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Sapine

Neue Index Regeln - Auswirkungen auf Euer Anlegerverhalten

Ändert ihr Euer Anlegerverhalten oder nicht?   

107 Stimmen

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Empfohlene Beiträge

Puppi
vor 15 Minuten von Schwachzocker:

Aber was wenn der Markt doch nicht effizient ist? Dann gibt es sie vielleicht doch umsonst?

Beweise doch erst mal das Gegenteil!:yahoo:

https://share.google/aimode/VuJaAOUkn5BH3EFjS

...und damit landen wir wieder am Anfang der zwei Lager (Markt ist rational oder irrational) :lol:.

 

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The Statistician
· bearbeitet von The Statistician
vor 4 Stunden von stagflation:

Gegenfrage: kennst Du eine Studie, die zeigt, dass ein breit diversifizierter World- oder All-World ETF mit MarketCap in unserer Welt eine höhere erwartete Rendite hat, als der gleiche ETF mit Equal Weight Gewichtung oder einer Mischung aus MarketCap und Equal Weight?

Die Fragestellung ist irrelevant. Entscheidend an der Stelle ist die Frage, ob Equal Weight eine bessere und zuverlässige Rendite ex ante verspricht als MC. Es geht hier nicht darum, ob MC eine "höhere Renditeerwartung" mit sich bringt, sondern um die Frage, ob andere Aufstellungen eine systematisch zuverlässige höhere Renditeerwartung mit sich bringen. Und das kannst du bei Equal Weight ex ante genauso wenig klar sagen wie für alle anderen Aufstellungen, die gerne diskutiert werden.

Zitat

Wie kommst Du also auf die Aussage einer "möglichen Underperformance"?

Es ist eine simple Feststellung. MC stellt die Referenz dar und entsprechend hast du mit einer Abbildung von MC stets die Marktrendite gesichert (+/- marginalen Abweichungen). Wenn du dich für andere Aufstellungen entscheidest, gehst du stets das Risiko ein schlechter zu performen. 

 

Man kann sich gerne für alternative Aufstellungen entscheiden. Ich habe selbst auch kein 100% MC im Portfolio und extrem viel Bitcoin im Portfolio. Man sollte sich aber obigen Fall wenigstens im Klaren sein. Es wirkt auf mich oft als lägen Alternativen vor, die systematisch besser funktionieren würden als eine simple MC Abbildung. Wenn dem so wäre, würden hier doch alle mit überdurchschnittlichen Renditen rumlaufen...

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stagflation
vor 1 Stunde von HHanseat:

Na ja, die Rückschau zeigt je nach betrachtetem Zeitraum und Markt oft leichte Vorteile für Equal Weight, welche durch stärkere Value- und Small Cap Faktorexposition erklärt werden. Gleichzeitig hat Equal Weight höhere Handelskosten, die in akademischen Studien gerne vernachlässigt werden.

 

Die Kosten können wir uns anschauen...

 

Beispiel S&P 500:

  • iShares Core S&P 500, WKN A0YEDG, TER: 0,07%, Transaktionskosten: 0,00%
  • iShares S&P 500 Equal Weight, WKN A3DN3E, TER: 0,15%, Transaktionskosten: 0,02%

Beispiel: MSCI World:

  • iShares Core MSCI World, WKN A0RPWH, TER: 0,20%, Transaktionskosten: 0,00%
  • Invesco MSCI World Eq Weight, WKN A40G12, TER: 0,20%, Transaktionskosten: 0,05% 

Der Unterschied ist 0,1% bzw. 0,05%. Also kaum der Rede wert.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 10 Minuten von stagflation:

Beispiel: MSCI World:

  • iShares Core MSCI World, WKN A0RPWH, TER: 0,20%, Transaktionskosten: 0,00%
  • Invesco MSCI World Eq Weight, WKN A40G12, TER: 0,20%, Transaktionskosten: 0,05% 

Der Unterschied ist 0,1% bzw. 0,05%. Also kaum der Rede wert.

Nimm bitte nicht den teuersten MSCI WORLD ETF her.

Nimm doch auch einen von Invesco - dann passt es besser.

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00B60SX394,IE000OEF25S1

 

Zudem schwanken die Transaktionskosten jedes Jahr etwas. Im Jahr davor lagen sie beim EW bei 0,1%.

Der iShares Minimum Volatility (den du ja auch hast)...der hatte sogar mal 0,3% reine Transaktionskosten. 

Siehst du, dass die MCAP 0% haben? Das ist oft so, weil MCAP sich selbst reguliert.

 

Beim S&P500:

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00B6YX5C33,IE000MLMNYS0

 

Je weniger Aktien, umso geringer die Transaktionskosten (logisch oder?).

