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Bigwigster

Meine Asset Allocation - Theorie und Praxis

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So, zugeteilt wurde IONOS für 18,5€ und verkauft habe ich es gerade für 17,99€. Dementsprechend hat mich der Spaß inkl. Gebühren 20€ gekostet, aber man gönnt sich ja sonst nichts o:)

Ob diese Erfahrung jetzt wirklich nötig war, naja.

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IchBinAndreas
vor 10 Minuten von Bigwigster:

So, zugeteilt wurde IONOS für 18,5€ und verkauft habe ich es gerade für 17,99€. Dementsprechend hat mich der Spaß inkl. Gebühren 20€ gekostet, aber man gönnt sich ja sonst nichts o:)

Ob diese Erfahrung jetzt wirklich nötig war, naja.

Was war denn der Grund, unmittelbar nach der Ausgabe wieder zu verkaufen?

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker

 

Am 7.2.2023 um 10:54 von Bigwigster:

Spieltrieb

 

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IchBinAndreas

Das hatte ich als Begründung für die Zeichnung gelesen, nicht für den unmittelbaren Verkauf.

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Gast231208
vor 1 Minute von IchBinAndreas:

Das hatte ich als Begründung für die Zeichnung gelesen, nicht für den unmittelbaren Verkauf.

Wahrscheinlich reine Charttechnik - der Langfristchart schaut nämlich gar nicht gut aus.

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Bigwigster
vor 3 Minuten von pillendreher:

Wahrscheinlich reine Charttechnik - der Langfristchart schaut nämlich gar nicht gut aus.

genau mein Investmentstyle :D

 

@IchBinAndreas Da ich versuche bei meiner Geldanlage Unfug und Spieltrieb möglichst im Zaum zu halten, habe ich den Spaß mit der IPO Zeichnung schnellstmöglich wieder glattgestellt. Das ich überhaupt gezeichnet habe könnte man schon als kleine Niederlage in dieser Hinsicht betrachten :thumbsup:

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IchBinAndreas
vor 39 Minuten von Bigwigster:

Da ich versuche bei meiner Geldanlage Unfug und Spieltrieb möglichst im Zaum zu halten, habe ich den Spaß mit der IPO Zeichnung schnellstmöglich wieder glattgestellt. Das ich überhaupt gezeichnet habe könnte man schon als kleine Niederlage in dieser Hinsicht betrachten :thumbsup:

Ah, okay - danke!

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Beginner81

Hatte vor einiger Zeit "Mr. Spex" gezeichnet. Naja, -5€ :rolleyes:

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Bigwigster
· bearbeitet von Bigwigster

Aktuell bin ich ja ausschließlich in sehr volatilen und risikoreichen Anlageklassen (Aktien/Bitcoin/Edelmetalle) unterwegs, in absoluten Zahlen sind das aktuell 157k€. Das ist für mich mittlerweile ein Betrag, bei dem ich auch wieder über den Aufbau eines risikoarmen Anteils nachdenke. Das hat zwar keine Eile, aber vielleicht ab Anfang nächsten Jahres werde ich mit den Sparraten anfangen Anleihen zu kaufen. Abhängig davon, wie sich der Aktienmarkt dieses Jahr entwickelt, aber wenn ich bei 175k€ (relativ willkürliche Grenze) bin, werde ich wohl anfangen.

Der Grund warum ich das Thema jetzt schon anspreche ist, dass ich auf einen kleinen Beitrag von Dimensional gestoßen bin, der mir ein wenig weiterhilft, wie der Anleihenanteil genau aussehen soll.

Die Zielgewichtung soll zunächst einmal 20% Anleihen Beimischung sein, der Rest 10% Gold und 70% Aktien. Eventuell auch 2% Bitcoin, da bin ich noch unentschlossen. Wenn ich irgendwann ein Vermögen erreicht habe, wo mir das auch zu riskant ist, werde ich einfach den Anteil der Anleihen weiter erhöhen. Mein Hauptziel was ich damit erreichen will ist die Time Under Water zu reduzieren, hier gibt es eine schöne Übersicht von PWL Capital wie sich der Anleihen Anteil auf diese Kennzahl auswirkt:

image.thumb.png.c6171892c50f260dc5019e4c42dfde6a.png

 

image.thumb.png.c6593287966cfd318e2903f3dba5be16.png

 

Es handelt sich hier um Portfolios mit stärkerem Faktor Exposure als bei mir und einer Übergewichtung von Canada, die Zahlen kann man also nicht 1 zu 1 übernehmen, aber der wichtige Part ist denke ich klar ersichtlich. Der große Sprung von 100% Aktien zu 80% Aktien mit einer Halbierung der Recovery Zeit.


Wenn es um die konkrete Ausgestaltung des Anleihenanteils geht, bin ich eigentlich recht flexibel, weil ich weiß, dass es kein eindeutiges Richtig oder Falsch gibt. Interessant ist auch, wie unterschiedlich meine favorisierten Mischfonds das Ganze ausgestalten, von gehedgten Global Aggregate Bonds im Lifestrategy über nur €-Staatsanleihen im ARERO bis hin zu gehedgten Global Aggregate Bonds mit kürzerer Duration in der Mischfondslösung von Dimensional. Der gemeinsame Nenner ist hier eigentlich nur, kein Währungsrisiko. Ansonsten ist man sich nicht einig, ob ja/nein Unternehmensanleihen oder welche Duration, obwohl eigentlich alle drei das Ziel eines sinnvollen passiven Ansatzes verfolgen.


Aber nun zum neuen Input in Form des Beitrags von Dimensional. Wie immer bevorzuge ich die Grafiken und Tabellen, die die Informationen gut auf den Punkt bringen:

 

image.png.d7a66b42358a16733e7db1624533d776.png 

 

Für Dimensional-Verhältnisse wurde hier ein relativ kurzer Zeitraum betrachtet, was ich nicht ganz optimal finde, da gerade die 70er Jahre ein Stressszenario für den Rentenmarkt waren.

Meine persönliche Erkenntnis aus der für mich relevanten "80/20 Allocation" ist eher trivial: Es ist relativ egal, wofür ich mich entscheide. 

Dennoch fand ich den Vergleich sehr interessant, da mir nicht bewusst war, wie unterschiedlich relevant die Ausgestaltung der Anleihenquote je nach Höhe der Aktienquote sein kann.

(Ein Blick in den Artikel lohnt sich, dort gibt es die gleiche Information visuell noch einmal deutlicher/anders verpackt).

Im weiteren Verlauf des Artikels kommt noch ein für mich wirklich überraschender Punkt:

Bei rollierenden 5-Jahreszeiträumen hat die Variante mit kurzen Staatsanleihen sogar den schlechteren worst case, also eine höhere Duration und Unternehmensanleihen verbessern den worst case.

Insgesamt ein sehr interessanter Artikel, aber die Unterschiede in der Ausgestaltung der Anleihen sind meiner Meinung nach zu gering, um sich darüber zu viele Gedanken zu machen. Ich würde es so interpretieren, dass man mit ruhigem Gewissen seinen Anleihenanteil nach persönlichem Geschmack wählen kann (in gewissen Grenzen ;)). 


Und was mache ich jetzt? Ich weiß es noch nicht genau, mein Wunsch wäre, dass Dimensional bis nächstes Jahr einen Nachhaltigkeitsmischfonds herausbringt, ich möchte das zukünftige Rebalancing minimieren und den Steuervorteil der Teilfreistellung mit einem Mischfonds nutzen. Sollte dies nicht der Fall sein, werde ich entweder einen Sustainability Bond Fonds von Dimensional nutzen oder den normalen Mischfonds (IE00B9L4YR86) nehmen.

 

 

 

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McScrooge
vor 4 Minuten von Bigwigster:

Die Zielgewichtung soll zunächst einmal 20% Anleihen Beimischung sein

Soetwas hatte ich auch geplant, bisher jedoch verworfen. Die Anleihen bringen leider auch nicht ausreichend Ruhe ins Depot. Ich bin derzeit bei 5%, mehr als 10 habe ich nicht vor. TIPS könnten eine Alternative sein.

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LongtermInvestor
· bearbeitet von LongtermInvestor

Ich würde den Bondanteil jedenfalls nicht über einen Mischfond oder etf aufbauen, sondern die Anleihen direkt halten. 

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Bigwigster
· bearbeitet von Bigwigster
vor 56 Minuten von McScrooge:

Die Anleihen bringen leider auch nicht ausreichend Ruhe ins Depot.

Das stimmt so allgemein auf jeden Fall nicht.

Was stimmt ist, dass sich Anleihen mit längerer Duration in der jüngeren Vergangenheit nicht so als Stabilisator bewährt haben wie erhofft. Bei niedrigerer Duration haben sie aber genau das getan was sie sollten und Mischportfolios stabilisiert.

Schön kann man das bei einem Vergleich der Volatilität von den Lifestrategy Mischfonds anschauen die im Anleihen Teil eine Duration von ~7 Jahren haben und den World Allocation Mischfonds mit einer Duration von circa ~ 3 Jahren:

image.png.7cfcc52808b1afc6e27b6557943866fe.png

Quelle

 

Ich gebe dir klar recht, dass man sich natürlich mehr erhofft hätte. Aber ich halte die kürzlichen schnellen Zinserhöhungen zum einen für einen Fall der zumindest nahe an einen worst case kommt und zum anderen um einen Typ von Stressszenario für ein Mischportfolio der nun mal nicht der einzig mögliche ist. Auf gar keinen Fall sollte das ein Grund sein keine Anleihen mehr zu kaufen, viel mehr bei der Auswahl des Produkts das Zinsänderungsrisiko zu berücksichtigen.

vor 5 Minuten von LongtermInvestor:

Ich würde den Bondanteil jedenfalls nicht über einen Mischfond oder etf aufbauen, sondern die Anleihen direkt halten. 

warum?

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McScrooge
vor 4 Minuten von Bigwigster:

Schön kann man das bei einem Vergleich der Volatilität von den Lifestrategy Mischfonds anschauen

Ja da hast du recht, aber sind eben Mischfonds, keine reinen Anleihen ETFs. 
Ich wühle mich da derzeit auch durch, denn ich suche eigentlich etwas zur Depotstabilität aus dem Rentenbereich.

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Bigwigster
vor 3 Minuten von McScrooge:

etwas zur Depotstabilität aus dem Rentenbereich.

Klassiker wäre sowas und würde wohl seinen Zweck erfüllen: iShares Euro Government Bond 1-3yr UCITS ETF (Acc) ISIN IE00B3VTMJ91

Aktuell eine Effektivverzinsung von fast 3% und damit für die Zukunft als stabilisierendes Element doch zu gebrauchen.

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LongtermInvestor
vor 9 Minuten von Bigwigster:

warum?

Ganz vereinfacht gesagt, möchte ich von keinen APs und Liquiditätsshocks und Arbitrage Überlegungen ausgeliefert sein. Wenn Dich Details interessieren gibt es hier erste Überlegungen dazu: https://www.bis.org/publ/qtrpdf/r_qt2103d.pdf

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Bigwigster

@LongtermInvestor Danke für die Quelle, klingt für mich jetzt nicht so dramatisch bzw. praxisrelevant.

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McScrooge
vor 43 Minuten von Bigwigster:

Klassiker wäre sowas und würde wohl seinen Zweck erfüllen: iShares Euro Government Bond 1-3yr UCITS ETF (Acc) ISIN IE00B3VTMJ91

Aktuell eine Effektivverzinsung von fast 3% und damit für die Zukunft als stabilisierendes Element doch zu gebrauchen.

Danke. Kommt auf die Watchliste.

vor 1 Stunde von Bigwigster:

Meine persönliche Erkenntnis aus der für mich relevanten "80/20 Allocation" ist eher trivial: Es ist relativ egal, wofür ich mich entscheide. 

