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Gast250606

VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF

Empfohlene Beiträge

Wishmueller
· bearbeitet von Wishmueller
Zitat eingefügt
vor 1 Stunde von chirlu:

 

Warum funktioniert es bei einem großen Index, aber nicht bei dem Index, auf dem der ETF basiert? Wie wäre es, wenn es ein ETF auf den S&P 500 wäre – funktioniert, weil großer Index, oder funktioniert nicht, weil ETF?

 

Also ich bin kein Experte für Charttechnik, das mal vorab..... ;)

 

Bei großen Indizes wie den S&P 500 kann ich mir die "self-fulfilling prophecy" von Charttechnik zumindest noch eher vorstellen, weil da halt jeder draufschaut und "markante Marken" dann auch in den Medien entsprechend präsent sind. Ob das nun der Index selbst oder ein aufgesetzter ETF ist, ist ja letztlich egal.

 

Bei so einem ETF wie dem Vaneck halte ich das hingegen für vernachlässigbar. Charttechnik kann doch nur funktionieren, wenn damit Käufe oder Verkäufe ausgelöst oder zumindest mal antizipiert werden. Wie viele müssten das dann bei so einem ETF sein, damit die zugrundeliegenden Aktien entsprechend "bewegt" werden? Da fehlt mir etwas die Phantasie für.....

 

Dass der VanEck seine "Übertreibung", die möglicherweise aus den Öl-Aktien kam, inzwischen wieder abgebaut hat, kann man halt auch ohne Charttechnik halbwegs erkennen. Von daher ist die Wahrscheinlichkeit wohl groß, dass der ETF auch künftig eher steigt als fällt - sofern der Gesamtmarkt eher steigt als fällt. Solche Schlussfolgerungen sind bei den großen Indizes oder gar Enzelwerten aber deutlich schwieriger, weswegen ich Charttechnik generell dort für interessanter halte.

 

Aber muss alles nicht richtig sein, wie gesagt.... :-*

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sedativ
· bearbeitet von sedativ
vor 2 Stunden von chirlu:

Warum funktioniert es bei einem großen Index, aber nicht bei dem Index, auf dem der ETF basiert? Wie wäre es, wenn es ein ETF auf den S&P 500 wäre – funktioniert, weil großer Index, oder funktioniert nicht, weil ETF?

 

Linien malen, Kaffeesatz lesen und Glaskugel befragen funktioniert überall gleich gut.

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tibesti

Charttechnik kann auch bei ETFs funktionieren, warum nicht? - und ich nutze sie schon seit Jahren auf der eher kurzfristigen Ebene recht erfolgreich.

 

Voraussetzung: Geduld haben und lange wie ein Tiger auf der Lauer liegen und nur dann zuschlagen, wenn das Chance/Risikoverhältnis vernünftig erscheint.

 

Meine Voraussetzung:

Ich agiere ganz simpel auf Basis des Macd-Trendfolge-Indikators (keine weitere Ausführungen an dieser Stelle, gehört nicht hierher)

Ich handle dann eher auf der kurzfristig/mittelfristigen Schiene

Wenn ich handle, setze ich relativ hohe Summen im mittleren 5stelligen Bereich ein.

Fehlsignale gehören zum Spiel und müssen beachtet werden.

 

 

 

2 aktuelle Beispiele:

A)Im Frühjahr durchlief der Fidelity Global Quality Income eine starke Korrektur, die kurz vor dem 1.4. im Chart einen Doppelboden ausbildete. Parallel dazu notierte der MACD tief im negativen Bereich und deutete mit Schneiden der blauen Signallinie durch die rote von unter nach oben einen möglichen Trendwechsel an. Das war für mich die Zeit zu handeln. Ich kaufte innerhalb einer Stunde 3 Tranchen kurz hinteinander: insgesamt 7000 Anteile zum Kurs von 8,97 Euro. Anschliesend stieg der Kurs zügig, beide Signallinien des  MACD stiegen steil nach oben, dann flachte die Trendstärke deutlich ab und um den 1.6. kreuzte die rote Linie die blaue von oben nach unten. Ein Trendwechsel? Ich verkaufte sicherheitshalber zu Einem Kurs von 9,72. Letztlich war ein ein Fehlsignal, der Kurs stieg anschliessend weiter. Aber egal: Der 2 Monatstrade brachte einen Gewinn von 5250 Euro vor und 4285 Euro nach Steuern. Und schon finanziert sich unser im September anstehender Flug zurück nach Südamerika für die nächste Reise von allein. 

 

B) Beispiel 2. Als absoluter Brasilienfan, der in den letzten 20Jahren knapp 10 Jahre dort verbracht hat, beobachte ich natürlich stets auch mit einem Auge  den brasilianischen Aktienmarkt anhand des Ishares MSCI Brasil (aussch.). Über viele Jahre war am brasilianischen Aktienmarkt nichts zu holen, doch jetzt hat sich die Lage verändert. Seit Ende 2025 befindet sich der brasilianische Aktienmarkt in einem Aufwärtstrend. Den hatte ich leider anfangs völlig verpennt. Dann - Anfang April korrigierte der Markt massiv um 20%, der MACD rauschte tief in den Keller. Doch Anfang Juni die erneute Trendwende. Der Kurs des Ishares schnitt die wichtige 200-Tagelinie kurzfristig von oben nach unten, um sie dann zurückzuerobern. Eine klassischische Bärenfalle! Parallel dazu signalisiert der MACD ebenfalls einen Trendwechsel! Eine ziemlich hervorragende Chance auf einen erfolgversprechenden Einstieg.! 

Seit Anfang Juni bin ich mit 2500 Anteilen zu 24 Euro an Bord und es läuft bis jetzt sehr vielversprechend. Ich bin noch dabei, aktueller Kurs 25,50 Euro.

 

Doch auch diese Position ist nicht auf ewig angelegt. - im Unterschied zu meinen langfristigen Dividenden-ETFs.

 

 

 

Abb. 1 Ein- und Ausstieg beim Fidelity

Abb. 2 Einstieg beim Ishares

 

 

 

 

 

 

 

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Schwachzocker

:narr::narr::narr:

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Apollo13

Beim MSCI World war vom 01.04 - 01.06 wohl auch irgendwas Charttechnisch los?? Ich bin etwas großem auf  der Spur..

 

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tibesti
· bearbeitet von tibesti

Na also - läuft... Der Vaneck: Seit Signal  Anfang Juli + 5%

 

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tibesti

Heute war die Dividendenankündigung für das 3. Quartal für einige Vaneck-Etfs.

 

Die Ausschüttung für den Dividend Leaders wird 0,40 Euro betragen, das sind 11% mehr als im Vorjahresquartal (0,36).

 

Nach bisher 3 Quartalen liegt die Ausschüttungsquote somit leicht unter der Quote des Vorjahres:

2025: 0,19 - 0,90 - 0,36 = 1,45 Euro

2026: 0,21 - 0,81 - 0,40 = 1,42 Euro

 

2025 betrug die Dezemberausschüttung fürs 4. Quartal 0,27 Euro. Um das Gesamt-Niveau der 2025er Ausschüttung oder darüber zu erreichen, müsste die 4. Ausschüttung 2026 also mindestens. 0,31 Euro betragen.

 

Nur am Rande bemerkt: Wer erst auf dem heutigen Kursniveau von 55,66 Euro (gestriger offizieller Fondspreis) in den ETF investiert, der kommt bei einer Gesamt-Ausschüttung auf Vorjahresniveau von 1,45 Euro gerade mal noch auf eine Ausschüttungsrendite von 2,60%.

Das ist Wahnsinn und zeigt, wie viel in den letzten Jahren bereits in den Kursen von "Value"-Aktien bereits eingepreist ist

 

Passend hierzu schrieb übrigens der ehemalige Chefvolkswirt von Flossbach vor eunigen Tagen auf Facebook

"Nur noch 3 %. Bei dieser Zahl bin ich hängen geblieben. Gerade einmal rund 3 % der Aktien im S&P 500 bieten derzeit eine Dividendenrendite, die über der Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen liegt. Seit Anfang 2022 ist dieser Anteil um rund 40 Prozentpunkte gefallen. Wir bewegen uns damit auf einem der niedrigsten Niveaus seit den frühen 1970er-Jahren. Zum Vergleich: Im Juli 2016 waren es noch rund 63 %. Der langfristige Durchschnitt liegt bei etwa 18 %. "

 

Nun ist der Vaneck ja nur noch zu 15% in US-Titeln investiert. Aber der Trend ist ja global zu sehen. Vor wenigen Jahren noch lag die Ausschüttungarendite des Dividend Leaders über 5%, jetzt hat sie sich aufgrund der gestiegenen Kurse praktisch halbiert.

 

Mein "personliches" Fazit: Die Luft ist schon sehr dünn geworden, nicht nur im Techbereich - in diesem Tempo kann das nie und nimmer auf Dauer so weiter gehen. Ich frage mich immer, wie wohl all die jüngeren Anleger reagieren werden, denen die Crash-Erfahrungen von 2000/2001 und 2008/2009 fehlen und die eigentlich nur eine Richtung kennen: Aufwärts! Klar gab es seitdem auch den Corona-Einbruch, doch der war ja in wenigen Monaten abgehakt. Dass Einbrüche jedoch auch 40/50% betragen können und dann vor allem viele Jahre brauchen, um sich wieder zu erholen, begleitet von medialem Getöse vom wirtschtlichen Weltuntergang - wie viele haben das wirklich auf dem Schirm.??? Ich habe da so meine Zweifel...

.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor einer Stunde von tibesti:

...

 

Dass Einbrüche jedoch auch 40/50% betragen können und dann vor allem viele Jahre brauchen, um sich wieder zu erholen, begleitet von medialem Getöse vom wirtschtlichen Weltuntergang - wie viele haben das wirklich auf dem Schirm.??? ...

Ich vermute: Niemand! Woher soll man auch wissen, dass Kurse auch weiter als 10% einbrechen können?

Aber was geht uns das an? Muss es mich interessieren, was andere auf dem Schirm haben?

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radler2
vor 9 Minuten von Schwachzocker:

Aber was geht uns das an? Muss es mich interessieren, was andere auf dem Schirm haben?

Insofern als deren Panik- oder Zwangsverkäufe den Einbruch erst so richtig befeuern werden. In begrenztem Umfang ist ja gerade am koreanischen Aktienmarkt passiert mit den ganzen gehebelten Anlegern. 

Gut, da kann man sagen: sitze ich aus, aber angenehme Zeiten werden das nicht sein.

 

Ich hab den VanEck auch im Depot - bin am überlegen, ob ich die Position ausbauen soll - als Gegengewicht zur Tech/US-Gewicht im MSCI World. Allerdings ist im VanEck die Finanzbranche stark vertreten. Seht ihr darin eine Gefahr angesichts der möglichen Krise am Bondmarkt?

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 36 Minuten von radler2:

Insofern als deren Panik- oder Zwangsverkäufe den Einbruch erst so richtig befeuern werden. In begrenztem Umfang ist ja gerade am koreanischen Aktienmarkt passiert mit den ganzen gehebelten Anlegern. 

Gut, da kann man sagen: sitze ich aus, aber angenehme Zeiten werden das nicht sein.

Ja, aber die sind doch selbst Schuld, wenn sie eine Länderwette abschließen. Wetten verlieren ist eben nicht angenehm.

Und wer auf Dividenden mit vielen Banken wetten will, ist genauso selbst Schuld, oder er hat eben Glück.

 

Im übrigen ist der MSCI Korea seit Mitte Juni um gerade einmal 18% zurückgegangen. Das ist nun wirklich lachhaft und kann stets und überall passieren. Da brauch man keine "gehebelten Anleger".

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LaRoth
vor 7 Stunden von radler2:

Seht ihr darin eine Gefahr angesichts der möglichen Krise am Bondmarkt?

Natürlich ist es eine Gefahr. Aber wann sie eintritt, das kann niemand sagen.

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Stoiker
vor 7 Stunden von radler2:

Ich hab den VanEck auch im Depot - bin am überlegen, ob ich die Position ausbauen soll - als Gegengewicht zur Tech/US-Gewicht im MSCI World. Allerdings ist im VanEck die Finanzbranche stark vertreten. Seht ihr darin eine Gefahr angesichts der möglichen Krise am Bondmarkt?

Der ETF rebalanced alle 6 Monate nach den vorgegebenen Kriterien. Jetzt haben diese eben zu mehr Europa und Finanz- und Gesundheitstiteln zu Lasten von Energiewerten geführt. Wo ist das Problem? 

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timk
vor 8 Stunden von tibesti:

Mein "personliches" Fazit: Die Luft ist schon sehr dünn geworden, nicht nur im Techbereich - in diesem Tempo kann das nie und nimmer auf Dauer so weiter gehen. 

 

Ja, die Luft ist sehr dünn...

 

https://www.longtermtrends.com/sp500-price-earnings-shiller-pe-ratio/

 

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radler2
vor 7 Stunden von Schwachzocker:

Im übrigen ist der MSCI Korea seit Mitte Juni um gerade einmal 18% zurückgegangen. Das ist nun wirklich lachhaft und kann stets und überall passieren. Da brauch man keine "gehebelten Anleger".

Ohne die ganzen Spezialisten, die gehebelt waren, hätte es vielleicht die Hälfte sein können. Leid tun mir die nicht - Gier wird manchmal bestraft. 

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Nachdenklich
vor 9 Stunden von radler2:

In begrenztem Umfang ist ja gerade am koreanischen Aktienmarkt passiert mit den ganzen gehebelten Anlegern. 

Gut, da kann man sagen: sitze ich aus, aber angenehme Zeiten werden das nicht sein.

Ich habe in meinem Depot einen Anteil MSCI Korea, den ich über Jahre per Sparplan aufgebaut habe.

Durchschnittlicher Kaufkurs: ca. 78 €.

Heutiger Kurs: 196,92 €

 

Was sollte daran unangenehm sein?

Daß er zwischendurch für ein paar Tage auch schon bei 240 € war?

Warum sollte mir das unangenehm sein? 

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Schwachzocker
vor 8 Stunden von Nachdenklich:

...

 

Was sollte daran unangenehm sein?

Daß er zwischendurch für ein paar Tage auch schon bei 240 € war?

Warum sollte mir das unangenehm sein? 

Weil Du weniger Geld hast als zuvor.

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radler2
vor 9 Stunden von Nachdenklich:

Ich habe in meinem Depot einen Anteil MSCI Korea, den ich über Jahre per Sparplan aufgebaut habe.

....

Warum sollte mir das unangenehm sein? 

Ich rede nicht von dem Rücksetzer am koreanischen Aktienmarkt - Rücksetzer in der Größe sind statistisch alle zwei Jahre zu erwarten und nicht gehebelten Anlegern ist kaum was passiert - sondern von einem richtigen Crash wie 2000 oder 2008. Die gehebelten Anleger machen den Markt einfach instabil, da ein normaler Rücksetzer durch Margin Calls eine Abwärtsspirale auslösen kann. Das Verhalten der anderen Marktteilnehmer hat natürlich auf einem selber Auswirkungen. Und keiner soll mir erzählen, daß sich Zeiten mit 50% Einbruch nicht unangenehm anfühlen.

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Wuppi
· bearbeitet von Wuppi

Jeder der noch 15, 20 oder mehr Jahre hat bis er vlt. von seinem Depot leben will/muss sollte froh sein wenn dieser Einbruch bald mal kommt. Es fühlt sich psychologisch natürlich besser an wenn die Kurse nur steigen und man mehr "grün" im Depot sieht aber einer der größten Hebel im Vermögensaufbau ist es "günstiger" einzukaufen und danach vom Aufschwung zu profitieren als bei historisch hohen Bewertungen zu investieren. Fühlt es sich gut an wenn das Depot bei -50% steht? Sicherlich nicht. Hilft es dir langfristig mehr Vermögen aufzubauen wenn du bei -50% einkaufen kannst? Bestimmt.

 

Man sieht es am VanEck doch auch sehr gut. Die Bewertung ist ebenfalls extrem hoch und die letzten Jahre wurde dies stark getriggert durch den europäischen Bankenfokus. Geht das ewig so weit? Natürlich nicht und ich würde mich wie gesagt besser fühlen wenn wir nicht von Allzeithoch zu Allzeithoch klettern und dabei schwindelerregende Bewertungen haben, egal ob bei US Big Tech oder eben auch beim VanEck im Bereich "Value".

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Schwachzocker
vor einer Stunde von radler2:

...Und keiner soll mir erzählen, daß sich Zeiten mit 50% Einbruch nicht unangenehm anfühlen.

vor 1 Minute von Wuppi:

...Fühlt es sich gut an wenn das Depot bei -50% steht? Sicherlich nicht.

Es ist erstaunlich, wie Ihr die Gefühle anderer Leute kennt. Wozu ist es von Bedeutung, wie es sich anfühlt?

Fühlt es sich gut an, wenn die eigene Fußballmannschaft verliert? Sicherlich nicht! 

 

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Wuppi
vor 2 Minuten von Schwachzocker:

Es ist erstaunlich, wie Ihr die Gefühle anderer Leute kennt. Wozu ist es von Bedeutung, wie es sich anfühlt?

Fühlt es sich gut an, wenn die eigene Fußballmannschaft verliert? Sicherlich nicht! 

 

Du vergisst den in meinen Augen entscheidendsten Faktor beim investieren: Psychologie. Und ja, hier spielt es eine sehr große Rolle wie sich etwas "anfühlt" und ob es dir etwas ausmacht wenn dein Depot einbricht, dein Cashflow sinkt etc. Aber deiner Aussage nach zu urteilen scheinst du Gefühle an der Börse komplett ausschließen zu können, was selten ist, und vollständig rational zu investieren.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 12 Minuten von Wuppi:

Du vergisst den in meinen Augen entscheidendsten Faktor beim investieren: Psychologie....

Nein, keine Angst, das vergesse ich nicht. Es ist nur so, dass Du weder die Gefühle anderer Menschen beurteilen kannst noch kannst Du beurteilen, was sie vergessen haben.

Aber das wirst Du nicht einsehen.

vor 12 Minuten von Wuppi:

...Aber deiner Aussage nach zu urteilen scheinst du Gefühle an der Börse komplett ausschließen zu können, was selten ist, und vollständig rational zu investieren.

Nein, ich kann Gefühle nicht ausschließen und will es auch nicht. Ich kann mich aber trotzdem bemühen, vernünftig zu handeln. Das machen wir ja sonst auch oft im Leben auch. Oder machst Du im Beruf irgendetwas, wonach Dir gerade ist, nur weil Du gerade Gefühle hast?

 

Nein, Menschen haben nicht alle die gleichen Gefühle in ähnlichen Situationen. Da irrst Du Dich. Und wenn sie nicht die gleichen Gefühle haben, bedeutet das nicht, dass sie keine Gefühle haben.

Man kann auch mit schlechten Gefühlen richtig handeln. Glaube mir das! 

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Nachdenklich
vor 11 Stunden von Nachdenklich:

Warum sollte mir das unangenehm sein? 

vor 3 Stunden von Schwachzocker:

Weil Du weniger Geld hast als zuvor.

Mir ist sehr angenehm, daß ich weit mehr Geld habe als ich eingesetzt habe.

Ich habe auf mein in diesem Fonds eingesetztes Kapital eine durchschnittliche Jahresrendite von 19%.

Ich müsste masochistisch veranlagt sein, wenn ich damit unzufrieden wäre und der theoretischen Möglichkeit nachtrauern würde, zu einem bestimmten Tag verkauft zu haben und dadurch eine noch etwas höhere Durchschnittsrendite erreicht zu haben.

Ich schaue nicht auf ein möglicherweise nicht zum Verkauf genutztes vergangenes Allzeithoch. Ich schaue auf die Rendite des von mir eingesetzten Kapitals.

 

 

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Schwachzocker
vor 1 Minute von Nachdenklich:

...

Ich schaue nicht auf ein möglicherweise nicht zum Verkauf genutztes vergangenes Allzeithoch. Ich schaue auf die Rendite des von mir eingesetzten Kapitals.

Sehr gut!:thumbsup: Und genau diese Rendite ist geringer als noch vor zwei Monaten. Du hast also in diesen zwei Monaten Geld verloren, auch dann wenn Du gerade nicht hingeschaut hast.

Ansonsten hast Du natürlich recht. Ich habe heute auch mehr Geld als ich es als Säugling hatte. 

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radler2

Man kann rational investieren und trotzdem einen Crash als unangenehm empfinden. Ich werde zwar nicht panisch verkaufen, aber dennoch wird sich das "das hättest du kommen sehen und vorher verkaufen sollen Gefühl" einstellen, auch wenn das irrational ist.

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