Zum Inhalt springen
Sapine

Neue Index Regeln - Auswirkungen auf Euer Anlegerverhalten

Ändert ihr Euer Anlegerverhalten oder nicht?   

107 Stimmen

Du hast keine Berechtigung, an dieser Umfrage teilzunehmen oder die Umfrageergebnisse zu sehen. Bitte melde dich an oder registriere dich, um an dieser Umfrage teilzunehmen.

Empfohlene Beiträge

voxk
· bearbeitet von voxk

Wie hoch ist der Mindestbetrag für einen Mega-IPO? Ich habe gerade an Elizabeth Holmes und ihr Unternehmen Theranos gedacht. Laut Wikipedia wurde ihr Unternehmen mit 10 Millarden bewertet, genau wie Anthropic Ende 2025 (Link von @stagflation)

Keine Ahnung, ob Theranos eine Mega-IPO geschafft hätte, aber es ist ziemlich wahrscheinlich, dass Elizabeth Holmes versucht hätte. Jetzt ist leider die Tür offen für die nächste E. Holmes.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schwachzocker
vor 26 Minuten von voxk:

...Jetzt ist leider die Tür offen für die nächste E. Holmes.

Ja, für Wirecard war die Tür ja auch offen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 41 Minuten von voxk:

Wie hoch ist der Mindestbetrag für einen Mega-IPO? Ich habe gerade an Elizabeth Holmes und ihr Unternehmen Theranos gedacht. Laut Wikipedia wurde ihr Unternehmen mit 10 Millarden bewertet, genau wie Anthropic Ende 2025 (Link von @stagflation)

Keine Ahnung, ob Theranos eine Mega-IPO geschafft hätte, aber es ist ziemlich wahrscheinlich, dass Elizabeth Holmes versucht hätte. Jetzt ist leider die Tür offen für die nächste E. Holmes.

 

Ja, Anthropic und OpenAI stehen in den Startlöchern. Anthropic möchte 2 Billionen US-$ einsammeln....

 

Phantasie hat bei Börsengängen immer eine Rolle gespielt. Aber es sollte auch auf das Geschäftsmodell und die Erfolgsaussichten geschaut werden. Zurzeit? Wen interessiert, ob SpaceX oder Anthropic jemals Gewinne erwirtschaften werden? Wer versucht abzuschätzen, was diese Unternehmen wirklich wert sind? Ein Teil der Anleger glaubt, dass man mit Aktien automatisch reich wird - und ein anderer Teil glaubt, dass sie noch genug Deppen finden werden, denen sie die Aktien zu einem höheren Preis als heute verkaufen können.

 

Irgendwann wird es einen großen Knall geben - und es wird zusammenbrechen. "You can fool all the people some of the time and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time” (angeblich von Abraham Lincoln)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Sapine

@stagflationHier sachlich zu diskutieren ist leider nicht möglich. Es geht zu vielen nur um Polemik.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schwachzocker
vor 9 Minuten von Sapine:

@stagflationHier sachlich zu diskutieren ist leider nicht möglich. Es geht zu vielen nur um Polemik.

Nennst Du das "sachlich Diskutieren"?:

vor 20 Minuten von stagflation:

Irgendwann wird es einen großen Knall geben - und es wird zusammenbrechen. 

 

vor 22 Minuten von stagflation:

Phantasie hat bei Börsengängen immer eine Rolle gespielt.

...nicht nur bei Börsengängen, sondern es spielt immer eine Rolle.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Puppi
· bearbeitet von Puppi

Das Ergebnis der Umfrage spricht für sich. Die meisten hier sehen (noch) kein Problem (für den kleinen Privatanleger) und ändern nichts. 

 

vor einer Stunde von stagflation:

Ein Teil der Anleger glaubt, dass man mit Aktien automatisch reich wird - und ein anderer Teil glaubt, dass sie noch genug Deppen finden werden, denen sie die Aktien zu einem höheren Preis als heute verkaufen können.

 

Irgendwann wird es einen großen Knall geben - und es wird zusammenbrechen.

Du warst mal komplett anders drauf. Würde mich immer noch interessieren, was passiert ist bei dir?:(:huh:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
W.Heisenberg
vor 15 Minuten von Puppi:

Du warst mal komplett anders drauf. Würde mich immer noch interessieren, was passiert ist bei dir?:(:huh:

Manche Leute lernen was dazu, entwickeln sich weiter, ändern Ihre Meinung. Ohne Scheuklappen zu haben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 9 Minuten von W.Heisenberg:

Manche Leute lernen was dazu, entwickeln sich weiter, ändern Ihre Meinung. Ohne Scheuklappen zu haben.

Manche vergessen aber auch wieder und halten sich die Augen zu.

 

vor 27 Minuten von Puppi:

Das Ergebnis der Umfrage spricht für sich. Die meisten hier sehen (noch) kein Problem (für den kleinen Privatanleger) und ändern nichts. 

Ich habe noch immer nicht begriffen, was das Problem ist oder noch werden könnte?

 

- Ist es der Umstand, dass die Unternehmen so hoch bewertet sind?

- Sind es die "nicht normalen" Alteigentümer?

- Ist es ein Problem, dass Menschen Geld verdienen wollen?

 

Die Regeln wurden halt geändert. Jedem steht es frei, darauf zu reagieren. Ich begreife aber nicht, warum man das tun sollte?

Oder geht es gar nicht um die Regeländerung, sondern um irgendeine furchteinflößende Blase? Ich habe in den letzten Jahren beste Erfahrungen mit dieser "Blase" gemacht. Von mir aus kann sie sich noch 20 weitere Jahre aufpumpen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 11 Stunden von Schwachzocker:

Ich habe noch immer nicht begriffen, was das Problem ist oder noch werden könnte?

Das WPF schafft sich regelmäßig selbst neue "Probleme", die dann natürlich "gelöst" werden müssen.

 

Für viele Anleger wäre es sinnvoller, sich mit Behavioral Finance und Verhaltensfehlern beim Anlegen zu beschäftigen, anstatt zu versuchen, u.a. "Probleme"/Betrügereien der "Bösen" zu entlarven samt Umbauen des Portfolios.

Das Unterstrichene ist es nämlich das, was unsere größte Herausforderung ist samt negativen Folgen für unsere Renditen. 

Das Gefettete ist dagegen leider immer Teil der Finanzwelt in unzähligen Bereichen und Formen. Wer denkt, er könne dem entgehen, indem er "schlaue" Entscheidungen trifft, sollte vielleicht besser gar nicht in Aktien etc anlegen, sondern von der Hand in den Mund leben. Was hinter den Kulissen des Marktes alles an Schindluder/Betrug/Tricksereien getrieben wird, will ich gar nicht wissen. Ich muss es akzeptieren und einzig einen Weg finden, trotzdem ein Stück vom Kuchen abzubekommen und das möglichst, ohne mich verrückt zu machen

 

Aber es ist wie so oft:

Der Mensch meint eben sehr oft, er sei schlau(er) und könne Kontrolle ausüben über alles/vieles, ohne zu merken, dass er genau dadurch alles (noch) schlimmer macht.

 

PS:

Ich bin wahrlich kein Fan von Elon Musk! Aber ich lasse mir von so jemandem nicht meine Nerven strapazieren...und das Gleiche gilt für MSCI und Co.

Ich akzeptiere und prüfe, ob sich am großen Gesamtbild etwas Gravierendes geändert hat. Das ist nicht der Fall. Also ändere ich nichts am "Gut genug", akzeptiere weiterhin, dass es mehr als das nie geben wird und verstehe, dass jede Veränderung in meinem Portfolio neue (Verhaltens)Risiken erschafft, die mir weitaus mehr Probleme bereiten werden als dieses Thema hier.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Puppi
· bearbeitet von Puppi
Am 12.8.2026 um 02:17 von stagflation:

Du hast völlig recht. Das Rebalancing (auf 1% bei Kommer, 0,2% bei S&P 500 Equal Weight, 0,08% bei MSCI World Equal Weight) wird nicht jeden Tag durchgeführt, sondern in größeren Abständen.

Trotzdem würde der Kommer ETF allein den Großteil deiner Sorgen lösen. @Bigwigster's Post in #52 war sehr gut und ist halt die Wahrheit. Darauf bist du leider nicht mehr eingegangen, obwohl es für dich hilfreich wäre, zu erkennen, was du dir da genau ins Depot gelegt hast.

 

Warum du nicht alles einfach in den Kommer ETF umschichten willst, kann ich nur vermuten. Vielleicht traust du dich nicht, weil du auch da Bedenken hast, alles in einem Produkt zu haben? Eigentlich schade, denn wie gesagt... dieses Produkt erfüllt sehr gut deine Wünsche. Stattdessen gehst du neue Risiken ein mit mMn auf Gesamtportfolioebene ziemlich nutzlosen Veränderung. Ich vermute, dass du bald wieder irgendwas umschichten wirst, wenn sich einer deiner neuen ETFs nicht so entwickelt wie erhofft etc....das hattest du selbst mal erkannt dieses Risiko.

 

Am 12.8.2026 um 02:17 von stagflation:

Haben wir schon einen Thread, in dem wir über die Auswirkungen von Kappungen diskutieren? Wenn nicht, sollten wir demnächst einen starten. Es ist mathematisch interessant, zu untersuchen, wie sich verschiedene Kursbewegungen (z.B. schnelles und langsames Steigen einer Aktie oder schnelles und langsames Fallen eine Aktie) auf einen Index mit Kappung auswirken. Ich vermute, dass dort ganz andere Dinge passieren, als man sich vorstellt, wenn man an eine Kappung auf 1% oder an einen Equal Weight ETF denkt... Vielleicht kennt jemand einen Artikel, in dem das untersucht und erklärt wird?

Nein, haben wir nicht.

Es steht dir frei, einen zu eröffnen.

Die Folge wird sein, neue "Probleme" zu finden samt Drang, wieder etwas aktiv "verbessern" zu wollen usw.

 

Manchen Anlegern reicht es, zu erkennen, dass auch Kappungen bei einem breit gestreuten ETF keine dramatischen Auswirkungen haben, sondern Risiken nur etwas verschieben (z.B. Klumpenrisiko -> Size-Risiko). Gesichert sind dagegen die höheren Kosten in der Praxis und der Widerspruch der uralten Regel "Gewinner laufen lassen".

 

@stagflation

Ist echt nur gut gemeint:

Du machst dir glaube ich mittlerweile viel zu viele Gedanken, rechnest zu viele Szenarien durch und findest dadurch ständig neue "Probleme". Das alles führt zu Angst/ständigen Bedenken/Unsicherheit, das wiederum zu Kontrolldrang und das wiederum zu aktiven Eingriffen/Umschichtungen im Depot (meist mit dem Ergebnis von zig Produkten und Zeilen, weil man keiner Sache allein 100%ig traut). Dadurch erschafft du wie oben erwähnt neue Risiken im Behavioral Finance Bereich, welche sich "passenderweise" genau bei Anlegern, die ständig zweifeln, häufig verwirklichen (Teufelskreis). Man sieht diesen "Weg" sehr häufig im WPF in zig Threads. Und ja...ich habe diesen Weg selbst hinter mir...daher warne ich dich davor.

 

Du siehst also den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Das ist schade, weil du schon einmal viel lässiger und weniger problem-suchend unterwegs warst.

Ich hoffe, du schaffst es, wieder einen Gang runter zu schalten, weniger zu analysieren und wieder mehr Vertrauen zu entwickeln. 

 

Ich will dir nix einreden, also bitte nicht falsch verstehen, aber dieses "zu viel Kopf zerbrechen über alles Mögliche" (nicht nur über dieses Thema hier) ist halt sehr auffällig.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Bolanger
vor 14 Stunden von stagflation:

Ein Teil der Anleger glaubt, dass man mit Aktien automatisch reich wird

Das entspricht der weit verbreiteten Meinung, dass ein breit gestreutes Portfolio langfristig zu automatischem Reichtum führt. Nur gut, dass diese Meinung hier im WPF eine Randerscheinung ist - oder irre ich?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Sapine
· bearbeitet von Sapine

Ich wundere mich wie hier felsenfeste Ratschläge gegeben werden, als ob es sich um die heiligen 10 Gebote handelt. Keiner von uns kann in die Zukunft schauen! Welche Auswirkungen die Aufweichungen von Regeln haben und haben werden, können wir nur rückblickend beurteilen. Ob es in Zukunft rückblickend betrachtet richtig gewesen wäre, ein paar Anpassungen im Depot vorzunehmen, wissen wir heute nicht. Was wir heute machen können, ist zu versuchen die damit verbundenen Risiken zu bewerten und einzuschränken. Auch hierzu ist keiner verpflichtet. 

 

Ziel dieses Fadens war, zu erfahren, wie die übrigen Foristen das Thema bewerten und welche Konsequenzen sie daraus ziehen. 

 

Ich schlage vor die Umfrage vorerst zu beenden. Nach der Platzierung der übrigen Mega-IPOs können wir eine neue erstellen. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Der Heini
vor 3 Minuten von Sapine:

Ziel dieses Fadens war, zu erfahren, wie die übrigen Foristen das Thema bewerten und welche Konsequenzen sie daraus ziehen. 

SpaceX macht momentan nur 0,1% im MSCI World aus. Was Anthropic und OpenAI aus machen werden ist noch völlig unklar.

Aber selbst wenn die 3 größten IPOs derzeit zusammen 1% ausmachen werden ist das doch kein Grund umzuschichten, zumindest für mich, da die anfallenden Steuern mehr ausmachen als 1%.

vor 16 Stunden von W.Heisenberg:

Manche Leute lernen was dazu, entwickeln sich weiter, ändern Ihre Meinung. Ohne Scheuklappen zu haben.

Meinung ändern ist immer gut, wenn es gute Argumente gibt. Habe ich aber in dem Thread bisher nicht gelesen, sondern eher ein bestehen auf eigener Meinung.

vor 17 Stunden von stagflation:

Irgendwann wird es einen großen Knall geben - und es wird zusammenbrechen. "You can fool all the people some of the time and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time” (angeblich von Abraham Lincoln)

Das wird es geben, solange es die Börse gibt. Wer zu viel Angst davor hat, sollte Aktien meiden, Anleihen leider auch. Die können auch in einen Bärenmarkt abtauchen.

Eine Blase ist im Markt, wann und wie sie sich abbauen wird, das müsste man wissen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schwachzocker
vor 1 Minute von Der Heini:

Eine Blase ist im Markt...

:wacko: Da ist "der Markt" aber anderer Meinung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schlumich

@Schwachzocker: hast Du eigentlich einen Alarm eingestellt, der bei dir losgeht, sobald jemand das B-Wort schreibt? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker

Ich würde nur gern wissen, welchen Sinn es ergibt, 15 Jahre lang über dieses Wort zu fabulieren?

Es gibt keine Blasen. Zu Kursrückgängen kann es jederzeit kommen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schlumich

 

Die Kurse steigen, immerzu,
die Anleger finden keine Ruh.
„Es geht noch höher!“, ruft der Markt,
während die Blase langsam knackt.

 

Aktien glänzen, Hoffnung lacht,
Gewinne werden über Nacht gemacht.
Doch wer nur träumt und Risiken vergisst,
merkt oft zu spät, was eine Blase ist.

 

Dann kommt der Tag, der Wind dreht sich,
die Kurse fallen plötzlich fürchterlich.
Die Blase platzt mit lautem Knall –
und plötzlich fragen sich alle: „Warum?“

 

Doch Börsenblasen kommen und gehen,
wer ruhig bleibt, kann weitersehen.
Denn hinter jedem Kurs und Schein
sollte auch ein echter Wert noch sein.

 

Toll, so eine KI 

(Kann weg) :narr:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
stagflation
vor 6 Minuten von Schwachzocker:

Es gibt keine Blasen. 

 

Gerd Kommer dazu (Quelle):

Zitat

Die Efficient-Market-Hypothese – einfach, mächtig und oft missverstanden

...

Missverständnisse zur EMH aufgrund gezielter Verfälschung

...

Die EMH sage aus, es könne keine „Blasen“ („Bubbles“) oder „Übertreibungen“ am Aktien- oder Anleihemarkt geben. Falsch. Die EMH sagt lediglich, dass Blasen nicht im Vorhinein ausreichend zuverlässig identifiziert werden können, und wer ex-ante-Blasen-Identifikation zur Strategie macht, wird damit nach Risiko, Kosten und Steuern mindestens genauso oft Geld verlieren wie gewinnen. Im Übrigen könnte man über die Bezeichnung „Blase“ eine semiotische Dissertation schreiben, weil so gut wie jeder etwas anderes damit meint.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Puppi
vor 7 Minuten von Schlumich:

Toll, so eine KI 

Jawohl.

 

Zitat

Der Markt ist klug, der Markt ist weise, er irrt sich nie auf seiner Reise.
Ein Preis ist immer sachlich, kühl, bereit für jedes Marktziel.

Was heute steigt und morgen fällt, ist nur das Wissen dieser Welt, das stündlich neu bewertet wird, wobei sich kein Computer irrt.

Es gibt kein Aufpumpen, kein Schäumen, kein blindes Jagen nach den Träumen.
Der Kurs zeigt präzise und genau, den Wert im Hier und Jetzt im Bau.

Fällt eine Aktie steil bergab,
bricht nur ein neues Wissen an,
das man zuvor nicht wissen kann.
Die Zukunft bleibt nun mal ein Rätsel, für jeden Analystensessel.

Was Menschen stolz als „Blase“ taufen, ist nur der Zukunft stetig Laufen.
Es gibt den Schaum im Markte nicht – nur neue Sicht im Tageslicht.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schwachzocker

Eugene Fama:

Zitat

 

Fama ist ein Gegner des ökonomischen Konzepts von Spekulationsblasen. Er hält das Konzept für irreführend. Fama explizierte seine Kritik an Spekulationsblasen in der 2014 gehaltenen Nobel-Vorlesung. Nach seiner Argumentation liegt eine Blase nur dann vor, wenn Marktteilnehmer den Preisrutsch zuverlässig vorhersagen können. Andernfalls handele es sich bloß um eine vom Markt abweichende Meinung. Ferner gäbe es keine seriöse Forschung, die einen empirisch verlässlichen Test für Blasen bereitstellt, der in der Lage wäre zu prognostizieren, wann Preise nach einem Anstieg wieder fallen würden. Daher seien alle Aussagen über Blasen bloße Anekdoten und hätten keine empirisch-wissenschaftliche Evidenz. Fama stellt auch die Frage, welcher Teil der Blase eigentlich irrational sei, der Preisanstieg oder der folgende Abfall. Denn in den meisten Blasen würde der Preisverfall nach kurzer Zeit durch Kursgewinne wieder wett gemacht.[7]

Das Wirtschaftsmagazin Economist hat er einst abbestellt, weil ihm darin das Wort „Blase“ zu oft vorkam

 

vor 9 Minuten von stagflation:

 

Gerd Kommer dazu (Quelle):

...Im Übrigen könnte man über die Bezeichnung „Blase“ eine semiotische Dissertation schreiben, weil so gut wie jeder etwas anderes damit meint.

Wie kann man denn sagen, dass es Blasen gibt, wenn nicht einmal klar ist, was das ist?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Puppi
· bearbeitet von Puppi

Prof. Weber zu Blasen:

Zitat

"Wenn man sich in einer Blase befindet, ist es sogar durchaus rational, einzusteigen.

Warum?

Weil es zunächst völlig egal ist, ob eine Aktie objektiv überbewertet ist, also ob ihr Börsenkurs höher liegt, als es die tatsächlichen Unternehmenszahlen wie Gewinn oder Vermögen rechtfertigen. Solange die Aktie weiter steigt, funktioniert diese Strategie."

Quelle

Wusste gar nicht, dass der ARERO-Weber ein Fan von Blasengeld ist :lol:.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Wishmueller

Der historische Gegenpol: Fama vs. Shiller

 

Zitat

Besonders faszinierend ist, dass Eugene Fama den Nobelpreis im selben Jahr (2013) gemeinsam mit Robert Shiller erhielt. Shiller ist das exakte Gegenteil von Fama: Er gilt als Pionier der Verhaltensökonomie (Behavioral Finance) und erlangte Weltruhm, weil er sowohl die Dotcom-Blase im Jahr 2000 als auch die US-Immobilienblase vor 2008 treffend prognostizierte. 

Während Fama argumentiert, dass Märkte stets alle verfügbaren Informationen rational einpreisen, zeigt Shiller, dass menschliche Psychologie, Herdentrieb und „irrationaler Überschwang“ die Preise weit über den fundamentalen Wert treiben können. 

 

vor 16 Minuten von Schlumich:

Toll, so eine KI 

(Kann weg) :narr:

 

:D:thumbsup:

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
finisher
· bearbeitet von finisher
vor 23 Minuten von Schlumich:

Toll, so eine KI 

vor 14 Minuten von Puppi:

Jawohl.

 

Super. Aber Achtung, es gibt hier im WPF extrem kritische Poesie-Experten:

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 6 Minuten von Wishmueller:

Während Fama argumentiert, dass Märkte stets alle verfügbaren Informationen rational einpreisen, zeigt Shiller, dass menschliche Psychologie, Herdentrieb und „irrationaler Überschwang“ die Preise weit über den fundamentalen Wert treiben können. 

Das widerspricht sich weniger als man denkt.

Die Märkte sind nicht immer und ständig effizient.

Natürlich gibt es Übertreibungen in die eine oder andere Richtung und die Psychologie der Anleger spielt eine wichtige Rolle.

Was viele Anleger immer noch nicht checken ist, dass man nicht zuverlässig erkennen kann, wann diese Übertragungen der Fall sind bzw. wann sie wieder korrigiert werden. Deshalb bringt die Erkenntnis, dass Märkte nicht immer effizient sind einem kleinen Privatanleger so gut wie nichts bzw verschlechtert das Ergebnis statistisch sogar, wenn man versucht, diese Ineffizienzen zu timen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...