Holgerli Montag um 09:58 · bearbeitet Montag um 10:00 von Holgerli vor 54 Minuten von Even Worse: Denkt ihr eigentlich auch an den absoluten worst case? Ich meine damit zum Beispiel politische Gefahren wie Enteignung, oder Hyperinflation oder Kriegsereignisse. Das war für mich auch ein Grund, mit dem Ruhestand nicht ewig zu warten. Quasi eine erweiterte Diversifikation, mit Zeit im Depot. Eine vollkommen korrekte und sehr wichtige Feststellung! Bei mir sind es Klimawandel und eben Krankheit/Tod. Und je älter ich werde, desto näher kommen die Einschläge: Die "Hast Du schon gehört?"-Fragen bezüglich Krankheit (Krebs) und Tod nehmen bei mir quasi mit jedem Jahrzehnt exponentiell zu. Und wie sagte es meine Schornsteinfegerin so richtig über sich selber (aber eigentlich auch über mich): Ich habe die letzten 35 nicht gerade gesund gelebt. Und der Klimawandel wird auch nicht mehr besser. vor 53 Minuten von stolper: ..nicht extrem, aber ja. Das war jedenfalls auch ein Grund dafür, am 30.06. d.J. (mit 57 Jahren) aufgehört zu haben. Herzlichen Glückwunsch. Ich hatte diesen Sommer auch überlegt (mit 51,5 Jahre) hin zu schmeissen, nachdem mir mein Noch-AG durch seine Versetzungspolitik klar gemacht hat, dass es mein Job zwar weiterhin geben wird, aber halt nicht für mich. Aber dann hat sich diese Tür geschlossen und ein Scheunentor ging auf. Aufgrund meines "jungen" Alters hätte ich halt noch (mit/ohne Abschlägen) 12 bis 15 Jahre zu überbrücken gehabt bei gleichzeitig einer (für Männer) niedrigen GRV-Rente. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger Montag um 10:20 Zum Worstcase: Wenn es zum totalen Crash käme, dann wäre ich lieber in der Position einer Person, die noch am Erwerbsleben teilnimmt oder bis vor dem Crash teilgenommen hat anstatt in der Position des Privatiers, der seine Ersparnisse verloren hat und gleichzeitig sein Humankapital geschmälert hat. Die Welt wird schon nicht explodieren und wird sich auch nach einem Totalzusammenbruch weiterdrehen. Wohl denen, die dann halbwegs aktuell gehaltenes Humankapital haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi Montag um 10:35 vor einer Stunde von Even Worse: Denkt ihr eigentlich auch an den absoluten worst case? Ich meine damit zum Beispiel politische Gefahren wie Enteignung, oder Hyperinflation oder Kriegsereignisse. Meinst du nicht, dass es DEUTLICH wahrscheinlichere Szenarien gibt, die sich negativ auf dein Leben auswirken könnten? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine Montag um 11:19 vor 2 Stunden von Even Worse: Denkt ihr eigentlich auch an den absoluten worst case? Ich meine damit zum Beispiel politische Gefahren wie Enteignung, oder Hyperinflation oder Kriegsereignisse. Einer der Gründe, warum ich ein gewisses Polster in physischem Gold bevorzuge. Gegen Inflation sind Sachwerte gut. Bei Krieg und Enteignung sind wir weitgehend machtlos. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PapaPecunia Montag um 12:07 vor einer Stunde von t.klebi: Meinst du nicht, dass es DEUTLICH wahrscheinlichere Szenarien gibt, die sich negativ auf dein Leben auswirken könnten? Am wahrscheinlichsten ist mit Sicherheit das persönliche Krankheitsrisiko. Aber gleich danach stehen politische Risiken (natürlich nicht gleichbedeutend mit Totalverlust) der Marke massive Steuererhöhung und/oder deutliche Inflation. Man sollte sich damit zwar auch nicht verrückt machen, aber die Historie zeigt, dass sowas früher oder hoffentlich viel später mit nahezu mathematischer Sicherheit auf einen zukommt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini Montag um 12:18 vor 3 Stunden von stolper: Ich habe zum Beispiel ein sehr starkes