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PapaPecunia

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hattifnatt
vor 4 Stunden von wertomat:

jetzt mal davon abgesehen, dass Youtube und Insta zu google gehören

Bei Insta war's Meta ;) 

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PapaPecunia
vor 15 Stunden von wertomat:

steht in Deinem PDF zu google.
Welche Suchmaschine sollte denn die entsprechenden Marktanteile gewinnen?

Ihr habt euch die Antwort teilweise selbst gegeben, ich wollte tatsächlich auf den Punkt "verändertes Suchverhalten" hinaus

vor 10 Stunden von hattifnatt:

Vielleicht wird die Internetsuche (bzw. die Einnahmemöglichkeiten durch Werbung) irgendwann weniger relevant, wenn sich folgende Generationen nur noch auf TikTok/Metaverse/anderen sozialen Medien herumtreiben

 

vor 9 Stunden von wertomat:

Ja ich weiss, Youtube ist jetzt bereits zweitgrößte Suchmaschine weltweit, wenn es um die Anzahl der Suchabfragen geht. YouTube verarbeitet mehr als 3 Milliarden Suchanfragen pro Monat. 
Allerdings sind das in meinen Augen keine Suchen in dem Sinn, wie bei google gesucht wird.

Allerdings sind es finanziell vielleicht sogar die interessanteren "Suchanfragen" (Reise, Mode,...) die sich Richtung Insta, YT, etc.. verschieben während viele Google-Anfragen ("Warum heißt der D-Day so?") finanziell uninteressant sind.

Ein zweiter Punkt ist der, dass Google der Konkurrenz in Sachen Suchmaschine allmählich wieder eine realistische Chance lässt. Die Suchergebnisse werden qualitativ schwächer. Entsprechende Unkenrufe sind aber auch nicht ganz neu.

 

 

vor 7 Stunden von Schildkröte:

Der Fall Russland zeigt uns, dass man gewisse Risiken nicht ausblenden sollte, auch wenn man eher nicht so pessimistisch eingestellt ist. Solange es sich jeweils nur um Beimischungen handelt, sehe ich das mit Blick aufs Chance/Risiko-Profil gelassen. Für ein wesentlich größeres Risiko halte ich China, sowohl hinsichtlich des Umsatzanteiles einiger Einzelunternehmen als auch in Bezug auf die Weltwirtschaft. Immerhin ist die globale Bedeutung von China derartig hoch, so dass die Chinesen nicht solche Sanktionen wie aktuell gegen Russland zu befürchten haben sollten. Andersrum hoffe ich, dass China sich die Causa Ukraine eine Warnung sein lässt und nicht auf eine ähnlich dumme Idee kommt, in Taiwan einzumarschieren.

Umgekehrt würde ich ungern ein Depot komplett ohne China besitzen. 

In Sachen Russland hatte ich an sich den richtigen Gedanken (Energiewende hierzulande läuft nicht so wie geplant) - aber halt absolut keinen Ukrainekrieg auf dem Schirm. Insofern habe ich das Risiko leider nicht ausgeblendet, sondern überhaupt nicht richtig erfasst.

Insbesondere den potentiellen Ausfall der Staatsanleihe.

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PapaPecunia

Das Börsenjahr 2022 bleibt ein tiefrotes, nach einem starken Juli ging es wieder deutlich runter. Für mich persönlich war der September relativ gesehen der zweitschlechteste nach dem Coronamärz 2020. Während sich bei den Einzelwerten einige noch gegen den Trend in Q3 gestemmt haben, sind meine ETFs fast durch die Bank zweistellig runtergerauscht. Das verschlechtert die Bilanz auf Jahressicht zusätzlich.

 

Wie erwähnt ist am 01.09 meine Singapur-Anleihe endfällig geworden. Für einen reinen Versicherungsposten war die Rendite ganz nett. Ich habe das freigewordene Geld genutzt um Alphabet nachzukaufen (trotz meiner kritischen Betrachtungen in den vorherigen Beiträgen erscheint mir die Bewertung einfach zu attraktiv). Zusätzlich habe ich Mitte September auch den iShares Timber nachgekauft. Beides aus heutiger Perspektive deutlich zu früh.

 

Meine Cashquote steigt seit Jahresbeginn (damals ca. 10%) konstant nach oben und liegt aktuell bei 17,5%. Das alleine wäre in der momentanen Phase nicht dramatisch, aber ich habe mein Cash ja fast ausschließlich in EUR statt USD. Insofern möchte ich das eigentlich nicht zu stark anwachsen lassen. Andererseits scheint es für Zukäufe immer noch etwas zu früh zu sein. Und ein noch höherer Edelmetallanteil erscheint mir auch nicht unbedingt angemessen.

 

In kritischen Marktphasen fühle ich mich mit meiner Kombination aus Einzelwerten und ETFs (sowie den Edelmetallen) mit am wohlsten. Momentan sehe ich eigentlich keine Werte, von denen ich mich trennen möchte. Bei GoAhead muss ich das aber wohl zwangsweise machen, schade, weil ich hier auf lange Sicht immer noch positiv gestimmt war. Aber der Trennungsschmerz hält sich auch in Grenzen.

 

Formal wirken einige Bewertungen bereits sehr günstig und Nachkäufe verlockend, ich bin mir aber bewusst, dass die Zahlen möglicherweise trügerisch sein können. Und dass es kein Naturgesetz gibt, welches Kurse zur Umkehr zwingt, sobald sie vermeintlich preiswert sind. Darum bin ich auch mit den Werten auf meiner Watchliste noch sehr zurückhaltend. Wie einige im Forum halte ich die Wahrscheinlichkeit für weitere 20% Kursrückgang für gar nicht so gering, würde aber auch keinem raten, jetzt komplett zu verkaufen. Dass die Cashquoten überall bereits hoch sind, die Stimmung relativ schlecht (Panik erkenne ich aber nirgends) sowie die US Midterms vor der Türe stehen, das alles birgt auch einiges an positivem Überraschungspotential.

Gleichzeitig ist die Stimmung zwischen den USA und Russland so eisig wie seit Jahrzehnten nicht mehr und die Drohung eines Atomkrieges will ich nicht achselzuckend wegwischen.

 

Immer unsicherer werde ich, was die Benchmarks angeht. Die allermeisten Werte entnehme ich sBroker, da hier stets die auch die Entwicklung in Euro angezeigt wird. Allerdings habe ich teilweise völlig verschiedene Werte, wenn ich das mit anderen Seiten (fondsweb, Page des Anbieters, etc…) vergleiche.  Ggf. fällt dieser Part meiner Quartalsbetrachtung zukünftig auch wieder weg.

Ein wenig auffällig ist, dass Gold weiterhin eine recht schlechte „Presse“ hat, obwohl es auf Jahressicht dann doch ziemlich genau das getan hat, was es soll, die Inflation einigermaßen ausgleichen.

 

Wie immer freue ich mich über konstruktive Anregungen!

Depot Ende Q3 2022.pdf Performancevergleich Q3 2022.pdf

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wertomat
vor 49 Minuten von PapaPecunia:

Das alleine wäre in der momentanen Phase nicht dramatisch, aber ich habe mein Cash ja fast ausschließlich in EUR statt USD. Insofern möchte ich das eigentlich nicht zu stark anwachsen lassen

Ich überlege ja immer, für alles was ich weder "risikoreich" noch in Cash haben will, Gold zu kaufen.
Aber wie wäre es, einfach zu einer Bank zu gehen (gibt es glaube ich bei einer dieser Neobanken , weiß bloß gerade nicht welche), die Dir Fremdwährungskonten ermöglicht?
Dann könntest Du Dein Cash einfach in USD wechseln (wobei man da ja mittlerweile auch eher dem Markt hinterherläuft) oder über noch mehr Währungen diversifizieren.

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LongtermInvestor
· bearbeitet von LongtermInvestor
vor 3 Stunden von PapaPecunia:

Darum bin ich auch mit den Werten auf meiner Watchliste noch sehr zurückhaltend. 

Welche Werte hast Du denn darauf und hast Du Kaufkurse definiert?

 

vor 3 Stunden von PapaPecunia:

Meine Cashquote steigt seit Jahresbeginn (damals ca. 10%) konstant nach oben und liegt aktuell bei 17,5%. Das alleine wäre in der momentanen Phase nicht dramatisch, aber ich habe mein Cash ja fast ausschließlich in EUR statt USD.

Meine Cash-Quote ist noch deutlich höher, es gibt die Möglichkeit USD (und andere) Tagesgeldkonten zu nutzten.

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PapaPecunia
vor 4 Stunden von wertomat:

Ich überlege ja immer, für alles was ich weder "risikoreich" noch in Cash haben will, Gold zu kaufen.
Aber wie wäre es, einfach zu einer Bank zu gehen (gibt es glaube ich bei einer dieser Neobanken , weiß bloß gerade nicht welche), die Dir Fremdwährungskonten ermöglicht?

Ja, die Überlegung finde ich gut und das war an sich auch meine Idee mit Gold. Ich tue mich mit dem Verkaufen aber schwer. Klingt blöd, aber wenn ich mal Gold/Silber gekauft habe, dann betrachte ich das Geld eher als "investiert" während ich Euro-Cash eher als "zu investierendes" Geld betrachte. Fremdwährungen habe ich bis dato immer über kurzlaufende Staatsanleihen abgedeckt, das mit dem Fremdwährungskonto muss ich mir mal genauer ansehen.

vor 1 Stunde von LongtermInvestor:

Welche Werte hast Du denn darauf und hast Du Kaufkurse definiert?

