Holgerli gestern um 07:39 Uhr Zitat Rolls-Royce SMR and Great British Energy - Nuclear have signed a contract that enables work to start immediately on the delivery of three Rolls-Royce small modular reactors at Wylfa, on the island of Anglesey, North Wales. In addition, the National Wealth Fund is committing up to GBP599 million (USD805 million) to Rolls-Royce SMR to support the development of its reactors. Einerseits wurde ein Vertrag über die sofortige Lieferung der Dinger abgeschlossen, andererseits ballert die Regierung aber erst nochmal knapp 700 Mio. Euro in das Projekt, sodass Rolls-Royce die Dinger überhaupt erstmal zu Ende entwickeln kann. Finde den Fehler. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill gestern um 11:51 Uhr Jetzt kommt die Renaissance aber wirklich, auf gehts Debatte über Atom-Wiedereinstieg "Es wäre ein kompletter Neueinstieg" Unionsfraktionschef Spahn fordert eine gesellschaftliche Debatte über die Rückkehr zur Atomkraft. Alte Meiler wieder ans Netz zu nehmen, sei vergleichsweise günstig, so Spahn. Wissenschaftler sind skeptisch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko gestern um 12:14 Uhr · bearbeitet gestern um 12:16 Uhr von reko @Holgerli Zeigt, dass man die Dinger dringend braucht. Konventionelle Kernkraftwerke waren Einzelstücke und selbstverständlich hat der Kunde die Entwicklung und Planung bezahlt. Das sind die ersten SMRs die von RR gebaut werden und selbstverständlich werden auch hier die Kosten für Entwicklung und Planung auf die Kunden umgelegt. Der National Wealth Fund ist vergleichbar mit der deutschen KfW zur Finanzierung von Klimaschutz und regionalen Wachstums. Es ist nichts ehrenrühriges von einer Bank einen Kredit zu bekommen. "Our investments must meet our triple bottom line" National Wealth Fund 2026/04/13: National Wealth Fund commits up to £599m to Rolls-Royce SMR .. Nuclear is one of the ten sectors identified by the National Wealth Fund in its recent Strategic Plan as offering the most catalytic opportunities for investment. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 23 Stunden · bearbeitet vor 23 Stunden von reko vor 1 Stunde von No.Skill: Jetzt kommt die Renaissance aber wirklich, auf gehts Debatte über Atom-Wiedereinstieg "Es wäre ein kompletter Neueinstieg" Unionsfraktionschef Spahn fordert eine gesellschaftliche Debatte über die Rückkehr zur Atomkraft. Alte Meiler wieder ans Netz zu nehmen, sei vergleichsweise günstig, so Spahn. Wissenschaftler sind skeptisch. Es gab noch nie so schnell Genehmigungen wie für den Rückbau. Es wurde alles unternommen was möglich war um eine Wiederinbetriebnahme zu verhindern. preussenelektra.de/de/das-sind-wir/unsere-kraftwerke/kraftwerkisar Zitat Am 18. November 2025 fand im Kernkraftwerk Isar das jährliche Kraftwerksgespräch statt. Zu Beginn stellte Standortleiter Carsten Müller den aktuellen Stand der Rückbauarbeiten am Standort vor. KKI im Dialog 2025 @10:00 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill vor 22 Stunden @rekoWarum so pessimistisch? Wir bauen auf und reisen nieder, so haben wir immer wieder Arbeit. Aber es gibt ja auch hofnungsschimmer. Das „Wunder von Lüdenscheid“ Fazit: Die "2 statt 12 Jahre" sind mittlerweile mehr als nur ein politischer Slogan – die Teilfreigabe der A45-Brücke Ende 2025 hat gezeigt, dass die gesetzlichen Abkürzungen in der Praxis funktionieren. Das ist zwar nur ’ne lumpige Brücke und kein AKW/SMR, aber man könnte … Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 15 Stunden vor 9 Stunden von reko: Zeigt, dass man die Dinger dringend braucht. Das ist Deine Meinung. Meine ist eine andere: Das Konzept der AKWs hat versagt. Selbst Frankreich kann keine AKWs mehr bauen. Nun versucht man ein totes Pferd durch SMRs zu reiten. Das Ganze läuft so wie immer in der Atomindustrie: Steuer- und staatsnahe Gelder einsammeln und auf Zeit spielen. vor 8 Stunden von reko: Es gab noch nie so schnell Genehmigungen wie für den Rückbau. Es wurde alles unternommen was möglich war um eine Wiederinbetriebnahme zu verhindern. Welche Wiederinbetriebnahme? Selbst die Betreiber haben gesagt, dass es nie zu einer Wiederinbetriebnahme kommt. Eigentlich zeigt so ein Behauptung wie tot die Atomkraft ist: Das Hoffen auf Wiederinbetriebnahmen ist die einzige Möglichkeit den Traum der Atomkraft weiterzuleben, denn selbst den größten Atomkraft-Freunden ist klar: Neubauten wird es nicht mehr geben in Europa. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 8 Stunden · bearbeitet vor 7 Stunden von reko "„Deutschland, Deutschland über alles“ lautet in der grünen Variante: Was schert uns das Geschwätz der anderen? Wir halten am Atomausstieg fest, egal, was die Welt um uns herum dazu denkt." (Jan Fleischhauer) 2026/02 Deutschland und Tschechien wollen Zusammenarbeit bei SMR-Atomreaktoren prüfen Zitat Laut Havlíček habe sich Reiche interessiert am Stand der SMR-Entwicklung in Tschechien gezeigt und nicht ausgeschlossen, dass in Zukunft auch in Deutschland kleine modulare Reaktoren genutzt werden könnten. Havlíček zeigte sich zudem erfreut über den Richtungswechsel in der deutschen Energiepolitik: „Deutschland beginnt zu erkennen, dass es Fehler gemacht hat, gibt dies zu und ist bereit, eine ganze Reihe von Dingen anders anzugehen.“ KI: Zitat In den letzten Jahren wurden in mehreren europäischen Ländern Final Investment Decisions (FID) – also die endgültigen Investitionsentscheidungen – für den Bau neuer Kernkraftwerke oder die Erweiterung bestehender Anlagen getroffen. Hier sind die wichtigsten Projekte und Länder, in denen eine FID getroffen wurde oder die Projekte kurz davor stehen: Großbritannien: Hinkley Point C (Unit 1 & 2): Die FID für dieses Großprojekt (zwei EPR-Reaktoren) wurde bereits 2016 von EDF getroffen, der Bau ist im Gange. Sizewell C: Die britische Regierung hat 2024/2025 die Unterstützung zugesichert und die Investition vorangetrieben, wobei die FID als sicher gilt. Wylfa (SMRs): Im Jahr 2024 wurde der Standort Wylfa ausgewählt, um Rolls-Royce Small Modular Reactors (SMRs) zu bauen, mit ersten Verträgen für Arbeiten ab 2026. Polen: Die Europäische Kommission hat im Dezember 2025 grünes Licht für das polnische Kernkraftwerksprogramm (erster Standort in Pommern) gegeben, was einer entscheidenden Investitions- und Beihilfeentscheidung gleichkommt. Frankreich: EPR2-Reaktoren: Die französische Regierung hat den Weg für den Bau von sechs neuen EPR2-Reaktoren (mit Option auf acht weitere) geebnet, wobei die FID für die ersten Blöcke im Kontext der staatlichen Unterstützung durch EDF erfolgt ist. Bulgarien: Kozloduj (Unit 7 & 8): Bulgarien hat 2024 Verträge für die Planung neuer Westinghouse AP1000-Reaktoren (Block 7 & 8) unterzeichnet und bereitet die FID vor, um 2025/2026 mit dem Bau zu beginnen. Rumänien: Cernavoda (Unit 3 & 4): Das Projekt zur Erweiterung des AKW Cernavoda wird aktiv vorangetrieben, wobei 2024 wichtige Finanzierungs- und Kooperationsvereinbarungen getroffen wurden, die als Vorläufer für die finale FID gelten. Ungarn: Paks II: Das Projekt, zwei neue russische Reaktoren (VVER-1200) zu bauen, hat bereits eine FID-ähnliche Phase erreicht, da das Projekt offiziell fortgesetzt wird und die Bauarbeiten (Bodenverbesserung) begonnen haben. Zusammenfassend: Die aktivsten FIDs und Baupläne finden sich in Großbritannien, Polen, Frankreich, Bulgarien, Rumänien und Ungarn. Zitat Tschechien forciert den Einsatz von Small Modular Reactors (SMR) als Teil seiner Energiestrategie. Geplant ist der Bau, insbesondere am Standort Tušimice (nordböhmisch) sowie Temelín (südböhmisch), um den Kohleausstieg zu kompensieren. Die ČEZ Group hat Rolls-Royce als bevorzugten Technologiepartner ausgewählt, mit dem Ziel, erste SMRs in den 2030er Jahren in Betrieb zu nehmen. Hier ist der aktuelle Stand der SMR-Entwicklung in Tschechien: Standort & Zeitplan: Das erste SMR-Projekt ist in Tušimice geplant, wo das Kohlekraftwerk II bis 2030 stillgelegt wird. Ein Baubeginn für die ersten drei SMR-Blöcke (jeweils 470 MW) wird für 2034 anvisiert, die Inbetriebnahme wird zwischen 2038 und 2042 erwartet. Technologiepartner: Nach einer Auswahlphase hat sich Tschechien für Rolls-Royce SMR als bevorzugten Anbieter entschieden, um bis zu 3 GW Leistung durch SMR-Module zu installieren. Standort Temelín: Auch in der Nähe des bestehenden Großkernkraftwerks Temelín ist ein SMR-Pilotprojekt vorgesehen, wobei dort bereits Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) und vorbereitende Verfahren laufen. Energiestrategie: SMRs sollen eine Schlüsselrolle beim Ausbau der Kernenergie spielen, um den Anteil der Kernkraft am Strommix weiter zu erhöhen und gleichzeitig CO₂-Emissionen zu senken. Grenznahe Bedenken: Aufgrund der Nähe zur deutschen Grenze (Sachsen/Bayern) gibt es Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und der Umweltverträglichkeitsprüfungen, während in Tschechien die Stimmung zur Kernkraft positiv ist. Zitat Polen verfolgt eine ambitionierte Strategie zur Integration von Small Modular Reactors (SMRs), um seine Abhängigkeit von Kohle zu verringern und die Energieversorgung zu dekarbonisieren. Der aktuelle Stand (Stand Anfang 2026) ist durch konkrete Standortplanungen, Partnerschaften mit US-Technologieanbietern und laufende Genehmigungsverfahren gekennzeichnet. Kernpunkte der SMR-Entwicklung in Polen: Erster Standort festgelegt: Das erste SMR-Kraftwerk Polens soll in Włocławek entstehen. Technologie: Polen setzt primär auf den BWRX-300, einen Siedewasserreaktor des US-japanischen Herstellers GE Hitachi. Akteure & Kooperationen: Der Energiekonzern PKN Orlen und Synthos Green Energy (OSGE) treiben die Entwicklung gemeinsam voran. Sie haben ein Joint Venture gegründet, das vollen Zugriff auf die BWRX-300-Technologie hat. Zeitplan: 2026: Geplante Einreichung des Bauantrags für den Standort Włocławek. 2028: Angestrebter Baubeginn. Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP): Bereits im Herbst 2023 startete das erste UVP-Verfahren für ein SMR in der EU in Polen. Im Februar 2024 wurde die grenzüberschreitende Scoping-Phase für den ersten Reaktor abgeschlossen. Zusätzliche Standorte: Neben Włocławek wurden Standorte wie Ostrołęka, Stawy Monowskie, Dąbrowa Górnicza, Nowa Huta und die Sonderwirtschaftszone Tarnobrzeg als potenzielle Orte für weitere SMRs geprüft. Hintergrund und Ziele: Polen plant neben dem Bau eines konventionellen Großkernkraftwerks den Einsatz von SMRs zur industriellen Wärmeerzeugung und zur Versorgung von Städten. Die OSGE plant zudem, die Technologie auch international zu nutzen, etwa an Orlen-Standorten in Litauen und der Slowakei. Zitat Rumänien gilt Anfang 2026 als einer der Pioniere in Europa bei der Entwicklung von Kleinen Modularen Reaktoren (SMR) und hat wichtige Meilensteine erreicht, um von der Analysephase in die Umsetzungsphase überzugehen. Aktueller Stand (Stand: Frühjahr 2026): Final Investment Decision (FID): Die endgültige Investitionsentscheidung für das SMR-Projekt in Doicești (Kreis Dâmbovița) wurde getroffen. Projektträger: Die Projektgesellschaft RoPower Nuclear (ein Joint Venture von Nuclearelectrica und Nova Power & Gas) treibt das Vorhaben voran. Technologie: Geplant ist der Einsatz der NuScale-Technologie (Voyer-SMR), wobei sechs Module mit je 77 MWe eine Gesamtleistung von 462 MWe erzeugen sollen. Standort: Das erste SMR-Kraftwerk wird auf dem Gelände eines ehemaligen Kohlekraftwerks in Doicești errichtet, was die Umnutzung bestehender Infrastruktur ermöglicht. Nächste Schritte (bis Mai 2026): RoPower führt vorbereitende Maßnahmen für die Phase 3 (Pre-EPC) durch, darunter geotechnische Untersuchungen, die Fortsetzung des Genehmigungsverfahrens und die Aushandlung von Verträgen für Materialien mit langer Vorlaufzeit. Ziele und Hintergründe: Ersatz für Kohle: Das Projekt soll ein altes Kohlekraftwerk ersetzen und 462 MW saubere, stabile Energie liefern. Strategische Bedeutung: Rumänien strebt an, seine Kernenergiekapazitäten auszubauen, um Klimaziele zu erreichen und die Energiesicherheit zu erhöhen. Zeitplan: Das Projekt ist Teil einer Strategie, die bis 2035 eine schrittweise Umstellung der Energieversorgung vorsieht. Rumänien positioniert sich damit als führendes Land bei der Umsetzung der neuen europäischen Nuklearindustrie. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill vor 6 Stunden vor 1 Stunde von reko: 2026/02 Deutschland und Tschechien wollen Zusammenarbeit bei SMR-Atomreaktoren prüfen Prüfen,.....so so für mich hört sich das alles nur nach subventionierten Geld (Steuern) das aus Deutschland dann an die EU Nachbar Länder (Frankreich ist eigentlich ja auch pleite) gegeben wird. Unter dem Motto: hier nehmt und baut mit Siemens etc bei euch drüben. Bei uns wird das nichts. An. Am Ende ist das Geld weg und kein SMR -AKW da. Langweilig Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 5 Stunden · bearbeitet vor 5 Stunden von reko vor einer Stunde von No.Skill: hier nehmt und baut mit Siemens etc bei euch drüben. Bei uns wird das nichts. Auch so geht es. Die Reaktoren werden grenznah gebaut und können für Deutschland Backup liefern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill vor 3 Stunden vor 1 Stunde von reko: Auch so geht es. Die Reaktoren werden grenznah gebaut und können für Deutschland Backup liefern. Mein Bauch sagt mir, das ist der Plan. Ob er aufgeht ist natürlich ungewiss. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 3 Stunden Nach den Squeeze-out verdient EDF auch wieder. edf.fr/sites/groupe/files/2026-04/2026-04-02-edf-facts-and-figures-2025.pdf 120 GW Installed capacity 515 TWh Electricity output (2024: 490TWh, 2023: 434TWh) 113.3 Mrd€ Sales (2024: 118.7 Mrd€, 2023: 139.7 Mrd€) 29.3 Mrd€ EBITDA (2024: 36.5 Mrd€, 2023: 39.9 Mrd€) = 0,0569 € EBITDA / kWh = 4292 Volllaststunden pro Jahr. = 26% EBITDA Marge Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 2 Stunden vor 28 Minuten von reko: = 4292 Volllaststunden pro Jahr. Jetzt bin ich aber verwirrt: Das Jahr hat 8760 Stunden. Wenn EDF auf 4292 Volllaststunden kommt, dann sind das keine 49%. Wie war das noch gleich mit der zuverlässigen Atomkraft die Tag für Tag und Tag und Nacht 24/7 Strom liefert? Auf der anderen Seite: Kann es sein, dass Du hier alle Kraftwerkskapazitäten der Atomkraft zuordnen willst? Du schreibst selber, dass die Gesamtkapazität von EDF bei 120 GW liegt. Die franz. AKWs haben aber nur etwas über 60 GW Kapazität. Heisst also: Fast 50% der Gesamtkapazität ist Nichtatomar: Ich sage jetzt mal ganz einfach: Mit Erneuerbaren und fossilen Kraftwerken lassen sich gute Gewinne erzielen und Verluste der Atomkraftwerke gut ausgleichen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
magicw vor 1 Stunde na, die EDF wird ihren Reibach durch Exporte nach Deutschland machen - ansonsten hatten die franz. AKWs ja einen schlechten Start in 2025 - da war ja über die hälfte abgeschalten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 1 Stunde Richtig klasse ist diese Seite aus dem von reko verlinkten Dokument, zeigt sie doch die Wahrheit über die französischen AKWs: 29 GW der Atomkraftwerke ist über 40 Jahre alt und müsste eigentlich schon stillgelegt werden. Selbst wenn man die jetzt auf 50 Jahre verlängert, dann ist es bei der Bauzeit des AKW Flamanville nicht möglich, diese AKWs rechtzeitig zu ersetzen. 26 GW der AKWs ist fast 40 Jahre alt. Hier gilt ähnliches: Man müsste jetzt sofort anfangen AKWs zu bauen um eine Chance zu haben um die AKWs zu ersten ABER: Es besteht nur die Absicht 6 AKWs mit 10 GW zu bauen mit der Hoffnung, dass die Dinger 2038 also in 12 Jahren, ins Netz gehen. Die Realität ist aber, dass die Bauzeit des AKW Flamanville bei 19 Jahren lag (vom ersten Spartenstich bis zum Aufschalten ins Netz. nur knapp 6 GW oder unter 10% der AKWs sind noch jung genug um länger zu laufen dazu Flamanville, welches zwar offiziell in 2026 kommerziell Strom produziert aber so dramatische Bau- und damit Sicherheitsprobleme hat, dass es Ende 2026, nach wenigen Monaten Laufzeit, wieder für mindestens ein Jahr vom Netz geht, weil der Reaktordeckel so schadhaft ist, dass es selbst für die verzweifelten Franzosen zu Gefährlich ist, das Ding länger mit dem kaputten Deckel zu betreiben. Fazit: 55 GW gehen in den nächsten 8 bis 14 Jahren von Netz und ggfs. kommen 11,5 GW später als Ersatz. Und um die Mähr von der Laufzeitverlängerung mal mit der Realität abzugleichen: 2005 wurde eine maximale Stromproduktion von 429 TWh erzeigt. 20 Jahre später sind es nur noch 373 TWh. Das sind 56 TWh oder fast 14% in 20 Jahren weniger. Und das trotz der Bemühungen die AKWs am Netz zu halten und nur die schlimmsten Bröckelreaktoren vom Netz zu nehmen. Verlängert man die Uraltreaktoren um weitere 20 Jahre wird man weitere Kapazitäten verlieren und eher an 300 TWh Produktion 2045 liegen. Vermutlich mehr, weil die AKWs immer älter werden und immer mehr Bröckel-AKWs abgeschaltet werden. Und diese müssen zwangsläufig mit Erneuerbaren Energien ausgetauscht werden. Sonst sitzt Frankreich ganz schnell im Dunklen. Vermutlich werden 2050 in Frankreich maximal 20 GW an AKWs am Netz sein, wenn denn die geplanten 10 GW an neuen Kapazitäten wirklich gebaut und tatsächlich fertiggestellt werden. Die Chance, dass die nicht gebaut werden liegt aber IMO deutlich über 50%. Dann bleibt nur noch eine Rumpfkapazität unter oder um 10 GW, auch um Frankreich als Atommacht im Rennen zu behalten. Denn diese Planung von Frankreich zeigt ganz klar: Atomkraft für die rein zivile Stromproduktion ist tot. Nur werde die Atombombe will muss auch AKWs unterhalten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 1 Stunde · bearbeitet vor 32 Minuten von reko vor 2 Stunden von Holgerli: Jetzt bin ich aber verwirrt: Das Jahr hat 8760 Stunden. Wenn EDF auf 4292 Volllaststunden kommt, dann sind das keine 49%. Wie war das noch gleich mit der zuverlässigen Atomkraft die Tag für Tag und Tag und Nacht 24/7 Strom liefert? Frankreich betreibt seine Reaktoren im Regelbetrieb / Lastfolgebetrieb. Kernreaktoren lassen sich sehr einfach und schnell (3-5% der Nennleistung pro Minute) im Bereich 50-100% Leistung regeln. Das ist auch notwendig wenn man einen so hohen Kernkraftwerksanteil wie Frankreich hat oder Strom nach Deutschland verkaufen will. Load-following with nuclear power plants, OECD-NEA 2011 Frankreich wird, wie andere Staaten auch, seine Kernkraftwerke überwiegend 80 Jahre betreiben. Die französischen Kernkraftwerke haben erst die Hälfte ihrer Lebensdauer erreicht. Schade, sonst gäbe es einen höheren Investitionsbedarf. In der Grafik "annual nuclear output" sieht man sehr gut den Stimmungswechsel zurück zur Kernenergie. Selbstverständlich gab es nach Fukushima ein Tief. Die Grafik hat einen unterdrückten Nullpunkt und sieht dramatischer aus als es war. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag