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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

Empfohlene Beiträge

satgar
· bearbeitet von satgar
vor 10 Minuten von sedativ:

 

Der Chatbot meint:

 

 

Wobei das wahrscheinlich nicht erlaubt wäre, weil die Rente zu niedrig wäre. Das kann man den Beamten, siehe besoldungsthema was durch die Medien ging, nicht zumuten. Es wäre wahrscheinlich nötig, deren Rentenniveau über das von normalen Angestellten zu heben, um dem alimentierungsprinzip Rechnung zu tragen. Mit dem Niveau von 48%, wäre das wahrscheinlich verfassungswidrig. Die Beamten müssten neben den Einzahlungen in die GRV durch die Arbeitgeber wahrscheinlich noch eine rein arbeitgeberfinanzierte bAV ähnlich der VBL erhalten, um das Rentenniveau für diese zu erhöhen. Am Ende würde ein Systemwechsel (für neue Beamte sicherlich nur erlaubt), wenig „sparen“ und lange dauern, bis sich das Doppel System aus alten Beamte , und neuen Beamten, raus gefressen hat. Es dauert Jahrzehnte lang. Für die GKV/PKV und Beamte wurde das jetzt auch wieder untersucht. Für das Thema Beamte und Rente/Pension wird das sicherlich auch ständig rauf und runter gerechnet. https://www.versicherungsjournal.de/markt-und-politik/sollen-beamte-in-der-gkv-pflichtversichert-werden-155901?vc=startseite

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sedativ
vor 3 Minuten von satgar:

Wobei das wahrscheinlich nicht erlaubt wäre, weil die Rente zu niedrig wäre. Das kann man den Beamten, siehe besoldungsthema was durch die Medien ging, nicht zumuten.

 

Das wäre sicher nicht zumutbar. Ein gewöhnlicher Arbeiter und Angestellter musste schließlich nicht tagein, tagaus tonnenschwere Stempel hoch und runter wuchten.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 18 Minuten von sedativ:

 

Das wäre sicher nicht zumutbar. Ein gewöhnlicher Arbeiter und Angestellter musste schließlich nicht tagein, tagaus tonnenschwere Stempel hoch und runter wuchten.

Ich weiß was du meinst, und ich kann die Verbitterung auch verstehen. Du kannst dir vorstellen, dass ich das auch teile und finde, dass das so nicht geht. Ich wollte aber nur mitteilen, dass man nicht glauben dürfe, man könnte Beamte einfach in die GRV packen und mit den GRV Renten abspeisen. Das würde vor Gericht keinen Bestand haben. Deswegen meine ich auch nicht, dass es der richtige Gedankengang oder gar Blick wäre, Beamte auf 48% Niveau runter zu drücken (selbst, wenn das erlaubt wäre!), sondern Ziel muss es ja sein, die GRV an sich für die dortigen Versicherten besser zu machen. Die haben am Ende keinen EUR Rente mehr, nur weil wir Beamte mit weniger versorgen oder ins dortige System geholt haben. Außer dem Gefühl der Gerechtigkeit „jetzt sind wir immerhin alle in einem System!“. Aber das reicht halt nicht. Deswegen war für mich nach einiger Zeit klar: Man kann das zwar machen, und für neue Beamte geht das bestimmt auch. Aber die muss man trotzdem genauso gut versorgen wie heute, eben dann über GRV und Zusatzversorgung. Und daher zu glauben, dass es „damit“ für den Steuerzahler dann günstiger zu haben wäre, als bisher, ist halt Quatsch.

 

Wenn ich es richtig ermittelt habe, dann beträgt die Mindestversorgung für Beamte so rund 2000€ mtl. Das ist für GRV Versicherte gar nicht mal so leicht zu erreichen. Anspruch hat man schon nach 5 Jahren Dienstzeit, was natürlich schon krass ist. Ein GRV Versicherter müsste dafür 47RP über 45 Jahre z.B. ansammeln, was etwas mehr als Durchschnittsentgelt pro Jahr dieser 45 Jahre nötig macht. Dann ist das aber natürlich brutto und hält dem Vergleich mit der Mindestversorgung des Beamten nicht 1zu1 stand. Hinsichtlich der Abzüge, die es dann jeweils noch gibt bei beiden. Betrachtet habe ich hierbei jetzt nur die Mindestversorgung, und nicht die 71,75%, die Beamte dann wirklich maximal erlangen können, wenn sie 40 Jahre Dienstzeit vorweisen können.

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Sapine

Wenn Beamte Renten statt Pensionen bekommen, zahlt der Staat ab Renteneintritt gar nichts mehr dafür. Klingt wie eine Fangfrage aus dem Matheunterricht. 

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 1 Stunde von sedativ:

Wovon selten die Rede ist: Leistungslose Beamtenpensionen! 

Davon ist ebenso häufig die Rede wie von leistungslosen Renten.

 

vor 1 Stunde von sedativ:

Der Chatbot meint:

Wenn ich den Chatbot richtig verstehe, will er die Beamten nicht nur in die gesetzliche Rentenversicherung überführt wissen, sondern ihnen einfach die Pensionen auf Rentenniveau kürzen? Tut mir leid, aber davon ist nicht selten, sondern andauernd die Rede. Und es ist verfassungsrechtlich nicht zulässig.

Im übrigen sind der Bund und einige Länder gerade dabei, die Gehälter und Pensionen zu erhöhen, weil sie von Bundesverfassungsgericht dazu vergattert wurden. Mit anderen Worten: Die werden jetzt überhaupt erst einmal angemessen bezahlt.

 

vor einer Stunde von sedativ:

 

Das wäre sicher nicht zumutbar. Ein gewöhnlicher Arbeiter und Angestellter musste schließlich nicht tagein, tagaus tonnenschwere Stempel hoch und runter wuchten.

Welchen Anspruch hätte denn Deiner Meinung nach ein DAX-Vorstand, wenn es darauf ankommt wieviel Tonnen man im Berufsleben geschleppt hat?

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 1 Stunde von satgar:

Ich weiß was du meinst, und ich kann die Verbitterung auch verstehen. Du kannst dir vorstellen, dass ich das auch teile und finde, dass das so nicht geht....

Das ist deshalb so, weil die Leute einfach nicht begreifen wollen, dass man auch für etwas anderes bezahlt werden kann als Arbeit. Dabei wäre es so einfach zu begreifen, wenn man z.B. daran denkt, dass hier alle User ihr Geld an der Börse nicht mit Arbeit verdienen.

vor 1 Stunde von satgar:

...Das würde hat vor Gericht keinen Bestand haben....

Ich habe das mal verbessert, weil es erst ca. 1 Jahr her ist.

vor einer Stunde von Sapine:

Wenn Beamte Renten statt Pensionen bekommen, zahlt der Staat ab Renteneintritt gar nichts mehr dafür. Klingt wie eine Fangfrage aus dem Matheunterricht. 

Wenn die Beamten Renten statt Pensionen bekämen, wären es keine Beamten mehr, mit der Folge, dass die besonderen Pflichten dann auch nicht mehr vollumfänglich gelten können. Klingt wie eine Fangfrage aus dem Staats- und Verfassungsrecht.

Mit der richtigen Beantwortung dieser Frage könnte man sich in der mündlichen Prüfung vermutlich noch von der Note 6 auf die Note 5 retten.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 27 Minuten von Schwachzocker:

Geld an der Börse nicht mit Arbeit verdienen.

Wo es nicht selber arbeiten kann! Sondern andere Menschen es ermöglichen, durch deren Hände Arbeit!

 

vor 27 Minuten von Schwachzocker:

Wenn die Beamten Renten statt Pensionen bekämen, wären es keine Beamten mehr, mit der Folge, dass die besonderen Pflichten dann auch nicht mehr vollumfänglich gelten können. Klingt wie eine Fangfrage aus dem Staats- und Verfassungsrecht.

Bitte zeige auf, dass rein rechtlich ein Beamter zwingend eine Pension erhalten muss, ohne das sein gesamter Status als Beamter nicht mehr existent wäre. Das wäre mir völlig neu! Wo steht geschrieben oder ist festgelegt, das beamtentum zwingend nur mit einer Pension zur realisieren ist? Falls das so ist, wären alle Untersuchungen, die sich kluge Leute dazu schon gemacht haben, Makulatur. Das bezweifle aufs äußerste!

 

Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages kommt bei der Frage „Zur Eingliederung von Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung„ zu folgendem Ergebnis 

„Die Eingliederung der Beamten in die Rentenversicherung dürfte grundsätzlich verfassungsrechtlich zulässig sein, wenn der Versorgungsanspruch des Beamten gegen den

Dienstherrn sozusagen parallel bzw. hilfsweise bestehen bleibt. Da das BVerfG die Fra-

ge der Eingliederung von Beamten in die Rentenversicherung unter Beibehaltung ihrer Versorgungsansprüche gegen den Dienstherrn noch nicht ausdrücklich entschieden hat und eine breite, fundierte Meinung in der Literatur fehlt, verbleibt eine gewisse Unsicherheit.“

 

Deine Meinung ist also falsch, wenn man diese gleichsetzt mit „kein Beamtentum ohne Pension“

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 10 Minuten von satgar:

Bitte zeige auf, dass rein rechtlich ein Beamter zwingend eine Pension erhalten muss, ohne das sein gesamter Status als Beamter nicht mehr existent wäre. 

 

Zitat

Die Beamtenversorgung ist eine Vollversorgung, während die Sozialrente nur als Grundversorgung gedacht ist. Insofern dürfte eine Eingliederung der Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung möglich sein, allerdings nur, solange der Dienstherr die Differenz der Grundversorgung zur Vollversorgung ausgleicht.

Der Link ist in Nr. 1854.

Dieser Umstand ergibt sich aus dem Alimentationsprinzip, welches zu den prägenden Grundsätzen des Berufsbeamtentums nach Art. 33 Abs. 5 GG gehört. Wenn es das nicht mehr geben würde, dann würde die Existenz des Beamtentums kaum noch Sinn ergeben, weil dann die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Beamten in Gefahr wäre und damit seine Fähigkeit nach sachlichen Maßstäben zu entscheiden. Das ist aber gerade der Sinn der Sache. Wenn man das nicht mehr möchte, kann man die Beamten in der Tat auch abschaffen.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor einer Stunde von satgar:

Deine Meinung ist also falsch, wenn man diese gleichsetzt mit „kein Beamtentum ohne Pension“

Du kannst es nennen wie Du magst: Pension, Rente oder Vollversorgung. Wie man das Kind nennt ist egal.

Fachleute nennen es Alimentation, und die gilt lebenslang. Und ja, sie ist der Ausgleich für die Pflichten. Es steht auch wirklich so in der Urteilsbegründung. Alles weitere sind einfache, sachlogische Schlussfolgerungen,

 

Zitat

Die lebenslange Alimentation, bestehend aus Besoldung und Versorgung des Beamten und seiner Familie, sei kein Entgelt für geleistete Dienste. Vielmehr könne nur so die lebenslange Treuepflicht des Beamten und das Streikverbot gerechtfertigt werden. Die Besoldung solle eine stabile Verwaltung als Gegengewicht zum temporär legitimierten politischen Betrieb sichern und ziele darauf, selbstbewusste Beamte durch ihre innere und äußere Unabhängigkeit zu befähigen, zu einer rechtsstaatlichen Verwaltung beizutragen.

(K)ein Befreiungsschlag im Besoldungsrecht

 

vor einer Stunde von satgar:

Da das BVerfG die Frage der Eingliederung von Beamten in die Rentenversicherung unter Beibehaltung ihrer Versorgungsansprüche gegen den Dienstherrn noch nicht ausdrücklich entschieden hat und eine breite, fundierte Meinung in der Literatur fehlt, verbleibt eine gewisse Unsicherheit.“

Es verbleibt also eine gewisse Unsicherheit?! Ja, das ist im Recht aber immer so.

Wenn Juristen schreiben, dass eine "gewisse" Unsicherheit besteht, dann meinen sie so etwas wie "mit 99%iger Sicherheit". Andersfalls würden sie Begrifflichkeiten wie "fragwürdig", "nicht sehr wahrscheinlich" verwenden.

 

Dann soll man es von mir aus gern machen. Aber bitte sei nicht allzu verbittert, wenn in einigen Jahren wieder einige Milliarden an Nachzahlungen fällig werden, während es weiterhin arme Menschen gibt.

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Flughafen
Am 27.5.2026 um 22:00 von satgar:

 

im Kontext der oberen Grafik und der Vermutung, dass die zusätzliche Wertschöpfung an Kapitalgeber floss:

IMG_0241.png

Diese Grafik sagt mir gar nichts, weil ich keinen Zusammenhang zwischen den beiden Werten erkennen kann. Es wäre interessant zu sehen, wohin die Wertschöpfung aus dem BIP geht und woher das private Geldvermögen kommt. Wieviel bekommt der Staat über Steuern und Sozialabgaben, wieviel bekommen die Arbeitnehmer als Löhne, wieviel bekommen die Kapitalgeber als Gewinne. Nur ein steigendes privates Geldvermögen sagt mir nichts, weil mir nicht klar ist, wieviel davon aus Kapitalgewinnen und wieviel aus dem Sparen der Arbeitnehmern aus ihren Löhnen kommt. Oder ob es z.b. den sinkenden Steuern und Sozialabgaben oder den sinkenden Reallöhnen geschuldet ist.

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CorMaguire

"CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann hat gefordert, dass Pflegebedürftige ihr Eigenheim zur Deckung der Pflegekosten einsetzen müssen, bevor der Staat zahlt."

--> https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_101272340/cdu-politiker-albert-stegemann-eigenheim-soll-pflege-mitfinanzieren.html

 

Das ist doch schon so. Bestenfalls geht doch das Sozialamt in Vorleistung, oder?

 

Oder ist gemeint bevor die Pflegeversicherung bezahlt?

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Caveman8
vor 32 Minuten von CorMaguire:

Oder ist gemeint bevor die Pflegeversicherung bezahlt?

Für was dann noch die Versicherung? Dann kann man sie auch gleich abschaffen und falls ein Heimaufenthalt unausweichlich ist, Grundsicherung beantragen. 

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satgar
vor 33 Minuten von CorMaguire:

"CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann hat gefordert, dass Pflegebedürftige ihr Eigenheim zur Deckung der Pflegekosten einsetzen müssen, bevor der Staat zahlt."

--> https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_101272340/cdu-politiker-albert-stegemann-eigenheim-soll-pflege-mitfinanzieren.html

 

Das ist doch schon so. Bestenfalls geht doch das Sozialamt in Vorleistung, oder?

 

Oder ist gemeint bevor die Pflegeversicherung bezahlt?

Also heute gibt es schon ein paar Ausnahmetatbestände. Wenn z.B. der andere Gatte noch drin wohnt z.B.

 

Aber korrekt ist: in vielen Fällen wird das auch heute schon ran gezogen. Da tritt dann erst das Sozialamt ein, und fordert dann aber quasi einen Regress seiner Leistungen. Wie das dann gemacht wird, ist übrigens unterschiedlich. Die pflegedürftige Person oder Angehörige, die die nötige, notarielle Vollmacht haben !!!....können selbst einen Kredit aufs Haus aufnehmen und die Leistungen erbringen aus diesem Geld. Das Haus kann auch verkauft werden, und dieses Geld benutzt werden. Oder das Sozialamt selbst trägt sich eine Grundschuld für die Pflegeleistungen ein. Es gibt verschiedene Möglichkeiten.

 

Was sich ändern soll, wird aus den Medien nicht wirklich klar. Es klingt allerdings so, als ob der o.g. Fall, dass es herangezogen werden soll, öfter vorkommen soll als bisher. Oder gar immer.

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incts
· bearbeitet von incts
vor 10 Stunden von Schwachzocker:

Und ja, sie ist der Ausgleich für die Pflichten.

Wobei man sich immer wieder fragen darf, wie die gelebte Wirklichkeit der Pflichtausübung dann über alle Beamten hinweg aussieht.

 

MMn geht es eher darum, dass die Verbeamtung zielgenauer eingesetzt wird. Es gibt sicherlich den ein oder anderen Bereich im Öffentlichen Dienst, wo es derzeit Beamte gibt, obwohl es nicht unbedingt notwendig ist und "normale" Beschäftigte ausreichen würden.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 1 Stunde von incts:

MMn geht es eher darum, dass die Verbeamtung zielgenauer eingesetzt wird. Es gibt sicherlich den ein oder anderen Bereich im Öffentlichen Dienst, wo es derzeit Beamte gibt, obwohl es nicht unbedingt notwendig ist und "normale" Beschäftigte ausreichen würden.

Ja, das ist aber auch so üblich, dass die Diskussion irgendwann an eben diesen Punkt angelangt. Und wir waren in diesem Strang ja auch bereits mehrfach an diesem Punkt. Und es ändert sich nichts:

 

"Normale" Beschäftigte auf demselben Gehaltsniveau wie entsprechende Beamte wären zunächst einmal teurer. Es dauert bis eine ausreichende Anzahl der heutigen Beamten unter der Erde liegt, damit eine Entlastung spürbar wird. Deshalb wird man nicht umhin kommen, den gesamten öffentlichen Sektor einzudampfen (und nicht nur die Beamten), wenn man kurzfristige Entlastung möchte. Das setzt aber voraus, dass es für den Staat weniger Aufgaben gibt als bisher und nicht mehr Aufgaben wie es @satgar wünscht.    

Man kann nicht gigantische neue Aufgaben für den öffentlichen Sektor fordern, z.B. die Vermögenssteuer und die damit verbundene Bewertung des gesamten Geld- und Sachvermögens in der Bevölkerung einschließlich eventueller Sanktionen und Zwangsmaßnahmen, und gleichzeitig das Personal zusammenstreichen. Wer soll das denn machen? Die freiwillige Feuerwehr?

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady
vor 46 Minuten von Schwachzocker:

Man kann nicht gigantische neue Aufgaben für den öffentlichen Sektor fordern, z.B. die Vermögenssteuer und die damit verbundene Bewertung des gesamten Geld- und Sachvermögens in der Bevölkerung einschließlich eventueller Sanktionen und Zwangsmaßnahmen, und gleichzeitig das Personal zusammenstreichen.

Off-Topic: Man koennte die Verwaltung auch mal digitalisieren, richtig gemacht waeren Standardprozesse (neuer Ausweis, Umzug) komplett digital und brauchen keine Sachbearbeiter mehr, sondern nur ein deutschlandweites IT Team von 3-5 Leuten anstatt 1 Sachbearbeiter pro Landkreis.

Das Problem faengt doch schon damit an, dass man Dokumente von einer Behoerde zur anderen traegt, zB Geburtsurkunde zur Elterngeldstelle oder Geburtsurkunde von Standesamt A zu Standesamt B wenn ich heiraten will etc. Warum muss ich ein Kind ueberhaupt in ELSTER eintragen, das sollte vollautomatisch passieren. Warum gibt es ELSTER, BundID, Elterngeld-Login, Personalausweis, etc. anstatt einer einheitlichen ID? usw.

 

Wenn wir da mal richtig digitalisieren wuerden und einheitliche APIs schaffen wuerden, waere viel Potenzial fuer Einsparungen da, selbst ohne Regeln abzuschaffen (man muesste aber entsprechende Gesetze digital kompatibel machen, zB Anforderung an Schriftform abschaffen etc.).

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OttoKleinanleger
vor 3 Stunden von CorMaguire:

"CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann hat gefordert, dass Pflegebedürftige ihr Eigenheim zur Deckung der Pflegekosten einsetzen müssen, bevor der Staat zahlt."

--> https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_101272340/cdu-politiker-albert-stegemann-eigenheim-soll-pflege-mitfinanzieren.html

 

Das ist doch schon so. Bestenfalls geht doch das Sozialamt in Vorleistung, oder?

 

Oder ist gemeint bevor die Pflegeversicherung bezahlt?


Hanlon'Razor - „Schreibe nicht der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend zu erklären ist.“
Wäre nicht das erste mal, dass die Politik in ihrer eigenen Wirklichkeit lebt.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 2 Stunden von slowandsteady:

Off-Topic: Man koennte die Verwaltung auch mal digitalisieren...

Könnte man das?! Vielleicht!

Tatsächlich sind in meinem Bundesland aber zunächst einmal die Microsoftprodukte abgeschafft worden und durch eine Open-Source-Komplettlösung ersetzt worden. Alles muss sich neu einarbeiten. Funktionen stehen nicht mehr zur Verfügung. Es dauert tendenziell länger.

Die Infrastruktur ist auch in größeren Städten überhaupt noch nicht dafür geeignet, die gigantischen Datenmengen zu übertragen. Die Mitarbeiter klicken momentan auf "senden" und sehen 30 Minuten die Sanduhr. Das macht etwas mit den Mitarbeitern. Die machen dann eben, was sie machen müssen und heben ihr Gehalt ab. Das war`s!

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 2 Stunden von slowandsteady:

Off-Topic: Man koennte die Verwaltung auch mal digitalisieren, richtig gemacht waeren Standardprozesse (neuer Ausweis, Umzug) komplett digital und brauchen keine Sachbearbeiter mehr, sondern nur ein deutschlandweites IT Team von 3-5 Leuten anstatt 1 Sachbearbeiter pro Landkreis.

Das Problem faengt doch schon damit an, dass man Dokumente von einer Behoerde zur anderen traegt, zB Geburtsurkunde zur Elterngeldstelle oder Geburtsurkunde von Standesamt A zu Standesamt B wenn ich heiraten will etc. Warum muss ich ein Kind ueberhaupt in ELSTER eintragen, das sollte vollautomatisch passieren. Warum gibt es ELSTER, BundID, Elterngeld-Login, Personalausweis, etc. anstatt einer einheitlichen ID? usw.

 

Wenn wir da mal richtig digitalisieren wuerden und einheitliche APIs schaffen wuerden, waere viel Potenzial fuer Einsparungen da, selbst ohne Regeln abzuschaffen (man muesste aber entsprechende Gesetze digital kompatibel machen, zB Anforderung an Schriftform abschaffen etc.).

Dazu von der KI

 

“Estland gibt laut aktuellen Eurostat-Daten rund 3,6 % bis 4,0 % seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die Kernverwaltung (den Aufgabenbereich „Allgemeine öffentliche Verwaltung“) aus. 

Damit liegt das Land im europäischen Vergleich am untersten Ende der Skala. Zum Vergleich: Der Durchschnitt in der Europäischen Union liegt bei etwa 5,9 % des BIP, während Deutschland rund 6,0 % bis 6,4 % des BIP für diesen Sektor aufwendet.“

 

In Estland, Vorreiter im Bereich Digitalisierung, sind 2000 Behördenvorgänge und damit quasi 99% aller Vorgänge digital nutzbar. Wir werden sicherlich nicht von heute auf morgen zu Estland. Das sagt auch keiner. Wir müssen aber mal (stärker) damit anfangen als Wirtschaftsnation Nr 3 auf diesem Planeten. Und wenn das eben Geld kostet, muss das eben massiv da rein gebuttert werden.

 

6,2% von unserem BIP, also quasi das doppelte von Estland, machte letztes Jahr nach unserem BIP 277 Mrd eur aus.

 

Ergänzend noch von der KI zu Deutschland :„Die Kernverwaltung macht somit etwa 12,2 % des gesamten Staatsbudgets aus“.
 

Könnten wir also estnische Zustände erreichen, könnten wir diesen Wert vielleicht dann auch halbieren.

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Bolanger

Digitalisierung kann man nicht mit Geld erzwingen. Wir brauchen Automatisierung und nicht Digitalisierung. Das Mindest dazu fehlt vielen. Was nützen die schnellsten Glasafser- und Netzwerkanschlüsse, wenn statt der klassichen hauspost in der Behörden nun Emails ausgedruckt, gelesen, wieder eingescannt und dann zum nächsten geschickt werden, der das Prozedere wiederholt? Die Computerprogramme brauchen später auch keine Rente. Wenn die zur Last werden, dann werden die einfach abgeschaltet. 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 9 Minuten von Bolanger:

Digitalisierung kann man nicht mit Geld erzwingen.

Niemand spricht von erzwingen. Aber wir sind uns wahrscheinlich einig, das Geld ein Kriterium ist, was gebraucht wird. Was immer vorgeschoben wird, das es fehlte. Das man dies und jenes nicht machen könne, wegen dem Geld. Das Geld alleine, das macht natürlich noch keinen unterschied. Aber es bietet den Hebel, um PS auf die Straße zu bringen.

 

wenn wir die Ingenieure im ÖD nicht als Stelle besetzt kriegen, weil die in der freien Wirtschaft mehr verdienen, haben wir ein Problem. Und wenn wir Experten für KI, Automatisierung und Digitalisierung nicht in die Behörden und Ministerien kriegen, weil die in der freien Wirtschaft mehr verdienen, haben wir auch dort ein Problem. Alles Dinge, die man aber mit Geld regeln kann.

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Schwachzocker
vor 5 Minuten von satgar:

...

 

wenn wir die Ingenieure im ÖD nicht als Stelle besetzt kriegen, weil die in der freien Wirtschaft mehr verdienen, haben wir ein Problem. Und wenn wir Experten für KI, Automatisierung und Digitalisierung nicht in die Behörden und Ministerien kriegen, weil die in der freien Wirtschaft mehr verdienen, haben wir auch dort ein Problem. Alles Dinge, die man aber mit Geld regeln kann.

Dann sind wir uns ja einig: 

Mehr Geld für die Menschen im öffentlichen Dienst. Ob nun mehr Gehalt oder Rente, ist doch zunächst völlig egal. Beides ist mehr Geld.

 

Freut mich!

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satgar
Gerade eben von Schwachzocker:

Dann sind wir uns ja einig: 

Mehr Geld für die Menschen im öffentlichen Dienst. Ob nun mehr Gehalt oder Rente, ist doch zunächst völlig egal. Beides ist mehr Geld.

 

Freut mich!

Ich hab nie für weniger Geld im ÖD plädiert. Von daher. 
 

Üblicherweise fragst du an dieser Stelle dann ja immer, wo dieses mehr an Geld herkommen soll. Und ich dir antworte, dass du sehr genau weißt, woher (ich das meine).

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Schwachzocker
vor 5 Minuten von satgar:

Ich hab nie für weniger Geld im ÖD plädiert. Von daher. 

Was hast Du denn gegen üppige Pensionen? 

Ich hoffe Du wirst wenigsten einsehen, dass der Vergleich zwischen Renten und Pensionen sehr unsachlich ist, weil es im Berufsbeamtentum eben keine Reinigungskräfte gibt, die den Schnitt nach unten reißen.

Wenn wir davon ausgehen, dass die Existenz der Menschen im öffentlichen Dienst (egal ob verbeamtet oder nicht) einen bestimmten Wert hat, dann muss das nun einmal bezahlt werden.

 

Und ja, es gibt an vielen Stellen Bewerbermangel. Schließlich steht auch der öffentliche Sektor in Konkurrenz mit dem privaten Sektor um die besten Köpfe. 

Schaue Dir nur mal die Bewerberzahlen bei der Bundeswehr oder der Polizei an. Warum will diese tollen Jobs mit den tollen Pensionen denn kaum jemand? Und denen, die sich bewerben, kannst Du in der Prüfung bei einem einfach Diktat einen Duden hinlegen. Dann bekommen sie Zeit, um nach dem Diktat nochmal nachzuschlagen, und sie packen es trotzdem nicht.

...wenn sie überhaupt wissen, was ein Duden ist.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 37 Minuten von Bolanger:

Wir brauchen Automatisierung und nicht Digitalisierung. ...

Nein, Automatisierung brauchen wir bei rechtserheblichen Entscheidungen gerade nicht, sondern eine sachliche Beurteilung des Einzelfalles.

Automatisierung mag man in der Werkshalle bei VW gut gebrauchen können. Wir brauchen bei den Gerichten aber keine Automatismen. 

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