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wertomat

Die beste Krankenversorgung als gesetzlich Versicherter bekommen.

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DancingWombat
vor 14 Stunden von wertomat:

 

Wie geht das denn: Angenommen, ich zahle aus eigener Tasche für einen Arztbesuch 400 Euro. Meinst Du, ich kann mir jetzt einen Teil davon von meiner GKV ersatten lassen?

Was ich meinte sind die Extraleistungen die manche GKV bezuschussen (Z.B. Zahnreinigung, Akupunktur...). 

 

vor 14 Stunden von wertomat:

Das ist dieses „Kostenerstattungsprinzip“, oder? Kann ich das mir meiner GKV auch für einzelne Ärzte und Behandlungen ausmachen, oder gibt es da ein „ganz oder gar nicht? Geht das in allen GKV?

Meineswissens nur ganz oder gar nicht. Bin selbst aber nicht mehr in der GKV. 

 

 

vor 14 Stunden von wertomat:

 

Wie geht  das denn überhaupt: 

Einfach bei der Rezeption vom Krankenhaus fragen „Was kostet es, wenn ich möchte, wenn Herr XXX mich operiert?

Kann es da überhaupt eine halbwegs Klare Antwort geben?

Wenn du Glück hast bekommst du eine ungefähre Indikation. Da man aber vorher nicht weiß wie die OP läuft und was genau nötig ist kann man keinen genauen Preis vorab nennen. 

 

vor 14 Stunden von wertomat:

Oder sind selbst geo´planbte Operationen so, dass es z.B, zwischen 4000 und 20.000 Euro kosten kann und man es vorher nicht weiuss, und dann halt einfach himnterher die Rechnung bekommt.

Eher so. Zudem gilt die Vereinbarung nicht nur für die OP, sondern auch für die Tage danach wo du noch im Krankenhaus bist. 

vor 14 Stunden von wertomat:

Für mich fühlt es sich auch etwas komisch an, den „Typem mit dem dicken Portemonnaie, der besser behandelt werden möchte“ zu spielen, aber vermutlich ist das für viele Menschen im Gesundheitssystem total normal?

Ich glaube das ist schon normal. Privatleistungen gab es ja schon immer bzw. sehr lange. Gefühlt wird das einfach mehr weil die GKV immer wieder Leistungen streichen oder so unattraktiv vergüten das viele Ärzte das für gesetzlich versicherte nicht mehr anbieten. 

 

vor 14 Stunden von wertomat:

 

 


__________________________

 

Ich habe mich jetzt mal selbst durch die Versicherungs-Optionen gegooglet.

Hier die Ergebnisse (ich schreibe die auch, damit ich Hinweise bekomme, wenn ich was grobes übersehen habe)

 

1.In eine andere gesetzliche KK wechseln:

Ich zahle den Höchst-Tarif von in der Novitas BKK 400 Euro im Monat = 4800 Euro im Jahr, die anderen sind alle ähnlich teuer.

Wenn mimir jetzt Ostheopathie wichtig wäre: da zahlen die besten GKV z.B. OStheopathie bis zu 210 €/Jahr (maximal 90 %).

Kann man machen, aber ca. 200 Euro im Jahr sind jetzt auch nichts, wofür sich viel Aufwand lohnt.

Dafür gibts bei der Wechsel der GKV vermutlich keine Abfraghen nach Vorerkrankungen etc.?

Korrekt. Das sind vergleichsweise kleine Beträge. 

 

 

vor 14 Stunden von wertomat:

 

 

2.Ambulante Zusatzversicherungen 

Die wurden hier ja viel genannt.

Wenn ich es richtig sehe, zahle ich entsprechend dem Link von @Nostradamus  https://www.versicherung-online.net/zusatzversicherung-privatpatient-vergleich-676/#tarifvergleich  (wie Arag 182) will 170 Euro im Monat = 2000 Euro / Jahr.

Aber da ist z.B. Wahlarzt noch gar nicht drin?

Da muss man schon viel krank werden, damit sich das rentiert?

Wenn ich das auf z.B. 40 Jahre „Restlebenszeit“ hochrechne (und im Alter werden die Arztbesuche ja vermutlich mehr) habe ich Gesamtkosten von ca. 100.000 Euro.

Das ist natürlich jetzt stark über den Daumen gepeilt, aber ich vermute, da kann man sogar als Selbstzahler oft günstiger durchkommen?

Wenn du die Leistungen wenig brauchst sicherlich. 

 

 

vor 14 Stunden von wertomat:

 

Interessant finde ich die Heilpraktiker-Versicherungen, da mich das derzeit betrifft:

Eine Physiotherapeutin, zu der ich gerne gehen mölchte, schrieb mir letztens "falls Sie eine Heilpraktikerzusatzversicherung haben, könnte ich auch über diese abrechnen“

Nennt sich Osteopathie. 

 

vor 14 Stunden von wertomat:

Ein Beispiel aus dem Check-24 Vergleich wäre hier die Gothaer für 20 Euro / Monat = 240 Euro im Jahr : Erstattet wird  80% bis 1000 Euro erstattet bekommen.

Wenn ich abschätzen kann, dass ich viel Physio benötigen werde, kann das sinnvoll sein.

Das ist der Punkt. 1000€ sind etwa 10 Stunden. Für eine Kleinigkeit OK, für was größeres reicht das eben nicht. 

 

vor 14 Stunden von wertomat:

Allerdings: Zählt eine bereits diagnostizierte Arthrose oder eine Fußfehlstellung bereits als chronische Krankheit, und würde es da Probleme beim Abschluss geben, auch wenn bisher noch keine Heilpraktiker oder Physiotherapeuten verordnet wurden?

Du musst siebGesundheitsfragen die gestellt werden korrekt beantworten. Das kann durchaus ein Thema sein, muss aber nicht. Es kommt drauf an. 

 

vor 14 Stunden von wertomat:

 

@Rotenstein

Also in den meisten Städten gibt es für gute Fachärzte fast immer Wartzeiten als gesetzlich Versicherter von 6-8 Wochen.

Für Privat versicherte sind die Wartezeiten deutlich kürzer.

Das kürzere Wartezeiten eine schnellere Behandlung und damit auch oft (da die Krankheiten sich nicht noch über Wochen weiter verstärkt hat) bessere Gesundheit zur Folge haben, ist doch offensichtlich.

Es ist ja noch mehr. Der GKVler geht zum Facharzt und ist nach 5min wieder raus (bei vielen, sicherlich nicht allen). Der Privatpatient wird mitunter auch gründlich untersucht, insgesamt besser (umgänglich) beraten und man bespricht welche Optionen medizinisch bestehen ohne in den Grenzen der GKV zu denken. Das ist sicherlich nicht immer und überall so, aber trotzdem auch nicht soo selten. 

 

 

vor 14 Stunden von wertomat:

Ja, es ist schwer zu sagen, wer der beste Arzt für eine bestimmte Krankheit ist.

Allerdings:

Sowas findet man schnell raus wenn es einen betrifft. Selbst Google alleine bringt eine schon deutlich weiter. 

 

vor 14 Stunden von wertomat:

1.Bei mir akutell lese ich mich z.B: in Bücher zu meinen gesunndheitlichen Problemen ein, und stelle fest, dass die Autoren in der Regel gar keine gesetlich Versicherten nehmen. Kann Zufall sein, ist aber gerade meine Wahrnehmung:

Korrekt. Das müssen nicht unbedingt die besten sein aber zumindest hat sich so jemand einen gewissen Namen erarbeitet. 

 

vor 14 Stunden von wertomat:

2.Um zumindest die genauen Schwerpunkte (z.B. ein Orthoipäde mit Schwerpunkt Füße) eines Arztes einschätzen zu können, hilft wenn es keine Empfehlungen im Bekanntenkreis gibt oft ein Blick auf die Website: Doch die Kassen-Ärzte haben überhaupt keine Websites. Damit landet die Google-Suche bei Privatärzten. Eine andere Suche nach Ärzten mit Schwerpunkten ist mir nicht bekannt.

Am besten fragst Du deinen Arzt zu wem er gehen würde wenn es ihn betrifft und er die bestmögliche medizinische Behandlung möchte. Häufig kommen da die direkt die Experten in der Region. 

 

vor 14 Stunden von wertomat:

 

@Sportsfreunde:

Ja, natürlich ist ein gesunder Lebensstil das wichtigste. Den habe ich auch. Ich war auch bis ich Anfang 40 nie länger Krank als 3-4 Stunden, musste auch nie zu Ärzten, und hätte erstmal ähnliches geschrieben . Wer aber glaubt, alleine aufgrund des Lebensstils im Alter von schweren Krankheiten verschont zu bleiben, hat sich vielleicht getäuscht.

Vollkommen klar. Sowas hilft aber dennoch enorm. 

vor 14 Stunden von wertomat:

Danke Dir.
Ist das auch ein "einfacher Trick", um schneller an Termine zu kommen?


Gibt es denn grundsätzliche Nachteile daran, ärztliche Behandlungen auf Kostenerstattungsprinzip umzustellen?
Genügend Liquidität wäre vorhanden?
Aber passiert es z.B. dann, dass auch besuche bei "normalen Kassenärzten" teurer werden, und ich draufzahle, obwohl ich ohne Kostenerstattungsprinzip nicht draufgezahlt hätte?
Sonstige Nachteile, außer dass das Geld vorgestreckt werden muss?

Du bist dann Privatpatient beim Arzt und bekommst eine Rechnung nach GOÄ. Diese ist in der Regel immer teurer als das was die GKV gezahlt hätte. Wenn du bei deiner GKV das Modell gewählt hast, gibt es für dich keine normalen Kassenärzte mehr, da du eben Privatpatient bist. 

 

vor 14 Stunden von wertomat:

 


Gibt es beim Besuch von "Ärzten die nur Privatpatienten nehmen" dann schon einiges zurück, oder ist die Erstattung erfahrungsgemäß gering?

Kommt drauf an. Wichtig ist hier die GKV Vorleistung die bei Privatpraxen möglicherweise nicht gegeben ist. Grundsätzlich sind die Kosten hier aber gleich, da nach GOÄ abgerechnet wird. 

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Okabe

Das müsste @yuser mal beantworten. Vermutlich wird bei Privatpraxen dann gar nichts erstattet, weil die eben keine Kassenzulassung haben. @yuserMüsste das wissen, weil sich dadurch auch bei ihm ändert, wer was erstattet.

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HalloAktie
vor 12 Stunden von cjdenver:

 

Also ich ging ja davon aus dass du das als Witz gemeint hast aber du scheinst das ja wirklich ernst zu meinen mit deiner Weinkiste beim Arzt... hast du wenigstens ein eigenes Weingut? 

Ich brauche kein eigenes Weingut für die paar Flaschen- was glaubst du, wie häufig ich wegen mehr als einer Impfung zum Arzt rennen muss bitte :-) Wie erwähnt, im Alter wird es wahrscheinlich anders aussehen- hoffentlich trinkt man dann überhaupt noch Wein... Den Namen des Bio-Weinguts bekommt ihr gerne per PM, damit es hier nicht in Werbung ausartet. Es ist einfach total selten geworden, dass sich jemand für etwas Wichtiges oder Unwichtiges mit mehr als Worten bedankt. Zurück zum Thema: Ich wollte nur darstellen, dass es auch unkonventionelle Wege gibt, eine bessere Behandlung zu erhalten.

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Nostradamus
vor 57 Minuten von HalloAktie:

Zurück zum Thema: Ich wollte nur darstellen, dass es auch unkonventionelle Wege gibt, eine bessere Behandlung zu erhalten.

Und das ist schon eine interessante Vorgehensweise. Ist der Hausarzt denn der einzige, der von dir Wein bekommt oder auch die (vielleicht noch wichtigeren) Fachärzte? Und ist die nette Geste des Weinverschenkens nur auf Ärzte bezogen oder auch auf andere Personen, von denen du dir einen Vorteil erhoffst, wie KFZ-Mechaniker, Schornsteinfeger usw.? Die nächste Frage ist dann, ob die  Behandlung beim Arzt durch höherwertigere Geschenke vielleicht noch weiter verbessert werden kann?

Aber ehrlich gesagt würde ich als erstes mal die Frage stellen, ob der Arzt die Geschenke überhaupt annehmen darf (Korruption) und auch, wie sich die Behandlung dadurch verbessert. Ich kann mir vorstellen, dass du halt einfach unnötig Geld ausgibst.

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yuser
· bearbeitet von yuser
vor 2 Stunden von Okabe:

Das müsste @yuser mal beantworten. Vermutlich wird bei Privatpraxen dann gar nichts erstattet, weil die eben keine Kassenzulassung haben. @yuserMüsste das wissen, weil sich dadurch auch bei ihm ändert, wer was erstattet.

Beim ARAG 182 wären es 60% Erstattung ohne Vorleistung der GKV, also auch bei Ärzten ohne Kassenzulassung.

Den Fall hatte ich aber noch nie, dass ich bei einem Arzt ohne Kassenzulassung war. 

 

Wenn die GKV allerdings vorleistet, dann auch beim Privatarzt 100%. Muss jedoch individuell geklärt und genehmigt werden. 
 

Siehe anbei: § 13 Kostenerstattung SGB V Nummer (2)

Nicht im Vierten Kapitel genannte Leistungserbringer dürfen nur nach vorheriger Zustimmung der Krankenkasse in Anspruch genommen werden. Eine Zustimmung kann erteilt werden, wenn medizinische oder soziale Gründe eine Inanspruchnahme dieser Leistungserbringer rechtfertigen und eine zumindest gleichwertige Versorgung gewährleistet ist.

 

In wieweit die GKV hier mitspielt, aktuell keine Ahnung / Erfahrung dazu.

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Okabe

Ach übrigens, selbst die Steigerung der Lebenserwartung ist am sinken. Nagut, bisher ist es nur die 2. Ableitung, aber warten wir mal ab. ;-)

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slowandsteady
Am 9.9.2023 um 06:25 von wertomat:

was gibt es denn für Strategien, um trotz gesetzlicher Krankenkasse die bestmögliche Behandlung zu bekommen.

Wenn nur die bestmoegliche Behandlung gewuenscht wird: Einfach eine private Vollversicherung zusaetzlich zur GKV abschliessen? Am besten bei allen deutschen PKV-Anbietern, nicht nur einem ;) und nicht vergessen, schoen weltweit ueber die Anbieter diversifizieren, d.h. auch eine Versicherung in den USA und China abschliessen :) Das ist dann die bestmoeglichste Versicherung - kostet halt fuenfstellig im Monat :narr:

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Marklam

Also die Einschätzung welche Ärzte und Physios gut sind, ist wirklich extrem schwierig. Noch schwieriger ist es wirklich gute zu finden. Eig fast unmöglich:P

Wenn du eine Großtadt in der Nähe hast, dann ist es echt nicht so schwer an Termine zukommen, egal ob MRT oder anderwn Facharzt. Man muss halt ein bisschen Flexibel und clever sein;) Klar, privat hat mans einfacher, aber so schlimm ist es echt nicht:)

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Okabe
vor 21 Stunden von slowandsteady:

Wenn nur die bestmoegliche Behandlung gewuenscht wird: Einfach eine private Vollversicherung zusaetzlich zur GKV abschliessen? Am besten bei allen deutschen PKV-Anbietern, nicht nur einem ;) und nicht vergessen, schoen weltweit ueber die Anbieter diversifizieren, d.h. auch eine Versicherung in den USA und China abschliessen :) Das ist dann die bestmoeglichste Versicherung - kostet halt fuenfstellig im Monat :narr:

Du hast vergessen, dass man dann am besten auch einen Arzt als Partner heiraten sollte. Äh, ich meine, am besten in ein Land mit Polygamie ziehen und einen Arzt jeder Fachrichtung heiraten.

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Quailman

Oftmals wird sich als GKV-Versicherter beschwert, dass das Warten zB auf einen MRT-Termin mehrere Wochen oder gar Monate dauert. Hier leistet Doctolib gute Abhilfe. Mit etwas Eigeninitiative und der Bereitschaft ggf. auch ein paar km selber zu fahren und nicht in der nächstgelegenen Radiologie untersucht zu werden, findet man hier im Normalfall (Knie, Fuß) innerhalb 7 Tage einen MRT-Termin. Im Freundes- und Bekanntenkreis wurden hier ausschließlich gute Erfahrungen gemacht, wenn man bereit ist auch mal 30-40km Fahrtweg auf sich zu nehmen. Daher sollte mE Docolib rund um die beste Krankenversorgung auch genannt werden.

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oktavian
vor 2 Stunden von Quailman:

ist auch mal 30-40km Fahrtweg auf sich zu nehmen

 

vor 2 Stunden von Quailman:

7 Tage einen MRT-Termin

das hängt davon ab, wo man wohnt. Habe mal Westdeutschland etwas ländlich genommen --> Dezember und 50km. Evtl ist GKV in der Stadt oder Nähe zur Charite generell besser als auf dem Land. Der Unterschied kann auch mehr ausmachen als PKV/GKV, wenn es rein um (Termin)Versorgung im Nahbereich geht. Die geografische Lage wurde hier aber generell nicht diskutiert @Marklamhat recht, wie ich finde. Im Notfall halte ich die Lage jedoch für entscheidend. Viele Krankenhäuser müssten derzeit zusätzlich dicht machen aus wirtschaftlichen Gründen.

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Okabe

Einen MRT Termin als GKV Versicherter innerhalb von 7 Tagen? Aber nur mit gaaanz viel Glück.

 

Doctolib ist übrigens auch Murks. Einfach mal dort MRT in Berlin suchen und als Filter "Gesetzlich" auswählen. Es erscheint dann so, als gäbe es Praxen, die innerhalb der nächsten paar Tage Termine haben, aber wenn man sich durchklickt, dann kommt am Ende der Hinweis, dass es nur für Selbstzahler ist.

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Marklam
vor 9 Minuten von Okabe:

Einen MRT Termin als GKV Versicherter innerhalb von 7 Tagen? Aber nur mit gaaanz viel Glück.

 

Doctolib ist übrigens auch Murks. Einfach mal dort MRT in Berlin suchen und als Filter "Gesetzlich" auswählen. Es erscheint dann so, als gäbe es Praxen, die innerhalb der nächsten paar Tage Termine haben, aber wenn man sich durchklickt, dann kommt am Ende der Hinweis, dass es nur für Selbstzahler ist.

Hatte schon MRT Termin am nächsten Tag, geht schon;) Online Terminbuchung ist ein Segen. Hilft natürlich nur wenn man halbwegs zentral wohnt und auch bereit ist mehr als 10min unterwegs zu sein. 

Aber die Haltung "MRT in unter einer Woche und am besten Fußläufig" muss man sich auch erstmal leisten können. Muss man immer drüber nachdenken. Und meist ist es ja nicht sooo dringend, und wenn dann wird man mit der Eilüberweisung sicher auch was Regeln können.

Das MRT Bild ist doch aber auch nichtmal die Halbe Miete. Zeig das MRT Bild mal drei Ärzten, haste vier Meinungen;)

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Maikel

Zu Doctolib:

Interessant ist die Funktion, daß man sich über freiwerdende Termine informieren lassen kann, z.B. per E-Mail. Wenn man darauf schnell genug reagiert (und flexibel ist), hat man ggf. ganz fix einen Termin. Hat für mich schon öfters funktioniert.

 

Zu MRT-Termin in 7 Tagen:

Ich hatte den Eindruck, daß die Verfügbarkeit von MRT-Terminen auch stark davon abhängt, welcher Körperteil untersucht werden soll. Mir ist aber nicht ganz klar, wieso. Denn das Gerät ist doch das gleiche.

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Okabe
vor 48 Minuten von Maikel:

Zu MRT-Termin in 7 Tagen:

Ich hatte den Eindruck, daß die Verfügbarkeit von MRT-Terminen auch stark davon abhängt, welcher Körperteil untersucht werden soll. Mir ist aber nicht ganz klar, wieso. Denn das Gerät ist doch das gleiche.

Die Geräte sind natürlich nicht immer die gleichen. Ein Ganzkörper MRT muss ja schon "etwas" größer sein. :-)

Ich denke ich bleibe bei meiner Meinung/Einschätzung.

 

Habe mal eben zwei zufällige Städte aus https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Großstädte_in_Deutschland rausgesucht.

Also keine kleinen Dörfer, sondern Großstädte.

 

Dann auf Doctolib und nach MRT gesucht. Da war nix frei - außer die genannten "Lockangebote", die zwar als "für gesetzlich Versicherte" gekennzeichnet sind, aber bei Abschluss der Buchung dann den Hinweis geben, dass man selbst zahlen muss. Nach jeweils 5 Versuchen hab ich dann aufgegeben.

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Okabe

Ganz konrekt als Beispiel: Osnabrück (sogar Suche bis nach Münster) und Suche nach "Magnetresonanztomografie (MRT)". Nur Privatpraxen. Frühester Termin in Osnabrück für gesetzlich Versicherte Mitte Dezember. In Münster (45km) zumindest 9. Oktober also nur knapp 1 Monat.

 

Als Privatpatient hingegen gibt es Termine sogar noch am gleichen Tag in Münster oder alternativ näher dran innerhalb von 2-3 Tagen. Ist schon ein ziemlicher Unterschied.

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odensee
vor 20 Minuten von Okabe:

Ein Ganzkörper MRT muss ja schon "etwas" größer sein. :-)

Unsinn. Es werden immer nur kleine Abschnitte untersucht. Mit dem gleichen MRT, mit dem mein Kopf untersucht wurde, hat man auch meinen Bauchbereich untersucht. Wurde dann zweimal hinein geschoben. Ein Mal rückwärts, einmal vorwärts.

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Nostradamus
vor 2 Stunden von Okabe:

Dann auf Doctolib und nach MRT gesucht. Da war nix frei - außer die genannten "Lockangebote", die zwar als "für gesetzlich Versicherte" gekennzeichnet sind, aber bei Abschluss der Buchung dann den Hinweis geben, dass man selbst zahlen muss. Nach jeweils 5 Versuchen hab ich dann aufgegeben.

Ich habe es jetzt nicht geprüft, war aber letztes Jahr tatsächlich aus MRT-Suche (Raum Frankfurt) und das deckt sich mit meinen Erfahrungen.

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Maikel
· bearbeitet von Maikel
vor 2 Stunden von Okabe:

Ganz konrekt als Beispiel: Osnabrück (sogar Suche bis nach Münster) und Suche nach "Magnetresonanztomografie (MRT)". Nur Privatpraxen. Frühester Termin in Osnabrück für gesetzlich Versicherte Mitte Dezember. In Münster (45km) zumindest 9. Oktober also nur knapp 1 Monat.

Dann könntest du also spätestens in einem Monat in Münster ins MRT.

Meine Strategie: Überall, wo möglich, einen MRT-Termin buchen (auch wenn erst im Dez) und dann darauf achten, wann Meldungen von Doctolib über früher freie Termin kommen. Da kamen einige.

Zusätzlich kann man per Telefon die Praxen abklappern, die nicht bei Doctolib sind.

 

Nachtrag: Aber später nicht vergessen, die nicht mehr benötigten Termine abzusagen!

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Okabe

Achso, da der Thread ja sowieso schon komplett ausgeartet ist, hier noch eine weitere Idee: Einführung eines 3-Klassen Systems.

 

Ja genau, richtig gehört. Das Gegenteil von dem, was die Linke ständig fordert. ;-)

 

Also gemeint ist damit: wer arbeiten kann und das auch tut, der gehört (mindestens) in die zweite Klasse. Wer arbeiten kann und das nicht tut muss entweder ordentlich zahlen oder kommt in die 3. Klasse.

 

In der 3. Klassen wird man dann bei Terminen nachrangig behandelt. Das ist mMn. auch sinnvoll so, denn man hat ja auch mehr Zeit und Freiheit und kann auch tagsüber zum Arzt, wo sich ein Arbeiter einen Tag freinehmen muss.

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady
vor 4 Stunden von Maikel:

Ich hatte den Eindruck, daß die Verfügbarkeit von MRT-Terminen auch stark davon abhängt, welcher Körperteil untersucht werden soll. Mir ist aber nicht ganz klar, wieso. Denn das Gerät ist doch das gleiche.

Manche MRT Scans dauern wenige Minuten, manche Stunden. Auch der Aufwand für die Befundung durch den Radiologen ist stark unterschiedlich. Es macht für die Planung also schon einen erheblichen Unterschied, was genau untersucht werden soll.

vor 34 Minuten von Okabe:

In der 3. Klassen wird man dann bei Terminen nachrangig behandelt. Das ist mMn. auch sinnvoll so, denn man hat ja auch mehr Zeit und Freiheit und kann auch tagsüber zum Arzt, wo sich ein Arbeiter einen Tag freinehmen muss.

Was ist dann die erste Klasse? ;) 

Außerdem haben dann arbeitende Eltern ein Problem wenn ihr (nicht arbeitendes) Schulkind krank ist und sie Stunden warten müssen. Oder der arme, autolose Rentner auf dem Land verpasst den letzten Bus zurück, weil er zwar um 9 zum Arzt ist, aber erst spätabends um 16 Uhr dran kam. Und sollte ein vielbeschäftigter Manager nicht vor dem Midi-Jobber oder der Teilzeit arbeitenden Frau drankommen, weil ersterer weniger Zeit hat und mehr Stunden arbeitet? Was ist mit dem Kellner, der ja sowieso immer Montags frei hat und einfach da ganz bequem beim Arzt "warten" kann? :narr:

Was das Warteproblem besser lösen würde: Verbindliche Terminslots für alle. Wer nicht erscheint und nicht min. 1 Tag voraus abgesagt hat, zahlt dann ein Ausfallshonorar von 100€/h von seinem privaten Geld.

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Okabe
· bearbeitet von Okabe

Da ein Schulkind nicht arbeiten kann (schon alleine weil es nicht darf), haben deren Eltern auch kein Problem.

 

Den Renter hat niemand gezwungen auf dem Land zu wohnen. Wer dorthin zieht oder dort bleibt, der nimmt schlechtere medizinische Versorgung in Kauf.

 

Der Manager ist sicher in der 1.Klasse, der ist also außen vor.

 

Deine Terminslots kann man gerne zusätzlich einführen. Machen manche Ärzte ja schon.

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Nostradamus

@Okabe: Mit sozialer Gerechtigkeit scheinst du es aber wirklich nicht so zu haben. :narr:.

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DancingWombat
vor einer Stunde von slowandsteady:

 

Was das Warteproblem besser lösen würde: Verbindliche Terminslots für alle. Wer nicht erscheint und nicht min. 1 Tag voraus abgesagt hat, zahlt dann ein Ausfallshonorar von 100€/h von seinem privaten Geld.

Das gibt es bei vielen Ärzten ja schon. Macht ja auch Sinn. 

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Okabe
vor 58 Minuten von Nostradamus:

@Okabe: Mit sozialer Gerechtigkeit scheinst du es aber wirklich nicht so zu haben. :narr:.

Keine Ahnung was das Wort "sozial" heute noch bedeutet. Aber findest du es gerecht, wenn jemand es leichter beim Thema Gesundheit/Arzt-Terminfindung hat wenn er nicht arbeitet obwohl er könnte?

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