Für mich eine Kernfrage wäre noch, was rechnet man in den sogenannten „sicheren Portfolioanteil“ mit ein.

Wie sieht es zum Beispiel mit dem Rürup-Vertrag aus, der mit 60 fällig wird, der Lebensversicherung oder einer fondgebundenen privaten Rente, die in zehn Jahren fällig wird?

 

Einige betrachten diese als Versicherungsprodukte außen vor.

Für andere sind sie Teil des sicheren Anteils und daher wird auf weitere Diversifizierung verzichtet.

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Theobuy

Kurze Verständnisfrage. Ich verstehe, dass Ben Felix/PWL Capital DFA empfiehlt und verwendet, s. z.B. das CSI Video zu Small Caps. Auch wenn die Argumente überzeugend zu sein scheinen, sind die DFA ETFs ja aktiv geführte Fonds und auch teurer als die Index Fonds. Was ist deine Motivation, auf aktives Management zu setzen (siehe die in #236 aufgelisteten Fonds)?

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Sapine
vor 1 Stunde von Bigwigster:

Klassiker wäre sowas und würde wohl seinen Zweck erfüllen: iShares Euro Government Bond 1-3yr UCITS ETF (Acc) ISIN IE00B3VTMJ91

Aktuell eine Effektivverzinsung von fast 3% und damit für die Zukunft als stabilisierendes Element doch zu gebrauchen.

Man muss bei Anleihen unterscheiden zwischen denen, die dem risikoarmen Teil des Depots angehören und denen, die als Diversifikation zu Aktien dienen. Letztere können mehr oder weniger Risiko beinhalten und die beschriebene Wirkung auf das Gesamtdepot haben. Kurzlaufende risikoarme Anleihen haben in der Richtung nur sehr wenig Wirkung, im wesentlichen dadurch, dass der Anteil des Depots den sie abdecken vergleichsweise wenig schwankt. 

 

Grundsätzlich ist die restliche Anlagedauer sehr wichtig zur Beurteilung ob und wie viel Anleihen man ins Depot nimmt. Ein junger Sparer  (Altersvorsorge) wäre schlecht beraten, wenn er aus diesem Grund sehr defensiv anlegt. 

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Saek
· bearbeitet von Saek
5 hours ago, Bigwigster said:

Das ist für mich mittlerweile ein Betrag, bei dem ich auch wieder über den Aufbau eines risikoarmen Anteils nachdenke. Das hat zwar keine Eile, aber vielleicht ab Anfang nächsten Jahres werde ich mit den Sparraten anfangen Anleihen zu kaufen.

Was bringt dich vom Lifecycle Investing ab? ;) Von 600k€ bist du ja noch recht weit weg.

On 6/6/2022 at 8:07 PM, Bigwigster said:

Mit der erhöhten Aktienquote habe ich bisher keine Probleme, aber es gab ja auch keinen größeren Drawdown in der Zwischenzeit. Dennoch denke ich bisher, dass dieser Weg der richtige für mich ist.

On 6/6/2022 at 8:07 PM, Bigwigster said:

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Drei Gedanken dazu:

  • Die Betrachtung von Drawdown etc. ist in der Ansparphase nicht direkt relevant, weil du gerade im Drawdown mit ähnlicher Sparrate weiterkaufst. Außerdem: Die Summe aus Portfolio und Humankapital bricht (relativ) bei weitem nicht so stark ein wie das Portfolio alleine, zumindest wenn sich der Abzinsungssatz fürs Humankapital und das Einkommen nicht verändern.
  • Wenn das Portfolio etwas größer ist und die Ziel-Summe in Aktien erreicht, kann man auch gegen das volle Humankapital rebalancen
  • Nach LCI möchte man nicht das Portfolio selbst rebalancen, sondern Portfolio plus Humankapital. Das kann durchaus dazu führen, dass man Anleihen verkauft und Aktien kauft und dabei die Aktienquote im Portfolio erhöht. Das geht mit Mischfonds nur bedingt. (Steuerliche Aspekte mögen dagegen sprechen, aber ich bin noch lange nicht so weit, dass ich mir über ungehebelte Portfolios mit Anleihen Gedanken mache, daher nur der Hinweis, wie es ohne Steuern wäre)
3 hours ago, Longtermvestor said:

