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Carlos

Carlos G.

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Stairway
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Ich finde das ständige Geheule über steigende Energiekosten amüsant. Was dachten sich die Menschen? Dass sie Energie auf alle Zeit konstant zu Dumpingpreisen bekommen? In den 50ern hatten viele Menschen keine Dusche, keine vernünftige Heizung und schon gar kein Auto und heute wird auf breiter Front gejammert, dass die Heizkosten um 1-2% des Monatsnettos steigen, während tägliches Duschen und eine konstante Wohlfühltemperatur für jeden zur Verfügung steht?

Solange es nicht kostengünstige Alternativen gibt und wir nicht die Nutzung von Atom- und Kohlekraftwerken intensivieren wollen, wird sich auf mittel- bis langfristiger Sicht nichts ändern.

 

Sehr richtig ! :thumbsup:

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Carlos
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Des Menschen's Gedächnis ist kurzlebig, ist doch bekannt (und daher eingepreist... ;) ). Nee, aber was mich angeht, womit ich nicht gerechnet hatte war ein so rasanter Anstieg innerhalb so kurzer Zeit, darum geht es. Hat uns alle (ok, die Meisten) doch schon "auf dem linken Fuss erwischt" (obwohl ein Grossteil meiner Anlagestrategie darauf ausgerichtet ist).

 

Und was in den 50ern war, daran können sich doch nur erinnern die >60 Jahre alt sind... für die heutige Generation sind doch handys, mp3, laptops, Autos mit allem Schnick-Schnack, Billligfliegen, Urlaub "alles inklusive", hin- und her reisen in aller Welt, all das ist doch "alltag" (und ich kann die ja noch nicht mal kritisieren, so ist die Jugend nun mal aufgewachsen).

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Sapine
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Ein etwas gemächlicherer Anstieg bei den Energiekosten wäre sicher gesünder, da sich die Wirtschaft allmählich darauf einrichten könnte. Aber davon mal abgesehen ist die größte verfügbare Energiequelle sicher die Energieeinsparung. Bevor man endlos jammert, sollte man auch mal darüber nachdenken. Dafür muss ich übrigens nicht auf die tägliche Dusche verzichten und auch nicht auf das Auto. Aber vielleicht verzichte ich mal auf die Dauerlüftung bei laufender Heizung oder ich denke mal über neue Fenster nach oder eine Dämmung vom Dach oder über ein Tempolimit und vielleicht muss ich mich irgendwann auch mal von meinem Kühlschrank trennen, der schon fast 20 Jahre alt ist. Gibt ne Menge Möglichkeiten und es gibt noch genug Leute (mich eingeschlossen), die durchaus noch nennenswert etwas beitragen könnten dazu.

 

sorry Carlos für OT. ;)

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Carlos
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Wieso soll das O.T. sein, Sapine? Hier in "meinem Thread" siond solche Überlegungen durchaus erwünscht, es geht ja um Energie was Du da schreibst, und das ist durchaus "on topic". Ich freue mich immer, wenn andere Forumuser hier vorbeischauen und Meinungen (auch zu Meinungen) abgeben. Seid herzlich willkommen!

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maush
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Ein etwas gemächlicherer Anstieg bei den Energiekosten wäre sicher gesünder, da sich die Wirtschaft allmählich darauf einrichten könnte. Aber davon mal abgesehen ist die größte verfügbare Energiequelle sicher die Energieeinsparung. Bevor man endlos jammert, sollte man auch mal darüber nachdenken. Dafür muss ich übrigens nicht auf die tägliche Dusche verzichten und auch nicht auf das Auto. Aber vielleicht verzichte ich mal auf die Dauerlüftung bei laufender Heizung oder ich denke mal über neue Fenster nach oder eine Dämmung vom Dach oder über ein Tempolimit und vielleicht muss ich mich irgendwann auch mal von meinem Kühlschrank trennen, der schon fast 20 Jahre alt ist. Gibt ne Menge Möglichkeiten und es gibt noch genug Leute (mich eingeschlossen), die durchaus noch nennenswert etwas beitragen könnten dazu.

 

sorry Carlos für OT. ;)

Wenn ich das immer lese, meinst du es gibt wirklich soviel Leute die bei angeschalteter Heizung den ganzen Tag das Fenster aufreißen? Aufs dämmen haben viele überhaupt keinen einfluss außerdem ist es auch häufig überhaupt nicht sinnvoll. Die Raser auf der Autobahn sind nach meiner Einschätzung meistens Firmenfahrzeuge.

 

Kühlschrank habe ich übrigens letztes Jahr in unserem Ferienhaus einen 30 Jahre alten (noch von meiner Oma :D ) durch einen nagelneuen mit bester Energieeffizienz ersetzt, der Stromverbrauch ist nicht gesunken (allerdings läuft der nur wenn wir da sind). Ich denke ohne große Einschnitte, wozu ich den Verzicht auf das Auto zähle, gibts bei den meisten kein wirklich großes Einsparungspotential.

 

Wer merklich Energie einsparen will, muss auf Komfort verzichten. Z.B. Trockner, Tiefkühltruhe oder Klimaanlage im Auto, darauf verzichten bringt etwas.

 

Was ich gut an den steigenden Energiepreisen finde, es bringt z.B. die Autohersteller endlich zu neuer Innovation. Endlich wird am Elektroauto gearbeitet.

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Sapine
Posted · Edited by Sapine

Nun ich sage nicht, dass jeder noch massenhaft Einsparpotential hat, daher bitte nicht als persönlichen Angriff auffassen. Aber ich liste jetzt wirklich nur für mich persönlich auf und denke dass ich da noch ne Menge Potential hätte, wenn ich mir die Mühe machen würde.

1. Fahrten auf der Autobahn im Privat-PKW mit 160+ km/h statt 130 km/h.

2. Autofahrten just for fun

3. Selbstverständlich läuft bei mir im Auto die Klimaanlage

4. Jede Menge Kurzstreckenfahrten, die man eigentlich auch zu Fuss erledigen könnte (Bäcker, Metzger, Post etc.)

5. Die Heizung läuft, weil es sonst im Badezimmer keine kuscheligen 24° hat. Da die Heizungsrohre im Haus schlecht isoliert sind, wird es dadurch in den restlichen Räumen zu warm, was durch Lüftung reduziert wird, weil mir da die 24 ° doch zu viel sind.

6. Es gibt keine Regelungsanlage für die Vorlauftemperatur der Heizung, d.h. es schiebt immer mit rund 60-70° durch die Rohre

7. Die Decke zum Dachgeschoss ist im Standard der 70er gedämmt, also eher wenig, gleiches gilt für die Aussenwände

8. Es gibt ein offenes Treppenhaus mit perfektem Wäremtausch in Richtung Keller

9. Die Fenster aus den 70ern schließen schlecht, da die Vorbesitzer rüde damit umgegangen sind.

10. Die Dämmwerte der Fenster und Rolladenkästen sind sicher auch nicht state of the art

11. Mein Kühlschrank stammt von 1989 und wird an der Seitenwand erstaunlich warm. Eigentlich fast wie eine Heizung

12. Jede Menge Geräte laufen auf standby (div. Computer, Verstärker, Video, TV, DVD etc.)

13. Ich hasse dunkle Häuser, daher brennen schon ne Menge Lampen, wenn ich da bin.

14. Von Wäremetauschern und Solaranlagen habe ich schon gehört, das war's dann aber auch.

15. Ach ja gelegentlich gibt es noch einen Trocknereinsatz

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maush
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Du hast recht, bei dir herrscht ein großes Einsparungspotential :thumbsup:

 

Das mit der Klimaanlage im Auto habe ich übrigens gelöst, die ist kaputt gegangen und ich lass sie nicht reparieren. Jetzt muss ich nicht mehr mit meiner Frau streiten ob es notwendig ist. Wie könnte ich sie blos noch dazu kriegen, dass Badzimmer nicht so zu heizen...

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Carlos
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Tja, Sapine... zu den Energieeinsparungen:

 

Es ist klar dass ein Haus wirklich weniger Energie verbrauchen kann, aber dazu gehören eine Menge Massnahmen, die man gleichzeitig machen muss, damit es auch wirklich effizient ist. Wenn die Heizungsrohre, die durch die Wände verlegt sind, schlechht isoliert sind wie willst Du die isolieren? Die ganzen Wände aufreissen? Oder das Treppenhaus für ein 3-stöckiges Haus, da eine halbe Decke einbauen? Oder die Ausssenwände, die im Standard der 70er gedämmt sind. Ich glaube, solche gravierenden Massnahmen können nur durchgeführt werden wenn ein Haus von Grund auf renoviert wird. Und was kostet das? Wo kommen die etlich Tausende Euros her?

 

Was das fahren auf den Autobahnen angeht, akzeptiere ich mit 140km/h zu fahren anstatt mit 200 km/h. Bei einem 2 Liter Turbodiesel der neuen Generation und Einsatz von Tempomat, ist das schon eine Einsparung. Aber Klimaanlage... was tust Du wenn es draussern 33ºC sind, wie derzeit (hier bei uns)? Die Iberische Halbinsel, Südfrankreich, Italien und Griechenland (zumindest) kommen eben ohne Kühlanlagen nicht aus... in den Flugzeugen sind die ja auch immer eingeschaltet (da notwendig). Und wenn Du eine Klimaanlage im Auto an hast, aber auf 22ºC eingestellt was eine angenehme Temp ist, läuft sie eh auf Sparflamme, und es ist schon ein Riesenunterschied zu draussen.

 

Solaranlagen: wenn die Dächer mit einer Seite nach Süden ausgerichtet sind, ok. Aber was ist wenn bei einem Reihenhaus die Dachseiten nach Ost/West ausgerichtet sind? Nicht so leicht.

 

Nicht, dass ich gegen die von Dir aufgelisteten Massnahmen bin, ich will nur sagen dass es nicht so leicht ist (davon ausgehend dass der Bürger echt daran interessiert ist, mitzumachen). Ich wohne in einem Reihenhaus der 70er Jahre, deswegen weiss ich wie ich es schwer habe effektive Massnahmen zu treffen, und ich bin ja der Erste der daran Interesse hat, wegen der monatlichen Abrechnung des E-Werkes und des Gaslieferanten...

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Sapine
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Wenn ich dann mal Zeit (und Geld) habe, dann werde ich vielleicht die Hälfte der Punkte abstellen. Ansonsten hast Du sicherlich Recht, ich werde weder die Wände noch die Decken/Fußböden aufreissen, um neue Rohre zu verlegen und auch die Klimaanlage im Auto schalte ich vielleicht auf eine höhere Temperatur aber nicht sicher nicht ab. Ist halt die Frage, wann die persönliche Schmerzgrenze bei den Kosten erreicht ist und sich Massnahmen rechnen. Wenn wirklich ein Ölpreis von 400 $ kommt, dann würde sich noch einiges einsparen lassen, das ist der Punkt auf den ich hinaus wollte. Wer natürlich jetzt schon im Passivhaus wohnt mit einer kontrollierten Lüftung und Erdwärme als Heizung und dazu vielleicht das 3-Liter-Auto oder einen Arbeitsplatz in Fußnähe, der wird nur noch wenig Möglichkeiten haben, etwas einzusparen.

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Carlos
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Sapine,

 

Was ich jetzt sage ist nicht so sehr in Deine Richtung formuliert, sondern generell - und mit dem Hintergrund, dass hier in südlichen Breitengraden das mit der Energieeinsparung nie so konsequent vom Bürger wahrgenommen und durchgeführt wird, wie in nördlicheren Breitengraden:

 

Es muss die absolute Mehrheit der Bürger dazu gebracht werden, "Energie-effizient" zu denkien und danach zu handeln. Aber, a propos "nördliche Breitengrade": wenn ich im Winter nach D. komme, dann laufen in den Geschäftsräumen die Heizungen so, dass viele im hemd oder Bluse ihrer Arbeit nachgehen... warum nicht die Heizung 4º weniger hoch drehen, und dafür ein unterhemd oder einen Pulli tragen? Wenn bei mir die deutschen Kunden kommen, und mein Büro nicht 22ºC anzeigt, sondern 19ºC, moniert Einer immer: "in Deutschland ist es Pflicht für angenehme Arbeitstemperatur zu sorgen, und das sind 22ºC mindestens!"... ich könnte schreien...

 

Wenn die Mehrheit der Bürger (weltweit) nicht dazu zu bringen ist, so konsequent zu handeln, dann müssen wir eben noch in diesem Jahr mit dem Fass zu USD 150 mindestens rechnen...

 

Übrigens, wenn Du mir die "Belehrung" erlaubst: ein 3-liter-Auto ist generell nicht das, was Du oben schreibst... Du meinst mit Sicherheit ein Auto, welches 3 Liter auf 100 verbraucht, richtig? Ein 3L-Auto ist eines mit einem 3 Liter Motor...

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Carlos
Posted · Edited by Carlos

So, aber heute ist Freitag, und ein schlechter dazu, ich will mal wieder Bilanz ziehen:

 

1. Positive Werte im Tagesgeschehen (bis jetzt): Iberdrola Renov. (+1,27%), Shell (+0,60%), Seadrill (+1,30%) und Statoil (+3,06%). Bei Seadrill scheinen die Anleger aufgewacht zu sein...

 

2. Am meisten negativ (im Tagesgeschehen): McDonald's (-4,39%), Deut.Bank (-3,32%), Allianz (-1,98%).

 

Global gesehen:

 

3. Nennenswert positiv: Nordd. Affi (+37,66%), Corn Products (+17,07%) und Statoil (+15,21%)

 

4. richtig negativ: Deut. Bank (-19,44%), Nestlé (-9,37%), McDonald's (-8,43%) und Seadrill (-8%)

 

Insgesamt:

 

Tagesperformance heute (bis jetzt): - 1,13%

 

Kummuliert: - 3,31%

 

Bin gespannt, wie es kommende Woche aussehen wird...

 

PS: Habe vergessen zu erwähnen dass am 20.06. Bauer AG zu 67,00 euro veräussert wurde. Warum? Weil ich das Empfinden hatte, das Wachstum sei im Moment am Höhepunkt angekommen.

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Carlos
Posted · Edited by Carlos

Dies habe ich gefunden, an Alle die sich dafür interessieren:

 

Ein weiteres Drehen an der Preisspirale für Pottasche erscheint vor dem Hintergrund, dass der weltweite Bedarf an Pottasche für die Herstellung von Düngemitteln schon jetzt nicht mehr durch laufende Förderungen gedeckt werden kann, durchaus wahrscheinlich. Die letzte Pottaschemine wurde 1971 in Betrieb gebracht, die Inbetriebnahme weiterer Minen ist noch nicht in Sicht.

 

Es geht hier um eine Meinung über "Western Potash Corp.", WKN A0QZLM

 

http://westernpotash.com/

 

Wie ich sehe, neu an der Börse notiert... und ich sage es hier ganz offen: werde es ein wenig in mein "Agrar-Depot" reinnehmen. Why not? Im Grunde, ein neuer Konkurrent zu K+S, u.A.

 

Dazu noch folgende Info:

 

Vancouver, British Columbia, Kanada. 4. Juni 2008. Western Potash Corp. ( WKN: A0QZLM ; TSX Venture: WPX) gibt bekannt, dass das Unternehmen seine ersten Kalisalz-Explorationsgenehmigungen im südöstlichen Saskatchewan erhalten hat. Die drei zusammenhängenden Genehmigungen KP-407, KP-408 und KP-409, die vom Energie- und Rohstoff-Ministerium der Provinz Saskatchewan vergeben wurden, umfassen eine Fläche von insgesamt 123.948 Acre (ca.

49.500 Hektar).

 

Die jüngst erhaltenen Kalisalz-Explorationsgenehmigungen befinden sich unmittelbar neben den Genehmigungen der BHP-Billiton, Kennecott Canada Exploration und Potash One. Die drei Genehmigungen liegen ca. 30 km südlich von Regina und südöstlich von Mosaic Companys Bergbaugenehmigung Belle Plaine KL-106-R, die einen der größten Solungs-Bergbaubetriebe der Welt beherbergt.

 

Western Potash Corp. ist eine Mineralexplorationsgesellschaft, die sich mit der Bewertung, Exploration und Entwicklung von Kalisalz-Liegenschaften im Westen Kanadas beschäftigt. Die Zielsetzungen des Unternehmens sind die Abgrenzung und Entwicklung einer Weltklasse-Kalisalzlagerstätte in einer

umweltverträglichen, wirtschaftlichen und sozialverträglichen Weise.

 

http://aktien.onvista.de/news-filter.html?...D_NEWS=77489865

 

Und:

 

Das Kalisalz-Explorationsunternehmen Western Potash Corp. (TSX.V: WPX, WKN: A0QZLM ) hat Anfang Mai 2008 einen viel beachteten Börsenstart gefeiert. Das Unternehmen wurde erst vor zehn Monaten gegründet und hat schon 42,6 Millionen kanadische Dollar (27 Millionen Euro) von Investoren eingeworben, 20 Millionen Dollar allein beim Börsengang bei 1,10 Dollar (0,70 Euro). Das Unternehmen verfügt über 38 Mio. Dollar an liquiden Mitteln und hat 93,5 Millionen Aktien ausgegeben, 13 Millionen Aktien sind davon noch gesperrt. Das Management hält 16 Prozent der Anteile, der Rest befindet sich im Freefloat.

 

http://aktien.onvista.de/news-filter.html?...D_NEWS=78523884

 

Ist natürlich ein spekulativer Kauf, dies sei ganz klar gesagt hier.

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Stephan09
Posted · Edited by Stephan1

Ich würde nicht auf zu große Wertsteigerungen hoffen:

1. Kationen sind nicht selten ( http://de.wikipedia.org/wiki/Kalium siehe Vorkommen in Erdkruste, kannst du ja mal mit Eisen oder Kohlenstoff vergleichen)

2. Ist die Herstellung ziemlich easy ( http://de.wikipedia.org/wiki/Pottasche das ist ein Standardexperiment in Chemie der Mittelstufe)

3. Gibt es das ganze sogar in der Natur, das man nur noch aufbereiten muss http://de.wikipedia.org/wiki/Kalisalz

 

Für mich sieht das nach typischen Schweinezyklus aus; Preis unten ->Minen machen zu oder erweitern zumindest nicht ihre Kapazitäten; nach Jahren der Nachfragesteigerung kommt es zu Engpässen, es wird wie wild in Produktionsanlagen investiert, die dann wieder ein Überangebot produzieren.

 

Ansonsten noch Glückwunsch zu Deere.

Irgendwie spakt mein Netz gerade.

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Carlos
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Danke für den Kommentar, Stephan, äusserst aufschlussreich! Aber Du siehst ja wie K+S wie eine Rakete emporschiesst, und Düngemittel werden ja weiterhin starke Nachfrage haben... mag sein dass es letztendlich der "Schweinezyklus" ist, aber das gewonnene Geld will davon nichts wissen... (davon ausgehend, man gewinnt dabei Geld, klar).

 

Zu Deere: tja, habe ich zum Glück noch mit geringem Verlust verkauft. Jetzt muss man sich überlegen: woran liegt der doch heftige Kursverfall seit April dieses Jahres? Stimmt was nicht mit den Zahlen? Denn ein "Global Player" ist Deere auf jeden Fall, und zum günstigen Dollarkurs müsste dieses Unternhemen all die Traktoren und sonstige Mähmaschinen doch gut in der Welt absetzen!

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Carlos
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Vom Investor-Verlag bekam ich heute diesen Text, verfasst von Martin Weiss.

 

Letzte Warnung. Die Kreditkrise geht in die letzte Runde

 

Unabhängig vom Ton in welchem geschrieben wird (und die Anpreisung des Blattes vom Investor-Verlag mal auch aussen vor gelassen), hätte ich gern die hier Mitlesenden gern gefragt:

 

Was ist an dieser Meinung nach Eurem Ermessen dran? Wie stichhaltig sind die Argumente? Hat die heutige Reaktion des Dax (und der China-Aktien davor) eine Korelation mit dem was hier anvisiert wird?

 

Text:

 

«Ich habe Sie gewarnt! Anleger, die meinem Rat folgten, waren auf die Krisen der letzten Jahre rechtzeitig vorbereitet. Auch Sie hätten sich schützen können. Hier ist der Beweis:

Schon 2003 verschickte ich an meine Leser den Spezial-Report Die Bankenkrise hat längst begonnen. Schon damals gab es deutliche Warnsignale, dass die Bankenkrise längst im Gange war. Und jetzt zeigt sich, wie Recht ich damals hatte:

Doch bereits 2003 sagte ich klipp und klar, dass die Derivate den Banken das Genick brechen werden (Sie können es im Spezial-Report auf Seite 7 selbst nachlesen!). Und so kam es dann auch!

Ich ließ auch nicht unerwähnt, dass sich 96 % aller Derivate in der Hand der 7 größten US-Banken befanden ... und sie damit auf einem Pulverfass saßen.

 

Meine Leser wissen das schon lange. Und auch Sie. Doch so langsam setzt sich auch an den Finanzmärkten die Erkenntnis durch, dass wir direkt am Abgrund stehen ... So veröffentlichte die Royal Bank of Scotland (RBS) vor kurzem eine viel beachtete Studie, in der sie ihre Kunden vor einem massiven Börsencrash warnte. Börsenhändler nahmen diese Studie zum Anlass, etwas zu tun, was sie sonst eigentlich nie machen:

Sie warnten Anleger, wegen dieser Studie bloß nicht in Panik zu verfallen. Warum plötzlich diese nervösen Äußerungen?

 

Nun, die Studie hat es wirklich in sich:

Die Analysten der RBS gehen davon aus, dass der S&P 500-Index schon in weniger als 3 Monaten von jetzt an (!) um 300 Punkte auf knapp 1.050 Punkte abstürzt. ááEin solcher Einbruch wäre einer der größten Bärenmärkte der letzten 100 Jahre!

Doch es kommt noch schlimmer:

Die RBS warnt zudem vor unbezwingbaren Inflations-Gefahren, die die Zentralbanken nur schwer in den Griff bekommen können.

 

Nehmen wir zum Beispiel die massiven Zinssenkungen der FED: Deren Wirkung wird bald nachlassen, heißt es in der Studie. Auch das wissen die Leser meines Spezial-Informationsdienstes Sicheres Geld schon seit mindestens 2003 (!):

Die FED kann die Zinsen gar nicht erhöhen, weil sie dann die US-Wirtschaft abwürgt, die am Tropf des Konsums hängt. Täte sie es doch, um die Inflation einzudämmen, gäbe sie den Börsen den letzten Rest. Ergo:

Die US-Notenbank FED ist heute schon im Panik-Modus ... weil sie in der kommenden Krise nämlich völlig MACHTLOS ist!

ááKönnen Sie sich die langen Gesichter der Notenbanker und Politiker vorstellen, wenn sie ohnmächtig den Wert des Dollars in den Keller rauschen sehen? Wenn der Ölpreis in nicht geahnte Höhen klettert? Wenn die Börsen verrückt spielen ... und die Bürger das Geld bald wie 1923 und 1948 wieder im Ofen verheizen?

 

Lassen Sie mich Ihnen einmal verdeutlichen, wie schlimm die Lage wirklich ist. Die meisten Anleger und Analysten glauben, die Banken- und Immobilienkrise sei längst erledigt und in den Kursen eingepreist. ááSolche gigantischen Ausfälle kann selbst die US-Regierung unmöglich auffangen. Eine weltweite Finanzkrise wäre die unabwendbare Folge!

ááDie meisten Anleger (und auch Fondsmanager oder Bankberater) glauben, die Immobilienblase sei längst Schnee von gestern. Dabei ist sie noch längst nicht vorbei! Im Gegenteil:

 

(Chart) Dazu kommt: Im Januar 2008 ist ein Wendepunkt eingetreten, den es seit 1945 nicht mehr gegeben hat:

Erstmals ist nämlich der durchschnittliche Eigenkapitalanteil an den Immobilien auf unter 50 % gefallen. Das heißt: Von allen (!) Häusern ganz Amerikas befindet sich weniger als die HÄLFTE wirklich im Besitz derer, die darin wohnen!

Und das sind noch längst nicht alle beunruhigenden Fakten ... ááGenau dieser Preisverfall verbunden mit den sinkenden Aktienkursen haben das Verbrauchervertrauen der Amerikaner drastisch einbrechen lassen. Die Folge ist jetzt schon klar:

 

Es wird zu einem massiven Konjunktureinbruch kommen, der der zu mehr als zwei Dritteln konsumgetriebenen US-Wirtschaft den Rest geben wird!»

 

Wer von Euch nimmt diese Argumente als irgendwie plausibel an, wer sagt es sei alles nur Panikmache und Humbug, um seine Zeitschrift zu vermarkten?

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el galleta
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Hm, Argumente kann ich keine finden, nur einen einzigen Fakt:

 

Dazu kommt: Im Januar 2008 ist ein Wendepunkt eingetreten, den es seit 1945 nicht mehr gegeben hat:

Erstmals ist nämlich der durchschnittliche Eigenkapitalanteil an den Immobilien auf unter 50 % gefallen. Das heißt: Von allen (!) Häusern ganz Amerikas befindet sich weniger als die HÄLFTE wirklich im Besitz derer, die darin wohnen!

Der Rest scheint mir pure Selbstbestätigung und Werbung durch nicht hinterlegte Angst/Panik nach aktueller Stimmung zu sein. Eine Studie der RBS... So so. Sind die nicht gerade in einer Lage, die ihre eigene Prognosefähigkeiten "etwas" zweifelhaft erscheinen lässt?

 

Und selbst der eine genannte Fakt wird unsinnig interpretiert: Was hat denn Eigenkapital mit Besitz zu tun? Und: Natürlich wohnt der Besitzer drin. Per Definition. :blink:

 

saludos,

el galleta

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Carlos
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Hm, Argumente kann ich keine finden, nur einen einzigen Fakt:

 

 

Der Rest scheint mir pure Selbstbestätigung und Werbung durch nicht hinterlegte Angst/Panik nach aktueller Stimmung zu sein. Eine Studie der RBS... So so. Sind die nicht gerade in einer Lage, die ihre eigene Prognosefähigkeiten "etwas" zweifelhaft erscheinen lässt?

 

Und selbst der eine genannte Fakt wird unsinnig interpretiert: Was hat denn Eigenkapital mit Besitz zu tun? Und: Natürlich wohnt der Besitzer drin. Per Definition. :blink:

 

saludos,

el galleta

 

1. Sehr oft wohnt nicht der Besitzer drin, sondern Mieter...

 

2. Sie eres Español, enhorabuena!!! Y de "vuestros hermanos"! Sabes o que tenemos de común? Somos los dos campeones: nosotros somos salidos como potenciales campeones, Vostoros hán llegado Campeones...

 

Saludos cordiales!

Carlos

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Boersifant
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Vom Investor-Verlag bekam ich heute diesen Text, verfasst von Martin Weiss.

 

Wer von Euch nimmt diese Argumente als irgendwie plausibel an, wer sagt es sei alles nur Panikmache und Humbug, um seine Zeitschrift zu vermarkten?

 

http://www.stock-world.de/analysen/view.m?news_id=980853

 

Ich denke, dass dieses Forum der falsche Platz ist um Publikationen vom Investor-Verlag zu diskutieren. (Wo ist der Kotz-Smiley?)

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reza
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http://www.stock-world.de/analysen/view.m?news_id=980853

 

Ich denke, dass dieses Forum der falsche Platz ist um Publikationen vom Investor-Verlag zu diskutieren. (Wo ist der Kotz-Smiley?)

 

Was du denkst, is leider nicht Prämise für das ganze Forum :)

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el galleta
Posted · Edited by el galleta
1. Sehr oft wohnt nicht der Besitzer drin, sondern Mieter...

Ach so, daher weht der Wind. Die übliche Verwechslung.

Besitzer ist derjenige, "der es hat". Also ist der Mieter immer der Besitzer, wenn nicht gerade Hausbesetzer "zu Besuch" sind.

Wem es "gehört", das ist der Eigentümer.

Dann wird wenigstens die obige Aussage (EDIT: des Investor-Verlags) in sich sinnvoll.

 

zu 2.

Soy del país de los "potenciales campeones" y estoy - ¡actualmente! - aquí mismo.

 

saludos,

el galleta

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Carlos
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http://www.stock-world.de/analysen/view.m?news_id=980853

 

Ich denke, dass dieses Forum der falsche Platz ist um Publikationen vom Investor-Verlag zu diskutieren. (Wo ist der Kotz-Smiley?)

 

Ich habe es bewusst hier reingetan um andere Schräds nicht damit zu spammen, und weil mich persönlich interessiert, ob an der Argumentation irgendwas handfestes zu finden ist.

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ghost
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Investmentporn.

Wenn man für jedes Jahr einen Crash voraussagt ist es nicht verwunderlich, dass der Crash auch irgendwann eintritt.

 

etwa 2004

"Eine tödliche Spirale in der Wirtschaft und den Märkten beginnt. Die oben genannten Folgen werden früher und in weitausschlimmeren Maße eintreten als die meisten Leute erwarten."

etwa 2006

"Die Lage an den Aktienmärkten wird immer prekärer und das Enttäuschungspotenzial riesig!"

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Carlos
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Habe heute (im Unternehmenspezifischen Thread hier im Forum) schon mit Verwunderung gelesen, dass die Deutsche Bank damit rechnet, für Q2 einen Gewinn vorzuweisen! Es wurde doch gesagt, es stünden wieder Abschreibungen in Höhe von über 3 Milliarden Euro an... Deswegen gewinnt diese Aktie heute über 5% derzeit...

 

Freut mich, dass ich vorgestern (zu ca. 55,00) nachgekauft habe, und damit den Gesamtwert pro Aktie von ca. 75,50 auf ca. 68,00 Euro gesenkt habe.

 

Irgendwann muss man sich auch überlegen wann man so einige Positionen in den amerikanischen Grossbanken kauft, zu den Preisen derzeit... Ich meine Goldman Sachs, Lehmann Brothers, JPMorgan-Chase und so. Bloss die werden aller Wahrscheinlichkeit nach noch Abschreibungen machen müssen.

 

Eine andere Sache die mich in meinem Depot stutzig macht, ist der Wertanstieg von Centrosolar. Tagtäglich so um die 1,2-1,5% diese Tage, im Gegensatz zu Solarworld, z.B.

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Carlos
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Aha... hieran liegt es:

 

CENTROSOLAR Group AG: Langfrist-Liefervereinbarung von Dünnschicht-Solarzellen

 

Die Centrosolar AG, eine 100-prozentige Tochter der CENTROSOLAR Group AG (München), hat ein 4-jähriges Lieferabkommen mit dem amerikanischen Weltmarktführer für Dünnschicht-Solarzellen, der United Solar Ovonic LLC (UNI-SOLAR) abgeschlossen. Von 2008 an bis einschließlich 2011 werde CENTROSOLAR langfristig ausreichende Liefermengen des wichtigen Vorproduktes für die eigene Dünnschicht-Solarmodulproduktion in Paderborn erhalten, um substanziell weiter zu wachsen, heißt es in einer Pressemitteilung.

 

Die UNI-SOLAR-Laminate bestehen nach Angaben der Centrosolar nicht aus dem im Markt knappen Polysilizium. Der Roll to Roll-Prozess und die Produktionsmaschinen seien geschützte Eigenentwicklungen. Die biegsamen Laminate, die in Kunststoff eingebettet sind, seien besonders haltbar und reduzierten das Risiko einer Beschädigung.

 

Sie eigneten sich ideal für die Gebäudeintegration und seien aufgrund ihres geringen Gewichtes konkurrenzlos auf Dächern, die das Gewicht herkömmlicher Glasmodule nicht tragen können. Darüber hinaus liefere die aSi Dünnschichttechnik bei Bewölkung bessere Erträge als kristalline Zellen. UNI-SOLAR, eine 100-prozentige Tochter der an der NASDAQ gelisteten Energy Conversion Devices Inc., zählt laut Centrosolar zu den ältesten Dünnschicht-Herstellern weltweit. Die Haltbarkeit der Produkte ist durch Langzeiterfahrung erwiesen.

 

http://www.solarportal24.de/nachrichten_20...von_duenns.html

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Dagobert
Posted
Irgendwann muss man sich auch überlegen wann man so einige Positionen in den amerikanischen Grossbanken kauft, zu den Preisen derzeit... Ich meine Goldman Sachs, Lehmann Brothers, JPMorgan-Chase und so. Bloss die werden aller Wahrscheinlichkeit nach noch Abschreibungen machen müssen.

 

und Du meinst dass die DB keine Abschreibungen mehr machen muss nur weil sie in Q2 Gewinn macht?

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