den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag