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Bärenbulle

Zentrale Indikatoren für den Krisenbeginn 3.0 (Stagflation-Variante)

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Nachdenklich
vor einer Stunde von Bärenbulle:

Das gilt wohlgemerkt für normale Zinsen um die 4%. Bei Anwendung der für Zentralbanken relevanten Taylor Rule landen wir ggf. viel höher z.B. 6-8%. Und dann ...

Und wenn man sich anschaut, wie Paul Volcker in der Vergangenheit agiert hat, dann halte ich es für absurd zu glauben, daß solch hohe Zinsen nicht wieder auftreten würden/können. Das Problem ist doch, daß man nicht weiß, wie weit und wie schnell die Zinsen angehoben werden. Der Markt mag da einiges antizipieren ...  aber auch der Markt hat nicht immer recht.

Es gibt nämlich auch Menschen in manchen Notenbanken, die zwar nach außen verkünden, daß sie die Inflation im Zaum halten wollen (das ist formal ihre Pflicht), die innerlich aber vielleicht denken, daß Inflation toll sei, denn sie mindert das Problem der Staatsschulden. Manche kommen aus Kulturkreisen (Denkschulen), in denen Inflation gar nicht als so schlimm betrachtet wird.

Die Zukunft ist offen und die Spanne der möglichen Entwicklungen ist sehr weit.

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle
vor 2 Stunden von Nachdenklich:

Die Zukunft ist offen und die Spanne der möglichen Entwicklungen ist sehr weit.

So ist es. ... und wenn man mal die Harry Brownschen Jahreszeiten mit Wahrscheinlichkeiten versehen müßte, dann würde ich sagen:

  • Inflation 20% Wahrscheinlichkeit (sieht zwar alles eher deflationär aus, aber die Geldpolitik ist ein unbekannte Wesen in der Wissenschaft: Ganz ausschliessen kann man auch Warnungen der Mises-Denkschule nicht. Die Post-Coronazeit hatte schon was von einer Katastrophenhausse und vielleicht ist ein Simbabwe-szenario doch etwas, was sich im unbekannten geldpolitischen Terrain der letzten Jahre materialisieren wird)
  • Stagflation 30% Wahrscheinlichkeit (in etwa der aktuelle Stand, welcher sich verlängern mag)
  • Deflation 40% Wahrscheinlichkeit (die Zinsstrukturen blinken heute mal wieder in vielen Kombinationen invers. Selbst die 3M10Y wird immer flacher, spätesten mit dem nächsten Zinsschritt, so er mit 0,75 bestehen bleibt ist die Kurve platt wie eine Flunder => kein bzw. negatives Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr)
  • Wachstum 10% Wahrscheinlichkeit (die Leading Indicators zeigen alle südwärts, nur der Arbeitsmarkt hält sich noch tapfer, aber wer weiß vielleicht gibt es eine schnelle sanfte Landung mit anschliessendem durchstarten; dafür sprechen wohl zz. nur sentimentindikatoren und die mMn auch nicht allzu stark)

Allerdings liegt die Spanne der möglichen Entwicklung eher südwärts. So langsam ist es zeit sich mal wieder die Erkennungsmerkmale für eine Bodenbilung ins Gedächnis zurückzurufen. Gerne mal Brainstormen. Ich würde sagen es gibt Muß und kann Kriterien. Musskriterium für das Ende eines Bären sind:

 

Musskriterien:

1) Hohe Arbeitslosigkeit (weil ohne die erfolgt idR keine Zinswende) oder aber eine sehr niedrige Inflation (das hat eigentlich vor dem Boden noch etwas Vorlauf, da es Voraussetzung für die Zinswende ist)

2) Zinssenkung durch die FED (in etwa Zeitgleich oder auch mit Vorlauf vor dem Aktienboden). Auch nach der ersten Zinssenkung geht es manchmal noch weiter oder gar erst so richtig runter. Eine Veränderung der Geldpolitik ist aber mMn eine unbedingte Voraussetzung für eine Erholung (oder war das jemals anders?)

Kannkriterien:

3) Kapitulation im Sentiment

4) Weniger Beschleunigung bei den LEI's nach unten (i.e. Bodenbildung)

5) Bonds drehen nach oben (meist leicht vor Aktien oder zeitgleich)

6) Weiter sinkende Rohstoffpreise

7) Abgebaute irrationale Bewertungsniveaus durch die meisten Aktienmärkte

 

Wenn ich mir das alles so anschaue ist außer 3) noch praktisch nichts erfüllt. Bleibt eigentlich nur die Hoffnung, dass es noch gar kein Bär sondern nur ein Mid-Cycle-Crash ist (glaube ich aber eigentlich mittlerweile nicht mehr so recht).

 

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PapaPecunia

Kurze Anmerkung, soll aber nicht den Thread hijacken:

Beim Thema Arbeitslosigkeit setzt sich für mein Gefühl etwas zu sehr das Narrativ "Zukunftsbranche in einem der führenden Länder dieser Erde" durch. 

Allerdings ist die Lage in vielen Ländern (Spanien, Griechenland, Italien) alles andere als rosig, insbesondere im Bereich Jugendarbeitslosigkeit,

Und wenn man sich mit Employment rates beschäftigt, dann sieht es noch einmal anders aus.  34,3 Mio. sozialversicherungspflichtige Beschäftigte hierzulande klingt dann schon nicht mehr nach rosaroter Welt (dürfte relativ gesehen aber der beste Wert im 21. Jhd. sein).

Employment rates werden üblicherweise so berechnet, dass man nur die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter berücksichtigt - 75% der Deutschen haben hier eine Erwerbstätigkeit.

Für mich viel spannender ist aber der Anteil er Erwerbstätigen an der Gesamtbevölkerung - das sind hierzulande etwa 54%.

In den USA ist die employment-population ratio bei 60% aber aktuell noch nicht wieder auf dem Niveau vor Corona (https://fred.stlouisfed.org/series/EMRATIO)

Das interessante an employment rates ist, dass sie sich wenigstens nicht ganz so leicht frisieren lassen, wie Arbeitslosenzahlen (https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/hg-arbeitslosenzahlen-101.html).

 

Alles in allem sieht es also für die USA gar nicht so toll aus in Sachen Beschäftigung - und die ersten Entlassungen im Tech Bereich rollen an.

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The Statistician
vor 7 Minuten von Bärenbulle:

Hmm, wenn man den derzeitigen CAPE von 30 in den USA nimmt und den historischen Schnitt bei 15, dann resultiert daraus eine nochmaligen Halbierung der Kurse, um auf Normalniveau zu kommen (sofern sich auch die Zinsen auf Normalniveau einpendeln).

Beim CAPE würde man bei unter 14 landen, sofern man eine Abweichung von 0% annehmen würde, sprich unter dem Median. Beim trailing PE wird man zudem weiterhin stark unter dem historischen Median landen, wenn man eine Abweichung von 0% anzielt, egal was man wie betrachtet. Ich habe auch nicht das forward PE genommen, sondern das trailing PE, welches derzeit bei gut 19 liegt. Beim forward PE würde ein PE von gut 8 impliziert werden. Ich halte ein PE für den S&P 500 von um die 9 o.Ä. derzeit für absurd billig. Vollkommen egal, ob man sich das CAPE oder eine derartige Regression heranzieht. Da müssten noch so einige Schreckgespenster aufkommen und selbst dann wäre es recht saftig. 

vor 13 Minuten von Bärenbulle:

PS: Einigen wir uns auf "da geht noch was".:-*

Gerne, da will ich auch nicht groß widersprechen. Nur die potentielle Fallhöhe halte ich an der Stelle aktuell wohl für etwas geringer ;)

vor 14 Minuten von Bärenbulle:

PPS: Das gilt wohlgemerkt für normale Zinsen um die 4%. Bei Anwendung der für Zentralbanken relevanten Taylor Rule landen wir ggf. viel höher z.B. 6-8%. Und dann ... :help:

Das wäre so ein Schreckgespenst, aber ob die Inflation derart klebrig bleibt und die Wirtschaft trotz bevorstehender Zinsanhebung nicht ausreichend abkühlt? Die Rohstoffe kommen derzeit bereits merklich zurück. Wenn der GDPNow auch nur halbwegs mit der Richtung stimmt, wäre man wahrscheinlich in einer technischen Rezession. Muss man mal bis Ende Juli abwarten und zum Arbeitsmarkt kommen ja auch noch bald Infos. Wenn das anhält bräuchte man bestenfalls keinen sonderlich aggressiven Kurs. Ehe man bei 6% o.Ä. ankommt, ist doch schon längst was kaputt gegangen. Selbst eine Erhöhung auf 4% dürfte bereits ausreichend schmerzlich sein. Zumal es noch QT gibt, was sicher nicht in der Taylor Rule inkludiert sein dürfte(?) und ob die FED die Bilanz wirklich so weit reduzieren wird wie bisher anvisiert? :-*

vor 2 Stunden von Bärenbulle:

Deflation 40% Wahrscheinlichkeit (die Zinsstrukturen blinken heute mal wieder in vielen Kombinationen invers. Selbst die 3M10Y wird immer flacher, spätesten mit dem nächsten Zinsschritt, so er mit 0,75 bestehen bleibt ist die Kurve platt wie eine Flunder => kein bzw. negatives Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr)

Die Szenarien und die von dir angegebenen Wahrscheinlichkeiten finde ich interessant. Dachte du sähst eine Deflation für deutlich unwahrscheinlicher. Hängt aus meiner Sicht teils aber auch stark von schwer abschätzbaren Faktoren ab (China mit Zero-Covid, Lieferketten & Ukraine-Krieg). Wenn sich da manche Sachen schneller einrenken als gedacht, könnte eine Erholung schneller kommen als von einigen derzeit antizipiert...

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Richie_Rich
1 hour ago, PapaPecunia said:

Alles in allem sieht es also für die USA gar nicht so toll aus in Sachen Beschäftigung

 

 

Screenshot 2022-07-06 195128.jpg

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Bärenbulle

Q2 GDPnowCast stabil:

Bild1.jpg.742c66164a882084e1213dc01e4be14f.jpg

 

Bärenkanäle (gute Visualisierung):

Bild2.jpg.7776de69f386f32db12bc7856297207a.jpg

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Sapine

Das arithmetische Mittel wird stark von den besonders langen Bärenmärkten beeinflusst.

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle

Weltweit haben mittlerweile einige Zinsstrukturen invertiert:

Bild1.jpg.c10f8728b1ff5fedf11d8a2cf502b8c5.jpg

 

In den USA ist kein FED Put in Sicht:

Bild3.jpg.70b51e3016674acad6813997f54faf16.jpg

 

Die FED bleibt "hawkish". Einige rechnen sogar mit einer Erhöhung von 100 Basispunkten (jüngstes Gerede über 50 hat hier zumindest eine verschwindet geringe Einschätzung):

Bild2.jpg.1d91d4699bdedd5082409b3ee90fd79e.jpg

 

Es geht stramm weiter mit den Erhöhungen, aber die Mehrheit meint dass die FED deutlich vor 4% einknickt. Die Taylor Rule sieht das jedoch völlig anders.

Bild4.thumb.jpg.c35d1fe48e5161e679fc787da282de50.jpg

 

Der Jobmarkt erscheint nach wie vor stabil (zumindest im May):

Bild7.jpg.8197cf1d550bc067dc80a7e00ea5fa36.jpg

 

Im Juli bröckelt es ein wenig, aber doch zu schwach um von einer Rezession zu sprechen. In der Woche zum 2. Juli lag die überarbeitete Zahl für saisonbereinigte Erstanträge bei 235.000, ein Anstieg von 4.000 gegenüber dem nicht revidierten Niveau der Vorwoche von 231.000. Der gleitende 4-Wochen-Durchschnitt lag bei 232.500, ein Anstieg von 750 gegenüber dem nicht revidierten Durchschnitt der Vorwoche von 231.750.

Bild6.jpg.ee14b74a39f60ac3f07a91bc396fae40.jpg

 

 

Auch die neusten BaR MoC Zahlen kommen unspäktakulär daher:

Bild5.jpg.2ad2efa959e8380e0067dae2a89fa4f3.jpg

 

ISM bleibt eher stark (um 1,6 nach oben):

Bild9.jpg.4409bbd9eff43ce722789f26f571ed63.jpg

 

Auf niedrigem Niveau ist der BBK stabil:

Bild8.thumb.jpg.2fdfcd5f1cb79379e92ef45e685bff2d.jpg

 

PMI sinkt weiter:

Bild10.thumb.jpg.fd5a6eee2d51db7287129a7ab0d0d4c1.jpg

 

GDPnow revidiert seine Rezessionseinschätzung nach dem Schocker zuletzt leicht:

 

Bild11.jpg.39e11a6431ceb7d8a66f8077d63473fd.jpg

 

Baltic Dry Index schwächelt erstaunlich (gemessen daran das doch angeblich alle Schiffe im Kreis fahren):

Bild13.jpg.68d4f208acbef7dd847e782f4aa99ede.jpg

 

Wird die Inflation hoch bleiben?

Bild12.jpg.b9cdee9fbb810c28c6bc13d29c8cae29.jpg

 

Dr. Copper meint nein, ist sich zuletzt aber auch wieder etwas unsicherer:

Bild14.jpg.2c3415cc5c4a5fd4c5582cc0f18d3860.jpg

 

CRB unspäktakulär:

Bild15.jpg.8ff3ee56d9574f6ab0036665a987c142.jpg

 

Irgendwie ist die Inflationsprognose noch nicht gut. Der Moore Indicator ist zwar super aber zu langsam mit seinem monatlichen Rythmen.

 

Fazit:

Tja, einigen wir uns auf "Gier ist gut":

Bild16.thumb.jpg.295b2aabeb99051305ca2a9cec3939fc.jpg

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle
vor 1 Stunde von Bärenbulle:

Der Jobmarkt erscheint nach wie vor stabil (zumindest im May):

Bild7.jpg.8197cf1d550bc067dc80a7e00ea5fa36.jpg

 

Im Juli bröckelt es ein wenig, aber doch zu schwach um von einer Rezession zu sprechen. ...

 

 

James Bianco hat einen intelligenten Kommentar dazu:

Zitat

A recession is nominal (before) inflation growth is less than inflation.
For the last 40 years, inflation was so low that nominal growth had to be negative for a recession.
So, a narrative is developing that positive payrolls mean we cannot be in recession. This is not true.
In the 1970s when inflation was high, recessions started with positive payroll growth, especially in 1973.
Inflation was so high that positive payroll growth was not enough to push nominal growth above inflation.


So, can we be in recession now? Sure!
Current CPI inflation, through May, is 8.6% and the consensus for June (per Bloomberg) is this rises again to 8.8%.

So, the real question is will 300k job growth produce more than 8.8% nominal growth?
Measures such as the Atlanta Fed GDPnow say the answer is no.

... macht Sinn.

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Bärenbulle

So langsam kommt QT auch in die Gänge:

Bild1.jpg.4eb0ce43cdea4c421a2d37076d0c479b.jpg

Quelle

 

Es gab ja bereits viele Gerüchte, die FED hätte Schwierigkeiten und würde eine Pirouette hinlegen etc. Ich denke das ist wenig wahrscheinlich.

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Gast240408
1 hour ago, Bärenbulle said:

 

Quote

So, the real question is will 300k job growth produce more than 8.8% nominal growth?

 

... macht Sinn.

 

Die erste Frage ist, ob ueberhaupt die 300k "Sinn machen"

 

https://www.zerohedge.com/markets/something-snaps-us-labor-market-full-part-time-workers-plunge-multiple-jobholders-soar

 

bzw. die wesentliche Quelle darin:

 

https://www.bls.gov/news.release/empsit.t09.htm

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Richie_Rich
1 hour ago, myrtle said:

 

Fällt schwer, zerohedge-Artikel ernst zu nehmen. Die Vermischung von Fakten und Fiktion hat bei denen Methode. Grundsätzlich sollte man bedenken, dass beide Untersuchungen ein sehr unterschiedliches Design haben, wodurch entgegengesetzte Resultate nicht ungewöhnlich sind. Welche nun mehr an der Realität dran ist, kann ich als Laie nicht beurteilen - zerohedge aber auch nicht.

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Gast240408
35 minutes ago, Richie_Rich said:

Fällt schwer, zerohedge-Artikel ernst zu nehmen. Die Vermischung von Fakten und Fiktion hat bei denen Methode.

Was heutzutage vor allen Dingen oft schon Methode ist, eine Quelle einfach fix ueber ihre Existenz zu bewerten statt am Inhalt. Deswegen steht auch die Quelle der Quelle da und das ist eine US-Behoerde. Der muss man natuerlich auch nicht glauben. Daraus kann aber jeder die Schluesse ziehen, die er moechte.

 

Die im ZH-Artikel angegebenen Zahlen aus dieser Quelle stimmen uebrigens mit ihrer Zitierung ueberein. Das zusammen mit der Angabe der Quelle selbst ist schon einmal ein Minimum, welches jede Menge Heissluftgeblaese fortlaufend unterlassen. Da liegt dann gelegentlich mein Kriterium des Nichternstnehmens.

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle

 

 

Bild2.jpg.f9fca5565a385197337103f0e859bd45.jpg

Zitat

These forecasts underestimate the potential impact, says Solomon Tadesse, head of North American quant research at Société Générale. Instead, he projects $100bn in run-off would tighten policy by 0.12 percentage points, with the effects amplifying as the balance sheet shrinks further.

Quelle: FT

... interessant. Fragt sich nur an welchem Ende der Kurve?

 

 

 

 

Die 1Y10Y-Zinsstruktur ist nun auch invertiert:

 

Bild1.jpg.54359db95804908084d93c539c9414c6.jpg

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle
vor 13 Minuten von Bärenbulle:

... Fragt sich nur an welchem Ende der Kurve?

... kann man sehen wenn man sich in FRED die Veränderungen nach Laufzeit anzeigen läßt:

Bild3.thumb.jpg.a9ffddcca29c6b75dfa9d04072272916.jpg

 

Bisher werden eher MBS und Laufzeit 1-5 Jahre verkauft.

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle
Zitat

The Bureau of Labor Statistics released the June Consumer Price Index data this morning. The year-over-year non-seasonally adjusted Headline CPI came in at 9.06%, up from 8.58% the previous month. Year-over-year Core CPI (ex Food and Energy) came in at 5.92%, down from 6.02% the previous month.

 

Bild1.jpg.a3ff2f48810d917a711e3c282eee5180.jpg

 

... ob Zinserhöhungen auf 3,5% ausreichen? Scheint mir sehr zweifelhaft. Der TR Vorschlag von über 10% mag etwas hochgegriffen sein, aber so wird das nix.

 

 

 

 

Folgerichtig geht nun die Mehrheit auch von einem 1% Zinsschritt diesen Monat aus:

Bild2.jpg.e73d0fd13ab6b1dd7aa73522dd6973bf.jpg

 

Trotzdem nur ein Mini-Einbruch heute in den Aktienmärkten. B&Hodlern sei Dank. Wenn Taylor recht behält, dann werden wir trotzdem einen Bären jenseits der 50% Einbruch sehen.

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle

Dr Copper is mega-bearish:

 

Bild1.jpg.1cfd4f1cb1ea331a491c3cddaec0909e.jpg

 

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Sapine

Nach Bodenbildung sieht das nicht aus. 

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Bärenbulle

Hoffnung auf Besserung besteht sowieso erst wenn die Arbeitslosenzahlen hochgehen würden. Vorher wird die FED Ihren Kurs stumpf weiter fahren. Das kann locker auf 6 Prozent oder mehr hoch gehen. Ich denke nicht das 3,5% auch nur annähernd reichen werden.  Da ist aus meiner Sicht gar kein Boden in Sicht. Ob die Aktienmärkte kollabieren interessiert die FED idR. nicht die Bohne ggf. ist es zz. sogar willkommen). Solange die Kreditmärkte noch liquide sind wird Sie keinen Finger (in Richtung FED Put) rühren.

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Broka
· bearbeitet von Broka

Wenn all diese Fakten (s.o.) bereits den relevanten Markteilnehmern  bekannt (drohende Rezession u.a.) und daher eingepreist sind, wovon ich auch ausgehe, ist es schon erstaunlich, dass der breite Markt wie zB abgedeckt über den Vanguard All World sich noch bei ca 96 € derzeit bewegt (ATH ca 110); ist der Glaube der institutionellen Anleger bzw. der Profis an den funktionierenden Kapitalismus (trotz Krise) so groß oder fehlt es derzeit einfach an echten Alternativen für die großen Player, die ja letztlich die Preise bestimmen? 

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Bärenbulle

Neuer MIP:

Bild2.jpg.3fcd9c3342c758300ba9027e8978e273.jpg

 

 

ECRI Leading geht weiter runter:

Bild1.jpg.eb476e49bc43d2f2aa7e1c4081dd08fb.jpg

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle

Immer mehr Yield Spreads gehen in die Inversion:

Bild3.thumb.png.e25a4cde8e6cc792a71fbfef4075b4c5.png

3M10Y dürfte in Kürze folgen.

 

Bar MoC und Ld verschlechtern sich etwas:

 

Bild4.png.f313101237bca7c2bac3c757d754d3f3.png

 

 

GDP NowCast wieder leicht schlechter:

 

Bild5.png.d88e380e4045b0ad7c3afd3447a87b6c.png

Sieht alles eher nicht gut aus.

 

... folgerichtig normalisiert sich das Sentiment:  :narr:

Bild7.png.d8aecebc303a01877d8aee85b6c84d82.png

 

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Bärenbulle

Mittlerweile ist auch die 6M10Y Zinsstruktur invertiert:

 

Bild1.jpg.9f1e4b08359341f1e895ebf32b19414b.jpg

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