Sapine Donnerstag um 15:16 In der ersten Zeit hatte er eine deutlich niedrigere Duration als heute. Ich wüsste keinen Grund warum er ausgerechnet 2020 die Laufzeiten ausgedehnt haben sollte. Es lässt sich nicht so einfach übertragen, weil er nicht nur flexibler ist sondern dies auch nutzt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Donnerstag um 15:20 vor 1 Minute von Sapine: In der ersten Zeit hatte er eine deutlich niedrigere Duration als heute. Ich wüsste keinen Grund warum er ausgerechnet 2020 die Laufzeiten ausgedehnt haben sollte. Es lässt sich nicht so einfach übertragen, weil er nicht nur flexibler ist sondern dies auch nutzt. Ja, stimmt auf jeden Fall. Mir ging es darum vielleicht aufzuzeigen, wie es aussieht, wenn wir HEUTE so einen Aktienmarkt Crash wie damals bei Corona hätten, und er solche Anleihen nutzt, wie er sie auch derzeit eben im Portfolio hat. Wenn morgen der Crash da wäre, wäre das Portfolio eben mit seinen Anleihen, Ratings und Durationen so, wie es derzeit aussieht. Da müsste man meine drei Beispielanleihen doch gut nutzen können, um eine Vorstellung zu bekommen, wie sich es dort auswirkt (um auf die Argumentation von @Puppi zuzugehen). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malwas Donnerstag um 15:34 vor 4 Stunden von Puppi: Chart samt Volatilität sprechen klar dagegen und speziell bei Anleihefonds kann man das Risiko eigentlich gut abschätzen rein anhand Volatilität. Anleihenmärkte sind extrem effizient...noch effizienter als Aktienmärkte. Verstehe. Also haben L&G Emerging Markets Government Bond (USD) 0-5 Year Screened (EUR Hedged) (IE000MINO564) Deka Deutsche Börse EUROGOV Germany 3-5 UCITS ETF (DE000ETFL193) Xtrackers EUR High Yield Corporate Bond UCITS ETF (LU1109942653) alle so ziemlich das gleiche Risiko? Sind alle Risikoklasse 2 mit sehr ähnlicher Volatilität. Jetzt kein todsicherer Risikoklasse 1 Fonds wie Amundi Floating Rate EURO Corporate 1-3 UCITS ETF (LU1681041114), aber eben auch kein riskanter Risikoklasse 4 Fonds wie iShares eb.rexx Government Germany 10.5+yr UCITS ETF (DE000A0D8Q31), der quasi auf einem Niveau mit einem Aktienfonds ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi Donnerstag um 15:46 · bearbeitet Donnerstag um 15:47 von Puppi vor 13 Minuten von Malwas: Also haben L&G Emerging Markets Government Bond (USD) 0-5 Year Screened (EUR Hedged) (IE000MINO564) Deka Deutsche Börse EUROGOV Germany 3-5 UCITS ETF (DE000ETFL193) Xtrackers EUR High Yield Corporate Bond UCITS ETF (LU1109942653) alle so ziemlich das gleiche Risiko? Sind alle Risikoklasse 2 mit sehr ähnlicher Volatilität. Ähh....nein. Was hatten wir gerade geschrieben hier?...dass man keine kurzen Zeiträume betrachten sollte, in denen nicht viel passiert ist an Krisen. Vielleicht hilft es dir, Chart und Zahlen hier anzusehen:, https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/LU1109942653,DE000ETFL193 Achte auf die 10-Jahes-Vola. PS: Auf die SRI Risikoklasse bitte nicht viel geben. Die ändert sich je nach (leider zu kurz betrachtetem Volatilitäts-Zeitraum). Kurzum ist sie meist für den Eimer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Donnerstag um 16:02 · bearbeitet Donnerstag um 16:10 von satgar vor 22 Minuten von Puppi: PS: Auf die SRI Risikoklasse bitte nicht viel geben. Die ändert sich je nach (leider zu kurz betrachtetem Volatilitäts-Zeitraum). Kurzum ist sie meist für den Eimer. Bin ich absolut bei dir, was ich ziemlich ernüchternd finde. Naive Anleger würden Fonds mit gleicher SRI Einstufung sicherlich dem gleichen Risiko zuordnen. Das muss aber ganz gewiss nicht so sein. Bei den OIF wurde das zuletzt am offensichtlichsten. Beim nächsten Crash dürften wir das dann auch bei solchen Fonds, wie hier diskutiert, erleben. Die Aktien ETFs werden auch mindestens eine Stufe herauf rücken, und der ein oder andere Anleihenfonds auch. Der jetzt in risikoarmen 2 zu sein scheint, aber doch eher in die 3 (oder gar 4?) gehört. Die Risiken kommen ja auch aus unterschiedlichen Richtungen. Bei Staatsanleihen Deutschlands rühren die nur vom Zinsänderungsrisiko her. Daher kommt die Volatilität, Kurseinbruch und letztlich SRI Einstufung (sofern im SRI Betrachtungszeitraum eingetreten). Bei Unternehmensanleihen kommt das Risiko aus zwei Richtungen: dem der wirtschaftlichen Solidität der Unternehmen in der Krise und einer möglichen Zinsänderung. Hat beides im SRI Betrachtungszeitraum keine wesentliche Rolle gespielt, sehen die harmlos aus. Die Spreu vom Weizen trennt sich anhand der Inhalte der Fonds erst dann, wenn sich eines der Risiken realisiert hat. Oder beide. vor 34 Minuten von Malwas: todsicherer Risikoklasse 1 Fonds wie Amundi Floating Rate EURO Corporate 1-3 UCITS ETF (LU1681041114) Den würde ich mit seinen 70% bankanleihen, trotz der SRI 1, nicht mit einem Geldmarktfonds wie dem Xtrackers Overnight swap vergleichen wollen. Meiner Meinung nach, hat auch dein genannter Fonds ein höheres Risiko als typisches Tagesgeld und Geldmarkt, trotz SRI 1. Das sieht man auch, wenn man beide wieder über den Corona März 2020 hinüber vergleicht. Die SRI Einstufung passt hier einfach nicht zusammen mMn. Der ist mitnichten todsicher. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 Donnerstag um 16:12 vor 21 Stunden von Sapine: https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/tabelle/isins/AT0000A347R1,DE000A0MYQX1,IE00B3F81R35,LU0478205379,LU0290358497 Was spricht für den ishares ETF, wenn die Performance mit dem FIO nahezu identisch ist? Der ishares weist ein Währungsrisiko aus, das FIO nicht - spricht das nicht gegen den ishares? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Donnerstag um 16:16 vor 1 Minute von radler2: Währungsrisiko Woher nimmst du das? Der Fonds selbst hat eine EUR Tranche. Hat er in sich viele Anleihen, die nicht auf EUR lauten? Und im Factsheet steht beim ishares auch, dass er in EUR lautende Unternehmensanleihen meint. wie kommst du aufs Währungsrisiko beim ishares Core € Corporate ETF? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 Donnerstag um 16:31 Hmm, den verschwurbelte Satz im Basisinformationsblatt hab ich falsch verstanden. Trotzdem: Was spricht für den ishares? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi Donnerstag um 17:26 · bearbeitet Donnerstag um 17:32 von Puppi vor einer Stunde von satgar: vor 1 Stunde von Puppi: Auf die SRI Risikoklasse bitte nicht viel geben. Die ändert sich je nach (leider zu kurz betrachtetem Volatilitäts-Zeitraum). Kurzum ist sie meist für den Eimer. Bin ich absolut bei dir, was ich ziemlich ernüchternd finde. Naive Anleger würden Fonds mit gleicher SRI Einstufung sicherlich dem gleichen Risiko zuordnen. Das muss aber ganz gewiss nicht so sein. Bei den OIF wurde das zuletzt am offensichtlichsten. Das mit der OI-Sache hatte @Sapineja vorher angesprochen - das ist eine Variante dieses Problems mit der SRI-Risikoklasse. Das Thema wäre eigentlich einen eigenen Thread wert, weil das glaube ich einige (unerfahrene) Anleger immer noch nicht wissen - wie auch - eigentlich sollte es ja nicht so sein, dass man da ins verdeckte Messer laufen kann. Otto-Normal-Anleger sollte sich einigermaßen verlassen können, was diese Einstufung sagt. Oberpeinlich für die Fondsindustrie. Das Kernproblem bei dieser SRI-Einstufung ist nicht nur, dass rein die Volatilität benutzt wird, sondern, dass sie nur die Vola der letzten, kurzen Zeit heranzieht (soweit ich weiß tatsächlich nur die letzten 12 Monate) je nach Fonds - bei sehr neuen Fonds noch kürzer, da ja nicht viele Daten vorhanden sind). Dann kommen eben so seltsame Sache dabei heraus bzw. es ändern sich tatsächlich die Risikostufen auch manchmal ziemlich schlagartig (nach dem Corona Crash und nach der Zinswende war das z.B. so, dass etliche Fonds plötzlich riskanter wurden, die vorher als ziemlich "sicher" galten). DAHER BITTE NIE BLIND AUF DIE SRI-RISIKOKLASSE VERLASSEN! Das kann böse ins Auge gehen. 10-Jahres-Vola samt am besten einer fetten Krise (Corona-Crash z.B.) wäre gut, wenn da Daten vorliegen. Falls das nicht geht, muss man den Inhalt der Fonds genau ansehen. Bei aktiven Fonds, die ständig "herumwechseln" ist das natürlich nicht so einfach. @satgar Ähnlich gefährlich sind ja die Basis-Infoblätter der Fonds mit ihren "Stress-Szenarien". Kannst du dich erinnern, als ich das mal aufgezeigt hatte an Beispielen verschiedener Anbieter mit fast identischen Fonds? - Auch da können unerfahrene Anleger voll ins Messer laufen, wenn sie manchen "Risiko-Einschätzungen" blind glauben, ohne genauer hinzusehen oder wirklich "lernen", was sie da kaufen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Donnerstag um 17:31 vor 2 Minuten von Puppi: Ähnlich gefährlich sind ja die Basis-Infoblätter der Fonds mit ihren "Stress-Szenarien". Kannst du dich erinnern, als ich das mal aufgezeigt hatte an Beispielen verschiedener Anbieter mit fast identischen Fonds? - Auch da können unerfahrene Anleger voll ins Messer laufen, wenn sie manchen "Risiko-Einschätzungen" blind glauben, ohne genauer hinzusehen oder wirklich nachzusehen, was sie da kaufen. Ja, erinnere ich mich gut. Ich finde es wirklich bedauerlich. Da gibt es schon Info Blätter noch und nöcher. Priip, KID, basisinformationsblatt und wie es alles heißt. Und am Ende ist es dann doch nicht verlässlich. Ich find das echt enttäuschend. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron Donnerstag um 19:49 vor 11 Stunden von satgar: - schwer zu kaufen. Bei welchem Broker geht der überhaupt kostenlos in Kauf und Verkauf? Den Theasurier gibt es als Sparplan bei der comdirect. Bei normalen Ordern fallen die 2,90 Clearstream-Gedenk-Gebühren an. Also nicht für Mini-Stückelungen geeignet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ohnePeil Freitag um 05:36 Eine doofe Frage: Als wir den FIO gekauft haben, gab es ja die Möglichkeit einer Rücknahmegebühr noch nicht. Können die so etwas nachträglich (für bereits gekaufte Anteile) einführen? In dem Fall würde ich vermutlich die Anteile, die ich bereits im Depot habe, verkaufen. Falls das nur für zukünftige erworbene Anteile gilt, dann kaufe ich einfach spätestens nach dem genannten Datum im März keine Anteile mehr. LG ohnePeil Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi Freitag um 08:42 · bearbeitet Freitag um 08:48 von Puppi vor 3 Stunden von ohnePeil: Können die so etwas nachträglich (für bereits gekaufte Anteile) einführen? Ja. vor 3 Stunden von ohnePeil: Falls das nur für zukünftige erworbene Anteile gilt, dann kaufe ich einfach spätestens nach dem genannten Datum im März keine Anteile mehr. Das klappt nicht. Du müsstest auf den kompletten Bestand die Rücknahmegebühr zahlen. Soweit mir bekannt, haben Anleger eine Frist von meist ein bis drei Monaten, um nach Bekanntgabe der Aktivierung der Rücknahmegebühr die Anteile noch kostenlos zurückzugeben. Also keine Panik. Unsympathisch finde ich es trotzdem. Aber vielleicht kommt es eh nie dazu. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ohnePeil Freitag um 13:44 Danke für die Erklärung. Weitere Anteile werde ich dann wohl nicht mehr kaufen. Ich erwäge auch, die Anteile die ich bei der FNZ-Bank habe in nächster Zeit zurückzugeben, weil man sie dort nicht über die Börse los wird (nur Rückgabe an die KAG). LG ohnePeil Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Freitag um 14:26 Ich sehe bisher keine Notwendigkeit an meiner Anlageentscheidung mit dem FIO etwas zu ändern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag