Carlos

Carlos G.

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hmm Carlos ... wat nu?

 

Nein, ich will nicht verkaufen, meine Frage BP betreffend war eher "provokativ" formuliert... obwohl ich mir durchaus vorstellen könnte, das in BP angelegte Geld in BASF aufzustocken

 

und weiter unten schreibst Du das Zitat, dass BP deutlich mehr Gewinn gemacht hat als RoyalDutch --- warum willst du dann BP verkaufen, oder überlegst es zumindest? weil die "nur" 5% in den ach so langen 1,5 Monaten gemacht haben und RoyalDutch eben deutlich mehr ...

 

 

Ich muss folgendes sagen, wenn Ihr mich nach meiner Strategie fragt, bzw. eine Gegenfrage stellen: was ist ein "Langfristanleger"? Jemand der über eine lange Frist Geld in Aktien anlegt, oder Jemand der spezifische Aktien über eine lange Frist hält? Ich weiss nat. Deine Antwort

 

hmmm keine Antwort ... nur ne Gegenfrage ohne Sinn ...

 

Ich lege mein Geld langfristig in spezifische Aktien über eine lange Frist an. Aufgebaute Positionen werden dabei selten ganz verkauft ... im besten Fall wird ein Teil davon (max 50%) teuer verkauft um später wieder günstiger einzusteigen oder um die Kohle anderweitig zu verbraten...

 

Zweites. Und als Langfristanlage habe ich gewisse Aktien attraktiver gefunden, als die 4 die Du erwähnst.

 

hab ich da "Langfristanlage" gelesen? das heißt für mich diversifizieren und liegen lassen!

 

p.s. Pharma gehört eben auch mit ins Depot ... (die Gründe dazu sind wohl selbstredend) ... (hättest halt nur die Hälfte davon verkauft)

 

 

Und wenn du nur auf maximalen Gewinn aus bist, dann verkaufe RoyalDutch und die Bauer, sobald sie anfangen zu fallen ;)

 

das wär dann traden ... auch o.k. ... und das macht diesen Thread hier natürlich auch deutlich spannender ... :thumbsup:

 

 

bin gespannt wie´s weiter geht - Respekt für Deine Offenheit hier !

 

 

Grüße aus Benztown

 

Faitz

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Und Danke für Deine Offenheit mir gegenüber!

 

1. Muss ehrlich eingestehen dass die Diskrepanz zwischen den Quartalsgewinnen von Shell und BP ich erst im Nachhinein bemerkt habe, aufgrund unseres Meinungsaustausches. Hinzu kommt, dass ich diesem "Tradingthread" auch Gedanken ausspreche, um feedback zu bekommen - wie eben hier von Dir.

 

2. Wollen wir mal ehrlich sein - und ich mir gegenüber auch: "Langfristanleger" bin ich nicht. Habe vergangenes Jahr gutes Geld gemacht indem ich Aktien und Fonds gerade im guten Moment verkauft habe, und zwar Mitte Juli (bin ja Mitte März eingestiegen). Dann habe ich wenig drauf wieder gekauft, als die Baisse gekommen war. Von diesem Gewinn lebe ich in diesem Depot heute noch. Wäre ich "Langfristanleger" hätte ich alles stehen lassen. Oder MAN und Wirecard, vor Kurzem: Auch mit gutem Gewinn verkauft, und in andere Gebiete angelegt, wo ich mir derzeit mehr Wachstumspotenzial ausrechne.

 

Und in diesem Thread hoffe ich, dass sich Gleichgesinnte zum Gedankenaustausch ab und zu einfinden. Gleichgesinnte nicht in Sachen Anlagestrategie, sondern in der Offenheit der Darlegung der Gedanken und Meinungen.

 

PS: Noch ein Schlussgedanke zur "Langfristanlage": Weiter oben hat Jemand den Spruch formuliert "Panta Rei!" Everything changes, Alles ändert sich. Deswegen meine Strategieänderung Anfang April, weil ich erkannt habe es findet ein gewaltiger Umbruch in unserem Umfeld statt, der unser Verhalten immer mehr prägen wird: die enorm angestiegenen Preise, mit dem "peak price" des Öls als "i-Tüpfelchen". Wenn ich Langfristanleger wäre, könnte ich ja die Werte im Depot dem sich rapide ändernden Umfeld gar nicht anpassen!

