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Onkel Baldrian

Wasserstoff

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joker11

Aus der Geopolitik kann man die Usa ein wenig rausnehmen, da die selbst + Gom reichlich Öl/NG produzieren. Für den Rest galt seit Jahrzehnten, der bange Blick in den Nahen Osten und nach Russland. Ginge da was schief, stünde die halbe Welt energietechnisch blank da. Mal abgesehen davon, dass Unsummen an Vermögen in diese Regionen transferiert worden ist. Dieses Kartenspiel soll nun neu durchgemischt werden...sieht aber derzeit nicht so aus, als verbesserte sich das Blatt wesentlich.

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reko
· bearbeitet von reko

Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. hat im Dez. 2022 das 20. KWK-Symposium abgehalten. Darin befinden sich einige interessant Vorträge die jetzt abrufbar sind. Z.B.

 

Video: Verfügbarkeit und Ausbau einer Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland

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reko
· bearbeitet von reko

2023/03 Aus diesen Kraftwerken wird Strom nur 1 Cent pro Kilowattstunde kosten .. Energiereiche Industrien könnte das aus Europa weglocken. Für E-Fuels und grünen Wasserstoff dagegen ist es eine gute Nachricht.

.. Solaranlagenbauer 5B. Dieser hat neuartige Solarmodule entwickelt, die sich sehr schnell per Radlader auslegen lassen.

5b.co

2022/12 bp invests $20m AUD in low-cost, rapid deployment solar provider 5B

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reko
· bearbeitet von reko

Das DOE mit neuer Wasserstoff-Roadmap (Juni 2023)

John Kerry nennt Wasserstoff "the swiss army knife of clean energy solutions"

us-national-clean-hydrogen-strategy-roadmap.pdf (99 Seiten)

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Video 2023/06/05: DOE, DHS, and Army Corps to Showcase First-Of-Its-Kind Hybrid Emergency Relief Vehicle (Kenworth truck mit Cummins Antrieb)

 

2023/06/05 German Government Approves Green Hydrogen Project’s Early Launch .. Electrolysis Corridor East Germany project, which aims to establish four large-scale electrolysers with a combined capacity of 210 MW

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Holgerli

Mal eine kurze aber sehr realistische Momentaufnahme über Wasserstoff-Autos in Deutschland:

 

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Neue BEVs im Mai 2023: 42.780. Marktanteil: 17,3%

Neue Wasserstoffautos im Mai 2023: 34(!): Marktanteil: 0,014%

 

Unangefochtener Marktführer dabei ist Toyota mit dem Mirai und 79,4% bei 27(!) verkauften bzw. neu zugelassenen Fahrzeugen.

 

Während BEVs eine YoY-Steigerung von fast 47% hinlegen, ist es bei den Wasserstofffahreugen eine Schrumpfung von 5,6%.

Und dass, obwohl Deutschland das best ausgebaute Wasserstofftankstellen-Netz in Europa hat

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PKW
vor 3 Stunden von Holgerli:

Wasserstoffautos im Mai 2023: 34

Wow, es gibt wirklich schon Wasserstoffautos.
Man lernt nie aus ...

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 6 Stunden von PKW:

Wow, es gibt wirklich schon Wasserstoffautos.
Man lernt nie aus ...

Ja, seit mindestens den 1990er Jahren von deutschen Herstellern als Prototypen, die seit mindestens der 1990er Jahre "demnächst" frei käuflich sind.

Der Mirai von Toyota wird seit zwei, drei Jahren oder so in Klein(st)serie von wenigen tausend Stück global vermarket.

Hyundai verkauft ein Model frei. Aber auch hier nur homeopahtische Mengen.

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reko
Holgerli

Wenn es mal wieder länger dauert und und recht klein dennoch "der weltgrößte" ist (und das seit 2021): Wasserstoff-Elektrolye.

 

Aber der Reihe nach: Anfang 2021 trommeltr der britische Anlagenbauer "ITM-Power", dass man in Leuna den weltgrößten Wasserstoff-Elektrolyseur mit 24 MW(!) bauen und in Betrieb gehen lassen würde.

Die Zahlen hören sich gigantisch an: 600 Busse sollten mit dem Produzierten Wasserstoff im Jahr 40.000.000km fahren können. Bricht man den Wert aber mal auf einen Bus und die tägliche Fahrleistung runter kommt man nicht mal auf 183km.

Also Klartext: Der weltgrößte Wasserstoff-Elektrolyseur kann heute ggf. die Busflotte einer mittleren Großstadt mit Wassertoffversorgen.

 

Korrektur: Nicht "kann", sondern "könnte": Denn mit der Inbetriebnahme in 2022 ist es dann nichts geworden und die Inbetriebnahme in 2023... nunja, keiner der Beteiligten möchte sich darüber äußern.

 

Ja, großspurige Pläne hatte man: 5GW Kapazität wollte man bis 2024 aufbauen. Wegen des zu erwartenden Booms. Hier rundert man nun auch zurück und hat dann gerade mal 250 Mio. Euro "aktiviert" für den Ausbau.

Und was ist nun mit dem Boom. 755 MW an Aufträgen wollte man angeblich Ende des Geschäftsjahres 2022 in Aussicht haben. 2Vertraglich rund" sollen des dann doch nur 77MW gewesen sein. Und über die Abrechnung, nun - siehe Leuna - da wollen wir erst garnicht reden.

 

Und was maht es mit der Aktie von ITM-Power?

Ein Wort: Penny-Stock!

 

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Mein ernst gemeinter Tipp: Wer was sinnvolles mit seinem Geld machen will, anstatt seit IPO 81% seines Kapital in einer Knallgas-Implosion zu vernichten: In Erneuerbare Energien investieren, denn die könne auch ohne Wasserstoff-Illosionen existieren und werfen Rendite ab.

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Holgerli

Der Traum von (auch hier im Thread propagierten) grünen Wasserstoff aus Chile ist wohl schon zu Ende, bevor er überhaupt angefangen hat.

Dass das nichts wird war ja klar aber dass es schon so früh zu Ende ist, hätte selbst ich niht gedacht.

 

Chile riskiert seine Zukunft als Exporteur von grünem Wasserstoff

 

Zitat

 

Europa will Wasserstoff aus Chile. Doch dort geht gerade ein Wind- und Solarpark nach dem anderen in Konkurs

In Chile stehen Wind- und Solarstromproduzenten vor dem Aus. Die Regierung zögert, die Regeln zu ändern. Das könnte ein böses Erwachen für Europa geben, das auf grünen Wasserstoff aus Patagonien und Atacama setzt.

 

 

Der Hintergrund ist, dass Chile als recht gut entwickeltes Schwellenland nicht die Infrastrutkur hat um Enerneuerbare Energien, Geschweige denn zukünftige Wasserstoff vernüftig zu transportieren.

Da muss man sich als kritischer Beobachter schon fragen, was wohl in afrikanischen Entwicklungsländern passiert, wenn schon ein reht gut entwickeltes Schwellenland noch recht früh am Anfang der S-Kurve für Erneuerbare so ins Schleudern kommt.

 

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reko
· bearbeitet von reko

Es gehen Solar und Windparks in Konkurs, weil man in Ländern mit unterentwickelter Stromspeicher- und Leitungsinfrastruktur und ohne ausreichendes Backup den volatilen Strom nicht gewinnbringend verkaufen kann. Wer dort Wasserstoff produzieren will der kauft dafür keinen Netzstrom sondern produziert Off-Grid. Man braucht nur einen langfristigen Abnahmevertrag. Europa will Wasserstoff und kann nicht genug selbst produzieren und schon gar nicht zu konkurrenzfähigen Preisen.

2023/06/10 Leipzig auf dem Weg zum Wasserstoff-Handelsplatz .. wir bieten langfristige Abnahmeverträge auf der Einkaufsseite – das bietet die Grundlage für die Investitionssicherheit

 

2023/06/13 Europe targets hydrogen investment in Tunisia .. Developer TuNur, targeting 12GW of installed capacity by 2030, aims to develop green hydrogen and it derivatives in Tunisia for local consumption and for export over the long term.

tunur.tn

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Holgerli

Da ja Herr Habeck hier in Thread zu einem der größten Wasserstoff-Befürworter gehypt wurden, hier jetzt mal die Realität:

 

"Leeres Versprechen" der FDP - Habeck warnt vor Wasserstoffheizungen

 

Zitate:

- Doch Wirtschaftsminister fürchtet, dass Verbraucher am Ende mit einer Wasserstoffheizung ohne Wasserstoff da stehen könnten.

- Vor allem die FDP pocht auf diese Art der Technologieoffenheit. Habeck jedoch warnt davor, den Verbrauchern "leere Versprechen" zu machen. (..) Ansonsten stünden Verbraucher am Ende mit einer Wasserstoffheizung ohne Wasserstoff da. "Das würde sehr teuer".

- Auch Experten sind skeptisch, ob Wasserstoff zur Wärmewende beitragen kann. Ein früheres Mitglied des deutschen Wasserstoffrats sprach zuletzt von einer "unverantwortlichen" Forderung.

- "Wer behauptet, dass grüner Wasserstoff in den nächsten 15 Jahren in ausreichender Menge in der Hauswärme landen wird, der ist aus meiner Sicht unpatriotisch", sagt Thermondo-Chef Philipp Pausder. "Das ist wirklich eine Lüge."

 

Naja, wenn selbst die Wasserstoffbranche von "unpatriotischen Lügen" spricht und ausreichend Wasserstoff nicht vor 2040 sieht, der darf sich jetzt selber seine Gedanken machen, was von so Stories zu halten sind, die Wasserstoff in ausreichenden Menge um oder gar vor 2030 sehen.

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reko
· bearbeitet von reko

Thermondo ist nicht in der Wasserstoffbranche und an Wärmepumpen ist viel mehr als am Austausch eines Gasbrenners verdient.

Groß auf deren Einstiegswebseite: "Der schnellste Weg zur Wärmepumpe. In nur 90 Tagen eingebaut! Zum kostenlosen Angebot"

Es wird genau soviel Wasserstoff im Gasnetz sein wie die Politik die Weichen stellt. Viele Staaten warten darauf uns Wasserstoff (grün, blau oder rot) und Derivate verkaufen zu dürfen. Es gibt aber eine Stromlobby die das verhindern will. Ohne importierten Wasserstoff kann man einen weitgehend abgeschlossenen deutschen Energiemarkt bekommen. Mit Import kann der deutsche Energiepreis nicht teurer als der internationale Markt + Transportkosten werden. Für Pipelinewasserstoff, Methanol und Ammoniak sind die Transportkosten gering. Die Stromerzeugungskosten sind in manchen Ländern um ein Vielfaches niedriger als in Deutschland. Strom wäre in Deutschland nur noch schwer zu verkaufen.

 

Bevor Deutschland das Stromnetz ausreichend aufgebaut hat, werden wird ein Wasserstoffnetz haben.

2023/06/13 Ein Wasserstoffnetz für Berlin .. In der ersten Phase wird bis 2030 ein Wasserstoff-Startnetz für Berlin aufgebaut

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magicw
vor 34 Minuten von reko:

2023/06/13 Ein Wasserstoffnetz für Berlin .. In der ersten Phase wird bis 2030 ein Wasserstoff-Startnetz für Berlin aufgebaut

*hust* - schaut man auf BER dann vermute ich, dass das 10 Jahre länger dauert ^^

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reko
· bearbeitet von reko
vor 8 Minuten von magicw:

*hust* - schaut man auf BER dann vermute ich, dass das 10 Jahre länger dauert ^^

Kann sein, aber das Stromnetz braucht 20 Jahre länger.

 

In Spanien:

2023/06/14 ErasmoP2X verkauft lieber Wasserstoff statt Strom, weil das Netz zunächst nicht ausreicht .. Verdoppeln von PV-Kapazitäten? Das geht manchmal nicht, wenn das Stromnetz es nicht mitmacht.

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Holgerli
vor einer Stunde von reko:

Bevor Deutschland das Stromnetz ausreichend aufgebaut hat, werden wird ein Wasserstoffnetz haben.

Genau, ein Wasserstoffnetz ohne Wasserstoff. Exakt darum geht es ja. :vintage:

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reko
· bearbeitet von reko

Besser als Strom ohne Stromnetz. Wie obiges Beispiel in Spanien zeigt, kann man die Solarpanels sehr schnell verlegen. Ein Stromnetz auf ein Vielfaches der vorhandenen Kapazität  zu erweitern ist teuer und langwierig. Hier werden 2*1GW HGÜ Leitungen als Heilsbringer verkauft. Wir brauchen über 10 mal so viel um die All-Electric-Träume zu verwirklichen. Das ist aber dann nur der Energieaustausch von Nord- nach Süddeutschland. Der Stromtransport von Südspanien oder noch weiter entfernt nach Deutschland ist illusorisch.

 

2023/06/14 Tunisia Can Export Over 5.5mln Tonnes of Green Hydrogen to Europe by 2050

Sowohl in Berlin als auch von Tunesien nach Deutschland geht das weitgehend mit der Umwidmung von nicht mehr benötigten Gaspipelines. Das braucht nur eine Änderung der Betriebserlaubnis. Es fehlt weder an Zeit noch an Geld. Deutschland braucht nur zu sagen, dass es den Wasserstoff haben will.

 

Eine Frage: Wie hoch wird das Netzentgelt für die kWh Strom in 2030, 2040, 2050 sein?

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Holgerli
vor 4 Minuten von reko:

2023/06/14 Tunisia Can Export Over 5.5mln Tonnes of Green Hydrogen to Europe by 2050

Und so wird aus 2030 auf einmal 2050. ;)

 

vor 4 Minuten von reko:

Sowohl in Berlin als auch von Tunesien nach Deutschland geht das weitgehend mit der Umwidmung von nicht mehr benötigten Gaspipelines. Das braucht nur eine Änderung der Betriebserlaubnis.

Und natürlich eine technische Anpassung. Hast Du selber geschrieben. Aber schon komisch wie Du immer weiter vereinfachst, weil Du scheinbar merkst, wie  Deine Wunschträume von der Realität eingeholt zu zerstört werden.

Und bitte nicht vergessen: Es wird teuer werden, diese technische Anpassung und in vielen fällen ist die Anpassung ein Komplettaustausch der Infrastruktur

 

Ich bleibe dabei: Wenn es hier um Investitionsmöglichkeiten geben soll wäre es gut sich an realen Gegenheiten und nicht an irgendwelchen Wunschträumen.

 

vor 9 Minuten von reko:

Der Stromtransport von Südspanien oder noch weiter entfernt nach Deutschland ist illusorisch.

Diese "Illusion" nennt sich europ. Verbundnetz und das gibt es es seit Jahrzehnten. ;)

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reko
· bearbeitet von reko

2023/06/09 Air Products beauftragt Envision mit Lieferung von Windrädern für Wasserstofffabrik

.. Windturbinen mit einer Leistung von 1,67 Gigawatt .. die bis 2026 in Betrieb gehen. Mit dem Ökostrom will die saudische Neom Green Hydrogen Company, an der Air Products beteiligt ist, grünen Wasserstoff herstellen.

 

2023/06/14 Yara Clean Ammonia and Cepsa seal an alliance to connect southern and northern Europe with clean hydrogen .. first clean hydrogen maritime corridor between the ports of Algeciras and Rotterdam.

 

2023/05/31 Pembina, Marubeni to establish blue ammonia supply chain linking Alberta to Japan

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reko
· bearbeitet von reko

In 5 Jahren will terranets bw (ein EnBW Tochter) Wasserstoffpipelines haben.

2023/06/19 H₂-ready ab 2028: Wasser­stoff­transport ins Ländle .. „2040 soll unsere gesamte Infrastruktur auf den Transport von Wasserstoff umgestellt sein.“ .. Projekt Flow: Wasserstofftransport von Lubmin über Stuttgart bis nach Bayern

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 7 Minuten von reko:

2023/06/19 H₂-ready ab 2028: Wasser­stoff­transport ins Ländle

Realismus tritt ein. Während hier im Thread noch immer 2030 als der große Wendepunkt für Wasserstoff propagiert wird, verschiebt sich der Zeitpunkt bei den real Verantwortlichen immer weiter nach hinten: „2040 soll unsere gesamte Infrastruktur auf den Transport von Wasserstoff umgestellt sein.“. Und selbst 2040 ist nur eine "soll...sein"-Wunschdatum.

 

Und natürlich ist die Frage woher der Wasserstoff kommen soll, selbstverständlich auch nicht geklärt. Also weiterhin: (Möchtegern) Wasserstoffnetz ohne Wasserstoff.

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reko
· bearbeitet von reko

@Holgerli, was erwartest du, dass das gesamte Stromnetz bis 2040 aufgerüstet ist?

 

Das komplette 2.750 Kilometer Erdgasnetz der terranets bw bis 2040 auf Wasserstoff umzustellen ist das erste mal, dass eine Firma dafür ein Termin genannt hat. Bisher gab es immer nur Planungen für einen Teil des Netzes von Organisationen die nicht direkt Eigentümer sind.

Bisher ging es darum wann wird die erste Pipeline auf Wasserstoff umgerüstet.

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Holgerli
vor 1 Stunde von reko:

@Holgerli, was erwartest du, dass das gesamte Stromnetz bis 2040 aufgerüstet ist?

Ich erwarte überhaupt nichts bei Wasserstoff.

Ich wollte eigentlich nur darauf aufmerksam machen, dass das bisher sehr oft kommunizierte Stichjahr (oder heisst es Stichtagsjahr) 2030, schon jetzt, also 6,5 Jahre vorher, immer weiter aufgeweicht wird, wenn immer öfters die Jahre 2035 oder 2040 oder noch später genannt werden.

Meine persönliche Vermutung ist, dass die, die wirklich in "irgendwas mit Wasserstoff", investiert und auf 2030 als Jahr ab dem die Renditen dann so wirklich skyrocken, ganz schnell, ganz böse in die Röhre schauen werden.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 3 Stunden von Holgerli:

2030, schon jetzt, also 6,5 Jahre vorher, immer weiter aufgeweicht wird

Wird es nicht. Das erste Teilnetz wird auch bei terranets bw 2030 umgestellt sein. Davon, dass die ganze Energiewende 2030 erledigt ist war nie die Rede.  Wenn es dann 2030 die ersten Auswirkungen eines unzureichenden Stromnetzes gibt wird man sehr gerne auf Wasserstoff ausweichen. Solange die Kohledreckschleudern in Betrieb bleiben gibt es auch wenig Grund auf Erdgas zu verzichten und das Pipelinenetz komplett auf Wasserstoff umzustellen.

 

2023/06/19 Dreckschleuder Deutschland! So schmutzig ist unser Strom wirklich .. Deutschland hatte in den letzten 30 Tagen den dreckigsten Strommix in der ganzen EU – nach Polen! (in der Jahreszeit mit dem höchsten Solarstromertrag)

 

"die rechtlichen Grundlagen fehlen noch .. Die Behörde will auch die mittel- und langfristige Nachfrage nach Wasserstoff im Auge behalten. Denn gibt es erst einmal eine Infrastruktur samt Importmöglichkeiten für ausländischen Wasserstoff, muss der in Deutschland erzeugte Wasserstoff mit günstigen Produkten konkurrieren – und ist dann eventuell nicht wettbewerbsfähig."

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flip123
Am 8.6.2023 um 13:11 von Holgerli:

Wenn es mal wieder länger dauert und und recht klein dennoch "der weltgrößte" ist (und das seit 2021): Wasserstoff-Elektrolye.

 

Aber der Reihe nach: Anfang 2021 trommeltr der britische Anlagenbauer "ITM-Power", dass man in Leuna den weltgrößten Wasserstoff-Elektrolyseur mit 24 MW(!) bauen und in Betrieb gehen lassen würde.

Die Zahlen hören sich gigantisch an: 600 Busse sollten mit dem Produzierten Wasserstoff im Jahr 40.000.000km fahren können. Bricht man den Wert aber mal auf einen Bus und die tägliche Fahrleistung runter kommt man nicht mal auf 183km.

Also Klartext: Der weltgrößte Wasserstoff-Elektrolyseur kann heute ggf. die Busflotte einer mittleren Großstadt mit Wassertoffversorgen.

 

Das Argument verstehe ich nicht. Ich vermute einmal, dass ist die durchschnittliche Strecke eines Linienbusses pro Tag? Also wo ist das Problem?

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