Ganz vereinfacht gesagt, möchte ich von keinen APs und Liquiditätsshocks und Arbitrage Überlegungen ausgeliefert sein. Wenn Dich Details interessieren gibt es hier erste Überlegungen dazu: https://www.bis.org/publ/qtrpdf/r_qt2103d.pdf

Das ist für nicht-ETF Fonds kein Problem. Allerdings ist der Punkt eher ein Vorteil von ETFs, solange man nicht handeln möchte, weil nur Handelnde die Transaktionskosten tragen und nicht etwas alle Anteilseigner.

Und es gibt auch die Sichtweise, dass die ETF-Preise richtiger als die der (illiquiden, nicht gehandelten) Anleihen sind.

2 hours ago, Sapine said:

Man muss bei Anleihen unterscheiden zwischen denen, die dem risikoarmen Teil des Depots angehören und denen, die als Diversifikation zu Aktien dienen. Letztere können mehr oder weniger Risiko beinhalten und die beschriebene Wirkung auf das Gesamtdepot haben.

Allerdings kann man durchaus auch so argumentieren, dass Anleihen mit einer Laufzeit passend zum Anlagehorizont die risikoarme Anlage darstellen. Hier wäre das eventuell eine sehr lange Laufzeit.

2 hours ago, Theobuy said:

Auch wenn die Argumente überzeugend zu sein scheinen, sind die DFA ETFs ja aktiv geführte Fonds und auch teurer als die Index Fonds. Was ist deine Motivation, auf aktives Management zu setzen (siehe die in #236 aufgelisteten Fonds)?

Was ist der Unterschied zwischen einem „aktiven“ Fonds, der systematisch und regelbasiert anlegt, und einem „passiven“ Fonds, der einen Index nachbildet, der systematsch nach ähnlichen Regeln vom Indexprovider zur Verfügung gestellt wird? Ist das zweite nicht genauso aktiv wie das erste, und beides etwas anderes, als wenn der Fondsmanager nach Bauchgefühl Entscheidungen trifft?

 

 

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Glory_Days
· bearbeitet von Glory_Days
vor 18 Minuten von Saek:

aber ich bin noch lange nicht so weit, dass ich mir über ungehebelte Portfolios mit Anleihen Gedanken mache

Welchen dauerhaften Hebel fährst du denn aktuell im LCI-Ansatz und wie hoch ist deine Zielaktienquote im Bezug auf das Total Wealth? Im LCI-Thread meintest du 2021, dass du von 1.5x noch ein gutes Stück wegbleiben möchtest.

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Saek

@Glory_Days Aktuell 1.35x, aber ich überlege tatsächlich auf 1.5x zu erhöhen. :unsure:

Die Aktienquote in Bezug auf Portfolio + Barwert zukünftige Sparraten (mit 5% abgezinst) +Barwert Rente war zum Jahreswechsel (da hab ich meine Tabelle aktualisiert) ca. 40%, wobei ich eher damit rechne, dass die Sparrate irgendwann mal abnimmt (ohne dass ich dazu bereits einen konkreten Plan hätte). Allerdings finde ich, dass das Humankapital recht vorsichtig berechnet ist. (keine Steigerung der Sparraten in der Zukunft, also '5% real', falls mein Lohn ungefähr mit der Inflation steigt)

Zielaktienquote ist im Bereich 60% bis 80% (muss ich ja nocht nicht wissen :lol:)

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Bigwigster
· bearbeitet von Bigwigster
vor einer Stunde von Saek:

Was bringt dich vom Lifecycle Investing ab? ;) Von 600k€ bist du ja noch recht weit weg.