 

Frage dich mal, warum es noch keinen Equal Weight vom ALL WORLD mit über 3000 Aktien gibt.

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Nachdenklich
· bearbeitet von Nachdenklich
vor 4 Stunden von GuyInborito:

Jemand der 25 ist und gerade anfängt darf unter keinen Umständen von mcap abweichen, weil das bis zu seinem Renteneintritt mit 99,x% Sicherheit zu einer underperformance führen würde. 

darf unter keinen Umständen von mcap abweichen

  ...  mit 99,x% Sicherheit  ....?

 

Schon eine ziemlich starke Aussage!

 

Wie verträgt sich das mit der anekdotischen Beobachtung (anekdotisch in dem Sinne: keine wissenschaftlich nach statistischen Regeln angestellte Untersuchung - nur einfach eine persönliche Beobachtung), die ich gerade bei meinem Besuch bei meinen in den USA lebenden Verwandten gemacht habe? Die Anzahl der dort (Großraum Seattle) im Umfeld meiner Verwandten lebenden Millionäre war außerordentlich (aber unter Berücksichtigung der Umstände nicht erstaunlich) hoch.

Warum? Weil die Menschen, mit denen ich dort Kontakt hatte, nahezu alle über Jahrzehnte hinweg ein Depot aufgebaut haben, das weder diversifiziert noch nach MCAP gewichtet war. Die Leute haben schon seit vielen Jahren bei Microsoft und Amazon gearbeitet [oder sonstwie einen Eindruck vom Erfolg dieser Konzerne gehabt] und einen schweren Anlegerfehler begangen: Sie haben die Aktien ihres Arbeitgebers [oder des ihnen vertrauten Konzerns] im Depot behalten und haben ein sehr konzentriertes Depot gehalten. Ein fataler Fehler, nämlich ein Klumpenrisiko, da sie ihr Depot und ihr Humankapital dem gleichen Risiko ausgesetzt haben.

Im WPF wären sie dafür ausgebuht worden.  -->  "Buuuh!"

Das Risiko hat sich aber nicht verwirklicht. Man kann natürlich sagen: Glück gehabt, darauf darf man aber doch nicht bauen!

Aber der Augenschein zeigte: da haben sehr viele Menschen sehr viel Erfolg damit gehabt, von MCAP abzuweichen.

 

Also: Reichtum entsteht nicht durch Diversifikation sondern durch Konzentration.

 

Nun kann man sagen, daß man ja gar nicht reich werden will und man deshalb Diversifikation wählt, um so Sicherheit zu gewinnen. Das ist sicher eine zulässige Haltung. (Damit ist aber noch nicht geklärt, was die richtige Diversifikation ist.)

 

Man kann aber auch sagen, daß man sich nicht um Diversifikation kümmert, da man sich mehr davon verspricht genau die Werte ins Depot zu legen, die alle anderen auch haben wollen. Dann erreicht man mit Sicherheit genau das Risiko und genau die Rendite, die der Markt im Durchschnitt liefert. Damit kann man dann zufrieden sein.

(Aber das zu kaufen, was alle kaufen - also nach Marktkapitalisierung zu kaufen -, ist keinesfalls gute Diversifikation sondern Herdenverhalten: "Anlegende neigen dazu, in bestimmte Wertpapiere wie Aktien oder ETFs zu investieren, nur weil andere dies auch tun, anstatt eine unabhängige Entscheidung auf der Grundlage von Fakten und Daten zu treffen. Dieser Effekt wird als Herdenverhalten bezeichnet." Quelle: https://extraetf.com/de/wissen/die-5-haeufigsten-anlagefehler oder: "Beim Herdentrieb lässt du dich von der Masse mitreißen, statt selbst zu denken.  ...  Hab den Mut, gegen den Strom zu schwimmen – gerade in Panik- oder Hypephasen." https://www.finanzcoach.org/behavioral-finance-fehler-anlegerfehler-vermeiden/ )

Ob das Abweichen von der Marktkapitalisierung (Herdenverhalten) in die Richtung Konzentration oder in die Richtung Gleichgewichtung zu Reichtum oder "mit 99,x% Sicherheit zu einer underperformance" führen wird, halte ich für offen.  

 

Die Behauptung, man dürfe unter keinen Umständen von mcap abweichen, halte ich aber gelinde gesagt für Quatsch! 

 

 

vor 3 Stunden von Puppi:

 

Habe sogar mittlerweile den Eindruck, dass die Besessenheit auf Kommer einige mehr und mehr ins aktive Lager drückt.

Kein Wunder wenn der Typ sich mittlerweile selbst als aktiver Anleger bezeichnet.

 

 

Gestehe dem Mann doch zu, daß auch er dazulernt.   ;)

 

Am 26.2.2025 um 19:58 von stagflation:

Jemand, der die Markteffizienzhypothese kennt und für größtenteils zutreffend hält, kann da nur den Kopf schütteln!


:myop:

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stagflation

Sorry, aber Ihr habt immer noch nicht gezeigt, dass ein MarketCap ETF in einem effizienten Markt besser abschneidet, als ein Equal Weight ETF mit den gleichen Aktien (von den 0,1% oder 0,2% niedrigeren Kosten abgesehen)...

 

Und nein, ich habe nie behauptet, dass der Equal Weight ETF in einem effizienten Markt ex ante besser abschneiden würde als ein MarketCap ETF. Ich behaupte nur, dass er zurzeit (nur wenige wählen Equal Weight) ex ante nicht schlechter ist. Und dass es deshalb relativ egal ist, ob ich MarketCap oder eine Mischung aus MarketCap und Equal Weight nehme.

 

Interessant wird die Diskussion, wenn wir uns anschauen, was passiert, wenn der Markt nicht mehr effizient ist. Wenn also beispielsweise viel Geld in KI- und Tech-Unternehmen investiert wird, die hinterher zusammenbrechen. Oder wenn Unternehmer Möglichkeiten entdecken, wie sie aus ETFs Geld rausziehen können. Erst dann wird ein Equal Weight ETF möglicherweise (!) besser. Es wäre schön, wenn wir darüber diskutieren könnten...

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 26 Minuten von stagflation:

Sorry, aber Ihr habt immer noch nicht gezeigt, dass ein MarketCap ETF in einem effizienten Markt besser abschneidet, als ein Equal Weight ETF mit den gleichen Aktien (von den 0,1% oder 0,2% niedrigeren Kosten abgesehen)...

Ok. Ein einziger Versuch noch, dann gebe ich es auf (bitte den kompletten Link lesen und nicht nur meine zitierte Zusammenfassung!):

https://share.google/aimode/yPyg3iCZY2FIWFKTd

 

Zitat

Zusammenfassung

 

Wenn der Markt effizient ist, ist die Marktkapitalisierung das perfekte Abbild der Realität. Ein Market-Cap-ETF verhält sich völlig neutral zum Markt. Ein Equal-Weight-ETF hingegen greift aktiv in diese Balance ein, betreibt eine Mittelwert-Regression-Wette (er wettet darauf, dass Verlierer wieder steigen) und verzerrt das Portfolio hin zu riskanteren, kleineren Werten, ohne dafür in einem effizienten Markt eine faire Prämie zu erhalten

 

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Nachdenklich
vor 2 Stunden von Puppi:

https://share.google/aimode/VuJaAOUkn5BH3EFjS

...und damit landen wir wieder am Anfang der zwei Lager (Markt ist rational oder irrational) :lol:.

 

Einfach nur mal DANKE an @Puppi für diesen Link.

 

Wer es noch nicht getan hat, sollte den Link öffnen und den Text lesen!

 

(Und ich bin auf der Seite der Behavioral-Finance-Fraktion.)

 

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Puppi

@stagflation

Ergänzung:

@Nachdenklich glaubt nicht an die EMH. Daher kann ich bei ihm absolut nachvollziehen, warum er anders investiert als MCAP.

 

Du glaubst an die EMH (oder?...tust du das noch???).

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Nachdenklich

@Puppi

 

Ich glaube vielleicht noch daran, daß alle Informationen eingepreist sind, 

ich glaube aber nicht daran, daß die vorhandenen Informationen von allen Marktteilnehmern richtig beurteilt werden.

 

Beispiel: 

 

Der Präsident eines großen Landes wird in seinem Verhalten immer unvorhersehbarer.

Der CEO (oder war es der CFO?) eines großen europäischen Konzerns erklärt daraufhin öffentlich, daß er nicht sagen kann, ob die zukünftigen Konzernergebnisse den vor einiger Zeit gemachten Vorhersagen noch entsprechen werden.

 

Diese Information ist allgemein verfügbar und wird eingepreist.

Aber wie wird sie beurteilt? 

Als erstes Eingeständnis, daß die Prognosen zurückgenommen werden müssen? Oder als Hinweis darauf, daß die Zukunft bei so einem unberechenbaren Politiker natürlich unsicher ist?

 

Die Kurse sind jedenfalls heftig eingebrochen und boten eine gute Kaufgelegenheit. 

 

 

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sedativ
· bearbeitet von sedativ

MSCI World High Dividend vs MSCI World

 

Der High Dividend Faktor ist in den letzten 30 Jahren minimal besser gelaufen. Equal Weight auch fast identisch. Die Unterschiede gehen über die Jahre im statistischen Rauschen unter.

 

 

wld‐vs-hdy.png

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 14 Minuten von sedativ:

High Dividend Faktor in den letzten 30 Jahren minimal besser gelaufen

Rendite ohne Risikozahl hat keine Aussagektaft.

 

MaxDD:

High Dividend: 62,9%

MSCI WORLD: 57,5%

 

Rendite übrigens beim High Dividend knapp 0,3% p.a. mehr (völlig ohne jegliche Berücksichtigung von Kosten, die in der Praxis aber anfallen!)

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 7 Stunden von Schwachzocker:

Wir wollen die durchschnittliche Marktrendite hinreichend sicher abgreifen. 

 

Schauen wir uns an, was das bedeutet. Verwenden wir einen Trick aus der Mathematik: die Überhöhung.

 

Nehmen wir zwei Anleger A und B:

  1. A investiert 100.000 € in einen MSCI World ETF
  2. B investiert 100.000 € in einen MSCI World Equal Weight ETF

Bei SpaceX entdeckt jemand, wie man Raketen bauen kann, die mit Überlichtgeschwindigkeit reisen. Elon Musk beschließt, eine neue Firma zu gründen: SpaceHyper. Da SpaceHyper jetzt zu fremden Sternen fliegen und von dort Gold, Uran und seltene Erden mitbringen kann, verspricht Elon Musk phantastische Gewinne. "The sky ist the limit" war gestern. Jetzt gilt: "The universe is ours!". Der Börsengang wird ein Riesen-Erfolg. Die Aktien gehen weg wie warme Semmeln. Die Marktkapitalisierung liegt bei sagenhaften 50 Billionen US-$. Am Ende der Verkaufsphase hat Elon Musk 50 Billionen US-Dollar auf dem Konto.

 

Dann naht der Tag, an dem die ETFs die neue Aktie aufnehmen:

  1. Der MSCI World von Anleger A verkauft die Hälfte aller Aktien und kauft dafür SpaceHyper Aktien. Anleger A ist jetzt zu 50% in SpaceHyper investiert.
  2. Der MSCI Word Equal Weight von Anleger B verkauft nur 1 Promille der Aktien und kauft dafür SpaceHyper Aktien. Anleger B ist zu 1 Promille in SpaceHyper investiert.

Die 50 Billionen US-$ liegen immer noch bei Elon Musk auf dem Konto.

 

Ein paar Monate später und genau 1 Jahr nachdem A und B ihre ETFs gekauft haben, tritt eines der folgenden Ereignisse ein:

  1. Elon Musk fährt mit seinem Tesla gegen ein Baum und stirbt
  2. Der Überlichtgeschwindigkeit-Antrieb funktioniert nicht
  3. Der Überlichtgeschwindigkeit-Antrieb funktioniert, aber alles, was in dem Raumschiff transportiert wird, wird stark radioaktiv

Der Kurs der SpaceHyper Aktien bricht stark ein und liegt am Abend nahe bei Null.

 

Anleger A und B ziehen Bilanz:

  1. der ETF von Anleger A hat die Hälfte seines Wertes verloren
  2. der ETF von Anleger B hat nur 1 Promille seines Wertes verloren.

Was ist jetzt mit Anleger A? Hat er die durchschnittliche Marktrendite erzielt? Innerhalb des Aktienmarktes wahrscheinlich schon. Dort beträgt der durchschnittliche Verlust 50%.

 

Aber es gibt noch die 50 Billionen US-Dollar bei Elon Musk. Wenn man die dazurechnet (und das sollte man), liegt die Gesamtmarktrendite bei 0%. Aktien-Besitzer haben 50 Billionen US-$ verloren. Elon Musk hat 50 Billionen US-$ gewonnen. Anleger A hat mit seinem MarketCap ETF 50% verloren und damit stark unterdurchschnittlich abgeschnitten. Anleger B hat nur 1 Promille verloren und liegt damit nur ganz knapp unter der Gesamtmarktrendite.

 

Diese kleine Geschichte mit der 50 Billionen Company ist natürlich stark überhöht. Zurzeit haben wir nur SpaceX mit 2 Billionen US-$ Marktkapitalisierung. Im Prinzip gilt hier aber das gleiche, nur wesentlich weniger stark. Und wir haben zwei große Tech-IPOs in Wartestellung (Anthropic, OpenAI). Wenn diese Börsengänge funktionieren, wird es sicherlich weitere Nachahmer geben...

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 19 Minuten von stagflation:

 

Schauen wir uns an, was das bedeutet. Verwenden wir einen Trick aus der Mathematik: die Überhöhung.

 

Nehmen wir zwei Anleger A und B:

  1. A investiert 100.000 € in einen MSCI World ETF
  2. B investiert 100.000 € in einen MSCI World Equal Weight ETF

Bei SpaceX entdeckt jemand, wie man überlichtschnelle Raketen bauen kann. Elon Musk beschließt, eine neue Firma zu gründen: SpaceHyper. Da SpaceHyper jetzt zu fremden Sternen fliegen und von dort Gold, Uran und seltene Erden mitbringen kann, verspricht Elon Musk phantastische Gewinne. "The sky ist the limit" war gestern. Jetzt gilt: "The universe is ours!". Der Börsengang wird ein Riesen-Erfolg. Die Aktien gehen weg wie warme Semmeln. Die Marktkapitalisierung liegt bei sagenhaften 50 Billionen US-$. Am Ende der Verkaufsphase hat Elon Musk 50 Billionen US-Dollar auf dem Konto.

 

Dann naht der Tag, an dem die ETFs die neue Aktie aufnehmen:

  1. Der MSCI World von Anleger A verkauft die Hälfte aller Aktien und kauft dafür SpaceHyper Aktien. Anleger A ist jetzt zu 50% in SpaceHyper investiert.
  2. Der MSCI Word Equal Weight von Anleger B verkauft nur 1 Promille der Aktien und kauft dafür SpaceHyper Aktien. Anleger B ist zu 1 Promille in SpaceHyper investiert.

Die 50 Billionen US-$ liegen immer noch bei Elon Musk auf dem Konto.

 

Ein paar Monate später und genau 1 Jahr nachdem A und B ihre ETFs gekauft haben, tritt eines der folgende Ereignisse ein:

  1. Elon Musk fährt mit seinem Tesla gegen ein Baum und stirbt
  2. Der Überlichtgeschwindigkeit-Antrieb funktioniert nicht
  3. Der Überlichtgeschwindigkeit-Antrieb funktioniert, aber alles, was in dem Raumschiff transportiert wird, wird stark radioaktiv

Der Kurs der SpaceHyper Aktien bricht jedenfalls stark ein und liegt am Abend nahe bei Null.

 

Anleger A und B ziehen Bilanz:

  1. der ETF von Anleger A hat die Hälfte seines Wertes verloren
  2. der ETF von Anleger B hat nur 1 Promille seines Wertes verloren.

Was ist jetzt mit Anleger A? Hat er die durchschnittliche Marktrendite erzielt? Innerhalb des Aktienmarktes wahrscheinlich schon. Dort beträgt der durchschnittliche Verlust 50%.

 

Aber es gibt noch die 50 Billionen USA Dollar bei Elon Musk. Wenn man die dazurechnet (und das sollte man), hat Anleger A stark unterdurchschnittlich abgeschnitten. Anleger B hat nur 1 Promille verloren und liegt damit nur ganz knapp unter der Gesamtmarkt-Rendite.

 

Diese kleine Geschichte mit der 50 Billionen Company ist natürlich stark überhöht. Zurzeit haben wir nur SpaceX mit 2 Billionen US-$ Marktkapitalisierung. Im Prinzip gilt hier aber das gleiche, nur wesentlich weniger stark. Und wir haben zwei große Tech-IPOs in Wartestellung (Anthropic, OpenAI). Wenn diese Börsengänge funktionieren, wird es sicherlich weitere Nachahmer geben...

Gerade deshalb, weil es immer genug Anleger geben wird, die so denken wie du gerade (mögliche Extrem-Szenarien, vorsichtig sind in Bezug auf massive Konzentration etc) wird es eher nicht zu solchen Szenarien kommen. 

 

Ebenso ist das der Grund, warum es auch nie annähernd nur noch "passive" MCAP-Anleger geben wird.

Das wurde schon zig Mal erklärt, warum das nie passieren wird.

 

Eine mögliche Horror-Story, was alles bei einem Equal Weight ETF passieren kann (mit seiner großen Zahl an kleinen Unternehmen) erspare ich mir. Nur so viel: Auch dort herrschen Risiken, die manche nicht sehen.

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finisher
vor 9 Minuten von stagflation:

Schauen wir uns an, was das bedeutet. Verwenden wir einen Trick aus der Mathematik: die Überhöhung.

 

Ja, da muss man schon ganz schön tricksen.
Das kann ich auch:
Angenommen die nächste Krise überleben nur Largecap Unternehmen...

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HHanseat
vor 1 Stunde von stagflation:

Und nein, ich habe nie behauptet, dass der Equal Weight ETF in einem effizienten Markt ex ante besser abschneiden würde als ein MarketCap ETF. Ich behaupte nur, dass er zurzeit (nur wenige wählen Equal Weight) ex ante nicht schlechter ist. Und dass es deshalb relativ egal ist, ob ich MarketCap oder eine Mischung aus MarketCap und Equal Weight nehme.

Vermutlich ist der Unterschied wirklich nicht groß und man wird mit beiden Varianten das Ziel "nicht arm sterben" erreichen können. Aber wenn ich am MarketCap-Ansatz zweifle. würde ich nicht auf starres Equal Weight mit eigenen Nachteilen, sondern eher auf clevere systematische Ansätze wie bei DFA oder Avantis setzen, deren Kombination aus Faktorprämien und optimierten Handeln auch real im ETF-Format überwiegend überzeugende Ergebnisse abliefern.

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The Statistician
vor 2 Stunden von stagflation:

Ich behaupte nur, dass er zurzeit (nur wenige wählen Equal Weight) ex ante nicht schlechter ist. Und dass es deshalb relativ egal ist, ob ich MarketCap oder eine Mischung aus MarketCap und Equal Weight nehme.

Dass EW ex ante zurzeit nicht schlechter sei, ist erstmal nur deine subjektive Einschätzung, oder? Wer auf EW bzgl. einer globalen Anlage seit Mitte der 1990er oder auch einfach die letzten 10 Jahre gesetzt hat, wird sich heute ärgern. Dieses Risiko kann sich kostenlos vermeiden lassen. Aber selbst wenn nur das deine Aussage ist, verstehe ich nicht welchen Grund es gibt EW gegenüber MC zu präferieren. Es macht doch nur Sinn, wenn man sich systematische Vorteile erhofft? Wenn man keinen Vorteil erwartet, macht es für mich keinen Sinn sich ein zusätzliches Risiko reinzuholen. 

vor 2 Stunden von stagflation:

Interessant wird die Diskussion, wenn wir uns anschauen, was passiert, wenn der Markt nicht mehr effizient ist. [...]  Erst dann wird ein Equal Weight ETF möglicherweise (!) besser.

EW löst das Problem ineffizienter Märkte nicht. Am Ende hängt es ganz von den Annahmen ab, die man in Richtung Ineffizienten trifft. Wobei ich EW vs MC ohnehin unpassend finde. Da finde ich zumindest Faktoren wesentlich nachvollziehbarer, auch wenn man da ebenso das ex-ante-Problem hat.

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sedativ
· bearbeitet von sedativ
vor 45 Minuten von The Statistician:

Dass EW ex ante zurzeit nicht schlechter sei, ist erstmal nur deine subjektive Einschätzung, oder? Wer auf EW bzgl. einer globalen Anlage seit Mitte der 1990er oder auch einfach die letzten 10 Jahre gesetzt hat, wird sich heute ärgern.

 

MSCI World vs MSCI World Equal Weight

 

 

wld-vs-eqw.jpg

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Wer nicht an Übertreibungen im Markt glaubt, darf meinen Beitrag getrost ignorieren. 

 

Wenn ich mich recht erinnere gibt es Untersuchungen, die gezeigt haben, dass EW resilienter ist in Phasen, wo Übertreibungen im Markt abgebaut werden. Demgegenüber läuft MC besser in Zeiten wo sich Übertreibungen aufbauen. Es handelt sich dabei um sehr lang laufende Zyklen von recht unterschiedlicher Länge. Die Chance auf eine Zusatzrendite ist daher sehr begrenzt. Umgekehrt bietet die Strategie einen gewissen Schutz vor Blasenbildungen. Kurzfristige Vergleiche machen daher hier noch weniger Sinn als sonst. 

 

Wenn man der Auffassung ist, dass sich der Markt insgesamt eher in einer Blasensituation befindet, ist es denkbar, dass man davon geringfügig profitieren kann. Dem stehen allerdings die höheren Kosten gegenüber. Um die zu begrenzen, sollte man möglichst bei einem Index mit nicht zu vielen Positionen bleiben. Aber selbst dann bleibt die Gefahr, dass Anbieter möglicherweise irgendwann aus dem Thema aussteigen und Fonds schließen. In einem AV-Depot wäre das eher kein Problem, aber in einem normalen schon eher fatal durch vorzeitigen Abfluss von Steuern.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 5 Stunden von Puppi:

Hier noch gut 32 Jahre Equal Weight MSCI WORLD (WICHTIG: Auch wieder alles komplett ohne Kosten!)

 

https://www.msci.com/documents/10199/255599/msci-world-equal-weighted-index.pdf

 

Auch wenn es ein wenig vom Thema ablenkt: dieses Diagramm ist sehr interessant!

 

image.png.fcd368bc367ce02786133365883cebfd.png

 

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob MarketCap eine höhere Rendite bringen würde als Equal Weight. Insbesondere in den letzten 6 Jahren und ganz deutlich ab November 2022.

 

Auf folgender Website kann man sich längere Zeiträume anschauen (ab 1970): https://www.longtermtrends.com/market-cap-weight-vs-equal-weight. Wenn man ein wenig mit den interaktiven Diagrammen spielt, sieht man, dass MarketCap und Equal Weight sich über längere Zeiträume ungefähr die Waage halten. Je nach Zeitraum ist mal der eine und mal der andere vorne. In Boom-Phasen performt MarketCap besser, in den darauf folgenden Rezessionsphasen Equal Weight. Genau das, was @Sapineoben geschrieben hat.

 

Deshalb würde ich die Entwicklung der letzten 6 Jahre NICHT so interpretieren, dass die erwartete (zukünftige) Rendite bei MarketCap höher ist. Sondern ganz im Gegenteil: ich deute das als Hinweis darauf, dass es an der Börse Übertreibungen gibt. Das kann man auch sehen, wenn man sich die Spreizung innerhalb der Indexe anschaut (Unterschied zwischen Unternehmen mit größtem und kleinsten Anteil). Die Spreizung ist gestiegen - und das ist das eigentliche Problem. Einige wenige Unternehmen sind stark gewachsen - und zwar wegen Wetten auf die Zukunft, nicht aufgrund von Fundamentalanalyse. Ich glaube, dass diese Übertreibungen wieder abgebaut werden - und ich vermute, dass ab diesem Zeitpunkt Equal Weight wieder eine höhere Rendite bringen wird.

 

Abgesehen davon gilt: je größer die Spreizung innerhalb eines Index, desto weniger bildet ein MarketCap ETF den Gesamtmarkt ab und desto mehr wird er auf eine Wette auf die wenigen HighFlyer. Ein Equal Weight ETF vermeidet diese Konzentration auf die wenigen supergroßen Unternehmen.

 

Dies aber nur als Randbemerkung. Es ist nicht der Hauptgrund, weshalb ich einen Teil meiner MarketCap ETFs in Equal Weight ETFs getauscht habe. Ich gebe aber zu, dass ich gerne ein paar ETFs im Depot habe, die auch in Rezessionsphasen einigermaßen gut funktionieren.

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HHanseat
· bearbeitet von HHanseat

Wie gut geben reale Equal Weight ETFs die theoretische Indexperformance wieder? Sie haben ja prinzipiell höhere Transaktionskosten (Vanguard spricht vom Faktor 5 ggü Market Cap beim S&P, MSCI von Faktor 10 beim World), und als Exoten höhere TER, geringere Auswahl, geringeres Volumen und dadurch geringere Skaleneffekte und höheres Schließungsrisiko.

 

Die Indizes geben eine Orientierung, ich wäre aber vorsichtig, gerade wenn es rückgerechnete und steuerfreie "gross" Varianten sind.  Das erinnert mich etwas ans Modethema "Smart Beta" vor gut zehn Jahren, sah in der Rückrechnung auch vielversprechend aus und hat dann aber als reales Produkt für Privatanleger nicht abgeliefert.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 1 Stunde von HHanseat:

Wie gut geben reale Equal Weight ETFs die theoretische Indexperformance wieder? Sie haben ja prinzipiell höhere Transaktionskosten (Vanguard spricht vom Faktor 5 ggü Market Cap), und als Exoten höhere TER, geringere Auswahl, geringeres Volumen und dadurch geringere Skaleneffekte und höheres Schließungsrisiko.

 

Die Indizes geben eine Orientierung, ich wäre aber vorsichtig, gerade wenn es rückgerechnete und steuerfreie "gross" Varianten sind.  Das erinnert mich etwas ans Modethema "Smart Beta" vor gut zehn Jahren, sah in der Rückrechnung auch vielversprechend aus und hat dann aber als reales Produkt für Privatanleger nicht abgeliefert.

Völlig richtig :thumbsup:. Smart Beta ist ein gutes Beispiel. 

 

Das ganze Thema hatten wir übrigens schon vor knapp zwei Jahren (das Video von Beck dort ist empfehlenswert):

Manche belächeln die augenscheinlich "minimalen" Mehrkosten auf Praxis- und Produktebene, aber genau die sind es, welche zusammen mit steuerlichen Aspekte statistisch den Unterschied machen in Sachen Wahrscheinlichkeit ex ante in der Praxis.

 

Wir kaufen keine theoretischen Backtests komplett ohne Gebühren, Steuern und individuelle Produktrisiken (Stichwort z.B.: billigere Insti-Anteilsklassen, die kleine Privatanleger nutzen), sondern wir handeln und legen in der Praxis an und dort benötigen wir Vehikel, die selbst in sich unterschiedliche Kosten (TER, Transaktionskosten), steuerliche Aspekte (Fondsdomizil Irland etc) und Risiken vereinen (Schließung etc).

 

Daher ist der vielleicht wichtigste Satz aus dem Interview von Beck im Video bei Min 20:40 dieser hier:

Zitat

"...dann ist man immer überrascht, wie groß die Differenz ist zwischen Portfolios, die ich auf dem Papier führe und dem, was dann real investiert ist. "

Ich muss da selbst immer daran denken, wenn ich mit Backtests herumspiele und auch Beck kriegt diese harte Realität ja zu spüren mit seinem GPO (der sich seit Auflage ja schwer tut, ein simples, billiges 80/20-Portfolio in Schach zu halten).

Bei Prof. Weber ist es nicht anders beim Arero. Die Produktkosten (TER und Transaktionskosten), steuerlichen Nachteile (keine Quellensteuererleichterung wie bei Irland-ETFs) samt Brutalität der Effizienz der des weltweiten MCAP-Aktienmarktes seit Auflage 2008 haben eben in der Praxis auf Produktebene massiv ihre Spuren hinterlassen mit der Zeit.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 5 Stunden von stagflation:

Ich glaube, dass diese Übertreibungen wieder abgebaut werden - und ich vermute, dass ab diesem Zeitpunkt Equal Weight wieder eine höhere Rendite bringen wird.

Wenn du das wirklich glaubst, dann ist die Investition in einen Equal Weight ETF in der Tat nachvollziehbar (eigentlich dann aber nicht nur mit minimaler Dosis homöopathisch, sondern mit größerem oder sogar ganzem Aktienanteil).

 

Was ich aber nun immer noch nicht verstehe bzw du bist vorhin eben nicht mehr auf meine Frage eingegangen:

vor 10 Stunden von Puppi:

Du glaubst an die EMH (oder?...tust du das noch???).

Wie denkst du denn nun über die Effizienz an Märkten bzw über die EMH, die du in den letzten Jahren im Forum immer angepriesen und erklärt hast? Bist du nun anderer Meinung und denkst, dass die EMH Quatsch ist oder nicht mehr ganz funktioniert? So müsste es sein laut deinen Argumenten pro Equal Weight hier.

 

Ist ja okay, wenn jemand seine Meinung ändert und Klartext redet, aber dieses Herumgeeiere zwischen "bin Anhänger der EMH, aber aktuell glaube ich, dass EW ab heute ex ante besser laufen wird", ist halt Blödsinn bzw zeigt totale Unsicherheit/Angst beim Anleger und so etwas schadet dann oft, weil man demnächst vielleicht wieder sein Portfolio umwirft.

 

Ich wünsche dir trotzdem viel Glück und Erfolg auch für dein neues (Aktien)Portfolio (deine Mischfonds hast ja glaube ich auch noch)! Hauptsache, du hältst es durch!

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 11 Stunden von finisher:

Angenommen die nächste Krise überleben nur Largecap Unternehmen...

:thumbsup:

 

In den Medien und auch hier im Forum bereiten sich ja viele auf den baldigen, fast schon gesicherten Zusammenbruch der großen KI-Firmen vor und positionieren sich entsprechend (Klumpen kleiner machen etc). Das verleitet glaube ich sehr dazu, in den Tunnel zu geraten und zu vergessen, dass es meist an einer Stelle kracht, an der wir es am wenigsten vermuten. Es muss nicht der große KI-Crash sein, der die nächste Krise ist.

 

Corona hatte damals auch keiner auf dem Schirm bzw. nach dem ersten Tag Einbruch an der Börse klein geredet ("Ach was - das ist Übertreibung! Das sind geschenkte Kaufchancen bei -7%! mit einem schnellen Gewinn").

 

Ich frage mich, wie es damals weitergegangen wäre mit entsprechenden Firmen/Indizes, sofern wir keinen Impfstoff auf die Beine gestellt hätten:

 

1.thumb.png.dabe3149b7e2491f1013c84669262aa1.png

 

 

MaxDD Corona

39,0% vs. 33,8% (EW S&P 500 vs. S&P 500)

 

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00BLNMYC90,IE00B5BMR087

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