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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

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Schwachzocker
Gerade eben von Caveman8:

...Der Verlauf ist also zwangsläufig und kein Beleg für eine Ungerechtigkeit! 

Tappe doch nicht in diese Falle. Es gibt keine Gerechtigkeit, auch keine Ungerechtigkeit, und weil es das nicht gibt, lässt es sich auch nicht belegen. 

Was es gibt ist: Recht, Wünsche, Träume und Ideologie 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 21 Minuten von Caveman8:

Würden die Löhne im Gleichtakt laufen, würde das in DE eingesetzte Kapital keinen Mehrwert generieren. Der Verlauf ist also zwangsläufig und kein Beleg für eine Ungerechtigkeit! 

Das war aber vorher so. Es kann deine These wiederum auch nicht stützen, wenn deine Ansicht korrekt wäre. Der von mir „zitierte“ Hamburger Ökonom sagte aber auch, das es eine Umverteilung von Lohn hinzu zu Kapital gegeben habe. Und das muss die Grafik letztlich auch zeigen. Denn die Wertschöpfung, die über den Lohn hinaus(wie bis 1990)  erreicht wurde, verpufft danach ja nicht plötzlich. Diese Wertschöpfung landet ja irgendwo. Und sie landet bei den Kapitalgebern, Aktionären, Eigentümern.

 

im Kontext der oberen Grafik und der Vermutung, dass die zusätzliche Wertschöpfung an Kapitalgeber floss:

IMG_0241.png

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satgar
· bearbeitet von satgar

Wenn die Löhne seit 1990 unter/hinter der Entwicklung des BIP zurückgeblieben sind, und die privaten Geldvermögen (noch ohne immos und Betriebsvermögen übrigens) stark über dem BIP gewachsen sind, könnte es dort einen Zusammenhang geben, wohin diese Teile des BIP, die nicht bei Arbeitnehmer oder Rentnern gelandet sind, hin geflossen sind. Betrachtet man dann noch die Verteilung dieser Vermögen, wird für mich ein Problem offensichtlich. Schätzungen zufolge besaßen von diesen Geldvermögen die obersten 10% 1990 rund 45%. Mittlerweile sind es 66%.

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Schwachzocker

@satgar Ich glaube, es ist völlig unstrittig, dass die Vermögen in Deutschland ungleich verteilt sind und dass die sprichwörtliche "Schere" sich immer weiter öffnet. Das ist bei der weltweiten Entwicklung der Aktienmärkte ja auch kein Wunder.

Wer das abstreitet kann sich ja gern melden.

 

Was möchtest Du also beweisen?

Dass Du das nicht schön findest, wissen wir nun auch langsam. Ich finde auch vieles nicht schön. Und ich kann auch nicht behaupten, dass es mich erotisch stimuliert. 

 

Wie willst Du es ändern?

In diesem Land werden jährlich wahrscheinlich ca. 100 Milliarden Steuern hinterzogen. Soll es also Steuererhöhungen geben?

Wahrscheinlich wird es die geben. Aber sicherlich nicht nur das.

 

Und momentan ist in der ernsthaften politischen Debatte überhaupt nicht die Rede davon, dass es in irgendeiner Form mehr Geld für Arme geben soll, oder sonst wie mehr Leistungen. Die Diskussion dreht sich darum, dass Bestehende wenigstens einigermaßen zu erhalten. Ich habe den Eindruck, dass Du das noch nicht begriffen hast.

Wenn alles so bleibt, kann die nächste Regierung noch den Haushalt für Soziales, den für Verteidigung und die Zinslast zahlen. Alles andere nicht mehr.

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Nachdenklich
vor 3 Stunden von satgar:

Firma in Form einer Aktie, die Wertschöpfung erbringt, was nur möglich ist durch die Mitarbeiter, die in der Firma arbeiten. Geld und Wertpapiere, die können nicht „für einen arbeiten“. Arbeiten können nur Menschen. Diese erbringen Arbeitsleistung.

@satgar

Ich verstehe wirklich nicht, wie Du Dich in so einen marxistischen Unsinn hineinphantasieren kannst?

 

Das Ergebnis menschlicher Arbeit ohne den Einsatz von Kapital wäre ein allgemeines Wohlstandsniveau wie in der Steinzeit. Der Wohlstandszuwachs der letzten Jahrhunderte beruht doch nicht darauf, daß Menschen immer mehr arbeiten! Im Gegenteil, sie arbeiten immer weniger. Und immer weniger schwer. Dennoch steigt der Wohlstand der Gesellschaft. Weil immer mehr Kapital eingesetzt wird und damit die Produktivität gesteigert wird. Der Produktivitätszuwachs ist also dem Einsatz von Kapital zu verdanken.

Ja, der eine oder andere Arbeiter mag sich auch weitergebildet haben ....  das würde ich nicht abstreiten. Aber im Prinzip ist die Wohlstandssteigerung die Folge von zunehmendem Kapitaleinsatz.  

 

Screenshot 2026-05-27 141134.png

 

Und zu dieser Graphik:

 

Deinem Text nach sind die Zahlen inflationsadjustiert. Die rote Kurve ist also schon um den Kaufkraftschwund korrigiert.

Ich lese daraus zumindest mal: Es geht dem Standardrentner heute nicht schlechter als 1990.

Und schon damals ging es - soweit ich mich erinnern kann - Rentnern nicht schlecht!

Natürlich kann man sich immer mehr wünschen! Aber wünschen trägt uns nicht weiter.

Immer weniger arbeiten wollen - unter immer günstigeren Bedingungen - und dabei immer mehr konsumieren wollen ....  das ist kein erfolgsversprechendes Konzept.

 

Wenn man möchte, daß es einem besser geht, dann muß man Geld beiseite legen und von Geld zu Kapital umwandeln. Da Kapital eine immer größere Bedeutung für die Schaffung von Wohlstand hat, muß auch immer mehr des geschaffenen Wohlstands an das Kapital fließen.

 

Die Welt ist relativ einfach.

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Caveman8
vor 9 Stunden von satgar:

Der von mir „zitierte“ Hamburger Ökonom sagte aber auch, das es eine Umverteilung von Lohn hinzu zu Kapital gegeben habe.

Seltsam. Das IW Köln sieht das nicht so: 


 

Zitat

Zur Messung der funktionalen Einkommensverteilung kann die Lohnquote herangezogen werden. Dabei handelt es sich um den Anteil der Arbeitnehmerentgelte am Volkseinkommen.

Zitat

Entgegen der angesprochenen theoretischen Argumente erreichte die Lohnquote in Deutschland im Jahr 2025 mit knapp 75 Prozent einen neuen Höchststand.

https://www.iwkoeln.de/studien/michael-groemling-lohnquote-auf-hohem-niveau.html

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rotten.demin
· bearbeitet von rotten.demin
vor 7 Stunden von Nachdenklich:

Ich verstehe wirklich nicht, wie Du Dich in so einen marxistischen Unsinn hineinphantasieren kannst?

 

Das Ergebnis menschlicher Arbeit ohne den Einsatz von Kapital wäre ein allgemeines Wohlstandsniveau wie in der Steinzeit. Der Wohlstandszuwachs der letzten Jahrhunderte beruht doch nicht darauf, daß Menschen immer mehr arbeiten! Im Gegenteil, sie arbeiten immer weniger. Und immer weniger schwer. Dennoch steigt der Wohlstand der Gesellschaft. Weil immer mehr Kapital eingesetzt wird und damit die Produktivität gesteigert wird. Der Produktivitätszuwachs ist also dem Einsatz von Kapital zu verdanken.

Ja, der eine oder andere Arbeiter mag sich auch weitergebildet haben ....  das würde ich nicht abstreiten. Aber im Prinzip ist die Wohlstandssteigerung die Folge von zunehmendem Kapitaleinsatz. 

Das hat mit „marxistischem Unsinn“ wenig zu tun, sondern mit einer ziemlich grundlegenden ökonomischen Tatsache: Kapital schafft aus sich selbst heraus keinen Wert. Eine Maschine, eine Fabrik oder Software produzieren nichts, wenn keine menschliche Arbeit sie entwickelt, bedient, wartet und organisiert. Ohne Arbeit liegt Kapital tatsächlich nur ungenutzt herum.

 

Natürlich stimmt es, dass der steigende Kapitaleinsatz die Produktivität enorm erhöht hat. Niemand bestreitet, dass Maschinen, Automatisierung und Technologie den Wohlstand massiv gesteigert haben. Aber daraus folgt nicht, dass Kapital die eigentliche Quelle des Werts wäre. Kapital ist letztlich gespeicherte, vergangene Arbeit, und es entfaltet seinen Nutzen nur durch aktuelle Arbeit.

 

Arbeit ist weiterhin Grundlage der Wertschöpfung, auch wenn Kapital die Produktivität dieser Arbeit enorm steigert. Das ist keine Ideologie, sondern beschreibt schlicht die reale Funktionsweise unserer Wirtschaft.

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satgar
vor 34 Minuten von Caveman8:

Die Lohnquote vs gewinnquote blendet Renten aus. Sie ist damit nicht vergleichbar mit der Aussage vom Hamburger Ökonom. Beides kann gleichzeitig richtig sein.

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t.klebi
vor 2 Minuten von rotten.demin:

Arbeit ist weiterhin die Grundlage der Wertschöpfung, 

Falsch: 

Arbeit, Kapital und Rohstoffe sind die Grundlagen der Wertschöpfung. Die drei sind gleichwertig. 

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satgar
vor 8 Minuten von t.klebi:

Falsch: 

Arbeit, Kapital und Rohstoffe sind die Grundlagen der Wertschöpfung. Die drei sind gleichwertig. 

Zumindest die KI teilt diese Ansicht nicht. Und auch die klassische VWL Lehre nicht.

 

“Warum "Arbeit" oft eine Sonderstellung einnimmt

Aus gesellschaftlicher und wertschöpfender Sicht argumentieren viele Ökonomen, dass die menschliche Arbeit (bzw. das Humankapital) der primäre Faktor ist. Ohne menschliche Arbeit, Ideen und Organisation bleibt Rohöl im Boden und eine Maschine steht still. Kapital wiederum ist historisch gesehen nichts anderes als das Ergebnis vergangener Kombinationen aus Arbeit und Rohstoffen ("akkumulierte Arbeit")“

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t.klebi
· bearbeitet von t.klebi
vor 2 Minuten von satgar:

Und auch die klassische VWL Lehre nicht.

Ach schau an. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Produktionsfaktor

Karl Marx war zumindest ein hochgebildeter Ökonom und nicht nur ein Träumer. 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 1 Minute von t.klebi:

Könntest du mir den Passus rauskopieren, dass das alles gleichwertig in ihrer Wichtigkeit und Stellung sei? 

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t.klebi
vor 3 Minuten von satgar:

Ohne menschliche Arbeit, Ideen und Organisation bleibt Rohöl im Boden und eine Maschine steht still.

Und ohne Rohöl und Maschine dreht der Arbeiter Däumchen. 

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Bolanger

Können wir hier wieder zum Thema Altersvorsorge zurück kommen?

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 4 Minuten von t.klebi:

Und ohne Rohöl und Maschine dreht der Arbeiter Däumchen. 

Wie gesagt, es ist halt auch in der VWL nicht so, wie du behauptet hattest. Das alles wichtige Faktoren sind, keine Frage. Und sie können auch je zeitphase, und auch Branche, höchst unterschiedlich sein. Vielleicht kommen wir durch KI und Robotik in eine Phase, wo „Arbeit“ als Produktionsfaktor einen viel geringeren Stellenwert hat, als früher oder auch heute noch. Trotzdem bleibt: die Faktoren sind nicht gleichwertig.

vor 3 Minuten von Bolanger:

Können wir hier wieder zum Thema Altersvorsorge zurück kommen?

Bin ich auch dafür, und hab ich „nachdenklich“ auch immer wieder versprochen. Leider hatte schwachzocker dann immer wieder getriggert.

 

Versuchen wir es ab jetzt mal wieder, über Rente und Altersvorsorge zu sprechen.

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GuyInborito
vor 13 Stunden von sedativ:

Solcherart Borniertheit verblüfft schon immer wieder.

Mich verblüfft immer wieder dass jemand der Meinung sein kann dass man Menschen (exkluding alt, krank, kids) ihr Leben, ohne jede Gegenleistung zu fordern, finanzieren soll. Ich würde jeden der körperlich und geistig dazu in der Lage ist Büsche im Park trimmen oder Müll aufsammeln lassen und die Leistungen mit bis zu 100% Sanktionen versehen, inklusive der Wohngelegenheit und Krankenversicherung, sollte dem nicht nachgekommen werden. Falls logistisch nicht möglich im Zweifel 10 Tonnen Sand im Hof jeden Tag von a nach b schaufeln lassen und am nächsten wieder zurück. Das wäre fair für alle. Wer es wirklich braucht solls haben, aber dann seinen Arsch dafür auch bewegen. Dann würde man mal wirklich sehen wieviel % der Verweigerer wir wirklich haben. Das Märchen mit den 1% würde sich schneller in Luft auflösen als ein Eiswürfel in einem Vulkan. Zudem würde das unsere "Anziehungskraft" für bestimmte Glückssucher reduzieren und für Leute die wirklich mitmachen wollen erhöhen. 

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s1lv3r
vor 7 Minuten von GuyInborito:

Mich verblüfft immer wieder dass jemand der Meinung sein kann dass man Menschen (exkluding alt, krank, kids) ihr Leben, ohne jede Gegenleistung zu fordern, finanzieren soll. Ich würde jeden der körperlich und geistig dazu in der Lage ist [...]


Genau das kann man aber eben nicht so einfach bestimmen. Im Endeffekt läuft es deshalb doch darauf hinaus, ob Menschen denen der Antrieb für eine dauerhafte Erwerbstätigkeit fehlt (oft wahrscheinlich auch auf Grund einer nicht diagnostizierten Depression oder anderen psychischen Problemen) oder Menschen die hierzu einfach nicht in der Lage sind (z.B. mit Suchterkrankung o.ä.), die bedingungslose Unterstützung unserer Gesellschaft verdient haben. Denn die Gruppe dieser - m.M.n. nicht gerade beneidenswerter Mitbürger - wird innerhalb der Bürgergeldempfänger doch garantiert einen viel größeren Anteil ausmachen, als die der Menschen, die es sich einfach in der sozialen Hängematte gemütlich gemacht haben und vollkommen zufrieden mit ihrem Leben auf Kosten anderer sind ...

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monstermania
vor 55 Minuten von GuyInborito:

Mich verblüfft immer wieder dass jemand der Meinung sein kann dass man Menschen (exkluding alt, krank, kids) ihr Leben, ohne jede Gegenleistung zu fordern, finanzieren soll. Ich würde jeden der körperlich und geistig dazu in der Lage ist Büsche im Park trimmen oder Müll aufsammeln lassen und die Leistungen mit bis zu 100% Sanktionen versehen, inklusive der Wohngelegenheit und Krankenversicherung, sollte dem nicht nachgekommen werden. Falls logistisch nicht möglich im Zweifel 10 Tonnen Sand im Hof jeden Tag von a nach b schaufeln lassen und am nächsten wieder zurück. Das wäre fair für alle. Wer es wirklich braucht solls haben, aber dann seinen Arsch dafür auch bewegen. Dann würde man mal wirklich sehen wieviel % der Verweigerer wir wirklich haben. Das Märchen mit den 1% würde sich schneller in Luft auflösen als ein Eiswürfel in einem Vulkan. Zudem würde das unsere "Anziehungskraft" für bestimmte Glückssucher reduzieren und für Leute die wirklich mitmachen wollen erhöhen. 


In Nordhausen hat der dortige Landrat ein Pilotprojekt für Menschen unter 25 Jahre gestartet. Hier eine Doku darüber die auch erste Zwischenergebnisse beinhaltet:
https://www.ardmediathek.de/video/exactly/jobcenter-greift-durch-arbeitspflicht-fuer-arbeitslose/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzI4MjA0MC81NjM3MzYtNTQ0NTc0

Bei immerhin 12% der Teilnehmer wurden bzw. konnten die Leistungen komplett eingestellt werden. Schon mal deutlich mehr als die 1% die gern von der Politik als 'Totalverweigerer' angegeben werden. :rolleyes:

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ttrax12
vor einer Stunde von GuyInborito:

Mich verblüfft immer wieder dass jemand der Meinung sein kann dass man Menschen (exkluding alt, krank, kids) ihr Leben, ohne jede Gegenleistung zu fordern, finanzieren soll. Ich würde jeden der körperlich und geistig dazu in der Lage ist Büsche im Park trimmen oder Müll aufsammeln lassen und die Leistungen mit bis zu 100% Sanktionen versehen, inklusive der Wohngelegenheit und Krankenversicherung, sollte dem nicht nachgekommen werden. Falls logistisch nicht möglich im Zweifel 10 Tonnen Sand im Hof jeden Tag von a nach b schaufeln lassen und am nächsten wieder zurück. Das wäre fair für alle. Wer es wirklich braucht solls haben, aber dann seinen Arsch dafür auch bewegen. Dann würde man mal wirklich sehen wieviel % der Verweigerer wir wirklich haben. Das Märchen mit den 1% würde sich schneller in Luft auflösen als ein Eiswürfel in einem Vulkan. Zudem würde das unsere "Anziehungskraft" für bestimmte Glückssucher reduzieren und für Leute die wirklich mitmachen wollen erhöhen. 

Mich verblüfft immer wieder, wie viele im Forum sich scheinbar bereits von unserer demokratischen Verfassung verabschiedet haben.

 

Dort heißt es ganz klar in Art 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar. (PUNKT). Keine weiteren Einschränkungen a la nur wenn sie krank, alt oder kids bzw. nicht arbeiten können.

Entsprechend gibt es auch eine ganz klare und eindeutige Rechtsspechung des Verfassungsgerichtes, das mehrfach entschieden hat, das der Staat jedem (egal wie er drauf ist siehe Art 1) einen entsprechendes menschenwürdiges Leben ermöglichen muss, wozu ein Recht auf Wohnung, Essen aber auch eine gewisse gesellschaftliche Teilhabe gehört, welche Explizit auch die Kontakt zu seinen persöhnlichen Umfeld mit einschließt, das typischerweise räumlich gebunden ist.

Danach bemessen sich am Ende auch die Sätze für das Bürgergeld und alle aktuellen und bisherigen Versuche dieses einzuschränken sind an der Verfassung abgeprallt.

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satgar
vor 3 Minuten von ttrax12:

Mich verblüfft immer wieder, wie viele im Forum sich scheinbar bereits von unserer demokratischen Verfassung verabschiedet haben.

 

Dort heißt es ganz klar in Art 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar. (PUNKT). Keine weiteren Einschränkungen a la nur wenn sie krank, alt oder kids bzw. nicht arbeiten können.

Entsprechend gibt es auch eine ganz klare und eindeutige Rechtsspechung des Verfassungsgerichtes, das mehrfach entschieden hat, das der Staat jedem (egal wie er drauf ist siehe Art 1) einen entsprechendes menschenwürdiges Leben ermöglichen muss, wozu ein Recht auf Wohnung, Essen aber auch eine gewisse gesellschaftliche Teilhabe gehört, welche Explizit auch die Kontakt zu seinen persöhnlichen Umfeld mit einschließt, das typischerweise räumlich gebunden ist.

Danach bemessen sich am Ende auch die Sätze für das Bürgergeld und alle aktuellen und bisherigen Versuche dieses einzuschränken sind an der Verfassung abgeprallt.

Exakt das. Danke dafür.

 

letztlich sind wir hier insgesamt aber wieder von Renee abgekommen und sind nun bei Arbeitslosen angelangt.  Das ist hier aber nicht das Thema. Sondern Altersvorsorge und Rente. 

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady
vor 1 Stunde von GuyInborito:

Falls logistisch nicht möglich im Zweifel 10 Tonnen Sand im Hof jeden Tag von a nach b schaufeln lassen und am nächsten wieder zurück. Das wäre fair für alle.

Hoffentlich verlierst du nie deinen Job mit 55 und findest nichts mehr, weil dich aufgrund Altersdiskriminierung niemand mehr nimmt. Viel Spass dann beim Sand schaufeln. Solange nicht jeder Arbeitssuchende jederzeit Arbeit mit zumindest Mindestlohn finden kann, ist deine Aussage blanker Hohn.

 

Wenn man nicht will, dass sich Leute auf der sozialen Haengematte ausruhen, sollte man mal die Steuern und Sozialabgaben auf Einkommen reduzieren und auf Vermoegen deutlich erhoehen.  Hier liegt das eigentliche Problem: Familie mit zwei Kindern: Wer 5000 Euro brutto verdient, hat am Ende WENIGER Geld, als wenn er 4000 Euro verdient Als ob du in der Situation dann freiwillig mehr arbeiten wuerdest wenn du einfach schwarz bissl putzen koenntest.

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t.klebi
vor 8 Minuten von ttrax12:

... Die Würde des Menschen ist unantastbar. (PUNKT). Keine weiteren Einschränkungen a la nur wenn sie krank, alt oder kids bzw. nicht arbeiten können.

Entsprechend gibt es auch eine ganz klare und eindeutige Rechtsspechung des Verfassungsgerichtes, das mehrfach entschieden hat, das der Staat jedem (egal wie er drauf ist siehe Art 1) einen entsprechendes menschenwürdiges Leben ermöglichen muss,... 

Der Staat hat alles zu unterlassen, was die Würde des Menschen beeinträchtigen könnte. Das bedeutet aber nicht, dass der Staat allen Bürgern ein bedingungsloses Grundeinkommen finanzieren muss. 

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t.klebi
vor 11 Minuten von slowandsteady:

Wenn man nicht will, dass sich Leute auf der sozialen Haengematte ausruhen, sollte man mal die Steuern und Sozialabgaben auf Einkommen reduzieren und auf Vermoegen deutlich erhoehen.

Wo siehst du da eine Kausalität?

Sozialleistungen dürfen einfach nicht zu attraktiv werden. 

vor 49 Minuten von monstermania:

Bei immerhin 12% der Teilnehmer wurden bzw. konnten die Leistungen komplett eingestellt werden.

Dieser Prozentsatz trifft die Realität schon mal deutlich besser, als die offiziellen Zahlen. Und auch da haben sich vermutlich nur die Dümmsten bzw. Dreistesten erwischen lassen. Die Dunkelziffer wird also nochmals höher sein. 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 32 Minuten von slowandsteady:

Hoffentlich verlierst du nie deinen Job mit 55 und findest nichts mehr, weil dich aufgrund Altersdiskriminierung niemand mehr nimmt.

Für DIE soll das natürlich nicht gelten. Da kommen dann Aussagen wie damals bei hartz4 wie:

 

- der hat aber 40 Jahre seit seinem Ausbildungseintritt in „die Systeme“ eingezahlt! Sozialabgaben, Steuern.

- der kann doch nicht seine „zu große“ Eigentumswohnung verkaufen müssen!

- der kann doch nicht sein Vermögen und Altersvorsorge verflüssigen müssen!

- der kann doch nicht bei vorher 100k Jahresverdienst als technischer Zeichner mit 55 dann ne Stelle als regaleinräumer im Supermarkt für Mindestlohn annehmen müssen!

 

Es wird dann deutlich, dass es mehrere Klassen von „Existenzminimum Empfängern“ zu geben scheint. Ob wohl es eine verfassungsgemäße, und nicht auf Versicherungsbeitrag münzende sozialleistung ist. Da ist dann entscheidend für manche, ob man 20 oder 55 ist, ob man deutscher oder Türke ist, ob man 2 Jahre „in irgendwas eingezahlt hatte“, oder 40 Jahre. Oder ob man Vermögen und Altersvorsorge hat, oder nicht. Oder oder oder.

 

Nur so läufts bei Grundsicherung halt nicht. Es ist die Unterste sozialleistung aus Steuermitteln, die möglich ist. Und da ist es immer schwer zu unterscheiden, wer nicht will und wer nicht kann. Und dann sind 12% mehr als kolportierte 1%. 12x so viel. Es sind aber von Gesamtheit rund 90% NICHT so. Es können auch 80% nicht so sein. Das ist aber überhaupt nicht das Grundproblem. Selbst wenn wir die Müll aufsammeln lassen, Sand von a nach b. Die in die günstigsten Städte ziehen lassen (mit Zwang), damit wir wenig Miete als Steuerzahler aufbringen müssen. Oder sie einkasernieren und morgens 8 Uhr auf den Appel Platz rufen. Das ist doch alles Schwachsinn und geht total am Problem dieser Gesellschaft vorbei. Es ist nicht das Problem, das die Leute unten noch zu viel kriegen und man dort die Daumen schrauben nur hart genug anziehen muss. Sondern der Blick muss klar nach oben gerichtet werden, nicht nach unten. Wir können uns diese Reichen nicht mehr leisten. Und nicht „wir können uns diese Sozialschmarotzer nicht mehr leisten“.

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