Streben nach "Sicherheit". Wohlwissend, daß es keine absolute Sicherheit gibt. Aber theoretisches Wissen und ge-/durchlebte Praxis sind völlig verschiedene Dinge. Um vermeintlich immer noch mehr Sicherheit zu erlangen, jagte ich den Informationen zu sehr hinterher. Information ist gut, aber man sollte es nicht übertreiben. Sagt sich so einfach. Man findet 10 Seiten und Abhandlungen über eine recht sichere Entnahmerate x. Dann aber eine noch "viel Sicherere", sehr geringere y. Rat mal, welche man im Gedächtnis behält. Ist wie mit den Crashpropheten, die haben auch mehr Klicks als die Optimisten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi Montag um 12:28 · bearbeitet Montag um 12:30 von t.klebi vor 21 Minuten von PapaPecunia: Am wahrscheinlichsten ist mit Sicherheit das persönliche Krankheitsrisiko. Aber gleich danach stehen politische Risiken ... Ach? Die aktuellen Scheidungsziffer von rund 33–36 % sind auch nicht gerade von schlechten Eltern, oder? Geht auch selten finanziell gut aus. Es gibt sicher noch Dutzende andere finanziellen Risiken, deren Wahrscheinlichkeit die politischen Risiken bei weitem übertreffen. vor 21 Minuten von PapaPecunia: der Marke massive Steuererhöhung und/oder deutliche Inflation. Breit diversifizierte weltweite Anlageformen schützen sehr gut vor regionaler Inflation und auch in einem gewissen vor "massiven Steuererhöhungen". vor 21 Minuten von PapaPecunia: aber die Historie zeigt, dass sowas früher oder hoffentlich viel später mit nahezu mathematischer Sicherheit auf einen zukommt. Vor wie vielen Generationen waren denn die letzten massiven Steuererhöhungen und deutlichen Inflationen, welche die durchschnittlichen Renditen übertrafen? Mit Ausnahme der beiden Weltkriege fällt mir da für Europa nicht viel ein. Und die sind schon ein Stückchen her. Seit dem dürften einige Leute ihr Vermögen ohne "nahezu mathematische Sicherheit" eines Totalverlustes aufgebaut haben. Bisher geht es eigentlich jeder Generation besser, als der vorherigen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger Montag um 12:54 vor 23 Minuten von t.klebi: Die aktuellen Scheidungsziffer von rund 33–36 % sind auch nicht gerade von schlechten Eltern, oder? Geht auch selten finanziell gut aus. Habe ich bisher auch noch nicht verstanden, warum Scheidungen "selten finanziell gut" ausgehen sollen. Bis auf Anwalts- und Verfahrenskosten ist das Vermögen beider nach der Scheidung genau so groß wie vorher. Nur hat derjenige, der sich um das gemeinsame vermögen gekümmert hat, nach der Scheidung das gefühl, dass er sich nun nur noch um die Hälfte kümmert und blendet dabei aus, dass ihm auch früher nur die Hälfte gehört hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Someone Montag um 13:07 vor 3 Minuten von Bolanger: Bis auf Anwalts- und Verfahrenskosten ist das Vermögen beider nach der Scheidung genau so groß wie vorher. Nun ja - nur ein paar Beispiele, die mir auf die Schnelle einfallen: Zwei Haushalte zu begründen und zu unterhalten, statt einem gemeinsamen zu haben ist finanziell nicht zu verachten. GKV Kosten können in Summe auch in die Höhe gehen, wenn die Familienversicherung wegfällt. Auch wenn illiquide gemeinsame Vermögenswerte in zwei Teile geteilt (und ggf. liquidiert) werden müssen, fallen einige "Opportunitätskosten" an. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Montag um 13:10 vor 11 Minuten von Bolanger: Nur hat derjenige, der sich um das gemeinsame vermögen gekümmert hat, nach der Scheidung das gefühl, dass er sich nun nur noch um die Hälfte kümmert und blendet dabei aus, dass ihm auch früher nur die Hälfte gehört hat. Ja, aber: 1. Erstens wirst Du als Ehepaar sicherlich nicht 200% der Ausgaben haben, die Du jetzt als Single wieder hast. 2. Könnten Deine Ausgaben deutlich steigen, weil jeder jetzt ein eigenes Auto und eine eigene Wohnung braucht. 