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Onkel Baldrian

Wasserstoff

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Holgerli
vor 3 Minuten von reko:

Es liegt daran wann man anfängt und wie lange die Genehmigungen brauchen.

Sach ich doch: Immer sind die anderen Schuld.

 

vor 4 Minuten von reko:

Im Vergleich zu Elon Time geht das aber immer noch recht schnell.

Du scheinst echt eine Obsession mit Elon Musk zu haben.

Dann lass mal schauen: Giga Berlin in 2018 angekündigt und Ende 2021 fertig. Giga Texas. Ende 2019 angekündigt Ende 2021 fertig.

Elon macht halt simmvolle Sachen und das kein grüner Wasserstoff in Spanien produziert wird: Es wurde nicht angefangen (warum nicht?) und immer sind die anderen Schuld. :narr:

 

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reko
· bearbeitet von reko

Wer Schuld hat ist nicht relevant. Es gibt zwangsläufige Entwicklungen. Aus A folgt B folgt C. Aus CO2 Reduktion folgt erneuerbare Energie folgt Speicherbedarf. Das kann verzögert aber nicht verhindert werden.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 14 Minuten von reko:

Es gibt zwangsläufige Entwicklungen. Aus A folgt B. Das kann verzögert aber nicht verhindert werden.

Genau. Große Stromspeicher mit immer preiswerter werdenden Akkus in der breiten Masse.

Wasserstoff maximal in einigen wenigen Sektoren.

Warum? Der Preisverfall bei Erneuerbaren ist dramatisch und der Preisverfall bei Akkus aus, wird aber immer noch verstärkt durch die Skalierung der Produktion.

Kein "may" oder "might" in 2030 wie bei Wasserstoff, sondern real im hier und jetzt.

 

Und das Schöne: Man braucht keinen Schuldigen zu suchen, sondern es läuft, weil der breite Markt es angenommen hat.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 56 Minuten von Holgerli:

Große Stromspeicher mit immer preiswerter werdenden Akkus in der breiten Masse

Dann rechne doch mal aus wie viele Akkus man braucht um die Erdgasspeicher dieser Welt zu ersetzen, wie viel Akkumetalle man dafür braucht und was das kosten wird.

 

Für 80 Mio Menschen braucht man 24 Mrd m³ Gasspeicher ca. 240 TWh (1/4 Jahr  Gasvorrat, gasspeicher-deutschland).

Wie sich jetzt herausgestellt hat war das zu wenig wenn man auf Sonne und Wind setzt.

Wieviel braucht man für 8 Mrd Menschen?

 

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YingYang
vor 43 Minuten von reko:

Dann rechne doch mal aus wie viele Akkus man braucht um die Erdgasspeicher dieser Welt zu ersetzen, wie viel Akkumetalle man dafür braucht und was das kosten wird.

 

Für 80 Mio Menschen braucht man 24 Mrd m³ Gasspeicher ca. 240 TWh (1/4 Jahr  Gasvorrat, gasspeicher-deutschland).

Wie sich jetzt herausgestellt hat war das zu wenig wenn man auf Sonne und Wind setzt.

Wieviel braucht man für 8 Mrd Menschen?

 

Nicht die Sonne und der Wind sind das Problem, sondern die Abhängigkeit von ausländischen Despoten, welche Energiepolitik als Druckmittel einsetzen.

Genau deshalb ist es eine dumme Idee sich noch mehr in die Abhängigkeit ausländischer Despoten zu begeben.

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Holgerli
vor 38 Minuten von reko:

Für 80 Mio Menschen braucht man 24 Mrd m³ Gasspeicher ca. 240 TWh (1/4 Jahr  Gasvorrat, gasspeicher-deutschland).

Wie sich jetzt herausgestellt hat war das zu wenig wenn man auf Sonne und Wind setzt.

Du verdrehst Dir echt die Realität, wie sie Dir passt Um Deine Wasserstoffphantasien zu träumen, oder?

Hast Du überhaupt verstanden, warum gerade weniger Gas nach Deutschland kommt? Es hat NICHTS mit Wind oder Sonne zu tun, sondern mit Wartungsarbeiten am Gasnetz in Norwegen und verzögerten Auffüllen von Gasspeichern in Russland.

 

Anderrsrum wird ein Schuh draus: Grünen Wasserstoff gibt es nur mit Wind & Gas. Und um Wasserstoff zu erzeugen braucht man die x-fache Menge Strom um den gleichen Energiegehalt an Strom zu erzeugen.

Was folgt daraus? Wenn angeblich 24 Mrd Kubikmeter Gas nicht reichen beim jetzigen Ausbau an Wind und Sonne, wird nur ein Minium davon mit Wasserstoff ersetz werden können.

Ausgeträumt der Wasserstofftraum, wie Du selber gerade argumentiert hast. :vintage:

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kleinsparer

Wenn das hier die Situation richtig und ausreichnd beschreibt würde ich als außenstehender bei Wasserstoff auch Miesepeter spielen:

 

grafik.png.84d5f3826808195a604611708fbfa488.png


Da erscheint mir Kohle mit CCS die effizientere Übergangstechnologie zu sein da ja Wasserstoff selbst wohl auch nur Übergangstechnologie wäre bis es deutliche Fortschritte bei Kern-/Fusionsenergie und Batterietechnologie gibt.


Blauer Wasserstoff als Übergangstechnologie für eine Übergangstechnologie wirkt für mich als Laie mit Blick auf dieses Diagramm schwachsinnig. Genau wie das Abschalten/Umrüsten von Kohlekraftwerken.

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reko
· bearbeitet von reko

 

vor 2 Stunden von kleinsparer:

Da erscheint mir Kohle mit CCS die effizientere Übergangstechnologie

Howarth und Jacobson arbeiten mit völlig falschen Zahlen (eigene Schätzungen 3,5%) zur Methanemission. Wenn man es zuläßt, dann wird das Byproduktgas genauso wie das CO2 einfach in die Luft gelassen. Moderne Gasförderung ist mit <0,025% Leakage möglich (140 fach weniger als angenommen). Auch wird man für blauen Wasserstoff andere Prozesse nutzen als dort angenommen (siehe #520). Ich habe aber auch nichts gegen grünen Wasserstoff (wurde im Diagramm leider vergessen). Dabei wird weniger CO2 als bei der Akkuproduktion emittiert.

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Holgerli
vor 31 Minuten von reko:

Moderne Gasförderung ist mit <0,025% Leakage möglich.

Genau, möglich ist das.

Und wenn man dann  nach Russland, Saudi Arabien, Nigeria oder die USA mit Fracking schaut, dann sieht man, dass es zwar möglich wäre, es aber nicht gemacht wird,

Hinzu kommen im Falle von Russland sehr große Durchleitungsverluste aufgrund maroder Pipelines.

 

vor 33 Minuten von reko:

Howarth und Jacobson arbeiten mit völlig falschen Zahlen (eigene Schätzungen) zur Methanemission.

Was machen die Zahlen den "völlig falsch"? Das sie beweisen, dass blauer Wasserstoff eine absolute Umweltkatastrophe ist?

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reko
· bearbeitet von reko
vor 18 Minuten von Holgerli:
vor 53 Minuten von reko:

Moderne Gasförderung ist mit <0,025% Leakage möglich.

Genau, möglich ist das.

Wo ist dann das Problem? Bei anderen Abgasen hat man doch auch Grenzwerte definiert.

Aus Russland wird dann Wasserstoff transportiert. Das kann keine Methanverluste ergeben.

Der derzeitige Methanverlust in Gaspipelines verschwindet nicht durch Löcher in der Leitung sondern treibt die Kompressoren an. Gelegentlich wurde auch die Ukraine verdächtigt Gas abzuzweigen. Nordstream ist aber ganz neu und ohne Löcher.

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Barqu
7 hours ago, Holgerli said:

Was ich mir von Dir wünschen würde ist, dass Du Deine Expertise im Bereich kraftwerkstechnlogie hier mal zur Verfügung stellst.

Mit Verlaub, aber das wae ein ziemlich langwieriges Unterfangen und fuehrt am Ende doch zu nichts. Von dir kommen Statements, wie man sie von Politkern gewohnt ist   und wenn man dann darauf hinweist - s. Faehigkeit des Gasbetriebs, der natuerlich auch nach dem Anfahren noch funktioniert - kommt die naechste Parole. Dazu in einer Art und Weise, die klar macht, dass es dir nicht um erkenntnisgewinn sondern durchdruecken deiner persoenlichen Agenda geht ("steinalte Technik" mal als nur ein Beispiel) Dementsprechend kurz fallen auch meine Antworten aus.

Ich nehme an, dass deine Eigenwahrnehmung eine andere ist, aber das koennte Teil des Problems sein.

7 hours ago, Holgerli said:

Zeige mir bitte ein 100 KW Kohlekraftwerk in Deutschland/Europa was schon aktuell für 15 Mio. Euro auf Gas umgerüstet wurde (Vortrag W. Geuer)

Bitte was? 100 kW? 15 Mio EUR? Ich habe keine Ahnung, was du von mir willst. Aber um auf dein eigentliches Anliegen zurueck zu kommen:

 

7 hours ago, Holgerli said:

Wenn es so einfach ist bzw. ich keine Ahnung habe: Warum macht es dann keiner?

Ganz einfach: weil Gas ein sehr teurer und Kohle ein sehr billiger Brennstoff ist. Solange das so bleibt, wird man lieber Kohle verbrennen. Dann gibt es noch Haufenweise anderer Gruende, die nichts mit der technischen Machbarkeit z tun. Zum Beispiel ist es normalerweise wirtschaftlicher teures Gas in GuD mit 60% und mehr Wirkungsgrad zu verbrennen als mit 45% (?) in konventionellen DKW. Uebrigens werden auch hocheffiziente und neue GuD nicht oder extrem selten betrieben. Warum ist das so? Finde es raus, dann hast du deine Antwort, warum AKTUELL kaum jemand Kohlekraftwerke mit Gas betreiben will. 

Die Betonung liegt jedoch auf "aktuell" und etwas zum Nachdenken speziell fuer dich: Kann es sein, dass vor einigen Jahren die Meinung vorherrschte: Wieso sollte man einen Elektromotor in ein Auto einbauen? Viel z teuer. Viel zu schwer. Viel zu kurze Reichweite. Hat bisher keiner gemacht, ist ja klar, E-Motoren sind ja auch steinalte Technik. Sagt ja ausserdem auch die Studie von XYZ blablabla. Wenn es so einfach ist, warum macht es dann keiner?

Du wirst mir sicherlich zustimmen, dass es anschliessend technische und politische Entwicklungen gab, die diese Sichtweise ins Reich der Maerchen katapultier hat. Gleiches wird mit deinen "technischen" Behauptungen passieren, wenn sich der Gaspreis und einige politische Randbedingungen aendern wuerden. An der technischen Machbarkeit wuerde eine Umruestung mit 100%iger Sicherheit nicht scheitern.

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Holgerli
Gerade eben von Barqu:

Mit Verlaub, aber das wae ein ziemlich langwieriges Unterfangen und fuehrt am Ende doch zu nichts.

Also Klartext: Du hast keine Ahnung.

 

Gerade eben von Barqu:

Bitte was? 100 kW? 15 Mio EUR? Ich habe keine Ahnung, was du von mir willst. Aber um auf dein eigentliches Anliegen zurueck zu kommen

Dann solltest Du auch mal die verlinkten Dokumente lesen. Dann wüsstest Du wovon ich Rede

 

vor 1 Minute von Barqu:

Ganz einfach: weil Gas ein sehr teurer und Kohle ein sehr billiger Brennstoff ist. Solange das so bleibt, wird man lieber Kohle verbrennen. Dann gibt es noch Haufenweise anderer Gruende, die nichts mit der technischen Machbarkeit z tun.

Ach, und was schrieb ich? Technisch ist es machbar, gemacht wird es aber NICHT weil es viel zu teuer ist.  Zitat: Klar wird das irgendwie gehen aber an den Kosten wird es scheitern.

 

Fazit: Du hast Dich gerade irgendwie selber disqualifiziert. :D

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kleinsparer
vor 59 Minuten von reko:

 

Ok danke hatte übersehen dass das hier schonmal Thema war. Ist bei der Bilanz von Kohle das Carbon Capture Potential schon voll ausgeschöpft?

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Barqu
2 minutes ago, Holgerli said:
9 minutes ago, Barqu said:

Bitte was? 100 kW? 15 Mio EUR? Ich habe keine Ahnung, was du von mir willst. Aber um auf dein eigentliches Anliegen zurueck zu kommen

Dann solltest Du auch mal die verlinkten Dokumente lesen. Dann wüsstest Du wovon ich Rede

Bei angeblichen 100 kW Kohlekraftwerken will ich gar nicht wissen, wovon du redest. Mit Spielzeugkraftwerken beschaeftige ich mich nicht.

 

3 minutes ago, Holgerli said:
9 minutes ago, Barqu said:

Ganz einfach: weil Gas ein sehr teurer und Kohle ein sehr billiger Brennstoff ist. Solange das so bleibt, wird man lieber Kohle verbrennen. Dann gibt es noch Haufenweise anderer Gruende, die nichts mit der technischen Machbarkeit z tun.

Ach, und was schrieb ich?

Waren Elektroautos vor 20 Jahren wirtschaftlich darstellbar? Was heute nicht ist, kann unter anderen Randbedingungen ganz anders sein. Das ist der Punkt, den du nicht verstehst. Gehoerst du zu den "Die Sonne schickt keine Rechnung"-Anhaengern? Falls ja, sollte es ja dann bald so weit so sein, dass die Gaspreise fallen.

Falls nein, bleibt immer noch das Problem, dass PV und die von dir favorisierten Batteriespeicher keine rotierenden Massen habe. Hast du als Experte eine Vorstellung davon was mit dem europaeischen Verbundnetz passiert, wenn nicht mehr ausreichend rotierende Massen vorhanden sind? Kleiner Tipp: Auch das KANN in Zukunft ein Grund sein bestehende Kohlekraftwerke mit Gas zu betreiben.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 23 Minuten von kleinsparer:

 

Ok danke hatte übersehen dass das hier schonmal Thema war. Ist bei der Bilanz von Kohle das Carbon Capture Potential schon voll ausgeschöpft?

Das wäre nur in China denkbar. Die beste Form des Carbon Capture wäre Pyrolyse. Es ist klar, dass man dabei mit Kohle keine Energie gewinnen kann. Abgesehen davon emittiert ein Kohlekraftwerke mehr radioaktive Strahlung als ein Atomkraftwerk. Nebenbei noch Stickoxyde und Schwefeloxyde und giftige Asche. Ich habe deshalb kein Interesse mich damit zu beschäftigen.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 4 Stunden von Barqu:

Bei angeblichen 100 kW Kohlekraftwerken will ich gar nicht wissen, wovon du redest. Mit Spielzeugkraftwerken beschaeftige ich mich nicht.

Ja, ok. Danke, dass Du so ehrlich bist und sagst, dass Du Dich nicht mit Fakten und Literatur beschäftigen möchtest.

 

vor 4 Stunden von Barqu:

Was heute nicht ist, kann unter anderen Randbedingungen ganz anders sein.

"May", "might", "kann", "könnte", "vielleicht". Die Lieblingsworte der Wasserstoffgeschichten-Erzähler.

 

vor 4 Stunden von Barqu:

dass PV und die von dir favorisierten Batteriespeicher keine rotierenden Massen habe.

Was für ene Masse soll bei PV und Akkus rotieren? Du redest wirr.

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adzZzyYy
vor 16 Minuten von Holgerli:

Ja, ok. Danke, dass Du so ehrlich bist und sagst, dass Du Dich nicht mit Fakten und Literatur beschäftigen möchtest.

Bei einer maximal Last von ~80 GW im deutschen Stromnetz sind die 100 kW nicht der Rede wert. 100 kW haben heute doch die meisten Autos - said that - würden bei 40 M Autos mit 100 kW Autos schon einiges an Leistung zusammen kommen.

vor 16 Minuten von Holgerli:

Was für ene Masse soll bei PV und Akkus rotieren? Du edest wirr. ri

Eben keine und das wäre für unsere heutigen AC Netze ein Problem, siehe z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Drehstrom-Synchronmaschine#Phasenschieberbetrieb und als konkretes Beispiel KKW Biblis https://www.rwe.com/presse/rwe-power/2019-02-27-kraftwerk-biblis-erfolgreiche-netzstutzung-mit-dem-phasenschieber-beendet. Andererseits muss man für eine rotierende Masse nicht unbedingt was verbrennen.

 

Soweit zum Offtopic im Wasserstoff Thread.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 28 Minuten von adzZzyYy:

Bei einer maximal Last von ~80 GW im deutschen Stromnetz sind die 100 kW nicht der Rede wert. 1

Äh Sorry, dass war in der Tat mein Schreibfehler. :blushing: Es sind natürlich MW gemeint. Also 100MW Kraftwerke. Hätte er merken können hätte er die Literatur lesen.

 

vor 28 Minuten von adzZzyYy:

Eben keine und das wäre für unsere heutigen AC Netze ein Problem

Naja, wenn man Kohle, Gas oder Wasserstoff verbrennt rotiert auch keine Masse.

Es sind die Geräte dahinter die die Blindleistung bereit stellen.

Und so ist es auch bei PV und Akkus: Der Wechselrichter (eben jenes Gerät das den Gleichstrom von PV und Akkus in Wechselstrom wandelt) kann Blindleistung bereitstellen.

Man ist sogar gesetzlich verpflichtet, wenn man PV-Strom einspeist Blindleistung bereitzusellen.

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reko
· bearbeitet von reko

2021/09/21 Bei Energiewende nur Mittelmaß

Zitat

Die vergleichende Untersuchung von zwölf europäischen Ländern durch den größten britischen Fachverband für erneuerbare Energien unter dem Titel “Energy Transition Readiness Index 2021” hält vor allem die Flexibilität des Strommarkts und die Beteiligung der Bürger für stark ausbaufähig.

..

Insgesamt kommt der Bericht zu dem Schluss, dass die meisten Länder vor einer enormen Flexibilitätsherausforderung stehen und rasches Handeln erforderlich ist, um die Ziele der Energiewende zu erreichen.

 

2021/09/22 Positive Zwischenbilanz der Nationalen Wasserstoffstrategie

Zitat

Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Wir haben im Juni 2020 erfolgreich den Startschuss für Wasserstofftechnologien made in Germany gegeben. Seither haben wir viel geschafft. Wir stellen über 8 Milliarden Euro für 62 Wasserstoffprojekte zur Verfügung, davon rund 2 Milliarden für die Stahlindustrie. So geht Zukunft made in Germany! So fördern wir Arbeitsplätze, Wachstum und Klimaschutz.“

Bericht der Bundesregierung zur Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie, 2021/09/22, pdf

 

2021/09/22 Globaler Wasserstoffmarkt: Boom an internationalen H2-Partnerschaften

Zitat

„Immer mehr Staaten weltweit setzen auf CO2-armen oder -neutralen Wasserstoff (H2), um ihre Klima- und Energieziele zu erreichen“

.. Das neue Diagramm sowie eine Weltkarte zu internationalen H2-Partnerschaften sind abrufbar unter weltenergierat.de

 

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fancY
· bearbeitet von fancY

Die Zerstörung der Wasserstoffstrategie

Die Idee des Formats ist zwar geklaut und nicht super professionell das Video, aber eine gute Zusammenfassung was Wasserstoff kann und auch was nicht.

 

 

Wasserstoff-Leiter

Wasserstoff von unersetzbar bis unwirtschaftlich

 

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Quelle: LinkedIn - Michael Liebreich

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reko
· bearbeitet von reko
vor 9 Stunden von fancY:

Die Zerstörung der Wasserstoffstrategie

Vergessen hat der Nachwuchs-Rezo:

Wenn man mit mehrfacher Ausbeute im Sommer Marokkos und Spanien im Überfluß Strom erzeugt hat, dann muß man ihn irgendwie in den Winter Deutschlands bringen. Hat man sich damit abgefunden, dass Akkuschiffe dafür keine gute Lösung sind, dann kann man den Wasserstoff auch gleich in das umgewidmete Gasnetz zum Endverbraucher bringen und dort auch die Abwärme der Brennstoffzellen zum Heizen oder für Prozesswärme nutzen, statt ihn zentral zu verstromen und in ein noch nicht ausreichend vorhandenes Stromnetz einzuspeisen.

Dann sieht Liebreichs Leiter plötzlich anders aus.

Überhaupt scheint das Hauptargument, dass die aus seiner Sicht falschen Firmen davon profitieren. Er möchte die Gewinne lieber bei den Stromnetzbetreibern und Akkuherstellern sehen. Ohne Wasserstoff, nur mit heimisch erzeugten Strom, würde man auch ein mehrfaches an Solarzellen und Windräder verkaufen können.

 

Der Ressourcenverbrauch und Verfügbarkeit sind die eigentlich relevanten Parameter. Das wird letztlich die Kosten einer Lösung bestimmen und entscheidet wie weit sich diese Lösung durchsetzen kann.

 

Auch vergessen wird, dass ein weit größeres Potential für Kosten und Wirkungsgradverbesserungen in der Art liegt wie man Sonnenenergie nutzt. Das müssen nicht die bei uns üblichen Solarzellen mit < 20% Wirkungsgrad sein.

2021/08/27 Spanish consortium wants to simplify hydrogen production through photoelectrocatalysis

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Sovereign
Am 14.6.2021 um 08:43 von reko:

Wasserstoff läßt sich auch ohne Umwandlung mit Erdgas mischen und das ist auch durch das EU-Gesetz gedeckt, siehe Rechtsgutachten.

Das nennt sich blauer Wasserstoff. Dazu gibt es einen aktuellen Artikel bei wiwo: https://www.wiwo.de/technologie/mobilitaet/energiequelle-der-zukunft-blauer-wasserstoff-im-auto-das-horrorszenario-fuers-klima/27622992.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

 

Von allen Möglichkeiten Wasserstoff herzustellen ist die blaue Variante anscheinend die böse Variante.  Das wußte ich bisher auch noch nicht.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 40 Minuten von Sovereign:

Das nennt sich blauer Wasserstoff. Dazu gibt es einen aktuellen Artikel bei wiwo: https://www.wiwo.de/technologie/mobilitaet/energiequelle-der-zukunft-blauer-wasserstoff-im-auto-das-horrorszenario-fuers-klima/27622992.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

 

Von allen Möglichkeiten Wasserstoff herzustellen ist die blaue Variante anscheinend die böse Variante.  Das wußte ich bisher auch noch nicht.

Der Bezug ist falsch. Wie Wasserstoff erzeugt wurde spielt für die Möglichkeit der Beimischung zu Erdgas keine Rolle.

Man versucht blauen Wasserstoff aus ideologischen Gründen zu diskretitieren. Selbstverständlich wird man bei der Herstellung von blauen Wasserstoff keine unbegrenzte Methanemission zulassen wie sie heute sowieso in vielen Ländern nicht mehr zulässig und auch nicht wirtschaftlich ist (siehe oben).

Sinnvoll produzierter blauer Wasserstoff (z.B. mit möglichen 0,025% statt angenommener 3,5% Methan Leakage und autotherm oder mit Pyrolyse statt mit angenommener Dampfreformierung) kann die CO2 Emission sehr viel schneller drastisch reduzieren als jedes andere Szenario. Gerade der Aufbau einer Infrastruktur für 100% heimischen regenerativen Strom wird sehr lange dauern. Wollen wir wirklich so lange warten? Langfristig ist blauer Wasserstoff sowieso teuerer als grüner Wasserstoff (siehe oben).

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Holgerli
vor 1 Stunde von reko:

Vergessen hat der Nachwuchs-Rezo:

Schön, dass Du du nun auch den Vergleich mit rezo ziehst.

Denn jedem der die rezo-Videos gesehen hat weiss: rezo hat Recht.

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etherial
· bearbeitet von etherial

@Holgerli: Ich verstehe nicht ganz worauf du hinauswillst. Ist Wasserstoff generell eine schlechte Idee? Oder ist nur Wasserstoff für PKWs eine schlechte Idee?

 

Ich kann durchaus der Argumentation folgen, dass wir mittelfristig deutlich schneller (und effizienter) Strom produzieren können als Wasserstoff. Aber aus meiner Sicht wäre es eine verschenkte Gelegenheit, wenn man Überkapazitäten (zu viel Wind, zu viel Sonne) nicht speichern würde und die Speicherung in Form von Wasserstoff ist zwar nicht effizient, aber immer noch besser als Power2Gas oder die Energie einfach gar nicht zu nutzen.

 

Das heißt für mich nicht, dass ein Invest in Wasserstoff eine gute Sache ist. Ich finde es schon sehr verdächtig, dass "Wasserstoff-Aktien" inzwischen auf diversesten Kanälen beworben werden? Keine gute Aktie muss man bewerben! Gute Aktien sprechen für sich.

 

 

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