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Bärenbulle

Zentrale Indikatoren für den Krisenbeginn 3.0 (Stagflation-Variante)

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Schwachzocker

Was sagen die aktuellen Indikatoren? Wird es Zeit für einen neuen Thread: "Zentrale Indikatoren für das Krisenende 4.0 (Aktienmarkthausse)"

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Madame_Q
vor 3 Minuten von Schwachzocker:

Was sagen die aktuellen Indikatoren? Wird es Zeit für einen neuen Thread: "Zentrale Indikatoren für das Krisenende 4.0 (Aktienmarkthausse)"

Schwachzocker im (typischen) Sonntags-WPF-Modus:lol:.

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Big Harry

Um hier mal wiederetwas Leben in den interessanten Faden zu bringen:

Hat jemand eigentlich eine Meinung zur Zinsstrukturkurve?

Die leichte Inversion lässt mich etwas ratlos zurück. Für mich sieht es aus, als ob der Markt sich nicht ganz schlüssig wäre, ob wir wegen der Inflation noch steigende Zinsen sehen oder ob wieder die Konjunktursorgen in den Vordergrund rücken und die Zeit der steigenden Zinsen genauso schnell geht, wie sie gekommen ist. Oder übersehe ich etwas? Klar, die Inflation hat hoffentlich ihren Höhepunkt überschritten, aber als so hoch empfinde ich das aktuelle Zinsniveau nicht. Eher als normalisiert nach der langen Niedrigzinsphase.

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MCThomas0215

Ich denke die EZB ist einfach noch nicht so weit im Zyklus wegen der Invertierung. Auserdem sind denke ich sind noch nicht alle Zweitrundeneffekt aufgetreten ("15% mehr Lohn"), die Kerninflation in Europa sinkt ja auch noch nicht.

 

In Amerika ist man da schon weiter, so eine große Invertierung hat man seit 1982 nicht gesehen.

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Steinlach
· bearbeitet von Steinlach

Über 90% der US-Zinskurven sind mittlerweile invertiert. Historisch betrachtet - die Covid Rezession außen vor - brauchte es mindestens 70% für eine folgende Rezession. Und nie gab es in den vergangenen ca. 50 Jahren keine Rezession, wenn die Zinskurven in dieser Menge invertiert waren. Ist es dieses Mal anders? Schwer zu glauben... Chart ist übrignes von Schwab Chefanalyst Jeffrey Kleintop

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Schwachzocker

Ob es eine Rezession gibt oder nicht spielt für den Aktionär aber keine Rolle. Entscheidend ist, ob die Rezession für die meisten Marktteilnehmer überraschend kommt oder ob die Ausprägung der Rezession überraschend kommt.

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BKK

Hallo Bärenbulle,

vielen Dank für deine Infos/die vielen Indikatoren. Ich folge immer Mohamed A. El-Erian (@elerianm) auf Twitter einer der Top Ökonomen unser Zeit. Er ist ständig auf CNBC & Bloomberg TV zu sehen. Er ist Experte was die Inflation bzw. die Interpretation von volkswirtschaftlichen Daten anbelangt. Er liegt sehr oft richtig mit seinen Einschätzungen.

Viele Grüße

Boris

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bmi
Am 23.7.2022 um 06:24 von bmi:

Ich denke man kann sehr stark davon ausgehen, dass auf die Zinserhöhungen nach und nach staatliche Steuererhöhungen folgen werden, um die Inflation(ssteuer) zu bekämpfen. Bei uns möglicherweise die Umsatzsteuer (wirkt sofort und für alle), Vermögenssteuer (steht bereits im Grundgesetz, muss nur als gültig erklärt werden), Soli wird anders gelabelt und dauerhaft bleiben, im Bereich Immobilien (keine Steuerfreiheit nach 10 Jahre) und eventuell auch Kryptomarkt. 

OK, eine Kuchen-Steuer stand nicht auf meiner Bingo-Karte:

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/kuchensteuer-schulen-bw-was-eltern-kinder-beachten-muessen-100.html

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The Statistician
Am 22.2.2023 um 21:00 von Steinlach:

Über 90% der US-Zinskurven sind mittlerweile invertiert. Historisch betrachtet - die Covid Rezession außen vor - brauchte es mindestens 70% für eine folgende Rezession. Und nie gab es in den vergangenen ca. 50 Jahren keine Rezession, wenn die Zinskurven in dieser Menge invertiert waren. Ist es dieses Mal anders? Schwer zu glauben... Chart ist übrignes von Schwab Chefanalyst Jeffrey Kleintop

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Hat jemand hierzu aktuelle Zahlen? Ansonsten ist der zeitliche Verzug von invertierter Yield Curve bis hin zu einer Rezession ca. 1 Jahr. Den größten zeitlichen Verzug gab es glaube ich bei der Finanzkrise mit über 20 Monaten(?). Aktuell befinden wir uns im zweiten Jahr seit Inversion und bisher läuft die US-Wirtschaft noch stabil, trotz leichter (gewollter) Abkühlung. Bin sehr gespannt wie die kommenden Monate bzw. Quartale bei dem Thema ausfallen. Selbst wenn eine Rezession kommt, wäre das wohl ein neuer Rekord vom Gap und die Varianz fällt hier ohnehin derart groß aus, dass sich das alleine kaum für eine sinnige Umstellung des Portfolios lohnt. Seit Mitte/Ende Februar steht der S&P500 auch schon wieder knapp 15% höher. 

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Hicks&Hudson
· bearbeitet von Hicks&Hudson
vor 18 Minuten von The Statistician:

Hat jemand hierzu aktuelle Zahlen?

Hilft dir diese Seite vielleicht mit Stand Okt 2023 ?

http://www.financeecon.com/ycestimates.html

http://www.financeecon.com/ycprob.html

 

vor 18 Minuten von The Statistician:

Bin sehr gespannt wie die kommenden Monate bzw. Quartale bei dem Thema ausfallen. Selbst wenn eine Rezession kommt, wäre das wohl ein neuer Rekord vom Gap

Ich glaube, viele warten gespannt, ob diesmal eben wirklich alles anders ist. 

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The Statistician
vor 6 Minuten von Hicks&Hudson:

Hilft dir diese Seite vielleicht mit Stand Okt 2023 ?

http://www.financeecon.com/ycestimates.html

http://www.financeecon.com/ycprob.html

Mir ging es um den Anteil aller Yield Curves mit Inversion. Trotzdem Danke, prob und 10Y-3M gibt es glaub ich auch bei FRED. 

vor 6 Minuten von Hicks&Hudson:

Ich glaube, viele warten gespannt, ob diesmal eben wirklich seit 1955 alles anders ist. 

Wäre denn "alles anders"? Durch Corona und den fiskalischen Maßnahmen hatten und haben viele Menschen ordentliche Rücklagen. Auch Unternehmen haben sich dank Niedrigzinsen sehr günstig verschulden können und haben das teils kräftig ausgenutzt (=kein akuter Refinanzierungsbedarf). Das alleine ist für mich schon ein gewaltiger Unterschied der Ausgangslage im Vergleich zu vergänglichen Beispielen. Die Demographie hat sich ebenso geändert und ich nehme an, dass ältere Personen wesentlich weniger sensitiv auf Zinsen reagieren, wenn es um den Konsum geht (im Vergleich zu Personen in den 30er oder 40er, die ggf. eine Immo erwerben wollen). Hier könnte sich durch den RK1-Anteil sogar der Cashflow dank höherer Zinsen erhöhen. Würde ich aber jetzt auch nicht überbewerten.

 

Aber klar, viele warten jetzt darauf, ob es nun ein falsches Signal war. Problematisch wird es nur, wenn man in Antizipation einer merklichen Rezession sehr klar dafür positioniert ist. Und ab wann ist das Signal falsch? 24 Monate seit Inversion ohne Rezession oder zählt eine Rezession im 25. oder 26. Monat noch dazu? Der 24. Monat ist noch gute 6 Monat hin (die kurze Inversion im April 22 kann man gerne ignorieren).

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geldvermehrer

Ist es denn nicht so, dass der Markt eine wahrscheinliche Rezession in USA bereits eingepreist hat? Überraschend wäre es vermutlich, wenn die erwartete Rezession ausfällt:huh:

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Schwachzocker
vor einer Stunde von geldvermehrer:

Ist es denn nicht so, dass der Markt eine wahrscheinliche Rezession in USA bereits eingepreist hat?...

Neiiiin, natürlich nicht!

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The Statistician
Am 2.12.2023 um 17:13 von geldvermehrer:

Ist es denn nicht so, dass der Markt eine wahrscheinliche Rezession in USA bereits eingepreist hat? Überraschend wäre es vermutlich, wenn die erwartete Rezession ausfällt:huh:

Ist das denn der Fall? Hat man eine starke Rezession eingepreist? Eine eher schwache Rezession? Oder vielleicht ein Soft Landing? Viele haben 2022 eine Rezession für 2023 angenommen, war Ende 2022 für die meisten in trockenen Tüchern aufgrund der bekannten Indikatoren:

Am 1.12.2022 um 15:12 von The Statistician:

Die potentiell künftige Rezession wird ohnehin von vielen erwartet, wohl die historisch offensichtlichste bevorstehende Rezession.

Heute stehen die Kurse höher als noch im April 2022 (Beginn der Inversion der Zinskurven) und wir sind jetzt nur noch um die 5% unter dem ATH im S&P500 entfernt. Egal was da eingepreist ist, stark negativ dürfte es nach meiner Ansicht nicht sein :lol:

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Gast231207

Die Vola wird vermutlich bald steigen. Long ist jetzt riskant. Evtl. nur eine kurzfrisitge Gegenbewegung.

 

 

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geldvermehrer
vor 10 Stunden von The Statistician:

Ist das denn der Fall? Hat man eine starke Rezession eingepreist? Eine eher schwache Rezession? Oder vielleicht ein Soft Landing? Viele haben 2022 eine Rezession für 2023 angenommen, war Ende 2022 für die meisten in trockenen Tüchern aufgrund der bekannten Indikatoren:

Heute stehen die Kurse höher als noch im April 2022 (Beginn der Inversion der Zinskurven) und wir sind jetzt nur noch um die 5% unter dem ATH im S&P500 entfernt. Egal was da eingepreist ist, stark negativ dürfte es nach meiner Ansicht nicht sein :lol:

Hmmmm, wenn man das so sieht, dann bin ich mir nimmer so sicher, was eingepreist ist und was nicht:lol:

Und ehrlich gesagt, selbst wenn ich wüsste, dass sich die USA z.B. Mitte 2024 in einer starken Rezession befinden wird, ich würde mein Anlageverhalten nicht ändern bzw. wüsste überhaupt nicht wie? Meine globalen Aktien-ETFs verkaufe ich nicht, bin doch kein Markttimer;)

 

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Bast
Am 15.1.2023 um 15:10 von Schwachzocker:

Was sagen die aktuellen Indikatoren? Wird es Zeit für einen neuen Thread: "Zentrale Indikatoren für das Krisenende 4.0 (Aktienmarkthausse)"

Das wüsste ich auch gerne. Kann ich mein Kapital wieder investieren oder soll ich sicherheitshalber noch warten, bis die Kurse etwas weiter gestiegen sind?

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Hicks&Hudson
· bearbeitet von Hicks&Hudson

Nicht mehr viel los hier.

Stille Nacht... usw.

Aber wer weiß.

Je mehr wir hier witzeln, umso eher kommt der große Hammer vielleicht doch noch (verzögert) :wacko:

Hard Landing Deutsche Bahn sozusagen.

 

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Schwachzocker
vor 24 Minuten von Hicks&Hudson:

Je mehr wir hier witzeln, umso eher kommt der große Hammer vielleicht doch noch (verzögert) :wacko:

Dass der große Hammer kommt, ist doch überhaupt nicht die Frage. Das ist geradezu kennzeichnend für den Aktienmarkt.

Die Frage kann lediglich sein: Wann?

 

Das ist es ja gerade, was der TO nicht beantworten kann und was er nicht kapiert.

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odensee
vor 9 Minuten von Hicks&Hudson:

Zugegeben Mega-off-topic:

Zitat

Ab Sonntag (10.12.) fährt eine neue ICE-Linie aus Berlin nach NRW. Sie bedient die Strecke über Wuppertal nach Köln – und soll damit die berüchtigte Zugteilung in Hamm für immer verschwinden lassen. Seit fast 100 Jahren werden die ICEs dort geteilt, damit eine Hälfte nach Köln und die andere nach Düsseldorf fahren kann.

Schade aber auch. Ich bin in den letzten 90 Jahren oft in Hamm in den ICE nach Berlin gestiegen.

(Ja, ich bin tatsächlich schon oft in Hamm eingestiegen...)

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PKW
vor 39 Minuten von odensee:

Schade aber auch. Ich bin in den letzten 90 Jahren oft in Hamm in den ICE nach Berlin gestiegen.

Huch, ich hätte dich höchstens auf 85 geschätzt :blushing:

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Bast

Weiter OT:

Zitat

Doch nach dem Ende des Streiks steht bei der Deutschen Bahn direkt der nächste Hammer bevor.

Am Sonntag wird es radikale Änderungen geben – und zwar dauerhaft. Mit dem jährlichen großen Fahrplanwechsel stellt die Deutsche Bahn weitere Dinge um, die für merkliche Veränderungen sorgen werden.

Hat das ein Redakteur von DER AKTIONÄR zu DER WESTEN gewechselt? 

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Wusel83

Jetzt weiss ich endlich wo und warum der eine Jägermeister nach Düsseldorf gefahren ist. Gut das diese Gefahrenquelle endlich abgestellt wird. 

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