Aha, also keine neuen Login-Daten für ein völlig seperates Depot. Das ist ja schonmal angenehm.
Ich muss die Antwort zurueckziehen - die DAB hat vor kurzem ihr B2B Geschaeft ausgegliedert, von daher bin ich mir nicht mehr sicher, ob es immer noch ueber ein Login geht.
Wahrscheinlich nicht, denn es gibt jetzt dafuer 2 verschiedenen URLs.
Zitat
Bist Du auch bei der DAB? Ich hab mal bei Hedgefonds24.de geschaut und dort steht, dass das Depot bei der DAB kostenlos sei. Transaktionskosten lägen bei einer Investitionssumme von 5000 € bei 19 €. Das ist teurer als normal, aber nicht wesentlich, bin eh kein Rein-Raus-Typ.
Das normale B2B Fondsdepot ueber fondsvermittlung24.de (gehoert wie hedgefonds24.de zu VSP Financial Services) kostet EUR36 im Jahr, aber ich habe mal bei hedgefonds24.de selbst nachgesehen und darueber scheint es in der Tat kostenlos zu sein.
Zitat
Was ich meinte war: Man muss wohl einmal zur Post und zusätzlich sich die zugeschickten Geschäftsbedingungen durchlesen. Zeitaufwand ca. 2 Stunden? Ist das realistisch? Ich les mir die ganzen Bedingungen in der Regel tatsächlich durch... (und merke mir das dann auch bestimmt 2 oder 3 Minuten). Ich frage deshalb: Ich bin selbständig, der Zeitaufwand geht von meiner Arbeitszeit ab. Wenn ich einen halben Tag brauche, um einen Vermittler zu finden und dieses Depot zu eröffnen, dann wird der AA billiger.
Kann ich dir leider nicht beantworten, ich lebe im Ausland und habe daher i.d.R. recht viel Aufwand (abhaengig von der Bank/Depotstelle).
saibottina schrieb am 04. Februar 2010 - 02:47:
Sind Verkäufe über die DAB mittels Vermittler kostenfrei oder ist das fondsspezifisch?
Vermittler-spezifisch. Ob dieser dann noch nach Fonds unterscheidet glaube ich nicht, waere wohl die Ausnahme.
Aha, also keine neuen Login-Daten für ein völlig seperates Depot. Das ist ja schonmal angenehm.
Ich muss die Antwort zurueckziehen - die DAB hat vor kurzem ihr B2B Geschaeft ausgegliedert, von daher bin ich mir nicht mehr sicher, ob es immer noch ueber ein Login geht.
Wahrscheinlich nicht, denn es gibt jetzt dafuer 2 verschiedenen URLs.
Hmm, suboptimal, ich ruf dort mal an...
Raccoon schrieb am 04. Februar 2010 - 04:59:
saibottina schrieb am 04. Februar 2010 - 02:47:
Sind Verkäufe über die DAB mittels Vermittler kostenfrei oder ist das fondsspezifisch?
Vermittler-spezifisch. Ob dieser dann noch nach Fonds unterscheidet glaube ich nicht, waere wohl die Ausnahme.
Alles klaro, dankeschön.
Man darf nicht das, was uns unwahrscheinlich und unnatürlich erscheint, mit dem verwechseln, was absolut unmöglich ist. (Gauß)
Prinzipien fangen an, wo Argumente aufhören (irgend so ein Typ)
Man ist jung, solange man sich für das Schöne im Leben begeistern kann und nicht zuläßt, dass es vom Nützlichen erdrückt wird. (Jean Paul)
Das entscheidende Kriterium ist Schönheit; für häßliche Mathematik ist auf dieser Welt kein beständiger Platz. (Hardy)
Zyniker sind enttäuschte Romantiker. (Oscar Wilde)
@Dagobert: Seit wie vielen Jahren bist du Investor? Ich seit 5 Jahren
Was ist ein "Investor"???
Falls es das sein sollte, was ich vermute, "ich" seit null Jahren, aber das interessiert 'eh keinen.
Mensch otto, alter ETF Pusher, sei doch nicht gleich beleidigt.
@MHeinzmann
Ist das eine Fangfrage?
„Ihr aber seht und sagt: Warum? Aber ich träume und sage: Warum nicht?“, George Bernard Shaw "Fish see the bait, but not the hook; men see the profit, but not the peril" chinesische Weisheit
"Je mehr Bürger mit Zivilcourage ein Land hat, desto weniger Helden wird es einmal brauchen." Franca Magnani
Managed-Futures-Fonds haben ein schlechtes Jahr hinter sich. In der Vergangenheit war das oft das Signal zum Einstieg.
„Ihr aber seht und sagt: Warum? Aber ich träume und sage: Warum nicht?“, George Bernard Shaw "Fish see the bait, but not the hook; men see the profit, but not the peril" chinesische Weisheit
"Je mehr Bürger mit Zivilcourage ein Land hat, desto weniger Helden wird es einmal brauchen." Franca Magnani
Managed-Futures-Fonds haben ein schlechtes Jahr hinter sich. In der Vergangenheit war das oft das Signal zum Einstieg.
Substanzielle Neuigkeiten sehe ich in dem Artikel nicht. Liest sich mehr wie altbekannte Durchhalteparolen und Werbung für die bekannten MF-Kandidaten.
Eine Kolumne im Handelsblatt spekuliert heute, dass die Krise der MF-Fonds auf strukturelle Änderungen der Märkte aufgrund der von den Zentralbanken verursachten Liquiditätsschwämme zurückgeht.
Zitat
Wie Notenbanker Computer von Fonds in Verwirrung stürzen
Nach der Finanzkrise kämpfen viele computergesteuerte Fonds mit Verlusten. Ein Indiz dafür, wie sehr die Billionen zur Rettung des Finanzsystems die Märkte verzerren.
"Man kann zwar die Bahn der Gestirne auf Zentimeter und Sekunde berechnen, nicht aber, wohin eine verrückte Menge den Börsenkurs treibt." Sir Isaac Newton
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Finanzmärkte Ende 2008 so radikal verändert haben, dass keine systematische Handelsstrategie je mehr funktionieren wird? Ich halte sie für gering. Phasen anhaltend schlechter Managed Futures Performance gab es immer. Und immer gab es solche Handelsprogramme, die besonders stark verlieren (diesmal Transtrend oder auch AHL) und andere, die recht gut wegkommen (BlueTrend mal wieder, wie auch schon 2004/2005). Auch drastische Marktbeeinflussungen gab es schon immer. Man denke an die Niedrigzinsphase nach der Jahrtausendwende sowie die darauffolgende, zu schnelle Leitzinserhöhung. Die Folge, uns allen als Finanzkrise bekannt, hat fast jede Anlageklasse schwer getroffen. Nicht aber die Managed Futures. Grundsätzlich scheinen Marktbeeinflussungen also kein so großes Problem zu sein.
CTAs wurden schon öfter totgesagt und es sah schon öfter so aus, als würden die Handelsprogramme nie wieder Gewinne erzielen. Und doch ging es immer wieder nach oben. Insofern sind Durchhalteparolen jetzt vielleicht genau das richtige.
Die Grafik von Dagobert vom 15.1. aus der FAZ stimmt so nicht. Nach dem Kursverlauf des Managed Futures Index (rS) in € (Grün) hätten die CTAs 2008 im Frühjahr ihren Kurshöhepunkt erreicht und danach 2008 Verluste gemacht, das haben sie haben nachweislich nicht, siehe Kurs AHL, Winton, Tulip und Bluetrend. Auch die Renditeverlauf Managed Futures Index € in % (Blau) stimmt einfach nicht. Die größten Gewinne gabs für CTAs nicht im Frühjahr 2008, sondern im Herbst 2008. Ich weiß nicht, wo die FAZ solche Kursverläufe herhat. Im übrigen gabs es bei CTAs auch mal ein zweijährige Verlustperiode von 1990-1992.
Ich halte den Bluetrend für den momentan besten CTA, weil er mit dem schwierigen Jahr 2009 noch gut zurechtgekommen ist und auf 1-Jahressicht sogar ein plus ausweist. Nach dem Wallstreet Jounal soll er demnächst übrigends geschlossen werden. Auf ein Jahres-Sicht ist der Bluetrend selbst besser als der Winton: Chart
Den Namen Trendfolger nehme ich nicht so ernst, weil wie hier im Forum schon gepostet die Gewinne/Verluste nicht von angeblichen Trends abhängen sondern von der 79% Korrelation zu dem VIX CBOE. 100% Sicherheit gibt natürlich nirgendwo beim Geldanlegen. Schließlich beruhen die CTAs auf Statistiken der Vergangenheit und ob die Morgen noch funktionieren kann niemand einen Eid drauf schwören. Keynes selber hat eifrig selber spekulaiert und ist mehrmals pleite gegangen. Seine Lehre daraus war, das man die Zukunft prinzipiell nicht vorhersagen kann, auch wenn Fundamentalanalytiker und Wirtschaftsmathematiker genaus das behaupten. Keynes hat nur gemerkt, dass die Märkte solange falsch liegen können, bis er selber zwischenzeitlich bankrott war und erst später sich die Märkte sich so entwickelten, wie er das meinte. Am Ende war Keynes mehrfacher Millionär.
Market-Timing ist schon bei Aktienmärkten schwierig, auch wenn es über DAX und Dow Jones in den Medien genug Informationen gibt. Mir ist es zweimal gelungen VOR einem Aktiencrash auszusteigen. Wie Bärenbulle allerdings im richtigen Zeitpunkt abhängig vom VIX in CTAs einzusteigen, halte ich für unmöglich. Wenn Market-Timing bei Aktienmärkten schon schwierig ist, dann halte ich das beim VIX für unmöglich. Das liegt schon daran, dass man über alles was den VIX beieinflußt kaum Informationen bekommt. Oder hat irgendjemand Ahnung von der Vola des südkoreanischen WON zum Dollar?
CTAs halte ich nicht mehr für eine Versicherung gegenüber Börsencrashes, anders als JuergB das schon mal gepostet hat. Sie machten zwar beim Crash Herbst 2008 hohe Gewinne. Die Gewinne werden dann aber wie 2009 von den Verlusten bei sinkendem VIX wieder aufgefressen, so daß 2008 und 2009 zusammengerechnet weniger als die Durchschnittsrendite von CTAs herauskomt. Bsp. Tulip 2008 +62%, 2009 bis Februar 2010: -33%. 29% /2 Jahre = 15%, Durchschnittsrendite laut Tulip 29% p.a..
Hier mal die Turtle Trading Rules (Charttechnisches Traden), nach ähnlichen Modelle arbeiten die CTAs: Turtle Rules.
Barclays-CTA-Index seit 1980:
Angehängte(s) Bild(er)
Dieser Beitrag wurde von MHeinzmann bearbeitet: 04. März 2010 - 17:09
Managed Futures zählen zu den großen Verlierern unter den Hedge-Fonds. Diese besonders auch unter deutschen Privatanlegern beliebten Produkte haben in den vergangenen zwölf Monaten 10 Prozent an Wert verloren
Hier wird auch dargestellt, welche Hätschfondsstrategien in der letzten Zeit besser gelaufen sind.
Die menschliche Sprache ist möglicherweise einzigartig, aber keinesfalls eindeutig.
Jeder Versuch, sich mitzuteilen, kann daher nur mit dem Wohlwollen der anderen gelingen.
Man darf sich aber auch selbst ein wenig bemühen.
Market-Timing ist schon bei Aktienmärkten schwierig, auch wenn es über DAX und Dow Jones in den Medien genug Informationen gibt. Mir ist es zweimal gelungen VOR einem Aktiencrash auszusteigen. Wie Bärenbulle allerdings im richtigen Zeitpunkt abhängig vom VIX in CTAs einzusteigen, halte ich für unmöglich. Wenn Market-Timing bei Aktienmärkten schon schwierig ist, dann halte ich das beim VIX für unmöglich. Das liegt schon daran, dass man über alles was den VIX beieinflußt kaum Informationen bekommt.
Wieso soll es schwieriger sein den VIX vorherzusagen als den Aktienmarkt? Halte ich für ein Gerücht. Wenn Du Dir das Chart unten anschaust, dann dürfte eher das Gegenteil der Fall sein. Bald sind zumindest die 15 erreicht. Dann kann man mMn einsteigen, sofern man Depotstabilisierung sucht und andere Möglichkeiten schon ausgeschöpft hat. Einigermassen vorhersagbar sind sicher nur die Grenzwerte. Aber bei 15 kann er nun auch nicht mehr viel weiter fallen. Die Vola dürfte zudem dann zunehmen, wenn Zinserhöhungen die Aktienmärkte verunsichern.
@Bärenbulle. Wie kommst du eigentlich auf die Grenze 15 beim VIX, ab der du in CTAs einsteigen willst? Bei deiner Grafik auf Seite 4 dieses Threads sieht 2005 und 2006 es eher nach VIX bis runter auf 10 aus. Läßt sich bei deinem Chart aber schlecht genau erkennen. Ich find allerdingsdings auch nirgends einen VIX-Chart der letzten 10 Jahre, bei Comdirect ist leider erst ab 2008 zu sehen.
@Bärenbulle. Wie kommst du eigentlich auf die Grenze 15 beim VIX, ab der du in CTAs einsteigen willst? Bei deiner Grafik auf Seite 4 dieses Threads sieht 2005 und 2006 es eher nach VIX bis runter auf 10 aus. Läßt sich bei deinem Chart aber schlecht genau erkennen. Ich find allerdingsdings auch nirgends einen VIX-Chart der letzten 10 Jahre, bei Comdirect ist leider erst ab 2008 zu sehen.
Ja stimmt: Untergrenze ist wohl eher 10.
15 war willkürlich gewählt und ich werde da auch nicht genau einsteigen. Einsteigen werde ich erst wenn die Zinsen ca. 3 x erhöht wurden und der VIX niedrig ist (z.B. zwischen 10-15).
Laut ad hoc Mitteilung vom 09.03.2010 musste der Dynamite CTA seine Resultat für Januar 2010 auf - 13,5% und für Februar 2010 auf - 10% anpassen. Hintergrund ist die schlechte Performance zweier Manager, wobei insbesondere der Verlust des Ebullio Commodity Fund von Ebullio Capital Management LLP, der seit Jahresbeginn rund -93% hinnehmen musste dramatisch ist. Mehr Info dazu in der verlinkten ad hoc Mitteilung.
„Ihr aber seht und sagt: Warum? Aber ich träume und sage: Warum nicht?“, George Bernard Shaw "Fish see the bait, but not the hook; men see the profit, but not the peril" chinesische Weisheit
"Je mehr Bürger mit Zivilcourage ein Land hat, desto weniger Helden wird es einmal brauchen." Franca Magnani
Da stärkt sich der Verdacht, dass Dachfondmanager keinen Pfennig wert sind. Die tappen genauso im dunkeln wie Kleinanleger.
Unglaublich auch mit was manche Hedgefonds so zocken:
Zitat
Der Drawdown in 2010 von rund 23% ist keinesfalls außerhalb der Parameter, die wir für unser Investment als normal betrachten. Allerdings ist die Art und Weise das Enttäuschende.
Ohne die Verluste der beiden Manager läge der Dynamite CTA Fund bei -6,5% für 2010.
23% in 2 Monaten ist nicht ausserhalb der Parameter? 90% Verlust in einem zugrundeliegenden Fond? Ja wo leben wir denn?
Das Teil würde ich nicht mal mit der Kneifzange anrühren. Die Hedgefondgeschichten werden mir zunehmend unsympatisch. Vor allem wenn ich solche Reaktionen und Interpretationen von vermeintlich erfahrenen Dachfondmanagern lese. Igitt. Was für Typen in der Finanzbranche unerwegs sind ist echt unglaublich. Und solche Typen wollen eine Outperformance erzielen. Gibt mir Euer Geld, ich fahr nach Hohensyburg und setze alles auf die 12. Ups weg. Schade. Echt Spitze .