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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

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reko
· bearbeitet von reko
vor 26 Minuten von satgar:

Sondern der Blick muss klar nach oben gerichtet werden, nicht nach unten. Wir können uns diese Reichen nicht mehr leisten. Und nicht „wir können uns diese Sozialschmarotzer nicht mehr leisten“.

Ich stimme mit vielen überein, aber hier driftet es ab in eine Neiddebatte. Als Mehrheit kann man alles beschließen, die Frage ist ob es etwas nützt wenn die oberen Zehntausend ihren Wohnsitz verlegen. Selbst wenn sie solidarisch sind und 3/4 ihres Einkommens dem Staat zur Umverteilung überlassen - ändert das etwas. Aus den oberen Zehntausend wird dann schnell die obere Hälfte.

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GuyInborito
vor 5 Minuten von satgar:

Wir können uns diese Reichen nicht mehr leisten.

Jetzt wirds aber echt wild mit den Parolen. Ich sehe jetzt nicht extra nach aber aus der Erinnerung zahlen die oberen 10% 60-70% aller Abgaben oder so in die Richtung. Und die die reich sind haben ihren Reichtum mit wahrscheinlich um die 50% versteuert. Selbst wenn sie es geerbt haben haben halt die Eltern oder Großeltern die Steuern bezahlt. Die Schuld an der Gesellschaft dieser Vermögen ist abgegolten.   

 

Ich werde in 5 Jahren Millionär. Ich habe das investierte Geld zum maximalen Steuersatz bereits versteuert und werde wieder 18, irgendwas % zahlen wenn ich Gewinne realisiere. Was genau schulde ich deiner Meinung nach dieser Gesellschaft noch? Oder meinst du nur die "Superreichen" wie Musk der mit seinen Projekten wie SpaceX, Neuralink, Optimus etc die Menschheit in neue Bereiche vorstoßen wird. Meinst du wirklich es wäre besser wenn seine Milliarden lieber irgendwelchem Sozialklimmbimm zum Opfer fallen würden? 

 

Wir setzen völlig falsche Anreize. Woanders heißts toll, du hast es geschafft. Gratuliere! Da will ich auch mal hin. Bei uns heißts: Was? du hast ein bisschen mehr als der Durchschnitt, das besteuern wird dir weg. Wehe du strengst dich nochmal so an. So funktioniert das nicht.

 

Wenn "Bürgergeldemfänger" schon von Kindern als Karriereweg gesehen wird stimmt etwas nicht. Wir müssen die Leitplanken so stellen dass die Leute Lust haben und dass es sich lohnt. Dazu gehört so wenig Staat wie möglich um Abgaben zu reduzieren, so wenig soziales wie möglich um abgaben zu reduzieren und so viel wie möglich Verantwortung um Eigeninitiative so fördern. Wenn man dagegen sagt "macht was ihr wollt, Gratisgeld gibts immer" wird das nicht mehr funktionieren.

 

Bisher ging es da wir Demographie im Rücken hatten. Haben wir jetzt aber nicht mehr, dazu würgen die Klimageschichten die wirtschaftliche Tätigkeit ab. Die Wirklichkeit wird sich ihre Bahn brechen egal was irgendwo in irgend einer Regle geschrieben steht.   

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 29 Minuten von GuyInborito:

Ich sehe jetzt nicht extra nach aber aus der Erinnerung zahlen die oberen 10% 60-70% aller Abgaben

Stimmt halt nicht. Diese Art von Angabe wird immer nur isoliert für die Einkommensteuer benutzt! Für alle Abgaben, so wie du es auch nennst, ist es nicht korrekt! Siehe auch hier in der Grafik weiter unten https://steuermythen.de/mythen/mythos-7/

vor 29 Minuten von GuyInborito:

Dazu gehört so wenig Staat wie möglich um Abgaben zu reduzieren, so wenig soziales wie möglich um abgaben zu reduzieren und so viel wie möglich Verantwortung um Eigeninitiative so fördern.

Und das klingt halt weniger nach sozialer Marktwirtschaft als mehr nach US Kapitalismus. Und das lehne ich entschieden ab. Zum Glück gibt es dafür in DE auch keine Mehrheit. Das soziale Netz ist es, was Arbeitnehmern Macht verleiht, und sie nicht zu jeder Art Bedingung arbeiten lässt. Unser Sozialstaat ist es, der die Leute nicht auf der Straße sitzen lässt und nur mit Tafeln oder Lebensmittelnmarken zurücklässt. Unsere Krankenversicherung für jedermann sorgt dafür, dass man am Gebiss der Leute nicht schon erkennen kann, ob jemand Arm oder Reich ist. Das sind alles Errungenschaften unseres Systems, die ich wichtig und erhaltenswert finde. Sie zeichnen unser Mischmodell der sozialen Marktwirtschaft, einen Mittelding zwischen US Kapitalismus und DDR Sozialismus, aus. Und zwischen diesen extremen, gibt es sehr viele grau Schattierungen. Da braucht man wegen meiner Standpunkte nicht gleich mit der marxismus oder Sozialismus Keule kommen. Gesellschaftlich sind wir linker geworden (gendern, Sprache, Ehe für alle, Klima, Ernährung, etc.). Manche nennen das woke. Wirtschaftlich gesehen, hinsichtlich Steuern, Abgaben, Privatisierungen nahezu aller Lebensbereiche inkl. Gesundheit, Pflege und mehr, sind wir rechter geworden. Ich finde, zu Rechts (im Sinne von Wirtschafts Liberalität).

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t.klebi
vor 12 Minuten von satgar:

Stimmt halt nicht. Diese Art von Angabe wird immer nur isoliert für die Einkommensteuer benutzt! Für alle Abgaben, so wie du es auch nennst, ist es nicht korrekt! Siehe auch hier in der Grafik weiter unten https://steuermythen.de/mythen/mythos-7/

Wow wurden hier die Zahlen vergewaltigt. 

Nicht nur, dass hier Steuern mit Beiträgen vermischt werden. Es werden auch noch die Arbeitgeberanteile an den SV-Beiträgen (also Anteile die vorrangig von den Reichen bezahlt werden) zumindest bei flüchtigem Lesen den ärmeren Bevölkerungsschichten zurechnet. 

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satgar

Um mal wieder auf Rente zu kommen, die letztlich durch Löhne zustande kommen, stellt unsere Art zu wirtschaften halt Probleme dar. Wir exportieren exportieren exportieren, und die anderen Länder haben durch Handelsdefizite. Das liegt auch daran, dass im Inland viel zu wenig von dem konsumiert wird, was wir selbst herstellen, weil die Leute es sich hier nicht leisten können. Im Kontext der Agenda 2010 gibts es dazu aus Wikipedia einen schönen und wichtigen Aspekt: „Einige Wissenschaftler sind der Ansicht, dass Deutschland schon vor der Agenda 2010 mit der Lohnzurückhaltung über das Ziel hinausgeschossen sei. Ausweislich des positiven Leistungsbilanzsaldos ab 2001 könne spätestens dann von mangelnder Wettbewerbsfähigkeit keine Rede mehr sein. Seit 2001 sei die unterdurchschnittliche Lohnentwicklung eine einseitige Exportförderung auf Kosten der anderen Euro-Staaten gewesen, die maßgeblich zur Eurokrisebeigetragen habe.“

 

Und diese Art des Exportwirtschaftens machen wir schon sehr sehr lange. Das geht aber immer zulasten anderer Länder, die, wie die usa, das nicht mehr mit sich machen lassen wollen. Es bedroht auch deren eigene Wirtschaft und Industrie erheblich. Das umgedrehte macht übrigens jetzt China mit uns. Die ballern den Weltmarkt zu mit ihren billig Produkten, überschwemmen den Weltmarkt mit ihrem exportüberschuss, was uns starke Probleme bringt. Insbesondere uns, die dieses Modell ja auch verfolgt haben und weiter verfolgen (wollten). Ziel muss aber erstmal sein, dass wir das, was wir hier produzieren, selbst verbrauchen. Und nicht alles auf den Weltmarkt kippen.

vor 2 Minuten von t.klebi:

Wow wurden hier die Zahlen vergewaltigt. 

Nicht nur, dass hier Steuern mit Beiträgen vermischt werden. Es werden auch noch die Arbeitgeberanteile an den SV-Beiträgen (also Anteile die vorrangig von den Reichen bezahlt werden) zumindest bei flüchtigem Lesen den ärmeren Bevölkerungsschichten zurechnet. 

Diese Grafik gibt es auch vom DIW und anders wo. Sie sind schon oft hier gepostet worden. So oder so: die Leute argumentieren immer nur mit der Einkommensteuer bei „den oberen 10%“. Und das ist halt stark verkürzt und damit letztlich in der Gesamtschau auch falsch.

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GuyInborito
vor 20 Minuten von satgar:

Und das klingt halt weniger nach sozialer Marktwirtschaft als mehr nach US Kapitalismus. Und das lehne ich entschieden ab. Zum Glück gibt es dafür in DE auch keine Mehrheit.

Kann man so sehen. Wenn einem Gerechtigkeit für gar alle wichtiger ist als Wachstum für fast alle. 

 

vor 21 Minuten von satgar:

Unsere Krankenversicherung für jedermann sorgt dafür, dass man am Gebiss der Leute nicht schon erkennen kann, ob jemand Arm oder Reich ist.

Hier stimme ich dir zu. Niemand sollte ob seiner finanziellen Situation um seine Gesundheit fürchten müssen. Meine freiwillige GKV mit mittlerweile glaub ich 1000€+ ist das was ich noch "am liebsten" abgebe weil es im Zweifel halt über Leben und Tod entscheiden kann. 

 

vor 23 Minuten von satgar:

Stimmt halt nicht.

Ok... wußte ich so nicht. Ich dachte das sei auf alles bezogen.

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Nachdenklich
vor einer Stunde von satgar:

Wir können uns diese Reichen nicht mehr leisten. Und nicht „wir können uns diese Sozialschmarotzer nicht mehr leisten“.

 

 

Nun aber wirklich: Ich will eine Brandmauer!

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sedativ
vor 4 Stunden von GuyInborito:

Mich verblüfft immer wieder dass jemand der Meinung sein kann dass man Menschen (exkluding alt, krank, kids) ihr Leben, ohne jede Gegenleistung zu fordern, finanzieren soll. 

 

OK, aber darum ging es ja gar nicht. Es geht hier doch um die Rente, also die Versorgung derjenigen, die zu alt oder krank zum Arbeiten sind.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 56 Minuten von Nachdenklich:

 

 

Nun aber wirklich: Ich will eine Brandmauer!

;)

 

Wir können uns auch nackige Zahlen ansehen. Nehmen wir an, die 12% Totalverweigerer beim ALG2 stimmen. Die kriegen wir komplett weg. Dann kürzen wir bei ein paar Leuten ein bisschen, reduzieren den Regelsatz, nehmen auch noch etwas Steuern und SV Beiträge ein (weil da arbeiten ja dann einige von. Nicht gerade als gutverdienender Ingenieur vielleicht, aber mindestens mal Mindestlohn). Kurz um, wir „sparen“ 33% der Bürgergeldkosten. Aktuell sind das insgesamt 57 Mrd eur (Quelle https://www.n-tv.de/wirtschaft/Finanziell-spielt-das-Buergergeld-im-Sozialsystem-nur-eine-Nebenrolle-article26002179.html ). Es wären dann nur noch 38 mrd. Also 19 Mrd weniger. Wirklich gutes Geld. Von den 1,3 Billionen für soziales, und den 4,3 Billionen BIP, nicht wirklich viel. Aber immerhin. 
 

Ansonsten gäbe es noch:

- Abschaffung der Subvention bei der Erbschaftssteuer, die größte Einzelsubvention. Macht 4,5 bis 7 Mrd eur mehreinnahme p.a.

- Einnahmeverluste durch steuerhinterziehung, legaler Steuervermeidung und aggressiver Modelle internationaler Konzerne: 200 Mrd eur p.a.

- Schwarzarbeit und alles, was so bar unter dem Tisch abläuft. Gesamtschaden geschätzt p.a. 500 Mrd (Tlw. Überlappung mit Steuerhinterziehung darüber, die aber keine fehlenden SV Beiträge z.b. abdeckt)

- Kapitalertagsteuer all in ca. 35 Mrd je Jahr. Vereinfacht mal mit 25% gleichgesetzt. Mit 35% Steuersatz 14 Mrd mehr p.a. Zzgl. Möglicher Sozialabgabeneinkünfte, wenn man dies verbeitragen würde

 

“Das“ setzen wir dann idealerweise mal für sowas ein https://www.adac.de/news/studie-verkehrsinfrastruktur-difu/ Unis, Schulen, Feuerwehrgerätehäuser, Polizeiwachen, kasernen, Bundeswehr insgesamt, kommt dann alles noch an Rückstau oben drauf. Wir holten uns aber vor Jahren lieber einen auf die schwarze Null runter und erfreuen uns unserem exportweltmeister Titel und der 60% BIP Verschuldung, während wir neidvoll auf die Pünktlichkeit des japanischen Shinkansen blicken ^^ Über den Brenner Nordzulauf wird man wahrscheinlich noch 2030 reden, wenn nicht weit darüber hinaus. Frühestens soll dieser 2040 fertig sein. Mit dem Deutschlandtakt (Achtung: Wortspiel in diesem Kontext…Ironie!) wird das erst 2050 sein ^^

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Schlumich

Ich glaube einigen ist es zu heiß in ihrem Sommerloch… Was für abstruse Diskussionen. 

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t.klebi
· bearbeitet von t.klebi
vor 20 Minuten von satgar:

Ansonsten gäbe es noch:

- Abschaffung der Subvention bei der Erbschaftssteuer, die größte Einzelsubvention. Macht 4,5 bis 7 Mrd eur mehreinnahme p.a.

- Einnahmeverluste durch steuerhinterziehung, legaler Steuervermeidung und aggressiver Modelle internationaler Konzerne: 200 Mrd eur p.a.

- Schwarzarbeit und alles, was so bar unter dem Tisch abläuft. Gesamtschaden geschätzt p.a. 500 Mrd 

- Kapitalertagsteuer all in ca. 35 Mrd je Jahr. Vereinfacht mal mit 25% gleichgesetzt. Mit 35% Steuersatz 14 Mrd mehr p.a. Zzgl. Möglicher Sozialabgabeneinkünfte, wenn man dies verbeitragen würde

Es gibt keine "Subvention" bei der Erbschaftsteuer. Falls du Bewertungsabschläge, Freibeträge und Steuerklassen anspielst, haben diese wohlüberlegte und volkswirtschaftlich häufig auch unumgängliche Gründe.

Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit gehören genauso wie Sozialleistungsmißbrauch bekämpft. Legale Steuervermeidung ist, wie es der Name ja bereits sagt, legal. Und aggressive Steuermodelle multinationaler Konzerne sind eben vom kleinen Deutschland schwer zu umgehen.
Die Kapitalertragsteuer ist nur das Bonbon auf die Ertragsbesteuerung auf Unternehmensebene mit rund 30%. Bereits die gesamte Ertragsteuer beträgt bei einer deutschen Kapitalgesellschaft bis zum Gesellschafter insgesamt also schon mal mehr als 50 Prozent. Wenn man dann auch noch SV-Beiträge (insgesamt 36%) auf Gesellschafterebene vereinnahmen will, kommt man auf rund 74% Steuer-/Beitragsbelastung. Sag mal gehst noch?

 

Gewinn                   100
KöSt/GewSt              -30
verbleiben                 70
    
KapESt/SolZ          -18,46
SV                        - 25,06
    
Netto                      26,48
Steuern/Beiträge     73,52
 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 1 Minute von t.klebi:

Es gibt keine "Subvention" bei der Erbschaftsteuer

So wird es im Bericht der Bundesregierung aber genannt. https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/30-subventionsbericht.html
 

Kann ich ja nichts dafür, dass du es anders etikettieren willst als das, was es ist.

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Bigwigster
· bearbeitet von Bigwigster
vor 23 Minuten von satgar:

- Schwarzarbeit und alles, was so bar unter dem Tisch abläuft. Gesamtschaden geschätzt p.a. 500 Mrd

Dies Zahl wirkt wirklich sehr hoch, ich vermute dass ist eher das Volumen was nicht versteuert wird und nicht der tatsächliche Schaden, oder?

vor 23 Minuten von satgar:

Einnahmeverluste durch steuerhinterziehung, legaler Steuervermeidung und aggressiver Modelle internationaler Konzerne: 200 Mrd eur p.a.

Das ist wahrscheinlich das obere Ende der Schätzung, aber es wäre tatsächlich eine lohnenswerte Stellschraube, an der man drehen könnte. Da sollte definitiv mehr Fokus auf dem Thema liegen. Am 20. Mai gab es ein sehr gutes und interessantes Finanzfluss-Podcast-Interview mit Anne Brorhilker, einer ehemaligen Staatsanwältin und Cum-Ex-Ermittlerin, das einen sehr interessanten Teilbereich des Themas beleuchtet. Sie erwähnte auch, dass in diesem Teilbereich erstaunlicherweise trotz des direkten Spar-/Rückforderungspotenzials großer Summen viel zu wenig Mittel/Personal aufgewandt werden.

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satgar
vor 1 Minute von Bigwigster:

Wahrscheinlich das obere Ende der Schätzung

Ja. Korrekt. Die Spreizung zwischen konservativer Schätzung und Einrechnung „von allem“, ist gewaltig.

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t.klebi
vor 1 Minute von satgar:

So wird es im Bericht der Bundesregierung aber genannt.

Ich schaue in das Erbschaftsteuer- und Bewertungsgesetz und verwende die dort genannten Fachbegriffe.

Ohne Bewertungsabschläge, Schonvermögen usw. kann kein größeres Unternehmen vererbt/verschenkt werden, weil die fällige Erbschaftsteuer sonst den zwangsläufigen Verkauf des Unternehmen zur Folge hätte. Große Unternehmensvermögen bedingen nun mal nicht unbedingt zusätzliche riesige Barvermögen. Der Steuersatz der Erbschaft-/Schenkungsteuer in der Steuerklasse III beträgt bei einem mittelgroßen Unternehmen mal schlappe 50 Prozent!

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 6 Minuten von Bigwigster:

Dies Zahl wirkt wirklich sehr hoch, ich vermute dass ist eher das Volumen was nicht versteuert wird und nicht der tatsächliche Schaden, oder?

 

„Studien des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) und des Ökonomen Friedrich Schneider zeigen, dass das Volumen der Schattenwirtschaft durch die wirtschaftliche Flaute massiv gestiegen ist und 2026 die Marke von 530 Milliarden Euro übersteigt.“ Sagt die KI.

 

enthält klassische Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung, Kriminalität, nicht nur Steuern, sondern auch SV Abgaben, und und und. Also wirklich der gesamte negative Impact davon. Nicht nur die Steuern, die man ja so landläufig im Kopf hat.

vor 2 Minuten von t.klebi:

Große Unternehmensvermögen bedingen nun mal nicht unbedingt zusätzliche riesige Barvermögen.

Wir hatten dazu vielleicht schon mal geschrieben. Es gibt auch dazu super Zahlen, wie sich die Erbschaften und Schenkungen so darstellen. Aus welcher Art Vermögen sich diese speisen und insbesondere auch, je nach Erbschaftsgrösse. Also kleine Erbschaft sieht so und so aus, große Erbschaft so und so. Bei destatis gibt’s eine excel Tabelle dazu. 

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t.klebi
· bearbeitet von t.klebi
vor 4 Minuten von satgar:
Sagt die KI.

Versuche dich mal eine bisschen selbst mit den Themen zu beschäftigen und plappere nicht nur die KI nach. Eine KI gibt dir vor allem bestätigende Antworten. 

btw:
Hast du eigentlich selbst wirklich nennenswertes Vermögen bzw. Kapitalerträge? Entweder Nein oder du sägst heftig an dem Ast, auf welchem zu selbst sitzt. 

vor 8 Minuten von satgar:
Es gibt auch dazu super Zahlen, wie sich die Erbschaften und Schenkungen so darstellen. Aus welcher Art Vermögen sich diese speisen und insbesondere auch, je nach Erbschaftsgrösse. Also kleine Erbschaft sieht so und so aus, große Erbschaft so und so. Bei destatis gibt’s eine excel Tabelle dazu. 

Hast du jemals in deinem Leben schon mal eine Erbschaft-/Schenkungsteuererklärung gesehen oder gar selbst erstellt?

 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 20 Minuten von t.klebi:

Versuche dich mal eine bisschen selbst mit den Themen zu beschäftigen und plappere nicht nur die KI nach. Eine KI gibt dir vor allem bestätigende Antworten. 

btw:
Hast du eigentlich selbst wirklich nennenswertes Vermögen bzw. Kapitalerträge? Entweder Nein oder du sägst heftig an dem Ast, auf welchem zu selbst sitzt. 

Hast du jemals in deinem Leben schon mal eine Erbschaft-/Schenkungsteuererklärung gesehen oder gar selbst erstellt?

 

2x leider schon. Einmal Papa, danach Oma. Jeweils beide mit einem Haus, aber auch zb Gold, keine Wertpapiere. Zusammen mit meiner Schwester. Also ja, das Thema ist mir bekannt.

 

Nur ein Unternehmen „musste“ ich bisher noch nicht erben :D

Hier der Erbschaftsbericht. Dort benanntes "übriges Vermögen“ ist übrigens alles wie Wertpapiere, Barvermögen, etc. etc. etc.) Alles was eben nicht Landwirtschaft, Grund/Boden oder Betriebsvermögen ist):

 

Blatt 73611-08

statistischer-bericht-erbschaft-schenkungsteuer-5736101247005.xlsx

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monstermania
vor 3 Stunden von satgar:

Wir können uns auch nackige Zahlen ansehen. Nehmen wir an, die 12% Totalverweigerer beim ALG2 stimmen.

Vorsicht. In der Dokumentation ging es ausdrücklich um ein Pilotprojekt von < 25 jährigen jungen Erwachsenen. Und dort waren es dann 12% der Teilnehmer denen entweder die Leistungen wegen Nichtbeteiligung/Nichtauffindbarkeit/Nichterreichbarkeit gestrichten wurden oder die freiwillig verzichtet haben.
Das auf die Gesamtzahl aller Bürgergeld-Empfänger hochrechnen zu wollen halte ich schon sehr gewagt. Zumal ein Gutteil der Bürgergeldempfänger ja auch Kinder sind. 

 

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satgar
vor 2 Minuten von monstermania:

Vorsicht. In der Dokumentation ging es ausdrücklich um ein Pilotprojekt von < 25 jährigen jungen Erwachsenen. Und dort waren es dann 12% der Teilnehmer denen entweder die Leistungen wegen Nichtbeteiligung/Nichtauffindbarkeit/Nichterreichbarkeit gestrichten wurden oder die freiwillig verzichtet haben.
Das auf die Gesamtzahl aller Bürgergeld-Empfänger hochrechnen zu wollen halte ich schon sehr gewagt. Zumal ein Gutteil der Bürgergeldempfänger ja auch Kinder sind. 

 

Ah ok, danke für die Einordnung!

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ttrax12
· bearbeitet von ttrax12
vor 6 Stunden von GuyInborito:

Und die die reich sind haben ihren Reichtum mit wahrscheinlich um die 50% versteuert. Selbst wenn sie es geerbt haben haben halt die Eltern oder Großeltern die Steuern bezahlt. Die Schuld an der Gesellschaft dieser Vermögen ist abgegolten.   

Naja, die die wirklich (!) reich sind, haben ihr Vermögen in Familienstiftungen oder Firmenkonstrukten und ganz sicher nicht den klassischen Spitzensteuersatz gezahlt. Bitte dran denken: Selbst die Top-Forenmitglieder mit 10 Mio auf dem Depot sind immernoch 100ml näher am Obdachlosen als an einem Milliardär.

Aber diese Diskussion zeigt auch wunderbar wie schnell sich das "Fußvolk" bei so einer Diskussion die Köpfe einschlägt und brav nach unten Tritt und die wirklichen Probleme gar nicht wahrgenommen werden.

 

Gerade die aktuelle Vermögenskonzentration und die wesentlich höhere Besteuerung von Arbeitseinkommen gegenüber Erbschaften oder Kapitalerträgen koppelt die wirkliche Leistung immer weiter von der Vermögensentwicklung ab. Aber es sind nicht die Harzer oder Aufstocker (die machen übrigens den Großteil der Bezieher aus) die sich am Ende ins Fäusten lachen sondern die, die über die hier diskutierten Milliönchen nur lachen können.

 

Um mal den Bogen zur Rente zurück zu finden und weil du auch die Erben explizit angesprochen hast:

Vor einigem Wochen gab es riesige Diskussionen über das letzte Rentenpaket (wo die Junge Union dagegen stimmen wollte). Dort ging es ja um eine Verlängern der Haltelinie, von der die aktuellen Rentner gegenüber den Jungen profitieren.

Entsprechend genau wie hier gerade einen riesiges Gebashe Jung gegen Alt.

Wer kann am Ende nur den Kopf schütteln? Leute wie z.b. ich, der zwar nicht aus einer reichen Familie kommt aber mit zwei 08/15 Akademikereltern trotzdem irgendwann ein Stadtrandhäuschen erben wird, das mir nach aktuellen Mietspiegel mehr Einnahmen generieren wird als ein Rentern der 45 Jahre über der BBG verdient hat.

Also nur weil ich das Glück hatte aus dem richtigen Uterus gepresst worden zu sein, werde ich schon ohne irgendwas selbst geleistet zu haben, mehr Geld im Alter haben als der Kollege neben mir, der noch Vollzeit mit zig Überstunden schuftet, aber halt dummerweise nix erben wird und als Dank für seine Leistung von jeden zusätzlich verdienten Euro der Überstunden auch noch 42% abgeben darf.

Findest du das ernsthaft fair?

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Schwachzocker
vor 27 Minuten von ttrax12:

...

 

Um mal den Bogen zur Rente zurück zu finden und weil du auch die Erben explizit angesprochen hast:

Vor einigem Wochen gab es riesige Diskussionen über das letzte Rentenpaket (wo die Junge Union dagegen stimmen wollte). Dort ging es ja um eine Verlängern der Haltelinie, von der die aktuellen Rentner gegenüber den Jungen profitieren.

Entsprechend genau wie hier gerade einen riesiges Gebashe Jung gegen Alt.

Wer kann am Ende nur den Kopf schütteln? Leute wie z.b. ich, der zwar nicht aus einer reichen Familie kommt aber mit zwei 08/15 Akademikereltern trotzdem irgendwann ein Stadtrandhäuschen erben wird, das mir nach aktuellen Mietspiegel mehr Einnahmen generieren wird als ein Rentern der 45 Jahre über der BBG verdient hat.

Also nur weil ich das Glück hatte aus dem richtigen Uterus gepresst worden zu sein, werde ich schon ohne irgendwas selbst geleistet zu haben, mehr Geld im Alter haben als der Kollege neben mir, der noch Vollzeit mit zig überstunden schuftet, aber halt dummerweise nix erben wird.

Findest du das ernsthaft fair?

Was "fair" oder "gerecht" ist, kann nach Belieben von jedem selbst entschieden werden. 

Ja, ich finde das fair. Derjenige, der 45 Jahre über BBG verdient hat, hätte eben selbst 08/15 Akademiker werden sollen, um sich dann ein Stadtrandhäuschen vom Mund absparen zu können.

Man kann ja darüber reden, ob und wieviel Erbschaftssteuer Du zahlen musst. In der Hauptsache aber bleibt das Haus in der Familie. Es ist Privateigentum. Im Sozialismus kennt man so etwas nicht.

 

Gegenfrage:

Ein Hartz4-Kandidat darf in seinem 140qm großen Haus wohnen und wird von Dir und mir alimentiert, obwohl dies nicht nötig ist. Ich habe kein 140qm Haus, muss aber für den zahlen.

Findest Du das fair?

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sedativ

Wovon selten die Rede ist: Leistungslose Beamtenpensionen! 

Sie kosten den Steuerzahler jährlich 70 Mrd. €. Zum Vergleich: Der Bundeszuschuss zur gesetzlichen Rentenversicherung liegt bei über 100 Mrd. € pro Jahr und ist damit deutlich höher – allerdings betrifft er auch etwa zehnmal so viele Menschen. 

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chirlu
vor 9 Minuten von sedativ:

Der Bundeszuschuss zur gesetzlichen Rentenversicherung liegt bei über 100 Mrd. € pro Jahr und ist damit deutlich höher – allerdings betrifft er auch etwa zehnmal so viele Menschen. 

 

Und wie hoch wären die Beiträge, die der Staat zahlen müsste, wenn seine Beamten in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert wären?

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sedativ
vor 6 Minuten von chirlu:

 

Und wie hoch wären die Beiträge, die der Staat zahlen müsste, wenn seine Beamten in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert wären?

 

Der Chatbot meint:

 

Zitat

Genau, wir können das ungefähr so schätzen. Wenn der Staat aktuell 70 Milliarden Euro für Pensionen zahlt, dann wäre die gesetzliche Rentenversicherung, bei gleichem Gesamtgehalt, vermutlich etwa die Hälfte. Das liegt daran, dass die gesetzlichen Renten meist nicht so hoch ausfallen. Also eine grobe Schätzung wäre, dass es statt 70 Milliarden vielleicht so 35 bis 40 Milliarden Euro kosten würde. Das ist natürlich eine vereinfachte Annahme, aber sie gibt eine plausible Größenordnung wieder, da die Renten im Schnitt eben niedriger sind als Beamtenpensionen.

 

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