Empfehlungen von Dr. Markus Krall - wie umsetzen?

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661 posts in this topic

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vor 1 Stunde schrieb xfklu:

 

Die von Dir zitierte Auflistung von Währungen scheint mir ziemlich willkürlich zu sein, was die ganze Idee recht unprofessionell erscheinen lässt.

Warum?

 

vor 1 Stunde schrieb xfklu:

Ich kenne auch keinen Rentenfonds, der alle Hartwährungen außer dem Euro abdeckt.

Wie ist es denn mit Rentenfonds, die ALLE Hartwährungen abdecken? (ich will oder muss den Euro nicht komplett meiden. Ich will nur den Anteil verringern)

 

vor 1 Stunde schrieb xfklu:

Du könntest Dich aber einfach auf den USD beschränken

das wäre mir zu einseitig.

 

Danke & VG

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Was haben denn Deine eigenen Recherchen zu dem Thema bisher ergeben?

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Posted · Edited by stummlfumml

vor 32 Minuten schrieb kasperl:

Aber ist es nicht ebenso fragwürdig, den Vermögensanteil an Anleihen, Tagesgeld etc. ausschließlich in Euro zu halten, wenn man diesem ggü. skeptisch ist?

Nein, das sehe ich als weniger fragwürdig an. Die Risiken der Heimatwährung sichert man ja bereits durch die Wahl seiner Assetklassen ab. Warum sollte man sich durch Währungsspekulationen noch zusätzliche Risiken ins Boot holen? Zumal die Devisenmärkte als die informationseffizientesten Märkte gelten, wie kommt man gerade dort auf die Idee zu Spekulationen aufzurufen und aktive Fonds und deren höhere Kosten zu bewerben?

 

 

vor 32 Minuten schrieb kasperl:

wie meinst du das konkret? als Bargeld? Oder als Tagesgeldkonto in den jeweiligen Ländern? 

Als regulären Devisentausch. Ob Du jetzt Bargeld oder Giralgeld tauschst, ist eine Frage der persönlichen Bequemlichkeit, des Aufwands und der Kosten, aber dir überlassen.

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Eine einfache Möglichkeit wäre möglicherweise ein Fremdwährungskonto einzurichten. Man ist dann zwar dem Währungsrisiko ausgesetzt, doch steigt man bei einem Euro Crash damit wohl besser aus (weiß nicht, ob in so einem Szenario nicht auch das Dollarkonto/... gesperrt und neu bewertet werden könnte).  

Laut seiner Analyse wird das aber ohnehin kein Overnight Crash sein, wenn ich ihn richtig verstehe. Sondern zuerst schrumpfen die Gewinne der Banken, dann steigen die Kreditmargen, dann fallen die 10-15% im Markt sich befindenden Zombieunternehmen, die ihre Kredite nicht mehr bedienen können, und dann erst kollabieren die Banken. Man könnte also mit der Installierung des Fremdwährungskontos noch etwas länger warten, bis sich die Anzeichen vermehrter Unternehmens/Banken-Ausfälle mehren.

 

Eine andere Möglichkeit wären kurzlaufende US/CDN/CH/...-Staatsanleihen, bzw ein ETF über verschiedene Währungen dazu (weiß nicht, obs da einen dazu gibt?). 

 

Mich wundert ja, dass ich von den Crash-Propheten nur bei Krall etwas vom Eurorisiko gehört habe. Von Otte oder Müller habe ich das noch nie thematisiert gehört. Die empfehlen nur billig einzukaufen, wenns so weit ist, ohne aber zu überlegen, ob die Euros, die man dann noch hat, noch ihren Anfangswert beibehalten haben.  

 

 

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vor 7 Stunden schrieb stummlfumml:

Die Risiken der Heimatwährung sichert man ja bereits durch die Wahl seiner Assetklassen ab.

Bei den Assetklassen Aktien und Immobilien bin ich weitgehend währungsunabhängig, so weit so gut. Aber zu den klassischen Assetklassen gehören doch eben auch Anleihen und Bargeld/Tagesgeld. Wenn ich dies ausschließlich in Euro halte, bin ich doch diesbezgl. nicht abgesichert.

 

vor 7 Stunden schrieb stummlfumml:

Warum sollte man sich durch Währungsspekulationen noch zusätzliche Risiken ins Boot holen?

Warum siehst du Fremdwährungen nur als Risiko, und nicht auch als Chance?

 

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vor 1 Minute schrieb kasperl:

Bei den Assetklassen Aktien und Immobilien bin ich weitgehend währungsunabhängig, so weit so gut. Aber zu den klassischen Assetklassen gehören doch eben auch Anleihen und Bargeld/Tagesgeld. Wenn ich dies ausschließlich in Euro halte, bin ich doch diesbezgl. nicht abgesichert.

Kommt auf das Szenario an. Je nachdem können auch Fremdwährungen oder jegliches Giralgeld nutzlos sein und ein eigener Acker und 'ne Brotfabrik deutlich bessere Absicherung sein. Vielleicht solltest Du auch überlegen dir einen Bunker zu kaufen.

 

vor 4 Minuten schrieb kasperl:

Warum siehst du Fremdwährungen nur als Risiko, und nicht auch als Chance?

 Zusätzliche Volatilität im Bezug auf die Heimatwährung, ohne Ausgleich in Form einer erwarteten Mehrrendite? -> nix gut

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vor 5 Stunden schrieb Qualcuno:

Eine einfache Möglichkeit wäre möglicherweise ein Fremdwährungskonto einzurichten. Man ist dann zwar dem Währungsrisiko ausgesetzt, doch steigt man bei einem Euro Crash damit wohl besser aus (weiß nicht, ob in so einem Szenario nicht auch das Dollarkonto/... gesperrt und neu bewertet werden könnte)

Ja, eine gute Frage! Was ist der Unterschied im Falle des Falles zwischen einem Femdwährungskonto bei einer deutschen Bank und einem Konto bei einer ausländischen Bank?

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vor 16 Minuten schrieb stummlfumml:

Kommt auf das Szenario an. Je nachdem können auch Fremdwährungen oder jegliches Giralgeld nutzlos sein und ein eigener Acker und 'ne Brotfabrik deutlich bessere Absicherung sein. Vielleicht solltest Du auch überlegen dir einen Bunker zu kaufen.

in der Tat überlege ich, ob ich ein Haus im Ausland kaufen und auswandern soll. Aber das soll hier nicht Thema sein.

 

 

vor 20 Minuten schrieb stummlfumml:

Zusätzliche Volatilität im Bezug auf die Heimatwährung, ohne Ausgleich in Form einer erwarteten Mehrrendite? -> nix gut

Klar, zum "Geld verdienen" taugt das natürlich nicht.

 

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Kurz mal nachgeschaut:

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  • ...

Grüße, H.

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vor 13 Stunden schrieb Hasenhirn:

Kurz mal nachgeschaut:

Grüße, H.

 

Danke!

 

Blöde Frage: wo und wie (also mit welchen Suchbegriffen) hast du gesucht?

 

 

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vor 15 Stunden schrieb kasperl:

Ja, eine gute Frage! Was ist der Unterschied im Falle des Falles zwischen einem Femdwährungskonto bei einer deutschen Bank und einem Konto bei einer ausländischen Bank?

 

Da bin ich leider auch überfragt. Eigentlich sollte ja kein Unterschied sein, würde ich naiverweise sagen. Doch in realer Hinsicht kann der Staat in einer realen Krise vielleicht die unmittelbarere, leichtere Verfügungsmacht über ein dt. Konto für sich ausnützen. 

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vor 5 Stunden schrieb kasperl:

Blöde Frage: wo und wie (also mit welchen Suchbegriffen) hast du gesucht?


An einige Fondsnamen konnte ich mich noch erinnern, weil die vor einiger Zeit hier im Forum diskutiert worden waren (siehe WPF-Links in der obigen Liste). Es gibt aber bestimmt noch andere Produkte dieser Machart. Ich selbst hatte es gestern bei Gugel mit so was wie: "Fonds+Hartwährung" probiert.  

 

Grüße, H.

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Am 21.1.2019 um 12:51 von Qualcuno:

 

Da bin ich leider auch überfragt. Eigentlich sollte ja kein Unterschied sein, würde ich naiverweise sagen. Doch in realer Hinsicht kann der Staat in einer realen Krise vielleicht die unmittelbarere, leichtere Verfügungsmacht über ein dt. Konto für sich ausnützen. 

Krall empfiehlt überhaupt keine Bankeinlagen, da diese ja kein Sondervermögen sind. Käme es zu einer Bankenkrise, von der er ausgeht, wären diese in Gefahr. Losgehen soll es Ende 2020, Anfang 2021. Er benennt den Zeitraum ziemlich genau, da er einfach ausrechnet, zu welchem Zeitpunkt über die Hälfte des Bankensektors nicht mehr gewinnbringend arbeitet. Das wird zu diesem Zeitpunkt so sein.

 

Daher solle man Staatsanleihen mit einer Restlaufzeit von ca. 18 Monaten kaufen, die nicht in EUR notiert sind.

 

Das Szenario malt Krall weiter aus und beschwört als politische Reaktion auf die Krise eine Verdoppelung der Geldmenge, was zu einer intensiven Inflation im Euroraum fürhren wird. Arbeitslosigkeit und Rezession werden dazu führen, dass viele Immokredite platzen werden, so dass die Preise um 25% einbrechen werden. Auch Aktien sollen um 50% verlieren. Allerdings werden die sich innerhalb von 2 jahren wieder erholen.

 

Im Prinzip ein schönes Kauf-Szenario. Allerdings doof, wenn der Euro auch nichts mehr wert ist und keine Kaufkraft mehr hat. Ich vermute, das ist der Grund, weshalb er Stattsanleihen in Nicht-EUR empfiehlt. Im Falle der Krise könnte man aus denen dann aussteigen und Aktien und Immos günstig kaufen. Zumindest habe ich das so verstanden.

 

 

 

 

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Posted · Edited by stagflation

vor 11 Stunden von Naim:

Losgehen soll es Ende 2020, Anfang 2021. Er benennt den Zeitraum ziemlich genau, da er einfach ausrechnet, zu welchem Zeitpunkt über die Hälfte des Bankensektors nicht mehr gewinnbringend arbeitet. Das wird zu diesem Zeitpunkt so sein.

 

Spannend ist doch eigentlich nur, was passieren wird, wenn es 2020/21 nicht "losgehen" wird:

  • Wird er sich entschuldigen, von allen Ämtern zurücktreten und seinen akademischen Grad zurückgeben?
  • Oder wird er das sagen, was alle Propheten in solchen Fällen sagen: Oh! Da habe ich mich wohl verrechnet! Natürlich wird es "losgehen" - aber erst 2024/25.

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vor 33 Minuten von stagflation:

 

Spannend ist doch eigentlich nur, was passieren wird, wenn es 2020/21 nicht "losgehen" wird:

  • Wird er sich entschuldigen, von allen Ämtern zurücktreten und seinen akademischen Grad zurückgeben?
  • Oder wird er das sagen, was alle Propheten in solchen Fällen sagen: Oh! Da habe ich mich wohl verrechnet! Natürlich wird es "losgehen" - aber erst 2024/25.

Ne kleine Einschränkung macht erja. Wenn die Politik z.B. mit einem Bankrestrukturierungsgesetz antwortet, kann es sich um 2 Jahre verzögern. Was ich aber dennoch interessant an Kralls Ansatz finde ist, dass er den Beginn der Disruption klar berechnet, nämlich mit der Rentabilitätsquote des Bankensektors. Wenn seine Berechnungen stimmen (ich kann das nicht nachprüfen), sollte der halbe Sektor 2020 nicht mehr profitabel sein. Dass das nicht zu Verwerfungen führen würde, erscheint mir eher unwahrscheinlich. zumindest kann ich dem Ansatz etwas abgewinnen, da er rechnerisch von der Buchhaltungsseite her rangeht. Die ist ja objektiv. Tja, ob es dann so kommt... Who knows...

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vor 8 Stunden von Naim:

Ne kleine Einschränkung macht erja. Wenn die Politik z.B. mit einem Bankrestrukturierungsgesetz antwortet, kann es sich um 2 Jahre verzögern. Was ich aber dennoch interessant an Kralls Ansatz finde ist, dass er den Beginn der Disruption klar berechnet, nämlich mit der Rentabilitätsquote des Bankensektors. Wenn seine Berechnungen stimmen (ich kann das nicht nachprüfen), sollte der halbe Sektor 2020 nicht mehr profitabel sein. Dass das nicht zu Verwerfungen führen würde, erscheint mir eher unwahrscheinlich. zumindest kann ich dem Ansatz etwas abgewinnen, da er rechnerisch von der Buchhaltungsseite her rangeht. Die ist ja objektiv. Tja, ob es dann so kommt... Who knows...

Das setzt aber voraus, dass alle anderen Anleger nicht rechnen können; sonst würden die das ja auch erkennen und ihre Aktien schon jetzt verkaufen.

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Posted · Edited by dev

vor 21 Minuten von Schwachzocker:

Das setzt aber voraus, dass alle anderen Anleger nicht rechnen können; sonst würden die das ja auch erkennen und ihre Aktien schon jetzt verkaufen.

Warum sollte ich meine Firmenanteile in EUR tauschen wollen?

Die EUROs würden dann genau da liegen wo sie nicht hin sollen, im Bankensystem.

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vor 26 Minuten von Schwachzocker:

Das setzt aber voraus, dass alle anderen Anleger nicht rechnen können; sonst würden die das ja auch erkennen und ihre Aktien schon jetzt verkaufen.

Da gebe ich dir recht. Was mich irritiert ist, dass es völlig klar ist, dass es so kommt, wenn man Krall zuhört. In sich schlüssig und für mich als Laien nachvollziehbar. Allerdings hört man nirgendwo etwas von diesem Problem. Sei es in den Medien, sei es von der Politik, sei es von der Bankenaufsicht etc.

 

Krall beschreibt das System als ein in sich verlogenes und die Wahrheit (bereits fortgeschrittene Bankenerosion) verschleierndes. In 18 Monaten wird der Vorwurf dann "Marktversagen" und "Gier der Banker" lauten, so Krall.

 

Dass sich aber offenbar kein Investor auf dieses Szenario irgendwie einstellt, müsste ein Hinweis darauf sein, dass es eben nicht so kommt, wie Krall das beschreibt. Eben weil andere, die sich mit der Thematik befassen, hier anderer Auffassung sind und eine Absicherung wie auch immer für unnötig halten. Leider habe ich noch keine Gegenpositionierung zu Krall gefunden, die sich sachlich mit seinen Argumenten auseinandersetzt. Ich selber kann das nicht, kenne mich da viel zu wenig aus.

vor 11 Minuten von dev:

Warum sollte ich meine Firmenanteile in EUR tauschen wollen?

Die EUROs würden dann genau da liegen wo sie nicht hin sollen, im Bankensystem.

Ja. Zudem die Aktien sich wieder erholen werden. Krall empfiehlt grundsätzlich Sachwerte und Wertpapiere, gehalten als Sondervermögen.

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vor 2 Stunden von dev:

Warum sollte ich meine Firmenanteile in EUR tauschen wollen?

Die EUROs würden dann genau da liegen wo sie nicht hin sollen, im Bankensystem.

Es könnte ja eventuell sein, dass es noch etwas anderes gibt als Aktien und Euro.

 

vor 2 Stunden von Naim:

...

Dass sich aber offenbar kein Investor auf dieses Szenario irgendwie einstellt...

Vielleicht ist das längst geschehen. Schau Dir doch die Kursentwicklung der Deutschen Bank an.

Im übrigen ist die Feststellung, dass man nicht mehr gewinnbringend arbeiten kann, ja relativ harmlos. Hauptsache sie können sich refinanzieren.

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vor 2 Minuten von Schwachzocker:

Es könnte ja eventuell sein, dass es noch etwas anderes gibt als Aktien und Euro.

Was ist deine Empfehlung?

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vor 47 Minuten von Schwachzocker:

Es könnte ja eventuell sein, dass es noch etwas anderes gibt als Aktien und Euro.

 

Vielleicht ist das längst geschehen. Schau Dir doch die Kursentwicklung der Deutschen Bank an.

Im übrigen ist die Feststellung, dass man nicht mehr gewinnbringend arbeiten kann, ja relativ harmlos. Hauptsache sie können sich refinanzieren.

Naja, nicht gewinnbringend ist das eine, Verluste schreiben das andere. und das ist nicht so super. Krall sagt selbst, dass sich im Kurs der banken bereits die kommende Krise abzeichnet. Wenn der bankensektor aber zusammenbrechen sollte, wird das auch andere Branchen treffen. Das Einschreiten der EZB würde zu einer Verdoppelung der Geldmenge führen und zu massiver Inflation. Zumindest habe ich Krall so verstanden.

vor 45 Minuten von dev:

Was ist deine Empfehlung?

Ja, wäre interessant.

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Guten Tag zusammen,

 

mir ist die Tage wieder mal ein Interview von ihm begegnet, in dem er seine Handlungsempfehlung nochmal konkretisiert:

 

Zitat

Die wichtigere Frage ist daher, wie sich der Bürger schützen kann. Ich empfehle hier ganz klar, mit dem liquiden Vermögen aus dem Euro herauszugehen und kurzlaufende Staatsanleihen von Ländern außerhalb der Eurozone zu erwerben, die ich als halbwegs stabil erachte. Das sind die USA, Kanada, Großbritannien, Schweiz, Norwegen, Tschechien, Russland, Australien, Singapur und Neuseeland. Bei Aktien und Immobilien rate ich zur Vorsicht, ebenso bei den meisten der sogenannten „Alternative Assets“, die sich im Zustand der Blasenbildung befinden. Vor allem rate ich davon ab, darauf zu spekulieren, dass sich Schulden durch eine Hyperinflation in Luft auflösen werden. Sie wird zwar nach der deflationären Phase aufgrund der einsetzenden Panik der Politik und der Notenbanken mit hoher Wahrscheinlichkeit kommen, jedoch muss man bis dahin eine Deflation durchstehen und mit Schulden ist das schwer und riskant, wenn die Einkommensquellen durch die Pleitenwelle versiegen. Das kurz laufende internationale Anleihen-Portfolio rate ich im Ausland zu installieren, um es vor der Gier fiskalischer Amokläufer erst mal in Sicherheit zu wissen. (Quelle: https://www.gold.de/artikel/interview-dr-markus-krall)

 

Ich habe mich dafür entschieden, das für die Hälfte meines "Geld-Vermögens" (also der Teil, der aus Geldguthaben/Schuldtitel/Anleihen besteht und auch weiterhin bestehen soll) umzusetzen. Dazu folgende Frage: Krall empfiehlt, ein Depot im Ausland zu installieren. Das ist natürlich ein gewisser Aufwand, denn ich gehe davon aus, dass man für jedes Depot im Ausland auch eine Steuererklärung des jeweiligen Landes abgeben muss. Wenn, würde ich in nur EINEM Land ein Depot eröffnen. Welches käme hier am ehesten in Betracht?

 

 

danke & Gruß!

 

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Soll denn lediglich der Bankensektor in der Eurozone zusammenbrechen, während die Banken in dem Rest der Welt weiterhin gute Gewinne machen?:huh:

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Dr. Markus Krall gehört zu den Untergangspropheten, verdient einen Reibach damit Bücher dazu zu verfassen, die ihm von ängstlichen Anlegern aus den Händen gerissen werden. Aber gut, lassen die Wahrheit hinter seinen Geschichten mal dahingestellt.

 

Anleihen und Tagesgeld sind für mich extrem schlechte Assetklassen um sie ausschließlich in Fremdwährungen zu investieren. Wobei man dies sicherlich teilweise machen kann, wenn man will.

 

Tagesgeld hat für mich allerdings den Sinn der kurzfristigen oder zumindest mittelfristigen Verfügbarkeit. Da ist ein Fremdwährungsrisiko kontraproduktiv.

 

Für Anleihen muss man bei aller Euro-Kritik erstmal bessere Häfen als Europa finden. Welche sollen das sein? China? Türkei? Brasilien? Vielleicht noch USA, aber die Meinung dürfte sich seit Trump auch geändert haben...Renditetreiber sind das dann aber auch nicht, aber gut, investier halt in einen US Treasure. Oder nimm ETFS wie zb:

 

iShares Global Corporate Bond (WKN: A1J0YD) -> der beinhaltet überwiegend Unternehemsanleihen in Dollar und nur rund 25% EURO.

UBS ETF - MSCI Emerging Markets (WKN: UB42AA) -> Staatsanleihen EM in lokalen Währungen

 

Oder setze auf einen IBoxx bezogenen ETF, der die Rentenmärkte Europa, USA und Asien kombiniert.

 

Oder spar die die Mühe und senke deinen "Papiergeld-basierenden-Depotanteil" indem du mehr in Immobilien, Gold und Aktien etc. investierst.

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vor 10 Minuten von Andreas900:

...

UBS ETF - MSCI Emerging Markets (WKN: UB42AA) -> Staatsanleihen EM in lokalen Währungen

Sind das nicht eher Aktien?:huh:

 

vor 11 Minuten von Andreas900:

...

Oder setze auf einen IBoxx bezogenen ETF, der die Rentenmärkte Europa, USA und Asien kombiniert.

 

Oder spar die die Mühe und senke deinen "Papiergeld-basierenden-Depotanteil" indem du mehr in Immobilien, Gold und Aktien etc. investierst.

Oder mache Dir keine Gedanken und lasse alles wie es ist.:thumbsup:

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