 

Deswegen meine provozierende Frage weiter oben, "was ist ein Langfristanleger"? Im Grunde meine ich damit Jemanden der ständig investiert ist, aber eben sein Depot "aktiv managt", und nicht mal investiert ist und mal für einige Monate "an der Seitenlinie steht". Und was die Tradingkosten angeht: solange man per Saldo mit Gewinn tradet, kommt man gut bei weg. Wie sonst vermehrt man sein kleines Depot? Und, bevor man mir wieder mit dem "buy cheap and never sell" kommt, nicht Jeder hat die Grundvoraussetzungen so zu agieren, sei es vom Kapital her, sei es von der Zeiterwartung, wie lange man noch traden kann. Wenn ich noch 30 Jahre Lebenserwartung vor mir hätte...

 

So, offener hätte ich Dir meine Gedanken nicht darlegen können.

 

Gruss nach Porschestadt!

 

Carlos

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Mal eine Frage:

 

Die DBank hat jetzt eine Dividende von ca. 5% ausgeschüttet. Sollte ich den Einstandskurs dieser Aktie nicht um 5% billiger eingeben? Oder, wenn ich den Nettobetrag der Dividende in Aktien anlege, diese dann zum EK 0,00 einkalkulieren?

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Ich würde Kursgewinne und Dividendenerträge trennen. Macht auch für steuerliche Zwecke Sinn.

 

Wie wäre es mit einer Erweiterung der Reihe, z.B. purchase price | price | gain/loss | dividend yield | total return

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1. Für steuerliche Zwecke reicht es hier aus wenn ich vorzeigen kann (anhand des Abrechnungformulars der Bank) dass die Kapitalertragssteuer in D. schon abgezogen bekommen habe (dass ich zudem noch mit den Ostbundesländern auch noch "solidarisch" bin wird hier seitens der Steuerbehörde nicht kommentiert...).

 

2. Price und total return sind Werte, die ich aus der Tabelle rausgenommen habe (aus derjenigen, die ich hier vorzeige). Es geht mir nur um den gain/loss der einzelnen Werte, also lediglich prozentual.

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Posted · Edited by Carlos

Warum ich mich entschlossen habe, keine Pharmawerte zu führen: damit ich nicht dies irgendwann mal auch sagen muss, wie heute ein Forumuser von seinem Depot:

 

Die Pharma-Werte hängen weiterhin wie Blei im Depot, (...). Derzeit sieht es ganz danach aus, als ob die Übergewichtung der scheinbar günstigen Pharmawerte zu früh kam.

Edit: Obwohl "Gilead Sciences" da eine Ausnahme zu sein scheint.

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Es freut mich heute eine Bestätigung für meine Strategie gefunden zu haben:

 

Unser Forum-Kollege "ficoach" gibt uns in seinem Thread

 

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...mp;#entry305232

 

regelmässig Wochenanalysen zu lesen, und in seiner Letzten zeigt er uns ein neues Kürzel: BCE. Hinter diesem Kürzel verbergen sich die derzeit gefragtesten Bereiche seitens der Anleger: Basic Resources, Chemie und Energie. Ich möchte hiermit Herrn Dr. Hartmut Bischoff danken, meine Theorie damit zu unterstützen!

 

Obwohl bei mir ja noch ein weiteres E dazukommt: Ernährung. Vielleicht können wir uns auf BECE einigen, "ficoach"...

 

Beste Grüsse,

Carlos

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Ich hatte ja diese Tage die Frage aufgeworfen, weshalb RDShell besser performt als BP, obwohl dieses letztere Unternehemen bei weitem die besseren Quartalsergebnisse gehabt hat. Könnte es am Aktien-Rückkaufprogramm seitens Shell liegen, das künstlich den Preis treibt?

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Ich hatte ja diese Tage die Frage aufgeworfen, weshalb RDShell besser performt als BP, obwohl dieses letztere Unternehemen bei weitem die besseren Quartalsergebnisse gehabt hat. Könnte es am Aktien-Rückkaufprogramm seitens Shell liegen, das künstlich den Preis treibt?

 

Ich habe nicht die aktuellen Vergleichszahlen präsent, um exakt dagegen zu halten. RD ist neben Exxon das Unternehmen, das am besten aufgestellt ist und seinen Nettogewinn , nicht nur pro Aktie , gut gesteigert hat. Durch die Dividende und das große Rückkaufprogramm nimmt der Anleger an diesem Erfolg teil. Das niedrige KGV bestätigt, dass die Kursentwicklung nur mäßig oder angemessen den Erfolg widerspiegelt. Vor kurzem ist der Kurs sogar von über 30 auf 21 zurückgekommen. Den jetzigen Kurs halte ich überhaupt nicht überzogen.

Was BP betrifft, kenne ich nicht, wie gesagt, die genauen Zahlen. Aber ich weiß, dass BP in letzter Zeit enorme Probleme hatte.

Deshalb musste der CEO Brown, auch wegen privater "Affären" zurücktreten. Und die Prozesse wegen der Umweltschäden, die durch marode Ölleitungen verursacht wurden, laufen noch. Das kann teuer werden.

Für mich bleibt RD erste Wahl.

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Posted · Edited by Carlos

Das mit den Umweltschäden von BP scheint in Kanada gewesen zu sein (defekte Pipelines), aber der Quartalsgewinn von BP war (absolut gesehen) höher als der von RD (weiter oben habe ich es gepostet).

 

Danke für Deine Meinung.

 

 

 

Solarworld-Chef Asbeck: "Ich verkaufe nicht"

 

München. Frank Asbeck, Vorstandschef von Solarworld, schließt eine Übernahme von Solarworld aus. "Ich werde definitiv nicht verkaufen", betonte Asbeck gegenüber Euro am Sonntag online. Der Firmengründer hält 25 Prozent der Aktien und damit eine Sperrminorität. Asbeck sagte weiter, dass es nach wie vor "regelmäßige Interessensbekundungen aus den Strategieabteilungen aller relevanten Elektrokonzerne" bezüglich eines Einstiegs bei der Bonner Solarfirma gebe. Vor Jahren hatte der US-Konzern General Electric bei Asbeck sein Interesse bekundet. Nach dem Kauf des Solarworld-Konkurrenten Ersol durch Bosch wird in der Branche über weitere mögliche Übernahmeziele spekuliert.

 

http://news.onvista.de/alle.html?ID_NEWS=77379097

 

Wäre ja wenig sinnvoll, nach all der Arbeit die Firma auf den Stand zu bringen, den sie derzeit hat, und wo das Interesse in die Branche plötzlich geweckt wurde (unabhängig vom EEG, da ja die Entscheidung von Bosch lange vorher gefallen ist, nehme ich an. Sowas wird nicht in 2 Tagen entschieden).

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Carlos,

nun werde ich doch etwas konkreter.

Bei einem Vergleich BP und RD interessieren mich nicht einmalig gute Quartalszahlen.

Außerdem hat BP noch ein problematisches "Joint venture" in Russland, das RD "schmerzensreich" schon hinter sich hat.

 

Hier die Jahresvergleiche:

 

RD

 

bp

 

Beide Unternehmen eignen sich sicher für eine Langfristanlage. RD halte ich aus genannten Gründen für die bessere Wahl.

Und ich werde all meine Ölaktien noch lange Zeit halten, es sei denn, die Kurse haussieren ähnlich wie der Ölpreis.

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Danke, Sebastian.

 

Ich glaube nicht, dass die Preise der Ölunternehmen so stark zulegen (prozentual) wie der Ölpreis, aber dass die mit zu denen zählen denen die Zukunft gehört, davon gehe ich aus. Plus die spezialisierten Unternehmen in der Suche nach neuen Funden (Typ Seadrill) und die Reedereien die das Öl befördern, denn die tun es ja unabhängig vom momentanen Stand des Ölpreises.

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Carlos,

das passt zu meiner Einschätzung zu BP und dem russischen "Joint venture"

 

Gazprom schlägt wieder zu

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Posted · Edited by Carlos

Leider bestätigt sich meine Befürchtung:

 

Eurozone: Einzelhandelsumsätze im April überraschend deutlich gesunken

 

http://news.onvista.de/alle.html?ID_NEWS=77451028

 

und

 

OECD: Hohe Rohstoffpreise machen Weltwirtschaft zu schaffen

 

PARIS (dpa-AFX) - Die hohen Rohstoffpreise und die Turbulenzen an den

Finanzmärkten drücken nach Einschätzung der OECD weiter auf das Wachstum der

Weltwirtschaft. Die US-Konjunktur wird im laufenden Jahr auch angesichts der

sich abkühlenden Wohnimmobilienmärkte weitgehend stagnieren. Ein knapperes

Kreditangebot, niedrigere Einkommen, weniger Exporte sowie der Verlust von

Marktanteilen überschatten die Wirtschaft in der Eurozone. In diesem Jahr werde

die Wirtschaft der OECD-Staaten um 1,8 Prozent wachsen, prognostiziert die

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem

Wirtschaftsausblick vom Donnerstag. 2009 werde sich das Wachstum auf 1,7 Prozent

belaufen.

 

http://news.onvista.de/alle.html?ID_NEWS=77451032

 

Und dann soll alles bereits in den jetzigen Kursen eingepreist sein, wie Manche hier so sagen? Warum fallen dann die Börsen bei jeder neuen schlechten Nachricht?

 

Aber ich möchte nicht ein "Weltuntergangsprediger" sein, daher stelle ich meine Meinungsäusserungen hier ein. Die Wirtschaft mag zwar derzeit robust sein, ohne Zweifel, aber wenn der tagtägliche Konsum anfängt zu stagnieren wird das zwangsläufig Konsequenzen auf alles haben. Ohne robusten Konsum, kein Wohlergehen.

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Und dann soll alles bereits in den jetzigen Kursen eingepreist sein, wie Manche hier so sagen? Warum fallen dann die Börsen bei jeder neuen schlechten Nachricht?

 

Ich bin jetzt seit 15 Jahren Beobachter der Börse und ich habe gelernt mir diese Frage nicht mehr zu stellen.

 

Der Mensch möchte für alles eine Erklärung haben , besonders wenn er sich in Aktien oder Fonds festgelegt hat und nun darauf wartet ob seine Meinung in Erfüllung geht oder nicht. Der Markt kümmert sich einen Dreck um die Meinung eines einzelnen Anlegers, selbst Bewertungen einzelner Aktien sind nicht das Papier wert, auf das sie gedruckt sind.

 

Einzig und alleine zählt das Erkennen, in welchen Phasen mehr Käufer oder Verkäufer unterwegs sind.

 

Man kann sich immer wieder perfekt auf sein neues Investment vorbereiten . Aktienanalyse , Bewertung, Charttechnik usw. Dann hat man die " Perle" gefunden und will investieren. Günstiges KGV, KUV, KBV , sehr gute Dividendenrendite , hohes Eigenkapital und die besten Aussichten für die Zukunft.

 

Also : KAUF

 

2 Tage später verzockt sich irgendwo ein Hedgefondsmanager und lässt eine Bank Pleite gehen , oder der Ami meint wieder einmal Krieg führen zu müssen.

Peng, Börse 30 % runter und alles war für die Katz.

 

Oder z.B. wenn Fidelity mit einem seiner Milliardenfonds eine grössere Verkaufsorder abarbeitet....das kann Wochen dauern und alle anderen fragen sich warum irgendetwas fällt.

 

Nichts ist so unsicher wie die Zukunft......

 

Ach so....langfristig gesehen : Wenn ich mir die Frage stelle ob BP oder Royal Dutch dann würde ich ENI nehmen.

 

Und wer im Agrasektor zocken will sollte sich mal KWS Saat ( 707400 ) anschauen. Aber mit grossen Schwankungen rechnen.

 

DAX43

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Danke für Deine Antwort, aber meine Frage war nicht abstrakt zu verstehen, sondern bezogen auf den Kommentar den ich gestern erst hier im Forum gelesen habe "alles Bekannte ist bereits eingepreist". Hat nichts mit meinem Investment zu tun, das steht und bleibt (ausser dass ich mich mittlerweile bei Seadrill eingekauft habe).

 

Aber wenn Du schon zu den Ölfirmen Deine Meinung abgibst, erlaube mir die Frage: warum Eni?

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Aber wenn Du schon zu den Ölfirmen Deine Meinung abgibst, erlaube mir die Frage: warum Eni?

 

Seadrill sieht sehr interessant aus.

 

Ich setzte auf Eni weil die eine höhere Dividendenrentite hat. Ausserdem hat Eni in den letzten 12 Jahren nur 2 Jahre im Minus geschlossen. Das war 1999 mit einem Minus von 4,14% und 2003 - 4,2%

 

Statistisch gesehen ist das eine Erfolsquote von 83,33 %

 

ich versuche immer alle Nachrichten auszuschalten und mich ausschliesslich nach den Kursen zu richten um dann eine Wahrscheinlichkeit zu erhalten. So kann ich einigermasssen das Risiko bestimmen.

 

Die Wahrscheinlichkeit Geld mit Eni in den nächsen Jahren zu verdienen ist meiner Meinung nach höher als das Risiko Geld zu verlieren. Und wenn das Risiko bei 4-5 % liegt ist es eine tolle Quote.

 

Dies alles kann ich aber auch in die Tonne werfen wenn Eni mal ein Jahr mit 12% Minus schliessen sollte. Noch spricht die Statistik für Eni.

 

DAX43

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Danke für Deine ausführliche Antwort.

 

Hast Du Dir die Mühe gemacht, Eni mit den anderen Ölmultis zu vergleichen, hinsichtlich Div.Rendite und Konstanz der positiven Ergebnisse über die Zeitspanne hinweg, die Du zitierst?

 

Was Seadrill angeht, da hätte ich vor einem Jahr investiert bleiben müssen... eines der Werte wo ich wegen des damaligen Gewinns die Mitnahme gemacht habe, weil ich dem Unternehmen nicht so eine beständige Tendenz zutraute. Aber naja, Geld verloren habe ich nicht, jetzt werde ich das Unternehmen aber behalten (und wenn's geht aufstocken).

 

Gruss,

Carlos

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Posted · Edited by DAX43

Danke für Deine ausführliche Antwort.

 

Hast Du Dir die Mühe gemacht, Eni mit den anderen Ölmultis zu vergleichen, hinsichtlich Div.Rendite und Konstanz der positiven Ergebnisse über die Zeitspanne hinweg, die Du zitierst?

 

Was Seadrill angeht, da hätte ich vor einem Jahr investiert bleiben müssen... eines der Werte wo ich wegen des damaligen Gewinns die Mitnahme gemacht habe, weil ich dem Unternehmen nicht so eine beständige Tendenz zutraute. Aber naja, Geld verloren habe ich nicht, jetzt werde ich das Unternehmen aber behalten (und wenn's geht aufstocken).

 

Gruss,

Carlos

 

leider habe ich nur einen längerfristigen Chart bis Oktober 07. Wiso Börse meinte die Kurse einstellen zu müssen. Der Chart bei Codi fängt erst 1999 an.

Jedenfalls sprechen die Kurssteigerungen eine klare Sprache......ENI

 

editiert weil Comdirect Link nicht funktionierte

 

DAX43

post-676-1212593079_thumb.jpg

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Dax43,

wenn du Eni schon seit 1996 hältst, herzlichen Glückwunsch.

Der steile Anstieg des Kurses allein besagt nicht viel, ist sogar gefährlich, wenn er nicht durch entsprechende, glänzende Fundamentaldaten abgesichert ist.

Wuchsen also auch Umsätze und Gewinne in dieser Zeit um das Siebenfache?

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Dax43,

wenn du Eni schon seit 1996 hältst, herzlichen Glückwunsch.

Der steile Anstieg des Kurses allein besagt nicht viel, ist sogar gefährlich, wenn er nicht durch entsprechende, glänzende Fundamentaldaten abgesichert ist.

Wuchsen also auch Umsätze und Gewinne in dieser Zeit um das Siebenfache?

 

Nein, ich habe Eni nicht seit 1996. Ich kaufe Grundsätzlich nur Aktien die mindestens 10 Jahre an der Börse sind und bewiesen haben das sie verschiedene Börsenphasen überstehen können. Eni habe ich seit Mitte 2005 auf meinem Radar.

 

"Gefärliche " Charts gibt es immer. Aber soll ich wirklich keine E.ON im Jahr 2004 kaufen nur weil sie schon über 500% gemacht hat ? Keine 50 ausgeben weil sie ja fallen könnte ? Im Jahr 2007 das gleiche Spiel : E.ON bei 95, also über 1000% seit 1987. Auch da kein Kauf weil 1000% einfach Irrsinn ist?

Nun, heute steht sie bei 135 .

 

Wenn ich mich auf grosse Qualitätstitel beschrenke die z.B. neue ATH ereichen sind die Chancen nicht schlecht in den nächsten Jahren ein bischen Geld zu verdienen.

 

DAX

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Dax,

du gehst nicht auf meine Frage ein.

Ist die Aktie trotz des Kursanstiegs unterbewertet, angemessen bewertet oder überteuert?

Ich kaufe nur gute Aktien, sicherlich gehört Eni dazu, wenn sie unterbewertet sind.

Um das zu bewerten, reicht kein Chartbild.

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Statoil und peergroup

 

ein guter Vergleich

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Ein sehr guter Vergleich, danke vielmals!

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Auch Positives muss hier gepostet werden:

 

05.06.2008 17:03:33 (dpa-AFX)

 

Aktien New York: Fest - Gute Nachrichten vom Einzelhandel

 

Die New Yorker Börsen sind am Donnerstag erneut freundlich

in den Handel gestartet und konnten dann im frühen Handel die Kursgewinne

schnell ausbauen. Händler nannten in ersten Stellungnahmen die überraschend

guten Daten vom US-Arbeitsmarkt und positive Nachrichten aus dem amerikanischen

Einzelhandel als Ursache für die Kauflaune an der Wall Street. So überraschte

beispielsweise der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart Stores mit einem

unerwartet starken Umsatzplus im Mai. Außerdem bestätigte die Baumarktkette Home

Depot trotz der sich abschwächenden US-Konjunktur seine Geschäftsziele.

 

http://news.onvista.de/alle.html?ID_NEWS=77585576

 

Mich wundert das zwar, aber von mir aus kann es ruhig so weitergehen...

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