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wertpapiertiger

@finisher:

 

Das siehst Du richtig. So sieht es aus, wenn der Staat Aktien kauft.

 

Aber das funktioniert nur deshalb, weil ein Staat das Monopol auf sein Geld hat. D.h. er kann sich davon so viel drucken, wie er will und damit Aktien kaufen.

 

Was das für die Inflation bedeutet, steht auf einem anderen Blatt. Oder meinst Du die Chinesische Regierung verkauft jetzt massenweise ihre Anleihen anderer Staaten, die sie besitzt, um den Aktien-Einkauf gegen zu finanzieren?

 

Womöglich haben die Chinesen über Belgien etc. US Treasuries verkauft. Sitzen ja auf einem recht hohen Berg.

 

Grüsse

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SkyWalker

Wahrscheinlich gehts nach den Feierlichkeiten in China wieder nach unten, da die Stützungskäufe dann wieder wohl eingestellt werden.

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Dandy

Sehr lesenswerter Artikel von Aswath Damodaran. Insbesondere der Vergleich der aktuellen Bewertung des chinesischen Aktienmarktes zu den anderen entwickelten und aufstrebenden Märkten ist eigentlich für jeden interessant. Er hat als Professor natürlich den großen Vorteil an die dafür nötigen Zahlen zu kommen. Auch interessant ist die Betrachtung der durchschnittlichen Verschuldung und des Wachstums der letzten Jahre (+ der durchschnittlichen Prognosen). Alleine schon dafür lesenswert. Darüber hinaus gibt er noch sehr interessante Einblicke in einige Nebenaspekte chinesischer Einflussnahme und Unternehmenspolitik.

 

Ein kleiner Vorschuss: Russland ist wirklich sehr niedrig bewertet, in fast jeglicher Hinsicht. Vielleicht nicht unbedingt überraschend, aber in der Deutlichkeit ...

 

 

 

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Sulawesi

Wer hätte wohl soviel Kohle um diese Masse an Staatsanleihen aufzukaufen die der chinesische Staat angesammelt hat, ich denke die machens wie alle anderen und drucken das die Notenpresse glüht.

 

Es werden eher die Staatsunternehmen gezwungen Aktien und Anleihen zu kaufen. Wäre für die Bundesregierung auch ein leichtes wenn die meisten DAX Unternehmen unter Merkel Kontrolle wären.

 

Ich frage mich nur ob es gerade Sinn macht einzugreifen, die Panik war ja schon wieder vorbei. Wenn der Staat sich da zu schaffen macht dann kann das das Misstrauen eher verstärken.

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freeman303

Es werden eher die Staatsunternehmen gezwungen Aktien und Anleihen zu kaufen. Wäre für die Bundesregierung auch ein leichtes wenn die meisten DAX Unternehmen unter Merkel Kontrolle wären.

In China ist das wohl anders, als hier.

 

Hier feierte z.B. der ex DB-Chef Ackermann im Bundeskanzleramt seinen Geburtstag.

 

Da stellt sich schon die Frage, wer unter wessen Kontrolle ist und wie die Verflechtungen wirklich aussehen.

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Maciej

Jochen Stanzl schrieb in seinem Artikel Shanghai Composite hat weiteres Abwärtsrisiko Folgendes:

 

Um den Yuan vor einem Zusammenbruch zu bewahren, [...] interveniert die chinesische Regierung massiv am Devisenmarkt, indem sie vorwiegend US-amerikanische, aber auch europäische und japanische Staatsanleihen verkauft.

Ähnliches habe ich auch schon in anderen Medien gelesen.

 

Wieso schwächt die chinesische Zentralbank den Yuan, indem sie ausländische Staatsanleihen verkauft? Wenn ich das richtig erinnere, hatte die Schweizer Notenbank doch vor den Stützungskäufen auch den Franken geschwächt, indem sie Euro-Staatanleihen gekauft hatte. Bei China scheint jetzt aber genau das gegenteilige Verhalten die gleiche Wirkung zu haben. Kann diesen Widerspruch jemand erklären?

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freeman303
· bearbeitet von freeman303

Jochen Stanzl schrieb in seinem Artikel Shanghai Composite hat weiteres Abwärtsrisiko Folgendes:

 

Um den Yuan vor einem Zusammenbruch zu bewahren, [...] interveniert die chinesische Regierung massiv am Devisenmarkt, indem sie vorwiegend US-amerikanische, aber auch europäische und japanische Staatsanleihen verkauft.

Ähnliches habe ich auch schon in anderen Medien gelesen.

 

Wieso schwächt die chinesische Zentralbank den Yuan, indem sie ausländische Staatsanleihen verkauft? Wenn ich das richtig erinnere, hatte die Schweizer Notenbank doch vor den Stützungskäufen auch den Franken geschwächt, indem sie Euro-Staatanleihen gekauft hatte. Bei China scheint jetzt aber genau das gegenteilige Verhalten die gleiche Wirkung zu haben. Kann diesen Widerspruch jemand erklären?

 

Vermutlich ein Übersetzungsfehler und / oder der Autor ist der eigenen Sprache nicht mächtig. Macht ja auch sonst keinen Sinn.

 

Schau Dir z.B. diesen Satz aus dem Artikel an:

 

"Um den Yuan vor einem Zusammenbruch zu bewahren, der ja in diesen Tagen für fast jede Schwellenländerwährung üblich ist, interveniert die chinesische Regierung massiv am Devisenmarkt..."

 

Wen meint er mit "der"?

Was oder wer ist für jede "Schwellenländerwährung üblich"?

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akku5

Jochen Stanzl schrieb in seinem Artikel Shanghai Composite hat weiteres Abwärtsrisiko Folgendes:

 

Um den Yuan vor einem Zusammenbruch zu bewahren, [...] interveniert die chinesische Regierung massiv am Devisenmarkt, indem sie vorwiegend US-amerikanische, aber auch europäische und japanische Staatsanleihen verkauft.

Ähnliches habe ich auch schon in anderen Medien gelesen.

 

Wieso schwächt die chinesische Zentralbank den Yuan, indem sie ausländische Staatsanleihen verkauft? Wenn ich das richtig erinnere, hatte die Schweizer Notenbank doch vor den Stützungskäufen auch den Franken geschwächt, indem sie Euro-Staatanleihen gekauft hatte. Bei China scheint jetzt aber genau das gegenteilige Verhalten die gleiche Wirkung zu haben. Kann diesen Widerspruch jemand erklären?

 

Die Zentralbank hat erst den Leitzins gesenkt um die Wirtschaft anzukurbeln. Das hat zum Rückgang des Yuan geführt. Nun will sie offensichtlich Liquidität schaffen, weil als unerwünschter Nebeneffekt zuviel Dollars abgezogen werden. Sie stärkt damit den Yuan durch Bondverkäufe aber wieder. Sie macht für den Moment das Gegenteil wie die SNB.

 

So interpretier ich das jedenfalls. Aber ob dieses Verhalten Sinn macht frag mich bitte nicht.

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Maciej

Die Zentralbank hat erst den Leitzins gesenkt um die Wirtschaft anzukurbeln. Das hat zum Rückgang des Yuan geführt. Nun will sie offensichtlich Liquidität schaffen, weil als unerwünschter Nebeneffekt zuviel Dollars abgezogen werden. Sie stärkt damit den Yuan durch Bondverkäufe aber wieder. Sie macht für den Moment das Gegenteil wie die SNB.

Ach so, das ergibt schon eher Sinn, danke.

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finisher

Heute hat wohl die chinesische Regierung wieder Aktien gekauft und der Effekt verpufft gerade komplett.

 

22994273mu.png

Quelle: godmode-trader

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Seraphi

jetzt mal angenommen die FED erhöht nächste Woche die Zinsen, wie würde denn das ganze Szenario ungefähr ablaufen?

 

Müssten dann nicht die Schwellenländer noch mehr Devisen abstoßen, was zu einem Crash am Anleihenmarkt führen würde?

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Maciej

China: Börsen werden überschätzt

 

Weltkarte der Aktienmärkte veranschaulicht, wie gering in China noch der Wert der an den Börsen gehandelten Unternehmen ist

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Holzmeier

In der Darstellung sind die China A-Aktien des Inlandsmarkts nicht beruecksichtigt, diese haben zusaetzlich noch mal ungefaehr die gleiche Marktkapitalisierung wie die dargestellten H-Aktien.

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Hellerhof
China schraubt Liberalisierung des Yuan zurück

China scheint entschlossen, den Wechselkurs des Yuan wieder zu stabilisieren. Dazu werden auch Liberalisierungsschritte am Devisenmarkt geopfert.

[...]

Die Änderung des Wechselkursregimes kurz nach dem Platzen der Spekulationsblase am Aktienmarkt werde in der chinesischen Regierung mittlerweile als Fehler betrachtet, schreibt die Financual Times. Die Zentralbank sei von einer glaubwürdigen Wechselkursbindung, die fast nichts gekostet habe, zu einer schwachen Bindung übergegangen, an die niemand glaube und die täglich 10 Milliarden Dollar koste, heißt es.

Quelle: FAZ.net

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freeman303

Erstaunlich dass die Schweiz und Frankreich "größer" als Deutschland sind, wenn man da an die großen DAX-Unternehmen denkt.

 

Welche Riesen-AGs in F und CH sind dafür hauptsächlich verantwortlich?

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Maciej

In der Darstellung sind die China A-Aktien des Inlandsmarkts nicht beruecksichtigt, diese haben zusaetzlich noch mal ungefaehr die gleiche Marktkapitalisierung wie die dargestellten H-Aktien.

Bist du sicher? Hong Kong ist in der Karte nochmal extra abgebildet, etwa in der Größe Festlandchinas.

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Sulawesi

Erstaunlich dass die Schweiz und Frankreich "größer" als Deutschland sind, wenn man da an die großen DAX-Unternehmen denkt.

 

Welche Riesen-AGs in F und CH sind dafür hauptsächlich verantwortlich?

 

Schau dir eifnach den MSCI World an. Mit Nestle und Novartis hast du riesige globel Schwergewichte in CH.

 

In F hast du vorwiegend Total, Sanofi und Danone.....

 

Das CH seh weit von dabei ist überrascht mich nicht, das unser Kommunistennachbar allerdings über so ein Börsenkapitalisierung verfügt ist erstaunlich....

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freeman303

das unser Kommunistennachbar allerdings über so ein Börsenkapitalisierung verfügt ist erstaunlich....

 

Meinst Du damit die Russen oder die Polen?

 

Falls Du die Russen gemeint haben solltest. Findest Du das wirklich viel? Gemessen an wem?

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Sulawesi

 

Meinst Du damit die Russen oder die Polen?

 

Falls Du die Russen gemeint haben solltest. Findest Du das wirklich viel? Gemessen an wem?

 

Ich meinte Frankreich, das Land zu unserer linken.

 

Die Russen haben quasi gar nichts...

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oholl
Um den Yuan vor einem Zusammenbruch zu bewahren, [...] interveniert die chinesische Regierung massiv am Devisenmarkt, indem sie vorwiegend US-amerikanische, aber auch europäische und japanische Staatsanleihen verkauft.

Ähnliches habe ich auch schon in anderen Medien gelesen.

 

Wieso schwächt die chinesische Zentralbank den Yuan, indem sie ausländische Staatsanleihen verkauft? Wenn ich das richtig erinnere, hatte die Schweizer Notenbank doch vor den Stützungskäufen auch den Franken geschwächt, indem sie Euro-Staatanleihen gekauft hatte. Bei China scheint jetzt aber genau das gegenteilige Verhalten die gleiche Wirkung zu haben. Kann diesen Widerspruch jemand erklären?

Dies ist eine der Hauptgründe was mich bearish China gestimmt hat.

Meine Theorie:

Da Haben zu viele Köche Ihr sagen.

China kämpft auf zu vielen Fronten und versucht überall wirtschaftlich einzugreifen.

Um die Wirtschaft und Export anzukurbeln haben Sie während einer Zeit in der schon massiv Kapital aus den inländischen Finanzmärkten fliesst den Yuan geschwächt.

Gewisse Experten spekulierten kurz darauf mit einer Rate von 1 zu 8.

Während der Yuan an Wert gewonnen hat haben Investoren Anlagen (welche Einkommen bringen) in China mit Dollars finanziert und in RMB zurückgezahlt.

Es ist nur logisch das zumindest die gleichen Investoren den umgekehrten Hedge machen.

Der Shanghai Hongkong trading link der eigentlich dazu führen sollte das Investoren Kapital nach China bringen hat in den letzten 2 Monaten dazu geführt das mehr Kapital das Geld verlässt. (Wenigstens in den letzten 6 von 9 Wochen).

Um dem wieder entgegen zu wirken denke ich verkaufen Sie mehr und mehr UST Noten.

Interessant wird es zu sehen was passiert wenn der Fed den Zins nach oben schraubt.

 

*/Mein erster Post, hab mich versucht an die Regeln zu halten

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Maciej

China Consumes Mind-Boggling Amounts of Raw Materials [Chart]

 

The country consumes a big proportion of the world’s materials used in infrastructure. It consumes 54% of aluminum, 48% of copper, 50% of nickel, 45% of all steel, and 60% of concrete. In fact, the country has consumed more concrete in the last three years than the United States did in all of the 20th century.

:blink:

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kawakawa77

Meine Theorie:

Da Haben zu viele Köche Ihr sagen.

China kämpft auf zu vielen Fronten und versucht überall wirtschaftlich einzugreifen.

Um die Wirtschaft und Export anzukurbeln haben Sie während einer Zeit in der schon massiv Kapital aus den inländischen Finanzmärkten fliesst den Yuan geschwächt.

Gewisse Experten spekulierten kurz darauf mit einer Rate von 1 zu 8.

Während der Yuan an Wert gewonnen hat haben Investoren Anlagen (welche Einkommen bringen) in China mit Dollars finanziert und in RMB zurückgezahlt.

Es ist nur logisch das zumindest die gleichen Investoren den umgekehrten Hedge machen.

Der Shanghai Hongkong trading link der eigentlich dazu führen sollte das Investoren Kapital nach China bringen hat in den letzten 2 Monaten dazu geführt das mehr Kapital das Geld verlässt. (Wenigstens in den letzten 6 von 9 Wochen).

Um dem wieder entgegen zu wirken denke ich verkaufen Sie mehr und mehr UST Noten.

Interessant wird es zu sehen was passiert wenn der Fed den Zins nach oben schraubt.

 

*/Mein erster Post, hab mich versucht an die Regeln zu halten

 

Was hält ihr von seiner Theorie? Für mich klingt es plausibel. Aber auch nur das. Wie beurteilt ihr?

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chaosmaker85

Das Monster in China

Und das bringt uns zur roten Kurve: China. Dort ist die private Verschuldung seit Ende 2008 in die Höhe geschossen. Das Volumen entspricht bereits gegen 200% des BIP. Es ist damit schon deutlich höher als in den USA auf dem Höhepunkt des Booms und nähert sich dem Stand Japans im Jahr 1989.

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