Chemstudent

Anfängerthread zu Zertifikaten und Optionsscheinen

801 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Hallo,

ich bin neu hier.

Momenat spiele ich einige Börsenspiele um Optionsscheine als neue Anlageform zu testen.

Habe mich zu dem Thema auch schon eingelesen.

Handeln möchte ich mit Calls.

Nun zu meiner Frage.

Ich habe auf einen steigenden Euro im Vergleich zum $ gesetzt.

Der Euro ist heute tatsächlich gestiegen.

Gekauft habe ich diesen Optionsschein: http://www.onvista.de/optionsscheine...N=DE000GS45HF3

Doch der ist gefallen?

Warum fällt der obwohl der Basiswert steigt?

Auf ein möglichst hohes Omega / Delta habe ich geachtet, was ist der Grund für den Fall des Optionsscheins?

Mit freundlichen Grüßen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Hallo,

ich bin neu hier.

Momenat spiele ich einige Börsenspiele um Optionsscheine als neue Anlageform zu testen.

Habe mich zu dem Thema auch schon eingelesen.

Handeln möchte ich mit Calls.

Nun zu meiner Frage.

Ich habe auf einen steigenden Euro im Vergleich zum $ gesetzt.

Der Euro ist heute tatsächlich gestiegen.

Gekauft habe ich diesen Optionsschein: http://www.onvista.de/optionsscheine...N=DE000GS45HF3

Doch der ist gefallen?

Warum fällt der obwohl der Basiswert steigt?

Auf ein möglichst hohes Omega / Delta habe ich geachtet, was ist der Grund für den Fall des Optionsscheins?

Mit freundlichen Grüßen

 

So auf die Schnelle kann ich das nicht nachvollziehen. Für mich sieht der Kursverlauf aber ziemlich synchron zum /$ Spotpreis aus. So wie es sein sollte, da Theta noch relativ klein sein dürfte wegen des Verfalls am 26. und der Schein ja ziemlich nahe am Geld ist.

 

Prinzipiell kann es allerdings schon sein, dass ein OS sinkt obwohl das Underlying steigt. Gründe können u.a. sein:

1) Verfall naht und der Betrag von Theta ist größer als der Kursgewinn

2) Die Volatilität (Vega) bricht weg, das ist bei steigenden (insbesonder nach einem starken Abfall des Underlyingkurses)

 

Hoffe das hilft etwas.

 

Gruß

 

kernam

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Hey,

dankeschön.

Habe gerade gesehen, dass der Euro gegenüber dem Dollar doch noch nachgegeben hat.

Damit ich möglichst viel vom Kursanstieg des Basiswertes mitbekomme, sollte ich auf Optionsscheine setzen welche ein möglichst hohes Omega / Delta haben oder?

Also z.B. solche Scheine: http://www.onvista.de/optionsscheine/snapshot.html?ISIN=NL0009700962

Ich habe gelesen das Optionsscheine die nur im Zeitwert notieren sehr unsicher sind, da die Preisbildung nicht offen gelegt wird http://www.investor-verlag.de/basiswert-steigt-call-optionsschein-faellt/112963751/ .

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Chemstudent

EUR/USD heute:

post-8776-0-43907900-1302538406_thumb.png

Optionsschein heute:

post-8776-0-88057700-1302538425_thumb.png

 

Ich sehe weder einen steigenden EUR, noch ein anomales Verhalten des OS. Man beachte auch bitte die Uhrzeiten bei beiden Charts.

 

btw:

Wer nur auf ein Steigen / Fallen des Basiswertes setzen, und proportional daran partizipieren möchte, der ist bei OS falsch aufgehoben. (da bei OS vor allem die Vola eine starke Rolle spielt) Dem sind eher KO-Produkte zu raten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

hey,

ok jetzt sehe ich das auch.

mit ko Produkte meinste bestimmt knock-out Produkte oder?

Wie kann ich den vom Vega am besten profitieren?

Ich habe mir mal eine PDF Datei von der BNP-Paribas durchgelesen, dort stand durch die Optionen profitiert man überdurschnittlich an der Basiswertentwicklung.

Wieso sollen Optionsscheine dann nicht geeignet sein um vom steigen des Basiswertes zu profitieren?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Chemstudent

Wieso sollen Optionsscheine dann nicht geeignet sein um vom steigen des Basiswertes zu profitieren?

Weil sie mehreren Einflussfaktoren unterliegen, als nur der Basiswertentwicklung. kernam hatte das oben schon erwähnt. Ein großer Einflussfaktor ist die Volatilität. Sinkt diese, so werden Puts und Calls billiger, steigt die Volatilität, werden Puts und Calls teurer.

Dadurch sind mit Optionen (mit OS nur bedingt) auch Strategien möglich, die nicht auf eine definitive Basiswertentwicklung setzen, sondern auf die Volatilität. (bspw. Straddle)

Für einen allgemeinen Überblick über das Thema, verweise ich auf dieses PDF-File:

Handelsstrategien.pdf

 

Sofern du also nur auf eine Richtung (long / short) setzen willst, und an dieser proportional partizipieren möchtest, sind OS nicht geeignet, da du dir hiermit weitere Einflussfaktoren ins Boot holst. Knockt-Out-Produkte wären hier hingegen sinnvoller, da hier der Vola-Einfluss sehr gering bzw. gar nicht vorhanden ist.

Die eierlegende Wollmilchsau in Form eines Produktes das nicht KO gehen kann, einen aber dennoch ausschließlich an der Basiswertentwicklung partizipieren lässt, gibt es nicht.

 

Oder anders: Bei einem KO kannst du recht genau ermitteln, welchen Kurs er bei einem bestimmten Basiswertkurs aufweißt. Bei OS hingegen kannst du das nicht, ohne zusätzliche Annahmen zu den anderen Parametern treffen zu müssen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Mr.Price

Ok danke,

werde mir das PDF mal zu Gemüte führen.

Knock outs sind allerdings auch wieder ziemlich Riskant, da ab einer bestimmten Schwelle das Produkt wertlos wird.

Ich habe gelesen, das es bei Optionsscheinen wichtig ist das sie im Geld notieren, da so die Volatilität abnimmt.

Prinzipiell orientieren sich Optionsscheine doch schon am Basis-kurs, was man an der Euro Grafik ja auch sehr schön sehen konnte.

Naja beim FAZ-Börsenspiel habe ich es mit den Optionsscheinen auf Platz 3 geschafft.

Bevor ich es mit richtigem Geld versuche wollte ich hier noch mal nachfragen.

 

EDIT:

Habe im Testdepot mal diesen Optionsschein geordert, mal sehen wie der sich morgen im Vergleich zum DAX verhält.

http://www.onvista.de/optionsscheine/snapshot.html?ISIN=DE000DE46MH4

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Chemstudent

Knock outs sind allerdings auch wieder ziemlich Riskant, da ab einer bestimmten Schwelle das Produkt wertlos wird.

Wie gesagt: Es gibt keine eierlegende Wollmilchsau. Man kann nicht eine proportionale Partizipation mit dem "nicht ausgeknockt werden" zusammen haben. Entweder oder.

Sofern der Anleger genaue Vorstellungen vom TP und SL hat, ist das ohnehin irrelevant. Oder besser: Wenn er TP und SL genau kennt, dann muss er erst recht Produkte haben, die proportional zum Basiswert laufen.

 

Prinzipiell orientieren sich Optionsscheine doch schon am Basis-kurs, was man an der Euro Grafik ja auch sehr schön sehen konnte.

Habe ich nicht bestritten oder? Ich habe dich nur darauf hingewiesen, dass bei OS der Basiskurs eben nur ein Einfluss unter mehreren ist. Sofern du aber die anderen Einflüsse nicht abschätzen kannst bzw. willst, sondern nur auf diesen einen Einfluss setzen möchtest, sind OS das falsche Produkt, da du letztlich einfach hier die Hoffnung hast, dass die anderen Einflüsse sich während der Haltezeit nicht bemerkbar machen. Das kann so sein, muss aber nicht.

Es macht schlichtweg keinen Sinn auf mehrere Parameter zu wetten, wenn man eigentlich nur auf einen setzen will.

 

Als einfaches Beispiel kannst du durchaus obigen OS nehmen. Wenn wir bspw. von einem EUR/USD in einem Monat von 1,48 EUR ausgehen, so kannst du nicht ohne weiteres den Kurs des OS bei diesen Bedingungen vorhersagen. (und damit auch nicht den erwarteten Gewinn bzw. Verlust) Du musst stattdessen auch die Volatilität einschätzen.

Bei einem KO-Produkt hingegen könntest du recht gut den Kurs vorhersagen.

 

EDIT:

Habe im Testdepot mal diesen Optionsschein geordert, mal sehen wie der sich morgen im Vergleich zum DAX verhält.

http://www.onvista.d...IN=DE000DE46MH4

Stichwort: Zeitwert. Vergleich einfach mal die letzten paar Tage.

Du kannst auch so nette Spielerein wie den OS-Rechner von scoach nutzen, um dir die Einflüsse deutlicher zu machen:

http://www.scoach.de/DE/Showpage.aspx?pageID=153&is_ISIN=DE000DE46MH4&DerivativeTypeName=Optionsschein

 

Für ein einfaches proportionales partizipieren am Basiswertkurs sind OS schlichtweg nicht gemacht. Für andere Strategien hingegen können sie vielleicht brauchbar sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

ah ok.

Die Volatilität hat also einen doch recht großen Einfluss.

Habe die mal auf 0 gesetzt und der Optionsschein verlor 100% an Wert!

Also Volatilität heißt ja eigentlich nur, dass der Basiskurs im Wert schwankt, bzw. hektische Marktphasen zu erwarten sind.

http://www.godmode-trader.de/nachricht/Implizite-Volatilitaet-Deshalb-so-wichtig-fuer-Trader-von-Options-und-Optionsscheinen-,a738752.html

Wer setzt die Volatilität fest, bzw. wo kann ich Prognosen oder Daten dazu außer am Optionsschein selbst entnehmen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

 

Wer setzt die Volatilität fest, bzw. wo kann ich Prognosen oder Daten dazu außer am Optionsschein selbst entnehmen?

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Implizite_Volatilit%C3%A4t

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

ok also kann man sagen das bei steigenden Aktienkursen die Volatilität fällt und bei sinkenden Kursen die Volatitlität steigt (laut Wikipedia)?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Hallo Mr.Price ,

 

Naja beim FAZ-Börsenspiel habe ich es mit den Optionsscheinen auf Platz 3 geschafft.
Da würde ich mal sagen: Glück gehabt.

 

Gerade die Hebelprodukte machen imho solche Börsenspiele völlig zur Lachnummer.

Ich kann dir leicht Papiere mit astronomischen Hebeln zeigen, da bin ich dann - wenn es klappt - auch ganz oben dabei, und wenn nicht, ist es auch nicht schlimm, ist ja nur Spielgeld.

 

Habe die mal auf 0 gesetzt und der Optionsschein verlor 100% an Wert!
Eine Vola(tilität) von Null bedeutet, dass sich der Basiswert überhaupt nicht mehr bewegen wird (in der Praxis wohl unmöglich, vielleicht überfordert diese Null sogar die ein oder andere Formel, sprich: dividided by zero).

Und wenn der von dir betrachtete Optionsschein mit Vola Null auch auf Null fällt, vermute ich mal, dass er aktuell aus dem Geld notiert. :thumbsup:

Je weiter sich ein Optionsschein im Geld befindet, um so unbedeutender wird die Vola.

 

ok also kann man sagen das bei steigenden Aktienkursen die Volatilität fällt und bei sinkenden Kursen die Volatitlität steigt (laut Wikipedia)?

Das stimmt so pauschal sicher nicht, es kann auch (gemächliche) Kursrückgänge mit trotzdem abnehmender Vola geben. Oder aber ein Kurssprung nach oben - etwa ein Übernahmeangebot - mit gleichzeitig steigender Vola.

 

Die Faustregel basiert darauf, dass es Crashs meist nur nach unten gibt (und Crash=steigende Vola).

 

MfG Stefan

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

hehe okey,

habe gerade meine Bücher von HSBC trinkaus erhalten.

Dort ist das wirklich alles sehr gut erklärt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von DS17

Hallo,

 

Ich versuche gerade mich in Knock-Outs bzw. Mini-Futures einzuarbeiten. Dazu habe ich - jetzt nur mal zum Test ohne Chartanalysen etc. - Knock-Outs auf den Dax für mein Musterdepot "gekauft".

Gerade ist der aktuelle Stand vom Dax so:

Dax

7.166,51

+19,95 Punkte / +0,28%

 

Ein Screen von meinen beiden Knockouts ist im Anhang.

Ich bin long gegangen, das heißt, dass es logisch ist, dass das 1. Zertifikat steigt.

Warum aber steigt nur das Turbo long Zerti., dafür aber nicht der "X-Dax" long?

Beide Orderarten sind doch schließlich gleich (beide long), oder?

 

 

Freundliche Grüße,

 

DS

post-16220-0-98199600-1302861875_thumb.png

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Hallo,

 

Ich versuche gerade mich in Knock-Outs bzw. Mini-Futures einzuarbeiten. Dazu habe ich - jetzt nur mal zum Test ohne Chartanalysen etc. - Knock-Outs auf den Dax für mein Musterdepot "gekauft".

Gerade ist der aktuelle Stand vom Dax so:

Dax

7.166,51

+19,95 Punkte / +0,28%

 

Ein Screen von meinen beiden Knockouts ist im Anhang.

Ich bin long gegangen, das heißt, dass es logisch ist, dass das 1. Zertifikat steigt.

Warum aber steigt nur das Turbo long Zerti., dafür aber nicht der "X-Dax" long?

Beide Orderarten sind doch schließlich gleich (beide long), oder?

 

 

Freundliche Grüße,

 

DS

 

 

Quelle Onvista

 

Knock-Out-Schwelle erreicht: ja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von DS17

Hallo,

 

Ich versuche gerade mich in Knock-Outs bzw. Mini-Futures einzuarbeiten. Dazu habe ich - jetzt nur mal zum Test ohne Chartanalysen etc. - Knock-Outs auf den Dax für mein Musterdepot "gekauft".

Gerade ist der aktuelle Stand vom Dax so:

Dax

7.166,51

+19,95 Punkte / +0,28%

 

Ein Screen von meinen beiden Knockouts ist im Anhang.

Ich bin long gegangen, das heißt, dass es logisch ist, dass das 1. Zertifikat steigt.

Warum aber steigt nur das Turbo long Zerti., dafür aber nicht der "X-Dax" long?

Beide Orderarten sind doch schließlich gleich (beide long), oder?

 

 

Freundliche Grüße,

 

DS

 

 

Quelle Onvista

 

Knock-Out-Schwelle erreicht: ja

 

War soweit ich noch weiß auch ein 600er Hebel.

Ist ja eigentlich das logischte was man zuerst nachschauen sollte. Und drangedacht hab ich nicht.

Dankeschön.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Hey,

ich bins mal wieder.

Im Buch der HSBC Trinkaus steht, dass das Omega den Anstieg eines Optionsscheines ausdrückt.