Bin immer noch dabei, die zitierten Zwischenziele waren als kleine Zielmarken gedacht für ein Erfolgsgefühl was den Vermögensaufbau angeht, haben sich aber nicht auf 100% Aktien/Risiko bezogen (so habe ich es zumindest in Erinnerung:D).

Grundsätzlich bist du mit den Nachfragen natürlich richtig, aus LCI-Perspektive ist der Zeitpunkt zum Aufbau vom risikoarmen Anleihen Anteil zu früh. Auch bei deinen anderen Punkten hast du recht, bei dem zukünftigen Aufbau des risikoarmen Anteils geht es im Grunde nur um meinen eigenen Wohlfühlfaktor.

Bei 300k Vermögen möchte ich  nicht mehr im 100% Risiko sein sondern eben eher 80%. Um das ohne steuerschädliche Umschichtungen zu erreichen muss die Richtung ungefähr ab nächsten Jahr leicht eingeschlagen werden.

vor 2 Stunden von Theobuy:

Was ist deine Motivation, auf aktives Management zu setzen

Wie schon von @Saek ausgeführt handelt es sich nicht im aktives Management, sondern um eine regelbasierte Anlage. Diese Produkte sind deswegen eher passive Multifaktorfonds. Eine optimale Implementierung des Multifaktoransatzes erfordert unter anderem Kauf/Verkauf von einzelnen Aktien möglichst gleichmäßig auf das Jahr zu verteilen und damit kann eben nicht klassisch einem Index gefolgt werden der halbjährlich oder quartalsweise gerebalanced wird. 

 

vor 2 Stunden von Theobuy:

teurer als die Index Fonds

Wenn es einen billigeren Weg gibt an ein Faktorexposure von Value/Profitability/Size zu kommen, immer her damit :D

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Glory_Days
vor 11 Minuten von Saek:

@Glory_Days Aktuell 1.35x, aber ich überlege tatsächlich auf 1.5x zu erhöhen. :unsure:

Die Aktienquote in Bezug auf Portfolio + Barwert zukünftige Sparraten (mit 5% abgezinst) +Barwert Rente war zum Jahreswechsel (da hab ich meine Tabelle aktualisiert) ca. 40%, wobei ich eher damit rechne, dass die Sparrate irgendwann mal abnimmt (ohne dass ich dazu bereits einen konkreten Plan hätte). Allerdings finde ich, dass das Humankapital recht vorsichtig berechnet ist. (keine Steigerung der Sparraten in der Zukunft, also '5% real', falls mein Lohn ungefähr mit der Inflation steigt)

Zielaktienquote ist im Bereich 60% bis 80% (muss ich ja nocht nicht wissen :lol:)

Siehe zum Thema auch meinen neusten Beitrag im LCI-Thread. Das mit den '5% real' verstehe ich noch nicht ganz - nimmst du die prozentuale Sparrate als konstant an und wie diskontierst du ab? Die Zielaktienquote musst du zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen, aber der Hebelfaktor den du verwendest ist hochrelevant.

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Saek
7 minutes ago, Bigwigster said:

bei dem zukünftigen Aufbau des risikoarmen Anteils geht es im Grunde nur um meinen eigenen Wohlfühlfaktor.

Sehr wichtig :thumbsup:

1 minute ago, Glory_Days said:

Das mit den '5% real' verstehe ich noch nicht ganz - nimmst du die prozentuale Sparrate als konstant an und wie diskontierst du ab?

Genau, konstante Sparrate (jahresweise), und die von diesem Jahr bekam im Januar einen Faktor 0.95 verpasst, die von 2024 0.95², usw.

'real' meinte ich so: Ich rechne alles in heutigen Euros. Ich nehme, dass Gehälter langfristig ungefähr mit der Inflation Schritt halten. Wenn die Inflation nächstes Jahr 5% war und mein Gehalt 5% steigt, wäre der von mir verwendete Diskontierungsatz 10%, also 5% 'real' plus 5% Inflation. Verständlich?

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