3. Könnten zusätzliche Posten hinzukommen, weil die gemeinsam geteilten Pflichten nun von einer Putzfrau etc. übernommen werden 4. Gehört Dir jetzt wirklich nur noch die Hälfte. Auch nach dem Tod des Eheparners. 5. Könnte es zu einem Ausgleich bei den Rentenpunkten kommen ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger Montag um 13:22 steigende Lebenshaltungskosten sind natürlich logisch, haben aber nichts mit dem gefühl zu tun, dass der/die andere/r einem sein Vermögen genommen hat. Das ist nämlich eine Momentaufnahme. Aber wir sollten diesen Thread nicht mit Scheidungsfragen kapern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Vios Montag um 13:53 vor 2 Stunden von Sapine: Bei Krieg und Enteignung sind wir weitgehend machtlos. Nein sind wir nicht. An einen weltumspannenden Krieg glaube ich nicht. Es wird also sichere Ecken auf der Kugel (Scheibe laut Frosch) geben. Enteignung ist eine Angelegenheit eines Staates, nicht aller gleichzeitig. Da gilt im Prinzip das Gleiche. wie bei Krieg. Die o.g. Diskussion über die Kosten zweier Haushalte passt sehr gut dazu. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker Montag um 13:57 vor 33 Minuten von Bolanger: ...Aber wir sollten diesen Thread nicht mit Scheidungsfragen kapern. Ich finde eigentlich, dass das ganz gut hier hinein passt. Neben Krieg und Enteignung fehlt noch die Erörterung, was bei einem Meteoriteneinschlag zu tun ist? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leviathan73 Montag um 14:39 vor 39 Minuten von Schwachzocker: Ich finde eigentlich, dass das ganz gut hier hinein passt. Neben Krieg und Enteignung fehlt noch die Erörterung, was bei einem Meteoriteneinschlag zu tun ist? Im Gegensatz zu Krieg, Enteignung und Meteoriteneinschlag gehört die Scheidung allerdings zu den Top Ereignissen, die die finanzielle Planung zusammenfallen lassen. Enteignung über Steuern folgt mit großem Abstand. Von daher ist es nicht blöd, auch diesen möglichen Fall zu berücksichtigen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros Montag um 14:50 vor 3 Minuten von leviathan73: ... gehört die Scheidung allerdings zu den Top Ereignissen, die die finanzielle Planung zusammenfallen lassen. ... Von daher ist es nicht blöd, auch diesen möglichen Fall zu berücksichtigen. Eigentlich ist die Berücksichtigung schon ein Scheidungsgrund". Daher: Divorce Planning: Damit die Scheidung nicht zum finanziellen Alptraum wird https://boekerpaul.de/2023/07/17/divorce-planning-damit-die-scheidung-nicht-zum-finanziellen-alptraum-wird/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physics Montag um 14:57 vor 8 Minuten von leviathan73: Von daher ist es nicht blöd, auch diesen möglichen Fall zu berücksichtigen. .... und schön bis Alter 65 weitarbeiten, damit alles noch sicherer ist. Aber auch ich kämpfe damit :-). Der Kopf weiß, dass gesunde Jahre im Ruhestand durch kaum etwas zu ersetzen sind. Der Bauch: "nur noch 1 oder 2 oder 3 Jahre weiterarbeiten, zur Sicherheit" Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leviathan73 Montag um 15:04 vor 3 Minuten von Physics: .... und schön bis Alter 65 weitarbeiten, damit alles noch sicherer ist. Aber auch ich kämpfe damit :-). Der Kopf weiß, dass gesunde Jahre im Ruhestand durch kaum etwas zu ersetzen sind. Der Bauch: "nur noch 1 oder 2 oder 3 Jahre weiterarbeiten, zur Sicherheit" Ich bin mit 52 vom Spielfeld gegangen. Meine Frau ist 49. Sie hat noch Lust auf ihre Arbeit, wird aber auch in 2 bis 3 Jahren die Segel einziehen. Dennoch haben wir so geplant, dass wir auch eigenständig gut über die Runden kommen. Wie war so schön die Strategie um wohlhabend zu bleiben: "no first boat, no second wife, no third house." oder einfacher nicht durchdrehen und nicht scheiden lassen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich Montag um 15:05 · bearbeitet Montag um 15:11 von Nachdenklich vor 6 Stunden von Even Worse: Denkt ihr eigentlich auch an den absoluten worst case? Ich meine damit zum Beispiel politische Gefahren wie Enteignung, oder Hyperinflation oder Kriegsereignisse. Ja sicher! Ich brauche mir ja nur die Geschichte meiner eigenen Familie anschauen. Meine Eltern und Großeltern haben alles drei zur Genüge ausgekostet. Mein Vater hat zusätzlich zum Krieg im Anschluß noch fünf Jahre Kriegsgefangenschaft in Sibirien aushalten müssen und meine Mutter hat sich psychisch nie davon erholt, wie sie als Angehörige des Klassenfeindes nach 1945 bewußt entwürdigt und schikaniert wurde. Wir hatten jetzt Jahrzehnte politischer Stabilität, sollten uns aber nicht einbilden, daß das so sicher bleibt. Mein Großvater hat sich im Jahre 1910 in seinen gutbürgerlichen Verhältnissen sicher nicht vorstellen können, welche Veränderungen er bis zu seinem Tod im Jahre 1945 in Thüringen noch erleben würde. Wir neigen wohl meist dazu, die derzeitigen Bedingungen gedanklich in die Zukunft fortzuschreiben. Häufig täuschen wir uns dabei. Wir brauchen uns doch nur in der Welt umschauen, dann sehen wir, wie schnell sich Dinge ändern können. Ich halte mich derzeit bei Verwandten in den USA auf und erlebe, mit welcher Verblüffung sie hier die Veränderungen wahrnehmen, die von einem Politiker ausgehen. (Nein, es herrscht noch keine Katastrophe - zumindest nicht für die wohlhabende Schicht hier in Seattle, in der ich mich derzeit aufhalte - selbst Klopapier ist noch nicht knapp.) Aber: Wir sollten uns von dem Wissen um diese Unsicherheit nicht beherrschen lassen. Genausowenig wie von der Angst vor den mit ziemlicher Sicherheit auftretenden Krankheiten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor Montag um 15:50 · bearbeitet Montag um 15:52 von LongtermInvestor vor 6 Stunden von Even Worse: Denkt ihr eigentlich auch an den absoluten worst case? Ich meine damit zum Beispiel politische Gefahren wie Enteignung, oder Hyperinflation oder Kriegsereignisse. Ja, ich habe das Thema vor Kurzem pragmatisch gelöst und eine zweite Staatsbürgerschaft aktiviert. Das ließ sich zum Glück relativ unkompliziert umsetzen. Für mich ist das eher ein zusätzlicher Plan B mit einem Augenzwinkern. Das eigentliche Restrisiko bleibt ja ohnehin, die Assets im Ernstfall auch rechtzeitig abzuziehen. vor 5 Stunden von Holgerli: Das war für mich auch ein Grund, mit dem Ruhestand nicht ewig zu warten. Quasi eine erweiterte Diversifikation, mit Zeit im Depot. Die eigene Lebenszeit ist endlich und das ist für mich die wichtigste Prämisse überhaupt. Warum für die nächste Million schuften, die man gar nicht mehr braucht? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Montag um 16:09 Das zweite Zitat ist falsch zitiert. Das ist auch von Even Worse und nicht von mir. Ich stimme aber zu. Also passt das. Ich wollte es nur gesagt haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor Montag um 18:12 vor 2 Stunden von Holgerli: Das zweite Zitat ist falsch zitiert. Das ist auch von Even Worse und nicht von mir Ja, Du hast natürlich recht. vor 3 Stunden von Nachdenklich: Aber: Wir sollten uns von dem Wissen um diese Unsicherheit nicht beherrschen lassen. Genausowenig wie von der Angst vor den mit ziemlicher Sicherheit auftretenden Krankheiten. Das ist ein schöner Satz und danke für den Impuls. Als ich 7 Jahre alt war, hat mein Vater mir an meinem ersten Rechner in Excel den Zinseszins erklärt. Er wollte mir zeigen, wie man Unsicherheiten mathematisch berechenbar macht und welchen Einfluss die Zeit auf die Entwicklung hat. Aber heute weiß ich, man kann das Leben nicht komplett vorausplanen. Die beste Absicherung nützt nichts, wenn man sich von der Angst vor der Zukunft beherrschen lässt. Man muss die Zahlen im Hintergrund laufen lassen und das Hier und Jetzt leben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
mem Montag um 18:44 10 hours ago, Holgerli said: Mit 25 und "30, 40, 50 Jahre" solltest Du bis dahin ohne Risiko Deine Antwort gefunden haben. Das verstehe ich nicht ganz. Wie meinst du das, dass man mit 25 ohne Risiko seine Antwort gefunden haben sollte? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Montag um 19:01 vor 3 Minuten von mem: Das verstehe ich nicht ganz. Wie meinst du das, dass man mit 25 ohne Risiko seine Antwort gefunden haben sollte? Das bezog sich auf Dein Original-Text: Am 13.9.2026 um 19:29 von mem: Ein Risiko, das bleibt ist das Lifestyle-Risiko, ob man in den nächsten 10, 20, 30, 40, 50 Jahren wirklich mit 5k netto (real) glücklich bleibt, gerade wenn man aktuell deutlich mehr verdient. Was ich meinte war: Wenn Du heute 25 Jahre alt bist, bist Du in 30, 40 bzw. 50 Jahren dann 55, 65, 75 Jahre alt. Und mit 55+ Jahren Alter sollte man zurückblicken können und einschätzen können wie sich der einige Lifestyle im Verhältnis zum Einkommen verändert hat. Die drei Möglichkeiten sind IMO: Weniger, gleich mehr. Bei "weniger" würde ich mir kaum sorgen machen, dass man mit weniger Geld deutlich unglücklicher ist. Mit "gleich" oder "mehr" verstehe ich Deine Bedenken. Also kannst Du bei "weniger" wahrscheinlicher FIRE gehen, als bei "gleich" oder "mehr. Bei 65 Jahre und "gleich" kannst Du Dir die letzten beiden Jahre bis 67 ggfs. schenken. Und bei "mehr", werden es halt 67 oder noch noch älter bis Eintritt in die Rente. Ist es verständlicher geworden? Manche Sachen kann ich halt nicht so gut erklären... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PapaPecunia Montag um 19:45 vor 6 Stunden von t.klebi: Ach? Die aktuellen Scheidungsziffer von rund 33–36 % sind auch nicht gerade von schlechten Eltern, oder? Geht auch selten finanziell gut aus. Berechtigter Einwand. Mit Sicherheit viel wahrscheinlicher als politische Risiken. Ich hatte wenige Zeilen drüber extra noch einmal explizit geschrieben, dass politische Risiken nicht gleichbedeutend mit Totalverlust sind. Und anscheinend bist du relativ jung oder recht West-Deutschland fixiert, weil allein in den letzten Jahrzehnten hat es in Europa jede Menge deutlicher Umwälzungen gegeben, Zusammenbruch der Sowjetunion und in der Folge extrem Inflation Hyperinflation & Wirtschaftskollaps & Krieg in Jugoslawien (1992–1994) Schwarzer Mittwoch in Italien (1992) Griechenland: Staatsschuldenkrise (2008) Im Zuge der Finanzkrise wurden in Irland die Gehälter im öffentlichen Dienst massiv gekürzt und auf Island die Renten Ach ja, die Megainflation in der Türkei ist auch erst wenige Jahre her Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
mem Montag um 20:35 1 hour ago, Holgerli said: Ist es verständlicher geworden? Leider nicht. In dem Szenario gibt es nämlich keine Rente, sondern nur das Depot, ggf. andere Wertanlagen. Es nutzt auch nichts, wenn man mit 50 feststellt, dass man mehr Kohle braucht, da man die Entscheidung FIRE bereits mit 25 getroffen hat. Dann war die Entscheidung falsch und lässt sich nicht mehr korrigieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag