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andy

Die Immobilien- und Wohnungswirtschaft

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Ramstein
Posted · Edited by Ramstein
vor 7 Minuten von Lindoro:

Ganz allgemein, Gerd Kommer meint ja, dass man als Kleinanleger besser Aktien von Wohnungsunternehmen kaufen kann als das Klumpenrisiko einer Einzelimmobilie einzugehen.

 

Gibt es dazu einen Vergleich - Wertentwicklung Immobilienaktien vs. Preisentwicklung Immobilien ?

Das scheitert m. E. an realistischen Vergleichswerten.

Mit welchem Stundensatz setzt du den eigenen Aufwand für die Wohnungsverwaltung an? Und die Berechnung verändert sich natürlich stark mit der Anzahl der Aktien bzw. der Wohneinheiten.

 

Beispiel: 10 Dt. Wohnen Aktien und 5-10 Stunden a 80 Euro für die Wohnungsverwaltung (60qm). Welche Rendite ist besser?

Ganz abgesehen von der steuerlichen Behandlung/Nachsteuerrendite.

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s1lv3r
Posted
vor einer Stunde von Lindoro:

Gibt es dazu einen Vergleich - Wertentwicklung Immobilienaktien vs. Preisentwicklung Immobilien ?

 

Gerd Kommer versucht sich ja auch tatsächlich in seinem Buch "Kaufen oder Mieten?" an einigen Berechnungen und geht auf die vorliegenden Daten ein. Allerdings ist hier ja nicht die Preisentwicklung der Immobilien relevant, sondern schlussendlich die Eigenkapitalrendite des Immobilieninvestors. Und die ist nicht nur aus diversen Gründen für jeden einzelnen Investor selbst für das selbe Objekt hochindividuell (welchen Zinssatz bekomme ich, was kann ich alles selber machen, wie geschickt bin ich bei der Mieterauswahl), sondern zusätzlich ist hier auch noch die allgemeine statistische Datenlage bestenfalls sehr dünn.

 

Im Gegensatz zu der absolut transparenten Rendite von Aktien, ist der Immobilienmarkt das absolute Gegenteil. Es gibt keine öffentliche Preisfindung. Die Daten die es gibt, sind oft von involvierten Interessengruppen zusammengetragen und veröffentlicht.

 

Man kann sich m.M.n. in beide Richtungen alles schön rechnen was man möchte. Eine einfache Antwort wirst du hier leider nicht bekommen.

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Lindoro
Posted

Das Problem hat man aber immer. Norwegische Aktien machen mehr Arbeit als deutsche Aktien, weil ich mir da die norwegische Quellensteuer wiederholen muss.

 

Man könnte auch umgekehrt sagen, wenn Vonovia 3% Dividendenrendite bringt, dann muss eine Immobilie noch mehr abwerfen, weil ich da noch die Arbeit und den Ärger mit den Vermietern habe.

 

Dieser ETF:  iShares European Property Yield UCITS ETF hat in den letzten 5 Jahren ca. 10% an Wert zugelegt. Er ist ausschüttend, was ja eher mit einer vermieteten Immobilie zu vergleichen wäre.

 

Ist das jetzt besser oder schlechter als der Immobilienmarkt ?

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s1lv3r
Posted
vor 2 Minuten von Lindoro:

Ist das jetzt besser oder schlechter als der Immobilienmarkt ?

 

Der Vergleich funktioniert halt schon grundlegend nicht, da dich als Immobilieninvestor ja nur deine Eigenkapitalrendite interessiert und nicht die allgemeine Wertentwicklung am Immobilienmarkt. Wenn du schon kein konkretes Objekt zum Vergleich zur Verfügung hast, musst du trotzdem zumindest Annahmen zu deiner Finanzierungssituation treffen, um das Ganze halbwegs sinnvoll durchrechnen zu können. Sonst führt deine Überlegung denke ich nirgendwo hin.

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Lindoro
Posted

Kann man natürlich so sehen. Ich hätte da aber eine andere Herangehensweise.

 

Wenn ich als Investor entscheide, dass ich einen bestimmten Anteil meines Vermögens in Immobilien anlegen möchte, dann liegt es doch nahe, sich die Renditen und Risiken der verschiedenen Möglichkeiten anzuschauen (vermietete Immobilie, offener oder geschlossener Immobilienfonds, REIT, Immo-Aktie, ETF auf Immo-Aktien und REITS, etc.).

 

Ob und wie ich dann eine Finanzierung in das Renditekalkül mit einbeziehe, folgt dann erst in einem zweiten Schritt. Natürlich kommt dann gleich das Argument "Eine Bank finanziert Dir gerne eine Immobilie, aber keine Immobilien-Aktien", wobei man das auch einmal hinterfragen sollte.  

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RobertGray
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Leider mit Bezahlschranke, aber der Titel sagt schon einiges aus...

 

Zitat

„Niemand will was mit deutschen Immobilien zu tun haben, die Zweifel sind real“

 

Die Schieflage des Investors Adler Group bringt weitere Wohnungsunternehmen in Bedrängnis. Experten sehen einen Vertrauensverlust in deutsche Immobilien – einige sogar Anzeichen für eine Blase. Auch der Preisboom bei Eigentumswohnungen steht zunehmend in Frage.

Quelle: Welt.de

 

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WOVA1
Posted

Ich hänge es mal hier rein, weil es für die Deutsche Industrie Reit keinen eigenen Faden gibt:

 

Die Aktie hat gestern einen ziemlichen Sprung nach Norden gemacht , weil ein Übernahmeangebot der niederländischen CTP veröffentlicht wurde.

Geboten werden entweder 17,12 EUR Barabfindung oder ein Tausch 5 CTP-Aktien für 4 DIR-Aktien.

 

Bei den gegenwärtigen Kursen ist die Barabfindung uninteressant - DIR notiert bei ca 22,30, CTP bei 18,10 EUR.

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krett
Posted
Am 27.10.2021 um 11:27 von WOVA1:

Ich hänge es mal hier rein, weil es für die Deutsche Industrie Reit keinen eigenen Faden gibt:

 

Die Aktie hat gestern einen ziemlichen Sprung nach Norden gemacht , weil ein Übernahmeangebot der niederländischen CTP veröffentlicht wurde.

Geboten werden entweder 17,12 EUR Barabfindung oder ein Tausch 5 CTP-Aktien für 4 DIR-Aktien.

 

Bei den gegenwärtigen Kursen ist die Barabfindung uninteressant - DIR notiert bei ca 22,30, CTP bei 18,10 EUR.

 

Hab meine DIR Aktien alle verkauft. CTP passt nicht in meine REIT Strategie. Freue mich über die Gesamtrendite, da kann ich mich nicht beschweren :)

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WOVA1
Posted
Am 30.10.2021 um 12:07 von krett:

Hab meine DIR Aktien alle verkauft. CTP passt nicht in meine REIT Strategie. Freue mich über die Gesamtrendite, da kann ich mich nicht beschweren

Ja, auch erstmal raus und guck mir das von der Seitenlinie an.

Die Limitaufträge haben etwas Zeit gebraucht, bevor sie ausgeführt wurden. 

 

Wobei ich mir CTP nächstes Jahr nochmal angucken werde.

 

 

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krett
Posted
vor 23 Minuten von WOVA1:

Ja, auch erstmal raus und guck mir das von der Seitenlinie an.

Die Limitaufträge haben etwas Zeit gebraucht, bevor sie ausgeführt wurden. 

 

Wobei ich mir CTP nächstes Jahr nochmal angucken werde.

 

 

Ich habe jetzt in DEFAMA umgeschichtet.

 

Etwas anderes Investitionsstrategie, aber ebenfalls Nischenbranche und Fokus rein auf Deutschland. Passt für mich sehr gut :)

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Lindoro
Posted

Das ist aber schon SEHR speziell, meinetwegen kann man auch fokussiert sagen.

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krett
Posted
vor 2 Stunden von Lindoro:

Das ist aber schon SEHR speziell, meinetwegen kann man auch fokussiert sagen.

Ja, ist korrekt. Ist tatsächlich auch eine meiner größten Positionen. Ich denke die DEFAMA kann in Ihrem Nischenmarkt und mit ihrer Strategie Renditen erzielen, die deutlich über denen von anderen REITs liegen und fährt gleichzeitig wegen ihrer äußerst geringen Marktkapitalisierung etwas unter dem Radar. 

 

Außerdem besteht mein gesamtes REIT depot nur aus sehr fokussierten Titeln. Klares Geschäftsmodell und ein definierter Markt sind für mich in der Anlageklasse irgendwie wichtig. Sehe ich als Gegenpol zu meinem Hauptportfolio.

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Sovereign
Posted · Edited by Sovereign

moin,

 

ich habe mir gerade zwei REIT's angeschaut:

 

DEFAMA, DE000A13SUL5 und Deutsche Konsum, DE000A14KRD3

Die sind beide, gemessen am Umsatz oder EbitDA sehr hoch verschuldet, das ist meiner Erinnerung nach für REIT's 'normal'.

 

Ich kann das nicht nachvollziehen. Kann mir hier jemand erklären wie die Firmenlenker denken und wo da der Vorteil für das Firmenkonstrukt ist wenn die Schulden so hoch sind ?

Ich habe auch einen Kredit für meine Immobilie aufgenommen, war aber immer stark daran interessiert den Kredit so schnell wie möglichzu tilgen. Das scheint bei den REIT's anders zu sein.

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