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Caveman8

Finanzieller Ruhestand nach Geschäftsaufgabe 

Empfohlene Beiträge

Sapine
· bearbeitet von Sapine

Traurig das zu lesen. Auch das Konsumverhalten sieht einfach unverantwortlich aus. Gibt es wenigstens bessere Nachrichten bei der BU? 

vor 56 Minuten von Caveman8:

Die Idee wäre nun das Geld (250k) in den „iShares World Equity High Income UCITS ETF USD (Dist) - IE000KJPDY61“ einzuzahlen und die Ausschüttungen auf ihr Girokonto auszahlen zu lassen. Der ETF scheint den MSCI World gut nachzubilden und löst das „Problem“ mir den benötigten Ausschüttungen. Spricht da was dagegen? 

Wie hoch ist der jährliche Kapitalbedarf, solange von den restlichen 250k in der Nachranganleihe noch Ausschüttungen kommen? Wenn mehr Geld auf dem Girokonto eintrudelt als sie ausgeben wollen, werden sie es auch ausgeben ist mein Eindruck. Grundsätzlich mag ich diese Art von Fonds nicht besonders, es ist eher der Mut der Verzweiflung, den ich durchaus nachvollziehen kann. Dennoch würde ich nicht mehr in so ein Produkt stecken als notwendig, um den benötigten Cash Flow zu erzielen und lieber noch mit einem Produkt ergänzen, was höhere Renditen bringt. Die Gefahr ist einfach sehr hoch, dass der Wert der Position teils stark fallen wird in schlechten Börsenzeiten und in guten man auf der Stelle tritt. Inflationsausgleich kann man mit so einem Produkt vergessen. 

 

Zusätzlich würde ich die Goldposition verkleinern auf vielleicht die Hälfte. Damit kann man mehr zusätzliches Einkommen erzielen. Wenn Trump morgen tot umfällt, könnte Gold recht heftig an Wert verlieren. Nur ein Gedanke, musst Du natürlich nicht verfolgen und natürlich bist Du dann schuld, wenn Trump noch durchhält und der Goldpreis weiter nach oben schießt. 

 

In jedem Fall wird das Kapital über die Jahre weniger werden, ein Wettlauf zwischen Lebenserwartung und Kapitalerträgen. Ich wünsche Dir viel Kraft!

 

 

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PEOPLES

Moin,

 

die Nachrangdarlehen mit 24%/a wurden ausgezahlt? Kannte das Konstrukt garnicht, klingt Abenteuerlich. 

 

Was war den mit der BU, ging der Antrag durch? Wahrscheinlich nicht. 

 

50k/a "verkonsumiert" heisst, gesamte Lebenskosten oder wirklich Konsum?

 

 

Wie auch immer, ich kenne das leider auch aus Familie/Bekannten so. Da wird jeder anderen und im Zweifel Nachbars Katze konsultiert bevor man die eigenen Argumente zumindest in Betracht zieht. Kann einen Wahnsinnig machen. 

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Caveman8

Die BU wurde abgelehnt. Aus meiner Sicht ist es ein 100% Fall und einfach eine Masche der Versicherung. Rechtsschutz wäre so gar vorhanden aber leider schaffe ich es nicht meine Eltern zu einem Anwalt zu bekommen. 
 

Ich denke so etwa 50k p.a. reicht für sämtliche Kosten (inklusive PKV meiner Mutter, freiwilliger Versicherung Vater etc.). Eine Kleine BU Rente bezieht meine Mutter aktuell noch aber nur noch ein paar Jahre. Gesetzliche Rente ist kaum zu erwarten. 
 

Bisher sind die Zinsen aus dem Darlehen geflossen. Die Rückzahlung steht für 2032 an. Sie können aber ordentlich zum Jahresende kündigen und ggfs. jetzt aus Kulanz auch 250k innerhalb der nächsten 1-3 Monate. 
 

Am Ende macht eine Gesamtplanung aus meiner Sicht aktuell keinen Sinn, da alles mit der Auszahlung des Darlehens steht und fällt. Ich rechne nicht damit überhaupt etwas zurück zu bekommen und für meine Eltern ist die Welt rosarot. 

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