Walter White 9. April · bearbeitet 9. April von Walter White vor 13 Minuten von tradefrog: Rücklauf zu 100$ wurde von mir angesagt Glückwünsche, nach meinen Berechnungen bist du mit dieser Strategie in 3 Milliarden Jahren Millionär, mit einem popligem Welt Etf übrigens schon in 40 Jahren, naja, will er nichts von wissen. Ich tanke nur noch ab 14 Uhr wenn es schön teuer wird. Da hab ich meine Ruhe an der Säule und vertanke meine Payback Punkte die ich mir die letzten 3 Jahre wohlwissend gesammelt hab für solche Fälle. Hab noch 14 Monate Vorlauf, alles Tiefen entspannt in meiner Festung. Ach so und nein, meine Punkte verfallen nicht, dank AMEX. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova 12. April Das nun offenbar die Verhandlungen zwischen USA und Iran abgebrochen worden sind, lässt für nächste Woche nichts Gutes erahnen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tradefrog 12. April Das war aber klar, oder?... Die Forderungen von der Gesprächsparteien schon vor dem Pakistanmeeting bekannt und ohne Konsens... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 12. April vor 3 Stunden von tradefrog: Das war aber klar, oder?. Man weiß nie. Der Vix ist schon stark gefallen. Habe meine short Positionen dort abgebaut. Hatte mich auch gewundert, aber ging davon aus der Markt weiß es besser. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Aktiencrash 12. April Ich habe mir auf die Schnelle einen kleinen Indikator gebaut, um aus der Nachrichtenlage heraus eine mögliche Bodenoffensive innerhalb der nächsten 72 Stunden frühzeitig zu erkennen. Grundlage sind drei Kernfaktoren: Erstens die Kräfteverfügbarkeit – also ob ausreichend US-Truppen, Transportkapazitäten, Logistik, Luftabwehr und schnelle Eingreifkräfte bereits in Stellung sind. Zweitens die politische Sprache aus Washington – ob weiter von Diplomatie gesprochen wird oder die Rhetorik in Richtung „notwendig“, „weitere Maßnahmen“ oder direktem Schutz amerikanischer Interessen kippt. Drittens konkrete Triggerereignisse wie Angriffe auf US-Basen, Verluste, Eskalationen in der Straße von Hormus, Geisellagen oder das Scheitern bisheriger Militärmaßnahmen. Ergänzend fließen Momentum und RSI ein, um zu messen, ob die Eskalation zunimmt oder bereits ausläuft. Mein Modell lag am Höhepunkt kurzfristig bei rund 80 %, aktuell nur noch bei etwa 10 %. Die wichtigsten Ereignisse habe ich im Chart markiert. Seit der Rettung des zweiten Piloten hat sich die Wahrscheinlichkeit für eine Bodenoffensive durch US-Truppen in Teilen des Irans deutlich entspannt. Seitdem hat Trump seine drohende Rhetorik ebenfalls zurückgefahren, wobei der 14-tägige Waffenstillstand und die laufenden Verhandlungen ihr Übriges getan haben. Aktuell kann man sagen, dass die Nachrichtenlage sehr dünn ist. Ein Einsatz am Boden durch US-Truppen ist in den nächsten drei Tagen eher nicht zu erwarten. Dafür müsste Trump rhetorisch wieder deutlich stärker auf Eskalation umschalten. Eventuell würde sich die Lage nur dann wieder spürbar verändern, wenn eines der beiden Kriegsschiffe, die derzeit in der Straße von Hormus operieren, auf eine Mine läuft. Das würde den Trigger-Faktor meines Modells ebenfalls deutlich ansteigen lassen und die Eskalation relativ schnell nach oben treiben. Legende zum Chart: 1 = US-Kräfteaufbau + deutlich schärfere Rhetorik aus Washington 2 = Abschuss-/Triggerlage + maximale Eskalationsphase 3 = Zweiter Pilot gefunden / geborgen, dadurch erste klare operative Entschärfung 4 = Bekanntgabe eines 14-tägigen Waffenstillstands + Beginn von Verhandlungen WTI ist auf jeden Fall so langsam wieder überverkauft, was nach dem Rückgang eher für eine Stabilisierung sprechen sollte. Kleinere Ereignisse würden diese Stabilisierung zusätzlich unterstützen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Aktiencrash 12. April Laut United States Central Command operieren die USS Frank E. Peterson (DDG-121) und die USS Michael Murphy (DDG-112) in der Straße von Hormus. https://www.centcom.mil/MEDIA/PRESS-RELEASES/Press-Release-View/Article/4457220/us-forces-start-mine-clearance-mission-in-strait-of-hormuz/ Gestern wurde erstmals wieder eine aktuelle Position der USS Michael Murphy (DDG-112) sichtbar – vermutlich auch, um zusätzlichen Druck auf den Iran aufzubauen. Von der USS Frank E. Peterson (DDG-121) liegen derzeit keine aktuellen Positionsdaten vor. Die letzten öffentlich sichtbaren Daten reichen rund 55 Tage zurück. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
magicw 12. April naja - ist die Frage was nun stimmt: https://www.presstv.ir/Detail/2026/04/12/766678/us-destroyers-strait-hormuz-transit-failed-stunt-minutes-from-destruction-presstv-investigation Zitat Press TV Exclusive: US destroyers' Strait of Hormuz transit stunt failed, came close to destruction Die Amis haben wohl Angst vor der Eröffnung des Aktienmarktes morgen nachdem die Verhandlungen abgebrochen wurden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 12. April Nach ergebnislosen Verhandlungen - Trump kündigt Blockade der Straße von Hormus an Zitat Nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump eine baldige Seeblockade angekündigt. Die US-Marine werde allen Schiffen die Einfahrt in die Straße von Hormus oder das Verlassen der Meerenge versperren, teilte Trump auf der Plattform Truth Social mit. Die Drohung des Irans, die Meerenge könnte vermint sein, nannte er eine "Erpressung". "Ich habe die Marine angewiesen, jedes Schiff in internationalen Gewässern aufzuspüren und abzufangen, das eine Gebühr an den Iran gezahlt hat", so Trump weiter. Niemand, der so eine "illegale Maut" gezahlt habe, werde auf hoher See eine sichere Durchfahrt erhalten. "Wir werden außerdem damit beginnen, die Minen zu zerstören, die die Iraner in der Meerenge verlegt haben. Jeder Iraner, der auf uns oder auf friedliche Schiffe schießt, wird in die Hölle geschossen!" Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
magicw 12. April vor 14 Minuten von Holgerli: jedes Schiff in internationalen Gewässern aufzuspüren und abzufangen, Internationales Gewässer - damit wird die US Navy zu Freibeutern Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein 12. April vor 41 Minuten von magicw: Internationales Gewässer - damit wird die US Navy zu Freibeutern Die USA wollen, dass die Strasse vollständig geöffnet wird. Wenn es dazu notwendig ist, die Strasse auch für diejenigen zu schliessen, denen das iranische Regime selektiv, im Sinne von Schultzgelderpressern, die Durchfahrt erlaubt, kann dies ein sinnvolles Druckmittel sein. Zu akzeptieren, dass der Iran darüber entscheidet, welche Öltanker passieren dürfen und welche nicht, wäre kein gutes Ergebnis. Auch nicht für Deutschland und Europa, obwohl man dort ja Erfahrung mit Beschwichtigungs- und Unterwerfungspolitik hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ttrax12 12. April vor 3 Minuten von Rotenstein: Wenn es dazu notwendig ist, die Strasse auch für diejenigen zu schliessen, denen das iranische Regime selektiv, im Sinne von Schultzgelderpressern, die Durchfahrt erlaubt, kann dies ein sinnvolles Druckmittel sein. Das dürften dann vor allem chinesische Tanker sein, ob die sich das