Aktiencrash

Silber

712 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Seht ihr...den ganzen Stuss muss ich mir mit Gold nicht geben. :thumbsup:

Es lebe die Einfachheit. 

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vor einer Stunde schrieb Niklasschnick:

5-stellige Beträge an Silber verkaufen und nicht steuerpflichtig sein, kannst du erklären (von mir aus auch theoretisch) wie das möglich ist? - Der Verkauf von Silber muss immer mit der entsprechenden Steuer versteuert werden - 7% oder mehr. In jedem Fall.

Auf welche gesetzliche Regelung beziehst du dich hier? Soweit mir bekannt ist, gibt es bei privaten Veräußerungsgeschäften keine Obergrenze für eine Steuerfreiheit der Gewinne, solange die Gewinne nicht innerhalb der Haltefrist angefallen sind (ob das in dem Fall oben tatsählich zutrifft, ist nochmal eine andere Frage).

 

Zum Thema Steuern beim Kauf und Verkauf: Ihr braucht doch nur mal die Spreads zwischen Verkaufs- und Ankaufspreisen zu vergleichen. Die 1oz Maple Leaf kostet aktuell beim günstigsten Händer 16,23 EUR im Verkauf, der beste Ankaufspreis ist 15,87 EUR. Macht einen Spread von 2,2%, also deutlich unter den oben genannten 7% und meilenweit entfernt von 19%.

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Am 4.1.2019 um 10:27 schrieb LBO1987:

Und warum sollte ich bei einem Händler wieder verkaufen? Da wäre ich ja verrückt. Ich verkaufe doch auch nicht mein altes Auto oder mein altes Handy an einen Händler. Ich habe inzwischen 5stellige Beträge an Silber privat verkauft, hunderte male und das beste, legal, Steuerfrei, anonym. 

Die Mehrwertsteuer interessiert mich daher überhaupt nicht. Kein Vorteil für Gold. 

Ich habe auch keine Milllionen und muss Tonnen von Silber lagern, ich empfinde daher auch keinen Nachteil für Silber gegenüber Gold. 

 

vor 11 Stunden schrieb Niklasschnick:

5-stellige Beträge an Silber verkaufen und nicht steuerpflichtig sein, kannst du erklären (von mir aus auch theoretisch) wie das möglich ist? - Der Verkauf von Silber muss immer mit der entsprechenden Steuer versteuert werden - 7% oder mehr. In jedem Fall.

 

Fragestellung : Einkommensteuer

 

LBO1987 schreibt er habe "inzwischen 5stellige Beträge" verkauft. Daraus schließe ich (Vermutung!), dass es eher weniger als € 20.000 insgesamt pro Jahr sind.

Beispiel: 

Innerhalb eines Jahres 20.000, 2,99% Verkaufs-Spread = € 598,00 => steuerfrei (ab € 600 ist der Gesamte Gewinn steuerpflichtig).

("...weniger als € 600, , §23 EStG (3).)

 

Wie Maciej sehr richtig ergänzt, ist zudem die Frage in wie weit die Spekulationsfrist von einem Jahr greift. Wird streng nach dem FIFO- (First In - First Out) Prinzip verfahren

und die Ein-Jahresfrist eingehalten, ist der Gewinn sowieso steuerfrei, §23 EStG (3).

 

Fragestellung : Umsatzsteuer

 

Damit ein Umsatz überhaupt steuerbar ist, müssen gewisse Leistungstatbestände vorliegen:

-Unternehmereigenschaft

-Lieferung oder sonstige Leistung

-Gegen Entgelt

-Ort der Leistung im Inland (unter Beachtung von Sondertatbeständen)

(§ 1 - §3 USt. bin jetzt zu faul die exakten Absätze dazu rauszusuchen).

 

Normalerweise ist der Knackpunkt bei privaten Veräußerungsgeschäften, dass die Unternehmereigenschaft fehlt und damit die Steuerbarkeit nicht vorliegt.

Dann fällt keine Umsatzsteuer an und man kann sich den Rest der Prüffolge sparen.

Ob eine Unternehmerische Tätigkeit vorliegt, können wir nur ahnen, LBO sschreibt selber von "privat".

Die Fragen sind u.a.(!) welchen Zeitraum "inzwischen" umspannt (1? - 20? Jahre) und wieviele Geschäfte "hunderte male" wirklich sind.

("hunderte male" im Sinne von 100-900 echten Geschäften oder "hunderte male" im Sinne von "eine ziemlich große Zahl, die ich jetzt aber nicht exakt bestimmen kann. Das können dann auch "nur" 90 sein).

 

Das sind so die typischen "Ebay-Gerichtsfälle" die man beim selber googlen auch findet, es gibt aber noch weitere Punkte die auf die Unternehmertätigkeit schließen lassen, wie z.B. "eingerichteter kaufmännischer Betrieb" usw. .

 

Aus diesen Gründen habe ich geschrieben, dass man mit Anschuldigungen erst einmal vorsichtig sein sollte, insbesondere wenn LBO1987 selber schreibt "privat ... legal, steuerfrei ...".

 

 

vor 9 Stunden schrieb Maciej:

Auf welche gesetzliche Regelung beziehst du dich hier? Soweit mir bekannt ist, gibt es bei privaten Veräußerungsgeschäften keine Obergrenze für eine Steuerfreiheit der Gewinne, solange die Gewinne nicht innerhalb der Haltefrist angefallen sind (ob das in dem Fall oben tatsählich zutrifft, ist nochmal eine andere Frage).

 

Zum Thema Steuern beim Kauf und Verkauf: Ihr braucht doch nur mal die Spreads zwischen Verkaufs- und Ankaufspreisen zu vergleichen. Die 1oz Maple Leaf kostet aktuell beim günstigsten Händer 16,23 EUR im Verkauf, der beste Ankaufspreis ist 15,87 EUR. Macht einen Spread von 2,2%, also deutlich unter den oben genannten 7% und meilenweit entfernt von 19%.

 

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@Maciej: Für mich zählt aber im Zweifelsfall nur der reine Materialwert. Und der liegt deutlich unter 16€.

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Geschrieben · bearbeitet von Marfir

vor 17 Stunden schrieb John Silver:

Und Du hast öffentlich jemanden der Steuerhinterziehung beschuldigt, ohne die genauen Hintergründe zu kennen. 

Wenn man im Steuerrecht nicht bewandert ist, sollte man auch von solchen Anschuldigungen Abstand nehmen, 

denn dann sind solche Behauptungen sehr grenzwertig.

 

Denn (u.a.) ist zum Thema Umsatzsteuer überhaupt zu klären, ob die Umsätze überhaupt steuerbar und damit überhaupt umsatzsteuerpflichtig sind.

Das ist aus den o.g. Daten überhaupt nicht nachvollziehbar, man kann lediglich Vermutungen anstellen.

 

Zum anderen ist zu klären wie sich die Gewinne, falls es überhaupt welche gab, dazu fehlen auch die Angaben, 

zeitlich verteilen, weil hier auch Freigrenzen für private Veräußerungsgeschäfte bestehen.

 

usw.

In dem Moment wo eine regelmäßige Aktivität zur Gewinnerzielung vorliegt wird das FA misstrauisch, dass hier eine unternehmerische Tätigkeit vor liegt. Da kann man sich auch nicht heraus reden, in dem man an Privatpersonen verkauft oder das als privates Geschäft betitelt. Sich damit zu brüsten es ist toll keine Steuern zu zahlen und es anonym wäre, macht es nicht legal.

Gewinne sind irrelevant. Als Klein-Unternehmer darf man sich nicht einfach die Umsatzsteuer einstecken. Aber ja, auf die Gewinne würden noch mal Steuern fällig werden.

 

Das er das hunderte male gemacht haben soll, ohne Gewinn zu machen, würde auch an Dummheit grenzen. Ist also unwahrscheinlich. Für das FA wäre das aber irrelevant ob jemand sein Business versteht oder nicht. Ein Gewerbe muss angemeldet werden. Und Einnahmen als Privatperson über den Freibeträgen sollten auch in der EK-Steuererklärung auftauchen.

 

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Wie John schon bemerkt hat, handelt es sich hierbei (privater oder gewerblicher Händler) um einen Graubereich. Als Faustregel gilt, dass das Finanzamt ab mehr als vierzig Verkäufen innert fünf Monaten stutzig wird. 

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Geschrieben · bearbeitet von LBO1987

Ich kaufe keine Silbermünzen mit Gewinnabsicht, warum soll ich ein Gewerbe anmelden? Ich verkaufe auch nicht regelmäßig, sondern wenn mir Münzen nicht mehr gefallen, dann verkaufe ich sie wieder. Bzw. war es schon ein muss, manche Münzen haben sich im Preis verzehnfacht in der Zeit. Ich habe Am Anfang Standart Bullions für 8 Euro gekauft und vor ein paar Jahren für 25 Euo verkaufen können. Viele Sammlerstücke sind im Preis explodiert, das habe ich 2008 noch gar nicht gewusst. Guckt euch Preise von Lunar II Maus 2 oz und 5 oz an. Ich hatte sie Rollenweise. Die konnte man zum Spotpreis kaufen, die haben sich verzwanzigfacht. Das dabei Gewinn erzieht wurde, ist mir egal da ich sie länger als ein Jahr gehalten hatte, gekauft zur Absicherung von anderem Vermögen. Bei hunderten malen innerhalb von 10 Jahren von einem Geschäft zu reden ist schon sehr lustig, da habe ich ja mehr Kinderkleidung in der Zeit verkauft. Wenn mein Sohn aus der Kleidung rausgewachsen ist, komme ich auf weit mehr als 40 Verkäufe in 5 Monaten. So wie JEDER ANDERE AUCH. 

Wenn ich heute Lego kaufe und in 10 Jahre merke, oh ist ein Sammlerstück geworden, kann ich ja für den 10fachen Preis verkaufen, muss ich doch auch kein Gewerbe anmelden. 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Du kaufst Münzen zwar nicht mit Gewinnabsicht, verkaufst sie aber mit Gewinn? :thumbsup: Letztlich entscheidet das Finanzamt, ob ein gewerblicher Handel (nicht nur für Münzen in Deinem Fall) vorliegt, was Du dann ggf. anfechten kannst. Die Steuerfahndung setzt übrigens das Programm Xpider zur Durchforstung von Online-Portalen ein. Des Weiteren können auch für Privatgeschäfte Steuern anfallen. 

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Geschrieben

vor 1 Stunde schrieb LBO1987:

Ich kaufe keine Silbermünzen mit Gewinnabsicht, warum soll ich ein Gewerbe anmelden? Ich verkaufe auch nicht regelmäßig, sondern wenn mir Münzen nicht mehr gefallen, dann verkaufe ich sie wieder. Bzw. war es schon ein muss, manche Münzen haben sich im Preis verzehnfacht in der Zeit. Ich habe Am Anfang Standart Bullions für 8 Euro gekauft und vor ein paar Jahren für 25 Euo verkaufen können. Viele Sammlerstücke sind im Preis explodiert, das habe ich 2008 noch gar nicht gewusst. Guckt euch Preise von Lunar II Maus 2 oz und 5 oz an. Ich hatte sie Rollenweise. Die konnte man zum Spotpreis kaufen, die haben sich verzwanzigfacht. Das dabei Gewinn erzieht wurde, ist mir egal da ich sie länger als ein Jahr gehalten hatte, gekauft zur Absicherung von anderem Vermögen. Bei hunderten malen innerhalb von 10 Jahren von einem Geschäft zu reden ist schon sehr lustig, da habe ich ja mehr Kinderkleidung in der Zeit verkauft. Wenn mein Sohn aus der Kleidung rausgewachsen ist, komme ich auf weit mehr als 40 Verkäufe in 5 Monaten. So wie JEDER ANDERE AUCH. 

Wenn ich heute Lego kaufe und in 10 Jahre merke, oh ist ein Sammlerstück geworden, kann ich ja für den 10fachen Preis verkaufen, muss ich doch auch kein Gewerbe anmelden. 

 

Gebrauchte Kleidung und benutztes Lego wird das FA nicht interessieren. Da die Sachen alt sind und unterschiedlich. Wenn aber jemand ständig bullion Silber-Münzen anbietet (und offenbar die gleichen mehrfach, da du ganze tubes hast) wird es grenzwertig.

Zum vergl.: wenn du 50 mal die gleiche Hose verkauft hättest dann besteht der starke Verdacht eines Gewerbes.

 

Wieso verkauft man Münzen weil sie einem nicht mehr gefallen, wenn man diese doch für eine Absicherung gekauft hat? Welchen Sinn macht das? Das es Menschen gibt die aktuell einen hohen Aufpreis zahlen dürfte egal sein. In einer Krise gibt einem niemand mehr den Sammlerwert. Da zählt nur noch das Material. Wenn du also das Material damals billig erworben hast, macht es doch keinen Sinn das wieder zu verkaufen, um dann neue für einen höheren Preis zu kaufen? :blink:

 

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Als Kriterium privater oder gewerblicher Verkauf wurde auch schon die Haltedauer der Anlage herangezogen.
Mindestens 1 Jahr sollte die Anlage schon im Privatbesitz verweilen, um zumindest den Anschein der Gewerblichkeit abzumildern.

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Geschrieben · bearbeitet von LBO1987

Ich habe alle Münzen mindestens ein Jahr gehalten, eher 5 Jahre aufwärts. Babykleidung war doch nicht alt, manches war 2 Monate alt, manches nicht mal getragen sondern NEU. Dazu gab es auch 20 x Bodys usw. Also auch größere Mengen. Wo ist der Unterschied? Es wandern ja nicht nur Bullions in den Korb, sondern auch Sammlermünzen. Das in einer Krise nur Matrial zählt ist doch ein ganz anderes Thema, ist doch logisch, warum kommst du jetzt damit? Was hat das damit zu tun das ich ein Gebwerbe anmelden sollte? Ich habe mir immer gedacht, warum nicht statt Bullions, Bullions mit kleinem Sammlercharater kaufen, alla Lunar, Koala, Kookarubba etc. und einen minimalen Aufpreis dafür zahlen? Im Endeffekt war die Entscheidung richtig, weil man damit gute Gewinne einfahren konnte, aber das wußte ich damals ja noch nicht, aber was die Zukunft bringt weiß man natürlich nicht, inzwischen machen das natürlich auch zu viele Leute und der Markt wird ja mit diesen Münzen seit ein paar Jahren auch geflutet mit zig verschiedenen Versionen usw.

 

Mir ging es ja nur darum den Nachteil „Silber hat aber die Mehrwertsteuer und Gold nicht“ zu entkräften, weil diese einfach irrelevant ist finde ich. 

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Ich finde, dass Silber wieder ein interessantes Niveau erreicht hat. 

Am Donnerstag konnte Silber erfolgreich den Widerstand bei 15,00 USD verteidigen und ist am Freitag wieder auf 15,34 USD gestiegen.

Auch das Gold/Silber Ratio mit derzeit ca. 84 finde ich historisch gesehen sehr hoch. Habe dafür ein Bild angehangen, welches den Ratio seit ca. 1970 zeigt.Screenshot_20190309_091421.png

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