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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

Empfohlene Beiträge

mmusterm
19 hours ago, enma said:

Danke. Ich habe mich mit image.png.1519ad94f0e3ac6b8697bea04ca38ac9.png auseinandergesetzt.

 

Mein Fazit: Das demografisch verursachte Rentenproblem ist IMHO mit der Formel "eigentlich" gelöst, wenn die jeweils aktuellen Politiker diese Formel auch umsetzen würden.

 

Die Bestandteile RVB begrenzen die RV-Beitragssätze für die jungen Arbeitnehmer. Die Bestandteile RQ verursachen eine automatische Rentenreduzierung, wenn der Rentner-"Berg" wächst. Und alle aktiv arbeitenden und berenteten Bürger nehmen an der gesellschaftlichen Wohlstands- = Lohnsteigerung teil.

 

Das ist doch ein für mich gerechter Generationenvertrag. Wie seht Ihr das?

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Rotenstein
Am 11.3.2026 um 20:30 von satgar:

Das sieht nicht gut aus. Offenbar werden die Deutschen von Angst getrieben und ziehen Sicherheit, was auch immer das sei, der Rendite bei weitem vor. Oder diese Daten wurden von interessierter Seite generiert, um die Deutschen im kungelnden Schulterschluss zwischen Politik und Versicherungswirtschaft weiterhin mit niedrig rentierenden, teuren Garantieprodukten abzuzocken. 

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Rotenstein
vor 30 Minuten von satgar:

Prof. Raffelhüschen zur Alterung der und der Schweizer AHV

 

https://youtu.be/alc0RvsQYOI?is=HBxi4vvN9X8zfrR5

Glücklicherweise ist die AHV als Säule 1 nur eine der drei Säulen des Systems in der Schweiz, und für Normal- und Spitzenverdiener sicherlich nicht die wichtigste. Bei mir gehen beispielsweise weniger als 30% meiner Zwangsbeiträge (Säule 1 und Säule 2) für die Altersvorsorge  in die AHV, und zu meiner Gesamtrente aus Säule 1 und Säule 2 wird die AHV weniger als 20% beitragen. Die Säule 2, also die Pensionskasse oder berufliche Altersvorsorge, dominiert also klar. 

 

Dies ist komplett anders als in Deutschland, wo der Grossteil meiner Zwangsgelder in die Säule 1 geflossen war, weswegen sie auch den Hauptbestandteil meiner Rentenansprüche aus Deutschland ausmacht. Dies nicht zuletzt deswegen, weil die sogenannte betriebliche Altersvorsorge (Säule 2) in Deutschland ein Witz ist, an dem in der Regel alle möglichen Leute verdienen, nur nicht der Beitragszahler.  

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satgar
vor 52 Minuten von Rotenstein:

Das sieht nicht gut aus. Offenbar werden die Deutschen von Angst getrieben und ziehen Sicherheit, was auch immer das sei, der Rendite bei weitem vor. Oder diese Daten wurden von interessierter Seite generiert, um die Deutschen im kungelnden Schulterschluss zwischen Politik und Versicherungswirtschaft weiterhin mit niedrig rentierenden, teuren Garantieprodukten abzuzocken. 

„Leider“ nicht. Die Zahlen sind seit jeher die gleichen, egal welche Quelle man auch betrachten mag.

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Der Heini
Am 14.3.2026 um 12:36 von Rotenstein:

Das sieht nicht gut aus. Offenbar werden die Deutschen von Angst getrieben und ziehen Sicherheit, was auch immer das sei, der Rendite bei weitem vor. Oder diese Daten wurden von interessierter Seite generiert, um die Deutschen im kungelnden Schulterschluss zwischen Politik und Versicherungswirtschaft weiterhin mit niedrig rentierenden, teuren Garantieprodukten abzuzocken. 

Wenn ich hier im Forum im FU Thread die pessimistischen Rechnungen manchmal lese, so sind wir nicht immer besser im WPF. :wacko:

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Sapine

Es wurde ein Beschwerde eingereicht beim Verfassungsgericht zum Thema versicherungsfremde Leistungen. Es wird nicht damit gerechnet, dass dies kurzfristig zu irgendwelchen Besserungen führt. Die Hürde für eine Verfassungsbeschwerde ist freilich hoch, vielleicht zu hoch. Die genannten 240 Mrd. dürften auch etwas hoch gegriffen sein und es gibt bereits Entscheidungen, die dem Gesetzgeber einen gewissen Gestaltungsspielraum erlauben. 

 

https://www.gegen-hartz.de/news/rente-verfassungsklage-fordert-milliarden-rckzahlung-fr-rentner

https://rentenbescheid24.de/240-milliarden-euro-fuer-rentner-an-diesen-juristischen-huerden-koennte-die-klage-scheitern/

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Schwachzocker
vor 14 Minuten von satgar:

Lauterbach würde gerne das Äquivalenzprinzip der GRV schleifen: https://www.n-tv.de/politik/Lauterbach-will-Renten-fuer-Gutverdiener-deckeln-id30499773.html

Lauterbach? Sozialexperte?:rolleyes:

Und der will nun den Akademikern bei der Rente an den Kragen?

 

Ich kann mir nicht helfen, aber ich weiß nicht, was sich die SPD da vorgenommen hat. 5,5% bei einer Landtagswahl sind denen wohl zu viel.

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krett
· bearbeitet von krett
vor 53 Minuten von satgar:

Lauterbach würde gerne das Äquivalenzprinzip der GRV schleifen: https://www.n-tv.de/politik/Lauterbach-will-Renten-fuer-Gutverdiener-deckeln-id30499773.html

Das will doch fast die gesamte SPD und das schon länger....

 

Irgendwann wir es kommen befürchte ich, aber dann wäre es nur fair, wenn ALLE in die GRV einzahlen. Also auch Beamte, Ärzte, Architekten, Selbstständige etc. etc.

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Dandy
· bearbeitet von Dandy

Das Thema hat ja nicht Lauterbach erst aufgebracht. Ähnliche Töne kamen doch schon von anderen aus SPD und auch Union. Hab das zufällig gestern gesehen. Der Ansatz bleibt natürlich weiterhin nebulös. Wer soll wie nach welchen Kriterien mehr erhalten als er Bezugsrechte erworben hat? Gilt das nur für den Malocher, der sich 40 Jahre kaputt gebuckelt hat oder auch für den langjährig Arbeitslosen der kaum Vollzeit gearbeitet hat? Gerechtigkeit mit der Gießkanne halt. Was mit dem, der viel Vermögen hat und auch so einfach aufhören könnte etc.

 

Bin für Einzelfallprüfung und klare Kriterien. Dann kann ich das auch akzeptieren. Das wäre deutlich gerechter und weniger teuer.

Ein Weg könnte vielleicht sein, die staatliche BU entsprechend auszubauen.

 

Und wenn jetzt wieder das Argument kommt, dass das nicht niedrigschwellig genug wäre: wer gesundheitlich so angeschlagen ist, dass er von dieser Regelung Gebrauch machen kann, der wird auch die Energie zur Beantragung der Frührente aufbringen. Zwangsbeglückung finde ich paternalistisch.

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Bolanger

Man darf gespannt sein, was da von der SPD noch kommt. Wenn diese Partei ihr Profil schärfen will, dann dürfte das konträr zu den Versuchen der CDU sein, ihr eigenes Profil zu schärfen. Also stelle ich mich in den nächsten Monaten darauf ein, dass viele Politiker öffentlich nachdenken (des scharfen Profils wegen) und später ein Kompromiss herauskommt, der unterm Strich alles beim alten lässt. Das ist ein echtes Dilemma der aktuellen Regierungsparteien. Sie passen eigentlich nicht zusammen, müssen aber irgendwas liefern. 

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 4 Stunden von satgar:

Lauterbach würde gerne das Äquivalenzprinzip der GRV schleifen: https://www.n-tv.de/politik/Lauterbach-will-Renten-fuer-Gutverdiener-deckeln-id30499773.html

 

Da gibt es eine ganz einfache Lösung. Der Staat könnte für Studenten Beiträge in die Rentenversicherung einzahlen. Dann kommen auch Akademiker auf länger Einzahlungszeiten.

 

Es ist ja nicht so, dass Studenten nicht arbeiten würden. Ganz im Gegenteil. Zumindest bei den anspruchsvolleren Fächern gehen viele Abende und Wochenenden drauf. Wahrscheinlich mehr, als bei jemandem, der mit 16 eine Lehre macht und danach einen 35-Stunden Job hat.

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satgar
· bearbeitet von satgar

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Elvis77

Na da bin ich ja mal gespannt. Auch darauf, wie die Arbeitgeber das finden. 

Ich bin einer von diesen hässlichen Langzeitstudenten gewesen. Keine Ahnung wie meine ganze Joberei während des Studiums gewertet werden würde. Kann aber gut sein, dass ich dann bis über 70 arbeiten müsste. Obwohl ich zum regulären Renteneintrittsalter bereits mindestens 60 Entgeldpunkte gesammelt haben werde. Bald bin ich quasi gemäß Tarifvertrag schon nahezu unkündbar. Ich glaube nicht, dass mein Konzern mich da dann noch mit über 70 dort rumlaufen haben will, wenn mich die Technik schon 5x überholt hat. Das kann dann der Staat mit meinem Arbeitgeber ausboxen, ob man mich in Frieden gehen lässt oder ich da noch für ein paar Stunden die Woche dann in irgendeinem Sterbezimmer meine Zeit absitzen soll und junge Kollegen mit Geschichten aus dem großen vaterländischen Krieg nerve.

 

Aber grundsätzlich bin ich ja für jeden Spaß offen. Irgendwas muss sich ja ändern. 

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