Gefallen lassen plötzlich von US-Militärschiffen abgefangen zu werden? Und was wenn China dann selbst ein paar Fregatten als Geleitschutz mitschickt? Traut sich Trump dann auch darauf zu schießen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller 12. April „Eine Seeblockade würde die Lage eskalieren lassen und erhebliche Schäden verursachen“ Zitat Nach dem Abbruch der US-Iran-Verhandlungen und Trumps Drohung einer Blockade der Straße von Hormus stellen sich viele Fragen. Gabriel Mitchell vom German Marshall Fund erklärt die Lage. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Aktiencrash 12. April Stand 12.04.2026, 18:00 Uhr: Die Lage hat sich heute klar verschärft. Haupttreiber ist nicht ein Bodenschritt, sondern die angekündigte US-Blockade der Straße von Hormus nach gescheiterten Verhandlungen. Einschätzung: Wahrscheinlichkeit US-Bodenschritt in den nächsten 72h: 20–35 % (zuvor 5–15 %) Weißes Haus / Trump: Trump kündigte laut mehreren Medien eine sofortige US-Seeblockade der Straße von Hormus an. US-Navy soll Schiffe abfangen, die Iran Gebühren zahlen. Nach dem Scheitern der Gespräche deutlich härtere Linie. https://www.reuters.com/world/asia-pacific/us-iran-talks-pause-now-disagreements-remain-2026-04-11/ https://time.com/article/2026/04/12/trump-blockade-strait-of-hormuz-iran/?utm_source=chatgpt.com Medienlage: US- und internationale Medien werten das als starke Eskalation und mögliches Risiko direkter militärischer Konfrontation. []Fokus liegt heute auf Seeoperationen, nicht auf einer Landoffensive. https://timesofindia.indiatimes.com/world/us/will-be-blown-to-hell-trump-announces-blockade-of-hormuz-issues-stark-warning-to-iran/articleshow/130209249.cms?utm_source=chatgpt.com Kurzfazit: 72h-Fenster für Bodentruppen noch nicht offen, aber der Indikator springt deutlich an. Wenn Iran auf See militärisch reagiert (Mine, Drohne, Treffer auf US-Schiff), könnte die Wahrscheinlichkeit schnell weiter steigen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 12. April vor 29 Minuten von Rotenstein: Zu akzeptieren, dass der Iran darüber entscheidet, welche Öltanker passieren dürfen und welche nicht, wäre kein gutes Ergebnis. Auch nicht für Deutschland und Europa, obwohl man dort ja Erfahrung mit Beschwichtigungs- und Unterwerfungspolitik hat. Also dürfte Russland auch die Ostsee sperren!? Weil: Zu akzeptieren, dass die EU darüber entscheidet, welcher die Ostsee befahren darf und welcher nicht, wäre kein gutes Ergebnis. Ich frage für einen Freund. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
magicw 12. April vor 21 Minuten von Rotenstein: Die USA wollen, dass die Strasse vollständig geöffnet wird. Wenn es dazu notwendig ist, die Strasse auch für diejenigen zu schliessen, denen das iranische Regime selektiv, im Sinne von Schultzgelderpressern, die Durchfahrt erlaubt, kann dies ein sinnvolles Druckmittel sein. Für die Dardanellen-/Bosporus-Durchfahrt wird seitens der Türkei ebenfalls eine Gebühr verlangt (~5,80 USD pro Nettotonne heißt es) - insofern frage ich mich warum diese Option für Hormuz nicht auch gelten darf und warum sie als "Schutzgelderpressung" deklariert ist. Sie ist eben wie die Dardanellen kein internationales Gewässer sondern irgendwo zwischen Oman und Iran aufgeteilt. Das heißt doch, dass diese bieden Länder das ausschließliche Bestimmungsrecht haben wie an dieser Stelle bzgl. Schiffahrt umgegangen werden soll. Für die Dardanellen gibt es einen Vertrag von Montreux der die Durchfahrt zwischen schwarzem Meer und Mittelmeer regelt. Keine Ahnung ob so ein internationales Abkommen auch für die Straße von Hormuz existiert. Auf welcher Rechtsgrundlage wird also die Öffnung von Homruz gefordert? Ich vermute auf Basis des Recht des Stärkeren. Es wird also mit zweierlei Maß gemessen oder moralisch argumentiert. Aber warum die Türkei Geld verlangen darf und der Iran/Oman, nicht wird dadurch nicht schlüssig erklärt. So seh ich das jedenfalls - auch wenn es am Ende zum eigenen Nachteil - höhere Kraftstoff-Kosten - führt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein 12. April vor 26 Minuten von Holgerli: Also dürfte Russland auch die Ostsee sperren!? Weil: Zu akzeptieren, dass die EU darüber entscheidet, welcher die Ostsee befahren darf und welcher nicht, wäre kein gutes Ergebnis. Ich frage für einen Freund. Wäre mir neu, dass die EU eine Seeblockade gegenüber Russland durchführt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 12. April · bearbeitet 12. April von Holgerli vor 10 Minuten von Rotenstein: Wäre mir neu, dass die EU eine Seeblockade gegenüber Russland durchführt. Die EU entert und beschlagnahmt Tanker der Schattenflotte. Dass das Ganze funktioniert liegt IMO größtenteils daran, dass sich China dezent zurückhält bzw. nichts machen kann, solange solche Aktionen in der Ost- order Nordsee oder dem Atlantik stattfinden. Das Ganze bekommt eine komplett andere Dimension wenn das deutlich näher zu China oder mit chin. Tankern gemacht wird. Vielleicht kann so ein Taiwan-Krieg verhindert werden, weil sich China und die USA demnächst im Mittleren Osten direkt bekriegen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein 12. April vor 2 Minuten von magicw: Für die Dardanellen gibt es einen Vertrag von Montreux der die Durchfahrt zwischen schwarzem Meer und Mittelmeer regelt. Keine Ahnung ob so ein internationales Abkommen auch für die Straße von Hormuz existiert. Auf welcher Rechtsgrundlage wird also die Öffnung von Homruz gefordert? Ich vermute auf Basis des Recht des Stärkeren. Nein, die Öffnung der Strasse von Hormus wird auf Basis des Völkerrechts gefordert, da es entsprechende internationale Seerechtsübereinkommen gibt. Zitat Nach Einschätzung von Fachleuten ist das Vorgehen des Irans nicht vom Völkerrecht gedeckt. Die Seerechtsexpertin Nele Matz-Lück der Universität Kiel sagte, der Iran sei völkerrechtlich verpflichtet, die Durchfahrt durch die Straße von Hormus für die zivile Schifffahrt gebührenfrei zu gewährleisten. Valentin Schatz von der Universität Lüneburg sieht das ebenso. https://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/nach-waffenruhe-wie-ist-der-stand-in-der-strasse-von-hormus-200714891.html Im übrigen ist es eine Ironie, mit den USA ausgerechnet diejenige Macht anzuschuldigen, die die Freiheit der Meere über Jahrzehnte garantiert hat. Gerade Deutschland hat davon sehr lange und sehr billig profitiert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein 12. April vor 6 Minuten von Holgerli: Die EU entert und beschlagnahmt Tanker der Schattenflotte. Das hat aber nichts mit der Blockade einer Meerenge zu tun, sondern erfolgt auf der Grundlage rechtlicher Verstösse, wie mangelndem Versicherungsschutz oder falscher Beflaggung. Meiner Meinung nach handelt Europa hier sogar noch zu zurückhaltend, nachdem Russland alle Verträge in die Tonne getreten hat und europäische Staaten offen bedroht und mit hybriden Angriffen überzieht. Es ist ein Unterschied, einen Staat zu sanktionieren, der mutwillig und unprovoziert den grössten Krieg in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg entfesselt hat, oder im Rahmen eines Krieges, an dem man selbst keinesfalls unschuldig ist, den Rohöltransport von unbeteiligten Staaten zu blockieren, sagen wir etwa von den VAE in die Niederlande. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 12. April · bearbeitet 12. April von Holgerli Zur Erinnerung: Es war Israel, welche den Krieg gegen den Iran 2025 gestartet hat. Dies Auseinandersetzung war dann beendet. Dann haben im März Israel und die USA den Iran erneut angegriffen. Dein Schönreden aller US-Aktionen ist wirklich schon krass. @Moderatoren: Es kann gerne mit dem Hochdruckreiniger sauber gemacht werden. Ich höre an dieser Stelle auch auf. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Aktiencrash 12. April vor 34 Minuten von magicw: Für die Dardanellen-/Bosporus-Durchfahrt wird seitens der Türkei ebenfalls eine Gebühr verlangt (~5,80 USD pro Nettotonne heißt es) - insofern frage ich mich warum diese Option für Hormuz nicht auch gelten darf und warum sie als "Schutzgelderpressung" deklariert ist.... Der Vergleich zwischen Bosporus/Dardanellen und Hormus greift rechtlich zu kurz. Die Türkei erhebt dort nicht einfach deshalb Gebühren, weil es „ihre“ Gewässer sind, sondern weil für die türkischen Meerengen mit dem Montreux-Abkommen ein spezieller völkerrechtlicher Sonderstatus existiert. Dieses Abkommen erlaubt bestimmte Abgaben für definierte Leistungen wie Lotsenwesen, Rettungsdienste, Leuchtfeuer etc. Das ist kein freies Mautrecht nach Belieben. Für die Straße von Hormus gibt es keinen gleichwertigen Sondervertrag dieser Art. Dort greift nach herrschendem Verständnis das allgemeine Seerecht für internationale Meerengen. Das bedeutet: Auch wenn Teile der Meerenge territorial zu Iran und Oman gehören, ist ihre Souveränität dort durch das Recht der internationalen Durchfahrt begrenzt. Genau dafür gibt es im Seerecht Sonderregeln. Der Punkt „kein internationales Gewässer = Iran/Oman entscheiden allein“ stimmt deshalb so nicht. Eine Meerenge kann vollständig aus Territorialgewässern bestehen und trotzdem einem internationalen Durchfahrtsregime unterliegen. Deshalb ist auch die Schlussfolgerung falsch, dass eine allgemeine Transitgebühr in Hormus dasselbe wäre wie die Gebühren in den türkischen Meerengen. Das eine beruht auf einem speziellen Vertrag mit klar definierten Abgaben, das andere wäre eine einseitige Belastung einer global zentralen Handelsroute. Dass Machtpolitik bei der Durchsetzung solcher Regeln eine Rolle spielt, ist ein berechtigter Punkt. Aber daraus folgt nicht, dass es keine Rechtsgrundlage gäbe. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
magicw 12. April vor 12 Minuten von Rotenstein: Nein, die Öffnung der Strasse von Hormus wird auf Basis des Völkerrechts gefordert, da es entsprechende internationale Seerechtsübereinkommen gibt. Dass die Durchfahrt dabei gebührenfrei bleiben muss steht aber glaub ich nicht dort. Aber was solls - ich wills ja gar nicht verteidigen. Ich sehe es nur nicht so einfach wie es allseits immer dargestellt wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Aktiencrash 12. April vor 34 Minuten von Holgerli: Die EU entert und beschlagnahmt Tanker der Schattenflotte.... Innerhalb der EU erfolgt das Entern von Schiffen nicht auf Basis eines pauschalen „Schattenflotten-Rechts“, sondern auf konkreten nationalen und europäischen Rechtsgrundlagen im eigenen Zuständigkeitsbereich. Entscheidend ist: Befindet sich ein Schiff in Territorialgewässern, Küstenzonen, Ansteuerungsbereichen oder Häfen eines EU-Staates, gelten die Hoheitsrechte des jeweiligen Staates sowie einschlägiges EU-Recht. Dann dürfen Behörden Schiffe stoppen, betreten, kontrollieren und gegebenenfalls festsetzen. Rechtsgrundlagen sind typischerweise: UNCLOS (Seerechtsübereinkommen): Küstenstaatrechte im Territorialmeer, Hafenstaatrechte und Befugnisse zur Gefahrenabwehr. Nationale See- und Polizeigesetze der Mitgliedstaaten: Kontrolle, Boarding, Gefahrenabwehr, Strafverfolgung. Hafenstaatkontrolle (Paris MoU / SOLAS / MARPOL): Sicherheitsmängel, technische Defizite, fehlende Zertifikate. EU-Sanktionsrecht gegen Russland: Maßnahmen gegen gelistete Schiffe, Eigentümer, Betreiber oder verbotene Transporte. Zoll- und Außenwirtschaftsrecht: Umgehung von Sanktionen, Falschdeklaration, illegale Ladung. Umweltrecht: Ölverschmutzung, fehlende Versicherung, Gefährdung maritimer Infrastruktur. Konkret wurden Schiffe europäischer Staaten meist genau auf dieser Basis geentert bzw. kontrolliert: wegen Sicherheitsmängeln, Versicherungsproblemen, unklarer Registrierung, möglicher Sanktionsumgehung oder wegen Verstößen gegen Hafen- und Küstenstaatsrecht. Wichtig ist auch: Solche Maßnahmen gab es lange vor dem Ukrainekrieg. Jedes Jahr werden in Europa zahlreiche Schiffe ohne jeden Russland-Bezug kontrolliert oder festgesetzt – etwa wegen technischer Mängel, Umweltverstößen, Schmuggel, Menschenhandel, falscher Flagge, fehlender Versicherung oder Zollvergehen. Das erhält meist kaum mediale Aufmerksamkeit, weil es Routinevollzug ist. Neu ist daher weniger das Instrument selbst, sondern die politische Aufmerksamkeit bei russischen Tankern. Das heißt: Nicht die bloße Zugehörigkeit zur „Schattenflotte“ ist die Rechtsgrundlage, sondern konkrete Verstöße oder die Ausübung legitimer Hoheitsrechte im EU-Gebiet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 12. April · bearbeitet 12. April von CorMaguire vor 25 Minuten von Aktiencrash: ... Dort greift nach herrschendem Verständnis das allgemeine Seerecht für internationale Meerengen. Das bedeutet: Auch wenn Teile der Meerenge territorial zu Iran und Oman gehören, ist ihre Souveränität dort durch das Recht der internationalen Durchfahrt begrenzt. Genau dafür gibt es im Seerecht Sonderregeln.... Stimmt ... und jetzt raten wir mal wer das SRÜ nicht unterzeichnet, bzw. unterzeichnet aber (noch) nicht ratifiziert hat --> https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Seerechtsübereinkommen Afaik gibt es auch die Meinung, dass das Übereinkommen auch für Nicht-Unterzeichner gilt. Nachtrag: Alternative Anlageklasse Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
magicw 12. April vor 27 Minuten von Aktiencrash: Der Vergleich zwischen Bosporus/Dardanellen und Hormus greift rechtlich zu kurz. <-- snip --> Genau, Iran - schleich dich. Wir haben Recht. Da ist nun alles gesagt^^ Der Treppenwitz ist nur [fett hervorgehoben von mir] Zitat Schiffe müssen, um die Straße von Hormus zu passieren, die Hoheitsgewässer des Oman und Irans durchfahren. Die Durchfahrt soll nach dem UN-Seerechtsübereinkommen geregelt werden. Nach diesem Abkommen stünde allen Schiffen das Recht der friedlichen Durchfahrt zu. Dieses Abkommen wurde vom Iran zwar unterzeichnet, aber nicht ratifiziert und hat damit für die Straße von Hormus noch keine Gültigkeit erlangt. Die weitergehenden Rechte würde Iran, wenn die Islamische Republik dem Abkommen beiträte, nur denjenigen Staaten zugestehen, die dem Seerechtsabkommen ebenfalls beigetreten sind.[25] Die USA sind dem Seerechtsübereinkommen nicht beigetreten. Danach gehts weiter mit "wenn der Vertrag nicht gilt dann gilt der aus dem Jahr xyz" - also alles nicht ganz so einfach wie gesagt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag