west263 22. April vor einer Stunde von Apfelkomplott: Die Frage ist, lohnen sich diese Grübelein um ein paar Zehntel Promille Rendite, die auch erst im Rückspiegel sichtbar werden? nicht für die, die schon seit Jahren investiert sind. Es schlagen aber auch immer wieder Neulinge auf und um dann eine qualifizierte Antwort geben zu können, macht es schon Sinn sich vorher mit diesem Produkt auseinander gesetzt zu haben und zu wissen, was verfügbar ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Diamantenhände 22. April Spricht ja nichts dagegen, beim nächsten Einkauf die günstigere Butter mitzunehmen. Die im Kühlschrank Zuhause muss man ja nicht gleich wegwerfen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 22. April · bearbeitet 22. April von Sapine Der Wettbewerb lohnt sich für uns Anleger, auch wenn wir die gleiche Butter kaufen wie immer. Thesaurierend ist für mich allerdings keine Option. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Barqu 22. April 2 hours ago, Flapsch said: Seit Auflage, auf die du dich bei der TD beziehst, eher 1,9%. Aber ist ja auch egal. Hauptsache du bist zufrieden. Ich bezog mich auf '25. Aber interessante Reaktion deinerseits. Lässt tief blicken... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Richie_Rich 22. April 1 hour ago, Sapine said: Thesaurierend ist für mich allerdings keine Option. Warum genau passt das für dich nicht? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 22. April Weil man in der Entnahme mehr Steuern zahlt bei Thesaurieren. Neben der Steuer auf die Vorabpauschale fallen beim Verkauf zusätzlich Steuern für die im Kurs noch vorhandenen Kursgewinne an. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Diamantenhände 22. April Und deswegen zahlst Du lieber Steuer auf die komplette Ausschüttung? Verrückt Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Flapsch 22. April vor 2 Stunden von Barqu: Ich bezog mich auf '25. Also hast du aus einem Jahr eine vermutete Zahl, die die TD nicht ganz so schlecht wie im Schnitt aussehen lässt. Fein. Und weißt du, was lustig ist? Der FTSE All-World von Vanguard ist meine mit Abstand größte Position im Depot und wird's sicherlich auch noch einige Jahre bleiben. Ich hab aber keine emotionale Beziehung zu einem Finanzprodukt, um sofort auf Angriff zu schalten, wenn jemand in einem Nebensatz einen Hauch Kritik äußert, um dann den Werbequatsch runterzurattern und zu zeigen, dass ich nicht verstehe, in was ich investiere. Costs matter, das predigte Bogle sein ganzes Leben. Und daher ist es gut, wenn günstige Konkurrenz kommt, ob von Xtrackers, Invesco oder wem auch immer, auch wenn es den "Gral" erstmal komisch aussehen lässt und die Performance etwas leidet. Vielleicht senkt Vanguard in einigen Jahren ja nochmal die Kosten ein wenig, auch wenn dann die Quersubventionierung der amerikanischen ETFs leiden würde. Man darf ja noch träumen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Flapsch 22. April Die Angabe bei extraETF hatte mich etwas überrascht. Nach diesen Angaben wird kein Sampling genutzt, sondern eine vollständige Replikation: https://extraetf.com/de/etf-profile/IE000L6ZMMC4 Auf der offiziellen Seite steht "direkte Replikation", aber auch "optimierte Nachbildung": https://etf.dws.com/de-de/IE000L6ZMMC4-ftse-all-world-ucits-etf-1c/ Indien und die Golfstaaten scheinen dort als Swapper eingebunden zu werden, was nicht schlecht sein muss. Aber keine Wertpapierverleihe, was vielleicht für einige jedoch interessant sein kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Diamantenhände 22. April vor 19 Minuten von Flapsch: Indien und die Golfstaaten scheinen dort als Swapper eingebunden zu werden, was nicht schlecht sein muss. Aber keine Wertpapierverleihe, was vielleicht für einige jedoch interessant sein kann. Beides ist recht typisch bei neuen Fonds. Der Kapitalmarkt in Indien ist z.B. nicht so zugänglich, sodass eine direkte Replizierung meist erst später stattfindet. Auch Wertpapierleihe kommt gerne mit steigenden AUM. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 22. April vor 3 Stunden von Diamantenhände: Und deswegen zahlst Du lieber Steuer auf die komplette Ausschüttung? Verrückt Was ist daran verrückt, wenn ich die entnehmen will? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Richie_Rich 22. April 7 hours ago, Diamantenhände said: Und deswegen zahlst Du lieber Steuer auf die komplette Ausschüttung? Verrückt Verrückt ist eher, wenn man nur seine eigene Perspektive mitdenken kann. Ansparphase vs. Entnahmephase könnte auch ein Grund sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Diamantenhände 23. April vor 5 Stunden von Richie_Rich: Verrückt ist eher, wenn man nur seine eigene Perspektive mitdenken kann. Dann nimm mich mal bitte mit in deinen Exkurs und erkläre es mir - weil meine Perspektive ja so beschränkt ist, dass ich es einfach nicht verstehe: vor 13 Stunden von Sapine: Weil man in der Entnahme mehr Steuern zahlt bei Thesaurieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
finisher 25. April Am 23.4.2026 um 03:05 von Diamantenhände: Dann nimm mich mal bitte mit in deinen Exkurs und erkläre es mir - weil meine Perspektive ja so beschränkt ist, dass ich es einfach nicht verstehe: https://www.wertpapier-forum.de/topic/66754-vorab-pauschale-bei-thesauriendem-etf/?do=findComment&comment=1839038 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
AKC 25. April Am 22.4.2026 um 18:55 von Sapine: Was ist daran verrückt, wenn ich die entnehmen will? Ich bin mir ziemlich sicher, dass jemand der thesaurierende Fonds verkauft diese ebenfalls entnehmen will. Mir fällt zumindest kein Szenario ein wo dies gegen den Willen des Besitzers erfolgt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 25. April vor 5 Minuten von AKC: Ich bin mir ziemlich sicher, dass jemand der thesaurierende Fonds verkauft diese ebenfalls entnehmen will. Mir fällt zumindest kein Szenario ein wo dies gegen den Willen des Besitzers erfolgt. Keine Ahnung was Du wirklich meinst, so wie es da steht, macht es für mich keinen Sinn. Nachdem die Vorabpauschale praktische Relevanz erreicht hat, konnte ich in meinem Depot sehen, dass die steuerliche Belastung in der Entnahmephase bei Thesaurierern höher ist als bei Ausschüttern. Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Es ist schwierig, das ganze auszurechnen, weil die steuerlichen Auswirkungen von vielen Parametern abhängen. Wo steht der Basiszins? Gab es Kursgewinne? Bei niedrigem Basiszins und in Jahren mit Verlusten, läuft man tatsächlich besser mit Thesaurieren. In allen anderen Fällen dreht es sich aber um und da die Jahre mit Kursgewinnen häufiger sind als die ohne und auch der Basiszins üblicherweise zu einer Besteuerung der Vorabpauschale führt, ist es für mich klar. Wie hoch der Vorteil am Ende ist, ist eine Frage der Parameter, die man nur schätzen kann. In den letzten Jahren lagen die Ausschütter klar vorne. Fakt ist, dass obwohl ich nur noch wenige thesaurierende Fonds besitze, mein Freistellungsauftrag bereits am 2.1. des Jahres komplett ausgeschöpft ist. Ich muss zusätzliches Geld zuschießen, damit ich nicht ins Minus laufe. Und da habe ich noch keinen einzigen Cent entnommen. Demgegenüber versteuere ich bei Ausschüttern fast den gleichen Betrag (die Ausschüttung) nur mit dem Unterschied, dass ich danach die Nettoausschüttung ausgeben kann. Beim Thesaurierer muss ich statt dessen zusätzliche Anteile verkaufen und weitere Steuern zahlen. Aber jeder soll es machen wie er meint, es sei besser. Oder er rechnet mal selbst und macht Annahmen über "gute" und "schlechte" Jahre. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
AKC 25. April · bearbeitet 25. April von AKC vor 2 Stunden von Sapine: Keine Ahnung was Du wirklich meinst, so wie es da steht, macht es für mich keinen Sinn. Nachdem die Vorabpauschale praktische Relevanz erreicht hat, konnte ich in meinem Depot sehen, dass die steuerliche Belastung in der Entnahmephase bei Thesaurierern höher ist als bei Ausschüttern. Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Es ist schwierig, das ganze auszurechnen, weil die steuerlichen Auswirkungen von vielen Parametern abhängen. Wo steht der Basiszins? Gab es Kursgewinne? Bei niedrigem Basiszins und in Jahren mit Verlusten, läuft man tatsächlich besser mit Thesaurieren. In allen anderen Fällen dreht es sich aber um und da die Jahre mit Kursgewinnen häufiger sind als die ohne und auch der Basiszins üblicherweise zu einer Besteuerung der Vorabpauschale führt, ist es für mich klar. Wie hoch der Vorteil am Ende ist, ist eine Frage der Parameter, die man nur schätzen kann. In den letzten Jahren lagen die Ausschütter klar vorne. Fakt ist, dass obwohl ich nur noch wenige thesaurierende Fonds besitze, mein Freistellungsauftrag bereits am 2.1. des Jahres komplett ausgeschöpft ist. Ich muss zusätzliches Geld zuschießen, damit ich nicht ins Minus laufe. Und da habe ich noch keinen einzigen Cent entnommen. Demgegenüber versteuere ich bei Ausschüttern fast den gleichen Betrag (die Ausschüttung) nur mit dem Unterschied, dass ich danach die Nettoausschüttung ausgeben kann. Beim Thesaurierer muss ich statt dessen zusätzliche Anteile verkaufen und weitere Steuern zahlen. Aber jeder soll es machen wie er meint, es sei besser. Oder er rechnet mal selbst und macht Annahmen über "gute" und "schlechte" Jahre. Thesaurierende Fonds bieten dir später ganz andere Hebel. Die Frage Steuern auf Vorabpauschale vs. Steuern auf Ausschüttung ist dagegen nahezu banal. Paar Denkanstöße: Dividenden (auch während der Ansparphase) werden in Diversen Betrachtungen als Einkommen gezählt z.B. bei der Freigrenze für Unterhalt der Eltern in Pflegeheimen. Es gibt Diverse Länder mit deutlich günstigeren Steuersätzen bzw. Steuern die komplett entfallen. Ich kann z.B. (nach derzeitigem Recht) meinen Wohnsitz nach Brasilien verlagern und zahle dort dann keinen einzigen Cent Steuern auf alle Fonds die ich in Deutschland gekauft habe. Ich kann alle Gewinne Steuerfrei realisieren solange ich den Fonds besessen habe bevor ich weggezogen bin. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 25. April Vielen Dank für die Denkanstöße, die für mich (und die große Mehrheit der Ruheständler in Deutschland) allerdings völlig ohne Relevanz sind. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
AKC 25. April · bearbeitet 25. April von AKC vor 14 Minuten von Sapine: Vielen Dank für die Denkanstöße, die für mich (und die große Mehrheit der Ruheständler in Deutschland) allerdings völlig ohne Relevanz sind. Sehr gerne. Für alle Leute deren Vermögen nicht erst im Ruhestand entsteht, die ggf. irgendwann pflegebedürftige Eltern (oder andere an Einkommensgrenzen festgelegte Unterhaltsverpflichtungen) haben und deren Horizont über Deutschland hinaus geht, dann vielleicht doch relevant. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
fabioso 29. April Am 21.4.2026 um 17:45 von stagflation: Ziemlich unfreundlich... Führt nicht gerade dazu, dass wir neue Mitglieder bekommen... Das ist hier aber eine beliebte Begrüßung, habe ich auch schon von einer besonders weisen Userin zu lesen bekommen. Aber was soll‘s, derlei Bemühen um Distinktionsgewinn ist in solchen Foren ja nicht selten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r 30. April Am 25.4.2026 um 22:05 von AKC: Sehr gerne. Für alle Leute deren Vermögen nicht erst im Ruhestand entsteht, die ggf. irgendwann pflegebedürftige Eltern (oder andere an Einkommensgrenzen festgelegte Unterhaltsverpflichtungen) haben und deren Horizont über Deutschland hinaus geht, dann vielleicht doch relevant. Wenn man auf dieser Schiene argumentieren will, muss man aber auch darüber reden, dass es bei diversen Betrachtungen streitig ist / bzw. aktuell von den betrachtenden Stellen versucht wird durchzudrücken, dass die komplette Vorabpauschale auch als Einkommen zählt. Da kann man natürlich reflexartig erwidern "Aber das Geld fließt mir ja gar nicht zu. Das kann ich nicht ausgeben und daher kann es kein Einkommen sein!!", aber irgendwie ist es halt auch folgerichtig, wenn das Ziel mit der Vorabpauschale war Thesaurierer und Ausschütter gleichzustellen, dass die Vorabpauschale bei diversen sozialrechtlichen Einkommensgrenzen dann auch als Einkommen zählt. Daher würde es mich nicht wundern, wenn die Finanzgerichte im Endeffekt entscheiden, dass diese Vorgehensweise so rechtens ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
AKC 30. April · bearbeitet 30. April von AKC vor 1 Stunde von s1lv3r: Wenn man auf dieser Schiene argumentieren will, muss man aber auch darüber reden, dass es bei diversen Betrachtungen streitig ist / bzw. aktuell von den betrachtenden Stellen versucht wird durchzudrücken, dass die komplette Vorabpauschale auch als Einkommen zählt. Da kann man natürlich reflexartig erwidern "Aber das Geld fließt mir ja gar nicht zu. Das kann ich nicht ausgeben und daher kann es kein Einkommen sein!!", aber irgendwie ist es halt auch folgerichtig, wenn das Ziel mit der Vorabpauschale war Thesaurierer und Ausschütter gleichzustellen, dass die Vorabpauschale bei diversen sozialrechtlichen Einkommensgrenzen dann auch als Einkommen zählt. Daher würde es mich nicht wundern, wenn die Finanzgerichte im Endeffekt entscheiden, dass diese Vorgehensweise so rechtens ist. Gibt es Infos zu dieser Diskussion bzw. praktische Fälle wo die Vorabpauschale entsprechend angerechnet wurde? Und ja, selbstverständlich kann und muss man reflexartig darauf reagieren. Die Argumentation in eine höhere Einkommensgrenze zu rutschen weil man zuvor von seinem Einkommen Steuern bezahlt auf nicht realisierte Gewinne ist nicht schlüssig. Da kann man auch anfangen Buchwertsteigerungen von Immobilien als Einkommenskriterium heranzuziehen. Genauso geht es bei der Vorabpauschale nicht um Gleichstellung sondern, darum mehr sofort mehr Steuereinnahmen zu generieren auf Kosten der Zukunft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 30. April vor 1 Stunde von s1lv3r: irgendwie ist es halt auch folgerichtig Vor allem ist es das einzige Vorgehen, das überhaupt praktikabel ist. Sonst müsste man alle Wertpapiersachen doppelt abrechnen, einmal für Steuer und einmal für SV – es müsste ja auch bei Verkäufen berücksichtigt werden, dass auf den Gewinn keine frühere Vorabpauschale anzurechnen ist. Übrigens ist die gesetzliche Regelung, dass bei freiwilligen Mitgliedern die „gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit“ berücksichtigt wird. Nicht nur Einkommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
AKC 30. April · bearbeitet 30. April von AKC Dann frage ich noch mal konkret: Wird dies derzeit so angewendet z.B. bei der Frage nach Unterhalt/Pflegekosten der Eltern (Einkommensgrenze 100.000€)? Also wird die Vorabpauschale stand heute auf das Einkommen angerechnet? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 30. April Vielleicht hier ein wenig zu OT - die Frage wäre einen eigenen Faden wert? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag