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Bärenbulle

Zentrale Indikatoren für den Krisenbeginn - Krisen-BSC 2.0

Empfohlene Beiträge

nicco
· bearbeitet von nicco
vor 5 Stunden von Depotrocker*in:

"Während alle über die "Inversion" "ausflippen", ist es, wenn die Renditekurve "zurück invertiert", das Wichtigste."

 

So ist es. Ich vermute, dass die Zinskurve wieder "zurück invertiert", wenn die US-Inflation wieder ansteigt.

Eine niedrige Arbeitslosenquote kombiniert mit einer niedrigen Inflation ist in der Vergangenheit eher die Ausnahme gewesen.

Auffällig ist, dass der Misery Index in den rot markierten Zeiträumen ebenfalls relativ niedrig war.

Der Misery Index ist eine Kombination von Arbeitslosenquote und Inflation.

Ein niedriger Wert ist positiv v.v.

 

Zitat

The misery index helps determine how the average citizen is doing economically and it is calculated by simply adding the Annual inflation rate to the Seasonally Adjusted unemployment rate.

The chart below includes inflation, unemployment, misery index and who was President.

As inflation rises the cost of living increases and as unemployment rises more people cross the economic line into poverty. Therefore, this index is a quick and dirty metric to gauge the health of the economy since both high unemployment and high inflation are major factors to the average wage earner.

https://inflationdata.com/articles/misery-index/

 

Misery-Index-September-2019.png

 

Die US-Inflation wird ab November wieder ansteigen.

https://fintrend.com/charts/moore-inflation-predictor-mip/

 

MIP-Oct-2019.png

 

 

 

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Depotrocker*in
· bearbeitet von Depotrocker*in

Massive geldpolitische Maßnahmen scheinen dringend notwendig zu sein, was eindeutig für eine eher sehr späte Phase im KonjZykl spricht. 

 

 

 

 

Das Sicherheitsbedürfnis nimmt zu, wohingegen die Bereitschaft Risiko einzugehen weiter sinkt. 

Kapital fließt weiter aus riskanten Assets ab und die Zuflüsse in weniger riskante Anlagen steigt.

 

 

 

 

 

 

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nicco
vor 32 Minuten von Depotrocker*in:

Massive geldpolitische Maßnahmen scheinen dringend notwendig zu sein, was eindeutig für eine eher sehr späte Phase im KonjZykl spricht.

 

Eine Rezession wird die FED nicht ohne massive Gegenmaßnahmen zulassen. 

Ich erwarte höhere Inflation und einen schwachen USD.

 

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle
Zitat

The investing guru's Berkshire Hathaway conglomerate held a record $122 billion in cash at the end of June, funds that could be deployed to boost its holdings in Apple, Amazon, and Bank of America or used to acquire companies.

Berkshire's cash pile is worth nearly 60% of its $208 billion portfolio of public companies. In the past 32 years, the group held more cash as a percentage of its portfolio only in the years leading up to the financial crisis of 2008, according to Bloomberg.

 

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Depotrocker*in
· bearbeitet von Depotrocker*in
Am 12.10.2019 um 21:11 von nicco:

"Während alle über die "Inversion" "ausflippen", ist es, wenn die Renditekurve "zurück invertiert", das Wichtigste."

 

So ist es. Ich vermute, dass die Zinskurve wieder "zurück invertiert", wenn die US-Inflation wieder ansteigt.

Eine niedrige Arbeitslosenquote kombiniert mit einer niedrigen Inflation ist in der Vergangenheit eher die Ausnahme gewesen.

Auffällig ist, dass der Misery Index in den rot markierten Zeiträumen ebenfalls relativ niedrig war.

Der Misery Index ist eine Kombination von Arbeitslosenquote und Inflation.

Ein niedriger Wert ist positiv v.v.

 

https://inflationdata.com/articles/misery-index/

 

Misery-Index-September-2019.png  0   26 kB

 

Die US-Inflation wird ab November wieder ansteigen.

https://fintrend.com/charts/moore-inflation-predictor-mip/

 

MIP-Oct-2019.png  0   27 kB

 

 

 

 

 

:thumbsup:

 

Die Aussichten für steigende Preise liegen auf einem neuen 40-Jahrestief, während der Core- und Median-CPI auf einem Jahrzehnte Hoch liegt.
Die Inflation überrascht die Anleger in der Regel an der Spitze des Konjunkturzyklus was danach zu einem schnellen Abschwung, welcher in einer Rezession mündet, endet.
Ich stimme den deflationären Bedenken zahlreicher Investoren und Finanz- und Wirtschaftswissenschaftlern größtenteils zu, aber ich denke die Inflation ist eines der am meisten unterschätzte Risiken welches man definitiv auf dem Schirm haben sollte. Dazu kann es ganz hilfreich sein, den Ölpreis und andere Energiewerte im Auge zu haben. 

 

 

 

 

 

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Swiss

Die Lage scheint sich zu beruhigen?

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TWP17
· bearbeitet von TWP17

auch schon vorher war man latent optimistisch. Folgende Einschätzung deckt sich relativ gut mit meiner aktuellen Meinung (China; Gold; Zinsen = weiterhin TINA). Nachsatz: auch den latenten Schwenk nach Europa kann ich nachvollziehen.

 

 

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bonded
40 minutes ago, TWP17 said:

auch schon vorher war man latent optimistisch. Folgende Einschätzung deckt sich relativ gut mit meiner aktuellen Meinung (China; Gold; Zinsen = weiterhin TINA). Nachsatz: auch den latenten Schwenk nach Europa kann ich nachvollziehen.

 

 

Sehe ich auch so. Als Contrarian bin ich long gestimmt. Berkshire ist in Cash. Viele sind an der Seitenlinie um bei einer Abwaertsbewegung einzusteigen. Das bildet einen Boden unter derzeitigen Kursen. October is not ober, aber so far so good.

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle
vor 39 Minuten von bonded:

Sehe ich auch so. Als Contrarian bin ich long gestimmt. Berkshire ist in Cash. Viele sind an der Seitenlinie um bei einer Abwaertsbewegung einzusteigen. Das bildet einen Boden unter derzeitigen Kursen. October is not ober, aber so far so good.

Die Massnahmen der FED sind schon aussergewöhnlich. Als Trader mag kurzfristiger Optimismus in den nächsten Wochen vielleicht belohnt werden.

 

Die zentrale Frage ist aber für den mittlfristigen Horizont, ob die Transmission der Zinssenkungen und der QE-Maßnahme schnell genug sein wird um die Rezession aufzuhalten. In der Vergangenheit war es nicht möglich, weil der Zinssenkungsimpuls ca. 2 Jahre benötigt, um seine volle Wirkung zu entfalten. Allerdings gab es nicht diese extreme Geldmengenausweitung über das oben beschriebene QE der FED.

Daher mag es sein, dass der extreme Geldmengeneffekt durch Repo und Open Markt Operations einen anderen Transmissionkanal findet, weil er z.B. die Aktien- und Corporate-Bond-Märkte direkter inflationiert. Nach so einem extremen Move der FED kommen mir auch Zweifel, ob diesmal nicht anders sein kann.

Ich bleibe trotzdem vorsichtig, weil ich denke, dass wir das Top schon gesehen haben (oder wir allenfalls nochmal ein kurzes QE-dead-cat-bounce Top) sehen werden, aber die Märkte dann erstmal ordentlich und länger aufgrund der nicht vermeidbaren Rezession korrigieren werden. Man kann das alles letztlich auch als pure Panik der FED interpretieren. Die sehen die Rezession mit Macht heraufziehen und stemmen sich mit allem was Sie haben daggegen. Darauf deuten übrigens auch die Probleme der FED hin, den Leitzinsimpuls an den Märkten durchzusetzen, weil diese schon längst umgeschaltet haben.

 

Gut geht das aber im strategischen Anlagehorizont der nächsten 4 Jahre auf in keinem Fall aus, denn zum jetzigen Zeitpunkt rutschen wir entweder in Kürze in die Rezession oder aber wenn Sie tatsächlich vermieden werden sollte, dann läuft die Inflation in 2-3 Jahren vollends aus dem Ruder. In dem Fall hätte Powell aber zumindest mit dem Mid-Cycle recht behalten. Auch wenn es der erste Mid-Cycle auf "Crack" ist. Powel scheint jedenfalls sehr opportunistisch zu handeln. Eigentlich muss er auf eine leichte Rezession hoffen, sonst wird das wohl nichts mehr mit einem positiven Eintrag in die Geschichtsbücher, denn nur dann kann er die QE-Aktion als goldrichtig verbuchen.:P

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bonded
25 minutes ago, Bärenbulle said:

Die Massnahmen der FED sind schon aussergewöhnlich. Als Trader mag kurzfristiger Optimismus in den nächsten Wochen vielleicht belohnt werden.

 

Die zentrale Frage ist aber für den mittlfristigen Horizont, ob die Transmission der Zinssenkungen und der QE-Maßnahme schnell genug sein wird um die Rezession aufzuhalten. In der Vergangenheit war es nicht möglich, weil der Zinssenkungsimpuls ca. 2 Jahre benötigt, um seine volle Wirkung zu entfalten. Allerdings gab es nicht diese extreme Geldmengenausweitung über das oben beschriebene QE der FED.

Daher mag es sein, dass der extreme Geldmengeneffekt durch Repo und Open Markt Operations einen anderen Transmissionkanal findet, weil er z.B. die Aktien- und Corporate-Bond-Märkte direkter inflationiert. Nach so einem extremen Move der FED kommen mir auch Zweifel, ob diesmal nicht anders sein kann.

Ich bleibe trotzdem vorsichtig, weil ich denke, dass wir das Top schon gesehen haben (oder wir allenfalls nochmal ein kurzes QE-dead-cat-bounce Top) sehen werden, aber die Märkte dann erstmal ordentlich und länger aufgrund der nicht vermeidbaren Rezession korrigieren werden. Man kann das alles letztlich auch als pure Panik der FED interpretieren. Die sehen die Rezession mit Macht heraufziehen und stemmen sich mit allem was Sie haben daggegen. Darauf deuten übrigens auch die Probleme der FED hin, den Leitzinsimpuls an den Märkten durchzusetzen, weil die schon längst umgeschaltet haben.

 

Gut geht das aber im strategischen Anlagehorizont der nächsten 4 Jahre auf in keinem Fall aus, denn zum jetzigen Zeitpunkt rutschen wir entweder in Kürze in die Rezession oder aber wenn Sie tatsächlich vermieden werden sollte, dann läuft die Inflation in 2-3 Jahren vollends aus dem Ruder. In dem Fall hätte Powell aber zumindest mit dem Mid-Cycle recht behalten. Auch wenn es der erste Mid-Cycle auf "Crack" ist. Powel scheint jedenfalls sehr opportunistisch zu handeln. Eigentlich muss er auf eine leichte Rezession hoffen, sonst wird das wohl nichts mehr mit einem positiven Eintrag in die Geschichtsbücher.:P

Market Timing ist natuerlich wahnsinnig schwer bzw IMHO unmoeglich. Time will tell und nobody KNOWS.

"Gut geht das aber im strategischen Anlagehorizont der nächsten 4 Jahre auf in keinem Fall aus, denn zum jetzigen Zeitpunkt rutschen wir entweder in Kürze in die Rezession oder aber wenn Sie tatsächlich vermieden werden sollte, dann läuft die Inflation in 2-3 Jahren vollends aus dem Ruder."

So denkt die Mehrheit, auch ich glaube an eine nahende Rezession. Im Autobereich sieht man das wohl recht klar. Nur...ob das schon in den Kursen zumindest zum Teil kompensiert ist da bekannt....Crash Potenzial hat das fuer mich nicht, da der Ueberraschungseffekt fehlt.

Da ich ohnehin chronisch auf Aktien verzichte, werde ich im Anleihebereich mit angenehmen Clipping auf die Dinge warten, die da kommen sollen. Im Prinzip wartet man schon seit 5 oder mehr Jahren auf den naechsten Crash. Viele sind seitdem nicht mehr investiert und ueberleben im Trading mit Optionen oder machen andere exotische Dinge (z.B. VIX). Als Contrarian war ich daher bislang im Anleihe Bereich hervorragend aufgehoben. Ich reduziere Leverage aber ansonsten bleibe ich voll dabei.

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Depotrocker*in
· bearbeitet von Depotrocker*in

 

 

vor 5 Stunden von Bärenbulle:

Die Massnahmen der FED sind schon aussergewöhnlich. Als Trader mag kurzfristiger Optimismus in den nächsten Wochen vielleicht belohnt werden.

 

Die zentrale Frage ist aber für den mittlfristigen Horizont, ob die Transmission der Zinssenkungen und der QE-Maßnahme schnell genug sein wird um die Rezession aufzuhalten. In der Vergangenheit war es nicht möglich, weil der Zinssenkungsimpuls ca. 2 Jahre benötigt, um seine volle Wirkung zu entfalten. Allerdings gab es nicht diese extreme Geldmengenausweitung über das oben beschriebene QE der FED.

Daher mag es sein, dass der extreme Geldmengeneffekt durch Repo und Open Markt Operations einen anderen Transmissionkanal findet, weil er z.B. die Aktien- und Corporate-Bond-Märkte direkter inflationiert. Nach so einem extremen Move der FED kommen mir auch Zweifel, ob diesmal nicht anders sein kann.

Ich bleibe trotzdem vorsichtig, weil ich denke, dass wir das Top schon gesehen haben (oder wir allenfalls nochmal ein kurzes QE-dead-cat-bounce Top) sehen werden, aber die Märkte dann erstmal ordentlich und länger aufgrund der nicht vermeidbaren Rezession korrigieren werden. Man kann das alles letztlich auch als pure Panik der FED interpretieren. Die sehen die Rezession mit Macht heraufziehen und stemmen sich mit allem was Sie haben daggegen. Darauf deuten übrigens auch die Probleme der FED hin, den Leitzinsimpuls an den Geld-Märkten durchzusetzen, weil diese schon längst umgeschaltet haben.

 

Gut geht das aber im strategischen Anlagehorizont der nächsten 4 Jahre auf in keinem Fall aus, denn zum jetzigen Zeitpunkt rutschen wir entweder in Kürze in die Rezession oder aber wenn Sie tatsächlich vermieden werden sollte, dann läuft die Inflation in 2-3 Jahren vollends aus dem Ruder. In dem Fall hätte Powell aber zumindest mit dem Mid-Cycle recht behalten. Auch wenn es der erste Mid-Cycle auf "Crack" ist. Powel scheint jedenfalls sehr opportunistisch zu handeln. Eigentlich muss er auf eine leichte Rezession hoffen, sonst wird das wohl nichts mehr mit einem positiven Eintrag in die Geschichtsbücher.:P

 

 

Als Investor mit mittel- bis langfristiger Anlagestrategie stelle ich mich auf sehr magere Jahre an der Börse ein und richte mich auf sehr ungemütliche Zeiten ein. Wer ernsthaft denkt, dass diese massiven geldpolitischen Eingriffe der Zentralbanken und das damit geschaffene niedrig und negativ Zinsniveau, eine nachhaltige Lösung, eines tiefer liegenden massiven Risikokomplexes, bestehend aus systemischen Finanzmarktproblemen (Geldmarkt) sowie globalen wirtschaftlichen und politischen Problem Komponenten ist, denkt sehr kurzfristig.

 

Noch nie wurde eine Rezession durch geldpolitische Maßnahmen oder Fiskalpolitik verhindert, wenn überhaupt konnte sich lediglich Zeit verschafft werden. 

Wie schon in mehreren Beiträgen hier festgestellt, wird es, sollte es den ZB möglich sein eine Rezession durch die noch nie dagewesenen geldpolitischen Eingriffe hinaus zu zögern, spätestens mittelfristig (2-5 Jahre) bedingt durch die "Nebenwirkungen" (Liquiditätsüberschuss, Inflation, Zinsen, erodierte Unternehmensbilanzen, instabiler Geldmarkt, politische u. soziale Spannungen uvm.) zu massiven Verwerfungen an den Finanzmärkten führen. 

 

Man sollte nun nicht so naiv sein und sich von kurzfristigen politischen Ereignissen, wie beispielsweise einem Gummideal im USA China Konflikt, welcher nur zustande kommt, weil Donald kurzfristig abliefern muss und deshalb zu großen Zugeständnissen gegenüber den Chinesen bereit ist nicht beeindrucken lassen. Wenn China überhaupt bereit ist dieses Spiel mit zu laufen, wird die USA sich mit wenig nachhaltigen und wenig effektiven Lösungen zufrieden geben müssen, was dazu führt, dass mittelfristig der Konflikt mit neuen und noch heftigeren Konfrontationen seitens der USA neu los bricht. Denn das eigentliche Problem, die zunehmende Kontrolle von China über wirtschaftliche, technologische und militärische Macht, weltweit, ist nicht verhindert und dies wird die USA dazu zwingen, egal mit welchem Präsidenten, massiv aktiv zu werden. Dies passiert dann unter noch schlechteren Rahmenbedingungen wie heute. Die Zentralbanken werden mit ihren massiven geldpolitischen Maßnahmen ein Umfeld geschafft haben welches dann zu noch massiveren Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Finanzmarkt haben werden.

 

https://www.wsj.com/articles/china-emerges-with-wins-from-u-s-trade-truce-11570912439

 

Gänzlich nicht investiert zu sein halte ich für nicht zweckmäßig, gerade unter dem Umstand, dass wir ein noch nie da gewesenen Experiment der ZB in der Geldpolitik erleben, wessen Ausgang ungewiss ist. Doch halte ich es unter der Zusammenschau der Indikatoren und wirtschaftlichen, politischen Rahmenbedingungen sowie den historischen und aktuellen Geschehnissen an der Finanzmärkten (speziell Geldmarkt), für zweckmäßig sich diversifiziert über Anlageklassen, eher defensiv, zu positionieren. 

 

 

 

overN.jpg

 

 

 

 

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Stoiker
vor 12 Minuten von Depotrocker*in:

Gänzlich nicht investiert zu sein halte ich für nicht zweckmäßig, gerade unter dem Umstand, dass wir ein noch nie da gewesenen Experiment der ZB in der Geldpolitik erleben, wessen Ausgang ungewiss ist. Doch halte ich es unter der Zusammenschau der Indikatoren und wirtschaftlichen, politischen Rahmenbedingungen sowie den historischen und aktuellen Geschehnissen an der Finanzmärkten (speziell Geldmarkt), für zweckmäßig sich diversifiziert über Anlageklassen, eher defensiv, zu positionieren.

Na klar, für 100% Aktien braucht man schon Eier Nerven aus Stahl. Aber sich "eher defensiv zu positionieren" ist dehnbar. Sind Tagesgelder >100k oder Euro-Staatsanleihen heute noch defensiv?

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Noch_Neu_Hier
vor 5 Stunden von Depotrocker*in:

Als Investor mit mittel- bis langfristiger Anlagestrategie stelle ich mich auf sehr magere Jahre an der Börse ein und richte mich auf sehr ungemütliche Zeiten ein. Wer ernsthaft denkt, dass diese massiven geldpolitischen Eingriffe der Zentralbanken und das damit geschaffene niedrig und negativ Zinsniveau, eine nachhaltige Lösung, eines tiefer liegenden massiven Risikokomplexes, bestehend aus systemischen Finanzmarktproblemen (Geldmarkt) sowie globalen wirtschaftlichen und politischen Problem Komponenten ist, denkt sehr kurzfristig.

 

vor 5 Stunden von Depotrocker*in:

Gänzlich nicht investiert zu sein halte ich für nicht zweckmäßig, gerade unter dem Umstand, dass wir ein noch nie da gewesenen Experiment der ZB in der Geldpolitik erleben, wessen Ausgang ungewiss ist. Doch halte ich es unter der Zusammenschau der Indikatoren und wirtschaftlichen, politischen Rahmenbedingungen sowie den historischen und aktuellen Geschehnissen an der Finanzmärkten (speziell Geldmarkt), für zweckmäßig sich diversifiziert über Anlageklassen, eher defensiv, zu positionieren. 

 

 

Wenn der Geldmarkt nun kurz vor dem Kollaps und die weltweite Rezession vor der Tür steht: 

Was heißt das für dich konkret? Wie hoch ist deine Aktienquote, wie hoch ist dein Cash Anteil? Ist der bei den Banken sicher? Oder lieber unters Kopfkissen und im stehen schlafen.... oder doch lieber alles in die Krisenwährung Gold?

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nicco

Vom Sentiment sehe ich zurzeit keine Gefahr für den Aktienmarkt.

Der Syrienkonflikt könnte jedoch den Anstieg bei den Aktien verzögern.

Syrien schickt Truppen nach Norden

 

SPBullishPercentIndex20191011.PNG

 

 

AAIIBull20191011.PNG

 

 

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Depotrocker*in
Am 12.10.2019 um 22:06 von nicco:

 

Ich erwarte höhere Inflation und einen schwachen USD.

 

 

dollar.png

 

 

 

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mike4001

Sehr erfolgreich war der Start vom 4rten Cycle aber nicht ... :D

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Bigwigster

Der Start ist ja auch falsch eingetragen, müsste doch 2015 sein :rolleyes:

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Bigwigster

löschen.png

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Depotrocker*in
· bearbeitet von Depotrocker*in

Chinas Importe waren ein wesentlicher Treiber des globalen Wachstums - sie führen das weltweite BIP an.
Die September Daten sind enttäuschend ausgefallen, da es sich sowohl um eine sequenzielle als auch um eine Y to Y-Kontraktion handelt.
Unklar bleibt aus meiner Sicht, wie gut sich der chinesische Konjunkturzyklus als Reaktion auf eine mehr als einjährige Lockerung der Politik stabilisiert.

 

China imports.png

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vanity

Es ist ein Gebot der Fairness den Autoren gegenüber, aus ihren Arbeiten zitierte Beiträge oder Passagen als solche zu kennzeichnen.

 

(z. B. Wörner 2007, Transmissionskanäle der Geldpolitik, im ersten Teil)

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sigmabe
· bearbeitet von sigmabe
39 minutes ago, Depotrocker*in said:

Ich denke du setzt die Priorität als Moderator etwas falsch.

Ja, @vanity macht sich nämlich die Sache hier zu leicht. Es kann ganz schnell gehen, dann hat man als Forum (siehe auch: Forenhaftung) bei so etwas eine Urheberrechtsklage am Hals. Die Quellenangabe ist notwendig (§ 63 UrhG), aber noch nicht zwangsläufig hinreichend für die Weiterverwendung. Zitate sind u.a. nur zulässig, "sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist". (§ 51 UrhG)

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Depotrocker*in
· bearbeitet von Depotrocker*in
vor 8 Stunden von sigmabe:

Ja, @vanity macht sich nämlich die Sache hier zu leicht. Es kann ganz schnell gehen, dann hat man als Forum (siehe auch: Forenhaftung) bei so etwas eine Urheberrechtsklage am Hals. Die Quellenangabe ist notwendig (§ 63 UrhG), aber noch nicht zwangsläufig hinreichend für die Weiterverwendung. Zitate sind u.a. nur zulässig, "sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist". (§ 51 UrhG)

 

 

Das will ich natürlich nicht. Da es nicht meine Absicht ist, das Forum in Bedrängnis zu bringen habe ich den Großteil meiner Beiträge entfernt. Den Themenbereich um die Möglichkeit eines Basisportfolios habe ich ebenfalls Großteils gelöscht und die Grafiken und Bilder werde ich ebenfalls noch entfernen, da es mir im nachhinein zu aufwendig ist diese alle mit einer Quellenangabe zu verlinken. Dem Rechtswillen des Gesetzgebers muss hier natürlich Rechnung getragen werden. 

Und in diesem Zusammenhang werde ich es natürlich zukünftig auch unterlassen die sinnfreien und rein auf Konfrontation ausgelegten Beiträge ohne Themenbezug von Schwachzocker, an die Moderation zu melden. Es wurde mir ja nun eindeutig zu erkennen gegeben, dass das nicht erwünscht ist. 

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mike4001

Evtl. sollte die Moderation das komplette Hauptforum: "Wirtschaft, Indizes und Währungen" entfernen. Hier werden eigentlich nur externe Informationen gepostet, vermutlich in 99% der Fälle ohne Quellenangabe.

 

Und bei der Gelegenheit besser auch gleich alle Grafiken der sonstigen Forum per automatischem Script entfernen lassen.

 

...... Man kanns auch übertreiben.

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sigmabe
· bearbeitet von sigmabe
1 hour ago, mike4001 said:

Man kanns auch übertreiben.

Falls das an mich gerichtet war: Man sollte aus meiner Sicht einfach differenzieren und nicht zwischen Extremen schwanken. Es ist unerlässlich sich mit externen Informationen auseinanderzusetzen und ja nach meinem Verständnis auch in Ordnung, solange man diese in angemessenem Umfang mit Quellenangabe zitiert und sich dann tatsächlich selbst damit auseinandersetzt.

 

Auch wenn das @Depotrocker*in vielleicht im Moment nicht so sieht: Es war aus meiner Sicht ein guter Schritt, wenn er betroffene Stellen wieder entfernt hat und das vor allem zu seinem Schutz. Der Betreiber geht aktuell aus meiner Sicht ein geringeres Risiko ein als der Nutzer mit seinen Beiträgen, da es § 10 TMG gibt und betroffene Beiträge dann bei Kenntnis gelöscht werden können. Es könnte sich natürlich durch die Umsetzung von Richtlinie (EU) 2019/790 (Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt) daran auch bald etwas ändern.

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Al Bondy
vor 2 Stunden von mike4001:

Evtl. sollte die Moderation das komplette Hauptforum: "Wirtschaft, Indizes und Währungen" entfernen. Hier werden eigentlich nur externe Informationen gepostet, vermutlich in 99% der Fälle ohne Quellenangabe.

Und bei der Gelegenheit besser auch gleich alle Grafiken der sonstigen Forum per automatischem Script entfernen lassen.

 

... anschließend noch die vielen "lästigen Texte von anderen" löschen, und schon herrscht wieder Recht und Ordnung im (per google jahrgangsweise mit internationalen Rankings nachweisbar) Land des realexistierenden Finanz-Analphabetentums :)

 

Ohne "externe Informationen" bleiben bestenfalls noch Inhalte wie "Ich habe grad den XY-ETF gekauft - was nun ?" oder "Ich habe 600k geerbt - wie lege ich das gewinnbringend an ohne mich großartig selbst drum kümmern zu müssen ?".

 

vor 47 Minuten von sigmabe:

Es ist unerlässlich sich mit externen Informationen auseinanderzusetzen

 

... absolut - und je mehr desto besser.

Weil die finanzwirtschaftlich maßgebliche Musik nunmal grundsätzlich woanders gespielt wird, und man sich der globalen Realität nicht nachhaltig erfolgreich entziehen kann indem man sie ausblendet oder ignoriert.

 

Letztlich besteht die Möglichkeit, vorrangig nur Quellen und Kurzzitatauszüge zu verlinken. Dann bleiben die Threads übersichtlich und Postings mitsamt überflüssigen Zitaten von Zitaten werden nicht meterlang.

 

Informations- und Faktensammlungen sowie akademische Diskussion schön und gut - das darf und sollte aber nicht zum alleinigen Selbstzweck werden. Weil unterm Strich nur zählt, was man in Konsequenz daraus aktiv selbst umsetzt um Risiken und Chancen zu erlennen, Verluste strikt zu vermeiden und stattdessen in jeder Marktlage Gewinne zu erzielen. Die internationalen Finanzmärkte sind nunmal kein Ponyhof.

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