"Beispiel: Ein Anleger erwirbt call auf DAX. Briefkurs 8.17 Bezugsmenge: 0,01 Basiskurs: 6400 Stand des Daxes bei 6590,50.

Omega: 5.27 und dann steht da verändert sich der Dax also um 1% steigt der Kurs des OS um 5.27"

Volatilität haben sie da nicht aufgeführt?!

Wenn das Omega das wirklich aussagt, warum steigt diese Option dann nicht um ihren Omega wert?

Das hat was mit der Vola zu tun oder?

Stimmt das Beispiel aus dem Buch der Bank also nur, wenn ich einen OS kaufe, der bereits über seinem Basiskurs notiert?

Weil bei diesem OS, stimmt das ja nicht, also das Verhältnis zwischen Omega und Anstieg: http://www.godmode-trader.de/profil/aktie/instrumentId/4994737

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Hallo Mr.Price,

 

Omega: 5.27 und dann steht da verändert sich der Dax also um 1% steigt der Kurs des OS um 5.27"
Die 5,27 sind aber auch nur Prozent, war dir das klar?

 

Volatilität haben sie da nicht aufgeführt?!
Nee, warum auch? Es wird theoretischerweise angenommen, dass die Vola gleich bleibt. Und dann beschreibt das Omega genau den Hebel, Sprich: um das Wievilefache verändert sich der OS im Vergleich zum Basiswert (alles in %).

 

Beispiel: Omega 4

Basiswert steigt um 1,2% ->> OS steigt um 4 * 1,2% = 4,8%

Basiswert fällt um 2,3% --> OS fällt um 4 * 2,3% = 9,2%

 

Wenn das Omega das wirklich aussagt, warum steigt diese Option dann nicht um ihren Omega wert?
In deinem Link kann ich gar kein Omega finden, oder? Der dort angegebene Hebel (von aktuell 101,10) ist etwas anderes. Wie hoch ist denn deiner Meinung nach bei diesem OS das Omega? (laut Onvista ist es aktuell 23,203)

 

MfG Stefan

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Hey,

das Omega meines OS beträgt: 23.203 siehe: http://www.onvista.de/optionsscheine/snapshot.html?ISIN=DE000DB9R9T9

Das bedeutet doch, dass der OS um 23.203 * 0,44 (Dax anstieg) = 10,2% hätte ansteigen müssen.

Tatsächlich ist er jedoch um 5,41% gefallen.

Da er gefallen ist muss die Volatilität gefallen sein oder? Wo kann ich sehen, ob sich die Volatilität im vergleich zum Vortag verändert hat.

Der Optionsschein hat eine Moneyness von 0,9, damit ist er aus dem Geld und besitzt keinen inneren Wert, da der Baispreis zum Dax bei 7650 Zählern liegt oder?

Muss der Optionsschein damit er vom Anstieg des Basiswertes profitiert, wie im Bsp. von der HSBC Trinkaus im Geld liegen? Also der Basiswert muss dabei bei weniger als des aktuellen Wertes liegen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Hey,

das Omega meines OS beträgt: 23.203 siehe: http://www.onvista.de/optionsscheine/snapshot.html?ISIN=DE000DB9R9T9

Das bedeutet doch, dass der OS um 23.203 * 0,44 (Dax anstieg) = 10,2% hätte ansteigen müssen.

Tatsächlich ist er jedoch um 5,41% gefallen.

Da er gefallen ist muss die Volatilität gefallen sein oder? Wo kann ich sehen, ob sich die Volatilität im vergleich zum Vortag verändert hat.

Der Optionsschein hat eine Moneyness von 0,9, damit ist er aus dem Geld und besitzt keinen inneren Wert, da der Baispreis zum Dax bei 7650 Zählern liegt oder?

Muss der Optionsschein damit er vom Anstieg des Basiswertes profitiert, wie im Bsp. von der HSBC Trinkaus im Geld liegen? Also der Basiswert muss dabei bei weniger als des aktuellen Wertes liegen?

1. Zeit berücksichtigen. Die Angabe des DAX-Anstiegs bezieht sich auf die Kursentwicklung von 9 Uhr bsi 17.45 Uhr. Der OS hingegen wird von 8-22 Uhr gehandelt.

Die DB Dax-Indikation hat in dieser Zeit 0,20% zugelegt.

2. Zeitwert nicht vergessen (Derzeit - 0,01 EUR / Tag)

3. Volaeinfluss berücksichtigen (Was der Emittent jederzeit für eine Vola annimt, wirst du wohl kaum Erfahren. Allerdings gibt's einen Vola-Index für den Dax, siehe hier)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

naja aber ob das die von mir errechneten 10% ausmacht?

Ich meine dann wäre er ja ohne Dax Ansteig um 15% gefallen^^.

Habe nun mal weitergelesen.

Also damit der OS am Basiswert teilnimmt, brauche ich eine niedrige vola, also muss ich einen OS mit möglichst kleinem Vega kaufen, meist kurz vor Ende des OS.

Der Optionsschein sollte im Geld liegen, ein geringen Spread und ein hohes Omega aufweisen.

Delta sollte nahe 1 sein.

Meine Frage, habe ich das richtig rausgelesen, und sind das somit die Faktoren die gebraucht werden um möglichst vom Anstieg des Basiswertes zu profitieren?

 

Dann habe ich noch eine Frage, der im vorherigen Post verlinkte Optionsschein schwanke ja recht starkt, immer um etwa 1ct.

Ist es möglich z.B. mit Flatex die OS zu einem Preis von 0,69 ct zu kaufen und dann sofort wieder für 70 ct zu verkaufen?

Lässt sich das immer wiederholen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

 

 

Dann habe ich noch eine Frage, der im vorherigen Post verlinkte Optionsschein schwanke ja recht starkt, immer um etwa 1ct.

Ist es möglich z.B. mit Flatex die OS zu einem Preis von 0,69 ct zu kaufen und dann sofort wieder für 70 ct zu verkaufen?

Lässt sich das immer wiederholen?

 

Wenn Du einen Verkäufer für 0,69 findest

Wenn Du einen Käufer für 0,70 findest

 

Ja, läßt sich beliebig oft wiederholen (theoretisch).

 

 

Da Verkäufer/Käufer beim OS Handel als jeweilige Gegenpartei in 99,99999% identisch sind (Emittent) und dieser sich wohl eher nicht von Dir oder anderen über den Tisch ziehen lassen wird, wirst Du wohl Schwierigkeiten haben dein Vorhaben real umzusetzen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Hallo Mr. Price,

 

Ist es möglich z.B. mit Flatex die OS zu einem Preis von 0,69 ct zu kaufen und dann sofort wieder für 70 ct zu verkaufen?

Lässt sich das immer wiederholen?

Ja, natürlich (nichts anderes macht übrigens der Emittent im Direkthandel).

 

Aber dass du zum Briefkurs kaufen, aber zum Geldkurs verkaufen musst, ist dir klar,oder? Da hat der Emittent den entscheidenden Vorteil, denn bei ihm ist es genau andersherum. :lol:

 

So ganz verstehe ich aber noch nicht, was du eigentlich vor hast. Wie lange willst du denn jeweils investiert bleiben?

 

Bei Intradayzocks spielt jedenfalls die Vola (von der du ja immer sprichts) in der Regel keine große Rolle. Entscheidender ist da imho die Basiswertveränderung, denn die Vola verändert sich nicht so schnell. Und wenn du das doch erwartest, dann spekulierst du imho nicht auf den Basiswert, sondern auf die Vola. Willst du das? Wenn ja, dann bist du wohl bei tief aus dem Geld stehenden OS richtig.

 

MfG Stefan

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

naja aber ob das die von mir errechneten 10% ausmacht?

Ich meine dann wäre er ja ohne Dax Ansteig um 15% gefallen^^.

Um 10% wäre er gefallen. Der Anstieg betrug 0,2%.

Und warum glaubst du, würde die Vola nicht so viel ausmachen? Wie gesagt: Nutze mal ein OS-Rechner und spiele etwas rum, dann bekommst du ein Gefühl dafür. (Oder schau dir das Vega an.)

Ein Beispiel wäre auch der 12.04.2011. Hier stieg die Vola (näherungsweise durch den VDAX ausgedrückt) recht deutlich. Die DB Dax-Indikation verlor an diesem Tag rund 0,68% (ggü. Eröffnungskurs) . Der Schein müsste daher (bei ungefähr gleichem Omega) mehr als 15% verloren haben. (und das ohne Zeitwertsverlust).

Tatsächlich aber hat er nur ca. 5,7% verloren (Schlusskurs ggü. Eröffnungskurs), und das inkl. Zeitwertsverlust.

 

Je nach Eigenschaften des OS kann die Vola durchaus - auch intraday - eine große Rolle spielen.

 

Habe nun mal weitergelesen.

Also damit der OS am Basiswert teilnimmt, brauche ich eine niedrige vola, also muss ich einen OS mit möglichst kleinem Vega kaufen, meist kurz vor Ende des OS.

Der Optionsschein sollte im Geld liegen, ein geringen Spread und ein hohes Omega aufweisen.

Delta sollte nahe 1 sein.

Meine Frage, habe ich das richtig rausgelesen, und sind das somit die Faktoren die gebraucht werden um möglichst vom Anstieg des Basiswertes zu profitieren?

Eine konstante Vola tuts auch. Kurz vor Ende der Laufzeit hast du übrigens einen recht großen Zeitwertverlust.

Aber wie gesagt: Um die Bewegung des Basiswertes nahezu proportional mitzumachen, sind OS nicht geeignet. Wer auf mehrere Parameter wettet, hat auch mehrere Risiken / Chance. Das kann dazu führen, dass du mehr gewinnst, als die Kursentwicklung des Basiswerts bewirken würde, aber sich eben auch ins Gegenteil verkehren.

 

Dann habe ich noch eine Frage, der im vorherigen Post verlinkte Optionsschein schwanke ja recht starkt, immer um etwa 1ct.

Ist es möglich z.B. mit Flatex die OS zu einem Preis von 0,69 ct zu kaufen und dann sofort wieder für 70 ct zu verkaufen?

Lässt sich das immer wiederholen?

Ja, das ist möglich. Wenn da der Spread nicht wäre...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Hey,

Das ich zum Briefkurs kaufe und zum Geldkurs verkaufe, ist mir klar.

Z.B. war ein OS Freitag extremen schwankungen unterworfen, so dass ich etwa 1ct Gewinn pro Aktion gemacht hätte

Bei 1000 OS pro Order lohnt sich das dann schon.

Ich möchte das Geld kurzfristig anlegen (1-2 Tage, order können aber auch stündlich ausgeführt werden), da ich demnächst Ferien habe, kann ich dann auch direkt agieren.

Orientieren soll der OS sich am Basiswert, ich spekuliere auf den Basiswert nicht auf die Vola.

Der im vorherigen Post angesprochene OS war da wohl nicht geeignet, da er aus dem Geld war oder? http://www.onvista.de/optionsscheine/snapshot.html?ISIN=DE000DB9R9T9

Also kaufe ich für mein Vorhaben am besten OS die im Geld stehen und ein gutes Omega aufweisen oder?

 

Knock out Produkte kommen für mich nicht infrage, da mir das Verlustrisiko zu hoch ist, Optionsscheine kann ich ja immer noch schnell wieder verkaufen und mache dann z.B. "nur" 30% Verlust...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden