Solara gestern um 09:13 Uhr · bearbeitet gestern um 09:16 Uhr von Solara vor 18 Stunden von Holgerli: Du bezahlst für den berufstätigen Sohn und seine Freundin den Urlaub? Ja. Warum? Weil der Sohn Durchschnittsverdiener ist und ich es generell positiv finde, dass wir eine Woche gemeinsam Urlaub machen können ohne Stress miteinander zu haben. In der Konstellation 60+ Jahre und knapp 30 Jahre ist das doch eine erfreuliche Situation. Zudem, keiner kennt die Zukunft ... vor 16 Stunden von EddisHerrchen: na ja, vielleicht ist das eine Investition in die Enkel? Es ist sicherlich auch ein Signal, dass wir die übernächste Generation finanziell unterstützen würden. Ich fühle mich da der Tradition meiner Eltern verpflichtet. Nächstes Jahr bin ich im Ruhestand, was bedeutet, dass meine Reiseziele auch mal länger dauern und ferner werden können. Mein Mann hat keine Lust auf Fernreisen. Eventuell läuft es dann auf Seniorenbegleitung durch die Jugend gegen Reiseerstattung raus. Außerdem, spätestens wenn die Jugend Nachwuchs bekommt, haben die andere Prioritäten und ich werde womöglich auch punktuell für Randzeiten der Kinderbetreuung gebraucht. Weiß man es? Deswegen, carpe diem. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli gestern um 09:17 Uhr vor 1 Minute von Solara: Ja. Warum? Weil der Sohn Durchschnittsverdiener ist und ich es generell positiv finde, dass wir eine Woche gemeinsam Urlaub machen können ohne Stress miteinander zu haben. In der Konstellation 60+ Jahre und knapp 30 Jahre ist das doch eine erfreuliche Situation. Zudem, keiner kennt die Zukunft ... Danke für die Rückmeldung. Meine Frage war auch in keiner Weise negativ wertend gemeint auch und besonders nicht auf die Enkelnachfrage. Ich fand es nur bemerkenswert (auch in Bezug auf die Freundin) und wollte nachfragen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger gestern um 09:55 Uhr Also ich beobachte es des öfteren im erweiterten und näheren Umfeld, dass die wohlhabenden Senioren die Kinder samt Lebensabschnitssgefährten*in und Enkeln in den gemeinsamen Urlaub einladen und finde das auch völlig sinnvoll. Warum sollen sich die Erben das Geld später mit Erbschaftsteuerabzug holen, wenn sie den Wert jetzt ohne Steuerabzug haben können? Ich habe allerdings nicht Buch darüber geführt, ob die Enkel 9 Monate nach solchen Urlauben geboren wurden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli gestern um 10:02 Uhr vor 3 Minuten von Bolanger: Also ich beobachte es des öfteren im erweiterten und näheren Umfeld, dass die wohlhabenden Senioren die Kinder samt Lebensabschnitssgefährten*in und Enkeln in den gemeinsamen Urlaub einladen Das mag der entscheidende Unterschied sein: Wohlhabende, i.S.v. Geld habende, Senioren, kenne ich jetzt nicht so viele. Bei den meisten ist das Vermögen über das abbezahlte EFH. Dazu dann ggfs. eine bessere/überdurchschnittliche Rente. Das war es dann aber auch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
timk gestern um 10:29 Uhr Am 1.9.2026 um 15:57 von Wishmueller: Finde diese "5 verborgenen Funktionen" durchaus interessant mal zu reflektiieren.... Für mich gesprochen, 2 Jahre nach dem beruflichen Exit: 1, Zeitstruktur: Besser denn je seit dem Exit. Frühstück, wenn es schon hell ist, dazu noch eine Mittagssiesta, die ich mein ganzes Berufsleben lang vermisst habe (kein Witz).. Beste Zeitstruktur meines Lebens. Check 2. Soziale Kontakte: da von meinen beruflichen Kontakten (vorherige Jobs) nix langfristig hängen geblieben ist, hält sich auch der Verlust aus dem letzten Job in überschaubarten Grenzen. Check 3. Status und Identität: Mangels 2. auch das kein Thema, meine wenigen verbliebenen sozialen Kontakte definieren sich nicht über "was machst Du beruflich?". Check 4. Kollektive Ziele: Keine Ahnung, was das sein soll, Projekte die größer sind als man selbst? Von daher vermisse ich auch das nicht. Check 5. Regelmässige Aktivität..... .... ist der einzige Punkt, den ich für mich vielleicht hätte gelten lassen können - zumindest in "guten Zeiten", als der Job überwiegend noch Freude bereitet hat. In (überwiegend) schlechten Zeiten bringt einen auch der Punkt nicht weiter. Von daher: Check. Fazit: ich wusste vor 2 Jahren auch nicht wirklich, was nach dem Exit "kommt". Die Zeit geht mindestens genauso schnell rum wie im vorherigen "Hamsterrad", nur erheblich entspannter. Das war das Ziel und so ist es auch gekommen. Check Das kann ich so unterschreiben! 1. Mittagssiesta? Genial! Habe ich an den heißen Tagen auch öfters gemacht 2. Endlich die ganzen Poser im Jobumfeld losgeworden. Die paar übriggebliebenen Poser im Bekanntenkreis reichen mir völlig 5. damit sollen laut Eingangspost "sichtbare Ergebnisse des eigenen Tuns" gemeint sein. Ist mir sowas von Latte! Für mich würde ich "regelmäßige Aktivität" als einen aktiven Lebensstil mit viel Bewegung definieren. Auf keinen Falls das Klischee vom auf dem Sofa abhängenden und Netflix konsumierenden Ruheständler, der nach 5 Jahren tot umfällt. Da freut sich höchstens die Rentenkasse. Aber auch auf keinen Fall diese durchstrukturierte Lebensplanung wie manche hier anmahnen. Am besten noch mit Gantt-Chart oder so. Ich mache was mir Spaß macht. Interessen habe ich genug (zu viele). Ich stehe zwar in der Regel vor 8 Uhr auf, damit ich noch was vom Tag habe, aber falls ich gerade ein gutes Buch lese, dann habe ich kein Problem damit, erst später am Vormittag aufzustehen. 'Spätestens der Hunger treibt mich raus... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli gestern um 11:10 Uhr · bearbeitet gestern um 13:55 Uhr von Holgerli vor 3 Stunden von timk: 5. damit sollen laut Eingangspost "sichtbare Ergebnisse des eigenen Tuns" gemeint sein. Das ist auch so ein Punkt, den ich nicht verstehe. Das erste Mal gehört habe ich ihn von Fields Millburn und Nicodemus, den beiden Minimalismus-Gurus aus den USA. Verstehen kann ich es auch nicht, weil spätestens nach zwei Generationen sind 99,99% aller Menschen vergessen oder zumindest irrelevant (auch die berühmten). Und die 0,01% der Menschen die im historischen Gedächtnis bleiben waren oftmals irgendwelche Herrscher die zwar "großes" geschaffen aber im Endeffekt noch mehr persönliches Leid verursacht haben. Will ich das? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine gestern um 11:23 Uhr Denk mal weniger an generationenübergreifende Wirkungen sondern stell Dir mal vor, welche Freude ein kleines Kind im Sandkasten empfindet, das mit Förmchen spielt. Es geht um das Gefühl, etwas zu können und sei es auch nur für wenige Sekunden, bis man den Sand anderweitig verwendet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller gestern um 13:35 Uhr Würde ich auch so verstehen. Denke auch nicht, dass es dabei um einen relevanten "Platz in der Geschichte" geht. Arbeit kann schon auch (überwiegend) Spaß machen, wenn es "läuft". Wenn nicht.... dann halt eher nicht...... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros gestern um 14:47 Uhr · bearbeitet gestern um 15:00 Uhr von Lazaros vor 3 Stunden von Sapine: Denk mal weniger an generationenübergreifende Wirkungen sondern stell Dir mal vor, welche Freude ein kleines Kind im Sandkasten empfindet, das mit Förmchen spielt. Es geht um das Gefühl, etwas zu können und sei es auch nur für wenige Sekunden, bis man den Sand anderweitig verwendet. Da stellt sich für mich zwangsläufig die Frage (auch für finanziell unabhängige Personen): Ist irgendeine Arbeit besser als gar keine? PS Die Frage haben sich schon andere gestellt und haben sie eher mit "Nein" beantwortet. -> Is Any Job Better Than No Job? Utilising Jahoda’s Latent Deprivation Theory to Reconceptualise Underemployment https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/09500170241254794 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 22 Stunden vor 3 Stunden von Wishmueller: Würde ich auch so verstehen. Denke auch nicht, dass es dabei um einen relevanten "Platz in der Geschichte" geht. Ja, aber sichtbare Dinge des eigenen Tuns wären in so einem Fall schon, wenn ich ein Stück Müll aufhebe oder Unkraut jäte. Sichtbar ist auch dieser Post im WPF. Und er ist es morgen auch noch und in 10 Jahren auch noch, wenn es das WPF noch gibt. Aber in beiden Fällen erinnert sich morgen oder in spätestens einem Jahr niemand mehr an mich, wenn ich mich von der Straße oder aus dem WPF entferne. Und das Kind im Sandkasten wir übermorgen selber vergessen haben, dass es im Sand gespielt hat. War es deswegen schlecht im Sand gespielt, Müll aufgehoben oder im WPF geschrieben zu haben? Aber wäre es schlecht, wenn ich den ganzen Tag nur YT oder TV geschaut hätte? Für mich ist das quasi wieder nur eine moralische Wertung der Sinnhaftigkeit einer Tätigkeit. Diesmal nicht von Arbeit, sondern diesmal von unentgeltlichem Tun. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller vor 22 Stunden Ist doch letztlich egal, wer aureichend "Sinn" in dem sieht, was er macht (sei es Netflix gucken oder Raketentechnik entwickeln), dem wird die moralische Bewertung dessen völlig egal sein (sollte es zumindest). Für mich hat Arbeit über lange Zeit auch einen "Sinn" ergeben, mit allem, was dazugehört (Gehalt, Kontakte, sinnvolle Tätigkeit). Irgendwann hat sich da bei mir die Erkenntnis bzw. das "subjektive Empfinden" verändert, irgendwann stimmte meine persönliche "Kosten-Nutzen-Relation" halt nicht mehr, sicherlich dann auch begünstigt durch die finanzielle Freiheit, die eher so "nebenbei" entstanden ist. Ich habe nicht explizit darauf hingearbeitet und hätte mir, wenn die Umstände gepasst hätten, auch noch ein längeres Berufsleben vorstellen können. Heute bin ich froh und zufrieden, dass es so ist wie es ist. Und wenn dann nicht mehr jeder Tag mit "Sinnhaftem" gefüllt ist..... so what...... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 17 Stunden vor 6 Stunden von Lazaros: Da stellt sich für mich zwangsläufig die Frage (auch für finanziell unabhängige Personen): Ist irgendeine Arbeit besser als gar keine? Ich sehe keinen Grund, eine sinnstiftende Beschäftigung als Arbeit zu bezeichnen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
edan vor 1 Stunde Wer von Euch hat vor, trotz finanzieller Freiheit und Austritt aus dem Arbeitsleben weiterhin freiwillig Rentenpunkte zu erwerben, auch aus Gründen der Diversifikation? In der Regel rentiert die gesetzliche Rente stärker als deutsche Staatsanleihen und zahlt lebenslang, nur die Vererbbarkeit ist stark eingeschränkt (Hinterbliebenenrente). Ich könnte mir vorstellen, weiterhin jedes Jahr einen ganzen Punkt zu erwerben, was jedoch zusätzlich zum Krankenkassenbeitrag am Fire Budget knabbert und das nicht zu knapp, 9.661,58 Euro kostet im Jahr 2026 ein Rentenpunkt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros vor 1 Stunde vor 12 Minuten von edan: Wer von Euch hat vor, trotz finanzieller Freiheit und Austritt aus dem Arbeitsleben weiterhin freiwillig Rentenpunkte zu erwerben, auch aus Gründen der Diversifikation? In der Regel rentiert die gesetzliche Rente stärker als deutsche Staatsanleihen und zahlt lebenslang, nur die Vererbbarkeit ist stark eingeschränkt (Hinterbliebenenrente). Ich könnte mir vorstellen, weiterhin jedes Jahr einen ganzen Punkt zu erwerben, was jedoch zusätzlich zum Krankenkassenbeitrag am Fire Budget knabbert und das nicht zu knapp, 9.661,58 Euro kostet im Jahr 2026 ein Rentenpunkt. Vorweg: Ich zahle aktuell nur noch den Mindestbeitrag in mein Versorgungswerk ein. Der Grund: die dann beziehende Rente langt bei mir nebst anderen Einkünften (ohne mein Depot) für ein passables Leben. Ein Rentenpunkt bedeutet aktuell ca. 43€ monatlich bzw. dessen Kaufkraft ein Leben lang, dafür zahlst du aktuell einmalig knapp 10k €. Ich würde mir nicht anschauen, wie alt du werden musst, dass sich die Einzahlung rentiert, sondern wie hoch deine Rentenlücke aktuell ist und wie diese dann gestopft werden soll. Und dann entscheiden, was besser ist, nämlich Sicherheit (Rentenpunkte) oder mögliche Mehrrendite plus jederzeitige Verfügbarkeit (= Depot). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 50 Minuten vor 26 Minuten von edan: Wer von Euch hat vor, trotz finanzieller Freiheit und Austritt aus dem Arbeitsleben weiterhin freiwillig Rentenpunkte zu erwerben, auch aus Gründen der Diversifikation? Interessante Überlegung. Je nach Anrechenbarkeit meiner Ausbildungszeiten hätte ich irgendwas zw. 12 und 36 Monaten, die mir zu 35 Jahren in der GRV fehlen. Zur Erreichung hätte ich eh kaufen müssen. Ich hätte den Minimalbetrag genommen. Deswegen habe ich Deine Idee für mein (persönliches) Szenario durch die KI gejagt. Die KI kommt für mich zu folgendem Ergebnis: 1.) Da auf die GRV aber GKV/PV zu zahlen sind werden aus einem Rentenpunkt ca. 0,88 RP (netto) bei Eintritt in die GRV. 2.) Freiwillige Zahlungen in die GRV kann man steuerlich absetzen. Wenn ich aber in FIRE bin zahle ich keine/kaum Steuern. Die KI rechnet mit 1.700 Euro "Mehrkosten" pro Punkt Was die KI stattdessen vorschlägt: => Eine Freiwillige einzahlung nach § 187a SGB VI während ich noch arbeite. 9.700 Euro (nach Steuererstattung) würden mir so 1,2 Rentenpunkte bringen. => Gerechnet gegen eine Einzahlung von 9.700 Euro netto in einen MSCI/FTSE All World, würde in meinem Fall das Pleiterisiko (= kein Geld mehr im Depot, nur noch von einer eine unterdurchschnittl. GRV-Rente leben) um 1% senken. Vorteil: => Diese Rentenpunkte würden mir stärker in Crash-Zeiten helfen, weil ich weniger sparen müsste. Zusatzüberlegung der KI: => ggfs. in besonders starken Börsenjahren doch in der FIRE-Zeit (vor der Rente) freiwillig in die GRV einzahlen vor 18 Minuten von Lazaros: Ich würde mir nicht anschauen, wie alt du werden musst, dass sich die Einzahlung rentiert, sondern wie hoch deine Rentenlücke aktuell ist und wie diese dann gestopft werden soll. Und dann entscheiden, was besser ist, nämlich Sicherheit (Rentenpunkte) oder mögliche Mehrrendite plus jederzeitige Verfügbarkeit (= Depot). Dieser Sicherheitsaspekt schwingt auch massiv in meinen Überlegungen mit. Der hat auch was sehr subjektives und hängt vom eigenen Sicherheitsbedürfnis und von der eigenen Sicht auf die Zukunft, sowohl für das deutsche REntensystem aber natürlich auch der globalen Märkte, ab. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 19 Minuten vor einer Stunde von edan: Wer von Euch hat vor, trotz finanzieller Freiheit und Austritt aus dem Arbeitsleben weiterhin freiwillig Rentenpunkte zu erwerben, auch aus Gründen der Diversifikation? Möchtest Du, wenn alles gut geht, den verbleibenden Teil Deines Vermögens vererben? Wenn ja, dann wäre ich skeptischer ggü. der GRV. Wenn es keine Erben gibt, dann wäre ich der GRV ggü wohlgesonnener. Hier im WPF werden Rentenversicherungen, egal welcher Art, erstmal skeptisch beäugt. Gerade für Leute, die finanziell frei sind oder sich diese Freiheit noch nicht ausgerechnet haben nehmen die Versicherungen aber viel Risiko ab. Ganz persönlich würde ich vor allen privaten RVs erstmal die GRv weitmöglichst aufstocken. Dort gibt es zumindest die Chance auf eine Art Inflationsausgleich, was wieder ein Risiko abnimmt. Versicherungen müssen nicht schlecht sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag