Zum Inhalt springen
Aktiencrash

Ölmarkt und Rohölpreise

Empfohlene Beiträge

t.klebi
Am 2.5.2026 um 15:25 von Aktiencrash:

Das ganze einmal aufgedröselt.

 

Staaten wie Ungarn oder Slowakei verpflichten sich, eine festgelegte Menge Rohöl aus Russland abzunehmen oder zu bezahlen, selbst wenn sie diese gar nicht benötigen. Dieses Prinzip nennt sich Take or Pay und ist im Energiehandel Standard. Für den Lieferanten bedeutet es Planungssicherheit, für die Abnehmer eine langfristige Bindung. Doch dieses System hat eine entscheidende Voraussetzung. Das Öl muss physisch fließen. Ein Großteil der Lieferungen nach Mitteleuropa läuft über die Druschba-Pipeline, ein weit verzweigtes Netz, das auch durch die Ukraine führt. Genau hier liegt die Schwachstelle. Denn sobald die Infrastruktur beschädigt oder zerstört wird, greift nicht mehr der Vertrag, sondern die Realität. Kann das Öl nicht transportiert werden, wird das juristische Konstrukt faktisch ausgehebelt.

 

In solchen Fällen greift üblicherweise die sogenannte höhere Gewalt, Force Majeure. Weder der Lieferant noch der Käufer können ihre Verpflichtungen erfüllen. Die Folge ist so simpel wie konsequent. Es wird nicht geliefert und es wird auch nicht bezahlt. Das Take or Pay Prinzip, das unter normalen Umständen eine Zahlungspflicht erzwingt, wird in diesem Moment ausgesetzt. Entscheidend ist dabei die Ursache der Störung. Handelt es sich um Krieg, Sabotage oder eine unklare Lage im Transitland, wird dies in der Regel als höhere Gewalt gewertet. Anders sieht es aus, wenn der Lieferant selbst die Ursache setzt, etwa durch gezielte Zerstörung oder Lieferverweigerung. In diesem Fall entfällt der Schutz durch höhere Gewalt und es drohen Vertragsbruch und Schadensersatzforderungen. Wird die Pipeline hingegen im Transitland zerstört, liegt die juristische Verantwortung theoretisch dort. Praktisch ist sie in einem Kriegsszenario kaum durchsetzbar. Die Folge ist klar. Der gesamte Mechanismus kommt zum Stillstand.

 

Ein weiterer verbreiteter Irrtum betrifft die Geldflüsse. Häufig wird angenommen, Zahlungen für russisches Öl würden ohnehin eingefroren und kämen gar nicht mehr an. Das stimmt so nicht. Trotz Sanktionen erlaubt die EU weiterhin bestimmte Energieimporte, insbesondere über Pipelines, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Länder wie Ungarn und Slowakei nutzen diese Ausnahmen weiterhin.

Basic Scan

Give feedback

ShareExport

AI GPTZero AI Detection

Model 3.7m We are highly confident this text was AI generated

Chance this entire text is...

AI 100%

Mixed 0%

Human 0%

Wir sind hier in einem Forum, in welchem sich Menschen miteinander austauschen. Niemand hat hat hier Bock, mit einer KI zu diskutieren. 

btw:

"§5 Automatisch generierter Inhalt

(1)    Inhalte, die durch Anwendungen wie Bots oder künstliche Intelligenz (KI) erstellt werden, sind unerwünscht. Benutzer, welche diesen Inhalt verbreiten, werden sofort vom Forenbetrieb ausgeschlossen."

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Aktiencrash
vor 5 Stunden von t.klebi:

Basic Scan

Give feedback

ShareExport

AI GPTZero AI Detection

Model 3.7m We are highly confident this text was AI generated

Chance this entire text is...

AI 100%

Mixed 0%

Human 0%

Wir sind hier in einem Forum, in welchem sich Menschen miteinander austauschen. Niemand hat hat hier Bock, mit einer KI zu diskutieren. 

btw:

"§5 Automatisch generierter Inhalt

(1)    Inhalte, die durch Anwendungen wie Bots oder künstliche Intelligenz (KI) erstellt werden, sind unerwünscht. Benutzer, welche diesen Inhalt verbreiten, werden sofort vom Forenbetrieb ausgeschlossen."

Willst du mir ernsthaft sagen, ich sei ein Bot bzw. würde meine Texte mit KI schreiben, nur weil ich selbst im Internet recherchiere, meine Informationen zusammentrage und meine Texte mit dem Onlineduden auf Rechtschreibung und Grammatik prüfe? Ich glaube, du solltest weniger mit deiner KI spielen gehen! 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Aktiencrash
Am 28.4.2026 um 22:27 von Aktiencrash:

... Nach Abschluss dieser Phase sollte der Basiswert idealerweise nach oben aus dem Trendkanal ausbrechen und dynamisch in Richtung des Kursziels bei rund 92 Punkten laufen.

Kurzes Update zu meinem Indikator:

Wahrscheinlichkeit für einen US Bodeneinsatz innerhalb von 72 Stunden.

 

Das Kursziel von 92 % wurde nach dem Ausbruch am 03.05. erreicht. Mit Stand heute, 18:00 Uhr, liegt der Indikator bereits bei 97,5 %. Der Spielraum nach oben ist damit weitgehend ausgeschöpft.

 

Das Momentum verläuft knapp über der neutralen Linie und signalisiert eine nachlassende Dynamik im Eskalationsverlauf. Der RSI nach J. Welles Wilder hat den überkauften Bereich erreicht, der RSI SMA liegt bereits bei 100.

 

Aus technischer Sicht spricht das für eine abnehmende Eskalationswahrscheinlichkeit. Es würde mich daher nicht wundern, wenn Donald Trump kurzfristig, ab heute Abend, eine erneute Aufnahme von Friedensgesprächen in Betracht zieht. Für Überraschungen ist er ja immer gut. Im Falle einer Deeskalation sollte es sprunghaft unter die horiz. Unterstützung (grün) gehen.

file_00000000bb88720aa72b8fc13b98de3d.png

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Fetz

Aus Interesse:

Machst Du privat eigentlich konkrete Anlageentscheidungen beim Thema Rohstoffe/Öl von Deinen Analysen abhängig?

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Aktiencrash
Am 5.5.2026 um 20:30 von Aktiencrash:

...Mit Stand heute, 18:00 Uhr, liegt der Indikator bereits bei 97,5 %. Der Spielraum nach oben ist damit weitgehend ausgeschöpft.

 

Das Momentum verläuft knapp über der neutralen Linie und signalisiert eine nachlassende Dynamik im Eskalationsverlauf. Der RSI nach J. Welles Wilder hat den überkauften Bereich erreicht, der RSI SMA liegt bereits bei 100.

 

Aus technischer Sicht spricht das für eine abnehmende Eskalationswahrscheinlichkeit....

 

Heute wieder ein Update zu meinem Indikator „Wahrscheinlichkeit eines US-Bodeneinsatzes im Iran in 72 h“.

 

Nach der extremen Überhitzung der vergangenen Tage scheint der Indikator aktuell zunehmend in eine Konsolidierungs bzw. Entspannungsphase überzugehen.

 

Der Basiswert ist von 97,5 % auf 85 % gefallen, hat dort noch einmal nach oben gedreht und ist anschließend erneut auf dieses Niveau zurückgefallen. An der 85-%-Marke verläuft aktuell die zentrale horiz. Unterstützungszone (grün). Gleichzeitig hat sich ein neuer kurzfristiger Abwärtstrend (rot) mit einer Widerstandszone bei 87,5 % ausgebildet. Das Chartbild wirkt damit zunehmend wie eine Topbildungsphase unterhalb der 90-%-Marke.

 

Was sagen die Indikatoren?

 

Das Momentum bewegt sich weiterhin nur noch im mittleren Bereich und zeigt seit Tagen fallende Hochpunkte. Trotz der weiterhin hohen Werte im Basisindikator fehlt aktuell die Dynamik für eine erneute starke Aufwärtsbewegung.

 

Auch die beiden RSI (Wilder und SMA) zeigen inzwischen deutliche Ermüdungserscheinungen. Beide Indikatoren haben auf ihren Unterstützungen (grün) aufgesetzt, kurzfristig nach oben gedreht und scheinen diese nun erneut nach unten zu durchbrechen. Auch die alte Widerstandszone (rot) im RSI SMA dürfte ab morgen zunehmend nach unten verlassen werden.

 

Fazit:

 

Kurzfristig könnte es zunächst zu einem schnellen Rückfall unter die 85-%-Marke kommen. Anschließend wäre noch einmal ein technischer Gegenlauf in Richtung der Widerstandszone bei 87,5 % denkbar.

 

Mittelfristig deutet der Indikator aktuell eher auf eine fortgesetzte Verhandlungs bzw. Konsolidierungsphase hin als auf eine unmittelbar bevorstehende massive Eskalationswelle.

 

Die Luft oberhalb von 87,5 % wird damit zunehmend dünner. Es stehen wohl längerfristige Verhandlungen auf diplomatischer Ebene zwischen den Kriegsparteien bevor.

file_0000000018ac71f4964557501cc09d14.png

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Aktiencrash
Am 1.5.2026 um 01:30 von Aktiencrash:

Fazit:

 

Ich bleibe bei meinem kurzfristigen Basisszenario eines Seitwärtstrends. Kurzfristig erwarte ich eine Bewegung im Bereich von 90 bis 94 USD. 

 

Kurzes Update zum WTI.

 

Das Kursziel von 90 bis 94 $ wurde zwischen dem 06.05. und 07.05.2026 auf Stundenbasis erreicht.

 

Was hat sich seit der letzten Analyse getan?

 

Der kurzfristige Aufwärtstrend (grün) wurde inklusive des horizontalen Unterstützungsbereichs durchbrochen. Dabei kam es bei letzterem direkt zu einem erneuten Durchbruch nach oben (grüne Punkte). Damit wurde diese Unterstützungszone vollständig abgearbeitet.

 

Die einzige Widerstandszone (rot), die bislang noch nicht geschlossen wurde, stammt aus dem April und verläuft aktuell bei etwa 94 $. Diese kreuzt derzeit den aktuellen Aufwärtstrend (blau). Ein Schließen dieser Zone würde somit gleichzeitig einen Durchbruch durch den aktuellen Aufwärtstrend bedeuten.

 

Auf der Oberseite bewegt sich WTI auf einen aktiven kurzfristigen Abwärtstrend (schwarz) zu, der aktuell bei rund 100 $ verläuft. Oberhalb davon befinden sich noch zwei offene horizontale Widerstandszonen bei etwa 103 $ und 105 $, die bislang noch nicht aktiviert wurden. Im Bereich von 105 $ verläuft aktuell zudem die Oberseite des möglichen Dreiecks, in das WTI derzeit hineinläuft.

 

Das Momentum hat mit einem neuen Tief (roter Punkt) wieder ins Negative gedreht. Eigentlich hatte ich hier bereits mit der Ausbildung einer positiven Divergenz gerechnet.

 

Der RSI bleibt weiterhin negativ.

 

Ich denke, WTI steht kurz vor einem Ausbruch. Die Indikatoren Momentum und RSI sprechen aktuell eher für einen Ausbruch nach unten. Aus diesem Grund läge das theoretische Kursziel auf Basis der Formationshöhe von rund 32 $ bei einem Ausbruch im Bereich von 95 $ bei etwa 73 $.

 

In diesem Bereich liegt auch der offene Widerstandsbereich (rot) aus dem Jahr 2025 im Wochenchart. Etwas darüber verläuft zudem ein weiterer Aufwärtstrend (grün), den WTI im Bereich von etwa 80 bis 85 $ erreichen könnte.

 

Fazit:

 

Die Bullen und Bären kämpfen aktuell um die Richtungsentscheidung.

 

Bei einem Ausbruch über 105 $ liegt das theoretische Kursziel bei etwa 137 $ (siehe letzte Analyse).

Bei einem Ausbruch unter 95 $ könnten hingegen theoretisch rund 73 $ erreicht werden.

 

Wenn man bedenkt, dass die IEA 400 Millionen Barrel freigegeben hat, scheinen diese Maßnahmen möglicherweise zunehmend ihre bärische Wirkung auf den Markt zu entfalten. 

Quelle: 

https://www.iea.org/news/iea-confirms-member-country-contributions-to-collective-action-to-release-oil-stocks-in-response-to-middle-east-disruptions

 

Ein positives hätte ein fallender Ölpreis allerdings. Man könnte wenigstens noch einmal seinen Öltank im Keller vergleichsweise günstig auffüllen.

 

Ein Ausbruch nach oben dürfte hingegen wohl eher mit einem Ende der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA einhergehen.

 

Es heißt also, in den nächsten Tagen vorsichtig zu sein, bevor man eine Wette auf die eine oder andere Richtung eingeht.

IMG-20260511-WA0001.jpg

chart_quarter_WTIRohölNYMEXRolling.png

chart_free_WTIRohölNYMEXRolling (5).png

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
No.Skill

Lieferengpässe im Iran-Krieg Golfstaaten umgehen Straße von Hormus: Und bauen auf Lkws

 

Fazit: Was ursprünglich als Notlösung für die blockierte Seeroute gedacht war, entwickelt sich zu einer neuen logistischen Lebensader,

welche die Abhängigkeit der Golfstaaten von der Straße von Hormus langfristig verringern könnte.

 

Schön, wie das Kapital, die Marktwirtschaft Lösungen findet.

 

Grüße No.Skill

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
tradefrog

320 Milllionen/ 320.000k Liter packt ein Öltanker, ein Lkw 25k...

um das Auszugleichen, benötigt man ca 320.000÷25 = 12.800 Lkw...

dzt sind 3000 Lkw im Einsatz...

die Lkw Umgehung der Straße von Hormuz ist sicher keine neue Marktlücke, sondern nur eine Zeitweilige Notlösung,

bis die Straße wieder frei ist...

weiters ist die Ladelogistik einzubeziehen...

ein Betanken eines Öltankers wird schneller gehen als 12.800 Lkw's...

wäre der Lkw Trans so erfolgreich, hätte man schon früher darauf gesetzt...

nicht zu vergessen,

die Personalkosten, die für das Betreiben eines Öltankers mit 20 Mann, geringer sein dürften, als für rund 13.000 Lkwfahrer...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
No.Skill
vor 49 Minuten von tradefrog:

= 12.800 Lkw...

Ja, hatte ich mir auch ausgerechnet und bin all in Daimler Truck gegangen.

Auch wieder nicht richtig :D

 

Grüße No.Skill :thumbsup:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Aktiencrash
Am 11.5.2026 um 00:16 von Aktiencrash:

Mittelfristig deutet der Indikator aktuell eher auf eine fortgesetzte Verhandlungs bzw. Konsolidierungsphase hin als auf eine unmittelbar bevorstehende massive Eskalationswelle.

 

Der Eskalationswert hat seit meiner letzten Analyse erneut an der horizontalen Unterstützung (grün) nach oben gedreht. Diese Bewegung wurde bereits im Vorfeld sowohl vom RSI nach Wilder als auch vom RSI SMA durch kleinere positive Divergenzen oberhalb ihrer jeweiligen horizontalen Unterstützungen bestätigt.


Im Anschluss durchbrach der Eskalationsindikator den kurzfristigen Abwärtstrend sowie den horizontalen Widerstand (rot). Trotz des Ausbruchs konnten jedoch keine neuen Hochs mehr erreicht werden. Stattdessen fiel der Indikator anschließend auf den ehemaligen Widerstand zurück, der dadurch zur Unterstützung wurde. Parallel dazu zeichnet sich zunehmend die Ausbildung eines absteigenden Dreiecks (orange) ab.


Heute Morgen brach der RSI SMA (untere Indikator) dann deutlich unter seine horizontale Unterstützung ein. Selbst die letzte Abfrage um 18 Uhr zeigte eine weitere Abschwächung des Indikators. Damit haben inzwischen alle drei Indikatoren negative Divergenzen (dicke rote Linien) ausgebildet und deuten im Vorfeld auf eine nachlassende Eskalationsdynamik zwischen den USA und dem Iran hin.


Fazit:
Aus technischer Sicht spricht derzeit vieles dafür, dass die Eskalation zwischen den USA und dem Iran im weiteren Wochenverlauf abnehmen und neue Verhandlungen zwischen beiden Konfliktparteien wahrscheinlicher werden. Da hohe Eskalationswerte in der Vergangenheit häufig mit steigenden Rohölpreisen einhergingen, erhöht sich damit zugleich die Wahrscheinlichkeit rückläufiger Rohölpreise.

file_00000000ae84720aa44173a0026f908c.png

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
tradefrog

Aktiencrash:

Konntest Du Deine Analyse gewinnbringend umsetzen?...

wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß das mit einem Tradenerfolg harmoniert?...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Aktiencrash
Am 12.5.2026 um 00:16 von Aktiencrash:

Ich denke, WTI steht kurz vor einem Ausbruch. Die Indikatoren Momentum und RSI sprechen aktuell eher für einen Ausbruch nach unten.

Kurzes Update zum WTI:

Ich denke, die Entscheidung dürfte in dieser Woche fallen. WTI hat die letzte wichtige Marke nach oben erreicht. Diese liegt im Bereich zwischen etwa 104 und 105 US-Dollar.

Mit dem Durchbruch des horizontalen Widerstandsbereichs (hellblau) bei 104 US-Dollar wurde diese Zone aktiviert (1. hellblauer Punkt). Um die aktivierte Zone wieder zu schließen, muss der aktuelle Aufwärtstrend abgeschlossen werden. Das bedeutet: WTI fällt auf Schlusskursbasis wieder unter diesen Bereich zurück.

 

Als Beispiel dient der bereits abgearbeitete grüne Trend: Zunächst erfolgte der Durchbruch nach unten (1. grüner Punkt), anschließend der Trendbruch und die Rückkehr nach oben (2. grüner Punkt). Damit existiert dieser Trend danach faktisch nicht mehr und dient hier nur noch als Beispiel. Der Basiswert fiel anschließend vorläufig nicht weiter. Umgekehrt bedeutet das: Nach dem Schließen der 104-Dollar-Zone steigt der Basiswert vorläufig nicht weiter an.

 

Wie wird dieses Szenario von den Indikatoren unterstützt?

Das Momentum hat den sekundären Abwärtstrend (orange) erreicht.

*Die horizontale Linie bei 20 ist falsch eingezeichnet und liegt korrekt bei 30 weiter oben.

 

Darüber verläuft bereits der primäre Abwärtstrend (rot). Im unteren Bereich befindet sich zusätzlich ein tertiärer Abwärtstrend (grau). Dort wurde die horizontale Zone bereits ausgelöst (1. grauer Punkt). Es fehlt also noch der Abschluss (2. Punkt). Das bedeutet, dass das Momentum vorläufig nicht weiter ansteigen dürfte.

 

Abschließend zum Momentum: Obwohl der Basiswert seitwärts innerhalb des Dreiecks verläuft, fällt das Momentum bereits ab. Es signalisiert damit im Vorfeld eine zunehmende Abwärtsdynamik im Basiswert.

 

Kommen wir zum RSI: Zwar wurde der primäre Abwärtstrend (rot) nach oben durchbrochen, die dazugehörige horizontale Linie jedoch nicht erreicht. Sekundär ergibt sich damit die gleiche Situation wie tertiär im Momentum. Die horizontale Zone wurde bereits aktiviert (1. grauer Punkt) und muss noch geschlossen werden. Zudem zeichnet sich bereits eine negative Divergenz ab (dicke hellblaue Linie), die in Richtung der horizontalen Zone zurückläuft.

 

Fazit:

Wenn es nach der Charttheorie im Bereich von 104 US-Dollar vorläufig nicht weiter nach oben geht und gleichzeitig unten eine bereits aktive Zone (rot) noch offen ist, muss diese zunächst geschlossen werden. Ein Schließen würde im Endeffekt bedeuten, dass der Bereich um 94 US-Dollar unterschritten wird. Ein solcher Bruch hätte zur Folge, dass das Dreieck nach unten aufgelöst wird.

 

In Kombination mit meinem Eskalations-/Deeskalationsindikator, der bereits fällt, weil Trump plötzlich von der „totalen Vernichtung“ Irans auf Verhandlungen mit dem Iran umgeschwenkt ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass mein Szenario eines Ausbruchs aus dem Dreieck nach unten eintreten könnte.

 

Ich werde mich also entsprechend positionieren. Sollte meine Prognose zutreffen, bekomme ich sogar Heizöl günstiger und hoffentlich finanziert sich dieses dann zumindest aus dem erwarteten Gewinn.

chart_free_WTIRohölNYMEXRolling (2).png

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Aktiencrash
vor 14 Stunden von tradefrog:

Aktiencrash:

Konntest Du Deine Analyse gewinnbringend umsetzen?...

wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß das mit einem Tradenerfolg harmoniert?...

Ich verwende diesen Indikator erst seit Beginn des US-Iran-Krieges. Ob er tatsächlich etwas taugt, wird sich jetzt erst zeigen. Ob sich die bisherige Vorarbeit auszahlt, kann ich erst am Ende beurteilen.
Siehe dazu auch meine letzte WTI-Analyse.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Aktiencrash
Am 19.5.2026 um 18:50 von Aktiencrash:

Fazit:
Aus technischer Sicht spricht derzeit vieles dafür, dass die Eskalation zwischen den USA und dem Iran im weiteren Wochenverlauf abnehmen und neue Verhandlungen zwischen beiden Konfliktparteien wahrscheinlicher werden. Da hohe Eskalationswerte in der Vergangenheit häufig mit steigenden Rohölpreisen einhergingen, erhöht sich damit zugleich die Wahrscheinlichkeit rückläufiger Rohölpreise.

Ein kurzes Update zu meinem Eskalations-/Deseskalationsindikator zum USA-Iran-Krieg.

 

Der Indikator entwickelt sich weiterhin in die zuvor prognostizierte Richtung, nämlich abwärts.

 

Chart 1 (21.05.2026 – 18:00 Uhr):

Am Donnerstag wurde die horizontale Unterstützung bei 85 % erreicht. Dort kam es zunächst zu einem Pullback. Der tertäre Abwärtstrend (schwarz) wurde im Basiswert nach oben durchbrochen. Dasselbe war auch beim RSI Wilder sowie beim RSI SMA zu beobachten.

 

Auffällig ist jedoch, dass die tertäre horizontale Widerstandszone weder im Basiswert noch bei den beiden RSI-Indikatoren erreicht oder überschritten wurde. Der Erholungsversuch blieb damit technisch schwach.

 

Chart 2 (24.05.2026 – 18:00 Uhr):

Heute Morgen wurde nach dem Abgleich der aktuellen Nachrichtenlage die horizontale Unterstützung bei 85 % nach unten durchbrochen.

 

Das rechnerische Kursziel liegt nun bei etwas unter 72,5 %. Dieses ergibt sich aus der Höhe des Dreiecks (97,5 % minus 85 %). Unterhalb dieses Bereichs wäre die Lage laut den Indikatoren zunächst als überverkauft einzustufen. Dort dürfte der Basiswert zunächst versuchen, einen neuen Boden auszubilden.

 

Die bestehenden Trendlinien wurden bereits angepasst, da neue Tiefstände entstanden sind. Insbesondere beim RSI SMA dürfte es im Verlauf der kommenden Woche zu weiteren Tiefs kommen, wodurch eine ernete Anpassung der Trendlinien notwendig werden könnte.

 

Fazit:

Der Indikator scheint die kommende Börsenwoche bereits vorwegzunehmen, indem er unter die letzte horizontale Unterstützung bei 85 % gefallen ist. Aus technischer Sicht spricht dies zunächst für eine Fortsetzung der öffentlichen Deeskalationssignale zwischen den USA und dem Iran.

IMG-20260524-WA0001.jpg

IMG-20260524-WA0000.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
No.Skill
· bearbeitet von No.Skill

Bild schreibt gerade in üblicher Formulierung, dass sie sich geeinigt haben, nur noch nicht unterschrieben. Als USA und Iran.

 

image.thumb.png.c3ed16c31f9764ac918aa284bdf5273c.png

 

Grüße No.Skill 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Aktiencrash
Am 20.5.2026 um 13:43 von Aktiencrash:

Fazit:

Wenn es nach der Charttheorie im Bereich von 104 US-Dollar vorläufig nicht weiter nach oben geht und gleichzeitig unten eine bereits aktive Zone (rot) noch offen ist, muss diese zunächst geschlossen werden. Ein Schließen würde im Endeffekt bedeuten, dass der Bereich um 94 US-Dollar unterschritten wird. Ein solcher Bruch hätte zur Folge, dass das Dreieck nach unten aufgelöst wird.

 

Kurzes Update zum WTI.


Viel gibt es aktuell nicht zu sagen. WTI ist von knapp 104 $ in Richtung der letzten Unterstützungszone bei rund 94 $ abgeschmiert.


Chart 1:
Auf dem Weg dorthin kam es zunächst zu einer kurzen Konsolidierung. Dabei wurde der Abwärtstrend (rot) nach oben durchbrochen und WTI lief bis an den horizontalen Widerstand heran. Hintergrund war, dass WTI nach dem Einbruch von 104 auf 97 $ auf Intradaybasis deutlich überverkauft war. Ein technischer Pullback in Richtung des horizontalen Widerstands war unter diesen Bedingungen daher völlig normal.


Chart 2:
Nachdem etwas Luft aus dem Markt entwichen war, etablierte sich der neue primäre Abwärtstrend (rot). Bis Freitag kamen zusätzlich ein sekundärer sowie ein tertärer Abwärtstrend hinzu. Die Abwärtsstruktur hat sich damit weiter verfestigt.


Zur Erinnerung noch einmal der Chart aus der letzten Analyse (Chart 3) mit dem langfristigen Aufwärtstrend (grün), der aktuell im Bereich von rund 81 $ verläuft. Das wäre ein mögliches Kursziel für eine weitere Bodenbildung.


Fazit:
WTI folgt derzeit auffällig präzise meinem Eskalations-/Deseskalationsindikator. Oder läuft es eher umgekehrt? Da mein Indikator auch sonntags neue Werte liefert und aktuell weiterhin eine Entspannung der geopolitischen Lage signalisiert, spricht einiges dafür, dass WTI tatsächlich meinem Indikator folgt. Das klassische Henne-Ei-Problem. :D


Ich bleibe daher weiterhin investiert und setze unverändert auf fallende WTI-Preise. Mit einem Einstiegskurs von 104 $ verfüge ich zumindest über einen gewissen Puffer, falls sich meine Einschätzung doch als falsch herausstellen sollte.

IMG-20260524-WA0005.jpg

IMG-20260524-WA0003.jpg

IMG-20260524-WA0004.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Aktiencrash
vor 2 Stunden von No.Skill:

Bild schreibt gerade in üblicher Formulierung, dass sie sich geeinigt haben, nur noch nicht unterschrieben. Als USA und Iran.

 

image.thumb.png.c3ed16c31f9764ac918aa284bdf5273c.png

 

Grüße No.Skill 

Berichtet wird viel.
Bleibt die Frage, ob das alles so stimmt, was Trump und die US-Regierung verbreiten.

Quelle Bild:

 

 

Screenshot_20260524_221240_X.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
tradefrog

Der Abwärtstrend ist innerhalb der abfallenden Seitwärts (108=>104) zu sehen und sollte nun zu 101 Backtesten...

am Ende der Flagge wird sich Weisen, wo die Reise hingeht...

der Boden bei 90 scheint stabil und WENN USA nicht nachgibt und der IRAN auf seinem Standpunkten beharrt,

sehen Wir eher >90, als <90 Kurse...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Fetz

Mit Verlaub:

 

Man darf sicher fragen was der konkrete Nutzen all dieser Beiträge ist?

Bunte Linien, Nachrichten-Noise, Spekulationen, ...

 

:news:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Hotzenplotz2
vor 1 Stunde von Fetz:

Man darf sicher fragen was der konkrete Nutzen all dieser Beiträge ist?

Bunte Linien, Nachrichten-Noise, Spekulationen, ...

Man glaubt halt, man könne den Markt vorhersagen und nutzt dafür viele bunte Linien. Und wenn man mal richtig liegt ruft man laut "Hier hab ich doch gesagt" und hofft, dass die Leute sich an die vielen falschen Prognosen nicht mehr erinnern. 

Vielleicht sollte ich auch jede Woche posten:
"Wenn die Lage eskaliert wird der Ölpreis weiter steigen, wenn es eine Einigung gibt wird er sinken. Dass er noch höher als höchste Hoch steigt oder auf die tiefsten Tiefs zurückfällt ist recht unwahrscheinlich."


Das kann ich ganz ohne Linien.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
t.klebi
vor einer Stunde von Hotzenplotz2:

Man glaubt halt, man könne den Markt vorhersagen und nutzt dafür viele bunte Linien.

Vergiss nicht die Kriegsstrategien. Die sagt er auch gleich noch voraus. 

Hierzu bekommen wir hier überwiegend KI-produzierte Inhalte vorgesetzt, die schon an verbale Inkontinenz erinnern. Verstößt zwar offen gegen die Forenrichtlinien, scheint aber nicht zu stören. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Aktiencrash
Am 24.5.2026 um 19:24 von Aktiencrash:

Fazit:

Der Indikator scheint die kommende Börsenwoche bereits vorwegzunehmen, indem er unter die letzte horizontale Unterstützung bei 85 % gefallen ist. Aus technischer Sicht spricht dies zunächst für eine Fortsetzung der öffentlichen Deeskalationssignale zwischen den USA und dem Iran.

 

 

Ein kurzes Update zu meinem Eskalations- / Deeskalationsindikator zum USA-Iran-Krieg.

 

Die letzte Börsenwoche führte tatsächlich zum weiteren Fall des WTI.

 

In dieser Woche wurde der tertiäre Abwärtstrend (schwarz) nach oben durchbrochen. Anschließend lief der Basiswert den ehemaligen horizontalen Unterstützungsbereich (grün) noch einmal von unten an und prallte dort ab. Insgesamt bewegte sich der Basiswert damit überwiegend seitwärts.

 

Bemerkenswert ist, dass die Eskalation auf Wochenbasis dennoch um 0,5 % anstieg, obwohl mehrere iranische Schiffe von der US-Marine kampf- bzw. fahruntüchtig gemacht wurden. Angesichts der ohnehin fragilen Waffenruhe blieb eine größere militärische Eskalation zwischen den Kriegsparteien bislang aus. Gleichzeitig betont die USA weiterhin, man werte die Vorfälle nicht als Bruch der Waffenruhe, was deren Interpretationsspielraum erneut verdeutlicht.

 

Charttechnisch läuft der Basiswert inzwischen auf der Oberseite des zuvor gebrochenen tertiären Abwärtstrends entlang nach unten.

 

Kommen wir zu den Indikatoren.

 

Das Momentum oszilliert weiterhin nahezu bewegungslos um die Nulllinie. Gleichzeitig nähert sich der primäre Abwärtstrend (rot) dem Momentum langsam von oben an.

 

Der RSI Wilder hat sowohl seine sekundäre (orange) als auch seine tertiäre (schwarz) Abwärtstrendlinie nach oben durchbrochen. Die horizontale Widerstandszone des tertiären Abwärtstrends wurde zwischenzeitlich ebenfalls überschritten. Damit gilt dieser Trend charttechnisch als abgearbeitet und dient nur noch zur Orientierung. Sollte ein neues Allzeittief entstehen, müsste die sekundäre Abwärtstrendlinie neu verlegt werden, wodurch sich auch der zugehörige Widerstandsbereich weiter nach unten verschieben würde.

 

Der RSI SMA, der empfindlicher reagiert als der Wilder, hat zusätzlich bereits den primären Abwärtstrend nach oben durchbrochen. Die tertiäre Widerstandszone des tertiären Abwärtstrends wurde jedoch noch nicht erreicht. Ein neues Allzeittief im SMA würde die horizontale Widerstandszone (rot) ebenfalls weiter nach unten verschieben.

 

Das aktuelle Muster erinnert stark an die Phase zwischen dem 05.05. und 18.05.2026 (dicke blaue Linie). Damals lief der RSI in drei Wellen durch den primären Abwärtstrend, bevor um den 19.05.2026 ein erneuter Abwärtsschub in Richtung eines neuen Allzeittiefs einsetzte. Ein weiteres Allzeittief würde den SMA erneut deutlich in den überverkauften Bereich drücken und damit die Wahrscheinlichkeit einer spürbaren Eskalationsverschärfung erhöhen.

 

Fazit:

 

Die Abwärtsdynamik im Eskalations- / Deeskalationsindikator nimmt zunehmend ab, was insbesondere der Bruch des tertiären Abwärtstrends signalisiert.

 

Charttechnisch bleibt jedoch eine weitere Abwärtsbewegung mit neuen Allzeittiefs im Basiswert sowie in den RSI-Indikatoren möglich. Dadurch würden mehrere horizontale Widerstandszonen weiter in Richtung der überverkauften Bereiche verschoben werden. Je tiefer diese Bewegung ausfällt, desto dynamischer dürfte ein späterer Gegenausbruch nach oben verlaufen.

 

Aktuell spricht vieles dafür, dass eine mögliche Bodenbildung bei beiden RSI-Indikatoren zunächst über ein letztes neues Allzeittief vorbereitet wird. Entscheidend wäre anschließend, dass keine weiteren Tiefs mehr entstehen und sich stattdessen erste Aufwärtstrends beziehungsweise positive Divergenzen ausbilden. Das würde charttechnisch zunehmend für ein Ende der Deeskalationsphase und eine Rückkehr in Richtung Eskalation sprechen.

iran_72h_2026-05-31_1800_RW3_korrigiert.png

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Aktiencrash
Am 24.5.2026 um 20:28 von Aktiencrash:

Kurzes Update zum WTI.


Viel gibt es aktuell nicht zu sagen. WTI ist von knapp 104 $ in Richtung der letzten Unterstützungszone bei rund 94 $ abgeschmiert.

 

Kurzes Update zum WTI

 

WTI hat in dieser Woche weiter an Boden verloren und markierte im Tief knapp 86,50 $. Damit folgte der Kurs erneut dem Eskalations- / Deeskalationsindikator.

 

Auf Tagesbasis hat WTI den horizontalen Bereich (rot) des alten Abwärtstrends von Anfang April inzwischen zum zweiten Mal durchschritten. Damit gilt dieser Abwärtstrend inklusive seiner horizontalen Widerstandslinie aus technischer Sicht als vollständig abgearbeitet. Als möglichen weiteren Anlaufbereich sehe ich weiterhin den Aufwärtstrend (grün).

 

Das Momentum hat auf Tagesbasis ein neues Tief ausgebildet. Dadurch wandert auch der horizontale Widerstandsbereich des sekundären Abwärtstrends (orange) weiter nach unten. Dasselbe Bild zeigt sich im RSI. Auch dort wurde ein neues Tief markiert, wodurch die horizontale Widerstandszone (rot) zunehmend in Richtung des überverkauften Bereichs absinkt.

 

In Chart 2 ist zudem erkennbar, dass die Abwärtsdynamik des primären Abwärtstrends (rot) bereits wieder durchbrochen wurde. Das spricht für eine weitere Abschwächung der Verkaufsdynamik. Der zugehörige horizontale Widerstandsbereich liegt aktuell bei knapp unter 94 $.

 

Auf kurzfristiger Basis (Chart 3) verläuft der horizontale Widerstandsbereich bei knapp unter 94,50 $. Die positiven Divergenzen in den Indikatoren deuten darauf hin, dass WTI inzwischen deutlich überverkauft wirkt und eine technische Gegenbewegung in Richtung 94,50 $ bevorstehen könnte. Bis in diesen Bereich hinein bliebe der übergeordnete Abwärtstrend jedoch weiterhin intakt.

 

Fazit:

 

Das Wochenende verlief im Eskalations- / Deeskalationsindikator eher durchwachsen. Hinzu kommt, dass offenbar erneut ein Schiff durch US-Beschuss manövrierunfähig geschossen wurde. Das dürfte am Montag durchaus Auswirkungen auf WTI haben und zunächst für steigende Kurse sorgen. Aus technischer Sicht wäre dabei Luft bis in die horizontale Widerstandszone bei rund 94,50 $ vorhanden.

 

Mittelfristig spekuliere ich jedoch weiterhin darauf, dass WTI den Aufwärtstrend (grün) im Bereich zwischen 81 und 83 $ anlaufen könnte. Dort dürfte die Luft nach unten zunehmend dünn werden, da eine derart markante Aufwärtstrendlinie in der Regel wieder für eine deutlich höhere Kaufbereitschaft sorgt.

 

Meinen Stop-Loss werde ich entsprechend weiter nachziehen, um die Short-Position zusätzlich abzusichern. Ich bin gespannt, mit welchen Überraschungen Trump & Co. die Märkte in der kommenden Woche wieder überraschen werden.

chart_free_WTIRohölNYMEXRolling (8).png

chart_month_WTIRohölNYMEXRolling (2).png

chart_week_WTIRohölNYMEXRolling (5).png

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...