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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

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Schwachzocker
Gerade eben von Caveman8:

...Der Verlauf ist also zwangsläufig und kein Beleg für eine Ungerechtigkeit! 

Tappe doch nicht in diese Falle. Es gibt keine Gerechtigkeit, auch keine Ungerechtigkeit, und weil es das nicht gibt, lässt es sich auch nicht belegen. 

Was es gibt ist: Recht, Wünsche, Träume und Ideologie 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 21 Minuten von Caveman8:

Würden die Löhne im Gleichtakt laufen, würde das in DE eingesetzte Kapital keinen Mehrwert generieren. Der Verlauf ist also zwangsläufig und kein Beleg für eine Ungerechtigkeit! 

Das war aber vorher so. Es kann deine These wiederum auch nicht stützen, wenn deine Ansicht korrekt wäre. Der von mir „zitierte“ Hamburger Ökonom sagte aber auch, das es eine Umverteilung von Lohn hinzu zu Kapital gegeben habe. Und das muss die Grafik letztlich auch zeigen. Denn die Wertschöpfung, die über den Lohn hinaus(wie bis 1990)  erreicht wurde, verpufft danach ja nicht plötzlich. Diese Wertschöpfung landet ja irgendwo. Und sie landet bei den Kapitalgebern, Aktionären, Eigentümern.

 

im Kontext der oberen Grafik und der Vermutung, dass die zusätzliche Wertschöpfung an Kapitalgeber floss:

IMG_0241.png

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satgar
· bearbeitet von satgar

Wenn die Löhne seit 1990 unter/hinter der Entwicklung des BIP zurückgeblieben sind, und die privaten Geldvermögen (noch ohne immos und Betriebsvermögen übrigens) stark über dem BIP gewachsen sind, könnte es dort einen Zusammenhang geben, wohin diese Teile des BIP, die nicht bei Arbeitnehmer oder Rentnern gelandet sind, hin geflossen sind. Betrachtet man dann noch die Verteilung dieser Vermögen, wird für mich ein Problem offensichtlich. Schätzungen zufolge besaßen von diesen Geldvermögen die obersten 10% 1990 rund 45%. Mittlerweile sind es 66%.

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Schwachzocker

@satgar Ich glaube, es ist völlig unstrittig, dass die Vermögen in Deutschland ungleich verteilt sind und dass die sprichwörtliche "Schere" sich immer weiter öffnet. Das ist bei der weltweiten Entwicklung der Aktienmärkte ja auch kein Wunder.

Wer das abstreitet kann sich ja gern melden.

 

Was möchtest Du also beweisen?

Dass Du das nicht schön findest, wissen wir nun auch langsam. Ich finde auch vieles nicht schön. Und ich kann auch nicht behaupten, dass es mich erotisch stimuliert. 

 

Wie willst Du es ändern?

In diesem Land werden jährlich wahrscheinlich ca. 100 Milliarden Steuern hinterzogen. Soll es also Steuererhöhungen geben?

Wahrscheinlich wird es die geben. Aber sicherlich nicht nur das.

 

Und momentan ist in der ernsthaften politischen Debatte überhaupt nicht die Rede davon, dass es in irgendeiner Form mehr Geld für Arme geben soll, oder sonst wie mehr Leistungen. Die Diskussion dreht sich darum, dass Bestehende wenigstens einigermaßen zu erhalten. Ich habe den Eindruck, dass Du das noch nicht begriffen hast.

Wenn alles so bleibt, kann die nächste Regierung noch den Haushalt für Soziales, den für Verteidigung und die Zinslast zahlen. Alles andere nicht mehr.

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Nachdenklich
vor 3 Stunden von satgar:

Firma in Form einer Aktie, die Wertschöpfung erbringt, was nur möglich ist durch die Mitarbeiter, die in der Firma arbeiten. Geld und Wertpapiere, die können nicht „für einen arbeiten“. Arbeiten können nur Menschen. Diese erbringen Arbeitsleistung.

@satgar

Ich verstehe wirklich nicht, wie Du Dich in so einen marxistischen Unsinn hineinphantasieren kannst?

 

Das Ergebnis menschlicher Arbeit ohne den Einsatz von Kapital wäre ein allgemeines Wohlstandsniveau wie in der Steinzeit. Der Wohlstandszuwachs der letzten Jahrhunderte beruht doch nicht darauf, daß Menschen immer mehr arbeiten! Im Gegenteil, sie arbeiten immer weniger. Und immer weniger schwer. Dennoch steigt der Wohlstand der Gesellschaft. Weil immer mehr Kapital eingesetzt wird und damit die Produktivität gesteigert wird. Der Produktivitätszuwachs ist also dem Einsatz von Kapital zu verdanken.

Ja, der eine oder andere Arbeiter mag sich auch weitergebildet haben ....  das würde ich nicht abstreiten. Aber im Prinzip ist die Wohlstandssteigerung die Folge von zunehmendem Kapitaleinsatz.  

 

Screenshot 2026-05-27 141134.png

 

Und zu dieser Graphik:

 

Deinem Text nach sind die Zahlen inflationsadjustiert. Die rote Kurve ist also schon um den Kaufkraftschwund korrigiert.

Ich lese daraus zumindest mal: Es geht dem Standardrentner heute nicht schlechter als 1990.

Und schon damals ging es - soweit ich mich erinnern kann - Rentnern nicht schlecht!

Natürlich kann man sich immer mehr wünschen! Aber wünschen trägt uns nicht weiter.

Immer weniger arbeiten wollen - unter immer günstigeren Bedingungen - und dabei immer mehr konsumieren wollen ....  das ist kein erfolgsversprechendes Konzept.

 

Wenn man möchte, daß es einem besser geht, dann muß man Geld beiseite legen und von Geld zu Kapital umwandeln. Da Kapital eine immer größere Bedeutung für die Schaffung von Wohlstand hat, muß auch immer mehr des geschaffenen Wohlstands an das Kapital fließen.

 

Die Welt ist relativ einfach.

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