Kaufkurse definiere ich eher nicht und wenn dann erst in der finalen Phase (ist aber mehr ein Korridor, ab dem ich einsteige). Zum einen fehlt mir die Zeit und Kompetenz um genaue Kaufkurse zu bestimmen, zum anderen halte ich das auch für eine gewisse Scheingenauigkeit. Daher bin ich auch nicht in der Lage kurzfristige Abweichungen vom fairen Wert auszunutzen sondern brauche einen relativ deutlichen Korridor. Letztlich traue ich mir nur zu, grob einzuschätzen ob ein Wert fair, über- oder unterbewertet ist. 

Für bestimmte Werte (z.B. Alphabet oder Microsoft) reicht mir dann ein fairer Wert, für andere Werte will ich ganz klar eine Unterbewertung (z.B. Novo Nordisk). Dabei interessieren mich nur Werte, die ich voraussichtlich allermindestens drei Jahre, im Idealfall aber sogar für immer behalten werde. Kurzfristige Opportunitäten (z.B. Lufthansa) fallen nicht in meinen Kompetenzbereich. Deshalb spielen Produkt, Image, Firmenphilosophie aber auch die Branche eine größere Rolle als der exakte Preis.

Der einzige Korridor den ich momentan definiert habe: Wenn Medtronic unter 80 Euro fällt, steige ich da ein.

 

Ich habe drei Listen. Wenn ich irgendwo etwas über einen Wert lese, dann nehme ich mir möglichst sofort Zeit für einen kurzen Check der Fundamentaldaten. Stimmen die, dann landet der Wert auf der Brainstorming-Liste. Hier sind die teils über 30 Werte mitunter sogar jahrelang (wie 1&1) bis ich die Zeit finde, mir diese näher anzuschauen. Je nach Ergebnis werden die Werte dann ggf. gekickt, bleiben auf Brainstorming oder landen in einer der beiden Listen "Interessante Aktie, uninteressanter Preis" oder "Interessante Aktie, interessanter Preis, unpassende Rahmenbedingungen". 

 

Interessante Aktie, interessanter Preis, unpassende Rahmenbedingungen:

Sto SE und Rockwool (habe schon Steico und die Baubranche kühlt sich gerade heftig ab)

Makita

Kiwi Property Group 

Xtrackers MSCI Philippines

 

Interessante Aktie, uninteressanter Preis

Medtronic

Nibe

Fanuc

RCI HOSPITALITY (macht nur bei starker Unterbewertung Sinn für mich)

Xtrackers Artificial Intelligence and Big Data

iShares Digital Security

Novo-Nordisk

Microsoft

Align Technology

VanEck Vectors Sustainable World Equal Weight

 

Brainstorming-Liste

Qualys

CAPITALAND ASCENDAS REIT

Shimano 

Accenture

Befesa

Garmin

Skanska AB

Mobotix

Assa Abloy

Secom

1&1 AG

Nintendo

Deutsche Post

Deutsche Telekom

Micron

iShares Automation & Robotics

Appen

Li-Cycle

Carbios

Bolsa Mexicana

Philip Morris CR (ab 520)

Fielmann

GEO Group

Intel (erscheint mir deutlich unterbewertet, sehe bis 40 Euro gute Einstiegskurse)

C-RAD AB 

DEXCOM

Kurita Water

 

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wertomat

Zu Makita:
Ich hätte die Vermutung, dass Makita nicht so extrem von der abkühlende Baubranche abhängt. Die Verkaufen ja Akkuschrauber etc. und ich vermute, dass da ein Großteil von Heimwerkern gekauft wird.
Die Aktie ist allerdings (leider, da ich sie vorher gekauft habe) seit Jahresbeginn um fast 50 % gefallen, vielleicht derzeit tatsächlich ein guter Einstiegskurs.

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LongtermInvestor
vor 11 Stunden von PapaPecunia:

Ich habe drei Listen.

Danke für die Anregungen und das Offenlegen - vielleicht kann man sich ja dazu step by step einmal genauer hier Austauschen.

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pete1
vor 21 Stunden von PapaPecunia:

Während sich bei den Einzelwerten einige noch gegen den Trend in Q3 gestemmt haben, sind meine ETFs fast durch die Bank zweistellig runtergerauscht.

Ja, das spiegelt genau die beiden Charaktere von Einzelwerten und ETFs ab. Es hätte aber auch anders herum sein können, Einzelwerte brechen total ein und ein ETF auf Consumer Staples hält sich hervorragend gut. Trotzdem kann man nie voraussagen was passieren wird, im nachhinein sind wir alle schlauer. Deswegen würde ich mir da gar keinen Kopf zu machen. Wichtig ist immer nur das Verhältnis von risikobehaftet und risikoloser Anlage, um ruhig schlafen zu können. 

vor 21 Stunden von PapaPecunia:

In kritischen Marktphasen fühle ich mich mit meiner Kombination aus Einzelwerten und ETFs (sowie den Edelmetallen) mit am wohlsten.

Das ist top. In Marktphasen wie diesen kann man auch den Zeitpunkt nutzen, um alles besonders kritisch zu hinterfragen. Ich bin ein sehr großer Freund davon, weil es ohnehin nur selten gemacht wird, wenn alles wie wild nach oben steigt. Wenn es wirklich ernsthafte Probleme mit einem Investment gibt, zeigt sich das meistens in kritischen Marktphasen wie aktuell ganz besonders. 

vor 21 Stunden von PapaPecunia:

Das alleine wäre in der momentanen Phase nicht dramatisch, aber ich habe mein Cash ja fast ausschließlich in EUR statt USD.

Ich glaube es gibt Konten, wo du flexibel (unzählige) Fremdwährungskonten eröffnen und Gelder transferieren kannst. Es gibt auch Depotanbieter, wo du diverse Fremdwährungskonten direkt neben dem Depot beliebig eröffnen kannst. Als Beispiel Interactive Brokers oder deren Reseller. 

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PapaPecunia
Am 2.10.2022 um 16:16 von wertomat:

Dann könntest Du Dein Cash einfach in USD wechseln (wobei man da ja mittlerweile auch eher dem Markt hinterherläuft) oder über noch mehr Währungen diversifizieren.

Ich denke übrigens auch, dass man mit diesem Trade kurzfristig dem Markt hinterherläuft (momentan gibt es eine gewisse Gegenbewegung) aber eine Trendwende zu Gunsten des Euro sehe ich nicht, der Dollar wird mittelfristig die stärkere Währung bleiben.

Am 3.10.2022 um 08:33 von LongtermInvestor:

Danke für die Anregungen und das Offenlegen - vielleicht kann man sich ja dazu step by step einmal genauer hier Austauschen.

Gerne. Ich habe das Wochenende genutzt um meine drei Listen etwas zu updaten. Zum einen stelle ich fest, dass viele Werte mittlerweile im Bereich fairer Wert angelangt sein dürften (Microsoft, Accenture, Align, Garmin, Assa Abloy).

Zum anderen war der Gesamtumfang nicht mehr handelbar, so dass ich einige Werte, die mich nicht überzeugen (Philip Morris, Telekom, etc..) oder bei denen die Rahmenbedingungen halt nicht stimmen (SECOM) gestrichen habe.

Ziel wäre eigentlich 5 Aktien im Bereich "sofort kaufbar", max. 10 auf der Crashliste und max. 20 auf der Brainstormingliste.

 

Am 3.10.2022 um 12:51 von pete1:

Ja, das spiegelt genau die beiden Charaktere von Einzelwerten und ETFs ab. Es hätte aber auch anders herum sein können, Einzelwerte brechen total ein und ein ETF auf Consumer Staples hält sich hervorragend gut. Trotzdem kann man nie voraussagen was passieren wird, im nachhinein sind wir alle schlauer. Deswegen würde ich mir da gar keinen Kopf zu machen. Wichtig ist immer nur das Verhältnis von risikobehaftet und risikoloser Anlage, um ruhig schlafen zu können. 

Sehe ich ähnlich. Mit meinen Einzelwerten gehe ich aber gezielt etwas mehr ins Risiko (eher Nebenwerte) insofern erwarte ich mir hier schon eine leichte Mehrrendite im Vergleich zu meinen ETFs (die aber in Sachen Risiko auch leicht riskanter da nischiger als der A1J52X sind).

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PapaPecunia

Notizen zum Jahresabschluss 2022:

 

Wie letztes Jahr schon erwartet, sind meine Ausgaben deutlich gestiegen, 2022 hatte ich ca. 19 % mehr Ausgaben, was aber stärker durch persönliches Verhalten (viel mehr Restaurantbesuche) als die allgemeine Inflation beeinflusst wurde. Meine Sparquote konnte ich durch Gehaltssteigerungen sogar minimal steigern (73%).

Mein Gesamtvermögen habe trotzdem in diesem Jahr nur minimal erhöhen können, da ich mit meinem Lohn meine Verluste an der Börse „quersubventionieren“ musste.

 

Und das trotz sehr hohem Edelmetallanteil und relativ hohem Cashbestand (den ich im Laufe des Jahres deutlich erhöht habe). Meine Ende 21 geäußerte Idee, die Aktienquote auf >60% zu erhöhen, habe ich Gott sei Dank nicht durchgezogen. Wer sich mein Jahresfazit 2021 ansieht, merkt dass ich zwar ein bisschen was geahnt habe, aber immer noch zu naiv war. Letztlich habe ich nur sechsmal Nachkäufe vorgenommen und keinen einzigen Neuzugang im Depot. Absolut gesehen habe ich das letzte Mal 2017 so wenig investiert.

 

Ausgelaufen ist die Singapur-Anleihe und von Go-Ahead-Group musste ich mich aufgrund einer Übernahme zwangsweise verabschieden. Während die Singapur-Anleihe ein ganz gutes Geschäft war, verdeutlich Go-Ahead die übliche Achterbahnfahrt an der Börse. Auf Jahressicht war es einer meiner acht Positionen mit positiver Wertung, absolut gesehen musste ich aber einen deutlichen Verlust realisieren.  

 

Wenig überraschend war 2022 auch bei mir für einige Negativrekorde gut – mein zweit-, dritt-, viert- und fünftschlechtester Börsenmonat waren alle dieses Jahr. Mit dem Juli übrigens auch mein drittbester, aber auch er konnte – ebenso wie die recht positiven Monate Oktober und November – nicht verhindern, dass die Zahlen letztlich tiefrot sind. Der letzte Höchstwert liegt schon über ein Jahr zurück (Mitte November 21).

 

Ich würde es mir zu einfach machen, meine Verluste allein mit Russland zu entschuldigen: Klar, der iShares Eastern Europe sowie die 2023er Russlandanleihe haben meine Performance deutlich nach unten getrieben. Absolut gesehen sind diese beiden Positionen aber nur für ein Viertel meiner Verluste verantwortlich. Einige ETFs (v.a. Vietnam und Korea) haben genauso deutlich nachgegeben, ebenso ein paar der Einzelwerte. Und obwohl ich nur eine sehr geringe Position in Kryptowährungen habe, sind die Verluste hier durchaus auffällig.

 

Dass ich im Quervergleich gar nicht so schlecht abschneide, das tröstet mich nur bedingt. Mein Setup wäre ja darauf ausgelegt, in solchen Marktphasen deutlich besser als der Durchschnitt abzuschneiden.

Dennoch finde ich den Performancevergleich dieses Mal spannend. Man sieht, wie rasant die Gewinne der letzten Jahre zusammengeschmolzen sind und dass Gold plötzlich richtig gut dasteht.

 

Tops 2022:

  • Letztlich kaum existent – die Zugewinne auf Jahressicht von CheckPoint, Platin und Silber hätten mich im letzten Jahr nur müde lächeln lassen.
  • Der hohe Edelmetallanteil war dennoch eine gute Entscheidung, drei von acht „grünen“ Positionen sind Edelmetallzertifikate

 

Flops 2022:

  • Natürlich mein Russland-Exposure: Die 23er-Staatsanleihen sind momentan ein großes Fragezeichen und ich muss sicherheitshalber davon ausgehen, außer den Kupons der Vergangenheit einen Totalverlust zu erleiden. Bereits teilweise abgegolten ist der iShares Eastern Europe (Capped), ggf. kommt bei der finalen Ausbuchung noch etwas hinzu. Stand jetzt sind es damit mindestens 60% Verlust bei den Anleihen und mindestens 75% beim ETF.
  • Ähnlich fatal war die Entwicklung bei Cardano, neben ETH meine zweitgrößte Position im Kryptobereich. Hier habe ich aktuell gut 75% Verlust stehen. Insgesamt sind meine Kryptos mittlerweile leicht im Minus, was angesichts sehr niedriger Einstiegswerte bei ETH schon fast eine Kunst ist.
  • In Folge des Überfalls auf die Ukraine wurden auch andere Werte deutlich in Mitleidenschaft gezogen, so dass z.B. auch Steico (-61% auf Jahressicht) deutlich gelitten haben 
  • Besonders enttäuschend natürlich Alphabet

 

Was steht für das neue Jahr auf dem Zettel?

Meine Cashquote ist allmählich deutlich zu hoch und ich halte auch dadurch wieder zu viel Vermögen in EUR (ca. 30%). Der Anteil an USD ist mittlerweile bei ca. 6% und sollte auf jeden Fall erhöht werden. So richtig optimistisch bin ich in Sachen Zukäufe aber immer noch nicht.

Konkrete Ziele und Pläne in Sachen Börse verkneife ich mir momentan aber. Im ablaufenden Jahr hatte ich beruflich bedingt nur wenig Zeit. Zudem ist mir ein wenig die Lust an der Börse verloren gegangen. Man sieht einfach, dass aktuell alles hochpolitisch ist. Ob ein Geschäftszweig profitabel ist oder nicht, das kann quasi über Nacht von der Politik entschieden werden.

Meine ehemals prallgefüllte Watchlist habe ich ziemlich reduziert. Die erste Januarwoche möchte ich ein wenig nutzen, um mir drei Branchen anzusehen, in denen ich bisher wenig unterwegs war: Pharma, Sicherheit und Rohstoffe. Letzteres bedeutet auch, dass ich meinen ehemaligen „Nachhaltigkeitsansatz“ fast komplett verworfen habe.

Depot Ende Q4 2022.pdf

Euch allen ein gutes Jahr 2023 – vor allem in Sachen Gesundheit und Zufriedenheit!

Performancevergleich Q4 2022.pdf

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Alles Aktien

Danke für das Update.

 

Für mich nicht ganz nachvollziehbar wieso du 2021 nahezu am ATH deine Aktienquote erhöhen wolltest und dann im Ausverkauf 2022 passiv agierst. 

Das Jahr hat doch tolle Kaufgelenheiten geboten. 

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Barqu
10 hours ago, PapaPecunia said:

So richtig optimistisch bin ich in Sachen Zukäufe aber immer noch nicht.

Optimaler Kaufzeitpunkt, falls das den anderen Teilnehmern auch so geht.

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PapaPecunia
vor 17 Stunden von yes I squat:

Für mich nicht ganz nachvollziehbar wieso du 2021 nahezu am ATH deine Aktienquote erhöhen wolltest und dann im Ausverkauf 2022 passiv agierst. 

Das Jahr hat doch tolle Kaufgelenheiten geboten. 

Ich habe ja auch (wenngleich sehr vorsichtig) nachgekauft (Steico, Alphabet, Timber ETF und Vietnam). Bei neutraler Performance hätte ich meine Aktienquote über das Jahr hinweg um gut 6%  auf dann insgesamt 55% erhöht.

Dass es dann eine deutlicher Verringerung wurde, das liegt fast ausschließlich an den Kursrückgängen (plus ein klein wenig an der Zwangsausbuchung von Go Ahead).

Vor allem US-Werte sind meines Erachtens aber noch gar nicht so stark zurückgekommen. Erst seit ein paar Wochen spüre ich bei mir persönlich wieder so ein gewisses Jagdfieber aufkommen, weshalb ich nur schrittweise und bei guten Kaufgelegenheiten nachlegen werden.

Für die erste Januarwoche stehen Microsoft und RioTinto zur näheren Prüfung an.

 

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Schildkröte

Danke für das Update und alles Gute für das neue Jahr! :) Der Einmarsch Russlands in die Ukraine war so nicht vorhersehbar. Kann man wohl als schwarzen Schwan verbuchen. Zusätzlich belasten steigende Zinsen die Aktienmärkte und für 2023 wird eine Rezession erwartet. Ist das alles bereits eingepreist? Persönlich achte ich bei Unternehmen auf solide Bilanzen und allgemein sind die Kurse schon recht gut zurückgekommen. Gleichwohl haben sich einige Aktien gut entwickelt bzw. gut gehalten, auch Zykliker. Insofern bleibe ich gelassen und sehe gute Kaufgelegenheiten. Skeptiker mögen das als verfrüht betrachten, denn in der Tat kann es bei weiterem Ungemach noch weiter runtergehen. Aber die Geschichte lehrt uns, dass Märkte schneller drehen können als gedacht bzw. dies wesentlich früher tun, bevor Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist.

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PapaPecunia

Zum Ende eines interessanten ersten Quartals 2023;

 

Guter Januar, schlechter Februar, guter März – so lief für mich der Jahresstart. Und damit auf Quartalssicht ganz gut, was aber insbesondere an der guten Performance der Kryptos und Edelmetalle im März liegt.

Erstmals seit Ende Oktober habe ich auch wieder zugekauft, wenngleich eher defensiv: Im März mit CapitaLand Ascendas einen REIT aus Singapur, der aber auch stark in Australien, den USA und UK vertreten ist. Und zwar im Bereich Gewerbeimmobilien, Bürogebäude, Data Center aber auch Logistik. In gewissem Sinne der Nachfolger meiner ausgelaufenen Singapur-Anleihe, sprich große Kursgewinne erwarte ich hier nicht.

Anfang März folgte dann mit Sto SE ein deutsches Familienunternehmen, das ich schon richtig lange auf der Watchliste habe. Sie sind zwar eher für Dämmstoffe bekannt, haben aber unter anderem auch Farben im Angebot (wie die berühmte Fassadenfarbe mit Lotuseffekt – Lotusan).

Und obwohl ich keine weiteren Edelmetalle mehr kaufen wollte, konnte ich angesichts des zwischenzeitlichen Absackens nicht widerstehen, ein paar Silberzertifikate einzukaufen.

Meine maximale Drawdown-Duration liegt nun übrigens bei über 500 Tagen, d.h. seit Mitte November 2021 kann ich mein Depot konstant halten  - durch einigermaßen regelmäßige Nachkäufe :narr:. So entspannt wie das klingt, sehe ich das nicht, das ist schon eine ziemlich lange Phase. Ich bin echt gespannt wie es weitergeht, zumindest für das nächste Quartal fehlt mir ehrlich gesagt der richtig große Optimismus. Vielleicht werde ich doch auch mal wieder ein wenig phys isc hes Gold und Silber nachkaufen. Und ich frage mich, ob die nächsten Wochen und Monate nicht eine gute Chance ist mal antizyklisch ein paar junge Tech-Firmen billig einzukaufen – Twilio zum Beispiel.

Depot Ende Q1 2023.pdf Performancevergleich Q1 2023.pdf

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Lever-H
vor 1 Stunde von PapaPecunia:

CapitaLand Ascendas einen REIT aus Singapur, der aber auch stark in Australien, den USA und UK vertreten ist. Und zwar im Bereich Gewerbeimmobilien, Bürogebäude, Data Center aber auch Logistik.

Habe ich auch auf dem Zettel, da die Wahl der Branchen und Regionen stabiles und gesundes (aber auch nicht spektakuläres) Wachstum vermuten lassen. Zögere aber noch - könnte sich noch verbilligen.

 

vor 1 Stunde von PapaPecunia:

Und ich frage mich, ob die nächsten Wochen und Monate nicht eine gute Chance ist mal antizyklisch ein paar junge Tech-Firmen billig einzukaufen – Twilio zum Beispiel.

Könnte tatsächlich ein guter Zeitpunkt für dieses Segment sein. Wenn Inflation und FED mitspielen, kann es da richtig brummen.

 

Dein Portfolio gefällt mir insgesamt sehr gut, hab mir auch mal einige Deiner Einzelpositionen angesehen.

Zu Gedeon Richter (ungarisches Spezialpharmaunternehmen) schreibst Du:

Zitat

Erneut leichtes Minus und nun richtig günstig bewertet, leider pervers hoher Spread

Das Unternehmen halte ich auch für interessant. EU-based-Pharma dürfte von den Learnings aus der Coronazeit und den Lieferkettenproblemen profitieren.

Kaufen würde ich wenn dann direkt an der BUX (Börse Budapest), da gibts enge Spreads.

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PapaPecunia

Zur Jahresmitte 2023

Seit Ende Mai war ich ein klein bisschen aktiver unterwegs, nachfolgend ein kurzer Überblick:

Neuzugänge:

-          Befesa – den Industrierecylcer hatte ich schon länger im Visier, jetzt erschien mir der Einstiegskurs passend

-          Twilio – ein bisschen Risiko, auch schon eine Weile in der Beobachtung und einfach eine „Turnaround“-Spekulation

Nachkäufe

-          Silber-ETC

-          Xetra Gold (zweimal im Juni)

 

Die Nachkäufe im Bereich Edelmetall waren eine Mischung aus Rücksetzer nutzen und zu viel Cash an der Seitenlinie. Das ist letztlich immer mein „Luxusproblem“ – der hohe Anteil an Cash und Edelmetall war in den letzten Jahren zwar auch durchaus gewollt, hat mich aber ordentlich Performance gekostet:

image.png.e098214c82d0b8d5b8509b6064fc62e2.png

Ganz links mein Gesamtportfolio, dann nur meine Einzelaktien, dann nur meine ETF, Währung = Kryptos und ganz rechts der berühmte A1JX52.

Insofern sollte ich eigentlich nicht an meiner Entscheidung für Stockpicking und meine Vorliebe für Nischen-ETF zweifeln (was ich dennoch mindestens einmal in der Woche tue) sondern an meiner Asset-Allokation.

Allerdings bin ich ja bei Einzelaktien eher im Bereich Small-Caps unterwegs und da hatte ich ja schon in der Vergangenheit Draw-Downs von >50%. Steico zeigt momentan auch wieder, dass man da mitunter einen guten Magen braucht - diese Woche waren es mitunter intraday mal -12% Verlust.

 

Die Performanceangaben meines Depots beruhen ab sofort auf PortfolioPerformance anstelle der des Brokers.

Depot Ende Q2 2023.pdf Performancevergleich Q2 2023.pdf

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dividendgrowth

Also im Ergebnis: Einfach nur der Vanguard hätte mehr als 3x mehr Rendite gebracht. Aber keinen Spaß. Das ist hart.

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PapaPecunia
· bearbeitet von PapaPecunia
vor 39 Minuten von dividendgrowth:

Also im Ergebnis: Einfach nur der Vanguard hätte mehr als 3x mehr Rendite gebracht. Aber keinen Spaß. Das ist hart.

Nö, ich betrachte ja mein Gesamtvermögen und ich wäre niemals den ganzen Zeitraum mit auch nur annähernd 100% investiert gewesen. Ob ich eine höhere Aktienquote als 40% gefahren wäre, wenn ich nur auf den Vanguard gesetzt hätte? Keine Ahnung, sehr wahrscheinlich zumindest nicht deutlich höher. Vielleicht hätte ich trotzdem eine so überschaubare Aktienquote gehabt und wäre dann sogar nochmal deutlich schwächer unterwegs gewesen.

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s1lv3r
· bearbeitet von s1lv3r

Ist eine zu hohe Cashquote denn ein dauerhaftes "Problem" bei dir, oder ist es tatsächlich taktisches warten auf Kaufgelegenheiten?

 

Selbst mit 100% Aktienquote hätte man ja (je nach Gewichtung) auf die letzten 3 Jahre Probleme gehabt eine nennenswerte positive Realrendite zu erzielen. Ich habe mir die Inflation (HVPI) als Benchmark im PP hinterlegt und wenn ich mir anschaue, wie das entsprechende Performance Diagramm meines Gesamtportfolios aussieht, lässt das für mich immer nur einen Schluss zu: Ich kann es mir nicht leisten, dauerhaft mehr als 1-2% Cash rumliegen zu haben.

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Synthomesc
· bearbeitet von AugetValorem
vor einer Stunde von s1lv3r:

Ich habe mir die Inflation (HVPI) als Benchmark im PP hinterlegt und wenn ich mir anschaue, wie das entsprechende Performance Diagramm meines Gesamtportfolios aussieht, lässt das für mich immer nur einen Schluss zu: Ich kann es mir nicht leisten, dauerhaft mehr als 1-2% Cash rumliegen zu haben.

Relevanter Punkt!
Darf man fragen was dies ca. in Zahlen bedeutet?

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Gast231208
· bearbeitet von pillendreher
vor 1 Stunde von s1lv3r:

Selbst mit 100% Aktienquote hätte man ja (je nach Gewichtung) auf die letzten 3 Jahre Probleme gehabt eine nennenswerte positive Realrendite zu erzielen. Ich habe mir die Inflation (HVPI) als Benchmark im PP hinterlegt und wenn ich mir anschaue, wie das entsprechende Performance Diagramm meines Gesamtportfolios aussieht, lässt das für mich immer nur einen Schluss zu: Ich kann es mir nicht leisten, dauerhaft mehr als 1-2% Cash rumliegen zu haben.

Umkehrschluss: Kannst du es dir leisten, im Notfall (egal was das ist und ob wann er eintreten wird) nur 1-2% Cash rumliegen zu haben?

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PapaPecunia
vor 2 Stunden von s1lv3r:

Ist eine zu hohe Cashquote denn ein dauerhaftes "Problem" bei dir, oder ist es tatsächlich taktisches warten auf Kaufgelegenheiten?

 

Selbst mit 100% Aktienquote hätte man ja (je nach Gewichtung) auf die letzten 3 Jahre Probleme gehabt eine nennenswerte positive Realrendite zu erzielen. Ich habe mir die Inflation (HVPI) als Benchmark im PP hinterlegt und wenn ich mir anschaue, wie das entsprechende Performance Diagramm meines Gesamtportfolios aussieht, lässt das für mich immer nur einen Schluss zu: Ich kann es mir nicht leisten, dauerhaft mehr als 1-2% Cash rumliegen zu haben.

 

Es ist eine Kombination aus beidem: Selbst in Phasen in denen ich bewusst relativ viel Cash halten möchte, wird der Cashanteil immer deutlich höher als geplant, weil ich zu zögerlich mit dem Investieren bin. Das sieht so aus, dass ich dann immer einiges auf dem Verrechnungskonto rumliegen habe und zögere ob Aktie X oder Y und nicht vielleicht doch erst nächsten Monat. Insofern hat dividendgrowth schon einen Punkt, ich wäre mit einem Sparplan wahrscheinlich bei ein paar Prozentpunkten mehr Aktienquote und das sind schnell 0,5-1% Rendite mehr p.a.

 

Aktuell würde ich für mich persönlich (hab ja auch noch Edelmetalle) maximal 10% Cash als sinnvoll erachten. Meine Lebensumstände würden auch 1-2% Cash erlauben. Wo ist dann mein Problem? Dass ich mich einfach mit >60% USA bei vermeintlicher Überbewertung der USA nicht recht anfreunden kann.  

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s1lv3r
· bearbeitet von s1lv3r
vor 13 Stunden von AugetValorem:

Darf man fragen was dies ca. in Zahlen bedeutet?

 

Das müsste bei mir für ungefähr 10 Waschmaschinen reichen (allerdings keine von Miele :P). Und bei PapaPecunia liegt es denke ich in einer ähnlichen Größenordnung.

 

vor 12 Stunden von pillendreher:

Umkehrschluss: Kannst du es dir leisten, im Notfall (egal was das ist und ob wann er eintreten wird) nur 1-2% Cash rumliegen zu haben?

 

Ziemlich sicher. Und im Notfall gibt es einen Lombard zur kurzfristigen Überbrückung (oder im Notfall-Notfall 10.000€ Dispo), aber hier geht es ja um PapaPecunia: Auf Basis so gut wie aller Informationen aus dem Ausgangspost, hört es sich für mich allerdings tatsächlich auch bei ihm so an, als würde er keine große Cashreserve als Notgroschen brauchen.

 

vor 11 Stunden von PapaPecunia:

Wo ist dann mein Problem? Dass ich mich einfach mit >60% USA bei vermeintlicher Überbewertung der USA nicht recht anfreunden kann.  

Aber wäre die logische Lösung für dieses Problem dann nicht, in eine andere Region oder Assetklasse zu investieren?

 

Da würden mir im Moment hundert Alternativen einfallen. Von deutschen Staatsanleihen bis EM $ Bonds, aber ich kann mich zugegebenermaßen auch in deine Situation nicht so richtig hineinversetzen. Ich habe immer ganz viele Assets in die ich investieren will und muss meinen Spieltrieb eher im Zaum halten. :lol:

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