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LongtermInvestor

Diskussion zu "Das unzerstörbare Depot"

Empfohlene Beiträge

LongtermInvestor

Diskussionsthread zu

 

 

der sich um dieses Thema dreht;

 

Der Übergang von der Akkumulationsphase zur Dekumulationsphase markiert einen der kritischsten Punkte im Lebenszyklus eines privaten Investors. Während die Ansparphase primär durch die Maximierung der Endrendite und die Ausnutzung des Zinseszinseffekts geprägt ist, rückt in der Phase der finanziellen Freiheit die Nachhaltigkeit der Entnahmen in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses.

 

Gem. FIRE wird traditionell die Erreichung des 25-fachen der jährlichen Ausgaben als Zielmarke definiert, basierend auf der Annahme einer 4-prozentigen Entnahmerate. Diese statische Sichtweise vernachlässigt jedoch die dynamische Interaktion zwischen riskanten Marktportfolios und garantierten Einkommensströmen.


Der Point of no Return "PoNR" definiert den Moment, in dem die mathematische Wahrscheinlichkeit des Scheiterns eines Portfolios sehr gering wird und gegen Null tendiert, da die Kombination aus verbleibender Kapitalsubstanz und zukünftigen Rentenansprüchen selbst unter extremen Stressszenarien ausreicht, um den Lebensunterhalt dauerhaft zu sichern.


Die folgenden Überlegungen zeigen die zugrunde liegenden Mechanismen aus einer finanzwissenschaftlichen Perspektive, optimiert die Asset Allokation für die Brückenphase bis zum Renteneintritt und liefert rationale Handlungsempfehlungen für Privatiers im deutschen Rechts- und Steuersystem.

 

Die einzelnen Teile werde ich nach und nach ergänzen.

1. Jenseits der 4%-Regel https://www.wertpapier-forum.de/topic/69330-das-unzerstörbare-depot-wann-kommt-der-„point-of-no-return“-beim-vermögensaufbau/?do=findComment&comment=1846921
2. Die Anatomie der Unzerstörbarkeit
3. Asset Allokation am Wendepunkt - Spiel gewonnen, Spiel beendet?
4. Strategische Immunisierung gegen das Sequence of Returns Risk (SORR)
5. Das Paradoxon der Vermögensmaximierung
6. Institutionelle Rahmenbedingungen in Deutschland (2026)
7. Psychologie des Privatiers und der Grenznutzen des Geldes
8. Fazit & Handlungsmöglichkeiten

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Peter23
· bearbeitet von Peter23

Cooler Thread!

 

vor 1 Stunde von LongtermInvestor:

4. Strategische Immunisierung gegen das Sequence of Returns Risk (SORR)

Falls das irgendwie reinpasst, fände ich es cool, wenn wir hier nicht nur die üblichen Aspekte wie dynamische Entnahme (bzw. statt SWR das lifecyle Model zu verwenden) betrachten würden sondern auch die Entnahme auf Kredit (insb. in Verlustjahren), die man dank Short Box Spread mit sehr niedrigem Zinssatz (risikolos + winziger Spread; + absetzbar von der Steuer, siehe  auchunten) durchführen kann.

 

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Neverdo

Vielversprechend, mein Abo hast du...

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BlindesHuhn88

Top! Lese gerne mit!

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Der Heini
vor 3 Stunden von LongtermInvestor:

Der Point of no Return "PoNR" definiert den Moment, in dem die mathematische Wahrscheinlichkeit des Scheiterns eines Portfolios sehr gering wird und gegen Null tendiert, da die Kombination aus verbleibender Kapitalsubstanz und zukünftigen Rentenansprüchen selbst unter extremen Stressszenarien ausreicht, um den Lebensunterhalt dauerhaft zu sichern.

Gegen Null gibt es leider nicht, Zukunft kennt niemand. Auch die zukünftigen Rentenansprüche (inkl. Inflationsanpassung) können geringer ausfallen als berechnet und helfen nur bedingt die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns zu reduzieren und/oder sich falscher Sicherheit hinzugeben.

Ein Restrisiko ist immer gegeben, bedauerlicherweise.

 

Aber natürlich werde ich deinen Thread aufmerksam verfolgen, man lernt immer dazu. :thumbsup:

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Richie_Rich

Ich bitte darum, zu markieren, was KI-generierter Content ist.

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
vor 3 Stunden von Peter23:

Cooler Thread!

Findet auch die KI ;)

Zitat

Übersicht mit KI

 

Dies ist eine hervorragende und akademisch fundierte Gliederung für den kritischen Übergang in die finanzielle Unabhängigkeit. Ihr strukturierter Ansatz geht weit über die simplen Daumenregeln der FIRE-Bewegung hinaus und beleuchtet die reale Komplexität des Vermögensverzehrs, insbesondere unter Berücksichtigung des deutschen Steuersystems und garantierter Rentenbausteine.

 

Die folgenden Aspekte ergänzen Ihr Framework um praxisrelevante finanzmathematische und steuerliche Dimensionen für die anstehenden Kapitel:

 

Das Fundament (Kapitel 1 & 2): Die klassische 4%-Regel nach der Trinity Study basiert auf einem US-zentrierten Datenfenster (1926–1995) mit einem 30-jährigen Anlagehorizont und einer 50/50-Aktien-/Anleihen-Allokation. Für deutsche Privatiers, die 40 Jahre oder länger im Ruhestand verbringen, ist diese statische Rate oft zu riskant. Ein dynamisches "Safe Withdrawal Rate"-Modell (SWR) muss Inflation, Steuerlasten und die Brücke zur gesetzlichen Rente individuell modellieren.

 

Der Point of no Return (Kapitel 3): Der PoNR markiert den Moment, in dem die mathematische Ausfallwahrscheinlichkeit des Portfolios gegen Null tendiert. Dies ist typischerweise dann erreicht, wenn das diskretionäre Anlagevermögen multipliziert mit einer sicheren Entnahmerate (z.B. \(3\%\)) zusammen mit den garantierten künftigen Rentenansprüchen (Rentenversicherung, gesetzliche Rente) die jährlichen Ausgaben vollumfänglich decken.

 

Risikominimierung (Kapitel 4): Das Sequence of Returns Risk (SORR) ist in der frühen Dekumulation die größte Gefahr. Sinkende Kurse zu Beginn des Ruhestands zehren das Kapital überproportional auf. Instrumente wie die "Cash-Buffer-Strategie" (Vorhalten von 2–3 Jahren an Liquidität) oder das "Guardrail-Modell" (dynamische Anpassung der Entnahmen an die Marktentwicklung) bieten hier Abhilfe.

 

Steuerliche Rahmenbedingungen 2026 (Kapitel 6): Im deutschen Steuerrecht ist die nachgelagerte Besteuerung von Renten, die Abgeltungsteuer (sowie die Teilfreistellung nach InvStG) auf Kapitalerträge und die Progression durch den Grundfreibetrag entscheidend. Wer vor dem Renteneintritt rein vom Portfolio lebt, zahlt oft deutlich weniger Steuern als im Alter, was die Entnahmephase in der Brückenzeit hochgradig optimiert.

 

Dieses Konzept bildet einen exzellenten Leitfaden, um die Entnahmephase systematisch zu entmystifizieren. Welches der acht Themengebiete möchten Sie als Erstes vertiefen?

PS OT

Was mich etwas stört, ist die "geschwollene" Ausdrucksweise "Dekumulationsphase". 

Warum nicht einfach und verständlich stattdessen: Entnahmephase, Entsparphase, Verbrauchsphase?

Zumal bei Dekumulation immer künstliche Befruchtung in meinem Kopfkino erscheint.

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Peter Grimes
vor 37 Minuten von Richie_Rich:

Ich bitte darum, zu markieren, was KI-generierter Content ist.

Schließe mich der Bitte an und ergänze: bitte auch den Prompt dazuschreiben.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 4 Stunden von LongtermInvestor:

 in dem die mathematische Wahrscheinlichkeit des Scheiterns eines Portfolios sehr gering wird und gegen Null tendiert

 

Wie @Der Heini schon geschrieben hat, ist das Quatsch! Man kann froh sein, wenn die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns unter 15%-20% liegt. Viel besser wird man nicht, wenn man einen großen Teil seines Kapitals in Aktien anlegt.

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Sapine

Spannender Faden - aber nun lasst ihn doch mal anfangen. :)

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leoluchs

Freue mich auf die Fortsetzungen - und à propos KI: ohne Gemini hätte ich bei der Einrichtung einer NAS immense Probleme. Von daher - Leinen los.:thumbsup:

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Schlumich

Tolle Idee.

Ich drücke die Daumen, dass es nicht in die Richtung des FU - Fadens abdriftet .... und somit keine Redundanz dieses Threads wird.

 

 

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Holgerli
vor 17 Minuten von Schlumich:

Ich drücke die Daumen, dass es nicht in die Richtung des FU - Fadens abdriftet .... und somit keine Redundanz dieses Threads wird.

Das wäre auch meine Befürchtung. Vermutlich wird für den "Point of No Return" wieder um jede 0,1% gekämpft werden. 

Abonniert ist das Thema. Ich lasse mich überraschen.

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LongtermInvestor
· bearbeitet von LongtermInvestor

Separierung der inhaltlichen Beiträge.

 

 

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Fetz

Ehrlich gesagt habe ich mir unter 

vor 31 Minuten von LongtermInvestor:

Jenseits der 4%-Regel

etwas anderes vorgestellt. Der letzte Beitrag dreht sich aber nur um die 4%-Regel. Statische Entnahmestrategien sind allerdings hochgradig wirklichkeitsfremd.

 

Deshalb ist auch das Zitat

vor 31 Minuten von LongtermInvestor:

Die Bestimmung einer sicheren Entnahmerate (Safe Withdrawal Rate, SWR) ist das Fundament jeder Entnahmestrategie.

nicht richtig bzw gilt nur für statische „Regeln“ .

Dynamische Strategien brauchen keine fixe SWR sondern definieren meist eine Art Korridor.

 

Wer dazu tiefer (sehr tief!) einsteigen möchte:

BIG ERN , der umfassendsten, mehrteiligen Serie dazu die ich kenne. 

Einzelne Themen auch bei Finanzen-erklärt . 

 

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geldvermehrer

Das wird sicher interessant :thumbsup:

Lobenswert, dein Engagement;)

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Lazaros

Mein erstes Fazit: Inhaltlich nichts Neues, nur anders verpackt.

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sedativ
· bearbeitet von sedativ

Ich frage mich ja, wieviele Leute hier sich oder ihren Angehörigen zutrauen, auch mit über 80 noch ihre SWR-Rate, Inflationsanpassung etc pp zu berechnen.

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Bolanger

Besteht die Möglichkeit, Zwischenruf zu löschen, um die inhaltsreichen Beiträge nicht zu verwässert? 

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LongtermInvestor

Herzlichen dank für die Kommentare, das erste Kapitel ist noch nicht abgeschlossen, von daher bitte ich um etwas Geduld.
 

Ich überlege gerade ob eine Trennung von Kommentaren und Diskussionen mehr Übersicht bringt. Soweit ich das sehe kann ich in diesem Faden keine Kommentare deaktivieren. Gibt es dafür eine Lösung?

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Der Heini
vor 12 Stunden von Fetz:

Dynamische Strategien brauchen keine fixe SWR sondern definieren meist eine Art Korridor.

Falsch.

Dynamische Regeln optimieren die statische Regel nur. Man beginnt immer mit einer statischen, fixen SWR. Daraus baut man dann einen Korridor drumherum.

vor 12 Stunden von Fetz:

Statische Entnahmestrategien sind allerdings hochgradig wirklichkeitsfremd.

Was macht deine GRV denn genau anders? Aus Sicht des normalen Rentners ist das auch eine statische Entnahme, inflationsangepasst.

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Neverdo

Lass doch die Kommentare, wann immer du auftauchst, sieht man es doch deutlich und kann sie, wenn man es will überlesen.

Ich habe schlechte Erfahrungen mit dem Trennen gemacht, der spontane Zwischenruf hat in jedem Fall direkten Bezug, ist lebendiger.

 

vor 8 Stunden von sedativ:

Ich frage mich ja, wieviele Leute hier sich oder ihren Angehörigen zutrauen, auch mit über 80 noch ihre SWR-Rate, Inflationsanpassung etc pp zu berechnen.

Warum sollen die rechnen, richtig anlegen... und rechnen erübrigt sich...über 80 ist sicherlich kein Problem, was glaubst du wieviel Urgestein davon an Bord ist.

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Someone
· bearbeitet von Someone
vor 37 Minuten von Der Heini:

Falsch.

Dynamische Regeln optimieren die statische Regel nur.

Diese Aussage verstehe ich nicht - wenn ich für mich festlege, das ich 3% meines aktuellen Portfolios entnehmen kann, dann ist dies eine dynamische Entmahmerate, bei der ich sicherlich nichts statisches optimiere.

 

Meine Lebenswirklichkeit ist, was Ausgaben angeht, "dynamisch" (mit einer "Untergrenze", die durch Miete, Wohnnebenkosten, KV u.ä. festgelegt ist) - ich habe noch nie das was ich an monatlichen Einküften habe, auch zu genau 100% ausgegeben (meist weniger, aber auch immer wieder mal mehr), so dass sogar wenn es "statische" Einkünfte gäbe, meine Entnahmerate (Einkünfte minus Ausgaben) immer dynamisch (oder besser variabel) ist.

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McScrooge
vor 9 Stunden von sedativ:

Ich frage mich ja, wieviele Leute hier sich oder ihren Angehörigen zutrauen, auch mit über 80 noch ihre SWR-Rate, Inflationsanpassung etc pp zu berechnen.

Brauchen die auch nicht, die die von ihrem Depot leben, leben von den Ausschüttungen daraus ;)

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Peter23
· bearbeitet von Peter23
vor 12 Stunden von Der Heini:

Falsch.

Dynamische Regeln optimieren die statische Regel nur. Man beginnt immer mit einer statischen, fixen SWR. Daraus baut man dann einen Korridor drumherum.

Das kann man so sehen, aber es wird schon meist unterschieden zwischen SWR und lifecycle model.

 

 

vor 13 Stunden von LongtermInvestor:

Ich überlege gerade ob eine Trennung von Kommentaren und Diskussionen mehr Übersicht bringt. Soweit ich das sehe kann ich in diesem Faden keine Kommentare deaktivieren. Gibt es dafür eine Lösung?

Du könntest auch alles, was final ist, in den ersten Post miteinbauen.

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